Peter Woodworth

 3.5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Gesetze der Nacht, Eagle Eyes und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Peter Woodworth

Eagle Eyes

Eagle Eyes

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Erschienen am 01.03.2017
The Shining Host

The Shining Host

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Erschienen am 01.03.1998
Kithbook

Kithbook

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Erschienen am 01.10.2001
Mind's Eye Theatre

Mind's Eye Theatre

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Erschienen am 30.07.2005

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Rezension zu "Eagle Eyes" von Peter Woodworth

Werde zum Adler
Wuerfelheldvor einem Jahr

Schauplatz ist das antike Rom in der Zeit, in der die Republik ihren Ende zugeht und das Kaiserreich in absehbarer Nähe ist. Die Spieler schlüpfen hier in die Rolle einer geheimen Eingreiftruppe, die auf Geheiß einiger Senatoren, Störenfriede der Ordnung ausschalten oder anders zum Schweigen bringen, notfalls Intrigen aufdecken und vor allem Geheimnisse von all zu machtgierigen Personen aufdecken.

Es gilt um jeden Preis die Republik zu schützen und zu stärken, nur dürfen sich für diese Ziele andere die Finger schmutzig machen, die man notfalls auch fallen lassen kann. Aber es lohnt sich letztendlich auch ein „Adler“ zu werden, denn im Gegenzug für die erbrachten Dienste wird jedwedige Bitte erfüllt, sei es, um sich und seinen Nachkommen ein gutes Leben in Wohlstand zu verschaffen, jemanden aus der Familie zu retten oder einen lange gehegten Traum zu erfüllen. Dafür haben sich alle möglichen Personen zusammengefunden – Männer und Frauen aus allen Bevölkerungsschichten Roms, ehemalige Soldaten aber auch Ausländer. Sie alle bringen die passenden Qualitäten mit.

MEINE MEINUNG
Im Grunde kann man sich grob an Fernsehserien wie „MacGyver“ oder „Kobra übernehmen sie/Mission Impossible“ orientieren, wenn man diese aus den 1980ger Jahren noch kennt. Denn nichts anderes sind die Helden hier – Agenten einer privaten Organisation, die abseits des Gesetzes handeln, auch wenn sie das so gut wie möglich einzuhalten versuchen.

Die Abenteuer rangieren von reinen Spionagetätigkeiten – dem Sammeln von Informationen, um politische Störenfriede und Feinde auszuschalten, über Einschüchterung und Erpressung bis hin zu Mord, wenn es sein muss – das alles aber immer zum Wohl der Republik, um die Taten wenigstens so zu legitimieren.

Dafür wird das Setting entsprechend vorgestellt. Die Macher geben einen kurzen Überblick über die Gesellschaft Roms zu dieser Zeit, machen auf Unterschiede und Besonderheiten aufmerksam und listen auf, welche Aspekte, Dilemmas, Fähigkeiten und Tugenden die Helden mitbringen können. Auch Stoßgebete zu den Göttern haben Wirkung, so dass ein Funke Magie in die ganze Sache kommt.

Die Informationen werden sehr unterhaltsam und gut bebildert präsentiert, auch wenn sich die Macher viele Freiheiten bezüglich der historischen Genauigkeit erlauben, was aber sicherlich die meisten Gruppen nicht stören wird. Sie sind nützlich und gut in die Tat umzusetzen, gerade weil sich das Buch an die Gemeinschaft richtet.

Zudem wird darauf hingewiesen, dass man sich auch an den „Noir“-Krimis orientieren sollte (aber nicht muss), in der die Gassen und Straßen der Stadt besonders schmutzig erscheinen und man letztendlich niemandem wirklich trauen sollte, wenn man überleben und seine Bitte erfüllt sehen will.

Alles in allem richtet sich das Setting schon an etwas erfahrenere Spieler und vor allem einen Spielleiter der keine Probleme damit hat viele NSCs zu führen und eine komplexe Geschichte in der Hand zu halten. Denn ist gerade für letzteren schon wichtig, aus den wenigen Informationen eine passende Geschichte zu entwickeln, die auch die Besonderheiten der Spielercharaktere berücksichtigt.

Aber die Idee selbst ist nicht schlecht, zumal man sich bezüglich der Atmosphäre auch wunderbar durch Filme und Serien wie „Rom“ einstimmen kann.

„Eagle Eyes – In den Schatten Roms“ ist ein interessantes Setting für „Turbo-Fate“, das allerdings einiges an Vorarbeit bietet, aber dann mit spannenden und komplexen Krimis für Spielleiter und Spieler belohnen kann, wenn alle bereit dazu sind, in die doch etwas exotische Umgebung einzutauchen.

MEINE WERTUNG
3,25 von 5 Abenteuer

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