Petra Busch Das Lächeln des Bösen

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Inhaltsangabe zu „Das Lächeln des Bösen“ von Petra Busch

Nina Bach, 28, chaotischer Freigeist und von ihrer Familie verstoßen, ist schockiert: Ihre ältere Schwester Frauke, eine erfolgreiche Chirurgin, hat sich das Leben genommen – und sich vor dem Suizid offenbar selbst die Haut des Unterarms abgezogen. Nina hat Frauke gehasst. Doch Selbstmord hält sie für ausgeschlossen und beginnt nachzuforschen. Der zuständige Rechtsmediziner Emil Koswig will ihr nicht helfen. Bis Nina entdeckt, dass auch Koswigs Ehefrau sich selbst getötet und davor ein Auge herausgerissen hat. Gemeinsam suchen sie nach dem Hintergrund für die entsetzlichen Taten, und Nina verliebt sich dabei in den charmanten Arzt. Als die dritte Selbstmörderin auf seinem Obduktionstisch liegt, begreift Nina, dass sie Nummer vier sein soll. Doch nicht einmal Koswig glaubt ihr …

Guter und spannender Thriller. Anfangs etwas verwirrend. Dies legt sich aber nach einigen Seiten.

— KerstinTh

Langweilig, viel zu verworren und größtenteils nicht nachvollziehbar.

— happytanny

Netter Krimi, über eine chaotische junge Frau, die der Mord an ihrer Schwester selbst in Gefahr bringt.

— pschade

Das Buch beginnt etwas schleppend, aber dann konnte es mich richtig fesseln!!

— Die-Rezensentin

Leider kein typischer Psychothriller, sondern eher ein unterhaltsamer ZDF Familienkrimi für Zwischendurch.

— SteffisBuecherbloggeria

Sehr vorhersehbar, was das Buch für mich leider sehr langweilig machte.

— kitty_montamer

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  • Spannender Thriller, auch wenn er voraussehbar ist.

    Das Lächeln des Bösen

    KerstinTh

    18. June 2016 um 18:27

    Der Thriller beginnt, indem beschrieben wird, wie eine Frau, die gerade Mutter geworden ist, sich mit einem unbekannten Mann in einem abgelegenen Haus trifft. Diese Frau nimmt Betäubungs- oder Schmerzmittel, während der Mann ihr ein Auge aussticht und sie auf die nahegelegenen Schienen legt. Sie wird von einem Zug überrollt. Markus Ohmer wird in 24 Tagen, an seinem 50. Geburtstag sterben, durch aktive Sterbehilfe in der Schweiz. Nina Bach, welche wohl als Prostituierte für ältere oder kranke Menschen arbeitet, wird ihn an diesem Tag begleiten. Während Nina bei Markus Ohmer ist, ruft ihre Schwester Frauke an. Frauke ist Chirurgin und hat seit dreizehn Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Schwester gehabt. Nina legt, sobald sie weiß wer dran ist, auf. Nun wird Frauke Bach tot aufgefunden. Sie liegt verblutet in der Badewanne und ihr Unterarm ist enthäutet. Der Rechtsmediziner Emil Koswig untersucht sie. Seine Frau hat sich vor einem Jahr ebenfalls das Leben genommen. Bei ihr handelt es sich um die eingangs erwähnte Frau. Nina kann sich nicht vorstellen, dass ihre Schwester einen Suizid begangen hat. Da die Polizei die Ermittlungen eingestellt hat, geht sie der Sache nun selbst nach.   Bei „Das Lächeln des Bösen“ handelt es sich um einen guten und spannenden Thriller. Man erahnt zwar relativ schnell, wer der Täter ist, die Hintergründe der Taten bleiben allerdings lange im Verborgenen. Anfangs ist es sehr verwirrend, und man benötigt einige Seiten um sich zurecht zu finden und zu verstehen, wer wer ist und was geschehen ist. Stellenweise finde ich die Beschreibungen zu genug und somit etwas ekelig. Aber sowas möchte man ja gerne haben, wenn man einen Thriller liest. Ich kann das Buch weiterempfehlen – es lohnt sich.

