Das Leuchten der Magie

von Peter V. Brett 
4,1 Sterne bei55 Bewertungen
Das Leuchten der Magie
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (44):
Kaskarees avatar

Ich liebe ... LIEBE diese Buchreihe!

Kritisch (4):
Siri_quergetipptblogs avatar

Gewohnte Qualität, aber inhaltlich frustrierend langweilig und stellenweise wirklich abartig ekelhaft, hätte nicht sein müssen.

Alle 55 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Das Leuchten der Magie"

Der atemberaubende Höhepunkt von Peter V. Bretts großer Dämonensaga
Das Leuchten der Magie ist der atemberaubende erste Teil von The Core, dem fünften Band und grandiosen Höhepunkt von Peter V. Bretts Dämonensaga. Der zweite Teil erscheint unter dem Titel Die Stimmen des Abgrunds im Frühjahr 2018.
Seit die Menschen beschlossen haben, sich den Dämonen der Nacht entgegenzustellen und zu kämpfen, hat sich das Antlitz der Welt gewandelt. Das Volk der Krasianer ist gegen den Norden in den Krieg gezogen, und das kleine Tal der Holzfäller ist zu einer mächtigen, siegelbewehrten Stadt angewachsen. Doch Arlen, der tätowierte Mann, und Jardir, der Anführer der Krasianer, stehen sich immer noch in erbitterter Feindschaft gegenüber – bis sie eines Tages beschließen, gemeinsam den Kampf zu den Dämonen hinunter ins Reich der Tiefe zu tragen. Die letzte Schlacht gegen die Wesen der Finsternis entscheidet über das Schicksal aller Völker …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453315747
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:950 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:11.12.2017

Videos zum Buch

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,1 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne21
  • 4 Sterne23
  • 3 Sterne7
  • 2 Sterne4
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    R
    Readingdragonladyvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Die Fäden werden langsam aber sicher zusammengeknüpft. Ich bin gespannt, wie das Finale wird.
    Das Ende naht.

    -Rezension-

    Hallo an alle Lieben,

    heute möchte ich Euch den 5. und vorletzten Band der Dämonen Saga von Peter V. Brett vorstellen.

    Wie auch schon die Vorgänger hat mich dieses Buch genauso in seinen Bann gezogen. Wieder einmal war ich restlos begeistert von der Handlung. Wie die Fäden langsam aber sicher immer enger miteinander verknüpft werden, um auf das Finale hinzuarbeiten.
    Wie auch den vorangegangenen Büchern werde ich diesem ebenfalls 5 Sterne geben.

    In diesem Buch geht es vor allem darum, die letzten Vorbereitungen für den großen Krieg zu treffen. Aber ganz so einfach kann es den Charakteren dann ja doch nicht gemacht werden, oh nein 😚.
    Denn die mittlerweile lieb gewonnenen (oder auch verhassten) Personen sehen sich immer wieder mit neuen Problemen konfrontiert. Und diese Probleme verlangsamen den Fortschritt im Kampf gegen die Dämonen ungemein. Wo Einigkeit herrschen sollte, brechen Bündnisse auseinander.
    Wo neue, gewinnbringende Erkenntnisse gewonnen werden, die im Kampf von Vorteil sein können, werden den Entdeckern Steine in den Weg gelegt.

    Und eine ganz bestimmte Gruppe trifft Ihre letzten Vorbereitungen für den finalen Schlag.
    Sie begeben sich auf eine Mission, deren Ausgang alles andere als klar vorgezeichnet ist.
    Die Chancen zu scheitern und die Welt dem Untergang preiszugeben sind enorm hoch. Doch ein winzig kleiner Funke der Hoffnung besteht noch. Grund genug, diesen Schritt zu wagen.
    Aber was wird am Ende des Weges warten? Sieg oder Niederlage? Erlösung oder Vernichtung?

    Ich selbst bin auf den finalen Band unglaublich gespannt.
    Ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie die Geschichte zu einem Ende kommt.
    Gleichzeitig möchte ich diese Welt und die wundervollen Charaktere nicht verlassen. 😥

    Wie geht es Euch bei einem baldigen Abschluss mit so großen Buchreihen?
    Schreibt mir das doch gerne mal in die Kommentare.

