Peter Watts

 3.6 Sterne bei 24 Bewertungen
Autor von Blindflug, Abgrund und weiteren Büchern.

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Peter WattsBlindflug
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Blindflug
Blindflug
 (10)
Erschienen am 09.01.2008
Peter WattsAbgrund
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Abgrund
Abgrund
 (6)
Erschienen am 09.05.2008
Peter WattsEchopraxia
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Echopraxia
Echopraxia
 (4)
Erschienen am 13.07.2015
Peter WattsMahlstrom
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Mahlstrom
Mahlstrom
 (2)
Erschienen am 01.03.2009
Peter WattsWellen
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Wellen
Wellen
 (0)
Erschienen am 06.08.2009
Peter WattsBlindsight
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Blindsight
Blindsight
 (1)
Erschienen am 04.03.2008
Peter WattsBLINDSIGHT by Peter Watts ( 2008 )
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BLINDSIGHT by Peter Watts ( 2008 )
BLINDSIGHT by Peter Watts ( 2008 )
 (1)
Erschienen am 03.01.0100
Peter WattsBehemoth
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Behemoth
Behemoth
 (0)
Erschienen am 01.12.2004

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Elwes avatar

Rezension zu "BLINDSIGHT by Peter Watts ( 2008 )" von Peter Watts

Intelligente und anspruchsvolle Science Fiction
Elwevor 4 Jahren

Siri Keaton ist ein Synthesist. Er lebt in einer Zukunft, in der es normal ist, Körper und Hirn durch operative Eingriffe zu verbessern. Als Kind wurde ihm der Teil des Hirns entfernt, der für Empathie zuständig ist. Als Erwachsener ist er zwar zu echten sozialen Bindungen nicht fähig, aber macht etwas, das er aufgrund seiner besonderen Physiologie perfekt kann: Er vermittelt zwischen Maschinen und Menschen und eignet sich als perfekter, vollkommen neutraler Beobachter, weil eigene Empfindungen seine Wahrnehmung nicht verfälschen.
In dieser Eigenschaft wird er zusammen mit einer Handvoll weiterer Crew-Mitglieder in einem hochtechnisierten Raumschiff an die Grenzen der Galaxie geschickt, wo man eine außerirdische Intelligenz vermutet. Eine, die die Erde mit Millionen kleiner weißer Lichter 'abfotografiert' hat. Das Team soll den ersten Kontakt herstellen und Siri soll über alle Geschehnisse Protokoll führen und seine Bebachtungen zur Erde zurücksenden.
Sie stöbern eine monströse, raumschiff-ähnliche Entität auf, die sich selbst als 'Rohrschach' bezeichnet und in einer für Menschen vollkommen lebensfeindlichen Atmosphäre schwimmt. Rohrschach nimmt Funkkontakt auf und warnt sie, näher zu kommen...

BLINDSIGHT zeichet sich durch zwei Dinge aus, die das Buch über 0815-ScienceFiction erheben: Zum Einen ist es unwahrscheinlich glaubwürdig geschrieben - es kommt mit einer Fülle an technischen und sonstigen Details daher, die ganz selbstverständlich in die Story eingebettet sind und einen als Leser mitunter leicht überfordern (erst recht, wenn man den Titel im Original liest und nicht über einen kompletten naturwissenschaftlichen Englisch-Wortschatz verfügt). Andererseits wird dadurch eine ungemein realistische Atmosphäre erzeugt und man hat zu keinem Moment den Eindruck, in einer Raumschiff-Enterprise-ähnlichen Pappkulisse unterwegs zu sein.
Zum anderen sind Figuren und Story mit viel Tiefgang und Komplexität ausgestattet, etwas, das in diesem Genre keinesfalls selbstverständlich ist. BLINDSIGHT ist in erster Linie ein richtig anspruchsvoller Roman, der *auch* Spannung zu bieten hat. Wer sich also eine Perry-Rhodan-Actionklamotte erhofft, wird hier enttäuscht werden.
Die Story selbst ist sehr fesselnd - das tröstet auch über mitunter langatmige Passagen hinweg, die sich immer wieder mal einschleichen. Spätestens ab der Hälfte fiebert man wirklich sehr dringend der Auflösung entgegen.

Kein leichter Schmöker für zwischendurch, aber sehr lesenswert, wenn man Appetit auf eine Kombination aus SciFi-Kracher und Tiefgang hat.

