Peter V. Brett Der Thron der Finsternis

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Inhaltsangabe zu „Der Thron der Finsternis“ von Peter V. Brett

Die Welt der Menschen ist in Aufruhr. Nacht für Nacht steigen die Dämonen aus der Tiefe auf, um die Bewohner der Städte und Dörfer in Angst und Schrecken zu versetzen. Seit nicht nur ein, sondern zwei Männer aufgestanden sind, um gegen die finsteren Wesen zu kämpfen und die Völker der Menschen endlich zu befreien, herrscht allerdings Krieg – denn Arlen und Jardir könnten verschiedener nicht sein. Nicht einmal ein Zweikampf der beiden konnte den Zwist beenden, doch nun müssen sie sich ihrer größten Herausforderung stellen: dem Kampf gegen die Dämonenkönigin. Gemeinsam oder allein …

Mir gefällt die inhaltliche Richtung nicht mehr so gut und auch die Sprache ist sehr fäkal geworden. Gewöhnungsbedürftig!

— Siri_quergetipptblog
Siri_quergetipptblog

Leseempfehlung

— Amber144
Amber144

Ein grandioses Buch. Bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.

— Haliax
Haliax

Kam etwas langsam in Fahrt! Aber zum Ende hin, war ich atemlos!

— Mira20
Mira20

Trotz der vielen Seiten und dadurch einigen Längen ein tolles Buch. Ich brauche ganz schnell Teil 5

— suppenfee
suppenfee

Kurzweilig; Interessant; Macht Lust auf mehr. Die Fahrt der ersten Bücher bekommt er nicht, dafür kommt drum herum mehr rein

— Avatarus
Avatarus

Toller Roman, etwas schwächer als die ersten drei Teile - aber macht Hoffnung auf den letzten!

— humni
humni

Wieder ein Meisterwerk mit überraschenden Entwicklungen, die gerade am Ende erst einmal verdaut werden müssen!

— missNaseweis
missNaseweis

Leider mehr gnadenloses Gemtzel und politisches Zeug im Game-of-Thrones-Stil als eine Fortführung der Story. Schade.

— Jackytami
Jackytami

Leider zieht sich das Buch ein wenig hin. Zuviel Politik und leider zu wenig von den eigentlichen Hauptprotagonisten =(

— GiLara
GiLara

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    Der Thron der Finsternis
    Amber144

    Amber144

    04. April 2017 um 10:50

    Die ganze Reihe ist ein wahrer Page Turner. Hat man einmal angefangen, kann man die Bücher nicht mehr aus der Hand legen. Die Figuren sind liebevoll beschrieben und treffen nachvollziehbare Entscheidungen. Eine zauberhafte Geschichte, die jeder gelesen haben sollte.

  • Ein wenig unerwartet

    Der Thron der Finsternis
    humni

    humni

    15. April 2016 um 18:35

    (Ach ja: Ich habe das Buch auf Englisch gelesen. Wie die Übersetzung ist, kann ich also nicht sagen.) Eins vorab: Andere Fantasy-Autoren hätten sicher von mir - wenn diese Schreibqualität z.B. in einem Debütroman auffindbar wäre - auch alle 5 Sterne bekommen. Ich hatte aber eine leicht andere Erwartung an dieses Buch. Ich will wissen, wie es mit den beiden Protagonisten Jardir und Arlen weitergeht. Darum habe ich mich, als deutlich vor Veröffentlichung des Romans eine Leseprobe mit den beiden auf Peter V. Bretts Seite verfügbar war, auch sehr darauf gefreut. Die Leseprobe ist auch genau so im Roman drin. Nur: Es geht nicht um die beiden. Oder besser: Kaum. Die Handlung um die Dämonen wird in diesem Buch kaum vorangebracht. Stattdessen geht es um Machtkämpfe um den titelgebenden Thron, Intrigen und andere Dinge. Das ist nicht langweilig, nicht schlecht geschrieben und hat mich auch gefesselt. Aber ehrlicherweise habe ich immer weitergelesen, damit ich "endlich" wieder an ein Arlen/Jardir-Kapitel komme. Das hat mir sicher auch den Spaß an der eigentlichen Story dieses Romans ein wenig genommen. Alles in Allem hat man natürlich ein grandioses Buch, und wenn man es in den Gesamtkontext des Zyklus einbaut wohl auch kein unwichtiges solches. Wenn man mit diesem Wissen an das Buch herangeht, ist es sicherlich auch mehr als 4 Sterne wert. Wobei mir am Ende einiges auch nicht ganz so gefallen hat - ich fand da einiges überflüssig, aber vielleicht sehe ich den Sinn davon jetzt schlichtweg noch nicht ein. Was genau mag ich gerade nicht sagen, da das doch zu arg spoilern würde - wer es gelesen hat, kann sicher ahnen, was ich denke. Ich hoffe jetzt jedenfalls auf den gigantischen Endband Nr. 5!

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  • Hoffentlich kommt der 5. Band bald ...

    Der Thron der Finsternis
    PMelittaM

    PMelittaM

     Ohne Jardir und Arlen brechen Machtkämpfe aus. Inevera versucht, ihre Interessen durchzusetzen, Jardirs Söhne ebenfalls. Die Krasianern sind bestrebt, ihre Macht auszuweiten, doch die eroberten Gebiete leisten Widerstand, während die noch freien Gebiete sich schwer tun, vereint zu handeln. Doch sind Jardir und Arlen wirklich nicht mehr am Leben? Der bereits vierte Band des Dämonenzyklus setzt unmittelbar am Vorgänger an. Arlen und Jardirs Schicksal wird recht schnell offenbart, zumindest dem Leser. Spannend bleibt es natürlich trotzdem, viele politische und individuelle Ereignisse stehen an. Wie gewohnt erzählt Peter V. Brett aus verschiedenen Perspektiven, so dass man als Leser überall hautnah dabei ist. Durch die, sehr gekonnt gesetzten, Perspektivewechsel bleibt die Spannung hoch und so kann man auch diesen Band wieder schwer aus der Hand legen, die über 1.100 Seiten lesen sich zügig. Die Perspektivewechsel tragen auch dazu bei, dass es schwer fällt, sich für eine Seite zu entscheiden, einer meiner Lieblingscharaktere ist z. B. Abban, so dass ich auch oft den Krasianern die Daumen drücke. Ich konnte mich wieder gut in alle Protagonisten hineinversetzen, mit ihnen fühlen und um sie zittern. In diesem Band wird es mehr als einen Abschied geben, auch von möglichen Lieblingscharakteren. Ein Verlust trifft mich persönlich besonders schwer. Doch es gibt auch Charaktere, die neu in den Fokus treten, wie z. B. Ashia, eine Schwiegertochter Jardirs oder Dorn, ein Mischling. Auch die Kampfszenen finde ich wieder sehr gelungen erzählt (vor allem, wenn man bedenkt, dass ich normalerweise Kampfszenen überfliege). Zum Ende hin zieht die Spannung dann noch einmal stark an. Dieses Mal gibt es zwar keinen so gemeinen Cliffhanger wie im letzten Band, jedoch bleibt, neben einer ganzen Reihe loser Fäden, eine wichtige Sache offen, so dass man das Erscheinen des nächsten Bandes wieder kaum erwarten kann. Neben einer, sehr nützlichen, Karte findet sich im Anhang ein Lexikon Krasianischer Namen und Begriffe sowie Jardirs Stammbaum. Peter V. Brett ist wieder ein Roman gelungen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangen genommen hat. Von mir gibt es wieder eine uneingeschränkte Leseempfehlung für die komplette Serie, die man tunlichst der Reihe nach lesen sollte.

