Peter Tremayne Tod im Skriptorium

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Inhaltsangabe zu „Tod im Skriptorium“ von Peter Tremayne

Mord in einer keltischen Abtei Irland Mitte des 7. Jahrhunderts: Im Skriptorium einer berühmten keltischen Abtei wird ein altehrwürdiger Gelehrter ermordet. Der König des Nachbarreichs, in dessen Auftrag er in der Abtei forschte, verlangt als Wiedergutmachung ein umstrittenes Grenzgebiet und droht mit Krieg, falls man seine Forderung nicht erfüllt. Schwester Fidelma, eine Nonne königlichen Geblüts, stößt bei ihren Bemühungen, den Mord aufzuklären, auf ein verschlungenes Netz unterschiedlicher politischer und privater Interessen.

Spannend und kenntnisreich.

— SiriB

Der dritte Teil bei dem Fidelma beweisen muss, dass sie auch mit den Fäusten umgehen kann....

— kassandra1010

Schöner Krimi und gute Unterhaltung!

— Mono-chan

Ruhiger historischer Krimi mit genügend Spannung

— Aglaya

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  • Schwester Fidelma ermittelt, Bd, 3

    Tod im Skriptorium

    quatspreche

    10. April 2017 um 20:54

    Fidelma ist im dritten Band der Reihe, nachdem sie in Nordengland und Rom ermittelte, in ihrem Heimatland Irland unterwegs. Das Irland des Frühmittelalters ist in kultureller, religiöser und politischer Hinsicht äußerst interressant. Fidelma bewegt sich genau auf diesem schmalen Grat dazwischen und meistert diese Aufgabe wieder sehr beispielhaft. Doch dieses Mal geht es um nichts geringeres als darum, einen Krieg zu verhindern. Fidelma wird in eine sehr bekannte Abtei im heutigen Munster gerufen um den Mord an einem wichtigen Gelehrten aus Leinster zu untersuchen. Als sein ‚Wehrgeld‘ fordert das verfeindete angrenzende Land einen bestimmten Landstrich zurück. Diese Forderung steht schon seit Jahrhunderten im Raum, wird jedoch immer wieder abgelehnt, und endlich sehen die Herren Leinster ihre Gelegenheit. Doch das irische Rechtssystem ist ist präzise und Fidelma findet am Ende auch die richtigen Worte, um den König von Munster beizustehen und die Forderung des ‚Wehrgelds‘ auszuschlagen. Doch bis dahin liegt ein weiter steiniger Weg vor der beredten Schwester. Fidelma muss in dieser Geschichte ihr ganzes Können unter Beweis stellen, denn sie muss alleine Ermitteln. Der sächsischer Bruder Eadulf, der sie in den vorherigen Romanen begleitet hatte, ist schon am Ende des vorherigens Romans in Rom zurück geblieben. Die Abtei Ros Ailithir, in dem Fidelma ermittelt, heißt heute Rosscarbery. Der Ort lässt sich schon für das Jahr 2000 v. Chr. nachweisen und existiert aus einer sehr langen Tradition heraus. Das an solch einem Ort ein bedeutendes Kloster bestanden hat, ist kaum auszuschließen. Sie besucht auch weitere historische Stätten, zum Beispiel Skelling Michael, zwei Inseln vor der Westküste Irlands. Im Frühmittelalter befand sich auf der leicht größeren der beiden Inseln ein Kloster, das wohl eins der beindruckensten der Welt ist. Wenige kleine Steinhäuser, die aussehen wie Bienenkörbe, schmiegen sich an den schroffen Felsen. [OFF-Topic: Das Star Wars Finale des 7. Films wurde hier gedreht.] Auch ich habe diese Inselns vom Festland aus gesehen und konnte kaum glauben, dass darauf Menschen gelebt haben. Der Roman enthält viele Wirrungen und Windungen. Der Twist am Ende ist wirklich gut gelungen, auch ich war darauf vorher noch nicht gekommen. Ich mag die Art, wie Peter Tremayne die Informationen über das irische Frühmittelalter in die Geschichte mit einbaut. Viele dieser Informationen gehen im Rest der mittelalterlichen Welt und Forschung unter. Die ausgeprägten Rechte der Frauen existierten vielleicht wirklich schon in Irland, bevor sie wieder vergessen wurden. Was mich bis zum Schluss irritierte war der Titel, der nichts mit der Geschichte zu tun hatte. Doch da ich das frühmittelalterliche Irland sehr interessant finde und der Autor meine Neugierde weiter entfacht, freue ich mich auf die nächsten Räsel, die Fidelma zu lösen hat. Egal wie der Titel des Buchs ist. Originalbeitrag auf quatspreche.wordpress.com

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  • Ein Mord bringt Krieg mit sich!

    Tod im Skriptorium

    kassandra1010

    01. May 2016 um 21:09

    Sühne ist ein starkes Wort im alten Irland und ausgerechnet ein Gelehrter löst einen Streit aus, der Schwester Fidelma auf den Plan bringt. Der König des Nachbarreichs ist von Fidelma nicht gerade überzeugt und so muss Fidelma diesmal nicht nur mit ihrer Gelehrtheit kämpfen. Spannend bis zur letzten Seite.