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  • Krimi mit Psycho

    Das Lächeln des Bösen

    pschade

    11. May 2015 um 10:22

    Manchmal. wenn man etwas Gutes tut, kommt etwas Gutes zurück. Das passierte mir, als ich das Buch von der Autorin Petra Busch „Das Lächeln des Bösen“ geschenkt bekam. Ich lese gerne Psychothriller und freute mich darauf. Der Schreibstil der Autorin ist gut und ich war gleich in der Geschichte um die chaotische Nina drin. Es geschehen Morde, inklusive Verstümmelungen, die von einem Psychopaten begangen werden. Leider ist das für mich zu wenig Psycho. Nur weil da ein paar Leichenteile rasugeschnippelt werden, finde ich das nicht wirklich gruselig. Für mich darf es in einem Psychothriller ruhig etwas blutiger und vor allem gemeiner zugehen. Nicht das alles schon vorbei ist, wenn der Leser dazukommt. Oder die „schlimmen“ Sachen nur angedeutet, nicht ausgeschmückt sind. Das fehlte mir hier ein wenig, für einen Psychothriller. Das hin und her, wer nun ist der Böse, war nicht wirklich spannend und die Zusammenhänge der einzelnen Personen relativ schnell erklärt, bzw. nachvollziehbar. Trotzdem war die Idee der Geschichte selbst interessant, aber leider nicht spannend genug für mich. Ich würde sagen, mein Leibgericht wird es nicht, aber ich bin gut satt geworden.

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  • Dubiose Selbstmorde

    Das Lächeln des Bösen

    Girdie

    05. May 2015 um 20:38

    Alexandra Koswig hat nach der Geburt ihres Kindes Lea postnatale Depressionen. Sie wird von einem Zug überfahren. Vor ihrem Tod hat sie sich ein Auge ausgerissen. Das sind die Fakten. Ihr Ehemann, der Rechtmediziner Emil Koswig, diagnostiziert bei der Autopsie eindeutig Selbstmord. So furios beginnt der Thriller „Das Lächeln des Bösen“ von Petra Busch. Ein Jahr später stirbt die Ärztin Frauke Bach in ihrer Badewanne. Vor ihrem Tod hat sie sich ein Stück Haut aus dem Unterarm geschnitten. Auch diesmal ergibt sich anhand der Untersuchung eindeutig die Todesursache Selbstmord.  Doch Fraukes Schwester Nina Bach zweifelt dieses Ergebnis an. Sie selbst führt ein ungebundenes Leben und erfüllt leidenden Menschen ungewöhnliche Wünsche. Um weitere Informationen und Hintergründe zum angeblichen Selbstmord Fraukes einzuholen, wendet Nina sich an Emil Koswig. Dabei entwickelt sie Gefühle für ihn, die über Freundschaft hinausgehen und die er zu erwidern scheint. In Gegenwart von anderen Personen gibt er sich ihr gegenüber aber distanziert. Dann geschieht ein weiterer dubioser Selbstmord. Schon nach wenigen Seiten begegnet der Leser dem stellenweise arroganten Emil Koswig. Sein Verhalten gegenüber seinen Mitmenschen machte ihn mir von Beginn an unsympathisch. Die Autorin nimmt eine allwissende Perspektive ein und so erhält der Leser auch Motive für das Handeln des Rechtsmediziners. Doch an einigen Stellen war sein Tun, auch im Rückblick gesehen, mir unerklärlich. Die Erzählung lebt von Zufällen, Betrügern und ignoranten Personen. Obwohl mir Nina als liebenswert erschien, konnte ich ihre Reaktionen in Bezug auf Emil Koswig nicht nachvollziehen. Bis etwa zur Hälfte der Geschichte fand ich, dass sie sich selbst treu blieb. Die Schilderungen der Bekannten ihrer Schwester über Frauke stimmen nicht mit dem Bild überein das Nina in ihrer Erinnerung hat, weswegen sie findet, dass auch der Selbstmord nicht zu Frauke passt. Sie macht sich auf die Suche nach Erklärungen für diese Änderung, auf die die Autorin aber nur kurz eingeht. Stattdessen verharrt der Krimi immer wieder in Szenen zwischen Nina und Emil mit heftigen Gefühlsumschwüngen. Vor allem in der zweiten Buchhälfte war mir Ninas Verhalten öfters nicht nachvollziehbar.   Den aufzulösenden Kriminalfall fand ich ungewöhnlich, die Kindheitsgeschichten der beiden Protagonisten Emil und Nina beeindruckend geschildert. Der Spannungsbogen nahm dadurch, dass die Beziehung zwischen Emil und Nina meiner Meinung nach zu sehr in den Vordergrund gestellt wurde, zwischenzeitlich etwas ab. Beim Lesen hatte ich schon einen vagen Verdacht in Bezug auf eine Person und den Zusammenhang mit den Taten, der sich zum Schluss auch bestätigte, aber der Fall wird erst zum Ende hin vollständig aufgeklärt. Spannungssteigernd wirken sich die Einschübe aus die in Kursivschrift gesetzt sind und in denen eine Person fokussiert wird, die ein Eigeninteresse an bestimmten körperlichen Teilen hat. Das Buch konnte mich nicht gänzlich überzeugen, weil mir die Begründungen für manches Handeln zu unwahrscheinlich erschienen. Nichtsdestotrotz war der Thriller unterhaltsam mit einigen nicht erwarteten Wendungen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    kubine

