Petra Durst-Benning Bella Clara

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Inhaltsangabe zu „Bella Clara“ von Petra Durst-Benning

1906: Clara Gropius kann die Herrschsucht ihres Mannes nicht mehr ertragen und lässt sich scheiden. Sie verliert alles, auch das Sorgerecht für ihre Kinder. Mittellos versucht sie, an ihre Ausbildung in der Apotheke ihrer Eltern anzuknüpfen. Doch als geschiedene Frau will niemand sie einstellen, alle behandeln sie wie eine Ausgestoßene. Clara hält trotz aller Widerständean ihren Träumen fest, zieht an den Bodensee und baut dort ein eigenes Unternehmen für Naturkosmetik auf. Aber ihr beruflicher Erfolg und die Aufmerksamkeit der Männer können sie nicht über die Sehnsucht nach ihren Kindern hinwegtrösten.

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  • Nicht der stärkste Teil aber ein schöner Abschluss der Trilogie ...

    Bella Clara

    engineerwife

    30. November 2016 um 16:53

    Der dritte und letzte Teil dieser Trilogie um Clara, Isabel und Josephine war, wie es so oft der Fall ist, in meinen Augen der schwächste. Oder lag es vielleicht daran, dass ich diesen nicht gelesen, wie Teil 1 und 2, sondern gehört habe? Obwohl die Zusammenfassung andeutet, dass eigentlich im Leben von Clara, nachdem sie den Mut gefasst hat, ihren Mann zu verlassen, nichts gut zu gehen scheint, geht doch alles irgendwie gut. Könnt ihr nachvollziehen, was ich meine? Immer wieder greifen die Rädchen ineinander und obwohl sie am Boden sein müsste, gelingt doch alles. Natürlich ist es spannend die Geschichte um die Entwicklung der Kosmetikprodukte zu verfolgen. Wie einfach haben wir es doch da heute. Jeder halbwegs gut bestückte Drogeriemarkt kann fast alle unsere Wünsche erfüllen. Ich könnte mir vorstellen, dass sich die Autorin hier ein wenig an der Geschichte der berühmten Elizabeth Arden orientiert hat, die ihrerseits eine Pionierin auf diesem Gebiet war. Die akustische Reise an den Bodensee hat zudem mal wieder richtig Lust auf einen kleinen Ausflug nach Meersburg und Umgebung gemacht. Ich finde die Trilogie sehr gelungen und würde hier aber definitiv eine Leseempfehlung aussprechen. 

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  • Clara und ihre Cremes

    Bella Clara

    Daphne1962

    30. July 2015 um 15:54

    Frauen sind die Heldinnen in den Büchern von Petra Durst-Benning. Deshalb lese ich ihre Bücher so gerne. Clara Gropius will sich von ihrem despotischen Ehemann Gerhard, dem angesehenen Gynäkologen der Stadt Berlin trennen. Es gibt nur eine Möglichkeit und die heißt Scheidung. Allerdings zu einem hohen Preis. Sie verliert das Sorgerecht für ihre Kinder. Was tun in dieser hoffnungslosen Situation? Als sie keine Anstellung in Berlin bekommt bekommt sie von ihren Freundinnen Unterstützung und sie fährt an den Bodensee nach Meersburg, einer wundervollen kleinen Stadt. Dort schlüpft sie bei Lilo unter. Dort bietet sich für Clara zunächst ein spannendes Leben, wo sie beginnt auf eigenen Füßen zu stehen und sich ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Sie möchte so schnell wie möglich das Sorgerecht für ihre Kinder zurück bekommen und dafür muss sie ein selbständig und geordnetes Leben führen. Zunächst sieht es alles danach aus, das es ihr gelingen könnte. In all dem Trubel, der bald um Clara herum herrschen wird, bleibt die Sehnsucht nach den Kindern immer bestehen. Nur durch ihre Freundin Josephine, die in Berlin lebt und den Kontakt zu den Kindern aufrecht erhält, kann Clara ein wenig an ihrem Leben teilnehmen. Clara beginnt in der Apotheke, in der sie arbeitet mit Cremes zu experimentieren. Schnell wird die Nachfrage so groß und die Ideen sprudeln nur so heraus. Clara entwickelt sich zu einer erfolgreichen Geschäftsfrau. Das hat sie auch Stefano zu verdanken, einem Italiener, der ihr die Sterne vom Himmel holen möchte. Es ist zu schön um wahr zu sein. Oder doch nicht? Der Leser soll es selbst erfahren. Die Bücher von Petra Durst-Benning sind lebendig und authentisch beschrieben. Man fühlt sich schnell in die Zeit versetzt, in der diese Geschichten aus der Trilogie spielen. Als die Zeit noch langsamer lief, als es noch kaum Automobile gab und die Reisen per Zug gemacht wurden. Ich hoffe, der Autorin fallen noch viele gute Geschichten um Frauen, die um ihr Glück gekämpt haben ein.

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  • Ein Neubeginn am Bodensee

    Bella Clara

    Lerchie

    05. March 2015 um 17:26

    Clara Cropius griff zu einem ungewöhnlichen Mittel damit sie von ihrem Mann geschieden wurde. Sie täuschte einen mehrfachen Seitensprung vor, und ließ sich mit dem Schauspieler, den sie dafür engagiert hatte von ihrem Mann in Gegenwart eines wichtigen Mannes erwischen. Doch sie hatte sich die Scheidung anders vorgestellt… Dass Clara zu einem solchen Mittel greifen musste, um praktisch eine Scheidung von ihrem Mann Gerhard zu erzwingen, hat mich erschüttert. Damals konnte nur ein Mann die Scheidung einreichen, von Claras Willen dazu hätte er keine Notiz genommen. Doch sie konnte mit dem Mann der sie bei jeder Gelegenheit schlug, nicht mehr zusammenleben. Allein und jedes Pfennigs beraubt reiste sie letztendlich zu einer Freundin an den Bodensee. In Meersburg baute sie sich eine neue Existenz auf. Mit Seifen, Salben und Cremes für die Schönheit der Frau begann sie im kleinen Stil. Doch das Geschäft wurde immer größer. Zunächst – zumindest in ihren Augen – selbstlos, half ihr Stefano, der eigentlich Roberto hieß… Am schlimmsten war es für Clara von Anfang an, dass sie ihre Kinder nicht mehr sehen durfte. Obwohl  Sophie ihr zugesprochen worden war, wollte das Mädchen beim Vater bleiben, der sie mit einigen Sachen geködert hatte… Dass Clara zu einem solchen Mittel greifen musste, um praktisch eine Scheidung von ihrem Mann Gerhard zu erzwingen, hat mich erschüttert. Damals konnte nur ein Mann die Scheidung einreichen, von Claras Willen dazu hätte er keine Notiz genommen. Doch sie konnte mit dem Mann der sie bei jeder Gelegenheit schlug, nicht mehr zusammenleben. Wieso war Clara nach der Scheidung mittellos, hatte sie doch die Apotheke von Ihren Eltern geerbt?  Zum Glück hatte sie Freundinnen, sie sie nicht im Stich ließen. Und was war das mit Roberto, der sich plötzlich Stefano nannte, war er ein Betrüger? Womit hatte der Vater Sophie geködert, damit sie bei ihm blieb? Alle diese Fragen werden in diesem Hörbuch beantwortet. Dies ist der dritte Band der Jahrhundertwind-Trilogie von Petra Durst Benning. Schon nach der Leseprobe wusste ich, dass ich dieses Buch haben wollte, denn sie war sehr vielversprechend. Da es mit dem Buch nicht geklappt hatte, habe ich mich, - der ich wahrlich nicht der ultimative Hörbuch-Fan bin – für das Hörbuch beworben und gewonnen. Und es hat  mich nicht enttäuscht. Es fing spannend an, und es ging spannend weiter. Der Schreibstil Petra Durst-Bennings hat mir wieder sehr zugesagt, denn er ist wunderbar unkompliziert. In der Geschichte war ich schnell drin, auch wenn es schon lagen her ist, dass ich die Champagnerkönigin, den zweiten Band der Trilogie gelesen habe. Wie schon bei diesem Buch habe ich auch hier festgestellt, dass man die Bücher sehr gut unabhängig voneinander lesen, in diesem Fall jetzt, hören kann. Auch konnte ich mich in die Protagonisten sehr gut hineinversetzen.  Ich litt mit Clara wegen des Verlustes ihrer Kinder, und ich freute mich wenn es ihr gutging. An Stefano hatte ich von Anfang an meine Zweifel. Er war mir suspekt. Ulrike Grote, die das Hörbuch gelesen hat, hat dafür eine hervorragende Stimme. Das einzige negative bei diesem Hörbuch war, dass es eine gekürzte Lesung war. Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen und bekommt von mir fünf Sterne.

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