    Drachige Grüße Eure
    Reading Dragonlady


    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Fantasie_und_Träumereis avatar
    Fantasie_und_Träumereivor 3 Monaten
    Spannende Fortsetzung

    Arlen und Jardir sind tot. Oder verschwunden. Oder doch nicht? Nachdem wir alle (LeserInnen, sowie Figuren des Romans) so lange gezittert haben, was mit den beiden passiert ist, wie es mit ihnen weitergeht und wie der Kampf gegen die Dämonen ohne sie weitergehen könnte (kann er das überhaupt?) verschafft uns Peter V. Brett nun Aufklärung. Erlösung? Nein. Denn die beiden befinden sich dort, wo die Gefahr geboren wird. Im Nest der Horklinge.

    Unterdessen lauern über der Erde ganz andere Schattenwesen, die denjenigen, die einfach ohne Angst in Frieden leben wollen, das Leben schwer machen. Menschen, die unerwartet zu Macht gekommen sind und ihre Positionen ausnutzen. Die wie berauscht von neuen Fähigkeiten, neuen Positionen, immer gieriger werdend den eigentlichen Sinn des Kampfes vergessen. Ich frage mich wieder einmal, ob es überhaupt möglich mit Gewalt für Frieden zu kämpfen oder ob an dieser Denkweise nicht irgendetwas grundlegend falsch läuft. Aus einem Übel wird ein anderes geboren. Es ist nie zu Ende, solange Macht so ein Verlangen, so ein unrealistisches Maß an Gefühlen hervorruft. Peter V. Brett macht in diesem Band besonders deutlich, dass Dämonen nicht immer als solche auftreten und tief in jenen stecken, die sich von ihnen verführen lassen. 

    Wie in den vorangegangenen Bänden auch, hatte ich Schwierigkeiten in Jardirs Reich bzw. Familienkonstrukten den Überblick zu behalten. Gefühlt ist jeder mit jedem verwandt und die Namen klingen alle gleich, weil sie mir unvertraut sind. Das ist nicht Bretts Schuld, vielleicht meine eigene, wäre aber einfacher zu beheben, wenn es im Anhang ein Namensverzeichnis geben würde. Oder man liest einfach alle Bände ohne Unterbrechung hintereinander weg.

    Wie Brett seine Figuren aufbaut mag ich gern. Einige hasse ich, viele von ihnen mag ich und andere sind meine absoluten Lieblinge der Phantastik. Ganz besonders großartig finde ich die Darstellung der weiblichen Charaktere. Allesamt starke Frauen, jede auf ihre eigene Art. Nicht immer ist ihre Kraft und Energie auf den ersten Blick ersichtlich. Hier und da scheinen sie hinter ihren Männern zurückzustehen, ihnen fast unterwürfig zu dienen, aber letztendlich sind sie es, die die Fäden in der Hand halten. Für mich als weibliche Leserin eine besondere Freude. Nun fiebere ich dem Lesen des letzten Teils entgegen, auch wenn ich sehr traurig darüber bin, dass dann eine meiner allerliebsten Reihen abgeschlossen ist.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Monika_Grasls avatar
    Monika_Graslvor 5 Monaten
    Endlich geht es weiter

    Nachdem die WArtezeit auf diesen 5. Band lange währte liegt er nun vor. Ich will hier gar nicht auf den Umstand des geteilten Bandes eingehen. Das hat weder mit dem Autor noch mit dem Inhalt was zu schaffen. Also, was kann man über den Inhalt sagen?

    Nun, da wäre zum einen, dass der Autor die Figuren wirklich liebt. Man erkennt dies sehr deutlich am Aufbau der Charaktere und an ihrer Weiterentwicklung. Was man jedoch nicht außer acht lassen darf ist, dass dieser Umfang des Buches auch einem gewissen Umstand geschuldet ist, der sich aus Beschreibungen von Orten ergibt, die man zum Teil schon kennt oder besser gesagt noch in Erinnerung hat. Dadurch ergibt sich auch eine gewisse Langatmigkeit.

