Peter Wehle

 3,8 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Kommt Zeit, kommt Mord, Mord heilt alle Wunden und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Peter Wehle

Peter Wehle, 1967 in Wien geboren, ist der Sohn des 1986 verstorbenen Komponisten, Autors und Kabarettisten Peter Wehle. Der Musikwissenschafter und Psychologe stand von seinem fünften Lebensjahr an auf verschiedenen Konzertbühnen. Daneben zahlreiche Radio- und Fernsehaufnahmen sowie mehrere Veröffentlichungen als Autor. Bei HAYMONtb erschien der erste Band in seiner Wien-Krimi-Reihe rund um Hofrat Halb "Kommt Zeit, kommt Mord", gefolgt von seinem dämonischen Kriminalroman "Teufelskoller" (beide 2014) sowie aktuell dem zweiten Hofrat-Halb-Krimi "Mord heilt alle Wunden" (2015).

Alle Bücher von Peter Wehle

Cover des Buches Kommt Zeit, kommt Mord (ISBN: 9783852189659)

Kommt Zeit, kommt Mord

 (7)
Erschienen am 06.08.2015
Cover des Buches Mord heilt alle Wunden (ISBN: 9783709978153)

Mord heilt alle Wunden

 (6)
Erschienen am 17.03.2016
Cover des Buches Drum morde, wer sich ewig bindet (ISBN: 9783709978771)

Drum morde, wer sich ewig bindet

 (3)
Erschienen am 16.03.2017
Cover des Buches Wenn einer einen Mord begeht (ISBN: 9783709978436)

Wenn einer einen Mord begeht

 (3)
Erschienen am 05.04.2016
Cover des Buches Teufelskoller (ISBN: 9783852189604)

Teufelskoller

 (3)
Erschienen am 05.08.2014
Cover des Buches Sprechen Sie Ausländisch? (ISBN: 9783800031801)

Sprechen Sie Ausländisch?

 (1)
Erschienen am 01.02.2001
Cover des Buches Beethoven (ISBN: 9783990501580)

Beethoven

 (0)
Erschienen am 12.03.2020
Cover des Buches Haydn, Haydn über alles (ISBN: 9783218007887)

Haydn, Haydn über alles

 (0)
Erschienen am 30.09.2008

Neue Rezensionen zu Peter Wehle

Cover des Buches Kommt Zeit, kommt Mord (ISBN: 9783852189659)Dagi_KnoHas avatar

Rezension zu "Kommt Zeit, kommt Mord" von Peter Wehle

Grüße aus der Vergangenheit
Dagi_KnoHavor 3 Jahren

Ein Serienmörder, der vor über 20 Jahren sieben Prostituierte umbrachte wurde nie geschnappt. Kurz vor dem 80. Geburtstag des damaligen Hauptermittlers sterben wieder drei Frauen auf scheinbar gleiche Art und Weise.

Im dritten Band rund um Hofrat Ludwig Halb gelingt es dem Autor Peter Wehle einmal mehr, das "Wienerische" mit ein bisschen Morbidität, mit dunkelschwarzem Humor und viel Nachdenklichkeit zur porträtieren. Dieser Krimi ist schnell zu lesen und hat einen sehr angenehm leichten Stil. Mehrere längere Monologe erlauben es dem Leser oder der Leserin, sich besser in die Gedankenwelt der Charaktere zu versetzen. 

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Cover des Buches Mord heilt alle Wunden (ISBN: 9783709978153)Sikals avatar

Rezension zu "Mord heilt alle Wunden" von Peter Wehle

Charmante Ermittlerrunde
Sikalvor 4 Jahren

Andreas Kandler, Mitarbeiter des Museums für Weltreligionen hört Stimmen – nicht überall und jederzeit, sondern ausschließlich während seiner nächtlichen Rundgänge durch das Museum und immer nur vor dem Bild „Die Flucht des Orest“ drohen ihm die Erinnyen. Kandler ist bereits total verzweifelt, kämpft mit Herzproblemen und wendet sich schließlich an die Mitglieder des Sparvereins, von denen Horak einen Stein ins Rollen bringt, welcher nicht mal ansatzweise vorhersehbar war.

