Peter Wohlleben

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Interview mit Peter Wohlleben

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich bin 46 Jahre alt, von Beruf Förster und bewirtschafte einen konsequent ökologisch ausgerichteten Forstbetrieb. Zum Schreiben haben mich Teilnehmer meiner Waldführungen angeregt, die immer wieder nach Literatur zu den erläuterten Sachverhalten fragten. Um mich frei auch zu brisanten Themen äußern zu können, habe ich 2006 meine Beamtenstelle auf Lebenszeit gekündigt und bin jetzt angestellter Förster der Eifelgemeinde Hümmel. Das erste Produkt in diesem Sinne ist mein Buch "Wald ohne Hüter".  Im Juni 2008 folgte "Holzrausch", im März 2009 erschien "Naturschutz ohne Natur".
Im April 2010 kam mein Ratgeber für Waldbesitzer heraus, der meine berufliche Erfahrung bündelte. Im September 2010 war es dann die "Evolution 2.0", mit der ich dann erstmals den reinen Natursektor verließ. Vertreten werde ich von der literarischen Agentur Kossack.


Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Inspirieren lasse ich mich von der Natur, die so viele Anregungen bereithält, dass ein Leben zu kurz ist, alles schriftstellerisch zu verarbeiten. Beeindruckende Autoren sind für mich: Bernhard Cornwell, weil er es schafft, das selbe Thema immer wieder neu und spannend zu verpacken, sowie Dan Simmons, der mit einem teils schwer zu lesenden Schreibstil eine ungewöhnlich intensive Atmosphäre schafft.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Die Ideen für meine Bücher kommen mir meist bei der Arbeit im Garten oder auf der Pferdeweide, wenn die Arbeit körperlich anstrengend, aber geistig entspannend ist, so dass die Gedanken fliegen können.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Ich veranstalte Seminare, Führungen, halte Vorträge und antworte sowohl telefonisch als auch per Email auf Anfragen.

Wann und was liest Du selbst?

Ich lese immer dann, wenn ich entspannen möchte: In der Mittagspause, vor dem Schlafengehen sowie während des Kanuurlaubs in Schweden. Am liebsten sind mir gut recherchierte historische Romane, wie etwa „Der Atzteke“ oder aber auch Buchheims „Die Festung“.