Petra Bock Mindfuck

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Inhaltsangabe zu „Mindfuck“ von Petra Bock

Die Parallelwelt in unserem Kopf Wir werden täglich zum Opfer von Mindfuck: wenn wir versuchen, es anderen recht zu machen, und darüber unsere eigenen Bedürfnisse vergessen. Wenn wir uns selbst kritisieren und abwerten. Wenn wir uns an starre Regeln halten, anstatt selbstbewusst unseren Weg zu gehen. Wenn wir dauerhaft unter unseren Möglichkeiten bleiben. Petra Bock ist eine der erfolgreichsten Coachs in Deutschland und hat das Phänomen der mentalen Selbstsabotage analysiert. Sie erklärt, welche Denkmuster Mindfuck erzeugen, woher sie kommen und wie wir sie überwinden – um endlich unser wahres Potenzial auszuschöpfen und unser Leben zu verbessern.

Sehr gutes Buch

— gorgophol
gorgophol

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  • Die Welt der Mindfucks

    Mindfuck
    Malibu

    Malibu

    13. April 2015 um 09:45

    Kennen wir nicht alle diese leise Stimme im Kopf, die uns zu sagt, was wir tun oder lassen sollen? Uns Dinge schlecht redet und uns schlechter macht, als wir es sind? Die Autorin Petra Bock geht genau auf das ein und auch wie wir Menschen unsere Lebensqualität wieder herstellen können. In ihrem Buch gibt sie uns Tipps, wie wir die Mindfucks unterdrücken bzw. übergehen können. Das Buch ist keinesfalls trocken geschrieben, es regt an, zu lesen und sich Gedanken zu machen. Petra Bock verleiht dem Leser Einblick in Maschinerie unseres Gehirns. Wenn man anfängt zu lesen, kommt einem vieles bekannt vor. Wir alle kennen diese Mindfucks, die uns behindern, die unseren Weg zum Ziel mit Steinen bewerfen. Wie wir damit umgehen, hängt ganz von uns ab und genau das zeigt die Autorin auf. Sie gibt Beispiele, leider zu wenige, und wie wir diese bezwingen können. Der Schreibstil ist leicht gehalten, anders wie gewohnt von Sachbüchern. Man könnte sie direkt vor sich haben und ihr beim Sprechen zuhören. Es ist sehr gut vorstellbar, was für eine gute Rednerin sie ist. Ganz unrecht hat sie auch nicht, mit wem was sie sagt. Dennoch ist es eigentlich altbekannt, dass die Menschheit sich selbst im Wege steht mit ihrem Denken. Es ist die innere Stimme, der Wächter, der einem vorschreibt, welchen Weg man geht. Man kann ihn umgehen, wenn man die Kraft dazu hat bzw. weiß, wie man es anstellt. Die Autorin gibt hier einige Denkansätze, wie das vonstatten geht. Beim Lesen wird einem klar, dass man nur selbst für alles verantwortlich ist. Man KANN dem Wächter Einhalt gebieten, man muss es aber auch wollen - hier liegt der Hund begraben. Der Weg dahin, die Bekämpfung der inneren Blockaden, ist für die meisten viel zu anstrengend und sie denken, dass sie es eh nicht hinbekommen. Wenn man sich aber erst einmal damit beschäftigt, kann man zu viel mehr Lebensqualität kommen und auch seine Ziele erreichen. Ich persönlich habe mich in vielen Mindfucks wieder erkannt und auch die Menschen in meinem Umfeld - man trifft hier auf viele Denkweisen, die man selbst und andere mitbringen. Wie genau das jedoch zu bekämpfen ist, darauf geht Frau Bock leider zu wenig ein. Dafür gibt es aber ihr Buch, welches den Leser coacht, genau diese zu umgehen. Ein aufschlussreiches Buch, welches einem viele Möglichkeiten aufzeigt und viele Hintergründe liefert, leider aber etwas zu wenig Lösungswege bereithält. Dennoch eine Lektüre, die man gelesen haben sollte, wenn man sich damit beschäftigt, einen Weg aus seinen eigenen verqueren Gedanken bzw. Mindfucks zu finden!

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  • Gewinnt die Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2014!

