Petra Busch Mein wirst du bleiben

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Inhaltsangabe zu „Mein wirst du bleiben“ von Petra Busch

Miriam will ihre Mutter Thea ganz für sich, schon immer, um jeden Preis. Als diese bei einem schweren Unfall das Gedächtnis verliert, geht Miriam ganz in der Pflege auf. Auch wenn Thea von ihrer Tochter nichts mehr weiß. Hauptsache, Thea bleibt immer bei ihr in der Wohnung, dann kann nichts passieren. Dann wird Miriam nicht verlassen. Doch zwei Morde in der Nachbarschaft zerstören das erzwungene Idyll. Dass Hauptkommissar Ehrlinspiel das Leben der Opfer und Nachbarn durchleuchtet, macht Miriam ganz nervös. Als Thea aus ihrem goldenen Käfig ausbricht und in brütender Hitze durch Freiburg irrt, ahnt sie nicht, dass sie in großer Gefahr schwebt…

Unheimlich viele Personen und dadurch etwa verworren, aber trotzdem spannend.

— Trini68
Trini68

2. Fall für Hauptkommissar Ehrlinspiel...wieder mal lesenswert

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

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  • Der 2. Fall für Moritz Ehrlinspiel...

    Mein wirst du bleiben
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    20. February 2014 um 13:04

    Die Geschichte... Der Frührentner Martin Gärtner wird tot in seiner Wohnung aufgefunden. Die Obduktion ergibt, dass der zurückgezogen lebende Mann mit Nussöl vergiftet wurde, gegen das er allergisch war. Kriminalhauptkommissar Moritz Ehrlinspiel und seine Kollegen stehen vor einem Rätsel, bis eine Nachbarin von Martin Gärtner auf mysteriöse Art stirbt. Bei Kriminalhauptkommissar Moritz Ehrlinspiel und seinem Kollegen Paul Freitag schrillen die Alarmglocken und sie beginnen, die verbleibenden Bewohner des Mietshauses unter die Lupe zu nehmen. Da wären z.B. das junge Pärchen mit Kleinkind, die neugierige Hausmeisterin Britta Zenker und die religiöse Miriam Roth, die mit ihrer kranken Mutter Thea zusammenlebt. Thea Roth leidet seit einem Unfall unter Amnesie und kümmert sich ein wenig um ihre Mitmenschen, wie z.B. um das letzte Opfer. Ist das alles nur ein eigenartiger Zufall oder Thea Roth eine kaltblütige Mörder? Moritz Ehrlinspiel ermittelt in alle Richtungen... Meine Meinung: Da ich von "Schweig still, mein Kind" so begeistert war, habe ich den Nachfolger "Mein wirst du bleiben" von der lieben Kerry geschenkt bekommen. Die Geschichte beginnt am Montag, den 26. Juli, dauert bis Freitag, den 20. August, um 1 1/2 Jahre später mit dem Epilog zu enden. Als Schauplatz dient diesmal Freiburg. Moritz Ehrlinspiel, Jahrgang 1973, hat es für sein Alter schnell zum Kriminalhauptkommissar bei der Kripo Freiburg gebracht. Der attraktive Singlemann genießt sein Leben, liebt gutes Essen, seine Geschwister und seine beiden Katzen Bentley und Bugatti. Und auch diesmal taucht die neugierige Journalistin Hanna Brock auf und bringt Ehrlinspiels Leben gehörig durcheinander. Eine große Rolle spielt auch die Mittfünfzigerin Thea Roth, die seit ihrem Unfall vor 2 Jahren unter Gedächtnisverlust leidet und deshalb mit ihrer 32-jährigen Tochter Miriam zusammenlebt, die sich für ihre Mutter aufopfert. Alle Charaktere, allen voran Hauptperson Moritz Ehrlinspiel, wurden facettenreich ausgearbeitet, durch ihre Stärken, Schwächen, Ecken & Kanten kann sich der Leser hervorragend in die Figuren hineinversetzen. Auch in den Nebencharakteren wie Hanna Brock und Ehrlinspiels Partner Paul Freitag steckt noch Potential, weshalb ich mich schon auf die Fortsetzung "Zeig mir den Tod" freue. Allerdings finden hier zu viele Nebenfiguren Verwendung, aber das ist sicherlich Geschmackssache. In "Mein wirst du bleiben" trifft man auf unterschiedliche Bewohner eines Freiburger Mietshauses und viele dunkle Geheimnisse. Die Romanidee finde ich interessant und gut umgesetzt. Nach leichten Startschwierigkeiten, da sich die Story anfangs in die Länge zieht, gewinnt der 2. Band dieser Krimiserie an Fahrt und Spannung. Leider hatte ich den Täter schon ziemlich bald erraten, aber die gesamte Auflösung wird dennoch interessant präsentiert. Neben Haupterzähler Moritz Ehrlinspiel berichten diverse Nebencharaktere wie Thea Roth, Hanna Brock und Priester Tobias Müller (in der 3. Person) die Geschehnisse aus ihrer Sicht. Leider kommen hier zu viele Erzählperspektiven zum Einsatz, was in meinen Augen manchmal für Verwirrung sorgt, vielleicht hat dies die Autorin aber beabsichtigt... "Mein wirst du bleiben" beinhaltet ebenso viele Wirrungen wie Erzählperspektiven, Handlungsstränge und Nebenfiguren, was mir persönlich nicht ganz zusagt, denn ich hätte mir eine straffere Handlung mit dem Fokus auf das Wesentliche gewünscht. Der Schreibstil von Petra Busch lässt sich als packend bzw. ausdrucksstark beschreiben und rundet die Geschichte ab. Die düstere Atmosphäre von "Schweig still, mein Kind" fehlt hier komplett und auch die Dialoge konnten mich nicht 100%ig überzeugen. FAZIT:Auch wenn mir der Vorgänger "Schweig still, mein Kind" besser gefallen hat, so hat die Autorin einen weiteren interessanten Kriminalroman mit einem spannungsgeladenen Plot und einem reizvollen Protagonisten erschaffen. Leider beinhaltet "Mein wirst du bleiben" Unmengen an Handlungssträngen, Erzähler und Nebenfiguren, weshalb der 2. Ehrlinspiel-Krimi bescheidene 4 STERNE erhält.

