Peter van Olmen Odessa und die geheime Welt der Bücher

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Inhaltsangabe zu „Odessa und die geheime Welt der Bücher“ von Peter van Olmen

Durch ein geheimnisvolles Portal gelangt die zwölfjährige Odessa in die Dichterstadt Scribopolis, in der nur berühmte Schriftsteller leben. Odessa hofft, hier ihren geliebten Vater zu finden. Doch stattdessen gerät sie in ein unglaubliches Abenteuer, in dessen Mittelpunkt das magische Buchus steht, das sie zufällig entdeckt hat. Was in ihm geschrieben steht, wird tatsächlich geschehen. Mabarak, ein finsterer Schriftsteller, und seine Verbündeten setzen alles daran, in den Besitz des Buchus zu gelangen. Odessa scheint ihren Vater nur finden zu können, wenn sie in das Herz der Verschwörung vorstößt …

Ein tolles Buch für Bücherliebhaber. :)

— kleine_welle
kleine_welle

Ewig hier dass ich dieses hier gelesen habe, kann mich jedoch nur an positive dinger erinnern.

— LiaVeganie
LiaVeganie

Schönes Buch! Ich liebe ja Lode A!!!!!

— Luceheyho
Luceheyho

Die Geschichte voller Geschichten ist perfekt umgesetzt. Wenn man denkt, die Verbindungen aller zueinander sind klar, passiert etwas neues.

— Kiki_Summers
Kiki_Summers

Tolles Buch!

— LesemausXXL
LesemausXXL

WOW- Echt! Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen!

— Love-books-or-go-home
Love-books-or-go-home

Sehr vorhersehbar, selbst für Kinder. Das nervt etwas. Sonst recht vielfältig und fix zu lesen.

— Ullarulla
Ullarulla

Mir begegnet das Buch in letzter Zeit überall, sollte es vielleicht doch einmal lesen!

— Leinada
Leinada

Zwischenfazit Seite 102: Bisher ein starker Beginn, für mich als Bibliophile offenbar genau der richtige Wohlfühl-Roman, macht Lust auf mehr!

— Maggi
Maggi

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  • Eine Stadt nur für Schriftsteller

    Odessa und die geheime Welt der Bücher
    AffeL

    AffeL

    ...würde da nicht jeder von uns einmal hin wollen? Doch niemand wird sie ohne Hilfe finden. Denn Scribopolis ist eine versteckte Stadt in der alle angeblich toten Schriftsteller wohnen, wie z.B. Shakespeare und Gustave Flaubert. Mit ihrem Freund Lodewig Aquila dem, wie er sagt, Serinus Canarius edlem Geschlechts, macht Odessa sich auf die Suche nach ihrer entführten Mutter, der Muse Kalliope, und ihrem unbekannten Vater. Durch B.e.r.f.a. (Bekomme eine Reise für eine Antwort), eine Tür, die eine Antwort auf eine nicht gestellte Frage bekommen will, kommt sie nach einigen Umständen doch noch nach Scribopolis. In Scribopolis jedoch erwartet sie eine böse Überraschung: Kalliope soll den Mörser aus Titan, mit dem man Musenpulver aus Tränen der Musen macht, für Mabarak, den „Bösewicht“, gestohlen haben. Musenpulver ist für die Gesellschaft von Scribopolis sehr wichtig, da man mit diesem Lebensmittel, Personen u.a. aus Büchern holen kann. Nun muss Odessa die Unschuld ihrer Mutter beweisen indem sie den Mörser zurückholt...

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  • Leserunde zu "The Book Thief" von Markus Zusak

