Peter Weiss Die Ermittlung

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Inhaltsangabe zu „Die Ermittlung“ von Peter Weiss

Nach Ende des Krieges herrscht in Deutschland Schweigen, das Grauen der Konzentrationslager ist ein unbequemes Thema. Stockend, qualvoll ist die Erinnerung der Opfer an die Demütigungen, als die Zeugen im Frankfurter Auschwitz-Prozess aussagen gegen 18 Aufseher und Ärzte des ehemaligen Todeslagers. Unter den Zuhörern sitzt Peter Weiss und komprimiert später die Gerichtsprotokolle zu einem "Oratorium in 11 Gesängen". Angeklagte wie Zeugen sprechen darin die Worte der echten Opfer, der tatsächlichen Täter. Und diese Worte erzeugen Bilder, die sich in den Kopf brennen, um dort für immer ihren Platz einzunehmen. (3 CDs, Laufzeit: 2h 59)

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    Die Ermittlung
    Pongokater

    Pongokater

    04. November 2012 um 16:46

    Fikction oder Non Fiction? Dokudrama? Vor dem Hintergrund des Inhalts sind formale Fragen nebensächlich. Peter Weiss schaffte es vor knapp 50 Jahren mit seinem Theaterstück aus Protokollen der Auschwitz-Prozesse, der deutschen Öffentlichkeit die alle Dimensionen sprengende Grausamkeit der Vernichtungslage und die provozierende Unfähigkeit der Täter zu Schuldanerkennung vorzuführen. Bis heute erschütternd bis ins Mark.

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