Die Stimmen des Abgrunds

von Peter V. Brett 
4,3 Sterne bei47 Bewertungen
Die Stimmen des Abgrunds
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A

Weiterhin spannend, aber es reicht nicht mehr an die ersten Bände heran.

Siri_quergetipptblogs avatar

Immer gleiche Kampfszenen mischen sich mit Spannung - aber auch viele logisch unnachvollziehbare Lösungen und unnütze Szenen und Figuren.

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Inhaltsangabe zu "Die Stimmen des Abgrunds"

Nach Das Leuchten der Magie ist Die Stimmen des Abgrunds der packende zweite Teil des fünften Bandes von Peter V. Bretts Dämonensaga, der im Original unter dem Titel The Core erschienen ist. Der letzte Krieg zwischen Menschen und Dämonen steht unmittelbar bevor, und die einzige Hoffnung der Menschheit ruht nun auf Arlen, seiner Frau Renna und seinem Rivalen Jardir. Denn nur, wenn es ihnen gelingt, den Willen eines der mächtigen Dämonenprinzen zu brechen und ihn zu zwingen, sie in den Abgrund zu führen, werden sie die dort herangezüchtete Dämonenarmee aufhalten können. Aber noch ist der Sieg gegen die Dämonen nur ein Traum …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453319387
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:560 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:10.04.2018

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Rezensionen und Bewertungen

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    Haliaxs avatar
    Haliaxvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein krönender Abschluss dieser großartigen Reihe!!
    Der finale Kampf beginnt.

    Arlen, Jardir und Renna betreten das Reich der Dämonen, um sie ein für alle Mal zu vernichten. Der Dämonenprinz hegt geheime Pläne, um sie bei ihrem Vorhaben aufzuhalten. Währenddessen herrscht der Ausnahmezustand in Thesa. Die Dämonen greifen mit einer Macht und Überzahl an, um sich die Menschen zu unterwerfen. Der große Endkampf zwischen Menschen und Dämonen hat bereits begonnen.


    Die Stimmen des Abgrunds von Peter V. Brett ist der letzte Teil der Dämonenzyklus-Reihe. Er schließt direkt an den Vorgänger an. Während der 5. Teil sich mit den Vorbereitungen auf die Kämpfe mit den Dämonen beschäftigt, werden im finalen Buch der Reihe alle Kampfreserven aufgebraucht. Es wird ein schöner Gesamtüberblick der Geschehnisse in Thesa beleuchtet. Ragen und Elissa in Fort Miln, Leesha im Tal der Holzfäller und Inevera in Lakton geben ihre Sichtweise wieder. Es sind nicht nur die Charaktere, die dieses Buch wieder eine wunderbare Unterhaltung bieten. Die Schauplätze und die Kämpfe werden mit einer starken Ausführung beschrieben, sodass es leicht fällt, sofort in das Buch einzutauchen. 

    Das Hauptaugenmerk wird, wie erwartet, auf den großen Kampf in dem Reich der Dämonen gelegt. Die Reise durch das Reich wird anschaulich und spannend wiedergegeben. Es ist aufregend die dunkle Seite des Reichs kennenzulernen und mitzuerleben, wie die Dämonen leben.

    Als ich das Buch ausgelesen habe, war ich nicht nur betrübt über die Tatsache, dass nun eine Dämonen-Ära zu Ende gegangen ist, sondern auch über das Ende selbst. Ich hätte es mir feierlicher gewünscht, als es im Endeffekt ausgefallen ist. Wenn es nach mir ginge, hätte diese Reihe nicht enden müssen. Einziger Lichtblick ist Bekanntgabe des Autors, dass es eine weitere Reihe, die in dieser Welt spielen wird, geben wird.

    Fazit
    Eine großartige Reihe, die mit dem 6. Band nun ihr Ende gefunden hat. Es war ein glorreicher Abschluss, der nur ein wenig von den Ereignissen, die sich in diesem Band ereignet haben, überschattet wird. 