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    • 4
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    06. February 2016 um 18:57
  • Super Buch

    Der Thron der Finsternis
    fastreader

    fastreader

    28. January 2016 um 13:16

    Ich liebe diese Serie einfach, bin echt froh dass ich die an der Frankfurter Buchmesse entdeckt habe. Hat mir gefehlt, mal wider ein Fantasy-Epos ohne die ganzen Elfen/Drachen/Zwerge Klischees zu lesen. Die Charaktere sind toll und ich finde es super, dass man in jedem Buch wieder eine neue Hintergrundgeschichte erfährt. Jetzt muss ich leider warten bis das nächste rauskommt...

  • Der Thron der Finsternis von Peter V. Brett

    Der Thron der Finsternis
    RueSar

    RueSar

    01. January 2016 um 16:31

    Lange habe ich auf diese Fortsetzung gewartet, vor allem da der dritte Teil mit einem sehr spannenden Cliffhänger endete. Umso größer war die Freude, als ich nach über einem Jahr endlich die Fortsetzung in den Händen hielt. Kaum zuhause verschanzte ich mich in meinem Zimmer, schlug die erste Seite auf und versank in eine andere Welt, voller Dämonen. Der vierte Band fängt genau dort an, wo der letzte Teil mit dem Cliffhänger geendet hat. Somit taucht der Leser sofort wieder nahtlos in die Geschichte ein. Für mich war es anfangs nur etwas schwierig die ganzen Namen wieder mit den richtigen Person in Verbindung zu bringen, vor allem da es etliche Nebencharaktere gibt. Aber schon nach kurzer Zeit war ich wieder vollkommen in die Geschichte eingetaucht. Wie auch in den vorherigen Romanen kommt wieder eine weitere Sicht dazu, diesesmal von Ashia. Hier erfährt der Leser einiges aus ihrer Vergangenheit und bereits bekannte Geschehen werden nochmals aus Ashias Sicht geschildert. Ich finde diese verschiedenen Sichten sehr interessant, allerdings kommt die Geschichte dadurch teilweise nicht wirklich voran und zum Beispiel Arlen kommt grundsätzlich nur mehr sehr selten vor. In “Der Thron der Finsternis” kommt vor allem in der Mitte des Romanes sehr viel Ränkeschmieden und Politik vor und die Dämonen rücken zeitweise etwas in den Hintergrund. Doch das Buch verliert dabei nicht an Spannung, denn Peter V. Brett hat es geschafft, immer wieder sehr überraschende Wendungen einzubauen. Auch die Kampfs- und Kriegsszenen beschreibt er extrem spannend und vor allem auch sehr brutal und grausam. Gegen Ende des Buches spitzen sich die Vorfälle immer mehr zu und die Geschichte nimmt nochmals rasant an Fahrt auf. Auch hier erwarten den Leser wieder unvorsehbare Wendungen und der Autor scheut auch nicht davor zurück wichtige Charaktere das Zeitliche segnen zu lassen. Fazit Ich konnte “Der Thron der Finsternis” kaum mehr aus der Hand legen. Der Roman überrascht mit vielen Wendungen und ist, wie auch schon die Vorgänger, sehr spannend geschrieben. Daher vergebe ich 5 von 5 Sternen.

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  • Nahtlose Fortsetzung

    Der Thron der Finsternis
    Monika_Grasl

    Monika_Grasl

    Der Thron der Finsternis schließt nahtlos an den Vorgänger an. Die Handlung fesselt wie immer von der ersten Seite an. Ab und an mag es einem als Leser vorkommen, als wären einige Stellen überflüssig. Aber so wie man Peter v. Brett kennt wird dies für den nächsten Band seine Gründe aufweisen. Die Figuren sind dabei an manchen Stellen von ihren Handlungen her nicht sofort nachvollziehbar. Betrachtet man jedoch das große ganze ergibt es einen guten Sinn, was sich der Autor bei manchen Abschnitten gedacht haben dürfte. Interessant ist ihm auch das Einbauen neuer Figuren gelungen. Hierbei empfiehlt es sich wirklich zuvor "Das Erbe des Kuriers" gelesen zu haben. Auf den Inhalt an sich will ich gar nicht weiter eingehen. Aus dem einfachen Grund, weil man an manchen Stellen zu viel verraten würde. Nur so viel, die letzten 300 Seiten gewinnen nochmal ordentlich an Fahrt und man sitzt mit offenem Mund vor dem Ende des Buches. Wobei man sich wünscht bereits den nächsten Band in Händen halten zu können. Das Glossar rundet das Gesamtbild des Werkes gut ab. Zudem gliedert sich das Cover sehr gut zu den vorangegangen ein.   Fazit: An der einen oder anderen Stelle mag sich die Handlung hinziehen, aber wenn man bis zum Ende durchhält erlebt man eine Überraschung, mit der man kaum gerechnet hat. Der Autor weiß also zu fesseln.

