Peter Wilhelm Darf ich meine Oma selbst verbrennen?

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Inhaltsangabe zu „Darf ich meine Oma selbst verbrennen?“ von Peter Wilhelm

Kann man als Nichtschwimmer auf hoher See bestattet werden? Gibt es auch Second-Hand-Särge? Kann ich den Opa im Kombi selbst zum Friedhof fahren? Diese und andere nicht immer ganz ernst gemeinte Fragen rund ums Sterben begegnen Peter Willhelm täglich. Die skurrilsten versammelt er nun in seinem zweiten Buch.

Einblick in den Alltag eines Bestatters mit nicht alltäglichen Fragen seiner Kunden auf ironische Weise erklärt.

— Filzblume
Filzblume

Humorvoller einblick in das Leben eines Bestatters. 50 % ernste Themen, 50 % Galgenhumor.

— Yoyomaus
Yoyomaus

Humorvolles und Wissenswertes rund um das Thema 'Bestattung' in einer angenehm zu lesenden Mischung...

— parden
parden

Ganz nette Lektüre für zwischendurch - humorvolle aber auch lehrreiche Auszüge aus einem interessanten Berufsfeld

— Nanni87
Nanni87

Unterhaltsam und informativ - auch und gerade wenn es keinen aktuellen Sterbefall in der Familie gibt.

— Bluely
Bluely

Wer das Bestatterblog kennt, weiß, dass ihn nur ein super lustiges und informatives Buch erwarten kann. Und genau so ist es auch :)

— Stjama
Stjama

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    Darf ich meine Oma selbst verbrennen?
    Filzblume

    Filzblume

    27. May 2017 um 11:59

    Peter WilhelmKnaur-ebook2011 Ein rundum witziges und informatives Buch zugleich. Der Leser bekommt wichtige Hinweise rund ums Sterben. Oder weis jemand was in einem Vorsorgeordner so alles sein sollte? Wie der Ablauf nach einem Todesfall ist? Welche Unterschiede gibt es zwischen den Bestattungsarten? Das wird an Beispielen gut erklärt, was die Angehörigen so alles bedenken müssen, wie der Bestatter, trotz der merkwürdigen Fragen auf die Belange eingeht.Was ist zu tun, wenn man auf einem Bestatter verzichten will? Denn manche Kunden fragen da schon, wie der Titel schon sagt, sehr skurril.Der Autor hat auf wirklich sehr geduldige, einfühlsame und witzige Weise den Berufsalltag des Bestatters in wahre Geschichten verpackt. Dies geschieht oft in einem Frage -Antwort- Dialog. Ferner sind die "Telefonate" zwischen Bestatter und Kunde Anekdoten, da habe ich mich wirklich weggeschmissen!"Wie verhalte ich mich, wenn ich im Treppenhaus auf eine Leiche treffe?" oder "Kann ich die Knochen meines Opas haben?" Mir hat das Buch gefallen, es ist für zwischendurch zum Lesen geeignet.  Ich habe mich gut unterhalten und auch einiges dazu gelernt.    

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  • Humorvoller einblick in das Leben eines Bestatters. 50 % ernste Themen, 50 % Galgenhumor.

    Darf ich meine Oma selbst verbrennen?
    Yoyomaus

    Yoyomaus

    15. April 2016 um 07:30

    Darf ich meine Oma selbst verbrennen? Was passiert bei einer Wasserbestattung? Habe ich Anspruch auf die Knochen meiner angehörigen, wenn das Grab aufgelöst wird, beziehungsweise, was passiert dann mit den Knochen? Darf ich mir meinen Sarg selbst bauen? All diese Fragen und noch viel mehr werden in diesem kleinen Büchlein beantwortet. doch Obacht, es handelt sich hier bereits um den zweiten Teil - jedoch kann dieser getrost unabhängig von Teil 1 durch geschmökert werden. Humorvoll aber auch mit einer gewissen Ernsthaftigkeit betrachtet der Bestatter Peter Wilhelm seine Arbeit und die dinge, mit denen er täglich konfrontiert wird. So erfährt der Leser nicht nur wissenswerte Dinge über Seebestattungen, rechtliche Grundlagen und Hintergründe, nein, er bekommt auch den alltäglichen Wahnsinn eines Bestatters kennen. Denn, was ist für einen Bestatter zu tun, wenn die Grube nicht richtig ausgehoben wurde und der Sarg nicht hinabgesenkt werden kann? Was sind die Pflichten eines Bestatters und wie steht er selbst zu der Thematik des Todes. Während Fakten genau erläutert und dabei sehr nüchtern betrachtet werden, schiebt der Autor immer wieder E-Mails nach, die er von Lesern und Interessenten zugeschickt bekommt. Zwischen fachlich kompetenter Beratung und sarkastischen Antworten erkennt der Leser leicht, dass es nicht einfach ist, ein Bestatter zu sein.... Das Buch möchte ich allen empfehlen, die einen gesunden Humor haben, denn es gibt hier viel zu lachen. Man sollte schon mit Sarkasmus umgehen können, wenn man sich an dieses Büchlein wagt. Eine Portion schwarzer Humor dazu wäre auch nicht schlecht.

