Peter V. Brett Das Lied der Dunkelheit

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Inhaltsangabe zu „Das Lied der Dunkelheit“ von Peter V. Brett

„Weit ist die Welt – und dunkel …“

… und in der Dunkelheit lauert die Gefahr. Das muss der junge Arlen auf bittere Weise selbst erfahren. Schon seit Jahrhunderten haben Dämonen, die sich des Nachts aus den Schatten erheben, die Menschheit zurückgedrängt. Das einzige Mittel, mit dem die Menschen ihre Angriffe abwehren können, sind die magischen Runenzeichen. Als Arlens Mutter bei solch einem Dämonenangriff umkommt, flieht er aus seinem Heimatdorf. Er will nach Menschen suchen, die den Mut noch nicht aufgegeben und das Geheimnis um die alten Kriegsrunen noch nicht vergessen haben.

„Das Lied der Dunkelheit“ ist ein eindringliches, fantastisches Epos voller Magie und Abenteuer. Es erzählt die Geschichte eines Jungen, der einen hohen Preis bezahlt, um ein Held zu werden. Und es erzählt die Geschichte des größten Kampfes der Menschheit – der Kampf gegen die Furcht und die Dämonen der Nacht.

Episch und düster – die faszinierendste Weltenschöpfung der letzten Jahre.

Einfach toll und mein Wunsch wurde erfüllt. eine Hammer Auftackt!!

— Phina_Chan

Ein faszinierender Auftakt einer tollen Fantasy-Reihe!

— Tamii1992

Actionreicher Dark-Fantsayroman! Für jeden zu empfehlen der leichte Fanatsy mag!

— Jonas_Kraft

Eine fesselnde Welt, die mich in meinem Urlaub nicht mehr losgelassen hat.

— Struppi89

Eine der großen Fantasy-Geschichten unserer Zeit. Absolut empfehlenswert!

— Buecherwurm_Lara

Hat mir sehr gut gefallen

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— JokersLaugh

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— Materima_Krokacz

spannend, tolle Charaktere, brutal und romantisch. Ich liebe dieses Buch! Hat auf jeden Fall Potential zum erneuten Lesen :)

— Rika_Zenomura

Peter entführt uns in eine wundervolle Welt, die von unserer gar nicht so weit weg zu sein scheint.

— Lio-nara

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  • Guter und actionreicher Dark-Fantasyroman... Jedoch kein High-Fantasy!

    Das Lied der Dunkelheit

    Jonas_Kraft

    24. January 2018 um 22:14

    Dies ist eine Rezension von buchsofa.de Inhalt: "Das Lied der Dunkelheit" von Peter v. Brett ist der erste von fünf Bänden der Roman-Reihe "Dämonenzyklus". Er ist erstmals 2009 vom HEYNE-Verlag veröffentlicht worden.Die Handlung spielt in der Welt Thesa, die seit Generationen von Dämonen heimgesucht wird, welche "Horclinge" genannt werden und in großer Artenvielfalt vorkommen. Jede Nacht, wenn die Sonne untergeht, beginnen diese aus ihrem "Horc" aufzusteigen um sich an der Oberfläche zu manifestieren und Jagd auf Menschen zu machen. Diese versuchen sich jedoch durch verschiedene Siegel zu schützen, welche an Oberflächen angebracht ihre Häuser durch eine Art magisches Feld gegen die Dämonen abschirmen. Dieser Schutz ist jedoch nicht immer erfolgreich, denn ab und zu entdecken Horclinge eine Schwachstelle im Siegelnetz - nur noch das Licht der aufgehenden Sonne verspricht dann noch Rettung. Selbst Waffen wie Äxte scheinen den Dämonen nichts anhaben zu können. Auch der 11-jährige Arlen und seine Familie aus dem Dorf Tibbets Bach teilen dieses Schicksaal. Als durch unglückliche Begebenheiten Arlens Mutter den Horclingen zum Opfer fällt, während sein Vater nichts unternimmt, kann er seinem Vater nicht verzeihen und reißt aus. Von da an beginnt sein Abenteuer, welches ihn durch die freien Städte bis in die krasianische Wüste treibt, dessen Bewohner die einzigen verbliebenen sind, die den Dämonen im Kampf begegnen.Leesha und Rojer wachsen in jeweils anderen Gebieten Thesas ebenfalls in Angst und Schrecken auf, wo sie ähnlich dramatisches erleben.Zentrales Thema in diesem Roman ist Arlens Weg der Selbstfindung und sein Rachezug gegen die Horclinge, für den er alles Aufzugeben bereit sein scheint. Er schlägt einen Weg als Bannzeichner und Kurier ein und begibt sich auf die Suche nach den alten Kampfsiegeln, welche der Legende nach Dämonen bezwingen können. Alles arbeitet auf ein Zusammentreffen von Rojer, Leesha und Arlen hin. Buchkritik: Das zugrunde liegende magische Hintergrund ist in sich nicht vollkommen Schlüssig. Auch wenn der Leser erfährt, dass Siegel sich zu einem geometrischen Netz ergänzen, so ist dies nur schwer vorstellbar geschweige denn nachvollziehbar. Es wird oft erwähnt, dass Arlen, der Hauptprotagonist, intuitiv bestimmte Symmetrien in den Siegeln sieht und sie dadurch nach Gefühl anordnen kann. Nach mehrfachem betrachten der Zeichnungen zu den Siegeln ist man als Leser etwas verwirrt. Bei Rojers Fidel-Magie ist es hingegen verständlich, dass nicht wirklich versucht wird diese zu erklären, da er sie selbst nicht wirklich zu verstehen scheint. Geometrische Muster dagegen sollte man dagegen wenigstens ein bisschen näher erklären können.Auch Beschreibungen lassen in mancherlei Hinsicht zu wünschen übrig, sind im Allgemeinen jedoch in Ordnung. Beispielsweise bezüglich der Beschreibung der Dämonen wären etwas mehr Details möglich gewesen. Der Fokus wird hier eindeutig mehr ausführliche Darstellung von Handlungen gelegt, kurze Action-Szenen werden Schritt für Schritt umfassend geschildert. Bewegungsabläufe werden mit vielen Adjektiven ausgeschmückt, wordurch eine Art Slow-Motion Effekt erziehlt wird.Dafür sind die beiden konkurrierenden Religionen der Thesaner und Krasianer gut durchdacht. Auch politische Probleme, die Gesellschaft und das Leben in den freien Städten sind gut ausgearbeitet, sodass sich der Leser schnell in das Geschehen reindenken kann. Im Großen und Ganzen erinnert alles an das Mittelalter, wobei Brett sich im Bezug auf Berufe, Sprache, Legenden, Namen und andere Elemente sehr einfallsreich zeigt. Besonders im Bezug auf das krasianische Volk hat der Autor sich hier viel Mühe gegeben. Fazit: An sich ist das Lied der Dunkelheit ein spannender Dark Fantasy Roman, mit dem man sich gut die Zeit vertreiben kann. Allerdings sind aus meiner Sicht zu viele Schwachstellen im Bezug auf Umgebung, Hintergrundinformationen, Magie und Antagonisten vorhanden, sodass dieses Buch kein Meisterwerk genannt werden kann. Der Fokus dieses Buches ist also mehr auf Action gelegt, auch wenn die Charakterentwicklung und Elemente im Bezug auf Gesellschaft und Sprache sehr gut sind. Wenn man sich einfach nur zurück lehnen möchten ohne sich groß Gedanken zu machen und die Action über sich ergehen lassen möchte so ist dies eine klare Kaufempfehlung. ---> 3 von 5 Sterne <---