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  • ich liebe Moritz Ehrlinspiel und Hanna Brock

    Mein wirst du bleiben
    aly53

    aly53

    07. November 2013 um 21:06

    Ich muß zugeben, mir gefällt die Reihe deshalb so gut weil ich Moritz Ehrlinspiel und Hanna Brock so sehr mag Zu der Geschichte diesmal, sie war für mich etwas undurchsichtig und ziemlich verwirrend, ich hab lange nicht wirklich durchgeblickt, erst letzten drittel wurde es richtig spannend und es hat sich auch vieles aufgeklärt. Es hat mir trortdem sehr gut gefallen, man hätte jedoch noch mehr Spannung reinbringen können. Ich bleib auf jeden Fall bei der Reihe dran.

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  • Definitiv nicht mein Fall

    Mein wirst du bleiben
    LEXI

    LEXI

    26. July 2013 um 13:09

    Da ich das Buch aufgrund einer Leseempfehlung kaufte, ging ich mit einer hohen Erwartungshaltung an den Inhalt heran. "Mein wirst du bleiben" hielt jedoch nicht, was ich mir von diesem Kriminalroman versprochen hatte. Als nach dem plötzlichen Tod des traumatisierten Frühpensionisten Martin Gärtner auch noch eine gehbehinderte alte Dame,Frau Wimmer, unter Gewalteinwirkung stirbt, ermittelt Kommissar Moritz Ehrlinspiel im näheren Umfeld und befragt vor allem die Nachbarschaft. Thea Roth, eine demenzkranke alte Dame, wird von ihrer Tochter Miriam aufopfernd gepflegt ... und im Privatleben des ermittelnden Kommissars taucht plötzlich Hanna Brock auf, eine Bekannte aus dem Vorgängerband (wie ich vermute). Die handelnden Figuren und die Ermittlungsarbeit der Polizei werden dermaßen detailliert beschrieben, dass es Mühe kostet, das Buch nicht aus den Händen zu legen. Ein schleppender Erzählstil und viele, langatmige Passagen werden mit mangelndem Spannungsaufbau kombiniert, die Auflösung des Falls wurde meinerseits beinahe schon herbei gesehnt. Fazit: weder Schreibstil, noch Plot bzw. die uninteressanten und unsympathischen Charaktere trugen dazu bei, mir auch nur das kleinste Lesevergnügen zu bereiten. "Definitiv nicht mein Fall."

