Die Flammen der Dämmerung

von Peter V. Brett 
4,3 Sterne bei324 Bewertungen
Die Flammen der Dämmerung
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (267):
A

Schöne Fortführung der Geschichte.

Kritisch (14):
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Ich habe das Buch abgebrochen. Leider schreitet die Handlung extrem schleppend voran. Kein Vergleich zum hervorragenden 2. Band. Schade.

Alle 324 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Flammen der Dämmerung"

Der Krieg um das Schicksal der Menschheit hat begonnen

Die Menschheit ist gefangen in einem Albtraum: Jede Nacht steigen Dämonen aus dem Boden empor und machen Jagd auf alle Lebewesen. Nur wenige wagen es, diesen Kreaturen zu widerstehen, unter ihnen Arlen, der tätowierte Mann, und Jardir, der Anführer der Wüstenkrieger. Doch die Welt duldet nur einen Erlöser der Menschheit, und ein Krieg scheint unvermeidlich – während sich in den Tiefen der Finsternis das Heer der Dämonen zum Marsch rüstet und eine blutige Zukunft heraufdämmert. Der letzte Kampf um die Rettung der Menschheit vor den Dämonen der Nacht beginnt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453524743
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:750 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:11.03.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 11.03.2013 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Philipvor 3 Monaten
    Was ist denn hier passiert?

    Die bisherigen Romane von Peter V. Bretts Dämonen-Zyklus sind mir über die letzten Jahre, wo ich diese Bücher gelesen habe, sehr ans Herz gewachsen, da sowohl der Autor, welcher übrigens im April 2018 wieder nach Deutschland kommt, als auch seine entworfenen Charaktere sehr sympathisch sind. Außerdem bestach sein Weltenbau durch Innovation und viel Abwechslung, weshalb es für mich nur eine Frage der Zeit gewesen ist, bis ich mich wieder in die Welt voller Dämonen stürze. Das Erscheinen des 5. Buches Das Leuchten der Magie habe ich jetzt zum Anlass genommen, um mir das dritte Abenteuer Die Flammen der Dämmerung zu Gemüte zu führen und wurde leider bitterlich enttäuscht.

    Im Fokus des dritten Romans stand, analog zu den ersten beiden Romanen, wieder ein Charakter, dessen Vergangenheit wir detaillierter kennenlernen durften. Nachdem wir bereits die Vergangenheit von Arlen Strohballen und Ahmann asu Hoshkamin am’Jardir am’Kaji in den Bänden eins und zwei erlebt haben, war jetzt endlich auch erste Frau an der Reihe (okay, Leeshas Vergangenheit hat man ebenfalls in Band 1 etwas näher kennengelernt) vordergründig an der Reihe. Die Rede ist von Inevera, der ersten und mächtigsten Gemahlin von Ahmann Jardir. Man erfährt, wie sie von einer unbedeutenden Korbflechterin zur mächtigsten Frau im krasianischen Reich aufsteigt, welche Mittel sie für diesen Aufstieg einsetzt und wie skrupellos sie dabei vorzugehen weiß.

    Darüber hinaus geht es selbstverständlich mit der eigentlichen Handlung voran. Das Tal der Holzfäller wappnet sich immer stärker gegen die Bedrohung durch die Dämonen, es entsteht ein riesiges Bollwerk gegen die Armeen des Hork und durch diese Kampfkraft wird das Tal gleichzeitig auch zum Magneten von allerlei Begehrlichkeiten und gerät somit vermehrt in den Fokus der Geschichte. Sowohl das krasianische Heer als auch die mächtigen Nordmänner und ganz normale Menschen wollen sich das Tal zu eigen machen, wodurch es nicht nur zu Konflikten gegen die Dämonen, sondern zusehends auch zu Konflikten unter den Menschen gibt. Dabei wird jedoch die stetig ansteigende Gefahr durch die Dämonen, insbesondere die neuen Dämonen unterschätzt, da die innerpolitischen Konflikte in den Vordergrund rücken. Kann sich die Menschheit dennoch gegen die dämonische Bedrohung behaupten?