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    Readingdragonladyvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wirklich würdiger Abschluss eine ganz wundervollen Buchreihe. Schade ist nur, das die Geschichte nun zu Ende ist.
    Ein episches Finale

    Hallo an alle Lieben,

    heute habe ich wieder eine Rezension für Euch, und zwar von dem letzten Band der Dämonen Saga von dem Autor Peter V. Brett.
    Da es wie gesagt der letzte Band ist, bin ich mit sehr starken Gefühlen an das Buch herangegangen. Warum? Zum einen, weil mir diese Buchreihe wirklich sehr ans Herz gewachsen ist und ich es geliebt habe, diese Bücher zu lesen. Und nun, mit diesem Band, endet alles! 😥
    Auf der einen Seite möchte ich natürlich wissen, wie die Geschichte zu einem Abschluss kommt, zum anderen möchte ich diese wunderschön beschriebene Welt und deren Charaktere nicht verlassen.
    Diese Bücher haben mir das Gefühl vermittelt, immer mittendrin statt nur dabei zu sein.
    Von daher hatte ich wirklich Angst, welches Schicksal der Autor sich für diese Personen ausgedacht hat.

    Nun, da ich das Buch gelesen habe, kann ich sagen, ich bin schon sehr zufrieden.
    Alle Handlungsstränge wurden zu Ende geknüpft und aufgeklärt. Dabei ist der Autor auf eine wirklich gelungene Abschlussgeschichte gekommen. An manchen Stellen waren so viele Oh mein Gott Momente!
    Ich wurde regelrecht durch das Buch gejagt um zu erfahren wie es denn genau weitergeht. Zusammen mit den Protagonisten habe ich gehofft, gekämpft, gebangt und geweint.
    Denn es wird Opfer geben.
    Doch wie diese ausfallen, oder welcher Art diese Opfer sind, das müsst Ihr natürlich selbst lesen und herausfinden.

    Mit diesem Buch hat der Autor ein wirklich gelungenes Finale von dem Dämonen Zyklus geschaffen. 😍
    Ich werde jetzt nicht weiter auf die Geschichte eingehen, wie bei den anderen Rezensionen, da ich sonst Zuviel vorweg nehmen würde.

    Ich wünsche Euch viel Vergnügen mit dieser Buchreihe.

    Drachige Grüße Eure
    Reading Dragonlady

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    michelles-book-worlds avatar
    michelles-book-worldvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Irgendwann ist die Geschichte ziemlich aus dem Ruder gelaufen und jetzt soll es sogar noch ein Sequel geben...
    Die Stimmen des Abgrundes

    Im Laufe der Bände wurden immer mehr Handlungsstränge aufgemacht und ich hatte die Befürchtung, dass für mich nicht alle offenen Fragen geklärt werden. Teilweise traf dies auch zu. Es wurde ein Ende gefunden, das ich gut nachvollziehen kann, aber ich habe bei diesem Buch das Gefühl, dass die Reihe schnell beendet werden sollte und habe die Leichtigkeit der vorherigen Bücher doch sehr vermisst. Für mich fehlte der Tiefgang der Vorgänger und deswegen konnte mich dieser Band nicht ganz überzeugen.

    Grundsätzlich ist das Ende in Ordnung, aber ich hatte mir doch ein bisschen mehr erhofft, gerade weil mir die Vorgängerbände so gut gefallen haben.

    Mit ein bisschen mehr Zeit und mehr Seiten wären vielleicht auch alle offenen Fragen geklärt gewesen, aber es wird seinen Grund haben, warum manche Charaktere zu kurz gekommen sind am Ende.

    Die Bücher sind wie immer von der Handlung her gut geschrieben. Manche Abschnitte ziehen sich jedoch wie Kaugummi und ich hab zwischendurch schon mal kurz innerlich die Augen verdreht.

    Dafür, dass vorher über hunderte Seiten alles aufgebaut wird, kam der Schluss für mich doch recht überraschend und war dann zu kurz. Deshalb auch ein Stern Abzug. Für mich passt das nicht richtig rein. Aber vielleicht kommt ja noch eine Fortsetzung ...
    Ansonsten gut zu lesen und die Charaktere sind natürlich wieder in ihrem vollen Element. Der Übergang zwischen den verschiedenen Charakteren ist wirklich gut.
    Über die Veröffentlichung des Verlages kann man sich streiten...