    01. May 2015 um 16:01
  • Etwas vorhersehbar....

    Das Lächeln des Bösen

    Igela

    14. April 2015 um 20:09

    Die obdachlose Nina Bach hat jeglichen Kontakt mit ihrer Familie abgebrochen. Da erreicht sie die Nachricht ,dass ihre Schwester Frauke sich umgebracht haben soll. Frauke war als Ärztin tätig und ging völlig in ihrem Beruf auf. Nina kann nicht glauben,dass ihre Schwester Selbstmord begangen hat und fängt an zu ermitteln. Dabei macht sie Bekanntschaft mit dem Rechtsmediziner Emil Koswiz, der vor einem Jahr seine Frau verloren hat.... diese hat ebenfalls Selbstmord begangen. Nina erfährt nach und nach Erstaunliches aus dem Leben von Frauke und ist mehr denn je überzeugt, dass sie ermordet wurde... Den Einstieg in die Geschichte habe ich als etwas wirr und verworren empfunden. Es geht viele Seiten lang, bis die Charaktere eingeführt werden und man durch blickt, wie alle Stränge zusammen hängen. Die Spannung wird langsam aufgebaut, gipfelt gegen Mitte in einen Höhepunkt und flaut dann wegen der Vorhersehbarkeit wieder ab . Schade hat die Autorin nicht mehr Verwirrung gestiftet. Man merkt relativ schnell, dass nur 2 Personen als Mörder in Frage kommen können. Die Auflösung ist dadurch nicht die riesengrosse Überraschung...und trotzdem habe ich miträtseln können und mich gut unterhalten gefühlt. Ein Ermittler wird zwar erwähnt, hat aber ein blasse und sehr nebensächliche Rolle. Eigentlich hätte die Autorin diesen weg lassen können.... Emil Koswiz blickt immer wieder in seine Vergangenheit zurück .Diese Rückblenden waren mir zu verworren und ohne roten Faden. Auch die Gedanken seines Bruders, die kursiv geschrieben sind, habe ich mit den vielen Andeutungen als eher mühsam zu lesen empfunden. Da das Thema Rechtsmedizin eine tragende Rolle in diesem Buch spielt werden etliche Szenen über die Arbeit des Rechtsmediziners Emil Koswiz sehr detailliert beschrieben. Achtung:nichts für sensible Leser, denn es wird blutig und grausig.

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  • Interessanter Roman aber kein Thriller