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  • Ein Blick hinter die Kulissen...

    Darf ich meine Oma selbst verbrennen?
    parden

    parden

    EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN... Kann man als Nichtschwimmer auf hoher See bestattet werden? Gibt es auch Second-Hand-Särge? Kann ich den Opa im Kombi selbst zum Friedhof fahren? Diese und andere nicht immer ganz ernst gemeinte Fragen rund ums Sterben begegnen Peter Willhelm täglich. Die skurrilsten versammelt er nun in seinem zweiten Buch. Dieses Buch bietet in kurzen Kapiteln eine Mischung aus heiteren und nachdenklichen Geschichten, die einen Blick hinter die Kulissen des Bestattungsgewerbes liefern. Hier beantwortet Peter Wilhelm eine stattliche Anzahl von Fragen rund um sein Gewerbe - Kurioses und Merkwürdiges inbegriffen. Skurrile Fragen fordern manchesmal ebensolche Antworten heraus, die nicht ernst genommen werden wollen, anderes dagegen ist richtiggehend informativ. "Frage: Auf Friedhöfen gibt es so viel Vandalismus, und gestohlen wird ja auch. Ich möchte gerne, wenn ich mal tot bin, meinen Grabstein besonders tief in die Erde setzen lassen, also mehr als 1,80 m tief. Meinen Sie, dass das geht? Dann kann ihn keiner klauen... Antwort: Die Idee ist sogar sehr gut. Bei einer Tiefe von 1,80 Metern könnten Sie den Stein auch von unten festhalten. Aber wirklich notwendig wird das nicht sein, es wird oben nichts mehr von dem Stein aus der Erde ragen." Neben dem Unterhaltungseffekt ist es Peter Wilhelm seinen eigenen Worten zufolge ein Anliegen, 'mit einigen urbanen Legenden und jahrhundertealten Vorurteilen, mit weitverbreiteten Irrtümern und Fehlermeinungen aufzuräumen und ein wenig Aufklärung zu betreiben.' Peter Wilhelm ist seit über 30 Jahren im Bestattungsgewerbe tätig. Als 'Tom, der Undertaker' betreibt er seit 2007 den preisgekrönten 'Bestatterweblog' und gewährt humorvolle Einblicke in seinen ungewöhnlichen Arbeitsalltag. Insofern ist zu vermuten, dass er weiß, wovon er hier redet. "Sie haben wirklich schöne Sachen ausgesucht, nur das Zartrosa passt vielleicht nicht so ganz." "Das ist kein Zartrosa." "Nein?" "Nein! Das ist das berühmte Rosa. Wissen Sie, mein Mann und ich sind doch so gerne ins Ausland gefahren, und ganz besonders gerne sind wir nach Luxemburg gefahren. Da waren wir siebenundzwanzig Jahre (...)" "Aha." "Und deshalb muss das Rosa sein." "Deshalb?" "Ja, kennen Sie denn Rosa Luxemburg nicht? Diese weltberühmte, sprichwörtliche Farbe? Dieses Rosa will ich für meinen Egon." Ob alle Dialoge, alle Wortwechsel genauso waren wie dargestellt oder ein wenig publikumswirksam aufgehübscht wurden, lassen wir mal dahingestellt sein. Insgesamt ist hier eine unterhaltsame und gleichzeitig lehrreiche Mischung rund um das Thema 'Sterben' und 'Bestatten' gelungen, die mir einige Schmunzler entlocken konnte und die deutlich macht, dass es auch Bestatter nicht immer einfach haben. Eine nette Lektüre für zwischendurch! © Parden