 

Hofrat Ludwig Halb wird von seiner Mitarbeiterin Verena förmlich bekniet, um in dieser Angelegenheit aktiv zu werden. Anfangs skeptisch, verlässt sich Ludwig auf sein Bauchgefühl und beginnt heimlich zu ermitteln. Dabei wird er wohl zu unangenehm und wird somit Opfer eines Attentats, aus dessen Folge er mit Gedächtnisverlust zu kämpfen hat.

 

Was wird hier gespielt? Will Kandler oder das Museum mehr Aufmerksamkeit? Wer hat ein Interesse, wenn Kandler das Zeitliche segnet?

Anfangs fand ich den Krimi ziemlich spannend zu lesen, doch dann zog sich die Geschichte ziemlich in die Länge, den ersten Toten gibt es auf Seite 202.

Den Schreibstil des Autors Peter Wehle finde ich flüssig, doch ich hätte mir etwas mehr Tempo gewünscht. Erst gegen Ende nimmt der Krimi richtig Fahrt auf und gewinnt dadurch sehr.

Die Charaktere sind allesamt sympathisch, auch die Wortspielereien untereinander gefielen mir. Das Cover mit der leckeren Sachertorte ist natürlich ein richtiger Hingucker und macht Lust darauf.

Ein humorvoller Krimi mit einer gehörigen Portion Lokalkolorit und dem ein oder anderen Wiener Schmäh.

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Cover des Buches Teufelskoller (ISBN: 9783852189604)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Teufelskoller" von Peter Wehle

"Cui bono?" - das ist hier in St. Nepomuk die Frage
Bellis-Perennisvor 4 Jahren

Wotan Perkowitz, angehender Psychologe und Sohn eines Wagner-Fans möchte in der Abgeschiedenheit des Lungaus seine Abschlussarbeit schreiben. Seine Tante Agathe, die Apothekerin von St. Nepomuk stellt ihm hierzu ihre Almhütte zur Verfügung. Almhütte ist jetzt nicht ganz die richtige Bezeichnung, enthält das Refugium doch alles was der moderne Mensch so braucht: von Dusche bis Kühlschrank, von Mikrowelle bis Internet.

Der Einzug in die „Hütte“ bleibt nicht unbeobachtet. Kurz darauf wird Wotan unsanft aus dem Schlaf gerissen: Unweit der Almhütte ist eine Frau bestialisch ermordet worden. Barbara Koller ist das Opfer. Barbara ist unbequem, selbständig und die Namensvetterin einer vor 333 Jahren als Hexe hingerichtete Lungauerin. Der Aberglaube an Hexen und Dämonen feiert fröhliche Wiederauferstehung. Oder war der eh nie ganz weg? Weil, was der Bauer nicht kennt, …

Daher ist vorerst einmal Wotan dringend verdächtig. Ein Zuagraster aus der großen Stadt, der muss doch mit dem Ritualmord an Barbara zu tun haben.

Bei näherer Betrachtung findet Wotan ein paar Ungereimtheiten und als alter Krimifan stellt er sich und den Dorfbewohnern die Frage „Cui bono?“ (Wem nützt es?).

Bis jedoch die wahren Hintergründe des Mordes aufgeklärt werden können, gibt es noch weitere Tote. Gekonnt führt Peter Wehle seine Leser mehrmals an der Nase herum. Auch ich bin ihm das eine oder andere Mal ein wenig auf den Leim gegangen.

Sehr intensiv sind die Geschehnisse rund um die historische Barbara Koller dargestellt, die Witwe nach einem Abdecker war und am Rande der Gesellschaft ihr Leben fristete. Die Hinrichtung Barbras und ihres Sohn Jakob löste eine der größten und brutalsten Hexenverfolgung im deutschsprachigen Raum aus. Die Inquisition ermordete mehr als 130 Frauen, Männer und Kinder.

Fazit:

Trotz aller Tragik in der Vergangenheit kommt hier in der Gegenwart Peter Wehles humorige Feder durch. Gerne gebe ich 5 Sterne.

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