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  • Kämpfen oder verstecken?

    Das Lied der Dunkelheit

    ban-aislingeach

    05. November 2017 um 16:31

    Bei dem Fantasy Roman „das Lied der Dunkelheit“ handelt es sich um den Debütroman von Peter V. Brett. Dieser gehört zur High Fantasy, zu welcher auch Herr der Ringe gezählt wird. „Das Licht der Dunkelheit“ ist am 04.05.2009 auf Deutsch im Heyne Verlag erschienen und umfasst 797 Seiten. Dieser Roman ist in der dritten Person Singular geschrieben, erst einmal nur aus Arlens Sicht, aber später kommen noch die Sichten von Leesha und Rojer dazu. Ganz am Anfang des Buches findet man eine schön gezeichnete Karte über die Welt in welcher das Buch spielt. In dieser Welt werden die Menschen von Dämonen terrorisiert. Nur in Fort Krasia kämpfen die Männer gegen die Dämonen, denn wenn sie im Kampf gegen diese fallen dann landet sie direkt bei ihrem Gott. In den anderen Ländern verstecken sich die Menschen in von Siegeln geschützten Häusern und dennoch können sie den Wesen der Dunkelheit in die Hände fallen. Im Buch wird diese Welt bildhaft beschrieben, so dass ich sie mir wie bei einem Film direkt vorstellen konnte und das Gefühl hatte selbst in die Geschichte hinein gezogen zu werden. Auch die verschiedenen Dämonen und was diese den Menschen antun, wenn sie diese erst einmal in ihre Klauen bekommen, wurde sehr plastisch beschrieben. Bei der Beschreibung lief es mir manches Mal eiskalt über den Rücken und ich konnte gut verstehen wieso die Menschen panische Angst vor diesen Geschöpfen haben. Auch die Geschichte der Vergangenheit wurde wunderbar ins Buch eingefügt über Erzählungen und Ruinen. Im Buch gibt es drei Hauptcharaktere. Mein Herz hat von Anfang Arlen, dem ersten Hauptcharakter den man kennen gelernt hat, gehört. Ich konnte von Beginn an mit ihm mitfühlen und ihn verstehen. Zudem mochte ich seinen hilfsbereiten und angenehmen Charakter. Im Laufe des Buches verwandelt er sich vom Kind zum Mann und das schreckliche Erlebnis in der Vergangenheit, wo er seine Mutter wegen der Angst seines Vaters an Dämonen verlor, prägt ihn sein Leben lang. Ich habe oftmals im Buch meinen Hut vor seiner Klugheit und vor allem vor seinem Mut gezogen. Seine Entwicklung fand ich zwar ein wenig tragisch, aber ich bin mir dennoch sicher, dass ich durch alle Bücher an seiner Seite bleiben werde.   Leesha die zweite Hauptperson weckt in mir verschiedene Gefühle. Anfangs hatte ich Mitleid mit ihr und konnte verstehen, dass sie nur weg wollte vor ihrer tyrannischen Mutter, welche ihr immer wieder sagte, dass sie doch lieber einen Sohn bekommen hätte. Ihre Verwandlung in manchen Sachen konnte ich verstehen und war nachvollziehbar. Mit ihrer Launenhaftigkeit ging sie mir jedoch enorm auf die Nerven und so weiß ich nun nachdem ich das Buch gelesen habe nicht ob ich sie nun mag oder nicht. Der dritten Hauptperson dem jungen Rojer habe ich jedoch auch in mein Herz geschlossen. Er ist noch jung und so bin ich sehr gespannt in was für eine Richtung er sich entwickeln wird. Seinen Charakter und seine Handlungen finde ich genauso nachvollziehbar wie von Arlen. Doch so nah wie dieser konnte mir der Musiker nicht kommen, dafür hatte sich Arlen bereits viel zu tief in mein Herz geschlichen und es ganz besetzen.   