Peter V. Brett The Desert Spear

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Inhaltsangabe zu „The Desert Spear“ von Peter V. Brett

Continuing the impressive debut fantasy series from author Peter V. Brett, The Desert Spear is book two of the Demon trilogy, pulling the reader into a world of demons, darkness and heroes.

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  • Peter V. Brett ist ein High Fantasy - Rockstar!

    The Desert Spear
    Wortmagie

    Wortmagie

    27. May 2015 um 12:15

    Ich würde gern das Siegel-Zeichnen lernen. So, wie es Leesha und der Tätowierte Mann können. Sie verbinden viele verschiedene Siegel zu einem komplexen Muster, das Schutz vor allen möglichen Dämonen bietet. Ich finde, Peter V. Brett könnte gemeinsam mit der Künstlerin Lauren K. Cannon ein Grimoire herausbringen, in dem all die Siegel mit Abbildungen und Erklärungen zu finden sind. Sonst habe ich es nicht so mit Extra-Merch zu einer Buchreihe, aber diesen Bildband würde ich mir besorgen und einfach alles mit Siegeln versehen, das sich anbietet. Allerdings werde ich darauf wohl noch eine Weile warten müssen, denn es macht wenig Sinn, ein Grimoire zu veröffentlichen, bevor die Reihe abgeschlossen ist. Schließlich kommen in jedem Band neue Siegel hinzu. Sein ganzes Leben widmete Ahmann Jardir dem Kampf gegen die Dämonen, den alagai. Er überlebte die harte Schule der Kaji’sharaj, wuchs über sich hinaus und wurde mit Hilfe seiner Ehefrau Inevera zum mächtigsten Mann Krasias, des Wüstenspeers. Als der Par’Chin den Speer des Kaji zu Jardir brachte, war ihm klar, dass diese Waffe nur für ihn bestimmt sein konnte. Er ist der Shar’Dama Ka, der Erlöser. Doch bevor er die Welt von der Dämonenplage befreien kann, müssen die Menschen unter seiner Führung geeint werden. Gemeinsam mit jedem Mann und jeder Frau Krasias zieht Jardir aus, den Tageslichtkrieg zu kämpfen. Im Norden kennt niemand die Prophezeiung des Shar’Dama Ka. Hier glauben die Menschen daran, dass der mysteriöse Tätowierte Mann der Erlöser ist. So werden aus alten Freunden Rivalen und merken nicht, dass sie beobachtet werden. Denn der Horc ist die Heimat vieler Dämonen. Und einige sind gefährlich intelligent… Es ist jetzt etwas mehr als drei Wochen her, dass ich den zweiten Band des Demon Cycle ausgelesen habe, aber wenn ich an „The Desert Spear“ denke, möchte ich noch immer im Kreis hüpfen, wie wild klatschen und begeisterte Quietschgeräusche von mir geben. Applaus für Peter V. Brett und die fantastische Fortsetzung seiner High Fantasy – Reihe! Er hat es wirklich verdient; ich kann kaum glauben, wie unfassbar gut seine Geschichte ist. Von der ersten Seite an schlug er mich in ihren Bann und führte mich in eine Richtung, die ich niemals erwartet hätte. Ich habe nicht damit gerechnet, Ahmann Jardir so intensiv kennenzulernen. Im ersten Band empfand ich ihn als den unsympathischen Gegenspieler des Tätowierten Mannes, der keine Skrupel hat, eine Freundschaft für etwas zu opfern, das er haben will. Jetzt habe ich ihn aufwachsen sehen. Ich habe erlebt, wie anders die Lebensrealität in Krasia ist und warum Jardir glaubte, keine andere Wahl zu haben, als Arlen den Speer des Kaji abzunehmen und ihn dem Tod zu überantworten, obwohl sie Freunde waren. Sein Glaube