  • Schwester Fidelma ermittelt

    Tod im Skriptorium

    Aglaya

    08. January 2015 um 07:39

    Die irische Nonne und Anwältin Schwester Fidelma wird beauftragt, einen Mord in einer Abtei aufzuklären. Gelingt ihr das nicht, steht ein Krieg bevor.   „Tod im Skriptorium“ ist der dritte Kriminalfall für Schwester Fidelma und gleichzeitig meine erste Begegnung mit ihr. Im Laufe des Buches werden kurze Andeutungen auf die beiden vorhergehenden Fälle gemacht, die Kenntnis derselben ist für das Verständnis jedoch nicht nötig. Mittlerweise sind etliche weitere Krimis über die Nonne erschienen, sie hat schon in über 20 Fällen ermittelt. Ich konnte mich mit der Protagonistin gut anfreunden, sie ist sehr intelligent ohne dabei überheblich zu werden, dazu verfügt sie über Mitgefühl und ein ausgeprägtes Moralempfinden. Bei Peter Tremayne handelt es sich um das Pseudonym des englischen Historikers Peter Berresford Ellis, daher gehe ich davon aus, dass sowohl die Lebensumstände wie auch die Sprache der damaligen Zeit so korrekt wie möglich wiedergegeben wurden (auch wenn ich das nicht beurteilen kann, meine Kenntnisse über das Irland des Frühmittelalters sind äusserst bescheiden). Der Autor verwendet sehr viele keltische, lateinische und auch griechische Begriffe, die zum Verständnis zwar jeweils erklärt oder übersetzt werden, insgesamt jedoch etwas den Lesefluss hemmen. Bei „Tod im Skriptorium“ (der Titel ist etwas irreführend, die Leiche wurde nämlich in seinem Zimmer gefunden und nicht im Skriptorium) handelt es sich um einen ruhigen Krimi, die Handlung wird vor allem durch Gespräche und weniger durch Taten vorangetrieben. Lediglich kurz vor Schluss kommt etwas Action auf. Dies bedeutet aber nicht, dass das Buch langweilig wäre, mir hat es gut gefallen, mit Schwester Fidelma miträtseln zu können. Die Auflösung war für mich recht überraschend, was vor allem daran lag, dass sich herausstellte, dass die Ermittlerin Fidelma doch über einige Kenntnisse verfügte, die dem Leser vorenthalten wurden.  Wer eher ruhige Krimis bevorzugt, bei denen er selber mitraten kann und sich auch mit hisorischen Romanen wohlfühlt, wird sich mit „Tod im Skriptorium“ sicher gut unterhalten. Ich kann mir jedenfalls gut vorstellen, auch weitere Schwester Fidelma Krimis zu lesen.

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  • rezension

    Tod im Skriptorium

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. July 2013 um 12:37

    Irland im 7. Jahrhundert, im Jahre 665 n.Chr. Fidelma, eine Nonne, deren Bruder gerade König eines der fünf irischen Königreiches wird, ist hauptberuflich eigentlich "Detektivin". Sie arbeitet als "Anwältin" und muss hier einen Mord aufklären, der - je mehr sie forscht - immer tiefer in politisches Geschehen verwoben ist. Und danach sah es zu Beginn ihrer Recherchen gar nicht aus... Als Frau in diesem Jahrhundert und in diesem Irland ist sie den Männern gleich auf, was ihre Rechte und Pflichten anbelangt. Dementsprechend ermittelt sie auch, nimmt keine Rücksicht aufs Geschlecht, auf gesellschaftliche Stellungen... Der Autor ist Historiker und scheint zu wissen, was er hier für gesellschaftliche Bilder zeichnet. Aber gerade die sind für mich ungewohnt: Eine Frau mit solchen Rechten in dieser Zeit... Für mich neu. Aber gerade die Sprache, die der Autor verwendet (Begriffe aus der damaligen Zeit, nicht an unsere Sprache angepasst), hinterlässt bei mir eher den Eindruck einer "Phantasie-Geschichte". Zumindest, was die Orte betrifft: Durch die alten Namen kann ich keine Verbindung zum alten Irland aufbauen und so geister ich als Leser durch Orte die mehr nach phantastischen Orten, als nach realen klingen. Auch dümpelt das Buch eher so vor sich hin, ist für mich wenig spannend gewesen und konnte mich nicht begeistern. Das Ende, Fidelma klärt vor Gericht alles auf, ist dann eine gute Zusammenfassung und lässte die Verzweigungen des Falls deutlicher werde.

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  • Rezension zu "Tod im Skriptorium" von Peter Tremayne

    Tod im Skriptorium

    Huebner

    01. October 2010 um 11:18

    Rae na Scrine und Fidelmas Welt im 7. Jahrhundert. Am "Tod im Skriptorium" fasziniert mich die Schilderung des Lebens in Irland vor 1300 Jahrends. Es ist so mutig, etwas zu schreiben, von dem es so wenig Überliefertes gibt. Ich lese den Krimi seit über einem Jahr - verraten Sie mir nicht, wer der Mörder ist, bitte. Vielleicht schaffe ich es ja bald mal zu Ende.

  • Rezension zu "Tod im Skriptorium" von Peter Tremayne

    Tod im Skriptorium

    dieechtemonta

    31. July 2009 um 18:52

    Ich hätte nicht gedacht, dass ein Krimi, der vor 1300 Jahren spielt dermaßen spannend und mysteriös sein kann. Dieses Buch war wirklich das Lesen wert.

  • Rezension zu "Tod im Skriptorium" von Peter Tremayne

    Tod im Skriptorium

    Antigone

    27. May 2007 um 22:55

    In einer irischen Abtei wird ein Gelehrter ermordet aufgefunden. Fidelma, eine adelige Rechtsgelehrte und Nonne, wird mit dem Fall betraut. Schon bald findet sie mit Hilfe ihrer scharfen Kombinationsfähigkeit die erste Spur zum Täter.

    Fidelma ist eine interessante Frauengestalt. Spannend und angenehm zu lesen.

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