Peter Wehle

 3.8 Sterne bei 24 Bewertungen
Autor von Mord heilt alle Wunden, Kommt Zeit, kommt Mord und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Peter Wehle

Peter Wehle, 1967 in Wien geboren, ist der Sohn des 1986 verstorbenen Komponisten, Autors und Kabarettisten Peter Wehle. Der Musikwissenschafter und Psychologe stand von seinem fünften Lebensjahr an auf verschiedenen Konzertbühnen. Daneben zahlreiche Radio- und Fernsehaufnahmen sowie mehrere Veröffentlichungen als Autor. Bei HAYMONtb erschien der erste Band in seiner Wien-Krimi-Reihe rund um Hofrat Halb "Kommt Zeit, kommt Mord", gefolgt von seinem dämonischen Kriminalroman "Teufelskoller" (beide 2014) sowie aktuell dem zweiten Hofrat-Halb-Krimi "Mord heilt alle Wunden" (2015).

Alle Bücher von Peter Wehle

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Peter WehleMord heilt alle Wunden
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Mord heilt alle Wunden
Mord heilt alle Wunden
 (6)
Erschienen am 17.03.2016
Peter WehleKommt Zeit, kommt Mord
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Kommt Zeit, kommt Mord
Kommt Zeit, kommt Mord
 (6)
Erschienen am 06.08.2015
Peter WehleDrum morde, wer sich ewig bindet
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Drum morde, wer sich ewig bindet
Drum morde, wer sich ewig bindet
 (3)
Erschienen am 16.03.2017
Peter WehleWenn einer einen Mord begeht
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Wenn einer einen Mord begeht
Wenn einer einen Mord begeht
 (3)
Erschienen am 05.04.2016
Peter WehleTeufelskoller
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Teufelskoller
Teufelskoller
 (3)
Erschienen am 05.08.2014
Peter WehleSprechen Sie Ausländisch?
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Sprechen Sie Ausländisch?
Sprechen Sie Ausländisch?
 (1)
Erschienen am 01.02.2001
Peter WehleDie Wiener Gaunersprache
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Die Wiener Gaunersprache
Die Wiener Gaunersprache
 (0)
Erschienen am 26.04.2016
Peter WehleDrum morde, wer sich ewig bindet: Ein Wien-Krimi (Hofrat-Halb-Krimi 4)
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Drum morde, wer sich ewig bindet: Ein Wien-Krimi (Hofrat-Halb-Krimi 4)

Neue Rezensionen zu Peter Wehle

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Sikals avatar

Rezension zu "Mord heilt alle Wunden" von Peter Wehle

Charmante Ermittlerrunde
Sikalvor 8 Monaten

Andreas Kandler, Mitarbeiter des Museums für Weltreligionen hört Stimmen – nicht überall und jederzeit, sondern ausschließlich während seiner nächtlichen Rundgänge durch das Museum und immer nur vor dem Bild „Die Flucht des Orest“ drohen ihm die Erinnyen. Kandler ist bereits total verzweifelt, kämpft mit Herzproblemen und wendet sich schließlich an die Mitglieder des Sparvereins, von denen Horak einen Stein ins Rollen bringt, welcher nicht mal ansatzweise vorhersehbar war.

 

Hofrat Ludwig Halb wird von seiner Mitarbeiterin Verena förmlich bekniet, um in dieser Angelegenheit aktiv zu werden. Anfangs skeptisch, verlässt sich Ludwig auf sein Bauchgefühl und beginnt heimlich zu ermitteln. Dabei wird er wohl zu unangenehm und wird somit Opfer eines Attentats, aus dessen Folge er mit Gedächtnisverlust zu kämpfen hat.

 

Was wird hier gespielt? Will Kandler oder das Museum mehr Aufmerksamkeit? Wer hat ein Interesse, wenn Kandler das Zeitliche segnet?

Anfangs fand ich den Krimi ziemlich spannend zu lesen, doch dann zog sich die Geschichte ziemlich in die Länge, den ersten Toten gibt es auf Seite 202.

Den Schreibstil des Autors Peter Wehle finde ich flüssig, doch ich hätte mir etwas mehr Tempo gewünscht. Erst gegen Ende nimmt der Krimi richtig Fahrt auf und gewinnt dadurch sehr.

