Der Thron der Finsternis

von Peter V. Brett 
4,2 Sterne bei147 Bewertungen
Der Thron der Finsternis
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

A

Immer noch spannend, aber irgendwie nicht mehr so gut wie die ersten Bände.

R

Die Geschichte um die beiden Erlöser kommt hier leider etwas kurz. Andere Handlungen rücken stärker in den Vordergrund.

Alle 147 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Der Thron der Finsternis"

Die Welt der Menschen ist in Aufruhr. Nacht für Nacht steigen die Dämonen aus
der Tiefe auf, um die Bewohner der Städte und Dörfer in Angst und Schrecken zu versetzen. Seit nicht nur ein, sondern zwei Männer aufgestanden sind, um gegen die finsteren Wesen zu kämpfen und die Völker der Menschen endlich zu befreien, herrscht allerdings Krieg – denn Arlen und Jardir könnten verschiedener nicht sein. Nicht einmal ein Zweikampf der beiden konnte den Zwist beenden, doch nun müssen sie sich ihrer größten Herausforderung stellen: dem Kampf gegen die Dämonenkönigin. Gemeinsam oder allein …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453315730
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:1024 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:08.09.2015

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,2 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne67
  • 4 Sterne51
  • 3 Sterne25
  • 2 Sterne3
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    R
    Readingdragonladyvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Die Geschichte um die beiden Erlöser kommt hier leider etwas kurz. Andere Handlungen rücken stärker in den Vordergrund.
    Anders, doch ebenfalls spannend erzählt

    -Rezension-

    Hallo an alle Lieben,

    ich bin auch weiterhin fleißig am Lesen, und diese Bücher muss ich Euch natürlich auch vorstellen.
    Hier haben wir den 4. Band der Dämonen Saga von dem Autor Peter V. Brett.
    Auch dieses Buch hat wieder einmal über 1000 Seiten, genau wie die Vorgänger auch. Aber bei diesen Büchern liebe ich es, wenn Sie so dick sind.
    Der Autor geht wunderbar ins Detail und erschafft eine ganz fantastische Welt, die sich über die ganze Buchreihe jetzt immer weiterentwickelt hat.
    Dieses Buch habe ich ebenso genossen zu lesen wie die anderen Bände der Reihe auch.
    Nur ein kleines Manko muss ich an diesem Buch anbringen. Die Geschichte um die beiden Erlöser, die im Vorherigen Band bis zu einem sagenhaft spannenden Punkt gebracht wurde, rückt in diesem Band leider etwas in den Hintergrund, um die Story an einer anderen Stelle stark voranzubringen.
    Das finde ich persönlich etwas schade, da ich sehr gerne gewusst hätte, wie sich die Sache noch weiterentwickelt.

    Dennoch ist auch der andere Erzählstrang spannend und bis ins letzte Detail durchdacht.
    Aber der Leser erkennt jetzt auch, das das Finale immer näher rückt, denn mir kam die Geschichte zunehmend brutaler und blutrünstiger vor.
    Jede Schwäche der einen Seite wird von der anderen gnadenlos ausgenutzt und in einen Vorteil verwandelt.

    Dem 4. Band möchte ich aber auch 5 Sterne geben.

    So, wer jetzt wissen möchte, um was es geht, bzw. wie es weitergeht, der darf gerne weiterlesen.
    Da es sich, wie gesagt, um den 4. Band handelt, komme ich leider nicht umhin, ein paar Spoiler mit einfließen zu lassen.
    Wer sich also von der Geschichte überraschen lassen möchte, sollte an diesem Punkt bitte nicht mehr weiterlesen:

    Die beiden Erlöser sind verschwunden. Ihre Anhänger sind auf sich alleine gestellt, im Kampf gegen die Dämonen.
    Arlen und Jardir verbünden sich Zähneknirschend, um den Kampf zu seinem Ursprungsort zu tragen, in den Horc.
    Dazu brauchen Sie allerdings einen hochrangigen Dämon, der Ihnen den Weg in den Horc verrät.
    Doch so einen Prinzling der Horclinge zu fangen ist alles andere als leicht.

    Das der Erlöser Jardir verschwunden ist, macht sich auch bei seinen Anhängern bemerkbar.
    Seine Frau Inevera versucht mit aller Macht, die Fäden auch weiterhin in der Hand zu halten aber Ihre beiden ältesten Söhne haben andere Pläne. Doch diese sind so waghalsig das Sie alles, was Jardir aufgebaut hat, ebenso leicht wieder gefährden und zum Einsturz bringen können.

