Peter Wagner , Walter von Lucadou Die Geister, die mich riefen

(10)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(0)
(1)
(5)
(2)
(2)

Inhaltsangabe zu „Die Geister, die mich riefen“ von Peter Wagner

Gibt es Botschaften aus dem Jenseits - oder sind Menschen, die von übersinnlichen Erfahrungen berichten, schlicht und einfach verrückt? Walter von Lucadou ist Deutschlands Experte Nummer eins zu den Themen Hellsehen, Esoterik und Spuk. Jedes Jahr erreichen ihn Tausende von Briefen, in denen Menschen von Geistern und unheimlichen Phänomenen berichten. Er nimmt sie ernst. Und findet erstmals glaubwürdige Antworten darauf, warum es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als unsere Schulweisheit sich träumen lässt.

Liest sich leider eher wie eine Dauerwerbesendung für das Büro des Herrn von Lucadou. Für mich sehr enttäuschend.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Schwachsinn!

— SanKa
SanKa

Stöbern in Biografie

Max

Ein wirklich intensiver Roman, aus dessen Sätzen einem die Leidenschaft für Kunst, Liebe und Sein förmlich entgegenspringt... LESENSWERT!

SomeBody

Slawa und seine Frauen

Autobiographisches Debüt. Nett zu lesen, aber wenige Highlights einer deutsch-ukrainischen Familienzusammenführung.

AnTheia

Gegen alle Regeln

biografischer, düsterer, regelrecht depressiv wirkender "Roman"

Buchmagie

Eisgesang

Toller Reisebericht, der auch Einblicke in die Gedanken und Gefühle der Autorin gibt.

MissPommes

Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl

Witzige Einblicke in Lauren Grahams Leben. Als wäre man mit ihr in Lukes Diner zum Kaffee verabredet. Herrlich!

I_like_stories

Neben der Spur, aber auf dem Weg

Ein tolles Buch, das ADS endlich auch für nichtbetroffene Greifbar und Erklärbar macht und das betroffenen Mut gibt. Danke!

I_like_stories

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein sehr gutes Sachbuch zum Thema Parapsychologie

    Die Geister, die mich riefen
    Traeumeline

    Traeumeline

    03. September 2017 um 22:02

    Der Autor Dr. Walter von Lucadou ist Gründer der einzigen parapsychologischen Beratungsstelle in Deutschland. Seit 1989 schreiben ihm Menschen Briefe Emails (oder er führt auch Telefonate), in denen sie von Erlebnissen berichten, die sie sich nicht erklären können. Sie hoffen auf Antwort bei Dr. von Lucadou; hoffen, dass er sie nicht für verrückt erklärt. Ein Satz ist mir hängen geblieben und er begründet eigentlich die ganze Thematik im Buch: "Der Spuk ist ihre [Annemaries] psychosomatische Reaktion, die sich in ihrer Umgebung auswirkt." (S. 175  In Fallbeispielen (echte Abdrucke von Briefen/Emails/Telefongesprächen von Betroffenen) erklärt er, dass der Grund eigentlich in UNS liegt; wir der aktive Part für Spukerscheinungen sind. Ist ein Mensch in einer schweren, emotionalen Lebenslage, scheint diese psychosomatische Kraft stärker zu sein und ein Ventil zu suchen. Daher passieren so Dinge, wie der berühmte Fall von Annemarie und dem vermeintlichen "Poltergeist" im Büro. Ein spannendes Buch mit einigen Längen; für Interessierte empfehlenswert!

