Peter Wende Das Britische Empire

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Inhaltsangabe zu „Das Britische Empire“ von Peter Wende

Peter Wende, langjähriger Direktor des Deutschen Historischen Instituts in London, entwirft ein facettenreiches Bild des Britischen Empire. Seine gleichermaßen lebendige und informative Darstellung eines der größten Herrschaftsgebilde der Weltgeschichte setzt ein mit dem Aufstieg Englands zur See- und Handelsmacht in der Frühen Neuzeit; sie bietet im weiteren einen Überblick über dessen imperiale Außen- und Reichspolitik bis zur Errichtung einer weltumspannenden britischen Kolonialherrschaft im 18. und 19. Jahrhundert und beschreibt schließlich den Weg des Empire zum Commonwealth nach dem Ende des Ersten Weltkriegs.

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  • Rezension zu "Das Britische Empire" von Peter Wende

    Das Britische Empire

    Admiral

    06. May 2012 um 10:25

    Peter Wende beschreibt ihr auf engstem Raume die Geschichte des englischen Kolonien und sonstigen exinsularen Besitzungen, ausgenommen Irlands. Er gliedert die Geschichte des Empires ganz klar in 3 Abschnitte. das ältere Empire, mit dem Schwerpunkt auf den 13 Kolonien, dem klassische Empire, mit dem Schwerpunkt auf Afrika und Indien, und zu guter Letzt auf das Ende und Erbe, das durch mehrere Aspekte gekennzeichnet ist. Dem Umgang mit den Kriesen, die die Weltkriege darstellen, dem Ende des indischen und afrikanischen Einflusses, der Commonwealthbildung und dem Rückzug aus allen anderen Einflusszonen. Großbritannien ist, wie Wende es darstellt, immer und in allem ein ganz klarer Nachzügler und Außenseiter. Spanier und Portugiesen haben bereits 100 Jahre Vorsprung, als die Engländer erst beginnen Kolonien aufzubauen und eine deutlich höhere Emigation. Das Warum ist eine der Fragen, die Wende stellt. Denn die ganze Zeit vorher benutzte England die Zeit um Kaperfahrten zu finanzieren und sich an das europäische Festland binden zu lassen. Ein weiterer wichtiger Punkt, den Wende immer öfter hervorhebt, ist die Konzentration auf dne Handel. Der Handel war Triebfeder und Motivation zu dem Ganzen. Schon früh besaß England vielleicht nicht so quantitativ viel, aber die für den Handel essentiellen Punkte waren in seiner Einflusssphäre. Als 1784 die 13 Kolonien dem Griff Englands entglitten war das Ende des Empires noch nicht gekommen, obwohl sie das Herzstück und den Schwerpunkt des Empires gebildet hatten. Das Gegenteil war der Fall ! Denn das Empire erlebte mit Indien einen weiteren Hochpunkt, genauso wie mit der Ausweitung der südafrikanischen Besitzungen. Doch nach den Weltkriegen entglitten nun auch zunehmend alle anderen Einflusssphären den Engländern. Denn die Unabhängigkeit kam immer mehr groß in Mode und da störte nur England, das sich immer als Vorsitzender des Commonwelth sehen wollte und immer ein gewisses Maß an Einfluss besitzen wollte. Alles in allem ein guter und informativer Überblick. Doch leider setzt Wende oftmals sehr viel Vorwissen voraus, das vielleicht noch auf ein paar wenigen Seiten hätte Erwähnung finden sollen. Doch positiv ist anzumerken ist, dass es nicht den Charakter eines Unterhaltungsuches mit vielen schönen Formulierungen angenommen hat. Sondern auch zum Nachdenken und genauen Lesen auffordert. Durch Verweise und Literaturangaben erhält es auch den Status eines wissenschaftlichen Buches. Gut gelungen.

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  • Rezension zu "Das Britische Empire" von Peter Wende

    Das Britische Empire

    Matzbach

    08. March 2012 um 17:55

    Wende beschreibt in seiner Darstellung Aufstieg und Fall des britischen Empires. Dabei unterteilt er in drei Phasen, das ältere Kolonialreich, endend mit dem Verlust der nordamerikanischen Siedlerkolonien, dem klassischen Empire im 19. Jahrundert und dem Ende. Deutlich wird dabei die Vielfalt der unterschielichen Ausgestaltung der Herrschaft über die unterworfenen Völker, deren Sichtweise nicht zu kurz kommt. Insgesamt ist die Studie gut lesbar und informativ.