    The Book Thief
    PenguinRandomHouseUK

    PenguinRandomHouseUK

    Pünktlich zum Kinostart verlosen wir 25 Exemplare und starten eine Leserunde zum Erfolgsroman THE BOOK THIEF. Ein Buch über Bücher und wie diese gerade in sehr schwierigen Lebensmomenten wichtig sind.    Unsere Kurzbeschreibung in englisch:  HERE IS A SMALL FACT - YOU ARE GOING TO DIE 1939. Nazi Germany. The country is holding its breath. Death has never been busier. Liesel, a nine-year-old girl, is living with a foster family on Himmel Street. Her parents have been taken away to a concentration camp. Liesel steals books. This is her story and the story of the inhabitants of her street when the bombs begin to fall. SOME IMPORTANT INFORMATION - THIS NOVEL IS NARRATED BY DEATH It's a small story, about: a girl an accordionist some fanatical Germans a Jewish fist fighter and quite a lot of thievery. ANOTHER THING YOU SHOULD KNOW - DEATH WILL VISIT THE BOOK THIEF THREE TIMES Pressestimmen: 'Brilliant and hugely ambitious' New York Times 'Extraordinary, resonant, beautiful and angry' Sunday Telegraph Hier geht’s zur Leseprobe Und natürlich kann man den Autoren auch facebook, twitter und tumblr folgen.  Natürlich könnt Ihr diese Leserunde auch für den Lovelybooks Lesechallenge – Let’s Read in English verwenden.  Hier geht’s zur Webseite - http://www.lovelybooks.de/letsreadinenglish/ Die Gewinnfrage diesmal ist – welches Buch würdet ihr auswählen, wenn ihr nur einen Titel retten könntet? 

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  • Rezension zu "Odessa und die geheime Welt der Bücher" von Peter van Olmen

    Odessa und die geheime Welt der Bücher
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. December 2012 um 23:27

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: anima-libri.de Dante, Kafka, Shakespeare, Dostojewski, und so weiter und so fort. All diese großen Dichter und Schriftsteller werden in “Odessa und die geheime Welt” wieder lebendig. Denn in der Wüstenstadt Scribopolis leben diese Dichter ewig. Und in dieser Stadt macht sich die zwölfjährige Odessa auf die Suche nach ihrem verschwundenen Vater. Aber nicht nur diese bekannten Persönlichkeiten erweckt van Olmen zum Leben. Auch seiner Protagonistin Odessa und den vielen anderen fantastischen Charakteren, die sie unterwegs trifft, haucht er gekonnt Leben ein. So wirkt Odessa zwar manchmal nicht so ganz ihrem Alter angemessen und hin und wieder befällt sie diese lästige “Blindheit”, bei der sie Dinge, die dem Leser schon lange bewusst sind, partout nicht einsehen will, ansonsten gilt aber, dass jede der Figuren ihren ganz eigenen, einzigartigen Charakter hat. Sie alle sind, egal wie phantastisch, wundervoll realistisch und vielschichtig und alle mit einer guten Prise Humor geschaffen. Und diese Charaktere sind auch das, was diese Geschichte trägt. Denn auch wenn van Olmen einen wirklich schönen Schreibstil hat und die Geschichte von Odessa ein schnelles, teils wirklich halsbrecherisches Tempo vorlegt, ist das Buch eben leider doch recht vorhersehbar. Alles in allem ist “Odessa und die geheime Welt der Bücher” ein kurzweiliges Lesevergnüngen für Leser jeden Alters, das zwar nicht wirklich mit großen Überraschungen daher kommt, dafür mit seinen herrlichen Charakteren verzaubern kann.

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  • Rezension zu "Odessa und die geheime Welt der Bücher" von Peter van Olmen