    Im Handumdrehen ist es jedoch so, dass einzelne Szenen derart an Fahrt gewinnen und nur so dahinfliegen, dass einem gar nicht auffällt, wie viele Seiten in kürzester Zeit zu lesen möglich ist.
    Manche Figuren erleiden dabei einen nicht zu unterschätzenden WAndel in ihrem Verhalten, der nicht immer nur ins positive abzielt.

    Trotz dieser Bemängelungen muss man sagen, dass die Story, im Gegensatz zum Vorgänger, nicht bloß ein Lückenfüller auf den letzten Band ist. Man kann das Buch schwerlich aus der Hand legen und am Ende ist man froh den neuesten Teil zu Hause liegen zu haben, damit man gleich weiterlesen kann.

    Fazit: Bildgewaltige Szenen, manchmal einige - vielleicht sogar - unnötige Längen, doch alles in allem besser als der Vorgänger mit einem Ende, bei dem man gleich weiterlesen will.

    Kommentieren0
    176
    Teilen
    birarnols avatar
    birarnolvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Lange darauf gewartet - aber es hat sich gelohnt. Gelungene Fortsetzung der Reihe
    Magie über alles

    Es hat lange gedauert, bis dieser fünfte Teil der Reihe erschien. Aber es hat sich in meinen Augen gelohnt. Die Geschichte wird schlüssig fortgesetzt, und bisher weniger beachtete Charaktere rücken in den Mittelpunkt.
    Im gesamten Buch waren für mich keine Durststrecken zu überstehen, sondern ich konnte interessiert jede Seite umblättern und voller Spannung wartete ich darauf, was als nächstes geschieht.
    Der einzige zweifelhafte Punkt für mich war, dass plötzlich alles nur noch mit Magie zu funktionieren scheint. Ob das in dem Ausmaß tatsächlich nötig war? Aber gut, die Welt entwickelt sich weiter.
    Alle, die wissen möchten, wie es unter der Erde bei den Horclingen weiter geht, müssen jedoch noch bis zum sechsten Band warten.
    Von mir eine absolute Leseempfehlung.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    missNaseweiss avatar
    missNaseweisvor 7 Monaten
    Die Vorbereitungen für das Finale laufen...

    Dieses Buch wurde mir vom Heyne Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

    Zum Inhalt: Das Finale steht kurz bevor. Die Hoffnungsträger beim Kampf gegen die Dämonen sind vor allem Jardir und Arlen, die sich gemeinsam in den Abgrund begeben wollen, um die Dämonen dort direkt anzugreifen. Aber auch die Menschen an der Oberfläche müssen sich vorbereiten, um dem Ansturm der Dämonenarmee standhalten zu können. Doch alte Konflikte und Intrigen erschweren dieses Vorhaben.

    Ich kann es gar nicht glauben, dass diese grandiose Reihe nach so vielen Jahren im April tatsächlich zu Ende sein soll. Eigentlich müsste ich mich schon jetzt nach Alternativen umsehen, damit der Aufprall im Frühling weniger hart ausfällt, aber noch verdränge ich das alles.

    Obwohl man ganz klar sagen muss, dass auf den 650 Seiten die Haupthandlung eher wenig vorangetrieben wird, hat mich Peter V. Brett wieder einmal sehr glücklich gemacht. Es ist auch einfach so: Wer bis jetzt durchgehalten hat, weiß, dass der Autor sich mitunter ein bisschen in Rückblenden und umfangreichen Abhandlungen „verliert“. Was die Rückblenden betrifft, kann ich euch beruhigen, aber ansonsten liegt der Fokus des ersten Teils des letzten Bandes (im Deutschen wird dieser ja geteilt) einfach auf den Vorbereitungen für das Finale. Freut euch also auf ein umfangreiches Wiedersehen mit allen Charakteren, aber erwartet noch keinen Showdown – den wird es erst im letzten Band geben.