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    erdmannlibobs avatar
    erdmannlibobvor 4 Monaten
    Toller Abschluss einer grossartigen Fantasy-Saga

    Wenn man nach mehr als 5‘000 Seiten leicht wehmütig den letzten Satz einer Saga liest und das Buch zuklappt, ist das wahrlich kein schlechtes Zeichen. Der fünfteilige Dämonenzyklus von Peter V. Brett hat mich mehr als blendend unterhalten. Tatsächlich ist es lange her, seit mich eine Fantasy-Reihe derart in den Bann ziehen konnte. Der letzte Band ist nicht mehr ganz so stark wie die Vorgänger (die detaillierten aber nie langatmigen Hintergrundgeschichten der Hauptfiguren in den Vorgängern machten mir besonders Spass), im Gegensatz zu Game of Thrones kommt der Leser hier dafür aber auch in den Genuss eines Abschlusses der Geschichte; und wer die Vorgänger gelesen hat, weiss, dass längst alle Charaktere vorgestellt und ihren Platz erhalten haben und es hier eigentlich „nur“ noch der grosse Showdown bevorsteht.

    Bei der aktuellen Flut an billigen Fantasy-Romanzen-Trilogien, welche alle nach dem gleichen langweiligen Schema ablaufen und diesem Genre meiner Meinung nach gerade einen Billig-Stempel aufdrücken, ist der Dämonenzyklus von Peter V. Brett ein Fantasy-Highlight, welches sich eindrücklich aus der Masse abhebt.
    Wer eine spannende Welt mit interessanten Hauptcharakteren sucht, in der zwar keine Drachen und Zwerge dafür aber viel Magie vorkommt, sich nicht vor blutigen Kämpfen und vielen wirklich tollen Nebenfiguren (welche gut eingeführt und immer schnell zuzuordnen sind) fürchtet, der sollte dieser Saga unbedingt eine Chance geben und sich nicht von den vielen Seiten abschrecken lassen. Ich bin und war stets gefesselt und begeistert, gebe diesem Buch 4 und Saga als komplettes Werk deren 5 Sterne.

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    missNaseweiss avatar
    missNaseweisvor 4 Monaten
    Würdiges Finale!

    Dieses Buch wurde mir vom Heyne Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

    Zum Inhalt: Arlen und Jardir brechen in den Abgrund auf, um den Kampf gegen die Dämonen ein für alle Mal zu beenden. Angeführt von dem Dämonenprinzen, der mit allen Mitteln versucht, ihr Unterfangen zum Scheitern zu bringen, stellen sie sich den zahlreichen Gefahren des Horc. Währenddessen attackieren die Dämonen die Städte an der Oberfläche und bringen die Menschen in Bedrängnis.

    Alles kommt leider irgendwann zu einem Ende – das gilt auch für Peter V. Bretts Dämonenzyklus, der mich viele Jahre begleitet hat. Diese Reihe holte mich damals aus dem Loch, in das ich nach den Königsmörder-Chroniken gefallen bin, und hat bei mir seitdem einen festen Platz neben Patrick Rothfuss, George R.R. Martin und Anthony Ryan. Ich bin heilfroh, dass Brett bereits eine neue Reihe angekündigt hat, ansonsten hätte ich diesen Abschied nicht verkraftet.

    Die Stimmen des Abgrunds ist der zweite Teil des großen Finales rund um den Kampf Menschen gegen Dämonen. Dementsprechend steht auch die Reise von Arlen, Jardir und Renna in den Horc im Fokus. Man taucht tief in die Gemütslagen und die zwischenmenschlichen Spannungen dieser recht unfreiwilligen Reisegruppe ein und wird nach all den Bänden tatsächlich noch überrascht, wie sich die unterschiedlichen Charaktere angesichts der verzweifelten Rettungsmission verhalten und an den Herausforderungen wachsen. Insbesondere die Beziehung zwischen Arlen und Jardir gewinnt noch einmal an Intensität und beide Männer bringen bei dem jeweils anderen Gedanken ins Rollen, die ich äußerst spannend fand.