    Wurfschatten
    Daniliesing

    Daniliesing

    In diesem Jahr hat das LovelyBooks-Team wieder fleißig gelesen und dabei tolle Bücher entdeckt. Natürlich möchten wir euch auch 2014 nicht vorenthalten, welche Bücher uns am meisten begeistert, berührt und gefesselt haben. Deshalb findet ihr hier nun jeweils das Lieblingsbuch von allen Teammitgliedern aus diesem Jahr. Ein glücklicher Gewinner darf sich später über ein Buchpaket mit allen 12 Büchern freuen und damit eine wunderbare Lesezeit verbringen. Unsere Buchtipps: 1. Jules1988 empfiehlt: "Miss Blackpool" von Nick Hornby Mein Lieblingsbuch 2014 ist Nick Hornbys neuer Roman „Miss Blackpool“. Obwohl es kein typischer Hornby ist, liebe ich das Buch als Fan trotzdem. Hornbys feinsinniger Humor und seine liebevolle und einfühlsame Art, seine Figuren zu beschreiben - sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen - machen diesen Roman so besonders. Man verliert sich in der Geschichte des Teams rund um Barbara, ihre Höhen und Tiefen, Freundschaft und Liebe und hat dabei das Gefühl, diese Menschen wirklich zu kennen. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Träumer" von Pam Muñoz Ryan und Peter Sis Für mich war "Der Träumer" eine ganz zufällige Entdeckung beim Büchershopping. Nur selten finde ich noch Bücher, die ich nicht zuvor schon irgendwo gesehen habe, doch hier wurde ich überrascht. Einmal aufgeschlagen und die ersten Sätze gelesen, hatte mich dieses wunderbare Buch aus dem Aladin Verlag sofort verzaubert. Als ich dann die großartigen Illustrationen von Peter Sis entdeckte, war es um mich geschehen: dieses Buch musste mir gehören! Schnell stellte sich heraus, dass ich mit meiner Entscheidung absolut richtig lag. Im Urlaub nahm ich das Buch zur Hand und konnte es gar nicht mehr zur Seite legen. Zwar ist das Buch als Kinderbuch ausgezeichnet, doch mit seinen 380 Seiten und einer wunderbar poetischen Sprache ist es für jeden erwachsenen Buchliebhaber ein wahrer Genuss. Pam Muñoz Ryan erzählt tiefgründig und bewegend die Geschichte des kleinen Neftali, dem der Leser beim Erwachsenwerden zuschauen darf. Der Junge hat keine leichte Kindheit - sein Vater macht es ihm mit hohen Erwartungen schwer, er ist häufig krank und lebt lieber in seiner eigenen Phantasie, statt draußen rumzutollen. Neftali ist ein Träumer! Wie der Junge sich trotz aller Schwierigkeiten durchschlägt und die Lebensgeschichte welches bekannten Dichters sich dahinter verbrigt, das solltet ihr am besten selbst herausfinden. Dieses Buch geht zu Herzen und ist mein persönliches Jahreshighlight! 3. TinaLiest empfiehlt: "Wurfschatten" von Simone Lappert Mich hat dieses Jahr besonders der Debütroman von Simone Lappert begeistern können: „Wurfschatten“ ist nicht nur äußerlich ein wunderschönes Buch, sondern es besticht auch durch die beeindruckende Schreibkunst, die die Autorin an den Tag legt. Sie schafft es, die Ängste, die die Protagonistin Ada beherrschen, beklemmend und dunkel zu beschreiben und die Geschichte doch zart wirken zu lassen, einfühlsam und authentisch. Mit dem kleinen, wenn auch vorhersehbaren Hauch Liebe, der Adas Ängste zurückzudrängen versucht, und der Prise Drama am Ende hat "Wurfschatten" mich dann endgültig abgeholt und den Roman für mich zu etwas Besonderem gemacht. Ich hoffe sehr, dass bald ein zweites Buch von Frau Lappert folgen wird und kann in der Zwischenzeit nur jedem ihr Erstlingswerk empfehlen! 