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    • 2
  • 4,5 Sterne: Ein toller vierter Teil

    Der Thron der Finsternis
    Lesemomente

    Lesemomente

    17. November 2015 um 14:01

    Ich habe es in meinen Rezensionen zu den letzten beiden Bänden schon geschrieben und ich werde es auch jetzt noch ein Mal schreiben: Der Dämonen-Zyklus von Peter V. Brett ist meiner Meinung nach eine der besten Fantasyreihen, die jemals geschrieben wurden! Seine Bücher haben treue Anhänger und Fans und doch gibt es auch immer wieder sehr kritische Stimmen. Ich kann einige Kritikpunkte nachvollziehen. Was mir aber unbegreiflich bleibt, ist die Tatsache, dass manche Leser dieses Buch abgebrochen haben. Hallo? Es ist total toll und spannend! “‘Nein!’ Inevera streckte die Arme aus und griff ins Leere, als der Par’chin sich und ihren Gemahl über die Klippe in die Tiefe stürzte. Und dabei die Hoffnung der gesamten Menschheit mit in den Abgrund riss.” (S. 9) Der letzte Band endete ja mit einem absoluten Cliffhanger: Die beiden ehemaligen Freunde und jetzigen Widersacher Arlen und Jadir stürzen gemeinsam eine tiefe Klippe herab. Wie sich diese Situation tatsächlich auflöst, möchte ich hier noch nicht vorweg nehmen. Es sei nur so viel gesagt: Für Arlen kam der Sturz alles andere als überraschend, er hatte ihn sogar geplant. Eins ist klar: Der Kampf gegen die Dämonen geht weiter, sowohl bei den Krasianern in der Wüste als auch im Tal des Erlösers im Norden. Etwa 1000 Seiten umfasst “Der Thron der Finsternis”. Diese Seiten nutzt der Autor, um den einzelnen Charakteren eine Geschichte und Vergangenheit zu geben. Auch seine Nebencharaktere sind vielschichtig und komplex. Dies führt manchmal dazu, dass die Haupthandlung ins Stocken gerät. Und dennoch möchte ich die Hintergrundinformationen nicht missen, denn so kann man die Beweggründe der einzelnen Figuren viel besser nachvollziehen. Einen Kritikpunkt habe ich an dieser Stelle aber: Die Geschichte liest sich stellenweise durch die vielen krasianischen Begriffe nicht ganz einfach. Dass dann auch noch die Namen von gefühlt jeder zweiten Person mit A anfangen müssen, macht es nicht leichter, Herr Brett! Ansonsten läuft die Geschichte auf einen großen Showdown hin. Die letzten Seiten bringen noch ein mal ordentlich Trubel und Durcheinander und sorgen so dafür, dass meine Neugier auf den letzten Band unglaublich hoch ist. Außerdem eine Warnung an alle Leser: Haltet eure Taschentücher bereit, Peter V. Brett geht nicht gerade zimperlich mit seinen Charakteren um. “Der Thron der Finsternis” schließt sich seinen Vorgängern nahtlos an: Die Handlung bleibt spannend, die Entwicklung der Figuren auch. Peter V. Brett ist einfach ein grandioser Fantasyautor, der mich mit jeder einzelnen Seite seines Dämonen Zyklus unterhalten hat. Es ist einfach unglaublich, was für eine phantastische und komplexe Welt er geschaffen hat. 4,5 von 5 Sternen!

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  • Grandios

    Der Thron der Finsternis
    thebookpassion

    thebookpassion

    16. November 2015 um 22:15

    Seit Jahrhunderten werden die Menschen von Dämonen, die sich aus der Dunkelheit erheben, heimgesucht. Die Menschen müssen Nacht für Nacht um ihr Leben kämpfen. Nur die aus vergangener Zeit übrig gebliebenen magischen Siegel bieten dem Volk Schutz. Jedoch gibt es einen Lichtblick in dieser düsteren und grausamen Zeit, denn zwei Männer wagen es, sich gegen die Dämonen zu erheben und erbittert gegen sie zu kämpfen. Einst waren Arlen und Jardir gute Freunde, doch der Kampf gegen die Dämonen hat sie entzweit. Ein Zweikampf soll den Streit der Beiden endgültig beenden, doch Jardir ahnt nicht, dass Arlen einen ganz bestimmten Plan verfolgt. Ehe ich mich mit dem Roman in eine dunkle Ecke, in der mich niemand stören kann, verkrochen habe, habe ich zuvor einige eher negative Stimmen bezüglich des Buches gelesen, dass viele einfach enttäuscht waren und etwas komplett anderes erwartet haben. Ich hatte daher eher zwiespältige Gefühle, da die Reihe zu meinen absoluten Favoriten gehört und ich sehnlichst auf eine Fortsetzung gewartet habe. Als ich endlich in den Buchladen stiefeln und das Buch in den Händen halten konnte, hatte ich einfach ein absolutes Glücksgefühl. Ich hatte daher Angst enttäuscht zu werden. Vorne weg, meine Angst war zum Glück vollkommen unbegründet und Perter V. Brett konnte mich auch mit dem vierten Teil begeistern. Sicherlich ich habe etwas vollkommen anderes erwartet, wie so viele andere auch, denn durch den letzte wirklich fiesen cliffhanger im dritten Band habe ich mit einem spannungsgeladenen und actionreichen vierten Band gerechnet. Doch auch der vierte Band ist, mit Ausnahme einiger Kampfszenen, grade zum Anfang hin, sehr ruhig und die wirklich actionreichen Szenen sind eher zum Ende hin zu finden. Grade zum Schluss gab es wirklich einige Schockmomente für mich. Arlen und Jardir erhalten nur sehr wenig Aufmerksamkeit und spielen in diesem Roman eine eher untergeordnete Rolle. Auch Renna, Arlens Frau, erhält nur wenig Platz in der Geschichte, dies fand ich durchaus angenehm, da ich mit ihrer brutalen und rücksichtslosen Art einfach überhaupt nichts anfangen kann und mir grade im dritten Band, ihr scheinbar sinnlose Morden, die Geschichte teilweise etwas madig gemacht hat. ,,Der Thron der Finsternis“ thematisiert vor allem die inneren Konflikte einzelner Figuren und die unterschiedlichen politischen Stellung der Wüstenkrieger und Talbewohner und die damit einhergehenden Probleme. Die Kulturen beider Gruppierungen sind einfach extrem anders, sodass Probleme einfach vorprogrammiert sind. Zudem entschärft es die Situation nicht, dass die Wüstenkrieger Jardir für den Erlöser halten und die Talbewohner Arlen. Auch scheinen die Söhne der verschiedenen Länder eigene Pläne zu haben und den Drang zu besitzen, ihre Eltern bzw. älteren Verwandte vom Thron zu stürzen. Der schnörkellose und wirklich eindringliche Schreibstil des Autors begeistert mich immer wieder und er könnte mir wahrscheinlich eine Gebrauchsanweisung zu einem wirklich uninteressanten Gegenstand schreiben und ich würde sie absolut toll finden. Er schafft es einfach das alltägliche Leben unfassbar gut zu erzählen, sodass es schon fast wieder besonders wirkt. Auch im vierten Band ist es Peter V. Brett gelungen jeder einzelnen Figur Leben einzuhauchen. Sie müssen sich mit menschlichen Problemen auseinandersetzten und sind alles anders als perfekt. So müssen sich die Figuren mit ihren sehnsüchtigsten Wünschen und ihren tatsächlichen Handlungen auseinandersetzen. Manche Figur, handeln einfach nach ihren Wünschen und denken kaum an die Konsequenzen. So treffen die Protagonisten oft falsche Entscheidungen und ich wollte sie einfach nur wachrütteln, doch durch die menschlichen Schwächen habe ich einfach mit den Charakteren mitgefiebert. Ich habe mich mit ihnen gefreut und mich über falsche Entscheidungen aufgeregt. Ich habe in dem vierten Teile noch wesentlich mehr über die verschiedenen Personen erfahren, die das Schicksal der Länder bestimmt und ich hatte stellenweise das Gefühl, dass die verschiedenen Arten der Herrschaft miteinander verglichen werden und die dadurch entstehenden Probleme besser beleuchtet werden. Es treffen einfach zwei verschiedene Welten aufeinander und so gibt es zwischen den Menschen viele Vorurteile und Hass. Zudem erhält man in diesem Band erstmalig einblick in die Gedankenwelt eines Dämonenkönig, sodass die Dämonen und deren Hierarchie immer besser verständlich werden und sie dadurch in einem völlig anderen Licht sieht. Alles in allem konnte mich zum Glück auch der vierte Teil überzeugen und meine Befürchtungen, dass mir der Band nicht gefallen könnte, waren unbegründet. Schnell konnte mich Peter V. Brett wieder in seinen Bann ziehen und so heißt es wieder warten und hoffen, dass die nächste Fortsetzung nicht allzu lange auf sich warten lässt.  (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Dämonen Zyklus 04