    Odessa und die geheime Welt der Bücher
    Maggi

    Maggi

    18. October 2012 um 23:52

    Heute habe ich ein schönes, stimmungsvolles Jugendbuch beenden können: Odessa und die geheime Welt der Bücher von Peter van Olmen. Die 12 jährige Odessa lebt mit ihrer Mutter abgeschieden von der Welt in einer großen Wohnung und darf diese nie verlassen. Doch Odessa hat einen starken Willen, um nicht zu sagen sie ist ordentlich stur. Und so verlässt sie Nacht für Nacht die Wohnung und bewegt sich über die Dächer durch die Stadt und beobachtet die Menschen. Sie ahnt nicht, dass ihre Mutter einen guten, sehr ernst zu nehmenden Grund hatte, ihr die Außenwelt vorzuenthalten und sie in der Wohnung einzusperren. Odessa erkennt bald, dass sie wohl besser gehorcht hätte, denn ehe sie sich versieht wird sie in ein Abenteuer hinein gezogen, dass ihr über den Kopf zu wachsen droht. Sie muss mit ansehen, wie ihre Mutter von geheimnissvollen, kapuzenbedeckten und Furcht einflößenden Wesen entführt wird und macht sich auf die Suche nach ihr. Durch die magische und eigensinnige Tür Berfea landet sie in der Umgebung von Scribopolis, einer Stadt, in der die berühmtesten Schriftsteller aller Zeiten samt ihrer bekanntesten Figuren leben und neue Schriftsteller in einer Schule ausbilden. Und so trifft der abenteuerlustige, neugierige Leser auf Shakespeare, Kafka, Dostojewski, Melville und zahlreiche andere. In Scribopolis muss Odessa bald erfahren, dass ihr bisheriges Leben nur eine Farce war und in Wahrheit alles anders ist. Ihre Mutter heißt nicht Gertrud, sondern ist die größte aller Musen: Kalliope! Gleich nach dieser schockierenden Wahrheit folgt der nächste Schock, ihre Mutter ist entführt worden und zwar vom größten Schurken aller Zeiten: Mubarak. Also ist Odessa gezwungen, sich in einer ihr völlig neuen Welt, in der man auf Mädchen herab blickt und sie als den Jungen unterlegen behandelt, zurecht zu finden und alles zu versuchen, um ihre Mutter zu retten. Mehr möchte ich zum Inhalt der Geschichte hier nicht sagen, lieber füge ich noch hinzu, dass sie äußerst lesenswert ist und zwar von einem Lesealter von etwa 10 bis 120 gleichermaßen. Die Geschichte wird vor allem Bibliophile und literaturgeschichtlich Interessierte erfreuen, sowie solche Leser, die ein Faible für das klassische Altertum und die modernen Klassiker haben. Denn neben der bedeutenden Rolle von Orpheus haben auch Glanzlichter wie Hamlett, Romeo und zahlreiche andere Gastauftritte. Auch das äußere Erscheinungsbild der Hardcover-Ausgabe ist überaus ansprechend und durch kleine Zeichnungen zu jedem Kapitelbeginn aufgewertet. Die Gestaltung erinnert an die Tintenwelt-Trilogie von Cornelia Funke. Einen winzigen Stern muss ich leider abziehen, da mir ein wesentliches Detail der Geschichte viel zu früh klar wurde, hier merkt man dem Werk zu stark sein Wesen als Jugendbuch an, der erwachsene Leser durchschaut zu schnell. Das hätte der Autor feiner gestalten sollen. Insgesamt liegt hier jedoch ein überaus überzeugender, generationsübergreifender Abenteuerroman vor, der vielen große Freude machen wird! Ich empfehle ihn vorbehaltslos weiter!

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  • Rezension zu "Odessa und die geheime Welt der Bücher" von Peter van Olmen

    Odessa und die geheime Welt der Bücher
    Odessa

    Odessa

    06. March 2012 um 16:28

    voll spannend und interessant wegen der vielen verschiedenen Schriftstellern......

  • Rezension zu "Odessa und die geheime Welt der Bücher" von Peter van Olmen

    Odessa und die geheime Welt der Bücher
    Träumerin

    Träumerin

    Odessa kann es kaum glauben: ihre Mutter wird von komischen Wildschweinwesen entführt! Und ein Spatz, verzeihung, Kanarienvogel kann sprechen. Und führt sie zu einer Stadt in der tote Schriftsteller leben und Dinge aus Büchern holen können. Doch was hat das alles mit ihrer Mutter zu tun und welcher von den Schriftstellern ist ihr Vater? Geniale Geschichte um ein junges Mädchen mit ihrem eigenen Kopf und die berühmtesten Schreiber und ihre Schöpfungen.

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  • Rezension zu "Odessa und die geheime Welt der Bücher" von Peter van Olmen

    Odessa und die geheime Welt der Bücher
    CoSch1995

    CoSch1995

    06. August 2011 um 12:08

    Odessa lebt mit ihrer Mutter zusammen, ihren Vater hat sie nie kennen gelernt. Ihre Mutter möchte nicht, dass Odessa das Haus verlässt und gibt ihr Einzelunterricht. Doch Odessa unternimmt nachts, ohne das ihre Mutter es weiß, Ausflüge auf die Dächer der Stadt. Von dort aus schickt sie Papierflieger auf die Straße, auf denen selbst geschriebene Gedichte stehen. Eines Nacht entdeckt sie unten auf der Straße ein Buch. Sie klettert nach unten und holt es sich. Dabei entdecken seltsame Gestalten sie und Odessa muss flüchten. Als sie auf dem Weg nach Hause auf dei Strße blickt sieht sie wie Schweinemenschen ihr Mutter entführen. Daheim entdeckt sie ein geheimes Tagebuch ihrer Mutter und einen sprechenden Vogel, der ihr von der geheimen Welt der Dichter und Schreiber erzählt und sie dorthin bringen will. Dort aber gibt es Gefahren. Mabarak bedroht die Stadt und alle versuchen, gegen ihn zu gewinnen. Außerdem möchte Odessa gleichzeitig auch noch ihren unbekannten Vater finden. Bei Amazon stand als Altersempfehlung 12-15 Jahre, allerdings hätte es wohl besser 9-12 sein sollen. Das Buch an sich war nicht schlecht, mir hat der Schreibstil gut gefallen und die Idee fand ich an sich auch nicht schlecht, aber die Umsetzung fand ich nicht so gut. Nach 75 Seiten war mir klar wer Odessas Vater ist, auch sonst war es ziemlich vorhersehbar. Die letzten 100 Seiten hab ich dann nur noch überflogen, weil es mir einfach zu langweilig wurde. Ich finde es nicht empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Odessa und die geheime Welt der Bücher" von Peter van Olmen

