Peter Watts Wellen

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Inhaltsangabe zu „Wellen“ von Peter Watts

Ein grandioser Wissenschaftsthriller In den Tiefen der Meere hat sich eine bakterielle Lebensform entwickelt, die – einmal an Land gekommen – zum Zusammenbruch unserer Zivilisation geführt hat. Ganze Landstriche sind verseucht, die Städte verwüstet, die letzten Menschen versuchen verzweifelt, der Bedrohung Herr zu werden. Doch das scheint aussichtslos: Denn die Lebensform aus dem Meer ist offenbar die nächste Stufe der Zivilisation …

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  • Rezension zu "Wellen" von Peter Watts

    Wellen
    emeraldeye

    emeraldeye

    22. November 2010 um 16:03

    In nicht allzu ferner Zukunft: Einige Jahre sind vergangen, seit eine aus den Tiefen der Meere stammende Lebensform den Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation verursacht hat. Die Welt liegt in Trümmern, ganze Landstriche sind verseucht, die Städte verwüstet. Nur auf dem Meeresgrund scheint paradoxerweise noch ein sicheres Leben möglich. Dorthin hat sich Lenie Clarke, die ehemalige Wissenschaftlerin, die den aus Urzeiten stammenden Virus einst befreite, zurückgezogen. Doch sie kann sich nicht ewig verstecken, denn die Folgen ihrer Tat sind ihr bereits auf den Fersen... Als ich den Klappentext las, war ich fasziniert. Einmal nicht der Weltraum mit seinen unendlichen Weiten als Szenario eines Zukunftsromans, sondern die Tiefsee (die, wenn man Frank Schätzing u.a. glauben kann, sehr viel weniger erforscht ist als der Weltraum). Doch meine Faszination ist schnell einer Gänsehaut gewichen. Die Welt, die Peter Watts nach einer durch einen Virus ausgelösten monumentalen Katastrophe beschreibt, ist befremdlich bis zutiefst abstoßend, finster und brutal. Und für mich über viele Seiten hinweg völlig unverständlich, was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass ich das Feld sozusagen von hinten aufgerollt, nämlich das letzte Buch von vieren gelesen habe. Aber das eine genügt mir vollkommen. Von den Vorgängern werde ich die Finger lassen. Extrem abstoßend und unerträglich fand ich die detailliert beschriebenen Folterungen, die der "Gesetzesbrecher" Achilles Desjardins an Frauen verübt. Was sagt das über den Autor, der so etwas schreibt, aus? Doch Achilles Desjardins ist nur der schlimmste einer Vielzahl von zerstörten Persönlichkeiten, die in deformíerten und zum größten Teil nicht mehr menschlichen Körpern stecken und trotzdem leben wollen. Jeder Funken von positiven Gefühlen scheint den "Riftern" und ihren Gegenspielern, den "Firmenbossen", die sich auf dem Grund der Tiefsee in einem Habitat namens "Atlantis" zusammendrängen, verloren gegangen zu sein. Sie setzen alles daran, sich gegenseitig auszurotten, obwohl eigentlich keine Partei ohne die andere überleben kann. Ich bin ganz sicher niemand, der unbedingt an das Gute im Menschen glaubt, aber die Zukunft, die Peter Watts entwirft, ist eine kalte, lichtlose, sadistische Hölle. Da bleibe ich doch lieber in den unendlichen Weiten des Weltraums und träume von einer Begegnung mit zwar fremdartigen, aber vielleicht doch friedlichen Aliens...

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