    So, hier höre ich auch wieder auf.
    Ich kann diese grandiose Buchreihe nur jedem ans Herz legen.

    Drachige Grüße Eure
    Reading Dragonlady


    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Wolf1988s avatar
    Wolf1988vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: So ganz anders als seine Vorgänger. Viel Gemeiner, viel Schmutziger.
    Blut, Sex und Intrigen

    DIe Geschichte geht weiter wo der vorige Band abgeschlossen hatte. Nachdem Jardir und Arlen in die Schlucht gefallen sind, wacht Jardir in Arlens Turm auf. Dort versucht Arlen, Jardir dazu zu überreden, mit Ihm nach Anochs Sonne zu gehen, um den Dämonenprinzen einen Hinterhalt zu legen.

    Währenddessen müssen, Leesha, Rojer, Thamos und Gared nach Angiers reisen. Dort möchte der Adel Gared zum Baron küren und für Ihn einen Ball veranstalten, damit er verheiratet werden kann.
    Für alle ist es eine andere Welt, denn anders als im Tal der Holzfäller, herrschen hier nur Intrigen.
    So ähnlich sieht es auch bei den Krasianern aus, denn während Jardirs Abwesenheit, gieren so manche nach dem Schädelthron. 
    Gleichzeitig versucht ein Teil der Krasianer Dockstadt einzunehmen, damit sie über den Winter kommen.

    Der Thron der Finsternis ist so ganz anders als seine Vorgänger. Es wird hier nicht gegeizt mit Gewalt, Blut und Sex. Mehrere Intrigen werden im ganzen Buch gesponnen und mehrmals erfährt man einen Plottwist. Mir hat das sehr gefallen, auch wenn das gewissermaßen ein mit schwimmen auf der Game of Thrones Welle ist, was ich aber nicht verwerflich finde,. Als langjähriger Fantasy Leser hat man das 08/15 Fantasy Prinzip (Gruppe muss Bösen Herrscher besiegen, weil böse) satt. 
    Schön zu lesen war auch die Dramatik die zwischen Leesha und Thamos herrschte.
    Auch gab es viele Tode zu beklagen. Tode die mich erfreuen ließen und Tode die mein Herz zerreißen ließen. So will ich unterhalten werden.

    Nachteilig fand ich das Arlen und Jardir in dieser Geschichte einen sehr kurzen Auftritt hatten, aber es ist verständlich wenn man bedenkt wie viel in der Zwischenzeit passiert. 
    Beim Buchtitel hätten sie gerne den Originaltitel beibehalten können.

    Dieses Buch toppt meiner Meinung nach die vorigen Bände.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 7 Monaten
    3.5 Sterne

    Es geht spannend weiter mit dem vierten Demon Cycle von Peter V. Brett! Die beiden Deliverer Arlen und Jardir gelten als vermisst, beide die größte Hoffnung ihrer Völker auf einen Sieg. Mit ihrem spurlosen Verschwinden beginnt ihr Werk zu zerfallen. Jardirs Söhne zerfetzen sich über dem Erbe des Skull Throne, während sie gleichzeitig einen Krieg gegen die Nordreiche führen. Ihnen gelingen zwar durchaus bedeutende Eroberungen im Feindesland, doch Arlens Leute sind ein wehrhaftes Völkchen. Indes hat Arlen Jardir entführt und hält ihn an einem geheimen Ort gefangen. Dort kann er ihn überzeugen, dass sie beide zusammenarbeiten müssen, um über die Dämonen siegen zu können. Ihr Plan ist gewagt: Hinab in den Core steigen und dort die Dämonenkönigin höchstselbst töten.

    Wieder einmal ist das Lesegefühl sehr durchmischt. Arlens und Jardirs Handlungsstrang ist ausgesprochen packend. Zwar sah es nach dem Ende des letzten Bandes so aus, als sei mindestens Jardir im Duell der beiden gestorben, was der Story natürlich auch einige spannende Aspekte verliehen hat. Doch so verbünden sich zwei Feinde, die eigentlich gar keine Feinde sind. Zwischen ihnen herrscht eine Art Hassliebe, die sehr schön herausgestellt wird. Einerseits erinnern sich beide noch gut an die Freundschaft, die sie einst geteilt hatten. Doch auf der anderen Seite kann Arlen nicht vergessen, dass sein krasianischer Freund ihn zum Sterben in der Wüste zurückgelassen hat. Jardir seinerseits hat zwar durchaus deswegen Gewissensbisse, ist aber dennoch überzeugt davon, dass er richtig gehandelt hatte. Diese Kombination sorgt für viel Spannung zwischen den beiden, was wirklich cool zu lesen war.