    Das Lächeln des Bösen

    Natalie77

    01. April 2015 um 19:13

    Inhalt: Nina Bach hat ihre Schwester seit mehreren Jahren nicht mehr gesehen und erfährt das sie sich selbst getötet haben soll. Es gibt keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden. Das kann sich Nina aber nicht vorstellen. Sie kannte ihre Schwester und kann sich nicht vorstellen, das diese überhaupt auf die Idee gekommen wäre dies zu tun. So versucht sie Emil Koswig von ihrer Meinung zu überzeugen. Dieser ist von dem Selbstmord überzeugt, hat er doch erst vor einem Jahr seine eigene Frau auf diese Weise verloren. Als sich eine dritte Frau das Leben nimmt stellt auch Koswig in Frage das dies ein Zufall sein kann. Meine Meinung: Das Lächeln des Bösen ist als Thriller ausgewiesen und gleich zu beginn muss ich sagen, das ich diese Einordnung nicht so sehr teilen kann. Es gibt Thrillerartige Stellen, aber die Spannung lässt dafür zu wünschen übrig. zu Beginn hatte ich meine Probleme in die Geschichte rein zu finden. Es las sich für mich etwas holprig und dauerte auch ein wenig bis ich mich wirklich wohl fühlte und flüssig lesen konnte. Der Fokus liegt auf Nina und der Prolog und auch das Kennenlernen der Figur Nina war etwas schwierig. Auch der Umsprung von Prolog der von den Ereignissen von vor einem Jahr erzählte zur Gegenwart war etwas holprig. Die Geschichte ist für mich dazu kein wirklicher Thriller, das schrieb ich ja oben schon. Es war eine interessante Geschichte, aber dieser Nervenkitzel der bei einem Psychothriller kommen sollte, stellte sich bei mir nicht ein. Eher eine Neugier wie es weiter und auch ausgeht. Dabei war aber nicht alles so negativ. Lässt man sich von der Genreeinteilung nicht beeinflussen und hat auch Interesse an gut geschriebenen Romanen mit Verbrechen hat man an diesem Buch sicher auch seine Freude. Die Figuren scheinen zahlreich, wirklich wichtig sind aber nur wenige. Nina an erster Stelle. Eine Obdachlose die ihr Geld auf besondere Weise verdient. Sie, die sich von ihrer Familie verraten fühlt kümmert sich auf einmal doch recht intensiv darum zu beweisen das ihre Schwester sich nicht selbst gerichtet hat. Irgendwie schon eine merkwürdige Situation und ein Zeichen dafür wie viel Mitgefühl sie aufbringen kann. Sie war mir von Beginn an sympathisch. Sie ist sehr sozial, aber auch sprunghaft. Ich mag gar nicht zählen wie oft sie aus der Stadt ihrer Schwester abreisen wollte. Emils Koswig, der Rechtsmediziner, der seine Frau auch durch Selbstmord verloren hat. Ihn kann man von Beginn an nur schwer einordnen. Er ist noch sprunghafter wie Nina und wechseln regelmäßig zwischen gut und böse. Skipper, ein junger Mann in einer Behindertenwohngru8ppe. Er hat mehrer extra kursiv geschriebene Textstellen. Seine Gedanken liest man immer mal wieder und lernt ihn bzw. seine Gefühle so ein wenig kennen. Es gibt noch einen Kommissar, den ich aber als sehr negativ empfand, weil er nichts tut. Er ist mehr wie eine Randfigur. Außerdem noch Timo Reichel, ein Freund der Verstorbenen den man ebenfalls kaum einschätzen kann. Am Ende hat man sich durch viele Wendungen und auch interessante Passagen gelesen. Die Autorin überraschte mich in den letzten Kapiteln immer wieder und brachte meine Ideen von Verdächtigen ständig durcheinander. Das Lächeln des Bösen ist ein interessanter Roman, aber für mich ganz gewiss kein Psychothriller.

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  • Für einen Psychothriller leider zu blass

    Das Lächeln des Bösen

    bieberbruda

    26. March 2015 um 15:11

    Rätselhafte & grausame Selbstmorde sowie eine Ermittlern der etwas anderen Art. Das hört sich doch schon einmal gut an, oder? Leider ist das Lächeln des Bösen nur mäßig spannend und zu vorhersehbar. Die Story: Nina ist aufgrund ihres Jobs, den psychischen Problemen und ihrem resoluten Auftreten das schwarze Schaf er Familie. Ihre Schwester Frauke war immer bei allen beliebt und auch beruflich sehr erfolgreich. Beide hatten sich nach einem Zwischenfall aus den Augen verloren - bis zu Fraukes merkwürdigen Selbstmord, bei dem sie sich selbst die Haut am Unterarm abgezogen hat. Weshalb sollte sie das tun? Nina geht auf Spurensuche und lernt dabei Rechtsmediziner Dr. Emil Koswig kennen und lieben. Auch seine Frau hatte sich selbst umgebracht und sich dabei ein Auge ausgerissen. Und dann geschieht ein weiterer, merkwürdiger Selbstmord... Meine Meinung: Nina war mir richtig sympathisch. Ihre etwas derbe Art empfand ich als sehr erfrischend. Und obwohl sie von ihrerer Familie verstoßen wurde, möchte Sie den Mord ihrer Schwester unbedingt aufklären. Emil war mir aufgrund seiner überheblichen Art eher unsympathisch. Natürlich entwickelt sich zwischen den beiden eine Liebesgeschichte (war ja klar). Man sollte von diesem Buch keinen rasanten Thriller erwarten, denn die Geschichte ist nur mäßig spannend beschrieben. Fast alle Charaktere sind geheimnisvoll und haben eine dunkle Seite, sodass man den Täter nicht schnell finden sollte. Und "sollte" ist hier leider das richtige Wort, denn das Buch ist einfach zu durchschaubar, sodass noch weniger Spannung aufkommen konnte. Die Grundidee finde ich eigentlich interessant, allerdings sollte man hier statt einem Psychothriller eher einen Krimi erwarten. Fazit: Das Buch konnte die Erwartungen leider nicht erfüllen, da es einfach zu vorhersehbar und nicht wirklich spannend war. Deshalb reicht es auch nur für 3 Sterne.

