Peter Watts

 3.6 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Blindflug, Abgrund und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Peter Watts

Peter Watts wurde 1958 in Kanada geboren und studierte Naturwissenschaften und Zoologie an de University of Guelph, Ontario, und der University of British Columbia, Vancouver. Er arbeitete unter anderem auch für die Film- und Game-Industrie und verfasste bereits zahlreiche Science-Fiction-Romane. Mit seinem Roman Blindsight war er für den Hugo Award nominiert. Peter Watts ist mit der kanadischen Schriftstellerin Caitlin Sweet verheiratet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Peter Watts

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Buchformat:
Cover des Buches Blindflug (ISBN: 9783453523647)

Blindflug

 (10)
Erschienen am 09.01.2008
Cover des Buches Abgrund (ISBN: 9783453524460)

Abgrund

 (6)
Erschienen am 09.05.2008
Cover des Buches Echopraxia (ISBN: 9783453528079)

Echopraxia

 (4)
Erschienen am 13.07.2015
Cover des Buches Mahlstrom (ISBN: 9783453525085)

Mahlstrom

 (2)
Erschienen am 01.03.2009
Cover des Buches Wellen (ISBN: 9783453525658)

Wellen

 (0)
Erschienen am 06.08.2009
Cover des Buches Blindflug (ISBN: 9783641172503)

Blindflug

 (0)
Erschienen am 24.03.2015
Cover des Buches Blindsight (ISBN: 0765319640)

Blindsight

 (1)
Erschienen am 04.03.2008
Cover des Buches The Freeze-Frame Revolution (ISBN: 9781616962524)

The Freeze-Frame Revolution

 (1)
Erschienen am 12.06.2018

Neue Rezensionen zu Peter Watts

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Rezension zu "BLINDSIGHT by Peter Watts ( 2008 )" von Peter Watts

Intelligente und anspruchsvolle Science Fiction
Elwevor 6 Jahren

Siri Keaton ist ein Synthesist. Er lebt in einer Zukunft, in der es normal ist, Körper und Hirn durch operative Eingriffe zu verbessern. Als Kind wurde ihm der Teil des Hirns entfernt, der für Empathie zuständig ist. Als Erwachsener ist er zwar zu echten sozialen Bindungen nicht fähig, aber macht etwas, das er aufgrund seiner besonderen Physiologie perfekt kann: Er vermittelt zwischen Maschinen und Menschen und eignet sich als perfekter, vollkommen neutraler Beobachter, weil eigene Empfindungen seine Wahrnehmung nicht verfälschen.
In dieser Eigenschaft wird er zusammen mit einer Handvoll weiterer Crew-Mitglieder in einem hochtechnisierten Raumschiff an die Grenzen der Galaxie geschickt, wo man eine außerirdische Intelligenz vermutet. Eine, die die Erde mit Millionen kleiner weißer Lichter 'abfotografiert' hat. Das Team soll den ersten Kontakt herstellen und Siri soll über alle Geschehnisse Protokoll führen und seine Bebachtungen zur Erde zurücksenden.
Sie stöbern eine monströse, raumschiff-ähnliche Entität auf, die sich selbst als 'Rohrschach' bezeichnet und in einer für Menschen vollkommen lebensfeindlichen Atmosphäre schwimmt. Rohrschach nimmt Funkkontakt auf und warnt sie, näher zu kommen...

BLINDSIGHT zeichet sich durch zwei Dinge aus, die das Buch über 0815-ScienceFiction erheben: Zum Einen ist es unwahrscheinlich glaubwürdig geschrieben - es kommt mit einer Fülle an technischen und sonstigen Details daher, die ganz selbstverständlich in die Story eingebettet sind und einen als Leser mitunter leicht überfordern (erst recht, wenn man den Titel im Original liest und nicht über einen kompletten naturwissenschaftlichen Englisch-Wortschatz verfügt). Andererseits wird dadurch eine ungemein realistische Atmosphäre erzeugt und man hat zu keinem Moment den Eindruck, in einer Raumschiff-Enterprise-ähnlichen Pappkulisse unterwegs zu sein.
Zum anderen sind Figuren und Story mit viel Tiefgang und Komplexität ausgestattet, etwas, das in diesem Genre keinesfalls selbstverständlich ist. BLINDSIGHT ist in erster Linie ein richtig anspruchsvoller Roman, der *auch* Spannung zu bieten hat. Wer sich also eine Perry-Rhodan-Actionklamotte erhofft, wird hier enttäuscht werden.
Die Story selbst ist sehr fesselnd - das tröstet auch über mitunter langatmige Passagen hinweg, die sich immer wieder mal einschleichen. Spätestens ab der Hälfte fiebert man wirklich sehr dringend der Auflösung entgegen.

Kein leichter Schmöker für zwischendurch, aber sehr lesenswert, wenn man Appetit auf eine Kombination aus SciFi-Kracher und Tiefgang hat.

PS. Wer im Englischen nicht wirklich mit großem Wortschatz sattelfest ist, sollte lieber zur deutschen Übersetzung greifen.

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Rezension zu "Mahlstrom" von Peter Watts

Rezension zu "Mahlstrom" von Peter Watts
Jokvor 9 Jahren

Dies ist vor allem die Geschichte von Lenie Clarke, die einen Angriff auf eine Tiefseestation überlebt hat und nun eine große Bedrohung über die gesamte Menschheit auf der Erde bringt. Sie ist dabei getrieben durch persönliche Rachegedanken.

Die beschriebene Welt, in der sich diese Verfolgungsjadg abspielt, ist eine Mischung aus Realität und dem Mahlstrom, der Nachfolger unseres heutigen Internets. Dort "leben" Dinge, die es nur elektronisch gibt. Aber viele Menschen können über Schnittstellen mit dem Mahlstrom kommunizieren, oder besser: in ihm leben. Die Hintergründe sind logisch und gut nachvollziehbar erklärt.

Das Buch ist bis zum Schluss spannend. Es ist gut geschrieben, trotz des großen Umfangs ist es mir nie langatmig oder gar langweilig vorgekommen.

Ich hatte zuvor das Buch "Wellen" gelesen, welches eigentlich an dieses Buch anschliesst. Diese verkehrte Reihenfolge hat dem Genuss des Buches aber keinen Abbruch getan.

Klare Empfehlung an Freunde von ernst gemeinten Science Fiction: lesen!!

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Rezension zu "Mahlstrom" von Peter Watts

Rezension zu "Mahlstrom" von Peter Watts
Buecherviechvor 10 Jahren

Tja, leider muss ich gestehen, dass ich es nicht geschafft habe, dieses Buch fertigzulesen. Nachdem ich mich durch die Hälfte gekämpft habe, konnte ich mich einfach nicht überzeugen, es zu Ende zu lesen. Unglücklicherweise ist mir immer noch nicht so ganz klar, um was es eigentlich ging.
DIe Sprache schien mir gut, aber etwas schwerfällig, nur wusste ich nie, auf was das Ganze rauswollte - oder ich hatte ein paar schlechte Tage, es mag also sein, dass es mir im Vorweihnachtsstress einfach schlecht eingefahren ist.
Wegen dieser letzten Unsicherheit mal einen Stern dazu, also zwei Sterne.

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