    Hinzu kommt einfach die Idee Arlens, den Krieg in den Core zu tragen, was ausgesprochen spannend zu werden verspricht. Es ist ohnehin eigentlich wünschenswerter, dass Peter V. Prett einen größeren Fokus auf die Dämonen gelegt hätte als auf die ganzen höfischen Intrigen und Ränkespiele. Mir jedenfalls gefallen die Kapitel stets am meisten, die mehr oder weniger direkt mit den Dämonen in Verbindung stehen, weil das einfach das ist, was ich von Anfang an von diesen Büchern erwartet hatte. Es heißt immerhin Demon Cycle.

    Es war abzusehen, dass mit Jardirs Tod beziehungsweise seinem spurlosen Verschwinden sein Reich zu zerfallen beginnt. Das hat viele Ränkespiele sowohl in Everam’s Bounty zu Folge als auch am Hofe in  Fort Miln. Diese ganze Teepolitik und das viele Gerede waren mitunter ziemlich zäh zu lesen. Gerade das letzte Drittel das Buch war langatmig und wenig spannend, ehe es auf den letzten Seiten noch einmal wieder heiß her ging.

    Hinzu kommt, dass die Ränkespiele zwar mitunter sehr ausufernd geschildert werden, aber auf der anderen Seite manches zu kurz kommt. Wie ein lästiges wird die Rebellion der chin in Everam’s Bounty abgefertigt und man erfährt quasi nur in einem Nebensatz hunderte Seiten später, dass die Rebellion von den Nordländern heimlich finanziert wurde. Gerade das erscheint mir aber ein durchaus wichtiger Punkt in der Handlung, da das die Krasianer mitten ins Herz getroffen und sie in ihrem Kriegstreiben erheblich behindert haben muss.

    Auch die Namen werden allmählich unübersichtlich. Das Glossar am Ende ist nicht unbedingt förderlich, da man nicht ständig dorthin blättern und nachschlagen will, wer zu Geier noch mal Shanvah und wer Shanjat waren. Die Namen klingen mitunter zu ähnlich, merken sich daher schlecht und haben keinen allzu großen Wiedererkennungswert.

    Immerhin: Leeshas Ringen um ihr Kind und ihre Angst um das Ungeborene sind überzeugend. Sie hat Angst, sich irgendwem anzuvertrauen in Sorge, dass das ein Fehler sein könnte, und begeht gerade dadurch einige Fehler, die sie in Bedrängnis bringen. Das ist ausgesprochen menschlich und nachvollziehbar. Gerade die Sorge einer Mutter um ihr Kind ist eine starke Triebkraft, die mitunter zu irrationalem Handeln verleitet, wo man unter weniger Druck mit Sicherheit einen kühleren Kopf bewahrt hätte.

    Einer der lästigsten Aspekte der vorhergehenden Bücher waren die anfänglichen Rückblenden über viele, viele Kapitel hinweg, die neue Charaktere und ihren gesamten Werdegang ausführlich eingeführt hatten. Dieses Mal hatte sich Brett angenehmer Weise damit sehr zurückgehalten und es nur bei einer kleinen Rückblende über wenige Seiten hinweg, vielleicht 50, belassen. Die dort eingeführten Charaktere hatten aber an Ende (bisher) keine wirklich große Rolle in der Handlung gespielt, sodass der Autor die Rückblende auch hätte streichen können, um gleich mit der eigentlichen und wesentlich spannenderen Handlung hätte fortfahren können.

