Petra Busch Schweig still, mein Kind

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Inhaltsangabe zu „Schweig still, mein Kind“ von Petra Busch

Ein 500-Seelen-Dorf im Schwarzwald. Das pure Idyll, so scheint es. Dann liegt in der nahen Rabenschlucht eine tote Schwangere. Sie war gerade erst nach zehn Jahren in ihre Heimat zurückgekehrt. Hauptkommissar Ehrlinspiel nimmt die Ermittlungen auf – und stößt auf mehr als ein düsteres Dorfgeheimnis. Und eine zweite Leiche …

Spannend, interessante Thematik. Da lernt man noch was.

— Sancandela

Ein wirklich gelungener Thriller! Die Geschichte hat mir super gefallen und sie bietet Spannung bis zum Schluss.

— isabell_xo

Ein packender Psychokrimi mit einem Showdown in der Rabenschlucht und einer ebenso überraschenden wie logischen Auflösung.

— Barbara62

Ein wunderbar poetischer und gleichzeitig spannender Kriminalroman

— ClaudiasWortwelten

Liest sich gut, hätte aber an der ein oder anderen Stelle noch ein wenig mehr Pep vertragen können.

— Thrillerlady

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  • Sehr spannendes Debüt

    Schweig still, mein Kind

    KerstinTh

    04. August 2017 um 08:10

    Hanna Brock ist Reporterin und gerade auf Recherche für ihren Wanderführer und wandert durch die Freiburger Umgebung. In der Rabenschlucht angekommen stößt sie auf eine Leiche. Kriminalhauptkommissar Moritz Ehrlinspiel wird zum Tatort gerufen. Bei der Leiche handelt es sich um eine Frau. Die Frau war zum Todeszeitpunkt hochschwanger, nun fehlt von dem Kind jeder Spur. Was hat es damit auf sich und wo ist der Säugling? Bei seinen Ermittlungen stößt Ehrlinspiel auf einige Ereignisse, die zehn Jahr zurückliegen und nun relevant erscheinen. Und dann muss sich Ehrlinspiel auch noch mit der Reporterin rumschlagen, denn die hat nicht vor abzureisen. Mich hat dieser Debüt-Krimi von Petra Busch gefesselt. Von Anfang an war Spannung vorhanden – diese hat auch bis zur letzten Seite gehalten. Der Schreibstil ist angenehm, gut zu lesen und sehr fesselnd. Alls wird gut beschrieben, so dass es stellenweise zu Kino-im-Kopf kommt. Die Charaktere sind ausgereift und wirken realistisch. Vor allem Kriminalhauptkommissar Ehrlinspiel war mir sympathisch. Die Handlung war sehr schlüssig und der Leser konnte sie aus unterschiedlichen Perspektiven verfolgen. Gefallen hat mir auch die Szenerie. Das Ganze spielt sich in einem 500-Seelen-Dorf ab und einer der Protagonisten ist ein autistischer junger Mann. Es zeigt sich schnell, wie es in so einem kleinen Dorf zugeht. Scheu gegenüber Anderen und Fremden und Aberglaube spielt auch eine große Rolle. Mir hat dieser Kriminalroman wirklich sehr gut gefallen und ich habe an ihm nichts auszusetzten, deshalb erhält er von mir volle fünf von fünf Sternen und eine klare Leseempfehlung!