    Mehr
  • Interessante Fälle, der Rest des Buches mit deutlichen Längen

    Die Geister, die mich riefen
    GrikaGrinsekatze

    GrikaGrinsekatze

    10. August 2014 um 01:42

    Inhalt und Meinung: "Der Spuk ist ihre [Annemaries] psychosomatische Reaktion, die sich in ihrer Umgebung auswirkt." -S.175 Der Autor Walter von Lucadou glaubt nicht an Geister im eigentlichen Sinne. Er bezweifelt, dass Dämonen oder bösartige Wesen uns das Leben schwer machen wollen, sondern er geht davon aus, dass es bei einer paranormalen Erscheinung eine Fokusperson gibt, durch die der Spuk ausgelöst wird, möglicherweise auf Grund unverarbeiteter Probleme. Zwar will er die Möglichkeit, dass Verstorbene mit uns aus dem Jenseits Kontakt aufnehmen und Botschaften übermitteln wollen, nicht komplett ausschließen, hält seine Theorie allerdings für wahrscheinlicher. Von Lucadou ist Gründer der einzigen parapsychologischen Beratungsstelle in Deutschland, seit 1989 hilft er Menschen die meinen etwas Paranormales erlebt zu haben oder auch Angehörigen, die um Rat oder Informationen bitten wollen. Wer jetzt erwartet, dass er im Stile von den "Ghosthuntern" mitten in der Nacht auf Friedhöfen oder alten Burgen campiert um EMP-Aufnahmen zu machen, der wird enttäuscht werden. Er arbeitet hauptsächlich von seinem Büro aus und erhält tägliche Telefonanrufe, Briefe oder Emails, von denen er einige ausgewählt hat, um sie dem Leser vorzustellen und anhand dieser aufzuzeigen, wie er mit solchen Situationen umgeht und was er den Betroffenen in solchen Fällen erklärt. Die Fälle selbst fand ich interessant und die Vorstellung, dass einem selbst so etwas auch einmal passieren könnte, durchaus etwas gruselig, allerdings sollte man auch keine Hollywoodblockbuster-Storys erwarten. Er unterteilt die verschiedenen Geschichten im Buch in vier Kategorien von denen er jeweils Beispiele bringt: 1. Geister und Erscheinungen, 2. Wahrträume, 3. Telepathie und Hellsichtigkeit und 4. Spuk. Die Gestaltung um die Fälle herum fand ich jedoch leider ziemlich daneben. Es sollte wohl ein typischer Alltagstag von Herrn Lucadou gezeigt werden, jedoch ist es mir schlichtweg egal, ob er an dem Tag einen oder zwei Äpfel gegessen hat, ob seine Kollegin ihm möglicherweise etwas zum Mittagessen mitbringen solle und weiteren verschiedensten öden Nichtigkeiten. Was bedeutet, dass sich stellenweise das Buch einfach tierisch zieht. Auch, dass er sich angeblich mit 5! Jahren stundelang den Kopf darüber zerbrochen hat, wie ein Radio funktioniert und die Tatsache, dass er sich noch so haargenau daran erinnert und schließlich auch noch wie verschiedenste Arbeiten hießen, die er während seines Physikstudiums verfasst hat, lassen mich doch eher die Augen verdrehen. Who cares? Stattdessen hätte er lieber noch ein paar Fälle mehr, von denen er doch so wahnsinnig viele zugesendet bekommt, einbauen können. Der Satz des Klappentextes: "Findet erstmals glaubwürdige Antworten darauf, warum es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als unsere Schulweisheit sich erträumen lässt." - ist viel zu hochgegriffen und verspricht eindeutig zuviel. Es wird nichts bewiesen und viele Aussagen bleiben eher vage. Nichtsdestrotz scheint von Lucadou ein durchaus sympathischer Mensch zu sein, der ehrliches Interesse daran hat, Menschen die nicht mehr weiterwissen und von ihrer Umgebung als Spinner abgestempelt werden, zu helfen. Man darf keine spektakulären neue Theorien oder Erkenntnisse erwarten oder gar Beweise für übernatürliche Existenzen, wer jedoch glaubt, dass durchaus Dinge existieren könnten, die man mit dem momentanen Stand der Wissenschaft nicht erklären kann, der kann sich hier von einigen interessanten Fällen unterhalten lassen und die langweiligen Passagen vielleicht einfach querlesen^^