    Der Thron der Finsternis
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    15. November 2015 um 11:08

    ACHTUNG!! „Der Thron der Finsternis“ ist der vierte Teil einer Reihe und enthält Spoiler zu vorangegangenen Bänden des Dämonenzyklus. Seit drei Jahren heißt es jährlich warten auf den neusten Band des Dämonenzyklus. Um die Wartezeit zu überbrücken und meine Erinnerungen etwas aufzufrischen, habe ich mir Teil drei „Die Flammen der Dämmerung“ als Hörbuch angehört. Das war auch gut so, denn so fiel mir der Einstieg in „Der Thron der Finsternis“ leicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass diejenigen, deren Leseerfahrung mit dem dritten Band schon länger zurück liegen, mehr Schwierigkeiten hatten wieder ins Geschehen hineinzukommen, denn vor allem die krasianischen Namen klingen sehr gleich und erschweren die Unterscheidung der Figuren. Beim Hören des Hörbuchs ist mir aber vor allem eins aufgefallen: wie gern ich die Reihe inklusive der sehr vielfältigen Figuren doch mag. Vom ersten Band an, bin ich Fan, aber jetzt ist mir nochmals bewusst geworden, wie gut die Serie doch ist und wie wohl ich mich mit Charakteren, Setting und Handlung tatsächlich fühle. „ ' […] Die Magie verwandelt einen Funken Wut in eine Flamme und eine Flamme in ein Dämonenfeuer. […] ' “ Im Vorfeld ist mir aufgefallen, dass „Der Thron der Finsternis“ nicht so viele gute Kritiken bekommen hat, wie seine Vorgängerbände. Ich frage mich warum. Sicherlich gibt es hier und da kleine Längen, aber die hat es auch schon in den anderen Romanen gegeben. Dass fast 1000 Seiten nicht nur von Kampfszenen, Intrigen und Schlachten beherrscht werden, finde ich keineswegs qualitätsmindernd. Und wer bis zum Ende durchhält, wird dort mehr als reichlich belohnt. Im vierten Teil der Reihe stehen zwischenmenschliche Geschehen im Vordergrund, wodurch der Leser den Hintergrund bestimmter Handlungsvorgänge besser versteht und den Kontakt zu den Figuren ausbauen und vertiefen kann. Nebenfiguren gewinnen meine Aufmerksamkeit, ganz besonders, wenn es sich dabei um die Bewohner des Tals, die Holzfäller und Kräutersammlerinnen handelt. Die krasianische Kultur spricht mich ein bisschen weniger an, vielleicht auch deshalb, weil ihre Inhalte für mich nicht immer ganz nachvollziehbar sind. Ganz besonders gern verbringe ich meine Zeit mit Leesha, die eine meiner Lieblingsfiguren und in diesem Band sehr präsent ist. Arlen und Jardir – so viel kann ich verraten – bekommen in diesem Band nicht so sehr viel Aufmerksamkeit, was aber von den anderen Figuren und deren Handlungen gut aufgefangen wird. „ 'Die Seelendämonen wissen, wer du bist. Bei der erstbesten Gelegenheit werden sie dich angreifen.' “ Die Dämonen sind in der Vergangenheit immer stärker geworden und stellen das in „Der Thron der Finsternis“ nochmals stark unter Beweis. Es ist an der Zeit, dass sich die Völker zusammenschließen und gemeinsam in den Kampf ziehen. Stellt sich die Frage, was passiert, wenn das Rudel seinen Anführer verliert? Werden sie kopflos? Gelingt es ihnen sich trotzdem aktiv gegen den Feind zu stellen? Oder zerfleischen sich die machthungrigen unter ihnen gegenseitig? Bis zum letzten Fünftel des Romans unterhält Brett den Leser mit Handlungssträngen, die sicherlich für den finalen Band von Notwendigkeit sind, die aber eher unter den Begriff nettes Geplänkel fallen, als mit extremer Spannung zu fesseln. Ich habe auch diese Abschnitte wirklich gern gelesen, habe mich aber hin und wieder gefragt, ob sie tatsächlich relevant sind. Sind sie. Denn ganz plötzlich schlägt Peter V. Brett mit unglaublicher Wucht zu und plötzlich ergeben viele zuvor erzählte Passagen einen größeren Sinn. Ich war völlig baff mit welcher Schärfe er die Spannung in die Höhe zieht und zum Teil so schockiert, dass ich in ein Gefühschaos stürzte, dass mich fast zum heulen gebracht hat. Überraschende Handlungen und Schockmomente, die ich in all meinen vorangegangenen Spekulationen nie und nimmer erwartet hätte. Ganz zum Schluss breitet sich nochmals solch eine Finsternis aus, dass ich dem fünften und vermutlich finalen Band mit Schrecken, aber auch Ungeduld entgegen blicke.