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  • Schwaches Buch

    Schweig still, mein Kind

    aliinaa1309

    03. April 2017 um 15:25

    In diesem Buch geht es um ein kleines Dorf wo eine Leiche gefunden wurde. Besagte Leich war aber schwanger und ihr Baby entfernt. Der Komissar Ehrlinspiel muss nun den Täter finden und deckt damit ein Jahrzehnte langes Geheimnis auf. Und nicht nur das, eine aufsässige Journalisten mischt sich auch noch in seine Ermittlungen ein.Dieses Buch fand ich deshalb interessant, weil es um eine tote Schwangere und einen Autistischen Bruder handelt. Zwei Elemente die ich so zusammen noch nie irgendwo erlebt habe. Vor weg möchte ich noch großen Respekt an die Autorin abgeben da sie den Autismus leicht veranschaulicht ohne ihn irgendwo schlecht zu machen. Doch wer ein Buch mit viel Handlung sucht ist hier definitiv an der falschen Adresse. Es gibt viele Rückblenden in die Vergangenheit und man erfährt wirklich viel über die einzelnen Charaktere. Jeder einzige hat einen einzigartigen Charakter. Vor allem über den Hauptkommissar wird viel erzählt. Anfangs hat mich dieser Kriminalroman wirklich in seinen Bann gezogen. Ein düstere, kleines Dorf im Schwarzwald mit einer sagenumwobenen Landschaft, so wird es anfangs beschrieben. Vor allem Spannung wird anfangs aufgebaut, die verfliegt aber gänzlich mit der Zeit. Doch nach kurzer Zeit stellt man schon fest das viel erzählt und wenig getan wird. Man könnte diese ca. 450 Seiten auf 200 runter bringen und trotzdem hätte man die Geschichte dahinter genießen können. Bis zum letzten drittel hat diese langgezogene Erzählung mich noch unterhalten können, obwohl ich so etwas überhaupt nicht ab kann. Ich war echt überrascht wie gut die Autorin das hinbekommen hat. Leider war dann das letzte drittel wirklich langweilig und unnötig denn es wurden Informationen zum Ende hin preis gegeben, die man aber nicht zum Lösen des Falles braucht. Aber das Ende und die Auflösung haben mich wirklich überrascht. Man grübelt und grübelt und denkt mehrmals man hätte den Täter gefunden und hofft auf die Auflösung und schwupps gibt es schon wieder eine Wendung. Alles in allem empfehle ich dieses Buch nur für Leute die langatmige Geschichten gerne lesen und viel über einzelne Personen erfahren möchten. Ich persönlich habe mich zu dem letzten Drittel nur noch gezwungen. Die Tatsache das es um ein Interessantes Thema geht (Autismus und Mord) macht dies aber leider nicht wett.

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  • Mord im Schwarzwalddorf

    Schweig still, mein Kind

    Barbara62

    18. March 2016 um 09:14

    Die Autorin Petra Busch lebt in Baden, ist promovierte Mediävistin und Schweig still mein Kind war ihr erster Krimi, wurde 2010 mit dem renommierten Friedrich-Glauser-Preis für das bestes Krimi-Debüt ausgezeichnet und ist zugleich der Beginn der Reihe um den Freiburger Kriminalhauptkommissar Moritz Ehrlinspiel.Ehrlinspiel ermittelt in diesem ersten Fall nicht in Freiburg, sondern in einem Schwarzwalddorf in der Nähe. Dort ist die Journalistin mit Karriereknick Hanna Brock in der Rabenschlucht auf die Leiche einer erschlagenen jungen Frau gestoßen, der man ihr ungeborenes Kind aus dem Leib geschnitten hat.Schnell ermittelt Ehrlinspiel, dass es sich um die Bauerntochter Elisabeth Sommer handelt, die vor zehn Jahren spurlos verschwunden ist und nun zum 60. Geburtstag ihres Vaters erstmals zurückgekehrt ist.Obwohl das Thema nicht unbedingt neu ist, ist es doch sehr spannend und innovativ umgesetzt. Die Charaktere sind vertieft dargestellt, der sympathische Kommissar ist ein zufriedener und humorvoller Mensch, der ein ambivalentes Verhältnis zur Journalistin aufbaut, geprägt einerseits von Wut über ihre Einmischung, andererseits von Bewunderung für ihr Einfühlungsvermögen. Herausragend ist die Darstellung von Bruno, dem autistischen Bruder der Toten, aus dessen Sicht einige Kapitel geschrieben sind, und der für die Dörfler der Hauptverdächtige ist. Überhaupt ist die Schilderung der Dorfbewohner, ihres Volksglaubens und ihrer sorgsam gehüteten Geheimnisse gut gelungen.Ein packender Psychokrimi mit einem Showdown in der Rabenschlucht und einer ebenso überraschenden wie logischen Auflösung.