4. JohannaE1988 empfiehlt: "Die hellen Tage" von Zsuzsa Bánk In "Die hellen Tage" erzählt Zsuzsa Bánk auf eine besonders schöne und ruhige Art eine Geschichte über Freundschaft, Familie und die schwierige Zeit des Erwachsenwerdens. Beim Lesen begleitet man die drei Freunde Aja, Seri und Karl von der glückvollen und teils auch tragischen Kindheit bis zum Erwachsenenalter und wünscht sich bei einem der so unbeschwerten Tage im zauberhaften Garten, die die drei so oft erlebten, dabei gewesen zu sein. Alle drei, so unterschiedlich sie auch sind, teilen das Schicksal, mehr oder weniger ohne Vater aufzuwachsen. Neben der Geschichte über eine besondere Freundschaft und der innigen Beziehung zwischen den Kindern und ihren Müttern, hat mich vor allem die unaufgeregte Erzählweise Bánks und ihre einfühlsame und warme Sprache beeindruckt und mich richtig entspannen lassen. Auch bei den Zerreißproben und Schwierigkeiten, die die drei im Laufe der Geschichte durchleben müssen, bangt und hofft man mit und fühlte ich mich oft an meine eigene Kindheit und Jugend erinnert. 5. aba empfiehlt: "Unterholz" von Jörg Maurer Ich habe sehr gute Bücher gelesen in diesem Jahr. Manche Bücher haben mich tief berührt, andere haben mich nachdenklich gemacht - aber mit Jörg Maurer habe ich auf hohem Niveau gelacht! Für mich kam dieses Buch im richtigen Moment. Es hat mich amüsiert und abgelenkt. "Unterholz" ist der fünfte Band um den oberbayrischen Kommissar Jennerwein, einer meiner literarischen Lieblingsfiguren überhaupt. Krimis gehören nicht zu meiner Lieblingslektüre, aber nachdem ich den ersten Band dieser Serie gelesen habe, konnte ich nicht anders, als ein Fan von Jörg Maurer und vom ganzen Team um Kommissar Jennerwein zu werden! 6. doceten empfiehlt: "Beginners" von Raymond Carver Raymond Carver gilt neben Hemingway als einer der ganz großen Autoren der American Short Story: mit geschliffener und schnörkelloser Sprache auf den Punkt gebracht sind seine Themen Verlust, Einsamkeit und das Scheitern der amerikanischen Mittelschicht. Seine Geschichten deprimieren, erschüttern mit jeder Zeile. Mit Beginners erscheint seine Buch "Wovon wir reden, wenn wir über Liebe sprechen" erstmalig in der Urfassung, ohne die stark kürzenden Eingriffe seines Lektors Gordon Lish. Nicht ganz so lakonisch und brachial, dadurch aber viel berührender. Ein Buch, um dunkle Wintertage noch dunkler zu machen - manchmal braucht man das ja. 7. clickclackboom empfiehlt: "Das Haus des Windes" von Louise Erdrich Auch wenn Lieblingsbücher zu bestimmen mir schwer fällt, da es immer so viele gute Bücher gibt, kann ich sagen, dass „Das Haus des Windes“ eines meiner liebsten Bücher 2014 ist. Es erzählt die Geschichte vom 13-jährigen Joe, der das unaufgeklärte Verbrechen an seiner Mutter rächen möchte und dabei erwachsen werden muss. Die Protagonisten des Romans sind Nachfahren der nordamerikanischen Indianer und so bekommt man interessante Einblicke in das Leben im Reservat, die Stammesgeschichten und die Gesellschaftsverhältnisse in den USA. Obwohl es um ein ernstes, trauriges Thema geht, ist „Das Haus des Windes“ ebenso ein lustiges Buch über das Leben als Teenager und die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Louise Erdrich hat Charakter geschaffen, die vielschichtig sind und die einem beim Lesen ans Herz wachsen. 