    Odessa und die geheime Welt der Bücher
    joojooschu

    joojooschu

    11. March 2011 um 21:57

    Peter van Olmen – Odessa und die geheime Welt der Bücher Odessa ist ein zwölfjähriges Mädchen, das in der Obhut ihrer Mutter aufwächst ohne zu wissen, wer ihr Vater ist. In unserer Gesellschaft heute, leider, nicht wirklich ungewöhnlich und doch unterscheidet sich diese Geschichte von denen unzähliger Kinder. Denn Odessa ist kein normales Mädchen und bei der Suche nach ihrem Vater entdeckt sich Scribopolis die Stadt der Schriftsteller, wo sie jedoch nicht von allen Bewohnern freudig begrüßt wird. Mit Hilfe von Lode A, einem sprechenden Kanarienvogel und dem ein oder anderen Bewohner der Schriftstellerstadt muss sie so manch knifflige Aufgabe lösen und kommt so Stück für Stück dem Geheimnis um die Identität des Vaters auf die Spur. „Odessa und die geheime Welt der Bücher“ alles in Allem ein Roman mit Potential allerdings auch mit Ecken und Kanten. Freut sich der Leser nach der Lektüre des Klappentextes auf ein spannendes Abenteuer bis zur finalen Lösung des Rätsels, worauf die knapp 540 Seiten hoffen lassen, so wird gerade dieser Umfang der Geschichte zum Verhängnis, denn über endlos scheinende Seiten zieht sich das Ganze in die Länge, ohne wirklich in Schwung zu kommen und den Leser wirklich fesseln zu können. Schon bald verabschiedet man sich von den anfangs gehegten Träumen und versucht dem ganzen doch noch etwas positives abgewinnen zu können.

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  • Rezension zu "Odessa und die geheime Welt der Bücher" von Peter van Olmen

    Odessa und die geheime Welt der Bücher
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    20. January 2011 um 06:40