    Davon abgesehen, dass der primäre Handlungsstrang ein bisschen vor sich hin dümpelt, versorgt Brett einen wieder mit all den Dingen, die einem über die Jahre so vertraut geworden sind und für die ich den Autor einfach liebe. Wie immer werden im Wechsel die altbekannten Charaktere begleitet und deren Probleme und Schicksale thematisiert. Auffällig ist dabei, dass sich das komplexe Netz an Beziehungen immer weiter zusammenzieht. Unter den Figuren entstehen neue Verbindungen (es treffen etwa Charaktere aufeinander, die sich bis dato noch nie gesehen haben, aber auch alte Konflikte werden überwunden) und man rückt insgesamt einfach näher zusammen, um Seite an Seite zu kämpfen. Das gilt jedoch nicht für alle und wie eh und je lauern an vielen Ecken Feinde, die ihre eigene Machtposition weiter ausbauen wollen und den Krieg für ihre eigenen Zwecke nutzen möchten. Genau das machte die Geschichte für mich gewohnt spannend und an der einen oder anderen Stelle konnte mich der Autor auch wieder einmal überraschen.

    Sehr gestört habe ich mich allerdings daran, dass es diesmal kein Namensregister hinten im Buch gibt. Der vierte Teil erschien 2015, dementsprechend brauchte ich meine Zeit, um mir wieder alle Namen ins Gedächtnis zu rufen. Ich habe den vierten Band eine Weile immer neben mir liegen gehabt, um diesen oder jenen Namen nachzuschlagen. Das hat zwar auch funktioniert, war aber ein bisschen umständlich (und gestaltete sich besonders unterwegs als schwierig).

    Sehen wir von diesem kleinen Makel jedoch ab, ist Das Leuchten der Magie aber ein gelungener Auftakt zum abschließenden Showdown. Dass der letzte Band in Deutschland aufgesplittet wird, ist mit Blick auf die inhaltliche zwar spürbar, aber dafür kann man Peter V. Brett schlecht die Schuld geben. Behaltet das beim Lesen am besten im Hinterkopf und freut euch auf die zweite Hälfte.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Zauberelchs avatar
    Zauberelchvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Es ist enttäuschend was aus der damals so großartigen Geschichte geworden ist.
    Erwartet nicht zu viel

    "Hey! Nun geht es endlich weiter", dachte ich, als ich das Buch im Regal habe stehen sehen. Die Geschichte wird fortgeführt und endlich erfährt man mehr über die Dämonen und ihren Ursprung! 


    Leider falsch. Für mich persönlich ist es erschreckend, wie die Qualität der Bücher stetig abnimmt und die Bücher dennoch so hochgelobt werden. Die erste Hälfte des Buches hätte man komplett streichen können, denn es wird kein tiefgründiger Handlungsstrang erzeugt, der nicht auch in einen Nebensatz gepasst hätte. Dann bewegt sich die Geschichte ein bisschen nach vorn und verharrt dann wieder in Hab-Acht-Stellung. Viele Leser ärgern sich über die Aufteilung dieses letzten Bandes. Absolut zurecht, weil es einfach unnötig ist, hätte man sich auf das wesentliche Konzentriert.


    Das Witzige ist, ich hätte mir, wie viele andere einen kurzen Rückblick gewünscht. Darauf wurde komplett verzichtet. Dafür bekommt  man aber die unnötigsten Informationen immer und immer wieder aufgetischt. "Die Palme im Wind, nur die Fähigsten Damating können die Würfel richtig deuten, Dämonenblut und seine heilende Wirkung". 


    Achtung Spoiler: Die Hürde waren für mich die ersten 150 Seiten. Ich hatte das Gefühl im Geist eines 16 jährigen zu stecken und dessen Gedanken zu lesen. Es geht um kaum etwas anderes als Sex. Sex, Sex und Sex. Und wenn man denkt, man hat es geschafft beginnt die Tortur von vorn. Allerdings geht es dann nur um Beschneidungen in einem so lächerlich hohen Ausmaß, dass die Dissonanz zwischen der grundlegenden Geschichte, die mir das Buch erzählen will und den Erzählungen des Autors immer größer wird. 


    Für mich ist dieses Buch verschenktes Potential. 

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    jaylinns avatar
    jaylinnvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein fantastischer Anfang vom Ende.
    Ein fantastischer Anfang vom Ende

    Endlich, endlich ist es da! Das neue Buch von Peter V. Brett – Das Leuchten der Magie. Ein paar Tage vor Weihnachten habe ich es euch schon auf Instagram gezeigt – heute gibt es die dazugehörige Rezension.