8. kultfigur empfiehlt: "Die Hyperion-Gesänge Band 1-2" von Dan Simmons Dan Simmons erzählt fantastisch, die Bücher entwickeln einen Sog, den ich bisher sehr selten erlebt habe. Jeder, der gerne Science Fiction liest und philosophisch angehauchte Bücher liebt, wird die insgesamt rund 3.000 Seiten nur so verschlingen. Die beiden Bücher sind nicht nur mein persönliches Highlight 2014, sondern ganz weit oben auf der Liste meiner Herzensbücher. Ich wünschte, ich könnte noch einmal von vorne beginnen! 9. Katha_Luko empfiehlt: "Pfaueninsel" von Thomas Hettche Hettches Buch öffnet die Türen zu einer Welt voller Exotik, Groteske und Kuriositäten aber auch zu der komplexen und zerbrechlichen Architektur der menschlichen Seele. Die Hauptfigur ist Marie, die als Kleinwüchsige auf die preußische Lustinsel verfrachtet wird, um dort zum Vergnügen des Königs als Schlossfräulein ihr Dasein zu verbringen. Neben einem Mohr, einem Riesen, wilden Tieren und geheimnisvollen Pflanzen gilt sie als eine von vielen verqueren Launen der Natur. Damit steht sie im krassen Kontrast zu einer damals weit verbreiteten naturphilosophischen Auffassung, die nur das Wohlgeformte und Regelmäßige für schön und wertvoll erklärt – eine Auffassung, die mit ihren Jahren auf der Insel Maries Menschenwürde und Lebensmut beständig abträgt. Hettches „Pfaueninsel“ fängt Atmosphären ein als wäre er selbst Zeuge des merkwürdigen Lebens auf der Insel gewesen, seine Charakterzeichnungen und Schilderungen seelischer Zustände und schließlich seine authentische Zeichnung der historischen Gegebenheiten ziehen den Leser in ihren Bann: Ich war selten so berührt von einem Buch und seiner Hauptfigur! 10. peckomingo empfiehlt: "Cobra" von Deon Meyer Viel Zeit zu lesen hatte ich leider nicht in diesem Jahr, doch bei meiner Südafrika-Reise wurde natürlich ein Deon Meyer-Buch gelesen. Cobra ist nicht nur ein Thriller, sondern gleichzeitig auch eine Mischung aus Politik und psychologischen Betrachtungen. Das Tempo und die Spannung werden durchgehen hoch gehalten. Schauplätze, Eigenheiten und Sitten des Landes werden authentisch vermittelt. 11. Sophia29 empfiehlt: "Rosen, Tulpen, Nelken" von Heike Wanner Zu meinen Lieblingsbüchern 2014 gehört definitiv „Rosen, Tulpen, Nelken“ von Heike Wanner. Ich habe von der Autorin schon mehrere Bücher gelesen, aber dieses hat mir ganz besonders gut gefallen. Es geht darin um Sophie, die ihre Mutter schon in frühen Jahren verloren hat. Zufällig fällt ihr eines Tages das Poesiealbum ihrer Mutter in die Hände und als sie es durchblättert, stellt sie fest, dass sie keinen der darin enthaltenen Namen kennt. Um mehr über das Leben ihrer Mutter und somit auch mehr über sich selbst zu erfahren, macht sie sich mit ihren zwei besten Freundinnen in einem Wohnmobil auf den Weg und versucht die Personen zu finden, die im Leben ihrer Mutter eine Rolle gespielt haben … Heike Wanner ist es in diesem Buch gelungen, zwei Geschichten – die Geschichte von Sophie und die ihrer Mutter – auf spannende Weise miteinander zu verbinden und gleichzeitig zu verdeutlichen, wie unverzichtbar wirklich gute Freunde in unserem Leben sind. Seid ihr neugierig auf unsere 12 Lieblingsbücher 2014 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 7. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 12 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir immer gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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  • Rezension zu "Mindfuck" von Petra Bock