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    • 13
  • Vergnüglich

    Darf ich meine Oma selbst verbrennen?
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    12. October 2015 um 09:41

    im zweiten Buch von Peter Wilhelm gib es einige vergnügliche Anekdoten , teilweise musste ich laut lachen.Es ist ein nettes Buch für zwischendurch, ohne großen Denkanspruch, wobei ich es sehr gut finde, dass der Autor sich des Themas Tod und Sterben so offen und humorvoll annimmt. Ich konnte schon ein wenig lernen. Es ist nicht ganz so vergnüglich wie der erste Teil aber aufgrund der kurzen Kapitelchen sehr angenehm zu lesen.

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  • Rund um die Bestattung!

    Darf ich meine Oma selbst verbrennen?
    Arun

    Arun

    Darf ich meine Oma selbst verbrennen? von Peter Wilhelm ­Ein Buch, welches ich dem Bereich Humor zuordnen würde! Geschrieben von Peter Wilhelm, der hier als Deutschland bekanntester Bestatter genannt wird? Bekannt wahrscheinlich durch seinen Blog – www.bestatterweblog.de Habe ich mir mal angeschaut und finde ihn gut gemacht und informativ. Im Buch werden Geschichten und Anekdoten aus dem Arbeitsfeld von Bestattungsunternehmen, ihren Kunden, Friedhofsämtern und ähnlichen Dingen rund um das Ableben erzählt. Dabei kommt es oft zu unfreiwillig komischen Dialogen und Gesprächen. Ob diese alle der Wirklichkeit entsprechen oder etwas für die Leserschaft aufbereitet wurden kann ich nicht abschätzen. Über einige Storys konnte ich laut lachen, andere haben mich dagegen kalt gelassen. Liegt wahrscheinlich im Auge des Betrachters und der Art des eigenen Humors! Für die Idee dieses Buches und einige Lacher vergebe ich drei Sterne.

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    • 12
  • Nette Lektüre kommt aber an das erste Buch nicht ran

    Darf ich meine Oma selbst verbrennen?
    Nanni87

    Nanni87

    24. April 2015 um 11:17

    Peter Wilhelm versteht es - wahrscheinlich auch von berufswegen - dem Leser Themen wie Tod, Sterben und Bestattung auf eine humorvolle aber dennoch nie pietätlose Art näher zu bringen. Das Buch beinhaltet sehr viele zumeist etwas skurrile Fragen oder Gespräche die im Bestatteralltag vorkommen. Die Antworten beinhalten aber meistens auch etwas "ernstes" und man bekommt so fast spielerisch viele Informatuionen die letztlich für jeden von uns einmal wertvoll sein werden. Leider kommt es weder an Witz noch an den Informationsgehalt des ersten Buches heran. Tortzdem 3 Sterne und eine Leseempfehlung für zwischendurch

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  • Skurrile Fragen an einen Bestatter…

    Darf ich meine Oma selbst verbrennen?
    abuelita

    abuelita

    23. March 2014 um 11:15

    ein Sammelsurium von netten und informativen, traurigen und lustigen, aber immer unterhaltsamen Beiträgen. Der Autor beantwortet die Fragen manchmal bissig, manchmal spöttisch, manchmal ernst, je nach Sinn oder Unsinn der Fragestellung und erklärt so, ganz nebenbei, worauf man bei einer Bestattung achten muss. So in geballter Form ist es aber nur mässig lustig und wenn wirklich alle Fragen "echt" sind, muss man sich  fragen, ob nicht die halbe Bevölkerung ein bisschen gaga ist....

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  • Skurrile Begebenheiten in deutschen Bestattungsinstitut

