Peter Zingler

 4.5 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Im Tunnel, Vom Tunnel zur Himmelsleiter und weiteren Büchern.

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Peter ZinglerIm Tunnel
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Im Tunnel
Im Tunnel
 (2)
Erschienen am 01.02.2015
Peter ZinglerVom Tunnel zur Himmelsleiter
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Vom Tunnel zur Himmelsleiter
Vom Tunnel zur Himmelsleiter
 (1)
Erschienen am 07.03.2017
Peter ZinglerAutostop
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Autostop
Autostop
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Erschienen am 01.10.2011
Peter ZinglerDer Puff-Poet
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Der Puff-Poet
Der Puff-Poet
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Erschienen am 01.03.2011
Peter ZinglerDer Tod des Schamhaars
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Der Tod des Schamhaars
Der Tod des Schamhaars
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Erschienen am 13.04.2015
Peter ZinglerMänner, die nach Liebe suchen
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Männer, die nach Liebe suchen
Männer, die nach Liebe suchen
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Erschienen am 01.03.2011
Peter ZinglerDunkelziffer
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Dunkelziffer
Dunkelziffer
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Erschienen am 01.02.2005
Peter ZinglerLAVA
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LAVA
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Neue Rezensionen zu Peter Zingler

Neu
HEIDIZs avatar

Rezension zu "Vom Tunnel zur Himmelsleiter" von Peter Zingler

Genialer Fortsetzung der Biografie
HEIDIZvor 2 Jahren

"Im Tunnel" war Band 1.

 

kurze Rückblende ...

 

Paul Zakowski sitzt seit dem frühen Morgen in der Abgangszelle seines Gefängnisses, in dem er ein paar Jahre verbracht hat, und hofft und flucht und betet. Er wartet auf seine Entlassung. Aber die darf eigentlich nicht sein. Nicht, dass er ein Unhold wäre oder ein Gewalttäter. Nein, Zakowski ist Einbrecher, erfolgreicher Einbrecher, und das hat ihm der Staat mit insgesamt acht Jahren und vier Monaten Haft vergolten. Allerdings in drei verschiedenen Prozessen. Von der ersten Strafe hat er inzwischen zwei Drittel verbüßt, der Rest wurde zur Bewährung ausgesetzt. Eigentlich müsste die Staatsanwaltschaft jetzt die anderen beiden Strafen in Vollzug setzen. Zakowski ist sich im Klaren, dass die Telefondrähte in der Anstalt heiß laufen. Jeder will verhindern, dass er freikommt. Bis 17.00 Uhr haben sie Zeit, dann müssen sie ihn rauslassen. In der Abgangszelle, neben dem großen Tor in die Freiheit, harrt Zakowski aus. Während sich draußen die Weichen für seine Zukunft stellen, gerät Zakowski in den Sog seiner Erinnerung: Unerhörte Geschichten und Ereignisse aus seinem Leben steigen in ihm auf, und seine nicht gerade tadellose Vergangenheit fliegt an ihm vorbei.

 

Quelle: amazon.de

 

Nun liegt die Fortsetzung vor ...

 

Ich möchte berichten ...

 

Es ist wieder ein Lebensbericht, der ohne Frage schonungslos ehrlich geschrieben ist. Der einstige Einbrecher erobert die Film- und Literaturwelt und wir Leser dürfen es zwischen zwei Buchdeckeln miterleben. Es gibt Höhen und Tiefen, die das Buch spannend und kurzweilig machen.

 

Der Autor Peter Zingler ist mir bekannt - klar, zum einen durch den Vorgängerroman und auch durch seine Tatort-Drehbücher. Schon "Im Tunnel" war autobiografisch. Nun - mit "Vom Tunnel zur Himmelsleiter" erzählt der Autor von der Wende in seinem Leben, vom Ausbruch aus dem Kriminellen hin zur Film- und Literaturwelt. Teilweise absurd, kaum zu glauben, aber wahr !!!!

 

Dieses Buch ist nicht nur Biografie, es ist unbedingt auch ein Blick hinter die Kulissen der Film- und Literaturwelt, die nicht unbedingt viel besser ist, als das Milieu, aus dem der Autor kam ... Mehr möchte ich gar nicht verraten ...

 

Ich habe das Buch mit großem Genuss gelesen und war bestens unterhalten und informiert. Zingler beweißt mit dieser Fortsetzung einmal mehr, das er das Schreiben versteht. Er versetzt sich in seiner Leser hinein und schreibt offen, ehrlich und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Wirklich gelungene Fortsetzung !!!

