Die Samenhändlerin

von Petra Durst-Benning 
3,2 Sterne bei6 Bewertungen
Die Samenhändlerin
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Positiv (2):
ChattysBuecherblogs avatar

Anfangs fand ich den Roman irgendwie ein bisschen träge. Aber nach und nach, hatte ich wirklich Spaß an der Geschichte und an den Schicksale

Kritisch (1):
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Gutes und Schlechtes, alles dabei.

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Inhaltsangabe zu "Die Samenhändlerin"

Württemberg im Jahr 1850. Auf der Suche nach dem Mann, der sie im elterlichen Gasthof Nürnberg geschwängert hat, kommt die junge Hannah Brettschneider in ein Dorf am Fuß der schwäbischen Alb: Gönningen ist die Heimat der Samenhändler, die seit fast zwei Jahrhunderten vom Geschäft mit Tulpenzwiebeln, Blumen- und Gemüsesamen leben. In ganz Europa verkaufen sie ihre Sämereien, bis nach Rußland und Amerika führen ihre Reisen. Hannahs Begeisterung für den ungewöhnlichen Ort und seine Menschen währt nicht lange, denn Helmut, dessen Kind sie erwartet, ist mit dem schönsten Mädchen im Dorf, Seraphine, verlobt... Als sich der reiche Händlersohn schließlich doch für Hannah entscheidet, ist Seraphine jedes Mittel recht, um die Widersacherin auszuschalten und Helmut zurückzugewinnen. Wie Efeu eine Mauer, so überwuchert ihr Hass Hannahs ganzes Leben...

Mit großer Sensibilität und szenischer Dichte erzählt Petra Durst-Benning von Sehnsucht und Abschied, von Fernweh und Heimweh und von der Liebe, die wie ein Saatkorn gepflegt werden muß, um zu gedeihen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783899037692
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:Hörbuch Hamburg
Erscheinungsdatum:06.03.2008
Das aktuelle Buch ist am 01.01.2005 bei Ullstein Buchverlage erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Anfangs fand ich den Roman irgendwie ein bisschen träge. Aber nach und nach, hatte ich wirklich Spaß an der Geschichte und an den Schicksale
    Nach und nach, hatte ich wirklich Spaß an der Geschichte und an den Schicksalen

    Da hat sich die Autorin wiedermal eine tolle Story einfallen lassen. Mit Hannah zeigt sie eine starke Persönlichkeit, die sich nicht unterkriegen lässt, und die ihren Weg gehen möchte.

    Mit Helmut hatte ich anfangs meine Probleme. Zuerst dachte ich, dass er so ein richtiger Hallodri wäre, aber irgendwie wurde er mir dann immer sympathischer. Okay, die Art und Weise wie er Hannah anfangs behandelt und im Unklaren gelassen hatte, sprach nicht unbedingt für ihn. Dennoch kann ich es in gewisser Weise nachvollziehen. Das Elternhaus, die Erwartungen, die gute Partie und dann ... die Liebe. Das musste sich erst noch alles irgendwie in Reih und Glied bringen lassen.

    Seraphin, tja, was soll ich sagen. Teils machte sie auf mich einen verwirrten Eindruck, dann wiederum empfand ich Mitleid mit ihr. Irgendwie eine gestörte Persönlichkeit.

    Valentin, nun ja, er war irgendwie unscheinbar.

    Auffällig fand ich, dass sich die Geschichte anfangs sehr stark um Hannah gedreht und etwa ab der Mitte sich völlig auf Seraphin konzentriert hat. Hannah wurde irgendwie nebensächlich, was ich sehr schade fand.

     Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken.

    Ich muß sagen, dass mir das alte Cover mit der Frau etwas besser gefallen hat. Es hatte der ganzen Geschichte einen historischen Touch verliehen. Das neue Cover deutet eher auf eine aktueller Geschichte hin. Dennoch spielt die Story in 1850. Für mich ist somit das neue Cover zu modern.

    Der Klappentext spiegelt die Story wider bzw. zeigt den Anfang des Buches. Somit bleibt noch genügend Spielraum für die gesamte Geschichte und macht neugierig.

     Lesespaß oder Lesefrust?

     Anfangs fand ich den Roman irgendwie ein bisschen träge. Aber nach und nach, hatte ich wirklich Spaß an der Geschichte und an den Schicksalen. 

    Und wenn die Augen müde werden, ist es Zeit für ein Hörbuch. Deshalb habe ich tagsüber das Buch gelesen und mich abends mit dem Hörbuch ins Bett begeben.