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  • Petra Busch - Schweig still, mein Kind

    Schweig still, mein Kind

    ClaudiasWortwelten

    04. March 2016 um 10:37

    Inhalt: Hanna Brock, eine Redakteurin aus Hamburg, die im Schwarzwald für einen Wanderführer recherchiert, findet bei einer ihrer Wanderungen, nahe eines kleinen, idyllisch gelegenen Dorfes, die grausam zugerichtete Leiche einer schwangeren Frau. Die Tote wurde nicht nur brutal erschlagen, man hatte ihr auch ihr ungeborenes Kind aus dem Bauch geschnitten. Bei der Leiche handelt es sich um Elisabeth Sommer, die zehn Jahre zuvor dem Dorf den Rücken gekehrt hatte, den Kontakt zu ihrer Familie und ihren Freunden abbrach und erst ein paar Tage vor ihrer Ermordung zurückgekehrt war, um mit ihrem Vater dessen 60. Geburtstag zu feiern. Als Moritz Ehrlinspiel, Kriminalhauptkommissar aus Freiburg, mit dem Fall betraut wird, stößt er bei der verschworenen und von Aberglauben geprägten Dorfgemeinschaft auf eine Mauer des Schweigens. Die Dorfbewohner scheinen kein Interesse daran zu haben, ihn bei seiner Ermittlungsarbeit zu unterstützen, sondern hüten offenbar ein Geheimnis, das in die Vergangenheit zurückreicht und keinesfalls ans Licht kommen darf. Auch die Familie der Toten verhält sich recht eigenartig, denn während ihr Vater an seiner Trauer fast zerbricht, erweist sich ihre herrschsüchtige Mutter als emotionslos und wenig betroffen von der Ermordung ihrer einzigen Tochter. Hat der Bruder Elisabeths, der autistische Eigenbrötler Bruno, etwas mit dem Mord an seiner Schwester zu tun? Wo ist das ungeborene Baby, das der Toten entrissen wurde? Und welches düstere Geheimnis hüten die Dorfbewohner? Ehrlinspiel wird klar, dass er mit seinen Ermittlungen offenbar in ein Wespennest gestochen hat und das Motiv des Verbrechens in der Vergangenheit zu suchen ist. Hanna Brock ist ihm bei seinen Ermittlungen auch keine große Hilfe, denn die ermittelt im Alleingang und behält ihre gewonnenen Informationen zunächst für sich. Um den Fall zu lösen, muss Ehrlinspiel aber mit der neugierigen und recht eigenwilligen Journalistin kooperieren. Meine persönliche Meinung:Bei Schweig still, mein Kind handelt es sich um den ersten Fall des Freiburger Kommissars Moritz Ehrlinspiel, dem inzwischen zwei weitere gefolgt sind. Für ihren ersten Kriminalroman wurde Petra Busch 2010 mit dem renommierten Friedrich-Glauser-Preis für das beste Debüt ausgezeichnet. Doch auch von solchen Preisen darf man sich nicht blenden lassen. Schweig still, mein Kind hat diesen Preis aber vollkommen zu Recht erhalten. Meiner Meinung nach ist es einer der besten deutschsprachigen Kriminalromane und ich habe ihn innerhalb weniger Nächte regelrecht verschlungen. Besonders beeindruckt war ich sofort von der poetischen Sprache, die man im Krimigenre leider oft vermisst. Einen Kriminalroman in einer so schönen und dennoch klaren Sprache zu lesen, ist wirklich ein Genuss. Fasziniert war ich nicht nur von dem sorgfältig konstruierten Spannungsbogen, dem Perspektivwechsel, der mich immer wieder auf die falsche Fährte führte, von vielen überraschenden Wendungen, die die knisternde Spannung bis zum Schluss anhalten ließen, sondern auch von den liebevoll gezeichneten und glaubwürdig dargestellten Charakteren. Der Hauptprotagonist Moritz Ehrlinspiel ist mir sofort ans Herz gewachsen, denn er ist anders als die ewig frustrierten, unzufriedenen, depressiven, vereinsamten und kränkelnden Ermittler, die ansonsten die Krimilandschaft bevölkern. Er lebt zwar alleine, ist zweifellos ein Mann mit Ecken und Kanten, aber er ist doch recht zufrieden, liebt gutes Essen und hat liebenswürdige Charaktereigenschaften. So kreiert er zum Beispiel in seiner Freizeit Futterrezepte für seine beiden Kater Bentley und Bugatti. Man merkt, dass die Autorin für ihre Bücher sehr akribisch recherchiert. Die Polizeiarbeit und auch die Arbeit der Gerichtsmediziner werden sehr authentisch dargestellt. Besonders beeindruckt haben mich die Passagen, die aus der Perspektive des Autisten Bruno erzählt sind, und Einblicke in die Sichtweise eines Savants, also eines autistischen Menschen mit einer Inselbegabung gewähren. Für mich hat Schweig still, mein Kind alles, was ein guter und spannender Kriminalroman braucht: einen raffinierten, gut durchdachten und stimmigen Plot, unvorhersehbare Wendungen, glaubhafte Charaktere, sympathische Ermittler, dunkle Geheimnisse, menschliche Abgründe und eine düstere Novemberstimmung. Wer in Krimis auf blutige Details und brutale Gewaltdarstellungen wartet, wird jedoch enttäuscht sein. Stattdessen beweist die Autorin, dass man auch mit leisen Tönen und auf einfühlsame Art und Weise von Verbrechen und Morden erzählen und beim Leser dennoch Spannung und Gänsehaut erzeugen kann. Wer solche Krimis mag, dem seien auch die anderen Kriminalromane von Petra Busch wärmstens ans Herz gelegt.