    Vorab muss ich sagen, dass ich es wirklich spannend finde, wie Peter V. Brett an seine Geschichte herangeht. Mir gefällt es wahnsinnig gut, die Vergangenheit der jeweiligen Protagonisten hautnah und aus deren Perspektive mitzuerleben, weshalb ich die zahlreichen Rückblicke sehr zu schätzen weiß. Dadurch erhält der Leser einen viel besseren Eindruck der jeweiligen Person und kann umso besser nachvollziehen, wieso die jeweilige Person so handelt, wie sie es tut. Daher habe ich mich auch sehr gefreut mitzuerleben, wie die sehr mysteriöse Inevera zu der mächtigsten Frau im krasianischen Reich herangewachsen ist. Doch durch die parallele Entwicklung der Protagonisten in der Vergangenheit bis zum aktuellen Geschehen sind Überschneidungen unvermeidlich. So muss man u.a. leider bereits zum dritten Mal miterleben, wie Arlen nach Krasia reist und dort einiges erlebt. Während es in Roman zwei als nette Wiederholung und Erinnerung noch als nützlich abgetan werden konnte, so war es in Band drei doch mittlerweile eher nervig, da sich die Überschneidungen mit Sicherheit über mehrere hundert Seiten erstreckt haben, auch wenn das nicht kontinuierlich, sondern in mehreren Episoden geschehen ist. Hier wurde viel zu viel erneut und zu ausführlich erzählt, ohne der Handlung wirklich nützlich zu sein.

    Zudem hat es mich unglaublich genervt, dass die Frauen oft nur eine einzige Waffe haben, derer sie sich bedienen können und das ist Sex. Bereits während der Ausbildung von Inevera und ihrer Weggefährten wird oft und sehr ausführlich beschrieben, wie sie in den Kissenzimmern ausgebildet worden sind, um fantastische Liebhaberinnen zu werden, um ihren Gemahlen später zu dienen. Hier wurden die Frauen in meinen Augen zu oft einfach als Sexobjekte angesehen, die sich nur durch den Beischlaf gegen die Männer behaupten konnten. So verführt Inevera Ahmann und benutzt ihren Körper, um das zu bekommen, was sie will. Das gleiche macht sie übrigens auch mit einem Kontrahenten von Ahmann. Einfach traurig, dass hier nur der Blick auf diesen Aspekt gelegt worden ist. Dabei hat Peter V. Brett doch gezeigt, was Frauen können, denn die Frauen im Norden, von Leesha bis hin zu Renna sind eigenständige und starke Persönlichkeiten, die sich gegen die Männer behaupten können. Ich weiß einfach nicht, warum die krasianischen Frauen so herabgestuft werden. Dies fand ich absolut nicht gut!

    Apropos Renna. Während ich sie eben noch als starke Protagonistin beschrieben habe, muss ich andererseits auch sagen, dass sie mir einfach unfassbar auf die Nerven gegangen ist. Nicht, weil sie sich selbst zu behaupten weiß. Das fand ich gut. Ich mochte es einfach nicht, wie rücksichtslos sie vorgegangen ist, um das zu bekommen, was sie will. Sie geht brutal und ohne Reue gegen jeden vor, ist eiskalt und man kann sie einfach nur hassen. Ich habe selten eine Person in einem Buch erlebt, die ich so wenig ausstehen konnte wie Renna. Dagegen ist Prof. Umbridge aus Harry Potter fast schon liebenswert. Selbstverständlich will sie sich beweisen, aber ihre Fehltritte häufen sich im Verlauf der Handlung arg und trotzdem will sie partout nichts dazulernen, was mich absolut gestört hat.

    Auch die eigentliche Handlung ist trotz des enormen Umfangs des Romans von über 1.000 Seiten doch recht dünn. Es gibt Rückblicke, Sexszenen, Schlachten gegen Dämonen und das wars. Auch wenn es neue Dämonen gibt, die eingeführt werden und eine noch stärkere Bedrohung der Menschen darstellen als ohnehin schon, für die Handlung ist das irgendwie irrelevant. Ich könnte jetzt nicht sagen, dass sonderlich viel passiert ist. Letztendlich befindet man sich immer noch da, wo man am Anfang des Buchs gewesen ist. Wahnsinnig enttäuschend. Ich hoffe, dass dieser Band nur ein Ausrutscher gewesen ist, da so viel schief gelaufen ist, was in den vorangegangenen Bänden besser war. Peter V. Brett, was hast du uns hier nur angetan?

    Fazit zu Die Flammen der Dämmerung von Peter V. Brett
    Zu viele Wiederholungen, zu viel Zeit in den Kissenzimmern, nervige Protagonisten (insb. Renna Gerber) und trotz des enormen Umfangs von über 1.000 Seiten viel zu wenig neues. Hier ist leider viel zu viel schief gelaufen. Band 3 des Dämonen-Zyklus ist leider der bis dato schlechteste Teil der Reihe. Enttäuschend!