    Mindfuck
    Kossi

    Kossi

    Der Mindfuck funktioniert bestens!! Aber im Gegensatz zu vielen anderen Dingen, soll er genau das NICHT! Ich gebe zu, dass ich anfangs skeptisch war, was den Titel dieses Buches angeht. Aber genau dieser Titel war es dann ja auch, der mich die Kurzbeschreibung lesen ließ. Hätte lediglich der Untertitel auf dem Buch gestanden, hätte ich vielleicht gar nicht direkt danach gegriffen. Und so 'provokativ' ich den Titel auch zunächst fand, so muss ich am Ende nun doch zugeben, dass es gut sein könnte, dass ich dieses Wort in meinen Sprachgebrauch übernehme. Denn nichts scheint die eigene (negative) Denke so gut in einem Wort beschreiben zu können wie eben MINDFUCK. Eigentlich lese ich lieber Romane, doch dann und wann verliere ich mich in einem Sachbuch. Eben genau dann, wenn das Thema eines ist, das mich selber interssiert bzw. betrifft. So geschehen bei diesem Buch. Denn wer kennt diese Situation nicht, dass man eigentlich sein Leben ändern möchte, doch viel zu sehr Angst vor genau dieser Veränderung hat. Eingerichtet in jahrelange Verhaltensweisen und Muster hat man zwar den Wunsch, etwas zu ändern, sabotiert sich durch seine Gedankenwelt aber leider immer wieder selbst. Denn gewisse Muster (und seien sie noch so negativ) gaukeln dem Gehirn und somit dem Handeln, ja auch immer eine gewisse 'Sicherheit' vor. Die Autorin hat in der ersten Hälfte dieses Buches aufgeführt und anhand von Fallbeispielen erklärt, was überhaupt ein Mindfuck ist und dass es verschiedene Arten desselbigen gibt. Und ganz oft musste ich nicken, weil ich mich in dem ein oder anderen Fall wiedererkannt habe. Fast schon erschreckend war es, dass ich auch gleich mehrere Mindfucks in mir trage. Einer würde ja schon reichen, aber wenn sich erst mal ein 'Rudel' bildet, dann scheint die Situation vielleicht ausweglos. Ist sie aber gar nicht. Denn genauso, wie wir unser Gehirn anhand von negativen Gedanken quasi in den Mindfuck treiben, so ist es auch möglich, seine Gedanken umzulenken in positivere. Und genau das habe ich als Grundthema des Buches empfunden. Das positive Denken. Wenn man immer denkt 'Ich schaffe dieses oder jenes nicht!' dann wird es in den meisten Fällen auch nur in eine Sackgasse führen. Denkt man aber 'Ich werde es auf jeden Fall versuchen, was soll schon passieren?' so fühlt sich dieser Gedanke allein im Bauch schon viel viel besser an. Natürlich ist es nicht so, dass man sein Leben im Anschluss an das Lesen dieses Buches von grundauf ändern kann. Aber es hat (zumindest mir) dabei geholfen, Gedankenwelten zu erkennen und die eigentlichen Probleme zu analysieren. Nur wer sich in diesem Buch wiedererkennt, wird am Ende auch seinen Nutzen daraus ziehen und schafft es vielleicht, den aufkommenden Negativgedanken direkt in eine positive Richtung zu drehen. Denn das ERKENNEN ist meiner Meinung nach der erste Schritt in ein vielleicht (hoffentlich!) positiveres und energiegeladeneres Leben. Für mich eines der besten Sachbücher dieser Zeit zu diesem Thema. Anschauenswert sind übrigens auch die Youtube-Videos der Autorin. Allein diese finde ich schon sehr motivierend. Einfach mal reinschauen! Was ein Mindfuck ist weiß ich nun. Wie ich ihn am Schopfe packen kann auch. Nun heißt es nur noch, selber größer zu werden als er, damit er keine Chance mehr hat und in der Versenkung verschwindet. Ich hoffe, dass die Praxis in diesem Fall mitzieht und es nicht bei der Theorie belässt - wobei genau dieser Satz eigentlich schon wieder ein kleiner, aufkeimender Mindfuck ist ... also leite ich ihn mal schnell um: Ich werde mein Leben ändern! Weil ich es kann! :-)

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  • Rezension zu "Mindfuck" von Petra Bock

    Mindfuck
    Zuellig

    Zuellig

    06. December 2012 um 19:28

    Ich zähle mich zu den sehr kritischen Ratgeber-Leserinnen. Deshalb war ich sehr auf "MINDFUCK" gespannt . Zuerst erklärt die Autorin was MINDFUCK (Selbstsabotage) ist, welche Arten es gibt und woher dieses Verhalten kommt. Dies in einem lockeren, gut lesbaren Ton, gewürzt mit vielen Beispielen aus der Praxis. Soweit so gut, alles sehr plausibel und vor allem - unheimlich vertraut. Dann kommt der - für mich - wichtigere Teil des Buches - nämlich die Darstellung der verschiedenen Möglichkeiten, die jeder von uns hat, sein ganz persönliches MINDFUCK-Denken zu überwinden und in ein neues, erwachsenes, auf Lebensqualität ausgerichtetes Denken weiterzuentwickeln. Auch in diesem Teil sind die Ausführungen der Autorin überzeugend und verständlich. Jedesmal, wenn ich innerlich ein "Ja, aber ..." formuliert, ging Petra Bock einen Schritt weiter, vertiefte und erweiterte das eben Geschriebene genau in die gewünschte Richtung. Zusammenfassend: Ein wertvolles Buch. Ich kann es mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Mindfuck" von Petra Bock