    Alles in allem hatte das Buch zwar seine wirklich langweiligen und langatmigen Stellen, aber konnte diese zumindest zum Teil mit anderen, spannenderen Szenen wieder ausgleichen. Die Reihe bleibt dennoch auch an diesem Punkt hinter ihren Möglichkeiten zurück und setzt den Fokus der Handlung nicht immer wirklich optimal.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 7 Monaten
    3.5 Sterne

    Es geht spannend weiter mit dem vierten Demon Cycle von Peter V. Brett! Die beiden Deliverer Arlen und Jardir gelten als vermisst, beide die größte Hoffnung ihrer Völker auf einen Sieg. Mit ihrem spurlosen Verschwinden beginnt ihr Werk zu zerfallen. Jardirs Söhne zerfetzen sich über dem Erbe des Skull Throne, während sie gleichzeitig einen Krieg gegen die Nordreiche führen. Ihnen gelingen zwar durchaus bedeutende Eroberungen im Feindesland, doch Arlens Leute sind ein wehrhaftes Völkchen. Indes hat Arlen Jardir entführt und hält ihn an einem geheimen Ort gefangen. Dort kann er ihn überzeugen, dass sie beide zusammenarbeiten müssen, um über die Dämonen siegen zu können. Ihr Plan ist gewagt: Hinab in den Core steigen und dort die Dämonenkönigin höchstselbst töten.

    Wieder einmal ist das Lesegefühl sehr durchmischt. Arlens und Jardirs Handlungsstrang ist ausgesprochen packend. Zwar sah es nach dem Ende des letzten Bandes so aus, als sei mindestens Jardir im Duell der beiden gestorben, was der Story natürlich auch einige spannende Aspekte verliehen hat. Doch so verbünden sich zwei Feinde, die eigentlich gar keine Feinde sind. Zwischen ihnen herrscht eine Art Hassliebe, die sehr schön herausgestellt wird. Einerseits erinnern sich beide noch gut an die Freundschaft, die sie einst geteilt hatten. Doch auf der anderen Seite kann Arlen nicht vergessen, dass sein krasianischer Freund ihn zum Sterben in der Wüste zurückgelassen hat. Jardir seinerseits hat zwar durchaus deswegen Gewissensbisse, ist aber dennoch überzeugt davon, dass er richtig gehandelt hatte. Diese Kombination sorgt für viel Spannung zwischen den beiden, was wirklich cool zu lesen war.

    Hinzu kommt einfach die Idee Arlens, den Krieg in den Core zu tragen, was ausgesprochen spannend zu werden verspricht. Es ist ohnehin eigentlich wünschenswerter, dass Peter V. Prett einen größeren Fokus auf die Dämonen gelegt hätte als auf die ganzen höfischen Intrigen und Ränkespiele. Mir jedenfalls gefallen die Kapitel stets am meisten, die mehr oder weniger direkt mit den Dämonen in Verbindung stehen, weil das einfach das ist, was ich von Anfang an von diesen Büchern erwartet hatte. Es heißt immerhin Demon Cycle.

    Es war abzusehen, dass mit Jardirs Tod beziehungsweise seinem spurlosen Verschwinden sein Reich zu zerfallen beginnt. Das hat viele Ränkespiele sowohl in Everam’s Bounty zu Folge als auch am Hofe in  Fort Miln. Diese ganze Teepolitik und das viele Gerede waren mitunter ziemlich zäh zu lesen. Gerade das letzte Drittel das Buch war langatmig und wenig spannend, ehe es auf den letzten Seiten noch einmal wieder heiß her ging.

    Hinzu kommt, dass die Ränkespiele zwar mitunter sehr ausufernd geschildert werden, aber auf der anderen Seite manches zu kurz kommt. Wie ein lästiges wird die Rebellion der chin in Everam’s Bounty abgefertigt und man erfährt quasi nur in einem Nebensatz hunderte Seiten später, dass die Rebellion von den Nordländern heimlich finanziert wurde. Gerade das erscheint mir aber ein durchaus wichtiger Punkt in der Handlung, da das die Krasianer mitten ins Herz getroffen und sie in ihrem Kriegstreiben erheblich behindert haben muss.

    Auch die Namen werden allmählich unübersichtlich. Das Glossar am Ende ist nicht unbedingt förderlich, da man nicht ständig dorthin blättern und nachschlagen will, wer zu Geier noch mal Shanvah und wer Shanjat waren. Die Namen klingen mitunter zu ähnlich, merken sich daher schlecht und haben keinen allzu großen Wiedererkennungswert.

