Petra Bock

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Mindfuck

Mindfuck

 (26)
Erschienen am 04.10.2011
Die Kunst, seine Berufung zu finden

Die Kunst, seine Berufung zu finden

 (2)
Erschienen am 01.01.2007
Nimm das Geld und freu dich dran

Nimm das Geld und freu dich dran

 (1)
Erschienen am 27.08.2008
100 Fragen Ihr Leben betreffend

100 Fragen Ihr Leben betreffend

 (1)
Erschienen am 05.10.2009
Der entstörte Mensch

Der entstörte Mensch

 (0)
Erschienen am 01.03.2020
Mindfuck Love

Mindfuck Love

 (0)
Erschienen am 01.10.2014

Neue Rezensionen zu Petra Bock

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Rezension zu "Mindfuck Job: So beenden Sie Selbstblockaden und entfalten Ihr volles berufliches Potenzial" von Petra Bock

"Der Gegner in uns ist manchmal viel stärker als der Gegner da draußen"
R_Mantheyvor 3 Jahren

Timothy Gallwey, von dem diese Aussage stammt, bezog sie auf ein Tennismatch. Wenn ein Tennisspieler von Selbstzweifeln überfallen wird, hat er kaum noch eine Chance, sein Spiel durchzuziehen. Gewissermaßen als sich selbsterfüllende Prophezeiung werden sich seine Fehler häufen, er wird seine Konzentration verlieren, Entscheidungen nicht mehr rechtzeitg und richtig treffen und sich dadurch selbst auf die Verliererstraße bringen. Gescheitert ist er dann an Selbstsabotage. Und das ist genau der Begriff, den die Autorin dieses Buches mit Mindfuck bezeichnet. So klingt er halt fetziger.

Sie schreibt gleich auf der ersten Seite ihres Buches: "Es gibt eine Art Parallelwelt in unserem Kopf, mit der wir uns viel zu oft selbst blockieren und uns kleiner machen, als wir sind, und unsere wahren Wünsche und Möglichkeiten verleugnen. Manchmal wissen wir nicht einmal, was wir wirklich wollen. All das und noch vieles mehr hat mit bestimmten Denkmustern zu tun, mit denen wir uns selbst behindern. Ich nenne sie MINDFUCK. Sie funktionieren wie ein Code, mit dem wir uns den Zugang zu unserem eigentlichen Potenzial versperren." Das Buch heißt "Mindfuck Job", weil es in ihm speziell um solche Selbstblockaden in der Arbeitswelt geht.

Nun könnte man aus der Erfahrung anderer Ratgeber-Bücher den wenig hoffnungsvollen Schluss ziehen, dass das zwar alles gut und schön ist, die Erkenntnis aber allein nicht wirklich praktisch hilfreich ist. Man braucht im Ernstfall dann doch eine persönliche Trainingseinheit bei der Autorin, bei der man nicht sicher ist, ob sie wirklich etwas bringt. Das mag hier in schwierigen Fällen auch nicht anders sein, wobei man allerdings aufgrund der Qualifikation und Erfahrung der Autorin sehr optimistisch sein darf, doch nachhaltig geheilt zu werden. Doch viel entscheidender ist, dass man wohl schon beim Lesen und anschließendem Verarbeiten dieses Buches Erkenntnisse über das eigene Verhalten gewinnen kann, die einer Offenbarung gleichen.

Die Autorin schildert an Beispielen, wie in Menschen das Kind-Ich und das Eltern-Ich innere Blockade-Dialoge fabrizieren, die mancher Leser bereits selbst erlebt, aber noch nie so begriffen haben wird. Bereits diese Erkenntnis kann dazu führen, dass man solche Dialoge in Zukunft als das durchschaut, was sie in Wirklichkeit sind und dann sofort in sein eigenes Erwachsen-Ich kommt, das es gewohnt ist, Probleme sachlich zu analysieren und nach Lösungswegen zu suchen anstatt im inneren Dialog zu verzweifeln. Erfahrungen aus der Praxis der Autorin belegen genau diesen Punkt: Wenn man erst einmal erkannt hat, was da in einem tatsächlich passiert, ist es überhaupt nicht mehr schwer, die Selbstsabotage sofort zu unterbrechen.