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  • Rezension zu "Mein wirst du bleiben" von Petra Busch

    Mein wirst du bleiben
    leserin

    leserin

    Spannender Krimi aus Freiburg

    • 3
  • Rezension zu "Mein wirst du bleiben" von Petra Busch

    Mein wirst du bleiben
    EHCMElli

    EHCMElli

    Eine Tochter, die ihre Mutter nicht loslassen will- eine gute Geschichte

    • 2
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    23. July 2013 um 13:17
  • 2. Fall für Hauptkommissar Ehrlinspiel

    Mein wirst du bleiben
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    23. July 2013 um 10:23

    *ÜBER DIE AUTORIN* Petra Busch arbeitet als freie Autorin und als Texterin für internationale Kunden aus Wissenschaft, Technik und Kultur. Sie studierte Mathematik, Informatik, Literaturgeschichte und Musikwissenschaften und promovierte in Mediävistik. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. Für ihren Psychokrimi "Schweig still, mein Kind" erhielt Petra Busch den renommierten Friedrich-Glauser-Preis für das bestes Krimi-Debüt 2010. Neben Kriminalromanen veröffentlicht sie Kurzthriller und ist als Herausgeberin aktiv. Sie lebt im Nordschwarzwald. Website: www.petra-busch.de (aus amazon) *KURZBESCHREIBUNG DES BUCHES* Miriam will ihre Mutter Thea ganz für sich, schon immer, um jeden Preis. Als diese bei einem schweren Unfall das Gedächtnis verliert, geht Miriam ganz in der Pflege auf. Auch wenn Thea von ihrer Tochter nichts mehr weiß. Hauptsache, Thea bleibt immer bei ihr in der Wohnung, dann kann nichts passieren. Dann wird Miriam nicht verlassen. Doch zwei Morde in der Nachbarschaft zerstören das erzwungene Idyll. Dass Hauptkommissar Ehrlinspiel das Leben der Opfer und Nachbarn durchleuchtet, macht Miriam ganz nervös. Als Thea aus ihrem goldenen Käfig ausbricht und in brütender Hitze durch Freiburg irrt, ahnt sie nicht, dass sie in großer Gefahr schwebt… (aus amazon) *MEINE MEINUNG* Nachdem ich den 1. Band bereits verschlungen hatte, wollte ich mir selbstverständlich den Nachfolgeband nicht entgehen lassen. Direkt nach der Einleitung sowie dem 1. Kapitel schlägt es einem die Stimme und man wird sofort in den Bann gezogen. Spannung pur und man möchte das Buch kaum aus der Hand legen. Umgeben von psychisch labilen Menschen "nötigt" die Autorin den Leser immer mehr wissen zu wollen. Auch durch die Einflechtung der Liebelei mit Hanna (Verknüpfung zu Band 1) ist die Neugier kaum zu bremsen. Einen Satz möchte ich gerne herausgreifen, da er meiner Meinung nach, sehr viel Wahrheit enthält: Warum ärgerst du dich, dass Rosen Dornen haben. Freue dich lieber, dass der Dornenbusch Rosenblüten trägt. Mir hat das Buch gefallen sehr gut gefallen, deshalb vergebe ich auch die volle Punktzahl und freue mich schon auf eine weitere Fortsetzung.