    Obwohl es meiner Meinung nach durchaus logisch und sinnvoll ist, dass die Reise in den Abgrund im Zentrum der Geschichte steht, hätte ich mir ein anderes Erzähltempo gewünscht. Gerade bei einer so vielschichtigen und umfangreichen Reihe finde ich es wichtig, dass sowohl die Hinleitung zum Finale als auch das Finale selbst genügend Raum bekommen, um sich richtig entfalten beziehungsweise wirken zu können. Brett lässt sich bei dem ohnehin schon äußerst schmalen Buch viel Zeit und kommt wirklich erst auf den letzten Metern zum entscheidenden Showdown. Es ist nicht so, dass ich die Kapitel bis dahin als langweilig oder zäh empfunden hätte, mich hat nur gestört, dass man 400 Seiten gar nicht so richtig das Gefühl hatte, als spitze sich die Story immer weiter zu. Zwischendurch kam alles so ein bisschen zu einem Stillstand und mit einem Mal wurde es wieder richtig turbulent. Mir ging zum Schluss einfach alles zu schnell – das bin ich von dem Autor einfach nicht gewohnt.

    Ein bisschen schade fand ich auch, dass von mir sehr liebgewonnene Charaktere stark in den Hintergrund rücken. Brett legt ab Band eins so viel Wert darauf, einem alle wichtigen Figuren bis ins letzte Detail nahe zu bringen, deshalb bin ich automatisch davon ausgegangen, dass auch in diesem Buch wieder die unterschiedlichsten Perspektiven aufgegriffen werden. Aber viele der Nebenhandlungen aus Der Thron der Finsternis werden recht oberflächlich und teilweise wirklich zügig abgehandelt. Hin und wieder wäre ich schlicht gerne länger verweilt.

    Nichtsdestotrotz habe ich das, was erzählt wurde, egal ob Haupt- oder Nebenstrang, wieder gierig in mich aufgesogen und mitgefiebert. Auch wenn ich mir ein paar Kleinigkeiten etwas anders gewünscht hätte, bildet der Band einen würdigen Abschluss der Reihe. Es werden bis dato noch offene Fragen geklärt und die Handlung verliert nichts von ihrer Fülle an einzigartigen Konflikten. Für mich hätte die Reihe noch zehn weitere Bände umfassen können, aber mit diesem Ende kann ich ganz gut leben.

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    suppenfees avatar
    suppenfeevor 4 Monaten
    ein würdiges Finale

    Endlich ist es da – das große Finale des Dämonen Zyklus. Der Sharak Ka ist nun endgültig ausgebrochen.  Überall kämpfen die verschiedenen Kulturen ums Überleben, legen Rivalitäten untereinander bei, um sich gemeinsam den Dämonen entgegen zu stellen. Gleichzeitig begibt sich die Gruppe um Arlen und Jardir, den Dämonenprinzen im Schlepptau, hinab in den Horc, um die Dämonenkönigin zu töten und ein Ausschwärmen der schrecklichen Kreaturen zu verhindern.

     

    Ach, irgendwie schaue ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf den Abschluss dieser grandiosen Reihe. Einerseits wurde meine Neugier endlich gestillt und ich weiß nun, wie all diese Fäden zusammenlaufen, andererseits bin ich traurig, dass es nun vorbei ist. Peter v. Brett hat mit diesem Buch wirklich ein würdiges Finale für seinen sechs bändigen Dämonenzyklus geschaffen. Zugegeben – bei so vielen Handlungssträngen habe ich doch ein paar Seiten zum Einstieg gebraucht, bis ich mich wieder zurechtfand, auch weil die Geschichte sofort wieder sehr rasant losgeht. Doch der Autor erzählt so einnehmen und fantasievoll, dass ich das Buch schon bald nicht mehr aus der Hand legen konnte. Besonders schön finde ich bei ihm immer wieder, wie vermeintlich kleine Nebenrollen in den Fokus rücken, plötzlich ein Puzzlestück zum großen Ganzen ergeben und ihre Charaktere ebenso tiefgehend ausgearbeitet sind, wie die der Protagonisten. Wie schon gesagt, gibt es auch in diesem Teil wieder sehr viele Handlungsstränge und es war unheimlich faszinierend, wie sie nach und nach alle zusammengeführt wurden. Hier jag ein Höhepunkt den nächsten und hinter jeder Seite wartet eine neue Überraschung. Einfach klasse, aber nicht ohne die Vorgänger zu lesen.