    Mehr
  • Rezension zu "Die Geister, die mich riefen" von Peter Wagner

    Die Geister, die mich riefen
    GeschichtenAgentin

    GeschichtenAgentin

    19. February 2013 um 19:41

    Gruselgeschichten lesen ist eine Sache. Gruselgeschichten erleben schon eine ganz andere. Menschen helfen, die Gruselgeschichten erleben und Spukphänomene erforschen ist noch einmal eine ganz, ganz andere Sache: “Die Geister, die mich riefen. Deutschlands bekanntester Spukforscher erzählt” von Walter von Lucadou, der die deutschlandweit einzigartige Parapsychologische Beratungsstelle in Freiburg betreibt. An ihn wenden sich Menschen, die Phänomene erleben, die sie sich nicht erklären können: Nächtliche Gestalten, unerklärliche Geräusche, Spuk, Gegenstände, die durch die Luft schweben. Walter von Lucadou nimmt sie ernst – schon alleindas tut den Ratsuchenden gut. Für manche Phänomene weiß er eine Erklärung, für andere nicht. Mit seinen Erklärungen bleibt er mal innerhalb der Grenzen der anerkannten Wissenschaften; doch meist bewegt er sich an ihren Grenzen. Dabei verbindet er Erklärungen aus der Physik mit Theorien aus der Psychologie und ermutigt seine Klienten so, ihre Erlebnisse zu verarbeiten und sich nicht selbst für verrückt zu halten. “Die Geister, die mich riefen” enthält viele authentische Fälle anhand derer Walter von Lucadou seine Vorgehensweise und Erklärungsmodelle erläutert. Und er erzählt ein wenig aus seinem Leben und wie es dazu kam, dass er, der in Physik und Psychologie promoviert hat, sich gerade für dieses Randgebiet der Wissenschaften begeistern konnte. Eine große Rolle spielen dabei seine Neugier, sein Interesse an den Grenzgebieten der Wissenschaften – und die Kosmos Experimentierkästen, mit denen er als Kind gespielt hat.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Geister, die mich riefen" von Peter Wagner

    Die Geister, die mich riefen
    ChiefC

    ChiefC

    10. November 2012 um 14:19

    Das Beste, das man über dieses Buch sagen kann: Es ist kurzweilig geschrieben, auch wenn die Rahmenhandlung, ein „typischer Arbeitstag im Leben des Walter von Lucadou“, einige Rezensenten zu nerven scheint. Wie auch immer, das Format ist wohl dem Koautor, einem Redakteur der „Süddeutschen Zeitung“ zu verdanken. Inhaltlich ist das Buch aber völlig verfehlt. Von Lucadou fischt im Vagen und liefert weder den Spukgläubigen, zu denen er selbst gehört, Antworten und den naturwissenschaftlich Interessierten schon gar nicht. Er wolle mit dem vorliegenden Buch auch keine wissenschaftliche Abhandlung schreiben und den Einwänden seiner Gegner zuvorkommen, schreibt er im Vorwort. Damit macht er es sich aber zu einfach. Denn auch gute populäre Bücher können ihren Lesern sehr wohl, wenn auch vereinfacht, logisch nachvollziehbare Hintergründe liefern. Die Gespräche mit Betroffenen, die er schildert, mögen – obwohl auch sie selten konkrete Antworten liefern – einigen Betroffenen durchaus Trost spenden, aber ob das die staatlichen Gelder für diese Beratungsstelle rechtfertigt? Lucadou behauptet: "Spuk ist eine psychosomatische Reaktion, die nicht im eigenen Körper stattfindet." Aha, aber die Auslöser der physikalischen außerkörperlichen Reaktionen, wie umher fliegende Steine, kann Herr von Lucadou auch nicht erklären. Ein "Signal", das von der "Fokusperson" ausgehe, lasse sich nicht nachweisen. Und überhaupt zeige sich der Spuk meist nur denen, die ihn gar nicht als solchen erkennen. Lucadou fragt selbst: "Was ist das für eine Wissenschaft, die sich mit Erfahrungen beschäftigt, die man nicht beobachten kann?" Antwort: gar keine oder bestenfalls eine "Parawissenschaft", was dasselbe ist.

    Mehr