Die Charaktere sind allesamt sympathisch, auch die Wortspielereien untereinander gefielen mir. Das Cover mit der leckeren Sachertorte ist natürlich ein richtiger Hingucker und macht Lust darauf.

Ein humorvoller Krimi mit einer gehörigen Portion Lokalkolorit und dem ein oder anderen Wiener Schmäh.

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Teufelskoller" von Peter Wehle

"Cui bono?" - das ist hier in St. Nepomuk die Frage
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Wotan Perkowitz, angehender Psychologe und Sohn eines Wagner-Fans möchte in der Abgeschiedenheit des Lungaus seine Abschlussarbeit schreiben. Seine Tante Agathe, die Apothekerin von St. Nepomuk stellt ihm hierzu ihre Almhütte zur Verfügung. Almhütte ist jetzt nicht ganz die richtige Bezeichnung, enthält das Refugium doch alles was der moderne Mensch so braucht: von Dusche bis Kühlschrank, von Mikrowelle bis Internet.

Der Einzug in die „Hütte“ bleibt nicht unbeobachtet. Kurz darauf wird Wotan unsanft aus dem Schlaf gerissen: Unweit der Almhütte ist eine Frau bestialisch ermordet worden. Barbara Koller ist das Opfer. Barbara ist unbequem, selbständig und die Namensvetterin einer vor 333 Jahren als Hexe hingerichtete Lungauerin. Der Aberglaube an Hexen und Dämonen feiert fröhliche Wiederauferstehung. Oder war der eh nie ganz weg? Weil, was der Bauer nicht kennt, …

Daher ist vorerst einmal Wotan dringend verdächtig. Ein Zuagraster aus der großen Stadt, der muss doch mit dem Ritualmord an Barbara zu tun haben.

Bei näherer Betrachtung findet Wotan ein paar Ungereimtheiten und als alter Krimifan stellt er sich und den Dorfbewohnern die Frage „Cui bono?“ (Wem nützt es?).

Bis jedoch die wahren Hintergründe des Mordes aufgeklärt werden können, gibt es noch weitere Tote. Gekonnt führt Peter Wehle seine Leser mehrmals an der Nase herum. Auch ich bin ihm das eine oder andere Mal ein wenig auf den Leim gegangen.

Sehr intensiv sind die Geschehnisse rund um die historische Barbara Koller dargestellt, die Witwe nach einem Abdecker war und am Rande der Gesellschaft ihr Leben fristete. Die Hinrichtung Barbras und ihres Sohn Jakob löste eine der größten und brutalsten Hexenverfolgung im deutschsprachigen Raum aus. Die Inquisition ermordete mehr als 130 Frauen, Männer und Kinder.

Fazit:

Trotz aller Tragik in der Vergangenheit kommt hier in der Gegenwart Peter Wehles humorige Feder durch. Gerne gebe ich 5 Sterne.

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Drum morde, wer sich ewig bindet" von Peter Wehle

Unfall,Selbstmord oder Mord - das ist hier die Frage
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Der vierte Fall rund um Hofrat Ludwig Halb und sein Team beginnt mit einem interessanten Todesfall: ein Mann fällt (oder wird gefallen) vom Turm des Stephansdoms. Unfall, Selbstmord oder Mord? Halb und seine Teamlinge (wie er seine Mitarbeiter nennt) nehmen das Umfeld des Toten unter die Lupe und entdecken eine seltsame Gesellschaft, die Leichen betuchter Mitbürger einfrieren und später wieder auftauen will. Diese „Tiefkühlgesellschaft“ soll ausgerechnet in den Katakomben unter dem Stephansplatz ihren Platz finden. Gleichzeitig treibt ein seltsames Monster auf dem Zentralfriedhof sein Unwesen und die nächsten Toten fordern Halb und sein Team.

Wer steckt hinter diesen Mordfällen?


Meine Meinung:

Diesen Krimi finde ich nicht ganz so spritzig wie die drei Vorgänger. Er zeigt die für Wien so typische Vorliebe für Makabres rund um den Tod.

Sprachlich wieder toll, ein bisschen mehr Humor hätte dem Krimi nicht geschadet. Aber, vielleicht bin ich auch nur zu sehr von Autor Peter Wehle verwöhnt.

Fazit:

Ein schöner Krimi aus Wien, der mit skurrilen Details aus Österreichs Hauptstadt aufwarten kann.

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