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  • Unterhaltsamer ZDF Familienkrimi für Zwischendurch

    Das Lächeln des Bösen

    SteffisBuecherbloggeria

    18. March 2015 um 14:16

    Mit dem Einstieg hatte ich ehrlich gesagt so meine Probleme, was insbesondere an der 28-jährigen Protagonistin Nina Bach lag. Nina übt einen sehr speziellen Beruf aus und genau darin erleben wir sie in den ersten Seiten. Sie stillt die Bedürfnisse kranker Menschen nicht nur nach Liebe, Sex und Zärtlichkeit, sondern sie schenkt ihren Kunden auch ihr Gehör. Sie tut Dinge für die sich andere zu schade sind. Leider war mir Nina stellenweise einfach viel zu ordinär und ich konnte mit ihr als Person nicht viel anfangen und ich entwickelte sogar eine gewisse Abneigung Obgleich wir im Laufe der Story auch eine ganz andere Nina kennenlernen, denn obwohl sie schon seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie hat, lässt sie es nicht darauf beruhen den Selbstmord ihrer Schwester aufgrund bestimmter Ungereimtheiten als einen solchen zu akzeptieren und beginnt an zu recherchieren.  Bei ihren Ermittlungen stößt sie natürlich als erstes auf den Rechtsmediziner Dr. Emil Koswig, da dieser die Leiche ihrer Schwester obduziert hat. Auch Emil war mir leider nicht wirklich sympathisch. Er wirkte auf mich wie ein zerstreuter Professor und Eigenbrötler und sein Verhalten war teilweise sehr aufgesetzt und überheblich, sodass ich eine richtige Beziehung zu ihm leider auch nicht aufbauen konnte. Wie es bei Thrillern scheinbar aktuell total im Trend zu liegen scheint, verzichtet Petra Busch hier leider auch nicht darauf eine Liebesbeziehung einzubauen. Nina und Emil kommen sich näher, was mir persönlich eher weniger gefallen hat, da dies unglaublich vorhersehbar gewesen ist. Zudem hat mir das Verhältnis der beiden auch zu viel Raum in dem Buch eingenommen, wodurch die Geschichte künstlich in die Länge gezogen worden ist.  Aber auch ein ehemaliger Freund von Frauke begleitet Nina bei ihren Ermittlungen und gemeinsam können sie nach einiger Zeit erste Zusammenhänge erkennen. Je mehr Nina jedoch beginnt in der Vergangenheit zu bohren, desto gefährlicher wird es für sie. Zudem lernt Nina ihre Schwester Frauke auf eine ganz andere Weise kennen, wie sie sie noch in Erinnerung hat. Das Lächeln des Bösen zeichnet sich nicht durch einen übermäßigen Spannungsbogen aus, sondern es ist bei mir eher die Neugierde gewesen, die dazu geführt haben, dass ich das Buch nahezu in einem Rutsch gelesen habe. Die Kapitel sind auch alle recht kurz gehalten und durch den Perspektivenwechsel auch immer sehr abwechslungsreich. Die Wendungen, die das Buch eingenommen hat, haben mir ebenfalls sehr gefallen, wobei ich manche allerdings auch als zu sehr aufgetragen empfunden habe. Manchmal ist weniger einfach mehr. Fazit  Grundidee: 3,0 / 5 Umsetzung: 3,0 / 5 Schreibstil: 4,0 / 5  Lesetempo: 4,0 / 5  Charaktere: 1,5 / 5 Überraschungsmoment: 3,0 / 5 Ende: 3,5 / 5     Das Lächeln des Bösen ist für mich kein typischer Psychothriller, sondern eher ein unterhaltsamer ZDF Familienkrimi für Zwischendurch. 

