Peter Waldbauer

 4.3 Sterne bei 6 Bewertungen
Autorenbild von Peter Waldbauer (©Peter Waldbauer)

Lebenslauf von Peter Waldbauer

Peter Waldbauer, Jahrgang 1966, ist Betriebswirt und wohnt als freiberuflicher Dozent und Autor in der Nähe von Heidelberg. Er veröffentlichte bisher Essays und ein Dutzend Bücher.

Peter Waldbauer, Jahrgang 1966, ist Betriebswirt und wohnt als freiberuflicher Dozent und Autor in der Nähe von Heidelberg. Er veröffentlichte bisher Essays und ein Dutzend Bücher.

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Rezension zu "Polizeideutsch: Eine Satire für den mündigen Bürger" von Peter Waldbauer

Polizeideutsch – Eine Satire für den mündigen Bürger
NicolePvor 6 Monaten

Seit verschiedene Fernsehformate den Alltag eines Polizeibeamten zeigen, glaubt der eine oder andere Bürger, dass die Polizei Tag und Nacht nur für ihn persönlich da ist. Peter Waldbauer nähert sich der Realität auf satirische Weise und betreibt humorvolle Aufklärung.

Genau darauf freute ich mich, als ich mit dem Lesen des eBooks begann. Autor Peter Waldbauer erklärt und erläutert viele Themen und bemüht sich, diese humorvoll zu präsentieren. Mich haben jedoch weder der Humor noch die Satire erreicht.

Das Buch zieht sich in die Länge, und es fühlt sich an, als ob vereinzelte witzige Stellen über die eintönigen Beschreibungen hinwegtäuschen sollen. Man merkt jedenfalls dem Buch an, dass der Autor sich vorher mit der Materie befasst hat. Aber es ähnelt eher einem Sachbuch als einer humorvollen Satire.

Es gibt immer wieder Tabellen, beispielsweise „Polizist sagt“ / „Polizist meint“, welche das Buch etwas auflockern, aber mit der Zeit auch an Humor verlieren und eintönig werden.

Insgesamt habe ich von diesem Buch mehr erwartet. Für mich ist es daher reine Geschmackssache, meinen hat es nicht getroffen.

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Rezension zu "Lexikon der antisemitischen Klischees: Antijüdische Vorurteile und ihre historische Entstehung" von Peter Waldbauer

Der versteckte Antisemitismus (von Laszlo Trankovits)
Peter_Waldbauervor 2 Jahren

Murnau - Der Antisemitismus lebt. Als Hollywood-Star Mel Gibson im vergangenen Sommer betrunken am Steuer seines Autos aufgehalten wurde, beschimpfte er den vermeintlich jüdischen Polizisten mit dem Vorwurf, dass «Juden an allen Kriegen der Welt schuld» seien.
Dieser offen anti-semitische Ausbruch aber ist eher ungewöhnlich. Denn zu ihrer Abscheu vor Juden bekennen sich heute höchstens Verwirrte und Rechtsradikale. Seit dem Holocaust ist zumindest im Westen die offene Diskriminierung von Juden ein Tabu. Im Alltag aber wirken unzählige versteckte Vorurteile. Juden gelten vielen als Weltverschwörer und globale Strippenzieher, als raffgierig und machthungrig. Wer das «Lexikon der antisemitischen Klischees» liest, registriert rasch die brennende Aktualität der oft Jahrhunderte alten Vorurteile.
Der Autor Peter Waldbauer widmet sich in seinem kleinen Buch nicht nur anti-semitischen Hirngespinsten, zum Beispiel dem Vorwurf, Juden würden in ihr ungesäuertes Brot zum Passahfest das Blut ermordeter Christenkinder verarbeiten. Waldbauer entlarvt auch gängige Sichtweisen als abstruse Klischees.
Das beginnt schon mit der Unterstellung, der Gott der Juden sei ein rachsüchtiger Gott, der der Christen ein versöhnender: Schließlich findet sich auch der Satz «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst» zunächst im alttestamentarischen Buch Jesaja. Der Autor beschreibt, wie Jahrhunderte der Verfolgung und Ausgrenzung Juden in Geldgeschäfte und Handel drängten. Und er weist nach, dass es früher wie heute abwegig ist, eine jüdische Dominanz in der Finanzwelt zu unterstellen, gar die Vorstellung, Juden würden in den USA oder anderswo Wirtschaft und Politik manipulieren können.
Über den aktuell wachsenden linken Antisemitismus, die Fragwürdigkeit vieler angeblich nur Israel-kritischer Äußerungen oder die Judenfeindlichkeit in der islamischen Welt geht es in diesem Büchlein nicht. Der Autor, ein Börsenspezialist, beschäftigt sich mit gängigen Vorurteilen und ihrer Entstehungsgeschichte. Dabei begeht er auch mal sachliche Fehler, zum Beispiel unterstellt er, Israel würde aus dem Ausland finanziert. Dabei ist Israel eines der wenigen blühenden Wirtschaftszonen im Nahen Osten.
Manche Klischees über Juden, das macht das Buch auch deutlich, stimmen allerdings: beispielsweise die Tatsache, dass es im Westen einen weit überproportional hohen Anteil jüdischer Wissenschaftler, Ärzte, Denker, Schriftsteller und Nobelpreisträger gibt. Diese «Sonderrolle» von Juden in der Welt erklärt sich wohl auch als eine Reaktion auf die unvergleichliche Verfolgung und Diskriminierung der Juden in der Geschichte.

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Rezension zu "Der Bestattungsratgeber" von Peter Waldbauer

Vorsorgevertrag hilft Angehörigen (von Freya Rickert, EKZ Bibliotheksservice)
Peter_Waldbauervor 2 Jahren

Der Betriebswirt, der während seines Studiums als Gehilfe in der Bestattungsbranche gearbeitet hat, will hier vor dubiosen Geschäftemachern warnen. Er wendet sich an
Hinterbliebene und Vorsorgewillige. An den Anfang stellt er die Kosten einer Bestattung und den durchschnittlichen Verdienst des Bestatters, der ins Auge sticht. Es folgt ein Überblick über den Sterbefall, Bestattungsarten (auch Natur- und Sonderbestattungen) sowie Graborte und -arten. Dann werden Ratschläge gegeben, wie man Bestatter auswählt und wie man sanft oder hart mit ihnen verhandelt. Es folgen wirtschaftliche Angaben zu Überführung,
Feuerbestattung, Fremdleistungen, die Rechnung und ihre Fallen, Sterbegeld-
Versicherungen, Vorsorgeverträge, die Gebührenordnung und ihre Tücken sowie wichtige Adressen und Webseiten. Im Schlusswort rät er, man solle sein Geld besser für die Lebenden ausgeben.

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