    Immerhin: Leeshas Ringen um ihr Kind und ihre Angst um das Ungeborene sind überzeugend. Sie hat Angst, sich irgendwem anzuvertrauen in Sorge, dass das ein Fehler sein könnte, und begeht gerade dadurch einige Fehler, die sie in Bedrängnis bringen. Das ist ausgesprochen menschlich und nachvollziehbar. Gerade die Sorge einer Mutter um ihr Kind ist eine starke Triebkraft, die mitunter zu irrationalem Handeln verleitet, wo man unter weniger Druck mit Sicherheit einen kühleren Kopf bewahrt hätte.

    Einer der lästigsten Aspekte der vorhergehenden Bücher waren die anfänglichen Rückblenden über viele, viele Kapitel hinweg, die neue Charaktere und ihren gesamten Werdegang ausführlich eingeführt hatten. Dieses Mal hatte sich Brett angenehmer Weise damit sehr zurückgehalten und es nur bei einer kleinen Rückblende über wenige Seiten hinweg, vielleicht 50, belassen. Die dort eingeführten Charaktere hatten aber an Ende (bisher) keine wirklich große Rolle in der Handlung gespielt, sodass der Autor die Rückblende auch hätte streichen können, um gleich mit der eigentlichen und wesentlich spannenderen Handlung hätte fortfahren können.

    Alles in allem hatte das Buch zwar seine wirklich langweiligen und langatmigen Stellen, aber konnte diese zumindest zum Teil mit anderen, spannenderen Szenen wieder ausgleichen. Die Reihe bleibt dennoch auch an diesem Punkt hinter ihren Möglichkeiten zurück und setzt den Fokus der Handlung nicht immer wirklich optimal.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    mirroreyes avatar
    mirroreyevor 9 Monaten
    Einfach nur episch!

    Das Fazit:

    Ich muss sagen, bevor ich den vierten Teil „Der Thron der Finsternis“ gelesen habe, war ich richtig skeptisch. Der dritte Teil konnte, meiner Meinung nach, nicht mit den beiden vorhergehenden Teilen mithalten, was sollte dann der, wieder 1000 Seiten starke, vierte Teil bringen…

     

    Die Geschichte wird wieder aus vielen verschiedenen Perspektive erzählt, diese werden durch die Kapitel begrenzt, wie auch schon in den vorhergehenden Büchern, damit lassen sich auch die verschiedenen Handlungsorte leicht auseinanderhalten. Diese sind natürlich auch wieder geographisch in einer Karte im Buchdeckel festgehalten, das ist sehr hilfreich, allerdings kenne ich mich langsam so gut in Thesa aus, dass ich die überhaupt nicht mehr benötige.

    Logischerweise begleiten uns auch in diesem Buch Arlen, Rojer & Leesha durch die Geschichte. Diesmal kommt Arlen etwas kurz, was ich allerdings nicht so schlimm finde, da die anderen Handlungsstränge diesmal soo viel spannender sind. Ich kann nicht allzu viel von Rojer & Leesha berichten, da sonst viel von den wirklich wichtigen Eckpunkten verraten werden würde. Ich kann nur sagen: Es gibt keinen Moment, der nicht vollgepfropft ist mit Verrat, Berechnung, Intrigen, Hoffnung, Finsternis, Gewalt oder grandiosen Wendungen.

    Ich habe mit 85% der Handlung nicht gerechnet (die 15% die ich geahnt hatte, muss ich sagen, fanden allen im Zusammenhang mit Arlen statt…), aus diesem Grund, konnte ich das Buch nur schwer aus der Hand legen.

    Bemerkenswert fand ich die beiden Kapitel oder Abschnitte, die aus der Sicht eines Dämons (Prinzling) geschrieben wurden. Mein Gott, sind die Viecher fies und um einiges klüger als ich es für möglich gehalten habe.

    Desweiteren ist dieses Buch weniger statisch als das letzte, welches – gefühlt – das letzte Mal nur im Tal der Holzfäller gespielt hat. Durch die vielen Ortswechsel hat dieser Teil richtig an Tempo gewonnen, was mir wirklich sehr gut gefallen hat.

     

    Die Wertung:

    Es fällt mir mal wieder schwer mich zu entscheiden… Sollen es 5 oder sollen es 4 von 5 Punkten werden. Ich bewundere den Autor für sein Konsequenz, denn es gibt so viele unliebsame Wendungen, die ich nicht übers Herz gebracht hätte – da geben mir bestimmt viele recht – aber die wichtig und bestimmt auch richtig waren, um die Geschichte im nächsten Buch zu vollenden.

    Das reißt es raus und bringt dem Buch 5 von 5 Punkten!