    Mindfuck
    AnjaKoenig

    AnjaKoenig

    31. March 2012 um 20:31

    dieses buch kann ich nur jedem empfehlen. sehr interessant, wie uns der mind sabotiert und was man machen kann, um da raus zu kommen und wirklich gut zu leben. absolut gut und verständlich geschrieben und schön zu lesen. wirklich ein tolles buch!

  • Rezension zu "Mindfuck" von Petra Bock

    Mindfuck
    Eule

    Eule

    Coach dich selbst sonst coacht dich keiner oder hier gibt's Ihr neues, besseres, glücklicheres und freieres Leben im Wohlstand. Petra Bock ist Coach und das merkt der Leser auch gleich. In gleichsam motivierendem wie leitendem Ton (der mir ab der Hälfte des Buches ein wenig lästig wurde) beschreibt die Autorin zunächst ein Phänomen menschlichen Denkens in dem sie - durch ihren Beruf - eine häufige Ursache für das Handeln gegen die eigenen Interessen ihrer Klienten erkennt. Dieses Phänomen, das recht passend als Mindfuck betitelt wird, beinhaltet (wie im dritten Kapitel des Buches erläutert wird) die durch Erfahrungen, Sozialisation, Gesellschaft und Ängste in jedem Individuum existierenden "inneren Regeln" für das Verhalten. Diese Regeln einzuhalten ist jedoch oft nicht gut - im Sinne von "Lebensqualität" stiftend als auch (gesellschaftlich) angebracht. Denn die Gesellschaft befindet sich in den westlichen Industriestaaten in einem Wandel, der den Wert des Einzelnen enorm steigert und so Raum schafft für die Durchsetzung individueller Lebens(wunsch)gestaltung. Damit nun der Leser - trotz innerer Schranken - glücklich(er) werden kann, bietet das Buch im Folgenden einen "Fragenkatalog", um die eigenen Mindfucks (derer gibt es sieben Typen) zu identifizieren und dann durch kleine "Tricks" umzupolen und so in Einklang mit den eigenen Wünschen zu bringen. So dass wir schließlich als neugierige, offene, in sich selbst vertrauende Erwachsene in uns selbst das Potential sehen, mit jedem Problem umzugehen. Schließlich, so erklärt die Autorin gegen Ende des Buch gefühlt in jedem zweiten Absatz, wird unser Leben dadurch glücklicher, erfolgreicher etc. pp.. Ich selbst stehe dem Buch ein wenig gespalten gegenüber. Natürlich habe ich (wie vermutlich jeder Mensch) die "Inneren Hürden" und werde die Methode von Petra Bock, diese Hürden in sinnvolle Wegweiser zu verwandeln, ausprobieren. Allerdings glaube ich auch, dass das menschliche Innenleben hier vereinfacht wird. Laut Autorin ist Mindfuck die Folge, nicht die Ursache nicht passender innerer Regeln. Aber Mindfuck ist nur ein einzelnes "herausgegriffenes" Phänomen und die Zusammenhänge des "inneren Dialogs" damit sicherlich nicht vollständig abgebildet. Auch weiß ich nicht, ob man/ich wirklich die eigenen Mindfucks konkretisieren kann ohne Coach und nur mit Buch - führen doch gerade die Ursachen des Mindfucks zu einer "verzerrten" Wahrnehmung der eigenen Möglichkeiten und Handlungen (bzw. Person). Schließlich glaube ich, dass bei den großzügig gesäten Beispielen der Autorin diese vergisst, dass ein Mensch der sich einen Coach nimmt, bereit ist sein Leben zu ändern und merkt, dass ihn etwas unglücklich/unzufrieden macht. Damit ist ein wesentlicher Schritt an innerer Veränderung bereits getan, der beim Kauf eines Buches sicher so nicht voraus gesetzt werden sollte - allein des Kostenunterschiedes wegen ;) Schlussendlich bin ich mir unsicher, ob Jahre oder Jahrzehnte anerzogene und erlernte Regeln dadurch gebrochen werden können, dass man sie benennt und gegebenenfalls zu sich selbst "Stopp" sagt oder versucht sich zu "erden"...aber mal ausprobieren....könnte lustig sein