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  • Schweig still, mein Kind

    Schweig still, mein Kind

    clary999

    29. March 2015 um 19:06

    „Die Schande. Der Schmerz. Die Suche…“ Zitat aus dem Buch, Seite 78 „Kurzbeschreibung: Ein 500-Seelen-Dorf im Schwarzwald. Das pure Idyll, so scheint es. Dann liegt in der nahen Rabenschlucht eine tote Schwangere. Sie war gerade erst nach zehn Jahren in ihre Heimat zurückgekehrt. Hauptkommissar Ehrlinspiel nimmt die Ermittlungen auf – und stößt auf mehr als ein düsteres Dorfgeheimnis. Und eine zweite Leiche …“ Zum Inhalt: Die Redakteurin Hanna Brock findet in der Rabenschlucht, die früher eine Gerichtsstätte war, unweit von einem kleinen Dorf die Leiche einer schwangeren Frau. Der Hauptkommissar Moritz Ehrlinspiel übernimmt den Fall. Die Tote, Elisabeth Sommer, wurde erschlagen und ihr ungeborenes Baby aus dem Bauch herausgeschnitten. Bei den Ermittlungen stößt Moritz immer wieder auf Schweigen, Ablehnung, aber auch kleinen Andeutungen zu einem geheimnisvollen Ereignis vor zehn Jahren. Elisabeth Sommer war damals von zuhause ausgerissen und erst vor ein paar Tagen wieder gekommen. Ihre Familie und Freunde aus der damaligen Jugendclique verbergen etwas. Ist einer von ihnen der Mörder?...  „Da sah sie ihn. Sie erkannte die Silhouette sofort. Er stand zwischen den Häusern und Ställen, die sich im blassen Mondlicht wie schwarze Vierecke vor dem Schnee abzeichneten. Sie rief seinen Namen, ging fröhlich, die Auffahrt zu der Scheune hinauf. In dieser Nacht hatte der Himmel seine Pforte verschlossen…“ Zitat aus dem Buch , Seite 81 Meine Meinung: Die Schreibweise von Petra Busch ist fließend. Die verschiedenen Charakteren, ihre Gefühle und ihre Erinnerungen sind emotional und teilweise sehr bedrückend beschrieben. Besonders interessant war Bruno, der ein Autist mit einem Savant-Syndrom ist. Als Leser konnte ich einen kleinen Eindruck zu der Krankheit und deren Facetten bekommen. Der Hauptkommissar Moritz Ehrlinspiel ist sympathisch, allerdings fällt es ihm als Außenseiter nicht leicht an die Dorfbewohner heranzukommen. Hanna Brock (die mir Anfang nicht so gefallen hat) hingegen kann ein paar kleine Geheimnis mit Verständnis herauskriegen. Der Mörder bleibt erst mal im Dunklen. Der Prolog ist geheimnisvoll und auch die nächsten Kapitel sind fesselnd. Leider sinkt die Spannung manchmal im späteren Handlungsablauf und es wird dadurch stellenweise langatmig. Die Auflösung ist aber spannend und überzeugend!  Insgesamt finde ich den Krimi für einen Debütroman, gut gelungen. Ein etwas ruhiger Krimi, aber trotzdem lesenswert. 3,5 Sterne