Die Nebencharaktere sind sehr gut gelungen und es war fast so, als ob uns der Autor den Spiegel vorgehalten hätten. In manchen Charakteren fand ich mich oder meine Bekannten und Freunde wie auch meine Familie wieder. Er hat somit eine wunderbare Mischung geschaffen. So gab es natürlich Charaktere, welche man am liebsten auf den Mond geschossen hätte und wieder andere bei denen es mich sehr interessieren würde was aus ihnen geworden ist und wo ich mich über eine Begegnung in den weiteren Büchern sehr freuen würde. Mir hat bei dem Buch auch sehr gefallen, dass es eine interessante Mischung an Personen war und man die Völker nicht so einfach in Gut und Böse einteilen konnte. Wobei ich sagen muss, dass ich eher mit den Menschen in anderen Dörfern und Forts mitfühlen konnte, als mit der mir gänzlich fernen Stadt Fort Krasia. Wobei ich diese für ihren Mut bewundere.   Das Buch ist in einem sehr angenehmen Schreibstil geschrieben und lässt sich somit flüssig lesen. Das Buch war sehr spannend und weckte bei mir die verschiedensten Gefühle. So konnte ich gespannt den Atem anhalten, es lief mir eiskalt über den Rücken und ich konnte lachen wie auch weinen. Es hat mir sehr gefallen, dass im Buch auch ein paar angenehme Szenen Platz fanden, obwohl die Welt in welcher das Buch spielt sehr hart ist. Sehr gut hat mir die Karte im Buch gefallen, aber was mir sehr gefehlt hat war ein Namensverzeichnis. Ich kann dieses wunderbare High Fantasy Buch nur jedem Liebhaber dieses Genre ans Herz legen. Obwohl es sich um einen wundervollen, spannenden Roman handelt, reicht er dennoch nicht an Herr der Ringe heran. Doch Tolkiens Buch ist in meinen Augen auch unerreichbar.

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  • schöne Geschichte mit Macken

    Das Lied der Dunkelheit

    littlebanshee

    04. November 2017 um 18:18

    … und in der Dunkelheit lauert die Gefahr. Das muss der junge Arlen auf bittere Weise selbst erfahren. Schon seit Jahrhunderten haben Dämonen, die sich des Nachts aus den Schatten erheben, die Menschheit zurückgedrängt. Das einzige Mittel, mit dem die Menschen ihre Angriffe abwehren können, sind die magischen Runenzeichen. Als Arlens Mutter bei solch einem Dämonenangriff umkommt, flieht er aus seinem Heimatdorf. Er will nach Menschen suchen, die den Mut noch nicht aufgegeben und das Geheimnis um die alten Kriegsrunen noch nicht vergessen haben. ACHTUNG SPOILERMeine Meinung:Der Auftakt des Epos gelingt auf ganzer Linie. Peter v. Brett erschafft eine düstere und magische Welt und entführt einen auf Arlens spannender Reise in die Tiefen der Runenmagie und ihre Geheimnisse. Auf seiner Reise durchquert er interessante Städte, trifft die verschiedensten Leute, die ich allesamt toll fand. Auch seine Feinde sind alles andere als langweilig. Die Entwicklung der verschiedenen Charaktere erfolgt bis ins Detail. Leider gibt es zum Ende einen kleinen Sprung, Arlen erscheint plötzlich als "Der Tättowierte Mann" mit hohen Fähigkeiten, er wirkt fast unbesiegbar. Für mich fühlte es sich an, als hätte er vorher die Geheimnisse zwar durchdrungen, war dennoch nicht der starke Krieger, der dann auf Leesha trifft. Leesha ist ein wundervoller Charakter, sie ist mir schon in den ersten zwei Seiten ans Herz gewachsen! Auch sprachlich muss ich ein paar Abzüge in meiner Wertung vornehmen. Bretts Sprache (oder vermutlich auch nur die Sprache des Übersetzers!!) ist oft sehr einfach. Er benutzt kurze Sätze, seine Formulierung und Beschreibungen, in kleinen Dosen auch der Inhalt, wirken als hätte ich sie schon einmal gelesen. Da das Buch in erster Linie aber auch eine jüngere Zielgruppe erreichen soll, ist das nicht unbedingt ein Nachteil.Ich mag, dass mich noch viele weitere dicke Bände des Epos erwarten und freue mich auf den nächsten Teil und die wachsende Beziehung zwischen Arlen und Leesha!

