Petra Durst-Benning Die Samenhändlerin

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Inhaltsangabe zu „Die Samenhändlerin“ von Petra Durst-Benning

Württemberg im Jahr 1850. Auf der Suche nach dem Mann, der sie im elterlichen Gasthof Nürnberg geschwängert hat, kommt die junge Hannah Brettschneider in ein Dorf am Fuß der schwäbischen Alb: Gönningen ist die Heimat der Samenhändler, die seit fast zwei Jahrhunderten vom Geschäft mit Tulpenzwiebeln, Blumen- und Gemüsesamen leben. In ganz Europa verkaufen sie ihre Sämereien, bis nach Rußland und Amerika führen ihre Reisen. Hannahs Begeisterung für den ungewöhnlichen Ort und seine Menschen währt nicht lange, denn Helmut, dessen Kind sie erwartet, ist mit dem schönsten Mädchen im Dorf, Seraphine, verlobt... Als sich der reiche Händlersohn schließlich doch für Hannah entscheidet, ist Seraphine jedes Mittel recht, um die Widersacherin auszuschalten und Helmut zurückzugewinnen. Wie Efeu eine Mauer, so überwuchert ihr Hass Hannahs ganzes Leben...

Mit großer Sensibilität und szenischer Dichte erzählt Petra Durst-Benning von Sehnsucht und Abschied, von Fernweh und Heimweh und von der Liebe, die wie ein Saatkorn gepflegt werden muß, um zu gedeihen.

Gutes und Schlechtes, alles dabei.

— Mohnblut

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  • Rezension zum gekürzten Hörbuch

    Die Samenhändlerin

    Mohnblut

    30. March 2017 um 15:08

    Zuallererst möchte ich sagen, dass sich meine Meinung auf das gekürzte Hörbuch bezieht und manches vielleicht nicht auf das Buch zutrifft. Außerdem kannte ich die Verfilmung schon vor dem Buch und ich muss zugeben, dass ich den Film gerne schaue. Die schwangere Hannah macht sich auf den Weg zu dem Mann, dem sie diesen Umstand verdankt. Helmut ist kurz vor seiner Hochzeit mit Seraphine, als Hannah seine Pläne durcheinander bringt. Wie alle in Gönningen sind er und seine Familie Samenhändler: Sie reisen weit und verkaufen dabei Samen an alle Welt. Obwohl ich "nur" zwei Sterne vergeben habe, ist es kein schlechtes Buch. Es lässt sich als Liebesgeschichte gut lesen, sie ist nicht kitschig glatt und hat realistische Züge. Beispielsweise ist Helmut kein guter Ehemann und niemand fällt für die Liebe auf den ersten Blick.Anderes hat mir aber in der Umsetzung nicht gefallen. Ein großer Punkt ist die Persönlichkeit von Seraphine. Einerseits wird sie als wunderlich beschrieben, manchmal beinahe einfältig, an anderen Stellen handelt sie äußerst klug, damit es ihr niemand anmerkt. Ich hatte einfach nicht den Eindruck, dass sie eine logische Persönlichkeit war. Hannah war niemand, der seine Eheprobleme bis ins Kleinste ausdiskutieren wollte, aber bei der einen oder anderen Sache weiß ich nicht, wie sie es Helmut durchgehen lassen konnte. Seraphines manipulative Seite fand ich wahnsinnig spannend, allerdings war sie viel zu Nebensächlich beschrieben (ich denke bzw. hoffe, dass das an der Kürzung liegt). Es wurde eigentlich nur gesagt, dass sie etwas manipuliert hat. Ich hätte lieber die genaue Situation mit ihrem Wortlaut erzählt bekommen, statt einer Zusammenfassung.Schön fand ich die ganze Umgebung mit dem Samenhandel. Hannah hatte eine interessante weil starke Persönlichkeit. Trotzdem würde ich den Film empfehlen.  

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  • Rezension zu "Die Samenhändlerin" von Petra Durst-Benning

    Die Samenhändlerin

    ribanna

    19. November 2012 um 22:05

    Ein Roman mit einer historischen Komponente – die Erzeugung von Saatgut und der Vertrieb dieser Samen bis in weit entfernte Landstriche – und einer eher zeitlosen Liebesroman – Komponente. Der junge Samenhändler Helmut ist bei seinen Reisen einem Techtelmechtel niemals abgeneigt und hat die Wirtstochter Hannah geschwängert. Hannah sucht Helmut in seinem Wohnort Gönningen auf, einem Ort, in dem der Großteil der Bevölkerung vom Samenhandel lebt. Helmut ist mit der schönen Seraphine verlobt, die Hochzeit steht kurz bevor. Als Helmut die Verlobung löst und Hannah heiratet, setzt Seraphine alles daran, Helmut doch noch für sich zu gewinnen. Die Samenhändlergeschichte fand ich sehr interessant, die Liebesgeschichte weniger. Zu unbeständig die Charaktere, zu unglaubwürdig die Wendungen. Für einen historischen Roman finde ich auch die Sprache viel zu schnoddrig. Zum Beispiel kann ich mir nicht vorstellen, daß schwäbische Landleute untereinander den Ausdruck „miteinander klarkommen“ im 19. Jahrhundert benutzt haben. Gelesen wird das Hörbuch wieder von Ulrike Grote, und auch hier finde ich die Art der Lesung und die Betonung zu aufdringlich.

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  • Rezension zu "Die Samenhändlerin" von Petra Durst-Benning

    Die Samenhändlerin

    charlotte

    19. March 2008 um 12:05

    Naja, ganz netter Zeitvertreib im Auto, aber mehr muss ich von der Autorin auch nicht mehr hören...

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