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  • Eine gute Idee, leider nicht gut durchgeführt

    Mein wirst du bleiben
    brida

    brida

    25. March 2013 um 16:19

    Die Grund-Idee ist spannend. Leider habe ich beim Lesen den Eindruck gewonnen, dass dieses Buch unter Zeitdruck geschrieben wurde und ihm ein paar weitere Revisionen nicht geschadet hätten. Manches ist zu flach geraten und ein paar Episoden erschienen wie Seitenfüller. Schade!

  • Eine gute Idee, leider nicht gut durchgeführt

    Mein wirst du bleiben
    brida

    brida

    25. March 2013 um 16:18

    Nach dem ersten Buch 'Schweig still, mein Kind', das mich sehr fasziniert hat, war ich sehr gespannt auf den Folgeband.
    Die Grund-Idee ist spannend. Leider habe ich beim Lesen den Eindruck gewonnen, dass dieses Buch unter Zeitdruck geschrieben wurde und ihm ein paar weitere Revisionen nicht geschadet hätten. Manches ist zu flach geraten und ein paar Episoden erschienen wie Seitenfüller. Schade!

  • Rezension zu "Mein wirst du bleiben" von Petra Busch

    Mein wirst du bleiben
    Crazy

    Crazy

    Leider habe ich den Vorgänger nicht gelesen, denn dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich habe es aber nicht als störend empfunden, einige Informationen aus dem ersten Teil nicht zu kennen, denn meiner Meinung nach wird alles, was für die Handlung wichtig ist, erklärt. Wie so oft habe ich mich aber über den Klappentext geärgert. Dass Miriam nervös wird, als im Haus ermittelt wird, ist schon richtig, aber ich finde, dass es nicht das Hauptaugenmerk des Buches ist. Meiner Meinung nach ist eher ihre Mutter nervös. Die Charaktere haben mir gut gefallen und ich kann mir gur vorstellen, weitere Teile der Reihe zu lesen. Ich fand, dass das Ende vorhersehbar war, aber das hat mich beim Lesen überhaupt nicht gestört, weil ich mich in dem Buch einfach wohl gefühlt habe. Von mir gibt es vier Punkte und eine Kaufempfehlung.

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    • 2
  • Rezension zu "Mein wirst du bleiben" von Petra Busch