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  • Fantasy mit Gesellschaftskritik

    Das Lied der Dunkelheit

    Materima_Krokacz

    30. October 2017 um 18:33

    Ich bin beeindruckt von der Dichte dieses Romans, von der komplexen Welt die der Autor erschafft. Als Fantasyliebhaber auch von den deutlichen Bildern in Schwarz und Weiß und den kreativen Entwürfen der irrealen Welt.
    Tolles Buch, sehr empfehlenswert für Fantasyliebhaber mit dem Anspruch an einen erzählerischen Tiefgang fernab der entworfenen Wesen.  

  • Top Fantasy! Endlich!

    Das Lied der Dunkelheit

    Lio-nara

    19. September 2017 um 17:18

    Als ich versehentlich den 4. Teil (Der Thron der Finsternis) im Buchhandel erstand, hatte ich mich zu Hause mehr als geärgert, dies nicht vorher bemerkt zu haben. Dieser Fauxpas führte mich allerdings nach Thesa, eine Welt, die mich von den ersten Zeilen an fesselte und in deren Charaktere ich mich umgehend verliebte. Auch wenn die Vorstellung der für die folgenden Bände wichtigen Personen großen Raum einnahm, was mich teilweise kurzzeitig enttäuschte und ich mich erst an die Unterteilung innerhalb der Kapitel gewöhnen musste, konnte ich das Buch nicht mehr weg legen. Kaum hatte man sich an einen Charakter gewöhnt, hatte die Umgebung und die Gepflogenheiten verinnerlicht, wurde man an einen neuen Ort versetzt. Wieder begann eine neue Geschichte. Jedoch schafft Brett es, einen auch mit der Einführung des "nächsten" Charakters so zu faszinieren, dass man dranbleiben muss. Der erste Teil der Saga führt uns durch fast ganz Thesa und zeigt eine Welt, die der unseren sehr ähnlich ist, sich jedoch in der Nacht dramatisch unterscheidet. Nachts suchen Dämonen die Welt heim und vernichten alles was nicht schnell genug fliehen kann. Gegenwehr ist zunächst nicht möglich. Im weiteren Verlauf finden die Charaktere jedoch Mittel und Wege, sich gegen das Böse zu wehren. Die zu Anfang getrennt lebenden Charaktere werden in ihren Lebensgeschichten miteinander verwoben und die einzelnen Fäden schließen sich zu einem wunderbaren Erzählmuster zusammen. Statt nur den zweiten Teil zu kaufen, habe ich mich gleich mit allen bisher veröffentlichten Büchern eingedeckt. Einziges Manko: Mir sind einige Tippfehler vor die Füße gefallen. Ein Punkt, der mir bei Büchern immer sehr auf den Magen schlägt. Bei diesem Epos jedoch sehe ich allein aufgrund der Masse an Buchstaben darüber hinweg. Peter V. Brett ist es gelungen, uns eine wundervolle Welt zu präsentieren, die nicht zu weit von unserer entfernt und durch eine gut gewählte Prise Magie doch faszinierend unwirklich ist.

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  • Mal etwas anderes als Drachen, Orks und Zauberer

    Das Lied der Dunkelheit

    Ally91

    10. July 2017 um 08:39

    "Das Lied der Dunkelheit" ist ein spannender und fantasievoller Auftakt einer neuen Reihe und man muss sagen, dass für den ersten Band viel Geschichte drinsteckt. Man begleitet den Protagonisten von der Kindheit an und erfährt zwischendrin immer mal wieder etwas über andere Akteure. Am Anfang fragt man sich zwar, was die Zeit- und Personensprünge sollen, stellt jedoch im letzten 1/3 fest, dass alle Schnüre zusammenlaufen. Hauptakteur ist der junge Arlen, der, auch aufgrund seines untätigen Vaters, seine Mutter an die Dämonen verliert. Die Dämonen kommen seit 300 Jahren jede Nacht aus ihrem unterirdischen Reich, um gegen die Menschen vorzugehen. Zum Schutz gegen diese Angriffe errichten die Menschen Schutzwälle, bestehend aus verschiedenen Siegeln. Zwar scheint der Kampf gegen die Kreaturen aussichtslos, dennoch scheinen einigen Menschen so tapfer zu sein, um als Bote auch durch die Nacht zu reiten. Dies beeindruckt Arlen so sehr, dass er sich entschließt, selbst ein Bote zu werden und durch seine Botengänge mehr über die Möglichkeiten für den Kampf gegen die Dämonen erfahren. Wie bereits erwähnt, ist der Auftakt sehr spannender erzählt und hat für einen Auftakt viel Inhalt. Am Anfang kommt man schnell mit den Sprüngen zwischen Zeit und Personen durcheinander, gewöhnt sich aber ab der 2. Hälfte daran. Einen Stern muss ich für den Schreibstil abziehen. Das Buch liest sich zwar flüssig, dennoch ist es mir an einigen Stellen zu plump. Vor allem die weiblichen Rollen (ich bin keine Feministin ;) ) werden mir zu hysterisch dargestellt. Sie scheinen stets zu "schreien", um sich danach demütig zu verhalten oder in Tränen auszubrechen. Das bringt für einige Akteure keinen Pluspunkt. Dennoch eine deutliche Leseempfehlung!