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  • Rezension: Der Thron der Finsternis - Peter V. Brett

    Der Thron der Finsternis
    mirroreye

    mirroreye

    07. November 2015 um 18:37

    Das Fazit: Ich muss sagen, bevor ich den vierten Teil "Der Thron der Finsternis" gelesen habe, war ich richtig skeptisch. Der dritte Teil konnte meiner Meinung nach, nicht mit den beiden vorhergehenden Teilen mithalten, was sollte dann der wieder 1000 Seiten starke, vierte Teil bringen... Die Geschichte wird wieder aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt, diese werden durch die Kapitel begrenzt, wie auch schon in den vorhergehenden Büchern, damit lassen sich auch die verschiedenen Handlungsorte leicht auseinanderhalten. Diese sind natürlich auch wieder geographisch in einer Karte im Buchdeckel festgehalten, das ist sehr hilfreich, allerdings kenne ich mich langsam so gut in Thesa aus, dass ich die überhaupt nicht mehr benötige. Logischerweise begleiten und auch in diesem Buch Arlen, Rojer & Leesha durch die Geschichte. Diesmal kommt Arlen etwas kurz, was ich allerdings nicht so schlimm finde, da die anderen Handlungsstränge diesmal soo viel spannender sind. Ich kann nicht allzu viel von Rojer & Leesha berichten, da sonst viele von den wirklich wichtigen Eckpunkten verraten werden würde. Ich kann nur sagen: Es gibt keine Moment, der nicht vollgepfropft ist mit Verrat, Berechnung, Intrigen, Hoffnung, Finsternis, Gewalt oder grandiosen Wendungen. Ich habe mit 85% der Handlung nicht gerechnet (die 15% die ich geahnt hatte, muss ich sagen, fanden alle im Zusammenhand im Arlen statt...), aus diese Grund, konnte ich das Buch nur schwer aus der Hand legen. Bemerkenswert fand ich die beiden Kapitel/Abschnitte, die aus Sicht eines Dämons (Prinzling) geschrieben wurde. Mein Gott, sind die Viecher fies und um einiges klüger als ich es für möglich gehalten habe. Desweiteren ist dieses Buch weniger statisch als das letzte, welches - gefühlt - nur im Tal der Holzfäller gespielt hat. Durch die vielen Ortswechsel hat dieser Teil richtig an Tempo gewonnen, was mir wirklich gut gefallen hat. Die Wertung: Es fällt mir mal wieder schwer mich zu entscheiden... Sollen es 5 oder sollen es 4 von 5 Punkten werden. Ich bewundere den Autor für seine Konsequenz, denn es gibt so viele unliebsame Wendungen, die ich nicht übers Herz gebracht hätte - da geben mir bestimmt viele recht - aber die wichtig und bestimmt auch richtig waren, um die Geschichte im nächsten Buch zu vollenden. Das reißt es raus und bringt dem Buch 5 von 5 Punkten!

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  • Ein solider vierter Band.

    Der Thron der Finsternis
    DesiKupo

    DesiKupo

    05. November 2015 um 11:10

    Zum Cover: Das Cover ist wieder schön schlicht ausgearbeitet und passt sehr gut zu den Vorgängern. Wie immer sehen wir einen schemenhaften Mann mit Umhang vor einer angedeuteten Kulisse. Mir persönlich gefallen die Cover sehr gut und ich bin froh, dass der Stil beibehalten wird. Zum Inhalt: Der Kampf gegen die Dämonen geht weit, die Angst vor der Dunkelheit ist trotzdem noch ein ständiger Begleiter in dieser Welt und auch neue Kämpfe unter den Menschen werden ausgefochten. Meine Meinung: Kurz vorweg: Wer die ersten Teile nicht kennt, sollte dies unbedingt noch nachholen und hier aber nicht weiterlesen, da die Rezension eines vierten Teils natürlich Spoiler der Vorgänger enthält ;) Eine Rezension vom ersten Teil habe ich aber auch verfasst, vielleicht schaut ihr euch erst einmal diese an. Nun zu meiner Meinung. Ich war furchtbar gespannt und vorfreudig auf dieses Buch. Band 1 und 2 der Reihe habe ich regelrecht verschlungen, Band 3 konnte mich auch überzeugen und auch die Zusatzbände habe ich gerne gelesen. Gerade nach dem Cliffhanger im dritten Teil, wollte ich unbedingt wissen wie die Geschichte weitergeht und ob Arlen und Jardir noch am leben sind! Zum Glück knüpft der vierte Band nahtlos an den Vorgänger an und man verfolgt sofort gespannt, was mit den beiden „Erlösern“ passiert ist. Was für ein toller Einstieg in das Buch! Aber schnell wird die Geschichte wieder von den beiden weggelenkt und das Augenmerk wird auf andere Charaktere gelegt. Das ist auch schon ein großer Kritikpunkt von mir an diesem Buch: Es kommen wieder neue Charaktere hinzu, die fast schon ausschweifend vorgestellt werden. Viele Nebencharaktere bekommen mehr Platz im Buch als die Hauptcharaktere aus den Vorgängern. Arlen und Jardir haben irgendwann gegen Ende des ersten Drittels nochmal einen tollen Auftritt und das war es dann leider auch schon wieder…In der Mitte des Buchs dreht sich sehr viel um Machtspiele, Intrigen und die Thronfolge von Rhinebeck und Jardir. Der Kampf gegen die Dämonen macht leider nicht wirklich einen großen Fortschritt, am Ende vom Buch sind wir noch fast da, wo wir am Anfang waren….Außer, dass sich die Menschen gegenseitig dezimieren, anstatt ihr Augenmerk auf den Kampf gegen die Dämonen zu legen. Schade, ich hatte mir mehr Fortschritt erhofft. Alles in allem schreitet die Geschichte leider kaum fort. Natürlich erfahren wir mehr über neue oder auch alte liebgewonnene Charaktere, aber das hätte man auch kürzer in einen anderen Band packen können. Gegen Ende kam es mir stellenweise so vor, als würde ich einen George R. R. Martin lesen, da einige Personen, auch liebgewonnene, das zeitliche segnen müssen. Sehr ungewöhnlich, da dies in den Vorgängern nicht der Fall war. Fazit: Wer die ersten Bände gelesen hat, sollte diesen Teil natürlich auch lesen. Viele Stellen haben mir gut gefallen und ich bereue nicht, es gelesen zu haben. Aber leider ist es der bisher schwächste Band der Reihe und wird nicht zu meinen Lieblingsbüchern zählen. Dennoch bin ich gespannt auf den fünften (und hoffentlich letzten) Band!