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    Readingdragonladyvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eine spannende, epische Fortsetzung mit einem Ende, das in den Wahnsinn treibt.
    Sehr episch

    Rezension-

    Hallo an alle Lieben,

    hier kommt meine lang ersehnte Rezension zu dem dritten Band von Peter V. Bretts Dämonen Saga.
    Und dieses Buch ist wirklich keinen Kleinigkeit mit 1055 Seiten ! 😯 Aber es ist gut! Es ist so genial! 
    Als ich das Buch zugeschlagen habe saß ich einen Moment fassungslos auf dem Sofa, noch immer in der Welt der Geschichte gefangen. 
    Mein Fazit: Ich liebe es. 😍
    Aber mal ganz ehrlich. So unter uns? Ich bin wirklich dankbar, das ich den vierten Band auch schon zu Hause habe und gleich weiterlesen kann. Bei diesem Ende! 😯
    Und was für ein Ende das war. OMG! 
    Das Buch endet einfach mit einem Riesigen Knall. Einem Urknall sozusagen. Wenn ich jetzt noch auf das Erscheinen des weiteren Bandes warten müsste, würde ich glaube ich sterben. (Im Übertragenden Sinne 😏).

    Die ganze Geschichte hindurch wird ein gewisses Level an Spannung gehalten und weiter ausgebaut, was bei über 1000 Seiten kein Klacks ist. Kein Einziges mal wurde es langweilig. 
    Als ich in den letzten Seiten war, und alles auf ein gewisses Ereignis hingedeutet hat, war ich fassungslos. 
    Ich konnte nicht glauben, das jetzt so etwas passieren soll.

    Als es dann wirklich soweit war, bin ich vor Spannung auf dem Sofa mitgehüpft. Konnte einfach nicht still sitzen. Unmöglich!!
    Und dann war das Buch zu Ende. Mit einem gewaltigen Cliffhanger. 😮
    Aber es ist sowas von genial! (Das habe ich glaube ich schon vorhin erwähnt). Schmunzel.

    Ich werde dem Buch die vollen 5 Sterne geben und werde bald schon mit dem 4. Buch beginnen.

    Darum geht es in diesem Buch. Wer weiterlesen möchte, sollte ich aber auf ein paar kleine Spoiler vorbereiten:

    Auch in diesem Band erhält der Leser wieder einen sehr genauen Einblick in das Leben einer wichtigen Person. An das Leben, das Sie vor der aktuellen Handlung geführt hat, bis zu dem Punkt, wo die Erzählung sich mit der Story verknüpft. Was mich an diesem Rückblick leider etwas gestört hat war, das ich diese Person eigentlich nicht mag. (Ich werde keine Namen nennen).
    Dennoch war es sehr interessant, auch hier sehr tiefreichende Hintergrundinformationen zu erhalten und miteinander zu verknüpfen.

    Der Hauptfeind der Menschheit, die Dämonen, werden in diesem Buch genauer beschrieben und nehmen eine neuen Tiefe an, da sich die Anführer der Dämonen langsam ebenfalls in das Geschehen einmischen. 
    So werden die teilweise instinktgesteuerten niederen Dämonen zu einer neuen Bedrohung, da Sie nun kontrolliert und gezielt gelenkt werden.
    Die aus den vorhergehenden Büchern gewonnene Überlegenheit der Menschen durch Ihre Erlöser wird so wieder auf eine harte Bewährungsprobe gestellt.

    Langsam aber sicher zeichnet sich auch die Gewissheit heraus, das die Welt zu klein für zwei Erlöser gleichzeitig ist.

    Nebenbei werden neue Kontakte und Beziehungen geknüpft, was sich manchmal als sehr unterhaltsam für den Leser herausstellt. 😍
    Zumindest ich hatte meine (ab und an auch hämische) Freude an gewissen Situationen.

    Allzu viel kann ich aber auch nicht mehr verraten, sonst nehme ich Euch die ganze Spannung weg.

    Lest es selbst und erlebt das Abenteuer.