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  • Klasse Auftakt zur Reihe

    Das Lied der Dunkelheit

    Charlea

    28. May 2017 um 10:57

    Cover / Artwork / Romanaufbau Optisch besticht das Cover durch das schlicht gehaltene Bild einer in schwarz gehaltenen, in einen Umgang gekleideten Person und den in geschwungenen Lettern hervorgehobenen Titel. Was mir vor allem nach dem Lesen aufgefallen ist, ist die wirklich gute Qualität des Einbandes (Taschenbuchausgabe). Obwohl der Roman fast 800 Seiten umfasst, weist der Buchrücken keine Auffälligkeiten auf, er ist nicht rundgelesen und auch ansonsten sieht das Buch noch immer sehr gut aus. Der Roman ist in vier große Abschnitte und innerhalb dieser großen noch einmal in kleinere Kapitel aufgeteilt, was wirklich sehr gut gemacht ist. Die Abschnitte machen Sinn, sind logisch aufgebaut und lassen einen immer wieder vergessen, dass man es mit einem wirklichen Wälzer zu tun hat. Ganz im Gegenteil muss ich sagen, dass ich das Buch in kürzester Zeit durchgeschmökert habe. Die flüssige Schreibe des Autors hat natürlich seinen Teil dazu beigetragen und als ich gerade gelesen habe, dass es sich um das Debut des Autors handelt, konnte ich es kaum fassen. Inhalt Das „Lied der Dunkelheit“ ist der Auftakt zu einer Fantasy-Reihe. Im Mittelpunkt stehen die drei Protagonisten Arlen, Rojer und Leesha, die in einer Welt aufwachsen, in der die Menschen in Angst vor der Dunkelheit leben, denn sobald die Sonne untergeht, kommen die Dämonen, um auf Menschenjagd zu gehen. Fazit Ich habe ja schon bei meiner Einleitung angefangen zu schwärmen, obwohl ich diesen Teil meiner Rezensionen eigentlich so neutral und objektiv wie möglich halte, doch was soll es – wenn etwas so gut ist, dann darf auch mal geschwärmt werden. Gleich zu Beginn des Buches hat es mir sehr gut gefallen, dass der Autor den Leser gleich mitnimmt. Die Handlung setzt sofort ein, man muss sich nicht erst durch einen 100 Seiten langen Monolog über die Welt des Buches durch quälen. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, sind die drei Protagonisten, deren Charaktere sich während des Buches entwickeln und über sich hinauswachsen, und auch noch Potential mitbringen, um sich auch in den Folgebänden weiter zu entwickeln. Auch der plot des Romans ist sehr gut ausgearbeitet und beim Lesen kam mir zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf. Für alle Fans toller Fantasy-Romane ist dieses Buch definitiv eine Leseempfehlung.  

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  • Sprachlich enttäuschende Geschichte in einer faszinierenden Welt

    Das Lied der Dunkelheit

    Semjon22

    08. April 2017 um 09:11

    Was für eine Enttäuschung. Das Buch hatte alles für eine großartige Fantasy Geschichte, eine ungewöhnliche Welt, Schrecken verbreitende Gegner und junge Helden, die sich der Herausforderung stellen. Alles schon da gewesen, aber alle irgendwie auch anders und daher spannend. Aber wenn der Verlag auf dem Buchrücken dann den x-ten Nachfolger von Tolkien angekündigt, hätte ich schon skeptisch werden sollen. Ich bin wirklich niemand der LotR als das einzig wahre Fantasy Buch hält, aber hier wird einfach für mich sehr deutlich, was ein guter fantastische Schriftsteller ausmacht. Er vermag eine gewisse Magie bei der Beschreibung seiner Welt erzeugen, etwas Geheimnisvolles in die Charaktere legen und Unvorhergesehens auf dem Weg zum Ziel. Brett erschafft sich eine tolle Welt, aber dann hört es auch schon auf. Die Personen sind alle eindimensional beschrieben, es gibt keine Grauzonen, klare Linien zwischen Gut und Böse, dumm und schlau, heldenhaft und angstvoll. Da ist nirgendwo eine persönliche oder soziale Entwicklung zu erkennen. Der ängstliche Vater, die gemeine Mutter, die allwissende Alte, die seelsorgerische Heldin. Einzig Arden macht eine Entwicklung durch, doch die kommt mir vor wie in Schnappschüssen aufgenommen. Rennt von zu Hause weg, taucht dann in der Stadt auf und wird schnell der Oberbannzeichner, will dann auf Tour gehen, keine geht mit, geht er halt alleine, schwupps, ist er in der Wüste, da wollen sie nicht so wie er will, er fliegt raus, wandert durch die Wüste und kommt dann als bemalter schweigsamer Batman-artiger Superheld zurück. Okay, das ist mal eine Entwicklung, aber dafür brauche ich keine 800 Seiten. Außerdem spüre ich nichts von den Gedanken und Gefühlen des Helden, sondern sehe nur die oberflächliche Transformation. Interessant auch das Geschlechterbild, dass der Autor zeichnet. Die Frauen kommen eigentlich nicht besonders gut weg, bis auf die Heldin. Alle anderen wollen so schnell wie möglich einen Mann und sich schwängern lassen. Und die alten Frauen keifen und vor allem spucken dauern in der Gegend herum. Die Sprache machte mich ab und zu aggressiv. Teilweise kam es mir wie Satire vor. Brett liebt die direkte Rede und schmückt sie mit der Inquit-Formel wortreich aus. Da wird traurig gesagt, grimmig gebrummt und entsetzt erwiedert. Seitenweise. Das wirkt wie ein Schüleraufsatz. Gespickt mit überbordenden Klischees. Außerdem verstehe ich manche Handlungen nicht. Warum findet denn diese finale Schlacht statt? Die Menschen verstecken sich schon immer nachts hinter ihren Siegeln. Warum gehen nicht alle Dorfbewohner in die Heilige Halle, der Tätworierte bringt ein paar Zeichen an, fertig. Nächsten Morgen sehen wir weiter. Nein, wir brauchen ja ein anständiges Finale. Also sind auf einmal alle kampflustig und die Hälfte der Dorfbewohner lässt sich abschlachten von den Dämonen. Never change a successful strategy. Egal, wir haben jetzt unseren Erlöser und noch einen coolen Cliffhanger. Auf geht es zum Band 2. Aber ich zeichne, glaube ich, ein Bannsiegel vor meinen Bücherschrank, damit es mir nicht zu nahe kommt und wende mich dem nächsten Erbe Tolkiens zu.