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  • Absolut lesenswert

    Schweig still, mein Kind

    Anjaxxx

    19. December 2014 um 12:28

    Ein absolut solider, lesenswerter Kriminalroman der mich echt berührt hat. Das Buch beginnt gleich mit der ersten Leiche und Kommissar Ehrlinspiel stösst auf verbohrte Dorfbewohner, von denen nichts zu erfahren ist, die allerdings auch alle ihre eigenen Geheimnisse zu tragen haben. Hanna, die surch Zufall die erste Leiche findet, kann es nicht lassen und ermittelt auch auf ihre Weise mit, was Ehrlinspiel gar nicht passt und zwischen beiden entsteht schnell eine Hassliebe. Ich habe echt gerne von den beiden gelesen mich hat aber auch total interessiert wie es um die einzelnen Dorfbewohner steht. Schnell geht der Verdacht in eine bestimmte Richtung, hier muss ich allerdings sagen das alles doch ziemlich vorhersehbar war und man wusste was nicht sein kann und dann halt daraus schliessen kann wer denn nun der Täter ist. Hat mich aber nicht gestört denn spannend war das Buch trotzdem und am Ende erfährt man dann nochmal die ganze Wahrheit und es bleiben keine Fragen mehr offen. Grad die letzten seiten und die Geschichten um Sina haben mich sehr berührt. Tolles Buch!

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  • soliders Krimilesevergnügen

    Schweig still, mein Kind

    Thrillerlady

    Schweig still, mein Kind von Petra Busch (Krimi, 2010) - solides Krimilesevergnügen - Bei diesem Krimi handelt es sich um den Ersten der im Nordschwarzwald lebenden Autorin. In der Rabenschlucht in der Idylle eines kleinen Dorfes im Schwarzwald liegt eine tote Schwangere, die gerade erst nach Jahren in ihre Heimat zurückgekehrt war. Ein Fall für Hauptkommissar Ehrlinspiel, der auf mehr als auf ein Dorfgeheimnis stößt... Insgesamt hat mir der Krimi gut gefallen, er liest sich gut und ist interessant gestaltet, so dass man gerne am Ball bleibt, um zu erfahren, was den Leser am Ende erwartet. Die Thematik empfand ich als sehr interessant, gerade zum Ende hin, denn sie enthält wissenschaftliche Elemente, die allerdings nicht sachbuchmäßigauftreten und man somit noch etwas lernt. Als ein wenig anstrengend empfand ich, dass in der Story schon recht viele Personen enthalten sind, wo ich bei der ein oder anderen zwischendurch noch mal überlegen musste, wer das noch mal war. Es war sehr interessant zu lesen, wie verstockt die Dorfgemeinschaft doch war und wie sich erst nach und nach die Geheimnisse lüfteten, die dieses Dorf umgaben. Gerade die Geheimnisse, die sich erst ganz zum Schluss lüfteten hatten es in sich und gaben dem Krimi das gewisse Etwas, was mir bis dahin ein wenig fehlte. Wirkliche Hochspannung wird man hier weniger finden, aber es ist eine gewisse Grundspannung vorhanden, die den Leser immer weiter lesen lässt. Somit gehört dieser Krimi eher zu den leiseren seiner Art, der vom Finale lebt und dieses ihn erst richtig aufleben lässt. Fazit: Ein solider Krimi, der von seinem Finale lebt. Wer auch ohne Hochspannung auskommt wird hieran sicher seine Freude haben. Note: 2-

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    • 3

    Blackfairy71

    18. November 2014 um 11:51
  • super Start der Krimireihe

    Schweig still, mein Kind

    aly53

    Dies ist der erste Teil rund ujm die Redakteurin Hanna Brock und den Komissar Moritz Ehrlinspiel, von den beiden möcht ich gern mehr lesen sie sind supersympathisch. Beide verschlägt es in das 500 Seilen Dorf. Das einiges zu verbergen hat und in dem einn sogenannter Volksglaube regiert, die geschichte um den Rabenmann, der so wie es erzählt wird, jedes Jahr wenn es schneit ein Menschenleben holt. Doch istz daran wirklich was dran? Das Duo hat es nicht wirklich leicht in dem Örtchen, da niemand von draußen reinkommen soll. Aber zum Punkt es gibt eine Tote Schwangere, das Kind aus dem Leib entfernt, 10 Jahre vorher wurde schon einmal ein Kind geraubt und ward nie wieder gesehen. Dem Täter kommt man aucvh schnell auf die Spur, abert es ist nicht immer alles wie es scheint. Überraschende Wendungen gibt es bis zum schluss. Das ist eine Reihe von der ich mehr lesen möchte. Ist mir sehr sympathisch. Ich fand es auch sehr gut, wie man Einblicke in die Welt eines Autisten geboten hat. Wirklich ein sehr gelungenes Debüt.