    Drachige Grüße Eure
    Reading Dragonlady

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    Tamii1992s avatar
    Tamii1992vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Im Vergleich mit Band eins und zwei weißt das Buch ein paar Schwächen auf. Ist aber ein tolles Buch, welches ich nur weiterempfehlen kann!
    Die Flammen der Dämmerung von Peter V. Brett

    Bei jedem Band war es bis jetzt so, dass es immer mit einer Rückblende von einen der vielen Charaktere beginnt. Dieses mal erfährt man so einiges über Ineveras Kindheit und ihr langer, harter Weg zur dama´ting. Auch dieses mal muss man sich, wenn man, wie ich auf die Kapitel mit Leesha und Rojer wartet, sehr viel Geduld mitbringen. Denn diese Charaktere kommen erst ab Seite 300 vor. Besonders Rojer hat in diesem Band eine sehr wichtige Rolle und wird immer mehr zu meinem Lieblingscharakter. Arlen macht eine richtige 180° Drehung und gemeinsam mit Renna bringt er sich immer mehr in die Gesellschaft von anderen Menschen ein. Leesha, muss ich leider sagen, hat mir in diesem Band nich so gut gefallen. Sie hatte dieses mal eine gewisse Mutti-Rolle. Manchmal hatte ich das Gefühl das hier von einer alten Frau die Rede ist, die die Meiste Zeit ihres Lebens bereits hinter sich hat. Etwas langweilig. Erst ab dem zweiten Drittel fängt Leesha an wieder etwas interessanter zu werden. Besonders als sie ein großes Geheimnis verbirgt.  Der Schluss hat mir am Besten gefallen und ohne zu viel veraten zu wollen, stehen sich die beiden Erlöser endlich gegenüber um entgültig zu klären wer der wahre Erlöser ist.

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    vormis avatar
    vormivor einem Jahr
    Die Flammen der Dämmerung


    Dieses ist die Rezension zum Hörbuch, aber das habe ich leider nicht finden können.

    Die Menschheit ist gefangen in einem Albtraum: Jede Nacht steigen Dämonen aus dem Boden empor und machen Jagd auf alle Lebewesen. Nur wenige wagen es, diesen Kreaturen zu widerstehen, unter ihnen Arlen, der tätowierte Mann, und Jardir, der Anführer der Wüstenkrieger. Doch die Welt duldet nur einen Erlöser der Menschheit, und ein Krieg scheint unvermeidlich – während sich in den Tiefen der Finsternis das Heer der Dämonen zum Marsch rüstet und eine blutige Zukunft heraufdämmert. Der letzte Kampf um die Rettung der Menschheit vor den Dämonen der Nacht beginnt.
    Inhaltsangabe auf amazon


    Dies ist nun schon der 3. Teil dieser Reihe von Peter von Brett gewesen.
    Und mir hat es wieder genau so viel Spaß gemacht wie die ersten beiden Bücher.
    Selten habe ich so etwas abwechslungs- und ideenreiches gelesen.
    Unglaublich fantasievoll ist die Welt, die der Autor da vor uns entstehen lässt. Und im Lauf der vielen dicken Bücher immer weiter entwickelt.
    Die Menschen lernen immer mehr, wie sie die nächtlichen Dämonen in den Griff bekommen und sie bekämpfen können.
    Mittlerweile probieren die verschiedenen Völker der Menschen sogar ihr Wissen untereinander auszutauschen, aber natürlich gibt es immer auch welche, die genau dagegen etwas haben.
    Wissen ist Macht, besonders in so einer gefährlichen Welt.

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    vormis avatar
    vormivor einem Jahr
    Die Flammen der Dämmerung

    Die Menschheit ist gefangen in einem Albtraum: Jede Nacht steigen Dämonen aus dem Boden empor und machen Jagd auf alle Lebewesen. Nur wenige wagen es, diesen Kreaturen zu widerstehen, unter ihnen Arlen, der tätowierte Mann, und Jardir, der Anführer der Wüstenkrieger. Doch die Welt duldet nur einen Erlöser der Menschheit, und ein Krieg scheint unvermeidlich – während sich in den Tiefen der Finsternis das Heer der Dämonen zum Marsch rüstet und eine blutige Zukunft heraufdämmert. Der letzte Kampf um die Rettung der Menschheit vor den Dämonen der Nacht beginnt.
    Inhaltsangabe auf amazon


    Dies ist nun schon der 3. Teil dieser Reihe von Peter von Brett gewesen.
    Und mir hat es wieder genau so viel Spaß gemacht wie die ersten beiden Bücher.
    Selten habe ich so etwas abwechslungs- und ideenreiches gelesen.
    Unglaublich fantasievoll ist die Welt, die der Autor da vor uns entstehen lässt. Und im Lauf der vielen dicken Bücher immer weiter entwickelt.
    Die Menschen lernen immer mehr, wie sie die nächtlichen Dämonen in den Griff bekommen und sie bekämpfen können.
    Mittlerweile probieren die verschiedenen Völker der Menschen sogar ihr Wissen untereinander auszutauschen, aber natürlich gibt es immer auch welche, die genau dagegen etwas haben.
    Wissen ist Macht, besonders in so einer gefährlichen Welt.