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  • Rezension zu "Mindfuck" von Petra Bock

    Mindfuck
    Bücherfee1979

    Bücherfee1979

    23. January 2012 um 10:36

    Ich fand das Bauch auch sehr interessant. Man ertappt sich dabei wie oft man in diese gedanklichen Fallen geht. Petra Bock vermittelt einem ein Bewusstsein dafür, wie schnell man sich das Leben mit solch negativen Gedankenspiralen vermiesen kann. Angenehm finde ich dass es nicht einfach ein "positiv Denken...und dann wird das schon wieder Buch" ist.

  • Rezension zu "Mindfuck" von Petra Bock

    Mindfuck
    lesefreude_book

    lesefreude_book

    16. January 2012 um 07:21

    Tollter, unterhaltsamer Ratgeber. Einige der Dinge im Buch sind mir schon von anderen Ansätzen bekannt vorgekommen. So haben mich die Mindfuck-Typen doch ein bisschen an die Überlebensboote von Virgina Satire erinnert. Das Buch ist leicht zu lesen und mit den kurzen Geschichten bzw. Beispielerzählungen auch sehr unterhaltsam. Die Geschichten machen das ganze theoretisch erklärte auch noch mal ein Stück klarer. Sehr oft erkennt man sich darin wieder. Es hat mich auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht. Das ein oder andere werde ich auch versuchen umzusetzen!

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  • Rezension zu "Mindfuck" von Petra Bock

    Mindfuck
    hexhex

    hexhex

    21. November 2011 um 21:29

    Ich bin hier bei LovelyBooks auf das Buch aufmerksam geworden, in der Buchhandlung hätte ich es vermutlich nicht angefasst, das Cover und der Titel sind mir zu "kreischend". Der Inhalt der Buches ist dann aber doch "seriös" und keine Effekthascherei. Petra Bock arbeitet seit langem als Coach und hat bei Ihren Kunden immer wiederkehrende Denkmuster festgestellt und analysiert. Diese hat sie in ihrem Buch zusammengefaßt, erklärt, woher sie kommen und wie wir sie überwinden können. Sehr wissenschaftlich geschrieben mit vielen Fußnoten ist das Buch aber trotzdem sehr gut zu lesen und meist auch gut verständlich. Seit langem das erste Buch, das nur versucht zu erklären, ohne irgendwelche Übungen, die man machen soll. Leider aber auch ohne konkrete Anweisungen, wie man seine Selbstsabotage ausschaltet. Sicher ein Buch, in man immer mal wieder lesen kann. Ich hatte einige Aha-Effekte. Die Autorin würde ich gerne mal kennnelernen...

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  • Rezension zu "Mindfuck" von Petra Bock

    Mindfuck
    Oliver_Hohlstein

    Oliver_Hohlstein

    30. October 2011 um 20:10

    Ich bin sehr skeptisch bei allen "positiv denken"-Ratgebern. Aber hier ist ein Buch, das durchaus langfristige Nachwirkungen in meinem Leben haben könnte. Das Schöne ist, dass Petra Bock auch die Übermotivation als kontraproduktiv identifiziert und als nicht mehr zeitgemäß verwirft. Dann wurde es wieder interessant, was denn als Alternative angeboten wird. :) Das Zauberwort heißt hier "Lebensqualität"! Wie genau das gemeint ist, dazu sollte man das Buch schon selbst lesen. Für mich hat es sich auf jeden Fall gelohnt. :)

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  • Rezension zu "Mindfuck" von Petra Bock

    Mindfuck
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    14. October 2011 um 20:24