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2015: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Ein ganz neues Leben
    Daniliesing

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1599
  • Der Thron der Finsternis (Demon Zyklus 4, Peter V. Brett)

    Der Thron der Finsternis
    PoldisHoerspielseite

    PoldisHoerspielseite

    01. November 2015 um 20:28

    Arlen und Jardir sind bei einem Zweikampf über den Rand einer Klippe gestürzt und werden seitdem vermisst. Und während sich die Krasianer neu sortieren müssen und Inevera ihren Platz an der Spitze des Volkes verteidigt, werden Leesha, Rojer und Gared immer weiter in die politischen Belange der freien Städte hereingezogen. Dabei quält sich Leesha mit einem großen Geheimnis herum, denn immer noch wächst ein Kind unter ihrem Herzen zu neuem Leben heran...   Als großer Fan der Reihe von Peter V. Brett konnte ich es kaum abwarten, den vierten von fünf Bänden endlich zu lesen, der richtig fiese Cliffhanger zum Ende des letzten Romans war immer noch sehr präsent. Dieser wird dann hier auch recht schnell aufgelöst, wobei überraschend wenig über die beiden Männer an der Spitze im Kampf gegen die Dämonen vorkommt. Die wenigen Szenen, die sich den beiden widmen, sind sehr packend und düster, doch nach etwa einem Drittel der Handlung kommen die beiden gar nicht mehr vor. Auch schade finde ich, dass in den typischen Rückblicken Ashia mehr Tiefe verliehen wird – auch wenn sich hier einiges vom Vorgängerband wiederholt – diese aber später nur noch recht selten vorkommt und keine zentrale Rolle einnimmt. Später widmet sich die Handlung vor allem Leesha, Rojer und Gared, die sich in Angiers wieder mit dem Adel und ihren ganz speziellen Ränkeschmieden herumschlagen müssen. Hier gibt es zwar einige Highlights, gefühlsbetonte Szenen und eine Vertiefung der Charaktere, insgesamt ist dieser Teil für meinen Geschmack jedoch etwas zu lang geraten. Auch die Bedrohung durch die Dämonen, die eigentlich das zentrale Thema der Reihe ist, wird hier sehr vernachlässigt. Schade, denn so geht auch viel Stimmung ungenutzt dahin. Dennoch habe ich diesen Band sehr, sehr gern gelesen, da er wieder andere Facetten der sehr komplexen Welt zeigt, andere Schauplätze in den Mittelpunkt rückt und auch die beiden so gegensätzlichen Völker gekonnt aufeinander treffen lässt. Auch Dorn, der bereits in der Novelle „Das Erbe des Kuriers“ vorgestellt wurde, nimmt hier einen entscheidenden Einfluss auf den weiteren Verlauf und stellt eine interessante neue Facette dar. Gegen Ende zieht die Handlung noch einmal ordentlich an und endet wieder mitten in der Handlung, sodass ich schon jetzt dem Nachfolger entgegenfiebere – auch wenn dieser wohl noch etwas auf sich warten lässt.   Das Tolle an Bretts Charakteren ist, dass sie weder komplett gut noch komplett böse sind. Auch die Helden wie Leesha und Rojer haben ihre sehr menschlichen Schwächen, treffen falsche Entscheidungen und verhalten sich ungerecht. Auf der anderen Seite die Krasianer, die trotz ihrer Härte und der Brutalität doch zum Wohle der Menschheit und gegen die Dämonen handeln – mit einigen Ausnahmen natürlich. Viele Figuren werden hier noch tiefgreifender dargestellt, insbesondere Leesha, Thamos und Abban stechen hierbei hervor. Wieder liest sich die Handlung sehr flüssig, sofern man sich die vielen krasianischen Begriffe eingeprägt hat. Sehr gefallen hat mir auch der Einblick in die Gedanken eines Seelendämons, der sich auch sprachlich von den anderen Passagen absetzt.   Zwar hat „Der Thron der Finsternis“ seine Schwächen, lässt sich vom adligen Intrigenspiel zu sehr ablenken und erzählt zu wenig von Arlen, Jardir und Renna. Dennoch ist wieder ein sehr atmosphärischer, dichter und ungewöhnlicher Fantasy-Roman entstanden, der sowohl die erdachte Welt als auch die Charaktere in noch mehr Farben erstrahlen lässt und die Handlung, vor allem den Krieg zwischen den Völkern, vorantreibt.