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    Wolf1988s avatar
    Wolf1988vor einem Jahr
    Es gibt Streit im Tal der Holzfäller

    Arlen und Renna begeben sich zum Tal der Holzfäller, um das Dorf auf die nächste Neumondnacht vorzubereiten. Doch es sind nicht nur die Dämonen die sich Arlen in den Weg stellen, es ist auch der Fürsorger des Dorfes, sowie der neue Graf die Ihm Steine in den Weg legen, so lange er nicht in Ihren Namen kämpft. Überall dem droht der Kriegerische Schatten der Krasianer, die die Menschen für Ihren Heiligen Krieg gegen die Dämonen unterjochen wollen.  Leesha begibt sich von Everams Füllhorn wieder zum Tal der Holzfäller und trifft dort auf Arlen und Renna. Kleine Eifersüchteleien machen sich breit und niemand ahnt das sich zwischen Leesha und Arlens Erzfeind eine Romanze entwickelt hat. All dies muss beigelegt werden, damit die Dorfbewohner die nächsten Neumondnächte überleben und diese wird Grausam werden, denn die Dämonenkönigin und Ihr Gemahl verzeihen nicht diese Schmach die Ihnen angetan wurde, als im letzten Band die beiden Dämonenprinzen durch Menschenhand getötet worden sind.


    Das Buch war wieder sehr spannend und Lebhaft geschrieben. Die vielen Seiten vergingen wie im Flug und wie in den vorangegangenen Büchern wurde wieder ein Vergangenheitsstrang einer Person belichtet, die man aus den vorigen Romanen eventuell nicht mochte und man diese jetzt doch besser versteht. Diesmal war es die Geschichte von Inevera, in der erzählt wird wie sie vom armen Korbflechter Mädchen in Krasia, zur mächtigsten Frau des Krasianischen Volkes wurde.


    Die vielen Zwistigkeiten die sich zwischen den Freunden entwickelt haben, ließen den Handlungsstrang neue Wege gehen. All das wird noch mit einer großen Epischen Schlacht beendet. 


    Ich freue mich wieder auf den nächsten Band.  

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    Amber144s avatar
    Amber144vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leseempfehlung
    Leseempfehlung

    Das Buch fesselt einen von der ersten bis zur letzten Seite. Die Charaktere sind wundervoll beschrieben und wachsen einen sehr ans Herz. Ein Buch, dass jeder gelesen haben sollte und das ich schon sehr häufig verliehen habe.

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    P_Gandalfs avatar
    P_Gandalfvor 2 Jahren
    Gelungener dritter Band

    Die Geschichte von Arlen Strohballen geht weiter. Im Gegensatz zu Teil zwei in dem Jadir und Krasia im Mittelpunkt standen, spielt Band 3 im "Tal der Holzfäller" und im durch Jardir eroberten Rizon - jetzt Everams Füllhorn. 

    Die Geschichte setzt Band 2 nahtlos fort und behandelt einen Zeitraum von etwas mehr als einen Monat. Arlen und Jardir hatten am Ende von Band  unabhängig voneinander je einen Dämonen-Prinzen getötet und Arlen hatte einen Einblick in die Welt der Dämonen erlangt. Er hat eine Ahnung, was auf die Menschen zukommt und so handelt ein guter Teil des Buches von den Vorbereitungen auf die kommende Neumond-Phase im Tal der Holzfäller. 

    Leesha und ihr Gefolge verlassen Everams Füllhorn und kommen wieder im Tal an. Die Beziehung zwischen Renna und Arlen, Leesha und ihren Liebhabern sowie Rojer und seinen Gemahlinnen bestimmen ein Teil der Handlung. Die Wandlung, die Amanvah und ihre Schwesterngemahlin durchleben, erscheint an der ein oder anderen Stelle zu schnell und zu radikal; sind doch dama`ting ein Leben lang in ihrem Verhalten und in ihren Sitten und Gebräuchen geprägt worden.