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  • Leseempfehlung

    Das Lied der Dunkelheit

    Amber144

    04. April 2017 um 10:47

    Das Buch fesselt einen von der ersten bis zur letzten Seite. Die Charaktere sind wundervoll beschrieben und wachsen einen sehr ans Herz. Ein Buch, dass jeder gelesen haben sollte und das ich schon sehr häufig verliehen habe.

  • Die Welt ist dunkel

    Das Lied der Dunkelheit

    fin_fish

    25. January 2017 um 10:06

    "Manchmal gibt es gute Gründe, sich vor der Dunkelheit zu fürchten . . ." Peter v. Bretts gewaltiges Epos vom Weltrang des „;Herrn der Ringe“. Eigentlich könnte ich das Buch mit einem Wort beschreiben und zwar "unglaublich". Ich bin so sehr von dem Buch begeistert, dass es sich kaum in Worte fassen lässt. Doch zum Anfang, zuerst hat mich die enorme Seitenzahl von 795 sehr abgeschreckt. Dann sind ja solche Helden Epos nicht wirklich mein Thema. Aber um in der Wälzer Challenge weiter zu kommen habe ich mich dafür entschieden gehabt. Heute könnte ich mich grün und schwarz ärgern nicht früher begonnen zu haben, und diese geniale Trilogie so lange auf mich warten musste. Was gibt es über das Buch zu erzählen ? Im Grunde ist das Buch in 3 Personen unterteilt, was bedeutet das sich nach ein paar Kapiteln sich wieder der Protagonist / Inn ändert. Im ersten Teil wird die Kindheit und Jugend sowie "junges Erwachsenenalter der 3 aufgriffen. Jeder wohnt in einem anderen Dorf und hat einen anderen Hintergrund. Doch was alle vereint sind die Horclinge die Nacht für Nacht aufsteigen und die Menschen in Angst und Schrecken versetzen. Die ausweglose Situation führt dazu das jeder der 3 auf seinem Weg nützliche Kenntnisse und Fähigkeiten erlernt wie man diesen Biester entgegen treten kann. Jeder dieser 3 hat einige Verluste zu beklagen und ihre Wege sind steinig und alles andere als einfach. Mit jeder Seite kann man den Prozess der Weiterentwicklung förmlich sehen. Die Charaktere sind geplagt von Zweifel und der Frage warum nicht einfach den einfachen Weg wählen ? Jeder dieser 3 ist mir sehr ans Herz gewachsen, mit jeder Seite habe ich mitgefiebert und gelitten. Die ganze Welt die Peter v. Brett erschaffen hat ist so schlüssig und genau beschrieben als würde es sie wirklich geben. Die Seiten sind förmlich unter meinen Fingern geschmolzen, so das es sich nicht wie 795 Seiten angefühlt hat sondern weniger. Ich bin froh die weiteren Bände hier zu haben und kann euch diese Reihe wirklich ans Herz legen. auch wen das nicht so euer Thema ist.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  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    • 2656
  • Fantasy-Meisterwerk - aber kein Tolkien

    Das Lied der Dunkelheit

    Ciri_von_Riva

    21. October 2016 um 12:33

    Das Buch ist mir in der Buchhandlung sofort aufgefallen und der Klappentext, in dem das Buch mit dem Herrn der Ringe verglichen wird, lässt ja viel hoffen.Eins vorab: An Tolkien kommt es auf keinen Fall heran, aber es kann sich als Fantasy Buch wirklich sehen lassen.Die Geschichte ist unheimlich interessant und bietet Stoff zum diskutieren und nachdenken. Die Charaktere hatten mich sofort. Hier gibt es die Archetypen: der Kämpfer (Bannzeichner), die Heilerin (Kräutersammlerin) und der Narr (Jongleur), wahrscheinlich kommen noch einige dazu. Aber die Charaktere hatten mich sofort! Man wächst quasi mit ihnen auf, es werden drei Handlungsstränge verfolgt, die am Ende zusammenführen. Das hat mir sehr gut gefallen. Ich mag es außerdem, wenn alles ausführlich beschrieben wird. Das war hier der Fall. Ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen, ich musste wissen, wie es weitergeht.Ein paar Logikfehler gibt es, aber mir persönlich sind die egal. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen.Die komplette Rezension gibt`s auf meinem Blog

