Peter von Matt

 4.5 Sterne bei 34 Bewertungen
Autor von Die Intrige, Wörterleuchten und weiteren Büchern.

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Die Intrige

Die Intrige

 (9)
Erschienen am 01.06.2008
Wörterleuchten

Wörterleuchten

 (8)
Erschienen am 01.09.2011
Verkommene Söhne, mißratene Töchter

Verkommene Söhne, mißratene Töchter

 (4)
Erschienen am 01.01.1995
Die verdächtige Pracht

Die verdächtige Pracht

 (3)
Erschienen am 01.12.2001
Die schönsten Gedichte der Schweiz

Die schönsten Gedichte der Schweiz

 (2)
Erschienen am 29.07.2002
Liebesverrat

Liebesverrat

 (2)
Erschienen am 01.03.1999
Das Kalb vor der Gotthardpost

Das Kalb vor der Gotthardpost

 (1)
Erschienen am 06.02.2012
Was ist ein Gedicht?

Was ist ein Gedicht?

 (1)
Erschienen am 17.03.2017

Neue Rezensionen zu Peter von Matt

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Engi-Elis avatar

Rezension zu "Was ist ein Gedicht?" von Peter von Matt

Das Gedichte
Engi-Elivor einem Jahr

Allgemein : Die Sprachstill ist nicht der übliche . In diesen werk stellt man sich die Frage was ist ein Gedicht man geht auf den Grund der Sache tief rein . Wie es damals abgesehen würde und heute , die Wirkung der ein dichter gibt ... Verschiebe dichter werden gegenüber gestellt um den Untericht des Stils in Gedicht darzustellen

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Joachim_Tieles avatar

Rezension zu "Die Intrige" von Peter von Matt

Literaturgeschichte einmal völlig anders
Joachim_Tielevor 3 Jahren

Was erwartet man von einem Buch mit dem Titel "Die Intrige" und dem Untertitel "Theorie und Praxis der Hinterlist"? Einen psychologischen Ratgeber? Die Praxisanleitung zu einem erfolgreichen Leben im Angesicht einer schlechten Welt? Dies alles darf man hier erwarten und noch viel mehr. Das Werk ist kein "Sachbuch" im üblichen Sinne, sondern es ist tatsächlich ein wissenschaftliches Buch; allein das Inhaltsverzeichnis umfasst elf Seiten, am Ende stehen eindrucksvolle 615 Fußnoten, und das nur zehn Spalten umfassende Namensregister wirkt dann schon fast wieder harmlos... Es ist  verblüffend, wenn man, nachdem man schon einige Seiten gelesen hat und sich die Biografie des Verfassers etwas näher ansieht, feststellt, dass es ein literaturwissenschaftliches Werk ist...

Mit List und Hinterlist führt der Verfasser in sein Thema ein. Er spricht von Blumen, die Insekten nachahmen, und von Insekten, die Blumen nachahmen, beschreibt das trickreiche Brutverhalten des Kuckucks, der, wie man weiß, seine Jungen nicht selbst ausbrütet, und landet, vermittelt über die Vogelschau altgriechicher Priester, bei Odysseus, dem Listigen, und ist mitten drin in beiden Themen, dem der List und dem der Literatur. Obwohl jedermann weiß, dass der Kuckuck seine Nachkommen von fremden Eltern aufziehen lässt, und das Trojanische Pferd, mit dem Odysseus die Troer überlistet, allen bekannt ist, sind beides gute Geschichten, die davon nicht weniger gut werden, dass sie oft erzählt und beschrieben wurden.

Auf diese Weise sozusagen "locker gemacht", wird der Leser als nächstes mit einem Modell konfrontiert. Ja, richtig, einem Modell, wie man es eher in der Physik als in der Literaturwissenschaft erwartet, nämlich wie Intrigen funktionieren, von der Notsituation, die mit ihrer Hilfe gelöst werden soll, über einen guten Plan bis hin zu seiner Ausführung. Bevor es aber zu theoretisch wird, folgt ein Auftritt des talentierten Mr. Ripley, dem sich wenig später noch der Schakal hinzugesellt, und aus beiden extrahiert der Verfasser eine neue literarische Gattung, "den perfekt gemachten Thriller", und löst damit auch den alten Streit auf, ob Krimi und Thriller denn überhaupt "richtige" Literatur sind. Ja, sie sind es, und nach der Lektüre der entsprechenden Kapitel weiß man warum, und kann dies jederzeit vertreten, wenn man mal wieder scheel angesehn wird, weil man vor einem "falschen" Publikum von seiner Wochenendlektüre erzählt hat.

Wenn einem die Lektüre dieser Rezension bis hierher gefallen hat, und man etwa Lust bekommt, noch weiterzulesen, dann ist man auch bereit für dieses Buch. Einem bleibt nichts erspart, kein Shakespeare und kein Aristoteles, und es kommen auch richtig schwierige Fremdwörter vor. Das alles wird nicht "leicht" präsentiert, sondern angemessen, was heißt, an einigen Stellen tatsächlich schwer. Aber hier baut sich weder der Verfasser als unerreichbar großer Geist vor dem Leser auf, noch wird er zum herablassenden Erklärer. Peter von Matt gelingt es, Lust auf Wissen zu machen, und darauf, dieses zu gebrauchen. Wie nennt man es, wenn Menschen eigenständigen Gebrauch von ihrem Wissen machen? Richtig: Denken. Und so endet dieses Buch mit dem schönen Satz:

"Da zur Natur des Menschen aber die Merkwürdigkeit gehört, daß er sich selbst nicht am Denken hindern kann, wird ihn auch der unbekümmerte Nachvollzug der Intrigenspektakel früher oder später in jene fruchtbare Tätigkeit versetzen, die ihm einst den Zunamen sapiens eingetragen hat."

Wunderbar!

Joachim Tiele - 10.11.2015

___________________________

Nachtrag 05.02.2016

Hier noch der Link zu einem Video zum Buch inkl. Interview mit Peter von Matt (kein Youtube Video, daher keine Einbettung, sondern nur der Link):

http://www.dctp.tv/filme/theorie-und-praxis-der-hinterlist-10vor11-13112006/


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teetaesschens avatar

Rezension zu "Wörterleuchten" von Peter von Matt

im wahrsten Sinne ein Wörterleuchten
teetaesschenvor 5 Jahren

Peter von Matt stellt in diesem Band bekannte und unbekannte Gedichte vom Mittelalter bis zur Neuzeit vor und ergänzt sie durch kurze Deutungen und Hintergrundsinformationen zu den Autoren (maximal 3 Seiten). 
Diese Buch steckt voller Kurzweil, die Gedichte sind toll ausgewählt und die Deutungen helfen tatsächlich die Gedichte noch einmal auf einer anderen Ebene zu erschliessen. 
Ein Muss für jeden Lyrikfan, aber auch ein gutes "Einsteigerbuch", für Leser, die sich sonst eher nicht an Lyrik herantrauen. Das Buch ist in seinem Taschenbuchformat und mit seinem toll gestalteten Cover wenig einschüchternd und läd dazu ein, zu blättern und nur ein bis zwei Gedichte samt Deutung zu lesen. 
Fazit: Dieses Buch bekommt einen Ehrenplatz in meinem Regal, ich werde es an alle, die sich nicht rechtzeitig wehren, verleihen oder verschenken, und ich werde es selbst noch oft zur Hand nehmen und ein wenig Wörterleuchten geniessen!  

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Peter von Matt wurde am 20. Mai 1937 in Luzern (Schweiz) geboren.

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