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    Himmelsblumes avatar
    Himmelsblumevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Tolles Buch.
    Es geht weiter.

    Der letzte Krieg zwischen Menschen und Dämonen steht unmittelbar bevor, und die einzige Hoffnung der Menschheit ruht nun auf Arlen, seiner Frau Renna und seinem Rivalen Jardir. Denn nur, wenn es ihnen gelingt, den Willen eines der mächtigen Dämonenprinzen zu brechen und ihn zu zwingen, sie in den Abgrund zu führen, werden sie die dort herangezüchtete Dämonenarmee aufhalten können. Aber noch ist der Sieg gegen die Dämonen nur ein Traum …

    Fantastisches Finale
    Schnell, packend, authentisch. Die Bücher von Peter haben eine sehr spannende und interessante Schreibweise, die mich in ein un vergessliches Abenteuer mitgenommen haben. Allerdings sei eines vorweggesagt, aufgrund von mehrere Handlungsstränge, die aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden, sind diese Bücher nicht für jeden geeignet. Man muss sich darauf einlassen und sich der Geschichte ganz hingeben.

    Die Idee dieser Reihe fand ich vom ersten Buch an sehr spannend, jedoch habe ich ab und an den Faden verloren und musste einige Kapitel erneut lesen. Gerade bei diesem Buch hatte ich so meine Probleme. Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass ich selber nicht wirklich zur Ruhe kam. Ich werde jeden Falls das Buch noch einmal lesen, den die letzten Kapitel fand ich hervorragend.

    Aber wie geht es eigentlich weiter? Einige Bewohner sind auf den weg unter die Herde nach Horc. Dort wollen sie endlich die Dämonen besiegen und endlich in Ruhe leben zu können. Während also einige Charaktere sich nach unten begeben, steigen einige Dämonen auf. Im letzten Band gibt es also nicht nur einen Kampf, sondern auch gleich zwei und man wird regelrecht dazu animiert weiter zu lesen. Durch dem Wechsel der Perspektiven, bekommen wir Einblicke unter und über die Erde und wissen daher immer, was genau gerade passiert. Die Charaktere haben alle selbstsändige Persönlichkeiten und können unterschiedlicher nicht sein.

    Obwohl das letzte Band gar nicht mal so schlecht war, so wären wohl diesmal ein paar Seiten gar nichts so verkehrt gewesen. Am Ende bleiben noch einige Fragen offen, die mir jetzt wohl nun keiner mehr beantworten kann. Was ich mir jedoch sehr gut vorstellen könnte, wenn man diese Storys verfilmen würde.

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    P
    PoldisHoerspielseitevor 5 Monaten
    Dämonen-Zyklus - Die Stimmen des Abgrunds

    Der Sharak Ka ist ausgebrochen, an allen Fronten schlagen die Dämonen erbarmungslos zu und überrennen sowohl Lakton als auch die anderen freien Städte. Und während sich die Menschen an der Oberfläche verlustreichen Kämpfen stellen müssen, sind Arlen und Jardir, die beiden als Erlöser geltenden Männer, gemeinsam mit dem gefangenen Seelendämonen auf den Weg tief hinab in die Erde, in den Horc, um die Mutter aller Dämonen zu töten. Doch wie weit können sie ihrer Geisel auf dem gefahrvollen Weg trauen?