    So hat mich die Stimme von .... immer noch bis zum Einschlafen begleitet. Durch ihre Betonungen, Stimmlagenveränderungen oder auch die Wahl einer anderen Aussprache, hat sich der Roman zur tollen Unterhaltung gemausert.

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    Mohnbluts avatar
    Mohnblutvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gutes und Schlechtes, alles dabei.
    Rezension zum gekürzten Hörbuch

    Zuallererst möchte ich sagen, dass sich meine Meinung auf das gekürzte Hörbuch bezieht und manches vielleicht nicht auf das Buch zutrifft. Außerdem kannte ich die Verfilmung schon vor dem Buch und ich muss zugeben, dass ich den Film gerne schaue. 


    Die schwangere Hannah macht sich auf den Weg zu dem Mann, dem sie diesen Umstand verdankt. Helmut ist kurz vor seiner Hochzeit mit Seraphine, als Hannah seine Pläne durcheinander bringt. Wie alle in Gönningen sind er und seine Familie Samenhändler: Sie reisen weit und verkaufen dabei Samen an alle Welt. 


    Obwohl ich "nur" zwei Sterne vergeben habe, ist es kein schlechtes Buch. Es lässt sich als Liebesgeschichte gut lesen, sie ist nicht kitschig glatt und hat realistische Züge. Beispielsweise ist Helmut kein guter Ehemann und niemand fällt für die Liebe auf den ersten Blick.


    Anderes hat mir aber in der Umsetzung nicht gefallen. Ein großer Punkt ist die Persönlichkeit von Seraphine. Einerseits wird sie als wunderlich beschrieben, manchmal beinahe einfältig, an anderen Stellen handelt sie äußerst klug, damit es ihr niemand anmerkt. Ich hatte einfach nicht den Eindruck, dass sie eine logische Persönlichkeit war. 
    Hannah war niemand, der seine Eheprobleme bis ins Kleinste ausdiskutieren wollte, aber bei der einen oder anderen Sache weiß ich nicht, wie sie es Helmut durchgehen lassen konnte. 
    Seraphines manipulative Seite fand ich wahnsinnig spannend, allerdings war sie viel zu Nebensächlich beschrieben (ich denke bzw. hoffe, dass das an der Kürzung liegt). Es wurde eigentlich nur gesagt, dass sie etwas manipuliert hat. Ich hätte lieber die genaue Situation mit ihrem Wortlaut erzählt bekommen, statt einer Zusammenfassung.


    Schön fand ich die ganze Umgebung mit dem Samenhandel. Hannah hatte eine interessante weil starke Persönlichkeit. Trotzdem würde ich den Film empfehlen.  

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    ribannas avatar
    ribannavor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Samenhändlerin" von Petra Durst-Benning

    Ein Roman mit einer historischen Komponente – die Erzeugung von Saatgut und der Vertrieb dieser Samen bis in weit entfernte Landstriche – und einer eher zeitlosen Liebesroman – Komponente.
    Der junge Samenhändler Helmut ist bei seinen Reisen einem Techtelmechtel niemals abgeneigt und hat die Wirtstochter Hannah geschwängert. Hannah sucht Helmut in seinem Wohnort Gönningen auf, einem Ort, in dem der Großteil der Bevölkerung vom Samenhandel lebt.
    Helmut ist mit der schönen Seraphine verlobt, die Hochzeit steht kurz bevor. Als Helmut die Verlobung löst und Hannah heiratet, setzt Seraphine alles daran, Helmut doch noch für sich zu gewinnen.
    Die Samenhändlergeschichte fand ich sehr interessant, die Liebesgeschichte weniger. Zu unbeständig die Charaktere, zu unglaubwürdig die Wendungen.
    Für einen historischen Roman finde ich auch die Sprache viel zu schnoddrig. Zum Beispiel kann ich mir nicht vorstellen, daß schwäbische Landleute untereinander den Ausdruck „miteinander klarkommen“ im 19. Jahrhundert benutzt haben.
    Gelesen wird das Hörbuch wieder von Ulrike Grote, und auch hier finde ich die Art der Lesung und die Betonung zu aufdringlich.

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    charlottes avatar
    charlottevor 11 Jahren
    Rezension zu "Die Samenhändlerin" von Petra Durst-Benning

    Naja, ganz netter Zeitvertreib im Auto, aber mehr muss ich von der Autorin auch nicht mehr hören...

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    kuschelwuff2504s avatar
    kuschelwuff2504vor 5 Jahren
    sonnentags avatar
    sonnentagvor 6 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

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