    Da in Everams Füllhorn neben den Kriegsvorbereitungen gegen Lakton nicht so viel passiert - Jardir hat ja keine Kenntnis von den Plänen und der Stärke der Dämonen erlangt -, erfahren wir die Geschichte von Inevera, ihrer Familie und ihrem Aufstieg zur damajah. 

    Gegen Ende des mehr als  1000 Seiten starken Wälzers kommt es zur erwarteten Auseinandersetzung mit den nächsten Dämonen-Prinzen. Hier erfahren wir ein wenig mehr über die Dämonen und ihre Gesellschaft. Mit Glück und durch viele Leben überstehen beide Städte die Neumondphase.

    Den Abschluss bildet ein Zweikampf zwischen Arlen und Jardir, der sich auch schon lange abgezeichnet hat. Enden tut der Roman mit einem echten Cliffhanger.

    Zur Kritik:
    Die Geschichte ist kurzweilig und nie wirklich langweilig. Inevera's Geschichte erinnert stark an Band 2 und hat daher nur wenige überraschende Wendungen.

    Die Art und Weise wie Arlen Magie nutzen kann, verändert sich immer dramatischer. Mir geht es an viele Stellen zu schnell und er bekommt langsam aber sicher einen "Superman" Status. 

    Durch die Entdeckung von Elektron als magischem Metall stehen die Krasianer auch neue Möglichkeit Magie zu nutzen zur Verfügung. Die Zeitspanne zwischen Entdeckung und produktiver Nutzung ist auch her sehr kurz; mir zu kurz.
    Jardir erhält dadurch ähnlich wie Arlen einen Superman Status, der zugegebenermaßen auf anderen Dingen beruht.

    Leesha bleibt Leesha. Man muss diese Figur nicht lieben. Der Autor hat sich wohl manche Kritik an dieser Person zu Herzen genommen und so kommt Leesha ein klein wenig selbstkritischer rüber als in den anderen Bänden.

    Immer interessanter wird die Rolle, die Abban spielt. Ein meiner Lieblingspersonen in diesen Romanen. Zwielichtig, undurchsichtig und immer für Überraschungen gut.

    Leseempfehlung: Für Fantasy-Fans ein muss.

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    JuliaSperfeldtvor 2 Jahren
    Der Dämonenkrieg unter der Gürtellinie

    Die Story an sich ist gut und auch spannend, wenn sich doch nicht immer alles unterhalb der Gürtellinie abspielen würde.

    Die erste Hälfte des Buches hat sich ehrlich gesagt ziemlich gezogen. Wir erfahren Ineveras Kindheitsgeschichte und ihren Aufstieg zur Damajah, allerdings muss ich leider sagen, dass mich ihre Geschichte nicht wirklich interessiert hat, weil sie auch kein bisschen zum Fortschritt der Story begetragen hat. Ich kann sie zwar jetzt besser leiden und verstehen als in Band 2, aber wirklich sympathisch finde ich sie immer noch nicht.
    Die zweite Hälfte war dann schon spannender, da es allmählich auf die Vorbereitungen für den Krieg mit den Dämonen zulief. Schön war, dass sich Krasianer und Nordländer doch langsam mal anfangen, sich untereinander zu verstehen und miteinander kämpfen.
    Jardir ist und bleibt mein Lieblinscharakter. Er gibt sich zwar als der große Shar'Dama'Ka aber innerlich hegt er doch immer Zweifel an sich, seinen Taten, versucht aufs Beste, sein Volk zu einen und muss dabei immer wieder Gebote brechen bzw. verändern, die ihm einst so wichtig waren. Daher ist er in sich zwiegespalten, aber gleichzeitig macht ihn das unglaublich sympathisch.