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  • Trotzdem

    Der Thron der Finsternis
    AnnikaLeu

    AnnikaLeu

    27. October 2015 um 08:17

    „Einsame Menschen machen mitunter die närrischsten Dinge.“ Anmerkung: Spoiler sind nicht verhandelbar, da laufende Serie. Wer die Serie nicht kennt, sollte vielleicht lieber direkt zum Fazit springen. Ansonsten habe ich einen Rundumschlag ausgeteilt für die gesamte herausgegebene Serie. „Ich hab' 'ne Kutsche, 'ne KUNTERBUNTE Kutsche, 'nen Jongleur und 'ne dama'ting, die schauen dort zum Fenster raus...“ Das reimt sich nicht, wie im Originallied, aber so ist das Leben eben, wenn man Veränderungen vornimmt. Wer jetzt hier die Lyrik, Poesie und Liedtextdichtung nicht beherrscht, Autor Peter V. Brett, seine Meisterjongleure und Herzogherolde Kereen, Goldkehle, Rojer oder vielleicht doch Übersetzerin Ingrid Herrmann-Nytko, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass die Liedtexte grauenhaft sind. In etwa so gestelzt wie mein Versuch da oben. Nun gut, ich sollte nicht in fremden Gewässern fischen, ich selbst kann nicht singen und beim Zimbeln schlagen im Kissentanz wäre ich wohl auch eher untauglich und müsste mit anderen Reizen überzeugen. Sei es drum, liest man es aber mal laut vor, so wie ich es versucht habe, kommt dabei einfach kein Lied raus. Mal reimen sich die Verse, mal ‚sind sie auch nicht von schlechten Eltern‘ (ähnlich DieÄrzte). Das ist aber wirklich noch nicht alles, was auffällt beim Vorlesen. Mein altbekanntes Problem mit Spasmen der Chars sprach’ ich ja schon an, diesmal kommen zu den krasianischen Vokabeln noch die Ausspracheprobleme der Eigennamen an sich hinzu: ‚Angierianische Wildpferde‘ sind so ein Ding. Denn nach Fort Angier an den dortigen Herzogshof von Rhinebeck verschlägt es uns im aktuellen Teil der Dämonensaga. Tatsächlich gibt es irgendwo in der Nacht noch die beiden Erlöser Jardir und Arlen, die sich daran machen ihre eigenen Pläne zu verfolgen. Doch wer sich mal den Originaltitel ansieht: „The SkullThrone“ (und wer die anderen Teile kennt), der weiß, der Schädelthron ist dieses Ding auf dem Shar’Dama’Ka Ahmann Jardir normalerweise seinen Hofstaat hält. Der Schädelthron ist übrigens ungleich dem Schwerterthron aus Game of Thrones! Warum der deutsche Titel den Leser so weit ab vom Weg führt weiß ich nicht, das schafft nämlich gleich ganz falsche Vorüberlegungen. Ich dachte nämlich: na mit dem Thron der Finsternis kann ja nur NIE gemeint sein, die im Horc darauf wartet angegriffen zu werden. „Wenn du willst, kannst du abscheulicher sein als ein Dämon.“ Wie aber schon befürchtet bewegen wir uns Zeitstrahltechnisch nicht wirklich weit vorwärts und Brett lässt es sich auch nicht nehmen wieder lustig hin und her zu hüpfen. Diesmal zwar nicht in ganzen Jahresspannen, aber dafür in den Jahreszeiten. Grad in der erste Hälfte konnte man eine Münze werfen bei jeder Überschrift: Winter oder Herbst, Herbst oder Winter? Da hier mehrere Charaktere und Handlungsstränge weiterhin in ungefährem 3Kapiteltakt nebeneinander erzählt werden, ist dies jedoch verschmerzbar. Vorrangig kümmern wir uns also um die Menschen und deren ‚Krieg unter dem Antlitz der Sonne‘, sowie so ‚kleinen‘ Problemen wie einer Schwangerschaft und aufgesetzten Streits unter Liebenden. Nett aber Unsinn war Jardirs Stammbaum, den Platz hätte man besser für ein Namensregister benützen sollen! Es ist wahr, Arlen und Jardir haben den Menschen Mut, Kraft und vor allem Waffen gebracht. Ihnen gezeigt wie sie sich wehren können. Die Krasianer machen es sich einfach, Fort Rizon ist bereits gefallen und heißt ‚Everams Füllhorn’ und trotz der Frage: Wer soll Jardir auf dem Thron ersetzen, soll nun auch Fort Lakton dran glauben. Der Siegeszug der Südländer scheint unausweichlich voranzuschreiten. Während die ‚neue‘ Talgrafschaft unter Thamos Führung erblüht. Kein Wunder, hat Arlen die Leute ja gebufft und ihnen eingebläut jeder einzelne Mensch sei der Erlöser. Und die Grafschaft gedeiht auf den Großsiegeln hervorragend, sie bauen ihre neuen Ortschaften einfach gleich als Siegel (!) und verwöhnen sich. Dergestalt, das Dämonen weiterhin Schlachtvieh bleiben. Es ist eben wichtiger menschliche ‚gute Zeiten, schlechte Zeiten‘ zu spielen, als sich der wirklichen Gefahr zu widmen. „(...) anstatt zu kämpfen einen Sonnenschirm zu tragen.“ Schauen wir doch mal, was für Seiten wir da haben. Inevera und Abban müssen neuerdings dicht zusammenarbeiten und machen das richtig gut. Leesha und Thamos tändeln herum, zicken sich an, ignorieren sich und kriegen von der Herzoginmutter dann einfach einen auf den Deckel. Rojer findet Gefallen an der Mehrehe und spielt mit dem Gedanken sich noch eine dritte Frau zu nehmen, darf sich ansonsten so richtig in Szene setzen. Amanvah ist eine wirklich nicht zu unterschätzende Größe geworden. Wonda-Woman Bogenschützin und Leibwächterin wird Idol für eine ganze ‚Siegelkinder’-Generation und Versuchskaninchen. Gared, dieser einstmals unsympathische Idiot, ist weiterhin ein Baumschubser mit viel PS und wenig Hubraum, soll aber jetzt auf nem fetten Junggesellenball verkuppelt werden. Er hat insgesamt eine sehr schöne Entwicklung durchlaufen. Asome und Jayan umkreisen sich wie Kampfhähne, wobei aber keiner von beiden wirklich besser wäre. Renna nervt wie immer mit ihrer Schnodderschnauze und freundet sich mit einer Speerschwester an. Wie erwähnt, Arlen und Jardir machen einen auf eigenes Ding durchziehen. Und Dorn stelle ich mir wie so einen kleinen schmutzigen, heiseren Ghul vor. Da hat sich so einiges getan in den Konstellationen, aber nicht viel Überraschendes. Die meisten Weichen sind schon in Buch 1 genauso gestellt worden, damit sich die Freund- und Feindschaften jetzt so entwickeln können. Völlig elendig wirken dann die Nebenhandlungen über irgendwelche Cousinen x. Grades, die auch mal irgendwann in der Zeitlinie unter Enkidos Aufsicht ausgebildet worden sind und… ach hätte man sich echt schenken können, das waren ganz klar für mich Geschichten die nicht ins Hauptbuch gehörten. Aus den letzten 200 Seiten hat Brett aber dann sehr viel raus geholt und den Bereich für den nächsten Teil kahl geschlagen. Und das Knochenwerfen der krasianischen Frauen hilft dem Autor immer weiter zu gehen, da die ja lästigerweise alles vorhersehen können. Dennoch gewinnt man das Gefühl, das das Ziel aus den Augen verloren wurde durch den Menschenkrieg. Ich hoffe im nächsten Band erzählen uns die Horcling-Prinzen mehr! Fazit: Wem kann ich das Buch empfehlen: unserer Bundeskanzlerin. Ja, nennt mich anmaßend und ich will hier auch gar nicht Stellung beziehen in der Flüchtlingsfrage, aber wie Thamos reagiert auf die Flüchtlinge unterwegs, wie Leesha, Wonda, Gared und Renna dafür kämpfen, dass die Notleidenden durchkommen, wie Rojer sich dafür einsetzt weitere Fiedler auszubilden, wie sie Gelder und Spenden beschaffen, wie die Flüchtlingsströme sich ansiedeln, integriert werden, versorgt werden… das ist vorbildlich! Und Brett sagt nicht: Schau’ wie einfach es ist in einer fiktiven Welt, ganz im Gegenteil. Nein Spaß beiseite. Ich würde dieses Buch NICHT ohne die anderen lesen. Dafür sind die Spielfiguren schon zu weit vorgerückt. Die ganze Serie ist etwas für Freunde der Fantasy und Freunde von autonomen Frauencharakteren, die sich nicht erst emanzipieren müssen. Mich beschleicht nämlich langsam das Gefühl, dass hier echt kein einziger Mann etwas zu sagen hat. Hinter jedem mächtigen Mann steht eine noch mächtigere Dama’ting, auch wenn die im Norden nicht so heißen *zwinker*. So wie Inevera versucht die krasianischen Stämme zusammenzuhalten, versucht Brett alle Handlungen zusammenzuhalten. So wie Arlen versucht Jardir Vernunft einzubläuen und der im Gegenzug verhindern will, dass der Obermotz Dämonenprinz in den Sarg des Kaji in Anochs Sonne sche…. ehm… ja das tut der Dämon WIRKLICH, hockt da über dem geöffneten Sarg und hebt den Schwanz an um zu… Was wollte ich? Ach komm, umschalten in den Rauchersaal am Hof des Herzogs zum ‚EPIC RAP BATTLE OF JONGLEUR!‘ Bei dem jeder ein Lied zum besten schmettern darf und bejubelt wird. Und jetzt warte ich auf den nächsten Teil. Zum Urteil erinnern wir uns liebevoll an Brunas Schlagstock: RUMS