Die Autorin unterscheidet sieben Grundtypen von Selbstsabogen:

- den Katastrophen-MINDFUCK (Erschaffung von Angstszenarien im Kopf)

- den Selbstverleugnungs-MINDFUCK

- den Bewertungs-MINDFUCK (Messen an der Perfektion, eigene und fremde Abwertung)

- den Druckmacher-MINDFUCK

- den Regel-MINDFUCK

- den Misstrauens-MINDFUCK und

- den Übermotivations-MINDFUCK.

Diese Grundtypen erklärt sie dann sehr ausführlich und erläutert, dass sie oft in Kombination auftreten. Meistens entstehen diese Blockaden schon im Kindesalter und sind auch später noch Ausdruck des Kind-Ichs in uns, wobei dieser Fachbegriff nicht ganz so gebraucht wird, wie er einst eingeführt wurde. Das ist aber völlig egal, weil man nur verstehen muss, welche Wirkmechanismen er beschreibt. Im Weiteren erklärt die Autorin, wie man diese sieben Blockademuster erkennen kann. Das reicht bereits sehr oft aus, um sie in Zukunft zu unterdrücken oder gar ganz aus dem eigenen Leben zu vertreiben. Schließlich wirken sie nicht nur störend in der Arbeitswelt, sondern beispielsweise auch in Beziehungen.

Später im Text wird der Leser mit der Frage konfrontiert, wofür er eigentlich arbeitet. Die ehrliche Beantwortung dieser auf den ersten Blick unsinnigen Frage führt jedoch zu Konsequenzen, über die sich viele nicht wirklich im Klaren sind. Man kann nur sein volles Potential entfalten, wenn man sich darüber klar ist, was man im tiefsten Inneren eigentlich selbst will. Auch hier beschreibt die Autorin Grundtypen für solche Antworten und deren Auswirkungen für das eigene Verhalten.

Sie stellt dann "die zehn besten Fragen" für eine Potentialentfaltung. Auch sie haben das Ziel, zu einer ehrlichen Selbsterkenntnis zu gelangen. Ehrlich meint hier immer, das eigene Selbst zu befragen und nicht von außen eingedrungene Festlegungen.

Schließlich stellt die Autorin noch "die sieben Leitfragen blockadefreier Zusammenarbeit", weil klar ist, dass Selbstblockaden zu einer Art Kettenreaktion in der Kommunikation zwischen und bei der Zusammenarbeit von Menschen führen können.

Bis auf einige wenige Stellen liest sich dieses Buch ausgezeichnet. Schwierigkeiten könnte es vielleicht dort geben, wo die Autorin zur Selbsterkenntnis auffordert und dabei erläutert, wie man seinen "Entfaltungscode" liest, also wie man erkennt, was passiert, wenn man sich nicht mehr blockiert. Glücklicherweise erzählt sie an dieser Stelle auch zahlreiche Fallbeispiele.

Wahrscheinlich leidet fast jeder Mensch unter Selbstblockaden. Deshalb kann dieses Buch zunächst einmal ein Augenöffner ganz allgemeiner Natur werden, bevor es dann zu seinem Spezialgebiet, der Arbeitswelt, kommt.

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Rezension zu "Mindfuck" von Petra Bock

Die Welt der Mindfucks
Malibuvor 4 Jahren

Kennen wir nicht alle diese leise Stimme im Kopf, die uns zu sagt, was wir tun oder lassen sollen? Uns Dinge schlecht redet und uns schlechter macht, als wir es sind? Die Autorin Petra Bock geht genau auf das ein und auch wie wir Menschen unsere Lebensqualität wieder herstellen können. In ihrem Buch gibt sie uns Tipps, wie wir die Mindfucks unterdrücken bzw. übergehen können.