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    • 2
  • Spannend bis zum Schluß

    Schweig still, mein Kind

    Heleflo

    16. October 2013 um 17:30

    Klappentext: Ein 500-Seelen-Dorf im Schwarzwald. Das pure Idyll, so scheint es. Dann liegt in der nahen Rabenschlucht eine tote Schwangere. Sie war gerade erst nach zehn Jahren in ihre Heimat zurückgekehrt. Hauptkommissar Ehrlinspiel nimmt die Ermittlungen auf – und stößt auf mehr als ein düsteres Dorfgeheimnis. Und eine zweite Leiche …(Amazon) Meinung: Ein Buch,in dem es um Mord, Aberglaube, einer eingeschworenen Dorfgemeinschaft und einem Verdächtigen mit Autismus geht. Eigentlich ein altbekanntes Schema: Polizist kommt zum ermitteln in kleines Dorf, keiner will was mit ihm zu tun haben, es gibt jede Menge Geheimnisse und den unvermeidlichen „Dorfdeppen“. In diesem Buch von Petra Busch funktioniert aber all das so gut, dass ein dichter und sehr spannender Thriller dabei rauskommt. Ein Buch, dass ich nur schwer zur Seite legen konnte, da ich immer wissen wollte, was als nächstes kommt. Beim Lesen verdächtigt man einen nach dem anderen, einer nach dem anderen scheidet dann aber, durch neue Wendungen, auch wieder aus. Der Täter kam für mich dann auch ziemlich überraschend, da ich bei ihm während der ganzen Zeit kein Motiv feststellen konnte. Das Ende war für mich aber dann doch etwas überzogen dargestellt. Das in der heutigen Zeit, selbst im hintersten Schwarzwald-Dorf, noch so ein Aberglaube aufrecht erhalten werden kann, ist doch sehr unwahrscheinlich. Das war aber auch das einzige Manko, das ich bei dem Buch feststellen konnte. Fazit: Ein sehr gelungener Thriller, der trotz bekanntem Schema bis zum Ende sehr spannend bleibt. Leider ist der Schluß nicht ganz so gut gelungen, was aber dem Leseerlebnis keinen Abbruch tut.

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  • Lies einfach und schweig still

    Schweig still, mein Kind

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. September 2013 um 10:53

    Anfangs musste ich mich zwingen weiter zu lesen, aber dann... ich hatte das Gefühl, die Autorin hatte sich nach dem dritten/vierten Kapitel "warm" geschrieben und dann kam auch die Geschichte in Fahrt. Fasziniert hat mich vor allem, die Beschreibung der Gefühle und der Gedanken des an Autismus leidenden Bruders des ersten Opfers.
    Absolut lesenswert.