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  • Die Dämonen-Saga ist ein wahres Epos, ein Muss für Fantasy-Fans

    Der Thron der Finsternis
    Elfendy

    Elfendy

    25. October 2015 um 20:44

    Die Menschheit wird nachts von Dämonen heimgesucht. Sie steigen aus dem sogenannten Horc empor und töten alles, was sich bewegt. Die einzige Möglichkeit, die sich den meisten Menschen bietet, ist sich hinter schützenden Siegeln zu verstecken. Kaum jemand bekämpft die Horclinge. So muss der junge Arlen zusehen, wie auch seine Mutter von den Bestien zerfleischt wird. Aus Trauer und aus Wut, dass sein Vater nichts unternommen hat, um sie zu retten, läuft er davon. Arlen ist nur einer der vielen Charaktere, von denen Peter V. Brett in seiner Dämonen-Saga berichtet. Da sind unter anderem auch noch Leesha, eine angehende Kräutersammlerin, Renna, die von ihrem Vater terrorisiert wird und Rojer, ein Waisenjunge. Im Verlauf der verschiedenen Bände kommen noch Jardir und Inevera hinzu, die in der Wüste leben und bei deren Stamm es Sitte ist, sich den Dämonen entgegen zu stellen und möglichst viele von ihnen zu töten, um Ehre anzuhäufen. All diese Charaktere sind unterschiedlicher, wie sie nicht sein können, aber jeder von ihnen ist absolut spannend und hat seine eigene Geschichte. In jedem Band gab es bisher immer ein oder zwei Menschen, über die man mehr erfahren hat als über die anderen. In Band vier „Der Thron der Finsternis“ ist es diesmal Inevera, in deren Leben man detaillierter eintaucht. Diese häufigen Perspektivenwechsel sind leider häufig auch etwas verwirrend, weil man in den verschiedenen Bänden immer wieder noch mal die gleichen Situationen erlebt, nur aus einer anderen Sicht. Hat beispielsweise im ersten Band Arlen die Geschehnisse geschildert, so berichtet im nächsten Band Jardir und im darauffolgenden Buch erzählt Inevera. So hat man zwar einen umfassenden Rundumblick, dennoch springt man immer wieder zwischen Zeiten, Personen und Orten. Sämtliche Charaktere sind detailliert und liebevoll ausgearbeitet worden und jeder einzelne macht im Verlauf der Geschichte eine großartige Entwicklung durch. Mein persönlicher Favorit ist auf jeden Fall Arlen, der den Leser ja von den ersten Seiten an begleitet und der mir besonders ans Herz gewachsen ist. Die Idee, dass man sich vor den Dämonen mit Siegeln schützen und sie möglicherweise auch damit bekämpfen kann, finde ich sehr spannend. Interessant ist auch, dass die Menschen zwar wie im Mittelalter leben, es allerdings zahlreiche Hinweise darauf gibt, dass die Bücher tatsächlich in der Zukunft spielen. Mir hat es auch gut gefallen, dass sowohl im dritten als auch im vierten Band einige Kapitel über die Dämonen selber auftauchen. Das bringt einem diese Kreaturen ebenfalls näher und es wird klar, dass ihre Beweggründe nicht nur hirnloses Töten sind. Allerdings sind deren Gedanken und Handlungsweisen ebenso erschreckend. In „Der Thron der Finsternis“ geht es mitunter nicht nur noch um das Bekämpfen der Dämonen, sondern auch vermehrt um Politik. Dadurch, dass die Menschen aus dem Norden und die Menschen aus der Wüste hier immer mehr aufeinander treffen und dabei zwei völlig verschiedene Welten und Glaubensrichtungen aneinander geraten, werden einige Probleme aufgeworfen. Die Dämonen-Saga ist ein wahres Epos, ein Muss für Fantasy-Fans, das sowohl Freundschaft und tiefe Gefühle, Politik und Intrigen, Kriege und den Kampf ums Überleben vereint.

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