    Bitte denkt daran, dass es sich um einen fünften Teil handelt – in dieser Rezension kann es also zu Spoilern aus den vorhergehenden Teilen kommen. Wenn ihr neugierig auf die Reihe seid, empfiehlt es sich, unbedingt mit der Lektüre des ersten Bandes zu beginnen. Ihr solltet komplexe Bücher, die einen aufmerksamen Leser erfordern, mögen. Meine Rezension zum vierten Band der Dämonensaga findet ihr hier.

    Allgemeines:

    Das Leuchten der Magie ist eigentlich der abschließende Teil einer fünfteilig angelegten Fantasyreihe des Autoren Peter V. Brett. Ich schreibe bewusst „eigentlich“, da in der deutschen Verlagswelt die Entscheidung getroffen worden ist, den finalen Band der Reihe aufgrund seines Umfangs zu teilen (auf der Homepage des Autoren wird dafür die Begründung geliefert, dass das Buch das bisher längste Buch von Peter V. Brett ist). So ist der finale Band im Original bereits vollständig unter dem Titel The Core erschienen – im Deutschen müssen wir auf den Abschluss noch bis April 2018 warten. Im April wird er unter dem Titel Die Stimmen des Abgrunds als Paperback beim Heyne Verlag erscheinen. Der erste Teil des finalen Bandes ist im Dezember 2017 natürlich ebenfalls bei Heyne erschienen und hat trotz der Teilung 656 Seiten.

    Inhalt:

    „Seit die Menschen beschlossen haben, sich den Dämonen der Nacht entgegenzustellen und zu kämpfen, hat sich das Antlitz der Welt gewandelt. Das Volk der Krasianer ist gegen den Norden in den Krieg gezogen, und das kleine Tal der Holzfäller ist zu einer mächtigen, siegelbewehrten Stadt angewachsen. Doch Arlen, der tätowierte Mann, und Jardir, der Anführer der Krasianer, stehen sich immer noch in erbitterter Feindschaft gegenüber – bis sie eines Tages beschließen, gemeinsam den Kampf zu den Dämonen hinunter ins Reich der Tiefe zu tragen. Die letzte Schlacht gegen die Wesen der Finsternis entscheidet über das Schicksal aller Völker …“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

    Meine Meinung:

    In meiner Rezension zum vierten Teil der Dämonensaga habe ich Folgendes geschrieben:

    „Peter V. Brett hat mit dieser Reihe einen wirklichen Fantasyepos erschaffen, beispielsweise vergleichbar mit Der Name des Windes von Patrick Rothfuss.“

    Genau die gleichen Worte könnte ich in dieser Rezension verwenden (Du kennst Der Name des Windes nicht? Unerhört. Schnell lesen. Großartig. Weltklasse). Sie sind noch immer wahr. Ich bin noch immer absoluter Fan dieses grandiosen Fantasyautors.

    Sehnsuchtsvoll habe ich den fünften Band der Dämonensaga erwartet und dann war es endlich so weit. Ich durfte wieder nach Thesa reisen und habe es auch dieses Mal nicht bereut. Versunken bin ich, versunken in Bretts Erzählungen, seine Verflechtungen der einzelnen Schicksale, bei denen er das große Ganze nie aus den Augen verliert. Ich habe gelitten, ich habe gebangt, ich habe Abenteuer erlebt. Natürlich haben dabei Arlen und seine engsten Verbündeten eine Rolle gespielt. Wie bereits in den vorhergehenden Bänden besucht man als Leser im Leuchten der Magie viele verschiedene Handlungsorte – dahingehend möchte ich euch aber nicht zu viel verraten.  Für den ein oder anderen Leser (auch für mich) wäre ein Glossar mit einer Auflistung von Charakteren und Handlungsorten sinnvoll – Brett fügt nämlich auch in diesem Band sowohl Schauplätze als auch neue Charaktere hinzu.

    Erneut gelingt es dem Autoren durch geschickte Perspektivwechsel, eine konstante Spannung aufrecht zu erhalten. Brett ist der Meister des Cliffhangers – nicht nur am Ende eines Buches, sondern am Ende eines jeden Kapitels.