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  • Das Lächeln des Bösen!!

    Das Lächeln des Bösen

    Die-Rezensentin

    16. March 2015 um 07:41

    `Das Lächeln des Bösen` ist ein  sog. `Stand alone`, gehört also nicht zur Reihe um Kommissar Ehrlinspiel. Die Protagonistin Nina Bach hat einen besonderen Job; sie bietet Kranken oder Aussätzigen ihre Dienste an. Sex, Zärtlichkeiten oder einfach nur zuhören, ganz wie es der Kunde wünscht. Mit ihrer Familie hat sie schon vor Jahren gebrochen; umso erstaunter ist sie, als sie vom Selbstmord ihrer Schwester Frauke erfährt. Besonders makaber ist, dass Frauke sich vor ihrem Tode anscheinend selbst ein Stück Haut entfernt hat. Eigentlich will Nina nur kurz die Formalitäten regeln, aber bevor sie sich versieht, steckt sie mitten im Strudel der Ereignisse. Nina und der Rechtsmediziner Dr. Koswig, der Frauke nach ihrem Tod untersucht, kommen sich näher, denn auch seine Frau verübte Selbstmord und verstümmelte sich vorher. Nina glaubt jedoch nicht, dass ihre Schwester freiwillig aus dem Leben geschieden ist und versucht, gemeinsam mit Timo, Fraukes Freund, Zusammenhänge zu dem Tod von Koswigs Frau herzustellen.  Schon bald zweifelt Nina an Koswigs Liebe und seiner Aufrichtigkeit, aber auch Timo scheint nicht ehrlich zu sein. Wem kann sie überhaupt noch trauen,vor allem, als sie eine Morddrohung erhält ?   Das Buch begann recht schleppend, es dauerte etwas, bis es mich fesseln konnte. Doch so ab Seite 70 hat es mich richtig gepackt und ich konnte es kaum mehr weglegen.  Die Autorin hat eine irre Fantasie, überrascht mit immer neuen Wendungen und manchmal möchte man die Protagonistin schütteln, sodass sie endlich kapiert, was los ist. Kurze Kapitel, verschiedene Handlungsstränge, alles ist wohl durchdacht und sehr gut recherchiert. Bis zum Ende hat mich das Buch in Atem gehalten und auch wenn die Handlung stellenweise etwas abgehoben war, tat das der Spannung keinen Abbruch.  Besonders am Schluss hatte ich den Eindruck, die Fantasie ist mit der Autorin durchgegangen.  Aber das ist meine ganz persönliche Meinung. Wichtig ist für mich bei der Sternevergabe, ob ich Spaß beim Lesen hatte. Und das war hier definitiv der Fall!

