Petra Bock Mindfuck Job: So beenden Sie Selbstblockaden und entfalten Ihr volles berufliches Potenzial

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Inhaltsangabe zu „Mindfuck Job: So beenden Sie Selbstblockaden und entfalten Ihr volles berufliches Potenzial“ von Petra Bock

Petra Bock wendet ihre erfolgreiche MINDFUCK-Methode auf das akute Thema Arbeit an und zeigt, wie wir uns aus der Negativspirale befreien und Zufriedenheit im Berufsleben finden können.

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  • "Der Gegner in uns ist manchmal viel stärker als der Gegner da draußen"

    Mindfuck Job: So beenden Sie Selbstblockaden und entfalten Ihr volles berufliches Potenzial
    R_Manthey

    R_Manthey

    25. October 2015 um 17:47

    Timothy Gallwey, von dem diese Aussage stammt, bezog sie auf ein Tennismatch. Wenn ein Tennisspieler von Selbstzweifeln überfallen wird, hat er kaum noch eine Chance, sein Spiel durchzuziehen. Gewissermaßen als sich selbsterfüllende Prophezeiung werden sich seine Fehler häufen, er wird seine Konzentration verlieren, Entscheidungen nicht mehr rechtzeitg und richtig treffen und sich dadurch selbst auf die Verliererstraße bringen. Gescheitert ist er dann an Selbstsabotage. Und das ist genau der Begriff, den die Autorin dieses Buches mit Mindfuck bezeichnet. So klingt er halt fetziger. Sie schreibt gleich auf der ersten Seite ihres Buches: "Es gibt eine Art Parallelwelt in unserem Kopf, mit der wir uns viel zu oft selbst blockieren und uns kleiner machen, als wir sind, und unsere wahren Wünsche und Möglichkeiten verleugnen. Manchmal wissen wir nicht einmal, was wir wirklich wollen. All das und noch vieles mehr hat mit bestimmten Denkmustern zu tun, mit denen wir uns selbst behindern. Ich nenne sie MINDFUCK. Sie funktionieren wie ein Code, mit dem wir uns den Zugang zu unserem eigentlichen Potenzial versperren." Das Buch heißt "Mindfuck Job", weil es in ihm speziell um solche Selbstblockaden in der Arbeitswelt geht. Nun könnte man aus der Erfahrung anderer Ratgeber-Bücher den wenig hoffnungsvollen Schluss ziehen, dass das zwar alles gut und schön ist, die Erkenntnis aber allein nicht wirklich praktisch hilfreich ist. Man braucht im Ernstfall dann doch eine persönliche Trainingseinheit bei der Autorin, bei der man nicht sicher ist, ob sie wirklich etwas bringt. Das mag hier in schwierigen Fällen auch nicht anders sein, wobei man allerdings aufgrund der Qualifikation und Erfahrung der Autorin sehr optimistisch sein darf, doch nachhaltig geheilt zu werden. Doch viel entscheidender ist, dass man wohl schon beim Lesen und anschließendem Verarbeiten dieses Buches Erkenntnisse über das eigene Verhalten gewinnen kann, die einer Offenbarung gleichen. Die Autorin schildert an Beispielen, wie in Menschen das Kind-Ich und das Eltern-Ich innere Blockade-Dialoge fabrizieren, die mancher Leser bereits selbst erlebt, aber noch nie so begriffen haben wird. Bereits diese Erkenntnis kann dazu führen, dass man solche Dialoge in Zukunft als das durchschaut, was sie in Wirklichkeit sind und dann sofort in sein eigenes Erwachsen-Ich kommt, das es gewohnt ist, Probleme sachlich zu analysieren und nach Lösungswegen zu suchen anstatt im inneren Dialog zu verzweifeln. Erfahrungen aus der Praxis der Autorin belegen genau diesen Punkt: Wenn man erst einmal erkannt hat, was da in einem tatsächlich passiert, ist es überhaupt nicht mehr schwer, die Selbstsabotage sofort zu unterbrechen. Die Autorin unterscheidet sieben Grundtypen von Selbstsabogen: - den Katastrophen-MINDFUCK (Erschaffung von Angstszenarien im Kopf) - den Selbstverleugnungs-MINDFUCK - den Bewertungs-MINDFUCK (Messen an der Perfektion, eigene und fremde Abwertung) - den Druckmacher-MINDFUCK - den Regel-MINDFUCK - den Misstrauens-MINDFUCK und - den Übermotivations-MINDFUCK. Diese Grundtypen erklärt sie dann sehr ausführlich und erläutert, dass sie oft in Kombination auftreten. Meistens entstehen diese Blockaden schon im Kindesalter und sind auch später noch Ausdruck des Kind-Ichs in uns, wobei dieser Fachbegriff nicht ganz so gebraucht wird, wie er einst eingeführt wurde. Das ist aber völlig egal, weil man nur verstehen muss, welche Wirkmechanismen er beschreibt. Im Weiteren erklärt die Autorin, wie man diese sieben Blockademuster erkennen kann. Das reicht bereits sehr oft aus, um sie in Zukunft zu unterdrücken oder gar ganz aus dem eigenen Leben zu vertreiben. Schließlich wirken sie nicht nur störend in der Arbeitswelt, sondern beispielsweise auch in Beziehungen. Später im Text wird der Leser mit der Frage konfrontiert, wofür er eigentlich arbeitet. Die ehrliche Beantwortung dieser auf den ersten Blick unsinnigen Frage führt jedoch zu Konsequenzen, über die sich viele nicht wirklich im Klaren sind. Man kann nur sein volles Potential entfalten, wenn man sich darüber klar ist, was man im tiefsten Inneren eigentlich selbst will. Auch hier beschreibt die Autorin Grundtypen für solche Antworten und deren Auswirkungen für das eigene Verhalten. Sie stellt dann "die zehn besten Fragen" für eine Potentialentfaltung. Auch sie haben das Ziel, zu einer ehrlichen Selbsterkenntnis zu gelangen. Ehrlich meint hier immer, das eigene Selbst zu befragen und nicht von außen eingedrungene Festlegungen. Schließlich stellt die Autorin noch "die sieben Leitfragen blockadefreier Zusammenarbeit", weil klar ist, dass Selbstblockaden zu einer Art Kettenreaktion in der Kommunikation zwischen und bei der Zusammenarbeit von Menschen führen können. Bis auf einige wenige Stellen liest sich dieses Buch ausgezeichnet. Schwierigkeiten könnte es vielleicht dort geben, wo die Autorin zur Selbsterkenntnis auffordert und dabei erläutert, wie man seinen "Entfaltungscode" liest, also wie man erkennt, was passiert, wenn man sich nicht mehr blockiert. Glücklicherweise erzählt sie an dieser Stelle auch zahlreiche Fallbeispiele. Wahrscheinlich leidet fast jeder Mensch unter Selbstblockaden. Deshalb kann dieses Buch zunächst einmal ein Augenöffner ganz allgemeiner Natur werden, bevor es dann zu seinem Spezialgebiet, der Arbeitswelt, kommt.

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