    Darf ich meine Oma selbst verbrennen?
    Marcsbuecherecke

    Marcsbuecherecke

    02. January 2014 um 19:06

    Da es sich hier um eine Sammlung verschiedener kurzer Geschichten handelt, ist eine Inhaltsangabe zu diesem Buch nicht machbar. Nur soviel: Es geht sowohl um die seltsamsten Fragen, die ich mir im Zusammenhang mit dem Tod auch nur vorstellen kann, als auch um sehr lustige Geschichten und Begebenheiten, die der Autor seinerzeit selbst miterleben durfte.  Der Schreibstil dieses Buches ist wirklich sehr angenehm. Viele solche "Erfahrungssammlungen" haben das Problem, dass ich als Leser recht schnell genervt von dem Buch war, da ich aufgrund eines seltsamen Stils nicht im "Fluss" bleiben konnte. Hier sind diese Probleme nicht aufgetaucht. Ich habe dieses Buch wahrlich genossen.  Fazit:  Ich kann dieses Buch ohne Bedenken jedem empfehlen, der sich gerne amüsiert und sich zu einer kleinen Wette hinreißen lässt.  Wetten, dass man es nicht schafft, dieses Buch zu lesen ohne auch nur ein Schmunzeln auf den Lippen zu haben? Viel Spaß beim Lesen!Bis bald!

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  • Rezension zu "Darf ich meine Oma selbst verbrennen?" von Peter Wilhelm

    Darf ich meine Oma selbst verbrennen?
    Sarlascht

    Sarlascht

    25. January 2012 um 12:39

    Das Buch ist in drei Teile gegliedert: . 1. Allerlei Fragen an den Bestatter In dieser Rubrik beantwortet der Autor diverse Fragen, die an ihn herangetragen wurden. Sei es nun „Darf ich meine Oma selbst verbrennen?“ oder durchaus nachvollziehbare Fragen, wie „Darf ich meinen Sarg selbst zimmern?“ Natürlich sind da allerhand skurrile Sachen dabei, die der Autor, soweit es jetzt nicht wirklich die Frage ist „Was muss ich noch erledigen, wenn ich tot bin?“, alle ernsthaft beantwortet. Dazwischen finden sich immer wieder interessante Informationen, wie zum Beispiel zur Seebestattung. Für mich hat der erste Teil einen leichten Sachbuchcharakter, natürlich mit einen Augenzwinkern, aber trotzdem sind da durchaus Antworten dabei, die sehr informativ sind und auch die Fragen sind nicht immer nur skurril, sondern auch einfach mal nachvollziehbar. . 2. Tod am Telefon – Die schönsten Anrufe beim Bestatter Der Autor ist ja Inhaber eines Bestattungsunternehmen und wie in jeder Firma, steht auch dort ein Telefon, welches ab und an klingelt. Es ruft schon mal jemand an, der einfach Bescheid geben möchte, dass der Angehörige jetzt gestorben wäre und danach gleich auflegt. Natürlich entwickeln sich auch mal längere Dialoge, die aber durchaus immer durch ihre Seltsamkeit bestechen. Man schüttelt den Kopf, weil man sich nicht wirklich vorstellen kann, dass Menschen wirklich ernsthaft solche Gespräche führen. . 3. Dialoge – Zum sterben schön In ein Bestattungsunternehmen kommen natürlich auch Menschen, um sich direkt vor Ort, über eine Beerdigung zu informieren, einen Sarg auszuwählen oder Fragen zu stellen. Kommt ein nettes Pärchen vorbei und fragt einfach mal, ob es möglich wäre, ohne Bekleidung eine Beerdigung durchzuführen. Jetzt ist die Frage, Verstorbener oder Trauergäste ohne Kleidung? . Die Aufmachung des Buches verspricht ein witziges Buch, allerdings sei gesagt, besonders im ersten Teil kommt auch das Wissen nicht zu kurz. Man erfährt interessante Details zu Bestattungen und auch Randinformationen, die einen wirklich überraschen. Der 2. und 3. Teil sind dann eher die, die zwar nicht sonderlich viel Wissen vermitteln, aber sehr amüsant sind. Und ich glaube, genau diese Mischung macht das Buch nahezu perfekt. Es ist nicht trockenes Wissen, der Autor schafft es, besonders im 1. Teil, die Informationen durchaus witzig zu erklären, so dass man nie das Gefühl hat, jetzt ein Fachbuch vor sich liegen zu haben. . Fazit: Der Tod ist ein ernstes Thema, aber auch ernste Themen lassen sich witzig besprechen, solange man immer respektvoll dabei bleibt. Peter Wilhelm ist es.