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  • Zu vorhersehbar

    Das Lächeln des Bösen

    kitty_montamer

    02. March 2015 um 00:44

    Meine Meinung: Inhalt Nina hat schon seit Jahren keinerlei Kontakt mehr zu ihren Eltern oder ihrer Schwester. Umso verblüffter und geschockter ist sie, als sie auf einmal mit dem Tod ihrer Schwester konfrontiert wird. Zwar standen sich die Beiden jahrelang nicht besonders nah, doch dass sie sich angeblich selbst das Leben genommen haben soll, kann Nina einfach nicht glauben. Sie begibt sich auf Spurensuche und hofft auf die Hilfe von Emil Koswig, der sich anfangs jedoch weigert. Nina weiß nicht, dass sie wegen ihrer Suche bald selbst zum nächsten Opfer werden soll... Verwirrt über den raschen Wechsel von Aggression und Sanftheit, lief Nina in den warmen Sommer hinaus. Sofort ging es ihr besser als in dem weißen Institut mit den vielen Toten. Unter dem blauen Himmel fühlte sie sich geborgen und frei. Zitat aus: "Das Lächeln des Bösen" Charaktere Nina mochte ich sehr gerne. Sie ist wegen ihrer nicht sehr glücklichen Kindheit ziemlich emotional und hat mit dieser auch noch nicht richtig abgeschlossen. Trotz dieser Ereignisse ist sie sehr selbstbewusst und macht das, was sie sich in den Kopf gesetzt hat. Leider konnte ich sie irgendwann nicht mehr so ganz verstehen, was mir die Sympathie, die ich vorher für sie hatte, gänzlich genommen hat. Emil war mir ein Dorn im Auge. Ich mochte seinen, für mich, überheblichen Charakter einfach nicht. Diese Überheblichkeit wirkte außerdem auch noch sehr arrogant auf mich, weswegen ich es auch nicht verstanden habe, dass Nina Gefühle für ihn entwickelt hat. Ihr Blick war starr auf den Spiegel gerichtet gewesen: Sie hatte mit einem Lippenstift gerade ein Ausrufungszeichen hinter den Satz geschrieben, als er registrierte, was da stand: Erkennst du nicht das Lächeln des Bösen? Du wirst die Nächste sein! Zitat aus: "Das Lächeln des Bösen" Gesamt Ich muss leider sagen, dass ich schon sehr enttäuscht von diesem Buch bin. Zwar konnte ich mich am Anfang gut mit der Protagonistin Nina identifizieren, dennoch ist der Funke einfach nicht übergesprungen und die Sympathie, die ich ziemlich lange für Nina aufbringen konnte, verschwand irgendwann gänzlich. Als die Prota erfahren hatte, was mit ihrer Schwester passiert ist, habe ich noch mit ihr mit gelitten und sie total verstanden. Dies änderte sich jedoch, als sie sich zu sehr für den Rechtsmediziner Emil Koswig zu interessieren begann. Erneut wurde mir in einem Thriller eine Liebesgeschichte präsentiert, die ich als nervig empfunden habe. Zusätzlich konnte ich nicht verstehen, was Nina an Koswig gefunden hat, da sein Charakter, meiner Meinung, nicht sehr nett gezeichnet wurde, sondern mir eher viel zu seltsam sowie stellenweise sogar arrogant rüber kam. Gut gefallen haben mir die Erzähler-Sprünge in den einzelnen Kapitel. So kann man als Leser ziemlich viel über die Charaktere erfahren. Egal, ob es sich um die Protagonistin, oder einen anderen "Nebendarsteller" handelt. Hier hat er mir auch nichts ausgemacht, dass die einzelnen Kapitel auktorial erzählt wurden, und dies, obwohl ich den Ich-Erzähler eindeutig bevorzuge. Es passte einfach sehr gut zum Buch, da man so hinter verschiedene Fassaden schauen konnte. Vielleicht sogar ein bisschen zu sehr, denn die gesamte Geschichte war für mich so durchsichtig wie ein Fenster: Ich konnte mir alles sehr gut zusammenreimen und lag mit meinen Vermutungen zu 100% richtig. Egal, ob es um die Selbstmorde ging, oder um andere, relevante Wendungen, die dieser Thriller genommen hat. Somit wollte sich bei mir auch keinerlei Spannung einstellen, da ich ja eh schon wusste, wie die Geschichte ausgehen wird. Was haben diese negativen Aspekte zur Folge? Richtig: Ich habe mich irgendwann gelangweilt, weil mich nichts überraschte, oder mich irgendwie anders an das Buch fesseln konnte. Ich muss leider zugeben, dass ich am Ende sehr froh war, mit diesem Buch durch zu sein. In Kürze: Positiv Die Protagonistin mochte ich sehr gerne. Nina wirkt sehr echt und kommt authentisch rüber. (Bis zu einem gewissen Punkt) Die Idee hinter dieser Geschichte hat mir sehr gut gefallen und mich neugierig gemacht. Der Thriller wird abwechselnd aus einer anderen Sicht geschrieben und auch die Zeiten wechseln sich ab. Die Geschichte lässt sich schnell lesen. Negativ Der gesamte Thriller war für mich sehr vorhersehbar. Es gab deswegen auch keinerlei Überraschungen und ebenfalls wollte sich bei mir auch keine Spannung einstellen. Die Liebesgeschichte wirkte für mich fehl am Platz und auch ein Stück weit unnötig. Ich kam sehr schnell dahinter, was hinter den Selbstmorden gesteckt und wie sich alles zugetragen hat. Bedauerlicher Weise empfand ich den größten Teil des Romans als äußerst langweilig. Meine Sympathie Nina gegenüber verschwand irgendwann leider gänzlich. Fazit: "Das Lächeln des Bösen" klang für mich sehr vielversprechend und spannend, doch durch das vorhersehbare Geschehen konnte ich mich nicht für diesen Thriller begeistern. Es blieb mir alles zu durchsichtig, war mir leider zu langweilig und blieb somit unter meinen Erwartungen. © www.mybooksparadise.de

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