Das Buch ist keinesfalls trocken geschrieben, es regt an, zu lesen und sich Gedanken zu machen. Petra Bock verleiht dem Leser Einblick in Maschinerie unseres Gehirns. Wenn man anfängt zu lesen, kommt einem vieles bekannt vor. Wir alle kennen diese Mindfucks, die uns behindern, die unseren Weg zum Ziel mit Steinen bewerfen. Wie wir damit umgehen, hängt ganz von uns ab und genau das zeigt die Autorin auf. Sie gibt Beispiele, leider zu wenige, und wie wir diese bezwingen können.

Der Schreibstil ist leicht gehalten, anders wie gewohnt von Sachbüchern. Man könnte sie direkt vor sich haben und ihr beim Sprechen zuhören. Es ist sehr gut vorstellbar, was für eine gute Rednerin sie ist. Ganz unrecht hat sie auch nicht, mit wem was sie sagt. Dennoch ist es eigentlich altbekannt, dass die Menschheit sich selbst im Wege steht mit ihrem Denken. Es ist die innere Stimme, der Wächter, der einem vorschreibt, welchen Weg man geht. Man kann ihn umgehen, wenn man die Kraft dazu hat bzw. weiß, wie man es anstellt. Die Autorin gibt hier einige Denkansätze, wie das vonstatten geht.

Beim Lesen wird einem klar, dass man nur selbst für alles verantwortlich ist. Man KANN dem Wächter Einhalt gebieten, man muss es aber auch wollen - hier liegt der Hund begraben. Der Weg dahin, die Bekämpfung der inneren Blockaden, ist für die meisten viel zu anstrengend und sie denken, dass sie es eh nicht hinbekommen. Wenn man sich aber erst einmal damit beschäftigt, kann man zu viel mehr Lebensqualität kommen und auch seine Ziele erreichen.

Ich persönlich habe mich in vielen Mindfucks wieder erkannt und auch die Menschen in meinem Umfeld - man trifft hier auf viele Denkweisen, die man selbst und andere mitbringen. Wie genau das jedoch zu bekämpfen ist, darauf geht Frau Bock leider zu wenig ein. Dafür gibt es aber ihr Buch, welches den Leser coacht, genau diese zu umgehen.

Ein aufschlussreiches Buch, welches einem viele Möglichkeiten aufzeigt und viele Hintergründe liefert, leider aber etwas zu wenig Lösungswege bereithält. Dennoch eine Lektüre, die man gelesen haben sollte, wenn man sich damit beschäftigt, einen Weg aus seinen eigenen verqueren Gedanken bzw. Mindfucks zu finden!

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Rezension zu "Mindfuck" von Petra Bock

Rezension zu "Mindfuck" von Petra Bock
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Ich zähle mich zu den sehr kritischen Ratgeber-Leserinnen. Deshalb war ich sehr auf "MINDFUCK" gespannt . Zuerst erklärt die Autorin was MINDFUCK (Selbstsabotage) ist, welche Arten es gibt und woher dieses Verhalten kommt. Dies in einem lockeren, gut lesbaren Ton, gewürzt mit vielen Beispielen aus der Praxis. Soweit so gut, alles sehr plausibel und vor allem - unheimlich vertraut. Dann kommt der - für mich - wichtigere Teil des Buches - nämlich die Darstellung der verschiedenen Möglichkeiten, die jeder von uns hat, sein ganz persönliches MINDFUCK-Denken zu überwinden und in ein neues, erwachsenes, auf Lebensqualität ausgerichtetes Denken weiterzuentwickeln. Auch in diesem Teil sind die Ausführungen der Autorin überzeugend und verständlich. Jedesmal, wenn ich innerlich ein "Ja, aber ..." formuliert, ging Petra Bock einen Schritt weiter, vertiefte und erweiterte das eben Geschriebene genau in die gewünschte Richtung. Zusammenfassend: Ein wertvolles Buch. Ich kann es mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

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