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  • Rezension zu "Darf ich meine Oma selbst verbrennen?" von Peter Wilhelm

    Darf ich meine Oma selbst verbrennen?
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    13. December 2011 um 19:24

    Kaum jemand beschäftigt sich mit dem Thema Tod. Wenn dann ein Angehöriger stirbt, steht man plötzlich vor ganz neuen Fragen, während man gleichzeitig in einer psychischen Ausnahmesituation ist. Kein Wunder, dass dabei einiges schief läuft. Aber dass es dabei so skurrile und witzige Dialoge wie die in diesem Buch gesammelten Höhepunkte des Bestatterblogs geben kann, hätte ich nicht gedacht. Da wird (allen Ernstes?) gefragt, ob man auch ein Grab mit Internetanschluss haben kann, eine treusorgende Ehefrau möchte ihren (jetzt nicht mehr) diabeteskranken verstorbenen Ehemann mit einem Medikamentenvorrat beerdigen, eine Frau hat schlaflose Nächte, weil sie nicht weiß, welche Behördengänge sie erledigen muss, wenn sie gestorben ist, eine Vegetarierin besteht auf vegetarischen Kränzen und vieles mehr. Besonders die Dialoge mit Kunden sind herrlich. Ich bewundere die Geduld des Bestatters mit der grabtiefen Dummheit mancher Menschen! Nebenbei gibt es noch Informationen rund um die Bestattung und ein sicherlich nicht ganz uneigennütziges Betonen der Vorsorgemöglichkeiten. Ein witziges Buch, das in kleinen Häppchen gelesen werden sollte.

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  • Rezension zu "Darf ich meine Oma selbst verbrennen?" von Peter Wilhelm

    Darf ich meine Oma selbst verbrennen?
    reike

    reike

    08. November 2011 um 14:23

    Das Buch Das Buch ist in 3 Teile unterteilt: Im ersten Teil “Allerlei Fragen an den Bestatter” geht es um Fragen wie “Kann Leichengift eine Frau töten?”, “Seebestattung für Nichtschwimmer?” oder “Kann ich mir meinen Sarg selber bauen?” Im zweiten Teil “Tod am Telefon – die schönsten Anrufe beim Bestatter” gibt Peter Wilhelm skurrile Telefonate mit Kunden wider. Im dritten und letzten Teil “Dialoge – zum Sterben schön” berichtet er von Begegnungen mit den verschiedensten Menschen. Meine Meinung Peter Wilhelm betreibt wohl einen der bekanntesten deutschen Blogs – den Bestatterweblog. Was zunächst einmal skurril klingt, entpuppt sich als Sammelsurium von netten und informativen, traurigen und lustigen, aber immer unterhaltsamen Beiträgen. Und genauso ist auch das Buch. Der Autor beantwortet die Fragen manchmal bissig, manchmal spöttisch, manchmal ernst, je nach Sinn oder Unsinn der Fragestellung und erklärt so, ganz nebenbei, worauf man bei einer Bestattung achten muss. Im 2. und 3. Teil merkt man, dass das Schreiben von Dialogen eine seiner großen Stärken ist. Er versteht es, seine Figuren mit ihren zahlreich vorhandenen Macken lebendig wirken zu lassen. Wie schon erwähnt, ich kannte Wilhelms Blog und so war ich beim Lesen des ersten Teils zunächst ein wenig enttäuscht. Natürlich wusste ich, dass es in erster Linie um Fragen an ihn ging (steht ja schon im Buchtitel), aber ich hatte mir mehr seiner Geschichten erhofft und wusste zu dem Zeitpunkt nicht, dass das Buch in 3 Teile unterteilt ist. Doch in Teil 2 und 3 wurde alles wieder wett gemacht. Ich persönlich hätte jedoch eine Mischung der Fragen, Telefonate und Dialoge besser gefunden. Die “Kapitel”, also die einzelnen Fragen bzw. Geschichten, sind sehr kurz, und so kommt es, dass man immer wieder denkt “Ach, komm, eins les ich noch” und so ganz schnell viele Stunden mit dem Buch verbringt, ohne es zu merken. Schade, aber verständlich, ist es, dass man als Leser des Blogs doch einiges schon kennt. Alles in allem jedoch ein tolles Buch, dass sich auf eine ganz neue Art mit dem Sterben beschäftigt und die Scheu vor dem Thema nimmt.