    Mein wirst du bleiben
    santina

    santina

    13. March 2012 um 22:36

    Inhaltsangabe Hauptkommissar Moritz Ehrlinspiel und sein Kollege und Freund Paul Freitag werden zu einem Mord in ein Mehrfamilienhaus gerufen. In der Milchtüte im Kühlschrank des verstorbenen Martin Gärtner findet die Polizei Spuren von Nußöl, auf das der Tote hochgradig allergisch war. Doch wer hatte einen Grund, den zurückgezogen lebenden Frührentner zu töten? Und warum hatte der Mann Lachs und Sekt im Kühlschrank, obwohl er sich über Jahre weg nur von Wurst und Brot ernährt hat und augenscheinlich auch nie viel Geld zur Verfügung hatte. Die Ermittler tappen im Dunkeln, als eine weitere Bewohnerin des gleichen Hauses getötet. Doch auch dieser Mord ergibt keinen Sinn. Die Nachbarin, Miriam, benimmt sich sehr seltsam. Auch ihre Mutter, die sie pflegt, scheint ein Geheimnis zu haben. Ausserdem erfährt der Leser von einem Mann, der genau dieses Mehrfamilienhaus und seine Bewohner seit längerer Zeit durch ein Teleskop beobachtet und alle Vorgänge genau auf Fotos dokumentiert. Als die Journalistin Hanna Brock auftaucht, mit der Moritz schon in seinem ersten Fall zu tun hatte, wird der Hauptkommisar ein wenig von seinen Problemen – die Polizei tappt immer noch im Dunkeln – abgelenkt. Doch Hannah kann sich nicht zurück halten, sie mischt sich in die Ermittlungen ein und nach einem weiteren Mordversuch gerät sie sogar selbst in Gefahr. Fazit Zum einen hat mich dieser Roman fasziniert, weil ich Freiburg und die Region um die Stadt gut kenne und es bereitet mir immer Freude, wenn ich ein Buch lesen kann, in dem ich die Gegend wiedererkenne. Darüber hinaus bin ich vom Schreibstil von Petra Busch total begeistert. Das Buch ist flüssig zu lesen. Die Personen werden vorgestellt und der Leser erfährt über jede Person in der Handlung soviel, wie er wissen muss. Die etwas ausschweifenderen Erzählungen, z.B. über Moritz, sind, auch wenn sie nicht unbedingt notwendig sind, keineswegs langweilig, sondern spannend wie das ganze Buch. Die Protagonisten sind sehr sympathisch, weil sie ihre guten, aber auch ihre schlechten Tage haben, wirken sie autentisch. Die Kapitel sind zum grössten Teil klar strukturiert, der Leser weiss immer genau, wer gerade “die Hauptrolle” spielt. In mehreren Passagen lässt die Autorin Personen zu Wort kommen, die man nicht sofort identifizieren kann und die entweder etwas verbotenes tun (z.B. Stalken) oder an die Ausführung eines Verbrechens denken. Natürlich denkt man beim Lesen darüber nach, wer der Mörder sein könnte bzw. die Mörder sein könnten. Petra Busch schafft es aber, den Leser immer wieder in die Irre zu führen, so dass nicht nur die Polizei, sondern auch der Leser wieder bei “null” anfangen muss. Genau das ist für mich das Besondere an diesem Buch. Wer Kriminalromane liebt, sollte “Mein wirst Du bleiben” lesen. Ich vergebe fünf von fünf Sternen. Auch wenn ich damit möglicherweise ein wenig zuviel verrate, wie es mit Moritz und Hanna weiter geht, bleibt am Ende offen. Ich hoffe daher darauf, dass Petra Busch Moritz Ehrlinspiel noch weiter ermitteln lässt. Ich wäre auf jeden Fall wieder dabei.

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  • Rezension zu "Mein wirst du bleiben" von Petra Busch

    Mein wirst du bleiben
    Ritja

    Ritja

    10. March 2012 um 10:33

    Ein Krimi sollte spannend und aufregend sowie einen guten Handlungsstrang und interessante Charaktere haben. Leider fehlt diesem Krimi fast alles. Die Handlung ist zäh und zieht sich über die Seiten, dass ich fast schon aufgegeben wollte. Ich habe das Buch nur widerwillig wieder zur Hand genommen, um endlich zum Ende zu kommen. Eigentlich war es mir schon egal, wer der Täter war. Die Geschichte beginnt eigentlich ganz gut und lässt sich auch gut lesen. Die ersten Seiten erwecken einen positiven Eindruck und lassen auf einen guten Krimi hoffen, jedoch verliert sich die Autorin schnell in Kleinigkeiten und Nebensächlichkeiten, die doch sehr vom eigentlichen Geschehen ablenken. Die Ermittlungen werden immer langsamer und zähflüssiger und immer wieder gewinnen Nebenhandlungen (Beziehungs-hin-und-her zwischen Hanna und Moritz)mehr an Bedeutung als die eigentliche Handlung. Auch ihre Hauptfigur, Kriminalhauptkommissar Ehrlinspiel, wirkt in dieser Geschichte fad und farblos sowie (auf mich) unsympathisch. Einzig sein Partner Freitag rettet so manche Seite und gewinnt während der Geschichte noch etwas an Profil. Für mich war dieser Krimi eine Enttäuschung und hatte leider nicht sehr viel mit Lesevergnügen zu tun. Bei den vielen positiven Bewertungen hatte ich mehr erwartet. Schade!