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    vormis avatar
    vormivor einem Jahr
    Der Thron der Finsternis

    Die Welt der Menschen ist in Aufruhr. Nacht für Nacht steigen die Dämonen aus der Tiefe auf, um die Bewohner der Städte und Dörfer in Angst und Schrecken zu versetzen. Seit nicht nur ein, sondern zwei Männer aufgestanden sind, um gegen die finsteren Wesen zu kämpfen und die Völker der Menschen endlich zu befreien, herrscht allerdings Krieg – denn Arlen und Jardir könnten verschiedener nicht sein. Nicht einmal ein Zweikampf der beiden konnte den Zwist beenden, doch nun müssen sie sich ihrer größten Herausforderung stellen: dem Kampf gegen die Dämonenkönigin. Gemeinsam oder allein …Inhaltsangabe auf amazon
    Dies ist eine meiner absoluten Lieblings-High-Fantasy-Reihen, denn die Dämonen-Angriffe, in die es von Anfang an ging, haben mich echt faszieniert.Leider ist der Autor hier in diesem 4. Teil ein wenig davon abgewichen. Denn hier geht es gar nicht mehr so viel um die Kämpfe gegen die nächtlichen Dämonen-Angriffe, sondern um den Kampf zwischen den beiden großen, menschlichen Völkern.Und da dann auch noch um die großen und kleinen Intrigen, damit Her rscher-Tsammbaum-Linien auf- oder absteigen.Also um das ganz normale Lügen und Ränkeschmieden an königlichen Höfen.
    Schade, im 3. Teil sah es eher so aus, dass die beiden Völker sich km Kampf gegen die Dämonen zusammen schließen.Das wäre mal ein guter Fortschritt gewesen.Aber hier geht es nur um die normalen menschlichen Eitelkeiten, die Dämonen geraten schon fast in den Hintergrund.Intrigante, kleine Spielchen, wie man sie auch in Mittelalter-Romanen findet. Viele Kämpfe, aber eher die Menschen untereinander, als gegen die nächtliche Bedrohung.
    Trotzdem gut erzählt, das kann Peter von Brett ja auch sehr gut.Aber ich hatte mich eher auf einen Fortschritt in der Dämonen-Bekämpfung gefreut, was sich die Menschen weiter einfallen lassen, um sie zu besiegen...Ob ich mir den 5. Teil auch kaufen würde weiss ich im Augenblick nicht. Aber bis dahin kann ich es mir ja noch überlegen, das dauert ja noch.

    Kommentieren0
    101
    Teilen
    Amber144s avatar
    Amber144vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Leseempfehlung
    Leseempfehlung

    Die ganze Reihe ist ein wahrer Page Turner. Hat man einmal angefangen, kann man die Bücher nicht mehr aus der Hand legen. Die Figuren sind liebevoll beschrieben und treffen nachvollziehbare Entscheidungen. Eine zauberhafte Geschichte, die jeder gelesen haben sollte.

    Kommentieren0
    15
    Teilen
    humnis avatar
    humnivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Toller Roman, etwas schwächer als die ersten drei Teile - aber macht Hoffnung auf den letzten!
    Ein wenig unerwartet

    (Ach ja: Ich habe das Buch auf Englisch gelesen. Wie die Übersetzung ist, kann ich also nicht sagen.)

    Eins vorab: Andere Fantasy-Autoren hätten sicher von mir - wenn diese Schreibqualität z.B. in einem Debütroman auffindbar wäre - auch alle 5 Sterne bekommen. Ich hatte aber eine leicht andere Erwartung an dieses Buch.

    Ich will wissen, wie es mit den beiden Protagonisten Jardir und Arlen weitergeht. Darum habe ich mich, als deutlich vor Veröffentlichung des Romans eine Leseprobe mit den beiden auf Peter V. Bretts Seite verfügbar war, auch sehr darauf gefreut. Die Leseprobe ist auch genau so im Roman drin.

    Nur: Es geht nicht um die beiden. Oder besser: Kaum. Die Handlung um die Dämonen wird in diesem Buch kaum vorangebracht. Stattdessen geht es um Machtkämpfe um den titelgebenden Thron, Intrigen und andere Dinge.

    Das ist nicht langweilig, nicht schlecht geschrieben und hat mich auch gefesselt. Aber ehrlicherweise habe ich immer weitergelesen, damit ich "endlich" wieder an ein Arlen/Jardir-Kapitel komme. Das hat mir sicher auch den Spaß an der eigentlichen Story dieses Romans ein wenig genommen.

    Alles in Allem hat man natürlich ein grandioses Buch, und wenn man es in den Gesamtkontext des Zyklus einbaut wohl auch kein unwichtiges solches. Wenn man mit diesem Wissen an das Buch herangeht, ist es sicherlich auch mehr als 4 Sterne wert. Wobei mir am Ende einiges auch nicht ganz so gefallen hat - ich fand da einiges überflüssig, aber vielleicht sehe ich den Sinn davon jetzt schlichtweg noch nicht ein. Was genau mag ich gerade nicht sagen, da das doch zu arg spoilern würde - wer es gelesen hat, kann sicher ahnen, was ich denke.

    Ich hoffe jetzt jedenfalls auf den gigantischen Endband Nr. 5!

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    PMelittaMs avatar
    PMelittaMvor 3 Jahren
    Hoffentlich kommt der 5. Band bald ...

     Ohne Jardir und Arlen brechen Machtkämpfe aus. Inevera versucht, ihre Interessen durchzusetzen, Jardirs Söhne ebenfalls. Die Krasianern sind bestrebt, ihre Macht auszuweiten, doch die eroberten Gebiete leisten Widerstand, während die noch freien Gebiete sich schwer tun, vereint zu handeln. Doch sind Jardir und Arlen wirklich nicht mehr am Leben?

    Der bereits vierte Band des Dämonenzyklus setzt unmittelbar am Vorgänger an. Arlen und Jardirs Schicksal wird recht schnell offenbart, zumindest dem Leser. Spannend bleibt es natürlich trotzdem, viele politische und individuelle Ereignisse stehen an. Wie gewohnt erzählt Peter V. Brett aus verschiedenen Perspektiven, so dass man als Leser überall hautnah dabei ist. Durch die, sehr gekonnt gesetzten, Perspektivewechsel bleibt die Spannung hoch und so kann man auch diesen Band wieder schwer aus der Hand legen, die über 1.100 Seiten lesen sich zügig.

    Die Perspektivewechsel tragen auch dazu bei, dass es schwer fällt, sich für eine Seite zu entscheiden, einer meiner Lieblingscharaktere ist z. B. Abban, so dass ich auch oft den Krasianern die Daumen drücke.

    Ich konnte mich wieder gut in alle Protagonisten hineinversetzen, mit ihnen fühlen und um sie zittern. In diesem Band wird es mehr als einen Abschied geben, auch von möglichen Lieblingscharakteren. Ein Verlust trifft mich persönlich besonders schwer. Doch es gibt auch Charaktere, die neu in den Fokus treten, wie z. B. Ashia, eine Schwiegertochter Jardirs oder Dorn, ein Mischling.

    Auch die Kampfszenen finde ich wieder sehr gelungen erzählt (vor allem, wenn man bedenkt, dass ich normalerweise Kampfszenen überfliege). Zum Ende hin zieht die Spannung dann noch einmal stark an. Dieses Mal gibt es zwar keinen so gemeinen Cliffhanger wie im letzten Band, jedoch bleibt, neben einer ganzen Reihe loser Fäden, eine wichtige Sache offen, so dass man das Erscheinen des nächsten Bandes wieder kaum erwarten kann.

    Neben einer, sehr nützlichen, Karte findet sich im Anhang ein Lexikon Krasianischer Namen und Begriffe sowie Jardirs Stammbaum.

    Peter V. Brett ist wieder ein Roman gelungen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangen genommen hat. Von mir gibt es wieder eine uneingeschränkte Leseempfehlung für die komplette Serie, die man tunlichst der Reihe nach lesen sollte.


    Kommentare: 3
    30
    Teilen
    fastreaders avatar
    fastreadervor 3 Jahren
    Super Buch

    Ich liebe diese Serie einfach, bin echt froh dass ich die an der Frankfurter Buchmesse entdeckt habe. Hat mir gefehlt, mal wider ein Fantasy-Epos ohne die ganzen Elfen/Drachen/Zwerge Klischees zu lesen. Die Charaktere sind toll und ich finde es super, dass man in jedem Buch wieder eine neue Hintergrundgeschichte erfährt. Jetzt muss ich leider warten bis das nächste rauskommt...

    Kommentieren0
    4
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks