Petra Dalquen

 4.2 Sterne bei 25 Bewertungen
Petra Dalquen

Lebenslauf von Petra Dalquen

Seit ich denken kann habe ich geschrieben. Tiergeschichten als Kind. Phantasiegeschichten in der Ichform mit mir als Amazone mit Pfeil und Bogen als Hauptprotagonistin. Protest- und Hasspamphlete in der Pubertät. Tagebuch immer dann, wenn mich keiner liebte und keiner mich verstand. Liebesbriefe an meinen Freund. Arztromane, die kitschtriefend im Papierkorb landeten. Rezepte als frischgebackene Hausfrau. Einkaufslisten. To-Do-Listen. Kasperletheaterdrehbücher, Drohbriefe, Befehlsausgaben und kleine hab dich lieb-Botschaften in Pausenbrotdosen an meine Kinder. Romantische Botschaften an meinen Liebsten auf den Badezimmerspiegel. Wütende Tagebucheintragungen, wenn der Liebste nicht daran dachte, auch mal was Nettes auf den Badezimmerspiegel zu schreiben. Als ich mir ausrechnen konnte, dass ich das in meinem Leben nie mehr erleben würde und um meinen sehr langjährigen Ehemann nicht zu überfordern, fing ich an Romane zu schreiben, in denen die jungen, attraktiven Männer, die ich erfinde, z.B. Botschaften an den Badezimmerspiegel für ihre Liebste schreiben. Oder ähnlich romantische Aktionen. In meinem Buch „Küssen Inder anders?“ gibt es da diesen jungen indischen, gutaussehenden Hindu-Priester, der sich rettungslos in eine wesentlich ältere Frau verliebt. In meinem Roman „Über uns nur die Farben des Himmels“ ist es ein glutäugiger, melancholischer Portugiese, in den ich mich beim Schreiben ein klein wenig verliebt habe. In meinen Büchern ist das möglich, im realen Leben wäre das so kurz vor 70, wie meine Enkelinnen es ausdrücken würden, megapeinlich. Neben meiner Spätberufung als Autorin bin ich Yogalehrerin und habe 35 Jahre in eigener Yogaschule unterrichtet. Ich lebe seit vielen Jahren mit meinem Mann in einem malerischen Fischerdorf im Süden Portugals und - wenn die Sehnsucht nach der Familie zu groß wird - in einer hessischen Kleinstadt nahe Frankfurt. In meiner kleinen Töpferwerkstatt entstehen Gefäße und Skulpturen aus Ton. Manchmal, wenn ich ganz in meiner Mitte bin und alles Wollen ausschalten kann, entstehen aus diesem wunderbaren Material Dinge, von denen ich glaube, dass sie eine eigene Seele haben. Das Arbeiten mit Ton ist für mich Meditation.

Neue Bücher

Über uns nur die Farben des Himmels
 (16)
Neu erschienen am 01.08.2018 als Taschenbuch bei Piper.

Alle Bücher von Petra Dalquen

Petra DalquenÜber uns nur die Farben des Himmels
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Über uns nur die Farben des Himmels
Über uns nur die Farben des Himmels
 (16)
Erschienen am 01.08.2018
Petra DalquenKüssen Inder anders?
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Küssen Inder anders?
Küssen Inder anders?
 (8)
Erschienen am 12.04.2016
Petra DalquenSee-Nebel
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See-Nebel
See-Nebel
 (1)
Erschienen am 30.11.2012
Petra DalquenDer Spirit Südindiens
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Der Spirit Südindiens
Der Spirit Südindiens
 (0)
Erschienen am 10.08.2016

Neue Rezensionen zu Petra Dalquen

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Cora19s avatar

Rezension zu "Küssen Inder anders?" von Petra Dalquen

Eine Geschichte über Freundschaft und ungeahnte Chancen
Cora19vor 7 Tagen

Roman Küssen Inder anders? von Petra Dalquen erschienen am 12.04.2016 im Tinte & Feder Verlag, eBook 439 Seiten

Ein flüssiger und detailreicher Schreibstil führen den Leser durch die verschiedenen Persönlichkeiten und das Land Indien. Es gibt viel Hintergrundwissen zum Thema Yoga und zu Indiens Religion und Landeskunde.

Die in Alter und Charakter sehr unterschiedlichen Freundinnen Babette, Bernarda, Joe, Leo, Anna-Marie und Francine unternehmen eine Reise nach Indien. Dort erfahren sie viel über die eigene Person und binden ihre Freundschaft aufs Neue. Francine ist unheilbar an Krebs erkrankt und darf noch einmal die Liebe erleben.

Besonders gut gefallen hat mir der offene und ehrliche Ton unter den Freundinnen. Jede bekommt „ihr Fett weg“. Vor allem Joe ist sehr direkt und sagt stets, was sie denkt. Jede Freundin ist eine starke Persönlichkeit und hat ganz besondere Fähigkeiten und Talente. Von daher kracht es natürlich auch mal untereinander, aber im Endeffekt halten sie zusammen und sind füreinander da.

Fazit: Dies ist der zweite Roman, den ich von der Autorin gelesen habe. Das Thema Freundschaft unter Frauen wurde sehr gut umgesetzt und hat mich wegen der teilweisen Einzelschicksale sehr berührt. Ich bin kein religiöser Mensch, von daher empfand ich die Ausführungen zu den indischen Tempeln und Ritualen etwas zu weitschweifig. Einige Längen haben den Plot unnütz aufgebauscht, daher gibt es bei der Bewertung einen kleinen Abstrich.

Mein ganz herzlicher Dank geht an den Tinte & Feder Verlag sowie NetGalley und LovelyBooks für die Zurverfügungstellung des Rezensionsexemplars. 

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Ewerk92s avatar

Rezension zu "Küssen Inder anders?" von Petra Dalquen

Das Leben / Schicksal von 6 Frauen in der Kulisse Indiens
Ewerk92vor 10 Tagen

Klappentext / Info:
Der Roman beschreibt das Leben von sechs Frauen, die freundschaftlich miteinander verbunden sind. Zwei von ihnen – Bernarda und Francine – hüten ein Geheimnis und ahnen nicht, wie sehr ihre Schicksale einander ähneln. Während einer Reise durch die archaische, geheimnisvolle und exotische Welt der Tempel und Götter Südindiens kommen ihre Konflikte offen zum Ausbruch.

Am Ende ist nichts mehr, wie es vorher war – für keine der sechs Freundinnen.

Was wissen wir wirklich von unseren Freunden? Wie viel Nähe lassen sie zu? Schenken sie uns in einer persönlichen Notlage ihr absolutes Vertrauen? Und können wir ihnen bedingungslos vertrauen?


Rezension:

Das Buch handelt wie oben beschrieben von der Freundschaft von 6 Frauen. Diese lernt man zu Beginn des Buches auch alle kennen. Ich hatte es hier recht schwer einzusteigen, da zwei Namen doch recht ähnlich klangen (Bernarda / Babette) und es sehr hektisch zuging. War man erst einmal drin wurde es aber deutlich besser.

Man lernt etwas über Indien kennen und besucht gemeinsam die verschiedenen Tempel. Es ist dabei alles sehr spirituell angehaucht.

Für mich war hier schwierig dem wirklichen Ziel des Buches folgen zu können. Dieses habe ich überhaupt nicht herausfinden können. Es ist ein Themenmix: Freundschaft, Liebe, Religion, Missbrauch, Tod. Für mich war es einfach zu viel auf einmal. Es fängt mit Freundschaft an. Dann wird Missbrauch thematisiert. In Indien ist neben der Freundschaft nun Religion ein sehr großes Thema. Dann das Thema Krankheit und Tod. Im zweiten Teil wird die Freundschaft nicht mehr so stark thematisiert und wird von der Liebe abgelöst. Zusätzlich kommt auch hier in einer anderen Form noch einmal Missbrauch als Thema. Hier rückte mir manchmal eins der Themen zu sehr in den HIntergrund und andere zu weit nach vorne.


Fazit:

Hier hätte ich mir gewünscht: Weniger ist mehr. Die Grundideen sind gut. Dies hätte man aber vielleicht in mehrere Bücher packen sollen.

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LadyIceTeas avatar

Rezension zu "Über uns nur die Farben des Himmels" von Petra Dalquen

Eine Liebesgeschichte mit interessanter Wendung
LadyIceTeavor 13 Tagen

Als Amys Vater stirbt und sie Dokumente findet, die alle dafürsprechen, dass er sich sehr oft in Portugal aufgehalten hat, macht sie sich auf die Suche nach seiner Geschichte.
In Portugal lernt sie Jacco kennen und lieben. Er ist die Liebe ihres Lebens und bringt ihre ganze Welt ins Wanken. Doch dann verschwindet Jacco plötzlich und kurz darauf ihr gemeinsamer Hund Mozart. Während Amy mit ihrer Trauer kämpft, begegnet sie Red, einer obdachlosen Alkoholikerin und ohne es zu erwarten spinnt sich eine wunderbare Freundschaft zwischen den beiden. Auch zwei Jahre später hat Amy nicht komplett mit der Vergangenheit abgeschlossen und diese holt sie schneller wieder ein, als sie sich wünscht.

„Über und nur die Farben des Himmels“ spielt einerseits in der Gegenwart in Deutschland und andererseits zwei Jahre zuvor in Portugal. Wir erleben Amys Leben wie es mittlerweile ist, wie es Red geht, wie sich die Familie entwickelt hat und was aus Amy geworden ist. In der Vergangenheit erleben wir Amys Reise nach Portugal, wie sie Jacco kennen lernt, ihn verliert und was alles drum herum passiert und wie sie an den Punkt geraten ist, an dem sie heute steht.
Das Konzept gefällt mir. Ich mag es gleichzeitig zu erfahren, wie eine Person so geworden ist, wie sie geworden ist und was sie aktuell daraus macht. Die Autorin hat die Kapitel der Gegenwart immer wieder mit Andeutungen gespickt, die später in der Vergangenheit aufgeklärt wurden.
Red und Amy sind sehr sympathische Hauptfiguren. Beide mit ihren Problemen aber trotzdem auch stark und bereit, dagegen zu kämpfen. Dazu gibt es noch viele weitere Figuren, die alle ihre Berechtigung haben und mal sympathisch sind und mal nicht. So wie im echten Leben.
Die Geschichte an sich hat mir auch gut gefallen, auch wenn ich die Wendung gegen Ende, schon recht am Anfang vermutet habe, war es interessant zu sehen, wie die Autorin das Ganze umsetzt. Die Auflösung des Ganzen war für mich auch nicht so überraschend aber das hat mich nicht groß gestört.
Mein einziger und größter Kritikpunkt ist eigentlich mehr eine Geschmackssache. Die Autorin beschreibt die Landschaften, Orte, Räume und Gefühle sehr ausführlich und hat dabei eine sehr blumige und fast schon poetische Art. Es gibt bestimmt viele Leser, die genau das sehr mögen aber für meinen Geschmack war das zu viel. Mir wurden die Stellen dann zu langatmig, weil sie nicht wirklich viel zum Ablauf der Geschichte beigetragen haben und so habe ich diese irgendwann einfach überflogen. Das war für mich etwas schade aber ich denke, wer so etwas mag, ist bei diesem Buch hier an der richtigen Stelle.

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Gespräche aus der Community

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P

Liebe Lovelybooks-Community,

 

heute möchte ich Euch zu einer Leserunde eines Romans einladen, der mir sehr am Herzen liegt, der allerdings bereits 2016 von Tinte & Feder/AmazonPublishing veröffentlicht wurde. Ich hatte damals keine Leserunde ausgeschrieben und dennoch landeten einige wenige Rezensionen, ohne dass ich das ahnte, hier auf diesem Portal. Die durchschnittliche Bewertung ist nicht wirklich gut, da ich aber z.B. auf Amazon sehr gute Rezensionen bekommen habe, möchte ich, dass Ihr Euch selbst ein Bild macht und würde gerne Eure Meinung dazu hören.

Wen könnte dieses Buch interessieren? Das Cover und der Titel wirken vielleicht eher wie ein Chick-Lit-Roman, doch dieser Eindruck täuscht. Der ursprüngliche Titel „Im Schatten des heiligen Baumes“ würde sicher besser zum Inhalt passen. Die Leserin, die sich auf dieses Buch einlässt, sollte Geduld mitbringen, nicht durch die Seiten tanzen wollen, sondern einen sorgfältigen Aufbau der Charaktere, die nicht blutjung sind, schätzen. Sie sollte neugierig sein auf ein wenig tiefergehende Info über Yoga, die geheimnisvolle und exotische Welt der Götter und Tempel Südindiens und seine Mythologie, eingebunden in eine spannende Geschichte über die Freundschaft von sechs im Alter unterschiedlichen, aber auch sehr interessanten Frauen, deren Verhältnis zu sich selbst und untereinander auf einer Reise nach Indien überraschende Veränderungen erfährt. Die Leserin wird auch mit schweren Themen konfrontiert werden, mit Krankheit, Dramatik, Familiengeheimnissen, jedoch auch mit der Kraft der Freundschaft und der Frage „was wissen wir wirklich von unseren Freunden? Wieviel Nähe lassen sie zu und schenken sie uns in einer persönlichen Notlage ihr absolutes Vertrauen?“ Und last but not least wird sie den Zauber einer außergewöhnlichen und berührenden Liebesgeschichte vor der Kulisse des farbenprächtigen Südindiens erleben.

Wen darf ich einladen zu dieser Reise mit mir zusammen in dem bunt bemalten, himmelblauen Reisebus? Ich freue mich auf motivierte und interessierte Leserinnen.

 

Liebe Grüße

Petra Dalquen


Der Verlag stellt 15 digitale Leseexemplare zur Verfügung. Bitte bei der Bewerbung angeben, ob Ihr ein epub oder ein mobi Exemplar benötigt.

 


Zur Leserunde
P

Liebe Lovelybooks-Community,

am 1. August ist im Piper Verlag mein neuer Roman Über uns nur die Farben des Himmels veröffentlicht worden und ich möchte Euch gerne zu einer hoffentlich spannenden Leserunde einladen.

 

Der Verlag stellt 15 digitale Leseexemplare – wahlweise Epub oder Mobi - zur Verfügung.

 

Klappentext

 

Hallo, Paps

Amelie, genannt Amy, spricht mit ihrem verstorbenen Vater, um ihm nahe zu sein.

Auf den Spuren der Geheimnisse ihres Vaters, von denen ihre drei Schwestern anzüglich sagen „gönnt ihm doch postmortal das bisschen Vergnügen“, erlebt Amy, eine junge Malerin, wie in Portugal, diesem wunderschönen Land am südwestlichsten Zipfel Europas, gerade ihre eigene Geschichte aufregend neu geschrieben wird.

Sie begegnet Jacinto, genannt Jacco, und die Welt scheint stillzustehen. Er ist die Liebe ihres Lebens, sie gehören zusammen wie Sonne und Mond – für immer. Mit ihm und Mozart, einem Hundewelpen, dem sie das Leben retteten, erlebt sie die Gewalt des Atlantiks, kilometerlange Strände, kleine, verwunschene Buchten, idyllische Ortschaften und die gigantischen Felsformationen der Westküste.

Amy malt die faszinierenden Farben des Himmels und sammelt das kleine und das große Glück des Augenblicks. Jacco und Amy. Sonne und Mond. Mann und Frau. Sie wird sie brauchen, die gesammelten Glücksmomente. Als Jacco sie verlässt, wird es kalt in ihrem Herzen und die Farben des Himmels sind nur noch schwarz und grau. In diesem Moment der Verzweiflung trifft sie Red wieder, eine rothaarige Landstreicherin, die ihre Geige zum Singen bringen kann. Stupid bitch hatte sie durch ihre Zahnlücke gezischt, der Beginn einer berührenden Freundschaft.

Amy und Red reisen zusammen durch das Land. Amys Verzweiflung um ihre verlorene Liebe und Reds Kampf mit den Dämonen ihrer Kindheit schweißen sie zusammen. Wird Amy Antworten auf ihre quälenden Fragen bekommen, werden die Farben auf ihrer Palette jemals wieder leuchten und bunt werden? Wird Red den Sprung über den Abgrund schaffen?

Das Buch erzählt von den Sünden der Väter und von Vergebung, die ihren Kindern Freiheit und Liebe schenkt.“

 

Seit 20 Jahren lebe ich in Portugal und ich hoffe, dass meine Liebe für das Land und die Menschen in dieser romantischen, aber auch dramatischen Geschichte zum Ausdruck kommt. Ich freue mich sehr über Eure Bewerbungen und bin gespannt auf Eure Bewertung.

 

Würdet Ihr in den persönlichen Hinterlassenschaften eines verstorbenen und Euch sehr nahestehenden Menschen stöbern oder findet Ihr das eher indiskret?

 

Eure Meinung dazu würde mich sehr interessieren und auch, wie Euch das Buch-Cover gefällt.

 

Ganz liebe Grüße

Petra Dalquen


Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Community-Statistik

in 36 Bibliotheken

auf 6 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

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