Peter Wohlleben Wald ohne Hüter

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Inhaltsangabe zu „Wald ohne Hüter“ von Peter Wohlleben

Einer der letzten Urwaldriesen fällt rauschend zu Boden. Mit ihm verschwinden zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Schachbrettartige Plantagen mit fremden Baumarten beanspruchen plötzlich Tausende von Quadratkilometern, und die Großmaschinen, die das Holz ernten, hinterlassen auf Jahrzehnte verwüsteten Boden. Sie glauben, wir sprechen über Urwaldvernichtung in der Dritten Welt? Nein, wir sprechen von Deutschland.

Peter Wohlleben schafft es, den schlimmen Zustand des deutschen Waldes zu mitrießned zu thematieren, dass man garantiert kein unrecycletes Klopapier mehr verwendet!

— alma

Ein Buch über das Aussterben des Urwaldes in Deutschland und seine weitreichenden Folgen für Mensch und Natur. Liebevoll und spannend erzählt.

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  • Rezension zu "Wald ohne Hüter" von Peter Wohlleben

    Wald ohne Hüter

    alma

    18. September 2009 um 11:06

    Ich bin verliebt. Verliebt in eine Buche. Ach - was sage ich - verliebt in alle Buchen, verliebt in den Wald! So wie Peter Wohlleben, der Förster mit dem ökologischen Weitblick. Was, ein Förster schreibt ein Buch des Titels „Wald ohne Hüter“? Tut er – und das soso gut. Peter Wohlleben nimmt uns zunächst mit auf einen Waldspaziergang und erklärt uns, wie so ein Wald überhaupt zu Stande kommt; wie 40 Meter hohe Elternbuchen ihre Kinderstuben vor zu viel Sonneneinstrahlung beschützen, jede der über 3000 Tier- und Pflanzenarten im Leben der Buche und damit des Buchenwaldes eine nicht zu ersetzende Rolle spielt und welchen Beitrag ein einzelner Baum in seinem bis zu 400 jährigen Dasein zu unserem Klimahaushalt leistet. Er erzählt das nicht wie ein Wissenschaftler sondern gleichermaßen wie ein liebender Vater, wie ein Freund aber auch wie Kind seines Waldes – er steckt an. Wenn Wohlleben beschreibt, wie auch das letzte Stück deutschen Urwaldes längst unwiederbringlich zerstört wurde (und wir weiter mit dem Zeigefinger nach Südamerika weisen, wo ja schrecklich abgeholzt wird nicht?), wie eine für Jäger und Trophäensammler subventionierte Wildpopulation längst die Oberhand und damit die Nachwuchshoheit gegenüber jungen Bäumchen inne hat, fällt es schwer, trocknen Auges einfach weiter zu blättern. (tatsächlich habe ich geheult wie ein Schlosshund, als ich las, dass ein einziger sogenannter Harvester beim Fällen fast ausgestorbener Arten den Boden für bis zu 100 Jahre, in manchen Fällen für immer, so zerstört, dass nicht nur Pflanzenarten sondern auch viele von ihnen abhängige Tierpopulationen schlichtweg aussterben.) Wohlleben geht in die Tiefe – er klärt selbst chemische Zusammenhänge bis hinein in den Boden einfachst verständlich und verliert trotzdem nie seine Muse, seine Liebe zum Wald und seinen Optimismus – ein Buch, dass so liebevoll und fundiert ist, kann man nicht weglegen und ich hoffe, dass es viele Leser und Nachahmer findet.

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