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Rezension zu "Im Tunnel" von Peter Zingler

Warten
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Es ist der 30. Dezember. Eine Woche zuvor hatte überraschend ein Richter Paul Zakowski, Peter Zinglers Alter Ego, den Rest seiner zweijährigen Haftstrafe zur Bewährung ausgesetzt. Nun sitzt er seit den frühen Morgenstunden in der Abgangszelle des Gefängnisses und wartet auf seine Entlassung, die eigentlich fast unmöglich erscheint, warten doch noch zwei weitere Gefängnisstrafen auf ihn. Für zwei Jahre und vier Monate des Landgerichts Bonn und weitere vier Jahre des Landgerichts Frankfurt liegen noch keine Vollstreckungsbefehle vor. Hinter den Kulissen wird eifrigst telefoniert und beraten, kann man Zakowski wirklich frei lassen? Wenn bis 17 Uhr keine der beiden Strafen in Vollzug gesetzt wird, muss er entlassen werden. Aber wer ist einen Tag vor Silvester noch zu erreichen? Währenddessen schweifen Pauls Gedanken in die Vergangenheit ab. Wie wurde er zu dem schweren Jungen mit der beachtlichen kriminellen Karriere?


Während der Wartezeit, auf der letzten Etappe seiner Inhaftierung, begleitet der Leser den Protagonisten von 6.00 bis 16.50 Uhr. Mit wechselnden Zeitebenen schafft der Autor eine Art doppelter Spannung. Werden sich die Tore der Haftanstalt wirklich öffnen? Wie sieht die Vergangenheit von Paul Zakowski aus? Die Geschehnisse in der Anstalt werden minutiös geschildert, der Leser weiß in dieser Erzählebene immer etwas mehr als Paul, der nicht über die Geschehnisse hinter den Kulissen informiert ist und nur warten und spekulieren kann. Anders ist es bei Pauls Erinnerungen. Diese werden von einem Erzähler in hauptsächlich in Form von Episoden und Anekdoten geschildert. Durch das Abschweifen von Pauls Gedanken während seiner Wartezeit erhält der Leser eine ausgezeichnete Innensicht auf Paul Zakowski und erfährt, was den Menschen und Täter Zakowski ausmacht. Ich empfand diesen Roman als sehr spannend. Allerdings war dies keine Spannung wie man sie bei einem Thriller findet und die einen fast atemlos lesen ließ. Sie war subtiler, unterschwelliger. Es war einfach ein gespannt Sein auf die weitere Handlung.


Ich habe die Geschichte um Paul Zakowski und die Selbstreflexionen des Autors sehr gern und mit viel Begeisterung gelesen. Peter Zingler weiß ganz genau, wovon er schreibt. Dieser Roman ist autobiografisch. Der Sprachstil ist der Handlung sehr angepasst. Das langsame Vergehen der Zeit in der Abgangszelle wird spürbar, im Gegensatz dazu werden die Rückblicke sehr flott und mitunter mit einem Augenzwinkern erzählt.


Mit „Im Tunnel“ hat Peter Zingler den ersten Teil seines autobiografischen Romans vorgelegt. Ich habe ihn sehr gern gelesen und erwarte nun mit entsprechender Vorfreude den auf er letzten Seite angekündigten zweiten Teil. Ein Blick in die Biografie des Autors lässt mich erahnen, dass dies dann der Roman einer außergewöhnlichen Wandlung werden könnte.

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G

Rezension zu "Die Seuche" von Peter Zingler

Rezension zu "Die Seuche" von Peter Zingler
Giraffiavor 6 Jahren

Deutschland:HIV-Tests eines jeden Bürgers sind Pflicht.Es gibt nur zwei Türen die aus dem Raum,in welchem auf das Ergebnis gewartet wird,heraus führen.Die eine führt zurück ins Leben.Öffnet sich die andere,wirst Du deportiert.Ins Ghetto.Ins Seuchenghetto Berlin.Durch Korruption und Arglist landet eine eigentlich gesunde junge Frau,die Tochter eines einflussreichen Politikers,in Berlin als rechtloser "Hiffi" (Zitat)
Ein futuristischer,beklemmend realistisch erdachter Roman,welcher dem Leser eine Grundangst des Menschseins,bar jeder Vernunft;vor Augen hält:Die Sorge um das eigene Wohl.
Bestechend einfach,ohne dabei mindergebildet zu wirken,hat Peter Zingler,ein wegen mehrfachen Einbruchs verurteilter Straftäter,ein Buch von zeitloser Thematik geschrieben

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