    Die 12-jährige Odessa hat ihren Vater nie kennen gelernt, wird von ihrer Mutter wie eine Gefangene gehalten und bekommt sogar Hausunterricht. Allein die nächtlichen Besuche auf den Dächern geben ihr das Gefühl von Freiheit und bieten ihr eine kurzweilige Flucht aus ihrem langweiligen Leben. Doch in einer Nacht erlebt sie etwas Merkwürdiges: Sie wird von eigenartigen Gestalten in Kapuzenmänteln verfolgt und beobachtet (auf einem Dach in Sicherheit gebracht), wie schweineähnliche Wesen eine Frau entführen, die so wie ihre Mutter aussieht - und dann taucht auch noch ein geflügeltes Pferd auf, das sich wegen Odessa verletzt. Zu Hause angekommen, findet sich keine Spur von ihrer Mutter und so betritt sie die Bibliothek, deren Besuch für sie strengstens verboten ist. Dort trifft sie auf endlose Bücherregale, Käfige voller Vögel, Schreibtafeln und andere Schreibgeräte, Dosen voll mit eigenartigem Pulver und zuletzt auf einen eigenartigen Gesellen. Der kleine zigarrenliebende Spatz (ein Serinus Canarius von edlem Adelsgeschlecht *g*) Lodewig Aquila, kurz Lode A. genannt, erzählt Odessa eine Geschichte, die sie nicht glauben kann. Denn ihre Mutter soll aus einem fernen Land, namens Scribopolis, stammen, eigentlich Kalliope und dort eine Muse sein. Eine Muse, die Schriftsteller inspirieren soll und ihnen Visionen und Träume bringt. Und der beste Freund ihrer Mutter soll ausgerechnet Shakespeare sein. Das alles kann Odessa nicht so recht glauben und so macht sie sich gemeinsam mit Lode A. auf die Suche nach ihrer Mutter und ihrem Vater, den sie nie kennen gelernt hat.... MEINE MEINUNG: In einer einzigen Nacht ändert sich Odessas bisheriges Leben: Die 12-jährige erfährt, dass sie die Tochter einer berühmten Muse ist, die eigentlich aus der Schreiberstadt Scribopolis stammt, wo solch bedeutende Schriftsteller wie Shakespaeare, Dostojewski, Dante, Kafka und Buchfiguren wie z.B. die Ritter der Tafelrunde, Orpheus, Pegasus oder Romeo leben. Ein Glossar zu allen wichtigen Persönlichkeiten findet sich im Anhang an das Buch. Durch Berfea (eine unscheinbare Tür, die zugleich ein Portal zwischen den Welten ist) kommen Odessa und Lode A. nach Scribopolis, um Odessas Mutter Kalliope zu retten. Doch in der Stadt lauern Gefahren, wie z.B. die Schnüffler (die nur aus Insekten, Spinnen, Würmern etc. bestehen und durch ihren Kapuzenmantel zusammengehalten werden. Ihr Biss kann tödlich sein - eine Erfahrung, die auch Odessa machen muss) oder Gnorks (sie sehen wie missgestaltete Orks aus). Diese Kreaturen wurden von Mabarak (einem großartigen Dichter, der sich der Düsternis verschrieben hat) hervorgerufen, der Buchus (das Buch der Bücher) erschaffen hat. Mit Buchus wollte Mabarak die Welt beherrschen, doch niemand kann in Buchus schreiben, ausser "der einzig Wahre". Dieser einzig Wahre soll laut einer Prophezeiung die Schreibfeder aus einem Stein holen und in Buchus schreiben können. Unzählige Jungen haben schon versucht, die Schreibfeder zu holen und sich dabei verbrannt. Doch wer ist der einzig Wahre? Die Welt rund um Skribopolis ist sehr faszinierend gestaltet. Wie die Autoren und Dichter in dieser Schriftstellerkolonie leben und wie ihnen gelungen ist, aus Musenpulver (aus den Tränen der Musen hergestellt) Dinge (wie z.B. Essen, Getränke, aber auch Menschen) aus den Büchern zum Leben zu erwecken oder wie eine Kräuterhexe in einem Buch Odessas Schnüfflerbiss behandelt. Außerdem wird es interessant geschildert, wie sich Odessa in dieser fremden Welt zurechtfindet und welche Abenteuer sie zu bestehen hat. :) Protagonistin Odessa wird für ein 12-jähriges Mädchen sehr tough, forschungslustig und wissbegierig dargestellt. In erster Linie will sie in dieser Parallelwelt ihre Mutter und auch ihren Vater, nach dem sie sich sehnt und den sie sich als Held vorstellt, finden. Dazu muss die mutige Heldin allerdings viele Prüfungen bestehen. Von den vielen Nebencharakteren haben mir am besten der Kanarienvogel Lode A. (mit seiner frechen Klappe und seiner Vorliebe für Zigarren), Orpheus, der um seine versteinerte Freundin Eurydike trauert, die liebenswerten Bronte-Schwestern und zu guter Letzt Shakespeare. Es gibt natürlich auch finstere Gesellen und böse Charaktere, die sich jedoch gut in die Geschichte einfügen. Erzählt wird die fantastische Geschichte aus der Sicht von Odessa, die die Geschichte der Dichtkunst sowie berühmte Schriftsteller und deren Figuren humorvoll auf die Schaufel nimmt. Hin und wieder gibt es ein paar unnötige Passagen und holprige Stellen, doch im Großen & Ganzen ist "Odessa und die geheime Welt der Bücher" interessant und schnell zu lesen. Der Schreibstil von Peter van Olmens Debütroman ist zauberhaft, fantasievoll und mitreißend. Weiters bezaubert die Welt von Scribopolis so, dass sich die knapp 540 Seiten leicht und flott lesen lassen. Hoffentlich war das nicht das letzte Abenteuer von Odessa. FAZIT: Ein toller Jugendroman, ausgestattet mit einem fantastischem Plot, einer reizvollen Welt und einer liebenswerten Heldin. 4 1/2 STERNE für "Odessa und die geheime Welt der Bücher".

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