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  • Rezension zu "Darf ich meine Oma selbst verbrennen?" von Peter Wilhelm

    Darf ich meine Oma selbst verbrennen?
    Vinschen

    Vinschen

    17. October 2011 um 20:48

    Loriot hat einmal gesagt: „Der Tod, ist eine ernste Sache“ – und meinte es so, wie er vieles meinte. Das zweite Buch von Peter Wilhelm, „Darf ich meine Oma selbst verbrennen?“, vor einigen Tagen im Verlag Droemer Knaur erschienen, will unterhalten, und das gelingt „Deutschlands bekanntesten Bestatter“ auch recht gut – Wilhelm ist seit 30 Jahren im Bestattungsgewerbe tätig. Als Bestatter hat er nahezu ausschließlich mit Trauer und Traurigkeit zu tun. Seit einigen Jahren betreibt der derzeitige Journalist und Autor den preisgekrönten „Bestatterweblog“. Als „Tom der Undertaker“ gewährt er humorvolle Einblicke in seinen ungewöhnlichen Arbeitsalltag. Sein Blog wird täglich tausendfach besucht und seine Community nennt ihn liebevoll „Tom“. In seinem Buch präsentiert Wilhelm nun die absonderlichsten und skurrilsten Fragen rund um das Ende des Lebens. Viele Fragen und Texte in darin entstammen seinem „Bestatterweblog“ Frage: Jetzt mal ganz ehrlich: Gibt es Ihrer Meinung nach eine Möglichkeit, in Deutschland legal ein Grab zu finden, in dem es einen Internetanschluss gibt und in das ich später mal mein Handy mitnehmen darf? Antwort: Jetzt mal ganz ehrlich: Was wollen Sie dann damit? Die Fülle an den irrwitzigsten Fragen scheint ein Ausbund an Naivität und teilweise auch Dummheit zu sein. Doch Peter Wilhelm ist es wichtig, klarzustellen, dass die Menschen in einer Ausnahmesituation zu einem Bestatter kommen. Die Ahnungslosigkeit der Angehörigen verwickelt den Bestatter somit oft in die urkomischsten Situationen, wo selbst ein so erfahrener Bestatter wie „Tom“ schlucken muss und sein Sinn für Humor das ein oder andere Mal hart auf die Probe gestellt wird. So ergeht es auch dem Leser, der sich todsicher das ein oder andere Mal vor Lachen krümmen oder zumindest ungläubig den Kopf schütteln wird. „Und in der Mitte vom Fußballplatz, da ist doch dieser Punkt, da, wo es immer losgeht mit dem Spiel.“ „Ja?“ „Sehen Sie, und genau das Stückchen Rasen habe ich mir ausgesucht, das ist mein Anteil an dem Fußballverein. Ich bin ja auch schließlich Erbin der Aktie.“ „Aha.“ „Und genau da soll die Urne von meinem Franz hin.“ „Das geht nicht.“ „Wie, das geht nicht?“ „Das wollten schon viele.“ „Und bei denen ist das nicht gegangen?“ „Nein.“ Im „Bestatterweblog“ drehen sich sehr viele Fragen um ernste Sachverhalte und so nimmt der Autor auch das ein oder andere Thema in sein aktuelles Buch auf und beantwortet die an ihn gestellte Frage ausführlicher. Wie z. B. die nach den sogenannten Sozialbegräbnissen, die in allen Kommunen Deutschlands Zuwächse haben und von der Allgemeinheit bezahlt werden. Peter Wilhelm liebt seinen Job und mit seinem Tun will er auch helfen, das Thema Sterben und Tod in unserer Gesellschaft zu enttabuisieren. Fragen wie die nach den „schwarzen Schafen“ der Branche oder den doch so preisgünstigen „Billig-Bestattern“ beantwortet er offen nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Wer auf die Werbung dieser angeblich so günstigen Angebote reinfällt, zahlt drauf oder wird an einer Mauer in der Tschechei bestattet. Der Beruf des Bestatters ist nicht einfach. Man hat immer mit trauernden Menschen zu tun und muss 24 Stunden an jedem einzelnen Tag des Jahres bereitstehen. Der Bestatter ist ein Dienstleister und allem Anschein nach wird er auch mit vielen komischen Situationen konfrontiert. Der Tod ist nun mal eine ernste Sache. Mit den letzten beiden Sätzen widmet Wilhelm das Buch allen Bestattern auf dieser Welt, deren Familien, Mitarbeitern und Zulieferern. „Sie erweisen den Menschen den letzten Dienst und tun dies ganz überwiegend mit großartigem Einsatz“, schließt er und lässt einen Leser zurück, der unterhalten und informiert wurde.

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