    Erfolgsratgeber der anderen Art „Das Buch "Mind Fuck" von Dr. Petra Bock hat mir sehr gut gefallen. Das Buch handelt von unserer Gedankenblockade, die uns im Leben hindert frei, erfolgreich, glücklich und wohlhabend zu leben. Oft sabotieren wir unsere Möglichkeiten und Fähigkeiten durch Eigensuggestion, dass wir etwas nicht können, uns etwas nicht zusteht oder wir etwas nicht verdient haben. Wir setzten uns selbst unter Druck und damit Stress oder machen uns selbst klein und runter, mit teilweise althergebrachten Vorurteilen oder anerzogenen Denkmustern, die heutzutage wirklich mehr störend und zerstörend wirken als förderlich sind. War früher Sicherheit und der Gehorsam, das sich Einfügen nötig, so wird man in der heutigen Zeit nicht mehr lange gesund und leistungsstark sein, wenn man nicht lernt, flexibel die vorhandenen Potentiale zu nutzen, auch indem man erwachsen die Verantwortung für ein eigengesteuertes Leben übernimmt. Die Autorin, die selbst die Folgen des aufgezwungenen Leistungsdruckes kennenlernte, erkannte schon früh, dass man selbst die Wahl hat, unglücklich, überarbeitet und unzufrieden sein Leben zu fristen, das dann in dementsprechenden Krankheitsbildern endet, oder eben selbstbestimmt, durch die Änderung der Gedankenabläufe und der persönlichen Einstellung hinsichtlich des eigenen Leistungsvermögens und des Wohlfühlfaktors, zu einem glücklichen und wohlhabenden Leben kommen kann. Sehr schön fand ich dabei den Vergleich Kind -Erwachsener. Oft sammelt ein erwachsener Mensch Blockaden durch Negativ-Erfahrung an und gibt in schwierigen Situationen einfach auf, statt neugierig und vertrauensvoll eine andere Variante zu versuchen. Würde ein Kind sich so verhalten und zu solch grüblerischen Selbstvorwürfen und Selbstzerstörungen zurückgreifen, dann würden wir wohl alle im Krabbelstadium bleiben. Die Autorin teilt den Mind Fuck in 7 verschiedene Formen ein und erläutert anhand dieses Aufbaus, wie die ersten möglichen Schritte sind, sich diesem selbstzerstörerischen Gedankengang bewusst zu werden und ihn hilfreich zu bekämpfen. Da es auch häufig Mischformen gibt oder ein Mind Fuck gerne durch eine andere Form abgelöst wird, gestaltet sich "Umdenken" eben nicht ganz so einfach, wie es gerne andere Ratgeber propagieren. Mit wenigen Beispielen, in denen ich mich zumindest hier und da wiederfinden konnte, zeigte sie auch mit Hilfe Forschungsergebnisse anderer Psychologen, wie man den Mind Fuck mal eben ausschalten, bekämpfen, unterdrücken oder eben auch umpolen kann und als positiven Aspekt im Leben miteinbauen kann. Ich fand das Buch sehr gut geschrieben, flüssig und leicht zu lesen, allerdings enthält es sehr viele Informationen, so dass man sich doch Zeit lassen sollte, oder bestimmte Abschnitte mehrmals lesen sollte. Sehr gut gefiel mir, dass die Autorin niemals die Problematik als einfach darstellte, denn zu viele Vorurteile und festgefahrenen Gedankenstrukturen sind in unserer Gesellschaft üblich. Wirklich schade, da nicht erläutert, und spannend finde ich immer dieses "Umpolen" der Gedankenabläufe, die mich am meisten beschäftigt, was ich am wenigsten verstehe, was aber offensichtlich jeder für sich entscheiden muss. Ich habe es bisher nicht geschafft, gewisse Schalter im Gehirn umzulegen, auch wenn ich weiss, dass mich meine eigenen Gedanken ausbremsen, hoffe aber, dass mir durch mehrmaliges Lesen des Buches endgültig bewusst wird, wie einfach es ist, wenn man sich wirklich entschlossen hat, die alten Denkmuster loszulassen. Gerne empfehle ich dieses Buch jedem Menschen, der enrsthaft etwas ändern möchte, der vorurteilsfrei neue, erwachsene Denkmuster kennenlernen möchte. Hier wird nicht mit Anleitungen gearbeitet, keine Beschäftigungstherapien, wie Verbrennen von Wunschlisten bei Vollmond, vorgeschlagen, sondern auf Vernunftsbasis erklärt, wie unsere Selbstsuggestion funktioniert und positiv genutzt werden kann.”

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