    Da ist er also, der letzte Teil des Dämonen-Zyklus, auf den die Fans so lange gewartet haben – in Deutschland noch etwas länger, denn der eigentliche Abschluss wurde in der deutschen Veröffentlichungspolitik in zwei Teile aufgespalten. Hier geht es somit gleich richtig zur Sache, alle Parameter sind gesetzt, alle Figuren in Stellung für das ultimative Finale gebracht. Doch wie man es von Peter V. Brett erwarten kann, bleibt er nicht bei einem Handlungsstrang. Zwar folgt man zunächst einige Zeit der ungewöhnlichen Reisegruppe hinab in den Horc, was unglaublich dicht und stimmungsvoll geraten ist. Der klaustrophobische Eindruck der engen Höhlen und Gänge, die vielfältigen Gefahren, innere Spannungen und nicht zuletzt die wieder sehr interessant aufbereitete Rolle des Dämonenprinzen – toll, wie packend Brett hier erzählt.

    Aber nach einigen Kapiteln kehrt man wieder an die Oberfläche zurück, wo verschiedene Personen wieder in den Mittelpunkt gerückt werden und sich eben den Horden an Dämonen erwehren müssen. Dabei bekommen viele der zahlreichen Charaktere wieder viel Bedeutung zugeschrieben. Bei einigen war das klar, beispielsweise bei Inevera. Doch auch einige Figuren rücken in den Mittelpunkt, die eine eher kleine Rolle gespielt haben. Dabei wird die so scharf gezeichnete Welt mit ihren unterschiedlichen Kulturen noch einmal sehr lebendig dargestellt und mit gelungenen Details versehen. Auch erhält der Kampf gegen die Dämonenhorden noch einmal eine neue Dimension, die Verluste sind herbe – toll, wie auch hier alles in einem fulminanten Spektakel gipfelt.

    Leerlauf ist dabei zu keinem Zeitpunkt zu spüren, alles ist an seinem Platz und ist entweder relevant für die weitere Handlung oder so lesenswert und interessant, dass man diese Szenen nicht missen möchte. Die Sprache ist dabei sehr flüssig, wie man es vom Autor gewohnt ist, und an die jeweils handelnde Person angepasst. Besonders die Gedanken der Dämonen fallen hierbei auf und sind mit ganz anderem Vokabular und anderer Attitüde verfasst. Das Ende kommt etwas plötzlich und wird zügig erzählt, was ein bisschen überhastet wirkt – andererseits gefällt mir, dass Brett sich hier nicht in einer unnötigen Orgie ergangen hat. Vorhersehbar war da übrigens für mich nichts, immer wieder hat mich der Autor hier überrascht.

    „Die Stimmen des Abgrunds“ kann die Faszination der düsteren Welt noch einmal schaffen, ist sehr prägnant erzählt, spielt wieder an vielen Orten gleichzeitig und legt in dem Spektakel immer noch viel Wert auf die Charaktere, die immer noch viel Raum haben, um sich zu entwickeln. Ein grandioser Abschluss für die Reihe, die mich nachhaltig beschäftigt hat.

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    bea76s avatar
    bea76vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Absolut tolles Ende einer Reihe
    Wirklich gelungener Abschluss!

    Dieses Buch ist ebenso spannend geschrieben wie die restlichen in dieser Reihe. Ziemlich alle Schicksale werden aufgeklärt und es ist wirklich ein sehr gelungener Abschluss. Es geht in dieser Geschichte im übrigen wieder quer durchs ganze Land und das macht es wirklich sehr interessant. Die Entwicklung der Charaktere sind wirklich spannend.


    Es ist wie immer sehr toll geschrieben, ich liebe es einfach. 
    Von der Geschichte her, ist es sogar noch viel spannender als die Herr der Ringe Reihe. 
    Ich hoffe sehr das von Peter v. Brett noch viele spannende Bücher erscheinenden, auch wenn es mich arm macht, da ich sie unbedingt haben wollen würde. 

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    howaboutlifes avatar
    howaboutlifevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Fantastisches Finale, welches sich trotz offener Fragen am Ende als würdig erwiesen hat.
    Eine Saga geht zu Ende... episches Ende, was leider auf den letzten Seiten etwas abbaut

    Der Schreibstil Bretts gehört für mich zu einem der besten, die ich bisher gelesen habe. Schnell, packend, authentisch. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden. Diese Stränge vermischen sich zum Teil zu einem und trotzdem ist es einfach stimmig. Es entsteht in keiner Sekunde Verwirrung, alles fügt sich irgendwie ins Bild.