  • 1. Fall für Kriminalhauptkommissar Moritz Ehrlinspiel

    Schweig still, mein Kind

    ChattysBuecherblog

    19. July 2013 um 07:53

    *ÜBER DIE AUTORIN* Petra Busch, geboren 1967 in Meersburg, arbeitet als freie Texterin und Journalistin für internationale Kunden aus Wissenschaft, Technik und Kultur. Sie studierte Mathematik, Informatik, Literaturgeschichte und Musikwissenschaften und promovierte in Mediävistik. Für ihren Kriminalroman "Schweig still, mein Kind" erhielt sie den renommierten Friedrich-Glauser-Preis für das beste Debüt des Jahres 2010. Sie lebt im Nordschwarzwald. (aus amazon) *KURZBESCHREIBUNG DES BUCHES* Ein 500-Seelen-Dorf im Schwarzwald. Das pure Idyll, so scheint es. Dann liegt in der nahen Rabenschlucht eine tote Schwangere. Sie war gerade erst nach zehn Jahren in ihre Heimat zurückgekehrt. Hauptkommissar Ehrlinspiel nimmt die Ermittlungen auf – und stößt auf mehr als ein düsteres Dorfgeheimnis. Und eine zweite Leiche … (aus amazon) *MEINE MEINUNG* Die Autorin versteht es mit ihrem Debüt und Auftakt einer Krimireihe den Leser direkt in ihren Bann zu ziehen.  Ein Kriminalhauptkommissar der neben den Ermittlungen mit einer Journalistin anbändelt; Sein Kollege, der skurrile Todesanzeigen und Nachrufe sammelt; sind nur kleine Bestandteile dieses Krimis. Auch die Katzennamen: Bentley und Bugatti lassen schon auf einen etwas anderen Ermittler schließen. Sympatisch agiert Ehrlinspiel und regt zum Mitdenken an.  Leider war das Ende etwas hervorsehbar, was dann den Lesegenuß doch etwas betrübt hat. Deshalb vergebe ich hiermit 4 von 5 möglichen Punkten und freue mich schon auf die Fortsetzung.  

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  • Rezension zu "Schweig still, mein Kind" von Petra Busch

    Schweig still, mein Kind

    Gospelsinger

    29. January 2013 um 01:30

    An manchen Tagen läuft einfach alles schief. Hanna Brock hat ihre Stelle als Redakteurin verloren und ist jetzt notgedrungen im Schwarzwald unterwegs, um für einen Wanderführer zu recherchieren. Dabei ist Wandern so gar nicht ihr Ding. Und dann findet sie auch noch eine Leiche in einer Schlucht. Eine weibliche, schwangere Leiche, die schrecklich zugerichtet ist. Kriminalhauptkommissar Moritz Ehrlinspiel fühlt sich ebenfalls daheim in Freiburg wesentlich wohler als auf dem Dorf, aber es hilft ja nichts, er muss einen Mord aufklären. Einfach wird das nicht, denn Hanna Brock heftet sich an seine Fersen und lässt ihn nicht in Ruhe ermitteln, die Dorfbewohner machen völlig dicht, wenn er sie befragt, er muss einen Autisten befragen, obwohl er von den Besonderheiten dieser Menschen keine Ahnung hat, und dann wird noch eine zweite Leiche gefunden. Die Atmosphäre des Buches ist sehr düster, die beklemmende Stimmung im Dorf wird fast mit den Händen greifbar. Das enge, von starren Konventionen und einem veralteten Moralempfinden geprägte Dorfleben ist bedrückend. Kein Wunder, dass es hier zu Morden und versteckten Leichen kommt! Teilweise war mir der Gegensatz Stadt – Dorf allerdings zu stark, er wirkte etwas übertrieben. Aber ich habe noch nie in dieser Gegend gelebt, vielleicht ist es ja wirklich so schlimm dort. Das Thema Autismus wird, soweit ich das beurteilen kann, erstaunlich fachkundig aufgegriffen. Angesichts der gerade erschienenen inkompetenten Presseartikel, die Autisten und Amokläufer gleichsetzen, finde ich das sehr beachtlich. Der Autist Bruno ist ein interessanter Charakter, der sorgfältig ausgearbeitet ist. Besonders gut hat mir gefallen, dass dieses Buch sprachlich anspruchsvoller ist als die meisten Krimis. Es liest sich flüssig, die Charaktere sind vielschichtig angelegt, und durch die dichte Atmosphäre entsteht eine ganz eigene Spannung.

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  • Rezension zu "Schweig still, mein Kind" von Petra Busch

    Schweig still, mein Kind

    Nurse

    01. October 2012 um 18:08

    Am Anfang fand ich hat sich das Buch sehr schwer lesen lassen, doch dann wurde es besser und immer spannender. Besonders fand ich den Schluss gut. Ich kann es nur empfehlen.