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  • Rezension zu "Mein wirst du bleiben" von Petra Busch

    Mein wirst du bleiben
    abuelita

    abuelita

    02. March 2012 um 20:19

    Wer ist Opfer, wer ist Täter? Wo verläuft die Grenze zwischen Schuld und Unschuld ? Nachdem ich vom ersten Buch der Autorin so begeistert war muss ich hier nun leider einige Abstriche machen… Um was geht es? Miriam will ihre Mutter Thea ganz für sich haben, Als diese bei einem schweren Unfall ihr Gedächtnis verliert, geht Miriam ganz in der Pflege auf. Doch ein Mord in der Nachbarschaft zerstört das erzwungene Idyll. . Dass Hauptkommissar Ehrlinspiel das Leben des Opfers und der Nachbarn durchleuchtet, macht Miriam ganz nervös…… Es gibt in diesem Buch sehr viele Menschen mit Problemen, vielleicht zu viele und dadurch wird man als Leser zwar nicht verunsichert (es ist relativ bald klar, wer der Mörder ist), aber doch an die Grenze des noch Erträglichen herangeführt. Die Spannung kommt dadurch auch etwas zu kurz. Es ist der zweite Fall von Hauptkommissar Ehrlinspiel und sein Privatleben – nun, davon erfahren wir jetzt ein wenig mehr. Ob das noch was wird mit ihm und Hanna Brock? Leider fand ich ihn längst nicht so sympathisch wie in 'Schweig still, mein Kind', wobei ich mir dieses Unbehagen ihm gegenüber selbst nicht mal so richtig erklären kann..... Psychologisch ausgefeilt, alle Charaktere sehr gut ausgearbeitet und „den Fall“ klar und schlüssig am Ende zusammengefügt – das und den klaren Schreibstil zeichnet auch dieses Buch aus. Ich hoffe, dass es Frau Busch gelingt, beim nächsten Buch wieder ein klein wenig mehr Spannung zu erzeugen.

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  • Rezension zu "Mein wirst du bleiben" von Petra Busch

    Mein wirst du bleiben
    KyraCade

    KyraCade

    10. January 2012 um 20:23

    Nach einem schweren Unfall liegt Miriams Mutter im Koma. Als sie wieder erwacht, sorgt sich die Tochter rührend um Thea und nimmt sie bei sich auf. Scheinbar findet sie schnell wieder ins Leben zurück und kümmert sich um die alten Bewohner im Haus. Doch eines Tages wird Martin Gärtner vergiftet in seiner Wohnung aufgefunden und der Polizei fehlen Spuren und Motiv. Lange tappen sie im Dunkeln, bis eine zweite Person aus dem Wohnhaus stirbt. Auch um sie hatte sich Thea gekümmert. Ist sie eine kaltblütige Mörderin oder alles nur Zufall? Die Kommissare Ehrlinspiel und Freitag sind ratlos. Aber was hat es mit dem seltsamen Nachbarn auf sich, der mit einem Fernrohr die Gegend absucht? Und wieso ist der Arzt der beiden Opfer so nervös? „Mein wirst du bleiben“ ist der zweite Roman von Petra Busch. Bereits mit ihrem Debüt „Schweig still, mein Kind“ hat sie Erfolge feiern können. Ihre Krimis spielen in Freiburg und Umgebung und haben alles, was das Genre braucht. Zwei befreundete Kommissare mit ihren Eigenheiten – so sammelt Moritz Ehrlinspiel Kochrezepte für seine Kater Bentley und Bugatti. Leichen, die plötzlich irgendwo auftauchen und fehlende Motive. Außerdem ist da noch Hanna Brock, eine Journalistin aus Hamburg, die ihre Nase in alles stecken muss, was sie nichts angeht. Das zweite Buch von Busch ist flüssig zu lesen. Die Verwicklungen machen Spaß und sorgen für die nötige Spannung. Immer wieder lotst die Autorin den Leser auf eine Fährte, wer der Mörder sein könnte. Man fiebert mit, verdächtigt mal die eine, mal die andere Figur und ist völlig baff, wie Busch die Geschichte auflöst. Eine gute Ortskenntnis ist zu erkennen und die Beschreibungen der Umgebung machen es einfach, sich alles vorzustellen. Auch werden die Charaktere gut beschrieben. Ihr Innenleben ist mit Liebe zu Details offengelegt. Dadurch wird es möglich gemacht, sich leicht in die einzelnen Personen hineinzuversetzen. Die Neugierde der Presseleute, die Ungeduld der Staatsanwältin, ein träger Polizist und natürlich das Tratschweib aus dem Haus. Weder überzogen noch zu aufdringlich schreibt Petra Busch und man kann sich die Ereignisse gut in der Nachbarschaft vorstellen. Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen. Ohne lange Aufenthalte beim Pathologen zu schildern und langweilige Erzählungen über zu ausführliche Polizeiarbeit, die man zur Genüge aus „CSI“ kennt. Zu viel will ich aber nicht verraten, sonst ist der Überraschungseffekt weg. Hilfreich scheint allerdings der Blick in „Schweig still, mein Kind“. Damit versteht man die Verbindung zwischen Ehrlinspiel und Brock und weiß, was zwischen beiden bereits geschehen ist und auf welche Ereignisse Bezug genommen wird. Eine Geschichte, spannend bis zur letzten Seite. „Doch die Schwingen des Bösen haben sich abermals über dich gebreitet, haben dich davongetragen, dich mir gestohlen.“ (Mein wirst du bleiben, S. 8)