daran, dass er der Shar’Dama Ka ist, ist unglaublich stark. Es ist für ihn nicht nur ein Titel, den er sich verliehen hat, um mehr Macht zu haben. Er ist überzeugt, dass er die Menschheit von den Dämonen erlösen wird. Er ist nicht böse. Ich musste meine Meinung von ihm komplett revidieren und habe es gern getan, weil Jardir für mich zu einem äußerst attraktiven Mann geworden ist: intelligent, gebildet, leidenschaftlich, bestimmt, zielstrebig und sehr aufopferungsvoll. In Peter V. Bretts Universum gibt es keine eindimensionalen Charaktere; sie alle sind lebendig und facettenreich. Das gilt auch für Jardirs erste Ehefrau Inevera, die ich liebe, liebe, liebe. Sie ist eine Frau, der man besser nicht in die Quere kommt. Eine manipulative Schlange, eine geschickte Intrigantin und extrem gefährlich. Atemberaubend schön, aber in ihren Adern fließt Gift. Ihre tatsächlichen Ziele kennt nur sie selbst; nicht mal ich weiß, was sie eigentlich plant, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass sie Jardir nur deshalb zum Shar’Dama Ka machte, weil ihr Glaube so unerschütterlich ist. Nein, die Dame hat etwas vor und ist es nicht gewohnt, nicht zu bekommen, was sie will. In diesem Punkt ist sie Leesha sehr ähnlich, weshalb es mich überhaupt nicht überrascht hat, dass Jardir sich zu Leesha hingezogen fühlt. Natürlich ist die Kombination von Leesha und Inevera hochexplosiv und unter Umständen sogar tödlich – ich konnte es kaum abwarten, dass sie sich begegnen! Ihr Aufeinandertreffen war eine der spannendsten Situationen meiner Literaturgeschichte. Leesha und Inevera sind jedoch nicht die einzigen interessanten Frauen in „The Desert Spear“. Erinnert ihr euch an Renna aus dem ersten Band? Arlen war ihr versprochen, bevor er davon lief. Sie waren damals beide noch Kinder. Jetzt ist Renna erwachsen und bekommt eine eigene Erzählperspektive. Damit habe ich ebenfalls nicht gerechnet, denn ich empfand Renna eigentlich nur als „unwichtigen“ Nebencharakter. Peter V. Brett belehrte mich eines Besseren und zeigte mir, dass es sowas wie unwichtige Figuren in seiner Welt nicht gibt. Ist das nicht großartig? Man weiß bei ihm einfach nie, wer in der weiteren Handlung noch eine Rolle spielen wird. Obwohl er sehr detailreich schreibt und seine LeserInnen fast überall dabei sein lässt, kann man nur schwer voraussagen, was als Nächstes passieren wird. Ich finde das fabelhaft, denn ich habe keinerlei Probleme, ihm zu vertrauen und mich einfach in seine extrem dichte, greifbare Atmosphäre fallen zu lassen. „The Desert Spear“ verdient eigentlich weit mehr als fünf Sterne. Ich könnte stundenlang davon schwärmen und hätte dann vermutlich immer noch nicht alles aufgezählt, was mir daran gefällt. Es ist actionreich, spannend, intelligent und überrascht mich immer wieder aufs Neue. Ich kann es kaum abwarten, den dritten Band „The Daylight War“ zu lesen, versuche aber, mich zurückzuhalten, bis der vierte Band „The Skull Throne“ ebenfalls in meinem bevorzugten Format erschienen ist. Mal sehen, wie lange ich tatsächlich widerstehen kann. Bis dahin werde ich einfach weiter in der Erinnerung an „The Desert Spear“ schwelgen und jeder bzw. jedem auf die Nase binden, dass Peter V. Brett ein High Fantasy – Rockstar ist, ob er/sie es nun hören will oder nicht! ;)