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  • „Weit ist die Welt – und dunkel …“

    Das Lied der Dunkelheit

    Booksforfantasy

    30. August 2016 um 11:01

    Genre: FantasyBewertung: 5/5„Weit ist die Welt – und dunkel …“… und in der Dunkelheit lauert die Gefahr. Das muss der junge Arlen auf bittere Weise selbst erfahren. Schon seit Jahrhunderten haben Dämonen, die sich des Nachts aus den Schatten erheben, die Menschheit zurückgedrängt. Das einzige Mittel, mit dem die Menschen ihre Angriffe abwehren können, sind die magischen Runenzeichen. Als Arlens Mutter bei solch einem Dämonenangriff umkommt, flieht er aus seinem Heimatdorf. Er will nach Menschen suchen, die den Mut noch nicht aufgegeben und das Geheimnis um die alten Kriegsrunen noch nicht vergessen haben. Das Lied der Dunkelheit ist der erste Band der Reihe "Demon Zyklus" von Peter V. Brett, welcher in einer Welt spielt, die von Dämonen heimgesucht wird. In dem Buch gibt es drei Hauptcharaktere, deren Geschichte sich im Laufe des Buches immer abwechselt. Einer von ihnen ist Arlen, ein einfacher Bursche, der später einmal den Hof seinen Vaters übernehmen, eine Frau finden und ein eher ruhiges Leben führen soll. Durch mehr oder weniger unglückliche Umstände flüchtet er von zuhause und beginnt später sein Leben als Kurier (Menschen, die von Stadt zu Stadt reisen und Nachrichten und Lebensmittel transportieren). Arlen wird von Anfang an so beschrieben, dass er immer größeres anstrebt, als einfach nur stillschweigend alle gegebenen Zustände hinzunehmen. Der zweite Charakter ist Leesha. Sie lebt in einem kleinen Tal, wo auch ihre Zukunft schon seit langen feststeht. Doch auch ihr bereitet das Schicksal einen anderen Weg und sie wird die zweite wichtige Person in der Geschichte.Der Dritte im Bunde ist Rojer, der als kleines Kind zu einem Jongleur kommt, bei diesem groß wird und von ihm seine Ausbildung erhält.Durch äußere Umstände lernen die drei sich gegen Ende des Buches kennen und wie es scheint, werden sie einander so schnell nicht mehr los.Für mich war das Buch zu Beginn etwas schwierig zu lesen, da die Perspektive immer wieder zwischen den drei Charakteren hin und her gesprungen ist und ich mich zu Beginn noch zurechtfinden musste. Nachdem mir dies aber gelungen war habe ich das Buch buchstäblich aber verschlungen. Mit seinem Schreibstil hat Peter V. Brett mich immer mehr in die Geschichte hineingezogen und ich habe mich teilweise gefühlt als wäre ich direkt anwesend gewesen!Hut ab, vor einer solch tollen Geschichte!

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    • 2
  • Wurde leider sehr enttäuscht

    Das Lied der Dunkelheit

    Tausendstern

    30. July 2016 um 02:11

    Meine Erwartungen an dieses Buch waren relativ hoch, und zu Beginn konnte ich mich auch ziemlich gut einleben in das Geschehen dieser Geschichte - doch schon nach wenigen Kapiteln war es leider mit meiner anfänglichen Begeisterung auch schon zu Ende: Holpriger Schreibstil, super oberflächliche Charaktere und null Spannungsbogen konnten mich gar nicht überzeugen. Einzig und allein die Tatsache, dass ich mir (leider?) bereits alle Folgebänder besorgt hatte, ließ mich dieses Buch zu Ende lesen, in der Hoffnung, es tauche noch eine spürbare Verbesserung auf. Dem war leider nicht so. Bis auf die letzten drei Seiten, konnte mich einfach nichts an der Geschichte zumindest mäßig überzeugen - und ich weiß nicht sicher zu sagen, woran das liegen mag, denn: Einen gewissen Reiz mag ich der Handlung selbst wohl zugestehen, auch sind die drei Hauptcharaktere von ihrem Wesen her gut angelegt - nur wird all dies so lahm, dermaßen oberflächlich und unspannend hinüber gebracht, dass ich während dem Lesen einschlafen könnte und tatsächlich viele Kapitel lang die Seiten nur überflogen bin. Auch hat mir ganz vielHintergrundswissen zu den Dämonen gefehlt, und wie die Schutzsiegel funktionieren und welcher Magie sich diese bedienen. In die Rollen konnte man leider gar nicht hineinschauen, bis zum Schluss, so dass ich gar keine Ahnung hatte was in ihnen vorging; das verstärkte den oberflächlichen Eindruck nur mehr auf mich, den ich von ihnen hatte. Daher erschien mir auch so manche Tat vollkommen unerklärlich und unnachvollziebar. Allein der Schluss konnte mir zwei Handbreit Aufmerksamkeit abringen; wäre die Geschichte von dem Spannungslevel ausgegangen, an dem sie sich zum Schluss befand, so wäre es vielleicht noch etwas mit dem Lesevergnügen für mich geworden. Ein Spannungsaufbau von über 700 Seiten....*Schmatz*....nicht so nach meinem Geschmack. Alles in allem war ich sehr enttäuscht von diesem Roman, und hätte ich mir nicht schon die Folgebänder besorgt, ich hätte nicht zu dem zweiten Teil gegriffen. Eine ansich tolle Story, nur leider fürchterlich lahm ausgeführt! Ich hoffe wirklich auf den zweiten Teil, eine Chance geben ich Autor und der Idee dieser Geschichte mehr oder weniger gezwungenermaßen noch!