    Politik, Überleben, Macht und vor allem das Kämpfen gegen die Dämonen stehen im Leuchten der Magie im Vordergrund der Handlung. Intrigen werden gesponnen, leidenschaftlich wird für die eigenen Ideale eingestanden. Charaktere entwickeln sich weiter, wachsen über sich hinaus – und das auf sehr authentische Art und Weise. Es ist beeindruckend, über wie viele Jahre sich die Handlung der Dämonensaga erstreckt. Ein weiteres Kriterium, das zur Entwicklung einer komplexen Geschichte beiträgt und aufzeigt, auf wie vielen Ebenen Brett seinen Epos erzählt.

    Und das Ende?

    Das war kein Ende. Zwar gibt es einen Cliffhanger – wie immer… aber eigentlich ist es schlicht und ergreifend eine Teilung und kein Ende. Da es in der originalen Version keine Teilung gibt, kann man dem Autoren dafür nicht grollen. Nach wie vor weiß ich jedoch nicht, wie Brett im zweiten Teil des finalen Bandes alle Handlungsstränge so zusammenführen könnte, dass die Geschichte zu einem würdigen Abschluss kommt. Mit Sicherheit wird er diese Aufgabe genauso brillant meistern wie immer. Sonst wäre er ja nicht Peter V. Brett.

    Fazit:

    Ein fantastischer Anfang vom Ende.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Amber144s avatar
    Amber144vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schöne Fortsetzung
    Eine schöne Fortsetzung

    Ich kenne bereits die Vorgängerbände und fand sie bisher immer sehr gut. Dieser Teil konnte für mich leider nicht ganz mithalten.

    Der Schreibstil ist gewohnt sehr gut gewesen und hat mich sofort gefangen genommen. Die Figuren kannte ich bereits aus den vorherigen Bänden und habe mich deswegen gleich wieder in der Geschichte zurecht gefunden.

    Es werden ein paar der doch sehr vielen Handlungen nun zusammen gefasst. Dies hatte ich auch erhofft, da ein plötzliches Zusammenführen für mich nicht glaubwürdig gewesen wäre.

    Stellenweise fand ich das Buch ein bisschen langatmig, was ich von den vorherigen Büchern gar nicht kannte.

    Auch das erneut einige Charaktere hinzu kommen, fand ich zeitweise verwirrend. Es gibt in den Bänden schon einige Charaktere und so kurz vor dem Ende der Saga noch mehr Charaktere einzuführen lässt mich etwas zwiegespalten zurück.

    Der Autor macht mit diesem Buch deutlich, dass noch ein Teil erscheinen wird und dieser ist bereits angekündigt.

    Ich werde auf jeden Fall auch den letzten Teil lesen und hoffe, dass er eher wie die Vorgängerbände ist und mich wieder vollkommen überzeugen kann.

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    Tintenweltens avatar
    Tintenweltenvor 8 Monaten
    Ein wahres Epos, ein Muss für Fantasy-Fans

    Die Menschheit wird nachts von Dämonen heimgesucht. Sie steigen aus dem sogenannten Horc empor und töten alles, was sich bewegt. Doch im Verlauf der letzten Bände haben sich die Menschen weiter entwickelt. Anstatt sich nur hinter den Siegeln zu verstecken, haben sie gelernt die Dämonen zu bekämpfen.


    Erzählt wird durch Perspektivenwechsel, die fast immer in einem Cliffhanger enden, sodass die Spannung stets recht hoch gehalten wird. Das ist auch gut so, denn leider gibt es in diesem Band doch einige Längen und es passiert insgesamt nicht besonders viel. Dennoch ist es interessant die verschiedenen Protagonisten bei ihrem weiteren Lebensweg zu begleiten.


    Arlen ist nur einer der vielen Charaktere, von denen Peter V. Brett in seiner Dämonen-Saga berichtet. Da sind unter anderem auch noch Renna, Arlens Frau, Leesha, eine Kräutersammlerin sowie Jardir und Inevera, die in der Wüste leben und bei deren Stamm es Sitte ist, sich den Dämonen entgegen zu stellen und möglichst viele von ihnen zu töten, um Ehre anzuhäufen. All diese Charaktere sind unterschiedlicher, wie sie nicht sein können, aber jeder von ihnen ist absolut spannend und hat seine eigene Geschichte. Doch sie alle haben das gleiche Ziel, nämlich die Dämonen zu bekämpfen und die Menschen zu schützen.