    Wenn ein Kampf stattfindet, ist er zwar relativ gut beschrieben, nur leider ziemlich langweilig, da Jardir und Arlen sich aus jeder noch so schlimmen Situation heraus retten können und mit Dämonenmagie ihre Körper heilen, und sei die Wunde auch noch so groß.
    Und das nervigste von allem: In fast jedem Kapitel geht es nicht ohne Sex oder irgendwelche Anspielungen auf Geschlechtsorgane. Irgendjemand verspürt immer Druck in seinen Lenden, wird feucht zwischen den Schenkeln oder vergießt seinen Samen irgendwo hin (und das ist noch harmlos beschrieben). Man hat das Gefühl, die größte Sorge der Menschheit nach den Dämonen ist, sich möglichst schnell und oft zu vermehren und da scheint es auch egal zu sein, mit wem man das gerade tut. Als dann zum Schluss auch noch eine Kastration bei lebendigen Leibe beschrieben wird, habe ich diese Seiten angewidert übersprungen. Sowas muss nun wirklich nicht sein.
    Ich finde das sehr schade, da die Geschichte dadurch an Tiefe verliert und die Charaktere manchmal furchtbar oberflächlich wirken.
    Wie gern erinnere ich mich da an Kapitel 20, wo das alles fast keine Rolle gespielt hat - wirklich sehr erfrischend und leider viel zu selten in diesem Buch.

    Wenn man sich aber davon nicht zu sehr abschrecken lässt, dann finde ich die Geschichte doch sehr gelungen. Leider endet Band 3 mit einem fiesen Kliffhänger, ich werde aber aus oben genannten Gründen trotdem noch eine Weile warten, bis ich mit Band 4 beginne.

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    alexreadss avatar
    alexreadsvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wundervoller Anschluss, an die beiden ersten Teile, der mich vollkommen in seinen Bann gezogen hat!
    Rezension "Die Flammen der Dämmerung"

    Ehrlich gesagt, war ich ein bisschen sauer, weil man Ineveras Geschichte erfahren hat.
    Vorsicht Spoiler!
    Ich mochte sie in den ersten beiden Teilen nämlich überhaupt nicht und konnte ihr somit einfach die Schuld zuschieben, für alles. Einfach, weil sie gerade voll blöd drauf war und ich sie nicht leiden konnte. Aber dann erfahre ich ihre Geschichte und denke so: Scheiße, das arme Mädchen hatte es echt nicht leid. Ich glaub ich mag sie doch, weil sie so stark geblieben ist, trotz all dem. Toll. Aber im Grunde finde ich es ja doch gut, weil man so einfach noch ein bisschen mehr Verständis für die Geschichte aufbringen kann, also nützt das Gemecker nichts.
    Spoiler Ende!
    Den Stil fand ich überaus anregend, immer weiter zu lesen und man kann sich kaum von dem Buch lösen. Ähnlich wie bei der Highland-Saga von Diana Gabaldon, passiert immer wieder etwas neues und man wird einfach mitten in die Geschichte geworfen und hat das Gefühl, dass man alles hautnahe miterlebt.
    Allein an den Details und wie sehr die Charaktere ausgearbeitet sind, erkennt man mit was für einer Fantasie Peter V. Brett an das Buch, oder vielmehr die Reihe, er heran gegangen ist. Man merkt als Leser, wie sehr er diese Figuren zu schätzen weiß und wie er ihnen nach und nach immer mehr Leben einhaucht.
    Die Charaktere sind wirklich überaus ansprechend und man hat bei jedem einzelnen das Gefühl, dass sie wie gute Freunde sind, die man schon ewig kennt. Gut, alle außer den Dämonen vielleicht und den nicht so netten Leuten. Aber Leesha, Arlen, Renna, Rojer und die anderen, binden einen einfach mit ein.

    Meiner Meinung nach, ist diese Reihe bis jetzt mein absolutes Jahreshighlight und ich freue mich, nach diesem unglaublich blöden Cliffhanger schon auf den vierten Teil!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    LamettaFees avatar

    Hallo liebe Fantasyleser,

    ich schreibe gerade an meiner Masterarbeit, in der  "Social Reading" eine wichtige Rolle spielt. Da das Thema für mich relativ neu ist, würde ich gerne mit euch ausprobieren, welches Potential in den Gesprächen über Bücher im Internet steckt. Es handelt dich dabei aber wirklich nur um einen Selbstversuch, um mich in den Sachverhalt einzufinden - es wird nichts veröffentlicht oder so! Das Buch "Die Flammen der Dämmerung" habe ich lediglich ausgewählt, weil ich es gerade begeistert verschlinge. ;) Es handelt sich um den dritten Teil einer Reihe des Autors Peter Brett, die es sich wirklich zu lesen lohnt! :)

    Ich würde mich sehr freuen, wenn sich jemand findet, der Lust hat, mit mir über das Buch zu diskutieren!

    Liebe Grüße!

    Zur Leserunde

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