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  • Rezension zu "Mein wirst du bleiben" von Petra Busch

    Mein wirst du bleiben
    Karr

    Karr

    05. December 2011 um 18:16

    Das ist ein seltsamer Todes- bzw Mordfall mit dem sich Kommissar Ehrlinspiel und seine Kollegen von der Freiburger Kripo zu befassen haben: Martin Gärtner, Frührentner, lebte sehr zurückgezogen und fast ohne jeden Kontakt - abgesehen von seinem Hund Jagger - nach Mick Jagger - in einem Sechs-Familienhaus in der Draisstraße, in einem Stadtviertel, das man "das Montmartre von Freiburg" nennt: hier wohnen Studenten und Professoren, Hartz IV-Empfänger und Gutverdiener nebeneinander. Der Tod von Martin Gärtner sieht zuerst ganz normal aus: Die Hausmeisterin öffnet die Wohnung, weil sie den Hund seit zwei Tagen bellen hört und findet den Toten in der Küche. Die Polizei wird gerufen und auch der Hausarzt, der fast geneigt ist, eine natürliche Todesursache zu bescheinigen - immerhin sind keine Kampfspuren oder Verletzungen zu sehen. Dass aber etwas nicht mit rechten Dingen zuging, stellt sich erst bei der Obduktion durch den Rechtsmediziner heraus: Martin Gärtner hatte eine Nussallergie - und er starb an einem anaphylaktischen Schock: die Milch aus seinem Kühlschrank war mit Nussöl versetzt. Für die Polizei stellt sich die Frage: Wer hätte überhaupt ein Motiv gehabt, den zurückgezogen lebenden Mann zu töten? Zum Frührentner war Gärtner wegen der psychischen Probleme geworden, unter denen er litt, nachdem er vor Jahren als LKW-Fahrer ein Mädchen überfahren hatte. Haben hier etwa Angehörige Rache geübt? Und dann wird die hochbetagte Rentnerin aus dem Dachgeschoss auf der Draisstraße auf perfide Art und Weise getötet... Ab sofort stehen jetzt die Bewohner aus dem Haus in der Draisstraße im Mittelpunkt der Ermittlungen. So einfühlsam und genau wie Petra Busch erzählt im Augenblick keine andere deutsche Autorin von Verbrechen und Mord. Keine schaut genauer hin, keine bringt das Leben und das Verbrechen so auf den Punkt.

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  • Rezension zu "Mein wirst du bleiben" von Petra Busch

    Mein wirst du bleiben
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. November 2011 um 07:47

    Klappentext: Miriam will ihre Mutter Thea ganz für sich, schon immer, um jeden Preis. Als diese bei einem schweren Unfall das Gedächtnis verliert, geht Miriam ganz in der Pflege auf. Auch wenn Thea von ihrer Tochter nichts mehr weiß. Hauptsache, Thea bleibt immer bei ihr in der Wohnung, dann kann nichts passieren. Dann wird Miriam nicht verlassen. Doch zwei Morde in der Nachbarschaft zerstören das erzwungene Idyll. Dass Hauptkommissar Ehrlinspiel das Leben der Opfer und Nachbarn durchleuchtet, macht Miriam ganz nervös. Als Thea aus ihrem goldenen Käfig ausbricht und in brütender Hitze durch Freiburg irrt, ahnt sie nicht, dass sie in großer Gefahr schwebt… Meine Meinung: Achtung, da es sich hier um den zweiten Fall mit Hauptkommissar Ehrlinspiel handelt, ist die Gefahr des Spoilerns gegeben. Obwohl es sich hier um den zweiten Fall von Petra Busch handelt, habe ich diesen dennoch gelesen, ohne dass ich den ersten Band „Schweig still, mein Kind“ kannte. Ich denke dies sollte auch kein Problem sein, da es sich hier dennoch um einen in sich abgeschlossenen Kriminalfall handelt und zwischenzeitlich anscheinend kleinere Rückblenden auf den ersten Fall gegeben sind. So hatte ich also auch nicht das Gefühl es fehlt etwas. Der Leser wird schnell mit dem ersten Mord konfrontiert und lernt den Kommissar und sein Ermittlerteam kennen. Auch werden schnell die Protagonisten Miriam und deren Mutter Thea vorgestellt, die anscheinend eine sehr innige Beziehung zueinander haben und zusammenwohnen. Die Tochter kümmert sich aufopferungsvoll um die Mutter, während die Mutter sich anscheinend aus den Fängen der Tochter, zu befreien versucht. So baut sich dieser Kriminalfall Stück für Stück auf und einige Morde passieren in diesem so unscheinbaren Wohnhaus. Es gibt verschiedene Perspektiven, die der Leser erlebt, zu einem die des Kommissares und seinen Kollegen. Dann wären da noch Miriam und ihre Mutter und nicht zuletzt noch einige andere Personen. Alle Handlungsstränge fügen sich dem Ende zusammen und führen so zu der Lösung. Für mich jedoch stand trotz der vielen versteckten Anspielungen und Irrwegen, der Täter schnell fest. Leider hatte ich ein klein wenig Probleme mit dem Schreibstil. Mir kam dieser Roman einfach zu langatmig vor, bis wirklich etwas passierte. Normalerweise lese ich Krimis immer recht schnell doch bei diesem hier brauchte ich über eine Woche. Der Schreibstil war mir etwas zu „dicht“ – es gab viele zusätzliche Gedankengänge der Personen im Verlauf der Handlung, die Ermittler tappen endlos lang Zeit im Dunkeln und das empfand ich einfach zu trocken und zu lang. Dagegen hatte ich, als es auf das Ende zuging, das Gefühl, die Lösung kommt mir nur noch um die Ohren geflogen. Ich fand dieses Ende etwas übertrieben, ja fast unrealistisch und dachte mir nur schade, das hätte auch etwas anders verpackt werden können. Dies gab mir dann leider für diesen Roman den letzten Rest. Das Cover finde ich richtig gut gemacht, der Titel ist schwarz verschmiert auf weißem Hintergrund, ein Schlüsselbund wird abgebildet. Der Titel passt perfekt zu der Handlung. Mit 444 Seiten hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht, damit dieser Krimi für mich interessanter geworden wäre. Fazit: An sich ein guter durchschnittlicher Kriminalroman, der viele psychische Probleme der Figuren beinhaltet. Sehr gut gefiel mir, dass die Autorin zeigt, dass man auch einen Kriminalfall aufbauen kann, ohne zu viele blutige Details bei den Morden zu verwenden. Wäre der Schreibstil mir nicht so langatmig erschienen, wäre es für mich der perfekte Krimi geworden. © Michaela Gutowsky

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