    Der Autor schafft es, jeder Person eine eigene Persönlichkeit einzuhauchen, die sich im Laufe der sechs Bücher in jede mögliche Richtung entwickeln kann und das aus absolut logischen Gründen. Selbst der Königliche Gemahl der Dämonenkönigin, Alagai Ka, kommt zu Wort und durchläuft verschiedene Phasen. Es werden einfach immer neue Facetten offenbart und bei jeder einzelnen Figur fand ich die Entwicklung perfekt gemacht!

    Beispielsweise haben wir auf der einen Seite Arlen, den Tätowierten Mann, der sich vom unnachgiebigen, kämpferischem und atheistischen Menschen zu einem Mann entwickelt, der endlich Gefühle und auch den Gedanken zulässt, dass mehr existiert, als er zu wissen glaubt. Auf der anderen Seite gibt es noch Ahmann Jardir, Shar'Dama Ka bzw. Erlöser der Krasianer, der sich vom religiösen Fanatiker, welcher die Grundsätze seines Glaubens über alles stellt, zu einem zweifelnden und gütigem Menschen entwickelt, welcher Grenzen überwindet.

    Gleichzeitig baut der Autor hier eine Brücke zu Konfliktthemen unseres eigenen Alltags und den Grundfragen zum Glauben der Menschheit: Gibt es einen Schöpfer (bei den Krasianern Everam genannt) und seine Gegenspielerin die Nie? Und lohnt es sich hierfür alles aufs Spiel zu setzen?

    Überraschend fand ich in Die Stimmen des Abgrunds, dass manche Protagonisten aus der bisherigen Geschichte nun eine größere Rolle spielten (bspw. Inevera, Frau von Jardir und Damajah der Krasianer) und andere, welche bisher Hauptfiguren waren, nun fast komplett außen vor blieben.

    Achtung, kleiner Spoiler enthalten: Warum kommt Leesha fast gar nicht mehr vor? Im letzten Buch hat sie ein Kind von Jardir bekommen, welchem eine bedeutende Zukunft vorhergesagt wurde und im Finale ist dies auf einmal vollkommen unwichtig? Das habe ich tatsächlich nicht verstanden.

    Im Verlaufe der Geschichte spitzt sich in allen freien Städten Thesas die Situation zu, denn die Dämonen greifen verstärkt und vor allem kontrolliert durch die Seelendämonen an. Überall geraten die Menschen in Bedrängnis und das wird auch sehr spannend von Brett inszeniert. Doch knapp 100 Seiten vor Schluss ist mir aufgefallen, dass der finale Schlag noch nicht absehbar war, weshalb ich - leider zu Recht - die Vermutung hatte, dass das eigentliche Ende etwas abrupt ausfällt. Der finale Kampf, auf den alles von Anfang an hinauslief, kommt auf einmal hoppla hopp und ist zwar echt gut gemacht, hätte aber gerade in seinen Konsequenzen noch tiefer betrachtet werden können. Abschließend bleiben viele Fragen offen und ich muss leider sagen, dass mir die letzte Szene auch nicht ganz das gegeben hat, was ich mir erhofft habe.. ja, was ich auch irgendwie gebraucht hätte. Es war einfach nicht so episch, wie die restliche Geschichte, welche sich insgesamt über knapp 4000 Seiten erstreckt hat.

    Eine Zusammenfassung oder einen Rückblick zu Beginn des Buches gibt es nicht, daher empfiehlt sich, das Buch direkt im Anschluss an den Vorgänger zu lesen. Trotzdem fesselt die Geschichte erneut von der ersten Seite an. Ich dachte mit zwischendurch einfach nur "Mein Gott, ist das guuuut!" - und so etwas kommt echt nicht oft vor.

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    DieBertavor 4 Monaten
    Möchte alle Bücher von Brett lesen - Harry Potter-Runde
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