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    • 2
  • Eigentlich gut

    Das Lied der Dunkelheit

    Markus Walther

    10. June 2016 um 16:20

    Das Buch ist ein dicker Schinken. Episch dick. Episch auch der Klappentext. Der Verlag wirbt branchenüblich damit, dass auch dieses Buch einem Herrn Tolkin gerecht werden würde. Natürlich hat das Buch auch die (inzwischen obligatorische) Landkarte vorneweg. Die Klischees wurden also somit beinahe allesamt bedient. Fehlen nur noch Orks und Elben. "Das Lied der Dunkelheit" holt den Leser in der Kindheit der drei Protagonisten ab. Bemerkenswert: Jede Figur lebt in einem anderen Teil des Landes und sie haben zunächst nichts miteinander zu tun. Der rote Faden in der Handlung ist, dass die Welt des Nachts von Dämonen heimgesucht wird. Nur magische Siegel (Schutzzeichen) bewahren die Menschen vor der Ausrottung. Allerdings scheinen die Leute nicht besonders helle zu sein: Ihre Schutzzeichen müssen ständig erneuert werden, weil die verwendete Farbe ziemlich schnell verwischt oder verwittert. In den vielen hundert Jahren, die sie sich nun angeblich mit den bösen Dämonen auseinandersetzen, haben sie nicht gelernt, dauerhafte Schutzmaßnahmen zu ergreifen ... Die Welt "Thesa", auf der die Handlung angesiedelt ist, wird eigentlich recht detailreich geschildert: typisch dunkles Mittelalter mit einer Ersatzreligion. Insbesondere das Stadtleben mit seinen besonderen Berufen und Gepflogenheiten ist durchdacht. Auch ein Großteil der Charaktere ist liebevoll dargestellt. Um so sparsamer ist der Autor mit der Beschreibung der Dämonen. Als Leser erfährt man, dass sie abends aus dem Boden aufsteigen, morgens wieder darin versinken. Es gibt verschiedene Arten in verschiedenen Größen. Ach ja: Klauen, Schwänze und Körperpanzer haben sie auch. Mehr Infos gibt es nicht. Am Anfang werden die Dämonen sogar gar nicht beschriebn. Dafür, dass die Story auch knapp 800 Seite ausgewalzt ist, ist gerade die Beschreibung der Antagonisten sehr dürftig ausgefallen. Den Protagonisten passiert im Laufe des Buches allerhand Schlimmes. Doch irgendwie geraten die Charaktere zu kleinen "Mary Sues" (siehe Wikipedia) - sie entscheiden sich für gewöhnlich richtig und ehrenhaft. Außerdem haben alle drei Personen jeweils besondere Fähigkeiten: Dda wären der unwahrscheinlich begabte Bannzeichner/Krieger, die Heilerin und der Zauber-Fiedler. Erinnert schon verdammt an die "Party" eines handelsüblichen Rollenspiels. Trotzdem ist das Buch durchaus spannend erzählt ... Der große Showdown gerät aber leider zum typischen "A-Team" Finale: Alle arbeiten zusammen, bauen Waffen und Fallen und der Krieger nimmt eine Zigarre in den Mund und sagt: "Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert." Nein, tut er nicht. Es gibt auch keine Zigarren. Aber trotzdem ... Fazit: Grundsätzlich ist "Das Lied der Dunkelheit" ein guter Fantasy-Roman. Die selbstauferlegte Messlatte zum "Herrn der Ringe" ist allerdings viel zu hoch. Ein großes Manko der Story ist ein grundsätzlicher Logikfehler: Das Zeichnen magischer Symbole kann Dämonen im Bann halten, kann sie sogar bekämpfen . Warum stellt sich die Bevölkerung darauf nicht ein? Jahrunderte lang lassen sich die Menschen abschlachten, verstecken sich bei Nacht, obwohl sie eigentlich den Boden nur mit Steinen pflastern müssten, auf denen Siegel eingraviert sind. Warum tragen die Leute keine Schutzzeichen am Körper? Amulette, Umhänge oder Ähnliches mit den entsprechenden Symbolen ausgestattet, wären einfache Maßnahmen. Nur eine Person im ganzen Buch tätowiert sich die Schutzzeichen auf. Warum macht das nicht seit Generationen jeder? Am Ende bleibt ein gut erzähltes Buch, dass Genrefans bestimmt zu unterhalten weiß. Nur zu viel nachdenken darf man dabei nicht.

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