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  • Trockene Aufarbeitung eines zerfallenen Weltreichs

    Das Britische Empire

    Stefan83

    28. November 2011 um 10:04

    Die Bewertung eines populärwissenschaftlichen Geschichtsbuchs ist immer ein zweischneidiges Schwert. Einerseits muss man dem historischen Informationsgehalt und dessen Genauigkeit Rechnung tragen. Andererseits sollte aber man auch die stilistischen Fähigkeiten des jeweiligen Autors einer Prüfung unterziehen und eruieren, ob die sachliche und fundierte Darstellung für den Laien verständlich und unterhaltsam präsentiert worden ist. Und gerade in diesem letzten Punkt erleidet Peter Wende, langjähriger Direktor des Deutschen Historischen Instituts in London, Schiffbruch. Keine Frage, Wende hat sich sehr viel Mühe gegeben, einen klaren und großzügigen Überblick über das Britische Empire abzuliefern. Von den Anfängen einer kleinen englischen Flotte bis zu dem Titel „Empress of India“ für Königin Victoria und dem weitgehend friedlichen Selbstauflösungsprozess Mitte des letzten Jahrhunderts bemüht sich der Autor die Komplexität dieses politischen Gebildes, welches in der Vergangenheit kontrovers diskutiert wurde, mittels verschiedener Aspekte und Motive umfassend zu beleuchten. Ob Abenteurer und Freibeuter Ihrer Majestät Königin Elisabeth I., knallhart rechnende Kaufleute der East India Trading Company, rassistische Populisten in Südafrika oder „freiheitsliebende“ amerikanische Kolonisten. Alle Entwicklungen werden angerissen und im Gesamtgefüge bewertet. Wende versucht dabei eine einfache chronologische Aneinanderreihung historischer Ereignisse und Daten zu vermeiden. Stattdessen ordnet er das Besuch in drei große Themenkomplexe (I. „Das ältere Empire“, II. „Das klassische Empire“ und III. „Ende und Erbe“), innerhalb derer immer wieder Zwischenbilanzen gezogen werden. Er beschreibt die Charakteristika und die Probleme einzelner Kolonien sowie die wechselseitige Geschichte zwischen der Peripherie und dem Heimatland und macht die unterschiedlichen Politikstile der verschiedenen Epochen deutlich, die nicht immer einen einheitlichen Muster und Ziel folgten. Immer wieder kommt es zu Spannungen durch die politische Selbstbestimmung in England und einer Politik in London, die die Kolonien dem Willen der Zentrale zu unterwerfen sucht. Nur langsam nimmt England Abstand von dieser Politik, da es an militärischer Macht fehlt. Die ruht im Imperium vornehmlich auf der maritimen Stärke als See- und Handelsmacht. Waren anfangs der britischen imperialen Expansion noch die Westkolonien Amerikas zentraler kolonialer dreh- und Angelpunkt, so rückten ab Ende des 18 Jahrh. besonders Indien, Australien und Afrika in den Fokus Englands. Die Transformation vom Empire zum Commonwealth bildet schließlich den Abschluss der Darstellung, wobei sich Wende einer finalen Bewertung enthält und die Vor- und Nachteile des Erbe des Empires objektiv gegenüberstellt. Für alle an dieser Thematik interessierten Leser erweist sich Wendes kompakte, detaillierte und kenntnisreiche Darstellung auf dem deutschen Buchmarkt als konkurrenzlos. Eine Tatsache, die ich ihm nach hinein etwas bedauern muss, da dieses Werk inmitten allen Informationsreichtums nur wenig zu unterhalten vermag. Der Stil des Autors ist arg wissenschaftlich, knochentrocken und gekennzeichnet durch die stetige Wiederholung einzelner Wörter, was es mir persönlich sehr schwer gemacht hat, in einen Leserhythmus zu finden. Hier zeigt sich einmal mehr die Schwierigkeit in der Vermittlung von Geschichte. Da kann ein Dozent oder in diesem Fall ein Autor noch so kompetent oder begeistert von seinem Thema sein – wenn er diese Begeisterung nicht übertragen, diesen Funken nicht zum überspringen bringen kann, wird aus einer zweifelsfrei höchstinteressanten Wissenschaft staubtrockene und unangenehme Arbeit. Insgesamt lässt sich also konstatieren. „Das britische Empire – Geschichte eines Weltreichs“ ist eine hervorragend recherchierte und gut zusammengestellte Darstellung, welche wissenschaftlichen Maßstäben und Ansprüchen durchaus angemessen ist. Die Distanz zwischen der Vergangenheit und dem Heute kann das Buch aber aufgrund des zähen und monotonen Stils nicht überwinden.

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