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  • Rezension zu "THE DESERT SPEAR" von Peter V. Brett

    The Desert Spear
    Caveolina

    Caveolina

    13. August 2010 um 23:04

    Hat in meinen Augen leider das hohe Niveau des ersten Teils nicht halten können. Die anfängliche ausführliche Darstellung einer zwischenmenschlichen Bezierhung die im ersten Teil nur eine winzige kaum wahrnehmbare Bedeutung hatte lässt hoffen, aber im weiteren Verlauf werden die Charaktere immer unrealistischer, die Plots simpler und das Ende arbeitet nur auf die Fortstzung hin. Leider nicht halb soviel Lesespaß, wie der erste Teil.

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  • Rezension zu "THE DESERT SPEAR" von Peter V. Brett

    The Desert Spear
    sabisteb

    sabisteb

    13. August 2010 um 10:48

    333 Jahre nach der Rückkehr der Dämonen. Die Stämme Krassias haben sich unter einem gemeinsamen Anführer, dem Shar'Dama Ka Ahmann Jardir, versammelt und die Wüste gen Thesa durchquert, um alle Nordländer zu erobern und diese gewaltsam im heiligen Kampf gegen die Dämonen zu vereinen. Aber auch die Menschen des Nordens haben ihrer eigenen "Deliverer" erkoren, Arlen den "warded man", der jedoch im Gegensatz zu Ahmann Jardir keinerlei Anspruch auf den Titel des "Deliverers", des gottgesandten Retters der Menschheit, erhebt. Es kann nur einen "Deliverer" geben und Ahmann Jardir ist fest entschlossen Arlen, seinen ehemaligen Freund und Waffenbruder zu beseitigen, nachdem er die Länder des Nordens im Sharak Sun, dem Tageskrieg, erobert hat. Aber diese neuen Entwicklungen sind den Dämonen nicht unbemerkt geblieben. Sie entsenden Prinzen der Hölle um die beiden neuen großen Führer der Menschheit, zu beseitigen. Hier nun der zweite Band der großen Saga um den "Painted Man" Arlen. Während der erste Band der Reihe hauptsächlich die Geschichte Arlens und der Protagonisten der Nordländer im Kampf gegen die Dämonen schilderte, beginnt dieser Roman mit der Geschichte Ahmann Jardirs und erzählt in Einschüben wie er zum Shar'Dama Ka seines Volkes wurde. Ahmann Jardir ist derjenige, der im ersten Band Arlen den Speer stahl und ihn zum sterben in der Wüste zurück ließ. Während er damit im ersten Band also eindeutig ein Bösewicht war, lernt der Leser ihn nun näher kennen und verstehen. Auch die Geschichte Leeshas, Rojers und Rennas wird weitergesponnen. In diesem Band geht es nicht mehr nur um den Kampf der Menschheit gegen die Dämonen, sondern auch um den Kampf zweier Ideologien. Die Krassianer sehen den Sinn und den Zweck eines Menschenlebens (oder besser Männerlebens) im heilige Kampf gegen die Dämonen. Wer nicht gegen die Dämonen kämpft muss mit Gewalt zu seinem Glück gezwungen werden und gewaltsam in die Reihen der Krieger dieses heiligen Krieges der Menschheit gezwungen werden. Die Menschen des Nordens sind passiver. Sie schützen sich, aber vermeiden eine Konfrontation mit den Dämonen und halten ein Menschenleben für zu wertvoll um es im Kampf gegen die Dämonen zu verlieren "Your people live to fight, while mine fight to live" (S 494). Arlen versucht das zu ändern und sieht seine Lebensaufgabe darin, dem Menschen die vergessenen Kampfrunen zurückzubringen, damit sie sich und Familie verteidigen können, damit keiner mehr sterben muss wie seine Mutter. Währen Ahmann Jardir nach Macht strebt, versteckt sich Arlen vor den Menschen und leidet unter dem, was er geworden ist. Zwei ehemalige Kampfgefärten und Freunde, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. In gewisser Weise ist dieses Buch, neben dem klassischen Kampf gegen das Böse, auch eine Parabel auf den Kampf zweier Religionen, die sehr große Ähnlichkeiten zwischen zwei real existierenden Religionen aufweisen. Der Glaube der Krassianer, dessen Kernaussage im Kampf der Menschen gegen die Dämonen besteht und auch deren ganze Kultur haben viele Parallelen zu die Islamischen Kulturen. Der Glaube der Thessianer, die die Dämonen als Strafe Gottes ansehen und als Buße für ein sündiges Leben, erinnert stark an die christliche Religion. Der Autor achtet sehr darauf, keine Stellung zu beziehen. Er beschreibt seine Protagonisten und ihre Beweggründe. Keiner ist nur gut oder nur böse. Jeder hat seine Gründe, warum er so handelt. Aus dem bösen Ahmann Jardir des ersten Bandes wurde ein großer Führer seines Volkes, der letztendlich nur das beste für die Menschheit im Sinn hat, nur dass sein Weg nicht der der Nordländer ist, deren Kultur auf anderen Grundregel besteht als die der Krassianer. Somit ist dieser Fantasyroman gleichzeitig eine kleine Sozialkritik, was den realen Kampf der Religionen heutzutage angeht. Ahmann Jardir versucht die Nordländer mit Leeshas Hilfe zu verstehen, genauso wie Leesha versucht zwischen ihren beiden Kulturen zu vermitteln. Fazit: Ein vielschichtiges Werk. Sozialkritische und doch unterhaltsame Fantasy, mit vielen parallel laufenden Handlungssträngen. Im Aufbau den Büchern von Tad Williams sehr ähnlich. Der Autor schafft eine lebendige Welt, in welcher man schon nach wenigen Seiten versinkt. Dieses Buch jedoch ist ohne Kenntnis des Vorgängerbandes nicht zu verstehen. Es gibt keine Zusammenfassung der Ereignisse des ersten Bandes, daher kann ich nur dringend abraten mit diesem buch quer in die Geschichte einzusteigen. Einziges Manko, es gibt leider kein Glossar oder Personenverzeichnis. Die Reihe: Painted Man (Demon Trilogy 1) The Desert Spear (Demon Trilogy 2)

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