  • Rezension zu "Schweig still, mein Kind" von Petra Busch

    Schweig still, mein Kind

    gaby2707

    17. July 2012 um 17:13

    In einem kleinen idyllischen Dorf im Schwarzwald wird in der legendären Rabenschlucht eine aufgeschlitzte Tote gefunden. Die junge Frau war gerade erst zum Geburtstag ihres Vaters aus Berlin angereist. Kommissar Moritz Ehrlingspiel quartiert sich zu seinen Ermittlungen im einzigen Dorfgasthof ein und bekommt sofort die Ablehnung der Bewohner zu spüren. Sie alle verheimlichen etwas, etwas das sich düster anfühlt. Und auch Redakteurin Hanna Brock begibt sich auf Spurensuche. Allerdings sucht sie neue Wege für einen neuen Wanderführer. Unweigerlich begegnen sich die Wege des Kommissars und der Redakteurin. Und es tun sich Abgründe auf, mit denen niemand gerechnet hätte... Einfach zu lesen und zu verstehen, die Protagonisten deutlich beschrieben, eine Landschaft, die es sich, wie ich der Beschreibung nach finde, lohnt anzuschauen, und eine Geschichte, die etwas aus dem alltäglichen heraussticht. Ein spannender Psychokrimi, den ich sehr gerne gelesen habe.

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  • Rezension zu "Schweig still, mein Kind" von Petra Busch

    Schweig still, mein Kind

    Kerry

    30. September 2011 um 23:04

    Hanna Brock hat gerade ein Tief in ihrem Leben, sie wurde gefeuert, weil sie nicht mit ihrem Chef ins Bett gehen wollte und derjenige, mit dem sie das Bett teilt, schläft in demselben mit einer anderen. Auch mit der Selbstständigkeit klappt es nicht so, das ihr ihr ehemaliger Chef nur Steine in den Weg legt und sie so in Deutschland keinen Auftrag mehr bekommt. Aber sie hat Glück im Unglück. Ein Schweizer beauftragt sie mit der Erstellung eines Wanderführers. Nicht gerade ein Traumjob, wenn man sonst über Mode und dergleichen schreibt, aber es ist Arbeit und ihr erster Auftrag in der Selbstständigkeit. Der Wanderführer soll das Gebiet in der Nähe der Rabenschlucht im Schwarzwald darstellen. Als Hanna vor Ort ist und die Gegend und vor allem die Rabenschlucht erkundet, stößt sie dort auf die Leiche einer jungen Frau. Hanna informiert umgehend die Polizei, aber da es sich hier um eine Dorfpolizei handelt, wird Kriminalhauptkommissar Moritz Ehrlinspiel aus Freiburg auf den Fall angesetzt. Doch kaum im Dorf angekommen, stößt Ehrlinspiel auf eine Mauer des Schweigens. Die Tote, Elisabeth Kühn, geborene Sommer, stammt aus diesem Dorf und ist anlässlich des 60. Geburtstages ihres Vaters angereist. Das erste Mal seit 10 Jahren kehrt sie zurück und wird bereits 3 Tage später tot aufgefunden, doch warum ging sie damals fort? Was geschah mit ihrem Kind, das nach ihrer Ermordung aus ihrem Leib entfernt wurde? Ehrlinspiel beginnt mit seinen Ermittlungen, doch überall trifft er auf Aberglaube, Gerüchte und Schweigen. Hat ihre Familie etwas mit ihrer Ermordung zu tun? Ihr Vater Josef scheint von tiefem Kummer übermannt wegen des Verlustes seiner einzigen Tochter, die Mutter hingegen scheint überhaupt keine Trauer zu verspüren und auch die Brüder scheinen, soweit möglich, in tiefer Trauer versunken. Doch wer hatte einen Grund die junge Frau zu töten, die vor 10 Jahren jeglichen Kontakt zu ihrer Vergangenheit abbrach? "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold", wer sich nicht an dieses Sprichwort halten will, kann eine böse Überraschung erleben. Ein überaus interessanter Schwarzwald-Krimi, über einen Mord, ein Verbrechen aus alter Zeit, Legenden und Aberglauben und einer eingeschworenen Dorfgemeinschaft, denen sich der Kriminalhauptkommissar gegenüber sieht bei dem Versuch, die Ermordung der jungen Elisabeth aufzuklären. Sprachlich ein sehr schön angelegtes Buch und auch die Charaktere konnten mich voll und ganz (mit all ihren Ecken und Kanten) überzeugen. Die Autorin hat hier durchaus mehr als nur einen Tatverdächtigen präsentiert und nur in kleinen Schritten, kommt der Leser dem wahren Täter auf die Spur.

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