PS. Wer im Englischen nicht wirklich mit großem Wortschatz sattelfest ist, sollte lieber zur deutschen Übersetzung greifen.

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Joks avatar

Rezension zu "Mahlstrom" von Peter Watts

Rezension zu "Mahlstrom" von Peter Watts
Jokvor 7 Jahren

Dies ist vor allem die Geschichte von Lenie Clarke, die einen Angriff auf eine Tiefseestation überlebt hat und nun eine große Bedrohung über die gesamte Menschheit auf der Erde bringt. Sie ist dabei getrieben durch persönliche Rachegedanken.

Die beschriebene Welt, in der sich diese Verfolgungsjadg abspielt, ist eine Mischung aus Realität und dem Mahlstrom, der Nachfolger unseres heutigen Internets. Dort "leben" Dinge, die es nur elektronisch gibt. Aber viele Menschen können über Schnittstellen mit dem Mahlstrom kommunizieren, oder besser: in ihm leben. Die Hintergründe sind logisch und gut nachvollziehbar erklärt.

Das Buch ist bis zum Schluss spannend. Es ist gut geschrieben, trotz des großen Umfangs ist es mir nie langatmig oder gar langweilig vorgekommen.

Ich hatte zuvor das Buch "Wellen" gelesen, welches eigentlich an dieses Buch anschliesst. Diese verkehrte Reihenfolge hat dem Genuss des Buches aber keinen Abbruch getan.

Klare Empfehlung an Freunde von ernst gemeinten Science Fiction: lesen!!

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emeraldeyes avatar

Rezension zu "Wellen" von Peter Watts

Rezension zu "Wellen" von Peter Watts
emeraldeyevor 8 Jahren

In nicht allzu ferner Zukunft: Einige Jahre sind vergangen, seit eine aus den Tiefen der Meere stammende Lebensform den Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation verursacht hat. Die Welt liegt in Trümmern, ganze Landstriche sind verseucht, die Städte verwüstet. Nur auf dem Meeresgrund scheint paradoxerweise noch ein sicheres Leben möglich. Dorthin hat sich Lenie Clarke, die ehemalige Wissenschaftlerin, die den aus Urzeiten stammenden Virus einst befreite, zurückgezogen. Doch sie kann sich nicht ewig verstecken, denn die Folgen ihrer Tat sind ihr bereits auf den Fersen...
Als ich den Klappentext las, war ich fasziniert. Einmal nicht der Weltraum mit seinen unendlichen Weiten als Szenario eines Zukunftsromans, sondern die Tiefsee (die, wenn man Frank Schätzing u.a. glauben kann, sehr viel weniger erforscht ist als der Weltraum).
Doch meine Faszination ist schnell einer Gänsehaut gewichen. Die Welt, die Peter Watts nach einer durch einen Virus ausgelösten monumentalen Katastrophe beschreibt, ist befremdlich bis zutiefst abstoßend, finster und brutal.
Und für mich über viele Seiten hinweg völlig unverständlich, was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass ich das Feld sozusagen von hinten aufgerollt, nämlich das letzte Buch von vieren gelesen habe. Aber das eine genügt mir vollkommen. Von den Vorgängern werde ich die Finger lassen.
Extrem abstoßend und unerträglich fand ich die detailliert beschriebenen Folterungen, die der "Gesetzesbrecher" Achilles Desjardins an Frauen verübt.
Was sagt das über den Autor, der so etwas schreibt, aus?
Doch Achilles Desjardins ist nur der schlimmste einer Vielzahl von zerstörten Persönlichkeiten, die in deformíerten und zum größten Teil nicht mehr menschlichen Körpern stecken und trotzdem leben wollen.
Jeder Funken von positiven Gefühlen scheint den "Riftern" und ihren Gegenspielern, den "Firmenbossen", die sich auf dem Grund der Tiefsee in einem Habitat namens "Atlantis" zusammendrängen, verloren gegangen zu sein. Sie setzen alles daran, sich gegenseitig auszurotten, obwohl eigentlich keine Partei ohne die andere überleben kann.
Ich bin ganz sicher niemand, der unbedingt an das Gute im Menschen glaubt, aber die Zukunft, die Peter Watts entwirft, ist eine kalte, lichtlose, sadistische Hölle.
Da bleibe ich doch lieber in den unendlichen Weiten des Weltraums und träume von einer Begegnung mit zwar fremdartigen, aber vielleicht doch friedlichen Aliens...

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