    In Band fünf „Das Leuchten der Magie“ werden alle Handlungsstränge nochmals erwähnt und zusammen geführt. Arlen, Jardir, Renna und deren Begleiter rüsten sich für den Abstieg in den Horc, um sich den Dämonen dort zum finalen Kampf zu stellen.


    Man muss auch sagen, dass das Buch teilweise recht blutig und brutal ist, es gibt einige Kampfszenen, die oft sehr detailliert beschrieben sind.


    Ich hätte mir – so wie auch bei einigen Vorgängern vorhanden - ein Glossar mit wichtigen Begrifflichkeiten und Personen gewünscht. Durch die Vielzahl der Charaktere ist es doch oft recht schwierig den Überblick zu behalten, vor allem wenn man nicht alle Teile direkt hintereinander liest.


    Die Dämonen-Saga ist ein wahres Epos, ein Muss für Fantasy-Fans, das sowohl Freundschaft und tiefe Gefühle, Politik und Intrigen, Kriege und den Kampf ums Überleben vereint.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Haliaxs avatar
    Haliaxvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Endlich geht es weiter! Dämonenkämpfe, politische Machenschaften und die liebsten Charaktere - einfach mitreißend.
    Die Vorbereitungen für den großen Kampf sind getroffen.

    Nach einer erfolgreichen Festnahme des Dämonenprinzen versuchen Jardir und Arlen an wichtige Informationen zu kommen. Was ihnen der Dämonenprinz erzählt, offenbart eine fürchterliche Zukunft für die Menschen. Jardir und Arlen setzen alles auf eine Karte und schmieden Pläne, um in den Horc abzusteigen und den Krieg direkt zur Königin zu bringen. Doch zuvor müssen sie die Menschen, die ihnen wichtig sind, vor der Bedrohung, die bereits vor der Tür steht, warnen.

    Das Leuchten der Magie von Peter V. Brett ist der fünfte Teil des Dämonenzyklus und stellt den vorletzten Band der Reihe dar. Nachdem der vierte Teil 2 Jahre zurückliegt, war es in manchen Momenten nicht einfach dem Buch zu folgen. Es kommen einige Charaktere vor, die ich nicht mehr im Kopf hatte und die in diesem Teil eine große Rolle einnehmen. Da es auch keinen Rückblick gibt, kann ich nur empfehlen eine Inhaltsangabe durchzulesen, bevor man mit dem Buch beginnt.

    Betrachtet man die Geschichte genauer, wird klar, dass es sich lediglich um die Vorbereitungen für den großen Kampf handelt. In den ersten Seiten liest man von altbekannte Charakteren, die sich trotz der langen Pause sofort vertraut anfühlen. Der Anfang des Buches ist mit einigen Enthüllungen sehr spannend gestaltet. Im weiteren Verlauf nehmen Charaktere, die in den anderen Teilen Nebenrollen gespielt haben, eine große Rolle ein. Diese Abschnitte waren mit interessanten Details zur Person und zum Reich vollgepackt, aber es gab Stellen, die sich gezogen haben. Was das Ende betrifft, bin ich enttäuscht und verwöhnt von den bisherigen Teilen. Der Showdown blieb aus, was ich verstehe, da es sich nur in der deutschen Version um ein Ende handelt.

    Fazit

    Die Vorbereitungen für den großen Kampf werden getroffen und die Menschen bereiten sich auf die Dämonen vor. Trotz einiger Längen und einem lahmen Ende ist ein schön nach Thesa zurückzukehren. Nach so langer Wartezeit wieder in die Geschichte und in die Charaktere einzutauchen, ist ein tolles Gefühl und lässt alle Kleinigkeiten, die ich auszusetzen habe, verpuffen. Dämonenzyklus Fans werden bestimmt auf ihre Kosten kommen!

    Kommentieren0
    4
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks