Die Zuckerbäckerin

von Petra Durst-Benning 
3,8 Sterne bei125 Bewertungen
Die Zuckerbäckerin
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Positiv (79):
makamas avatar

Nette geschichte um die Großfürstin Katharina von Russland, später Königin von Würtemberg und das Schicksal zweier ungleicher Schwestern,

Kritisch (10):
kerstin71s avatar

Wieder mal ein Frauenschicksal. Die Handlung spielt diesmal in einer Hofküche. Kann man lesen, muss man aber nicht.

Alle 125 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Zuckerbäckerin"

Stuttgart 1816: Die verwaisten und ungleichen Schwestern Eleanore und Sonia leben in ärmlichen Verhältnissen. Doch das Glück scheint auf ihrer Seite zu stehen, selbst nach einem Diebstahl, denn Königin Katharina holt die beiden Mädchen aus Mitleid als Küchengehilfinnen an ihren Hof. Von nun an verknüpfen Liebe, Verrat und Intrigen das Schicksal der drei Frauen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548610610
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:16.09.2011

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    Lerchies avatar
    Lerchievor 3 Jahren
    Eleonore und Sonia

    Die Menschen nahmen Abschied von Katharina, der Königin von  Württemberg. Von überall waren sie gekommen. So auch Eleonore, die bis ganz zum Schluss blieb. Sie dachte auch an Sonia, ihre Schwester, der sie die Schuld am Tod der Königin gab. Und sie dachte daran, wie alles begonnen hatte.

    Eleonore und Sonia waren Sackgreiferinnen gewesen. Sie hatten dies von ihrer Mutter Columbina gelernt und als diese gestorben war, waren sie allein unterwegs gewesen. Doch beim letzten Mal, als Sonia unbedingt die Einkäufer aus dem Hof des Königs bestehlen wollte, waren sie erwischt worden. Allerdings konnten sie sich herausreden und die Königin hatte sie zu ihren Bediensteten gemacht. Eleonore machte sich in der Küche gut, sie konnte letztendlich sogar Zuckerbäckerin lernen. Sonia jedoch war jede Arbeit zu viel, und sie drückte sich, wo sie nur konnte…

    Eleonore verliebte sich in den Holzträger Leonhard. Sie wäre gerne mit ihm nach Russland ausgewandert, doch die Sorge um ihre Schwester Sonia hielt sie in der Heimat. Er versprach, auf sie zu warten. Doch in noch bevor er in Russland einreiste, kam alles anders…

    Es wurden noch viele Briefe gewechselt zwischen Leonhard und Eleonore. Doch dann kam keine Post mehr von ihm….

    Sonia arbeitete nicht mehr am Hof der Königin, sie arbeitete im Theater und fand durfte sogar eine kleine Rolle in einem Theaterstück spielen, die sie  erhalten hatte, weil sie einer Schauspielerin in großer Not geholfen hatte. Doch das war ihr nicht genug, und sie wusste, wer diese Schauspielerin in diese Not gebracht hatte…

    Warum wusste Sonia das Glück, jeden Tag zu essen zu haben, nicht zu schätzen? War sie sich zu fein, für die Arbeit im Schloss? Was war passiert, dass es Leonhard in Russland anders erging, als gedacht?  Und warum kam von ihm plötzlich keine Nachricht mehr? Was würde Sonia mit ihrem Wissen über die Schauspielerin anfangen? All dies liest man in diesem Buch.

    Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil ist unkompliziert und gut verständlich.  Ich war schnell in der Geschichte drin und konnte mich auch gut in Eleonore hineinversetzen. Jedoch hatte es einige Längen, die den Lesespaß etwas verminderten. Die Spannung wechselte zu sehr für meinen Geschmack. Es gab zwar schon einen Spannungsbogen über das ganze Buch, doch der war nicht sehr hoch. Erst gegen Ende wurde es noch einmal richtig spannend. Es war ein schönes Buch, das man zwischendurch liest, und es hat mir letztendlich, insgesamt gese

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    allegras avatar
    allegravor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Stuttgarter kommen nicht um Katharina von Württemberg herum. Ein sehr schönes Buch, das mit ihr bekannt macht.
    Macht Lust auf mehr

    Das bereits in der 19. Auflage vorliegende Buch „Die Zuckerbäckerin“ von Petra Durst-Benning erzählt die Geschichte zweier Schwestern, Eleonore und Sonja zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Stuttgart. Die Mutter der beiden war eine Diebin und so haben die beiden Mädchen eine sehr harte und entbehrungsreiche Jugend mehr oder weniger auf der Straße erlebt. Eleonore ist die ernsthaftere der beiden, Sonja die mutigere, aber auch die leichtsinnigere und egoistischere. Sie will vor allem ihren Spaß haben. Dennoch verschafft gerade ihre List den beiden Schwestern die einmalige Chance im Stuttgarter Schloss bei Königin Katharina eine Stellung zu finden. Während Eleonore durch ihren Fleiß und ihre Lernbereitschaft sich zur ersten Zuckerbäckerin der Königin emporarbeitet, tut sich Sonja eher schwer mit ihrer Tätigkeit als Küchenmagd. Sie verlässt das Schloss um am Theater ihr Glück zu suchen.

     

    Soweit ist das Buch eine nette Geschichte um starke und ungewöhnliche Frauenschicksale, wie es so viele andere auch gibt, wenn da nicht noch etwas wäre: Eine weitere Hauptfigur des Romans ist Großfürstin Katharina Pawlowna, die in Stuttgart in zahlreichen karitativen Einrichtungen ihre Spuren hinterlassen hat. Ihr kurzes aber schaffensreiches Leben als Königin von Württemberg wird in diesem Roman auf sehr gefühlvolle Weise erzählt, so dass man gleich Lust bekommt auf die Fortsetzung der Zarentochter Trilogie mit „Die Zarentochter“ und „Die russische Herzogin“.

     

    Von mir erhält dieses Buch eine Leseempfehlung mit 5 Sternen.

     

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    sabrinchens avatar
    sabrinchenvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Interessanter Auftakt einer Triologie Es geht um russische Auswanderer 1816 Zuckerbaeckerkunst und Verdienste Katharina von Württemberg.
    Interessanter Auftakt einer Triologie. 1816 würtembergischer Hof ,Zuckerbaeckerkunst , Auswanderung

    Fand dieses Buch etwas schwächer als die anderen Werke die ich von Petra Durst - Benning kenne.
    Sie hat  wieder interessante Charaktere geschaffen einschliesslich Katharina von Würtemberg und Hofleben darin.
    Sehr im Vordergrund stehen hier die Verdienste der Königin um 1816
    und die Auswanderung würtembergische Bauern nach Russland.
    Petra verbindet hier sehr schön Fiktion mit wahren Begebenheiten die belegt sind.
    Es gibt einige verschieden Stränge die aber zum Schluss zusammenführen.
    Der Schreibstil ist natürlich wieder locker und lässt sich leicht weglesen. Freue mich schon auf den nächsten Band.
    Die beiden Hauptcharaktere sind toll getroffen und ich mag Eleonore sehr.
    Von mir gibt es knapp 4 Sterne das ist noch steigerungsfähig.

    Kommentare: 1
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    PrinzessinAuroras avatar
    PrinzessinAuroravor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Das Schicksal dreier unterschiedlicher Frauen, perfekt für einen regnerischen Tag zu Hause auf dem Sofa :)
    Königin, Zuckerbäckerin und Rebellin.

    Drei Frauenschicksale, die unterschiedlicher nicht hätten sein können, zeigen Wüttembergs Geschichte im frühen 19. Jahrhundert, als Armut und Hunger das Leben der Menschen bestimmte.

    1816: Die Schwestern Eleonore und Sonia aus ärmlichen Verhältnissen sind als Kinder einer Diebin aufgewachsen und versuchen nun mit den selben Mitteln an Geld zu gelangen. Als Sonia ohne Eleonores Einwilligung aber den Hof von Katharina von Wüttemberg bestiehlt, meint es das Schicksal gegen deren Erwarten gut mit den beiden.

    Denn der größte Wunsch Katharina von Wüttembergs ist es die andauernde Armut ihres Volkes zu stillen. Und so nimmt sie die beiden Schwestern aus Mitleid an ihrem Hof als Küchengehilfinen auf und bietet diesen somit ein Dach über dem Kopf und genügend Essen.

    Währen die rebellische und geldgierige Sonia mit dem neuen Leben nicht zufrieden ist, blüht Eleonore auf und zeigt große Begeisterung und Talent, als sie da Handwerk der Zuckerbäckerei erlernt...

    Mit ihrem besonderen bildhaften und flüssigen Schreibstil beschreibt Durst-Benning hier wieder einmal eine wunderschöne Geschichte, Ich bin inzwischen richtiger Fan und wurde auch mit der "Zuckerbäckerin" keineswegs enttäuscht. Sie versteht es historische und fiktive Schicksale miteinander zu verweben. Dabei ist die Geschichte um Katharina, Eleonore und Sonia leicht zu lesen und trotzdem sehr informativ.

    Die einzelnen Figuren sind mit sehr nah gegangen, da sie so stark herausgearbeitet worden sind. Vor allem das Schicksal von Katharina von Wüttemberg hat mich sehr berührt. Fern ab von Russland versucht sie alles für ihr Volk zu tun und stößt dabei anfangs immer wieder auf Schwierigkeiten bei der erhofften Unterstützung durch die Adeligen Wüttembergs, Und doch ist sie nur eine Frau, die um die Zuneigung ihres Mannes Wilhelm bemüht ist, eine gute Mutter sein möchte und so viel Zeit wie nur möglich der Familie schenken möchte, Ich war fasziniert von dieser starken Frau.

    Ein schönes Buch und gute Unterhaltung. Am besten zum Lesen an einem kalten und/oder regnerischen Tag gemütlich auf dem Sofa.

    Kommentare: 1
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    sommerleses avatar
    sommerlesevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Eine mitreißende Geschichte über zwei Schwestern, die verschiedener nicht sein können!
    Zuckerbrot bei Hungersnot

    Drei unterschiedliche Frauen dominieren in dieser Geschichte im Württemberg des frühen 19. Jahrhunderts: die verarmten und ungleichen Schwestern Eleonore und Sonia und die Frau des damaligen Königs Wilhelm, Katharina von Württemberg, die versuchte, das soziale Elend zu verbessern.

    Damals herrschten Hunger und Armut in der Landbevölkerung, dem sich viele Menschen durch eine Auswanderung nach Russland entzogen.
    Gleichzeitig erfährt man aber in diesem Roman vom exklusiven Leben am Stuttgarter Hof, z. B. von den exquisiten Süßspeisen, die von der fleißigen Eleonore hergestellt werden.
    Dieses Buch unterhält auf eine ganz besondere Weise. Es wird zwar keine anspruchsvolle Literatur geboten, dafür aber eine recht bildhafte Sprache und unterhaltsame Geschichte erzählt, die den Leser in seinen Bann zieht.
    In meinen Augen eine tolle leichte Urlaubslektüre mit großem Unterhaltungswert.

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    alexa02s avatar
    alexa02vor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Zuckerbäckerin" von Petra Durst-Benning

    Ich hatte echt Respekt vor Eleonore. Ich glaube, ihr großes Herz hat mich anfangs echt erschüttert. Im Nachhinein auch fasziniert das die Liebe zu ihrer Schwester eben doch über allem in ihrem Leben stand. Darüber hinaus wäre die Geschichte ohne die fiesen und gemeinen Taten von Sonia nicht ansatzweise so spannend gewesen. Klasse ist auch einfach die Güte der Königin, wenn natürlich auch irgendwo im Buch ein stückweit glorifiziert.

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    BookFan_3000s avatar
    BookFan_3000vor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Zuckerbäckerin" von Petra Durst-Benning

    Kurzbeschreibung:
    Stuttgart 1816: Die verwaisten und ungleichen Schwestern Eleanore und Sonia leben in ärmlichen Verhältnissen. Doch das Glück scheint auf ihrer Seite zu stehen, selbst nach einem Diebstahl, denn Königin Katharina holt die beiden Mädchen aus Mitleid als Küchengehilfinnen an ihren Hof. Von nun an verknüpfen Liebe, Verrat und Intrigen das Schicksal der drei Frauen miteinander ...

    Meine Meinung:
    Ich bin inzwischen Fan von Petra Durst-Benning, und bin froh sagen zu können, dass auch dieses Buch mich nicht enttäsuchte. Die Autorin versteht es hervorragend, historisch wahre Begebenheiten mit fiktiven Schicksalen zu mischen. Wie in vorrangehenden Romanen zeigt sie wieder ihren fantastischen Schreibstil, mit dem ich immer sehr gut klarkomme, und der sich gut und flüssig lesen lässt. Ein gelungener, lesenswerter Roman.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Zuckerbäckerin" von Petra Durst-Benning

    Das Buch ist ein historischer Roman. Das Buch hat einen Prolog, einen Epiolog und ansonsten ganz normale Kapitel. Es geht um zwei ungleiche Schwestern, die zunächst auf der Straße leben, bis Königin Katharina die beiden in ihre Hofküche auf. Dort ist die eine (Eleonore) recht fleißig und schafft es, in kurzer Zeit den Posten der Zuckerbäckerin für sich zu behaupten, während die andere (Sonia) es "ruhiger angehen" lässt. Während Sonia das Leben genießt und in die Theaterwelt eintritt verlíebt sich Eleonore in den Holzträger Leonard, der jedoch ins ferne Russland auswandert, um dort sein Glück zusammen mit seinem Bruder und dessen Familie sucht. Dort kommt es anders als erwartet und er heiratet eine andere. Während Eleonore sich um ihre Schwester kümmern muss, die in arger Bedrängnis ist, wird die Königin von einem bösen Geheimnis heimgesucht. Ein toller Roman, der im 19. Jahrhundert spielt. Die Geschichte spielt in Deutschland, genau genommen in Stuttgart. Es geht um die König Katharina von Württemberg, die Enkelin der Kathraina der Großen. Sie hilft den Armen und Bedürftigen, erbaut Schulen und Arbeitplätze für Frauen. Sie ist sehr engagiert und von ihrem Volk geliebt. Der König jedoch hat andere Probleme. ... Die Charaktäre sind schön beschrieben, man kann sie sich gut vorstellen und man fühlt mit ihnen. Auf alle Fälle lesenswert, auch wenn man wenig über das Kunsthandwerk der Zuckerbäckerin erfährt.

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    vormis avatar
    vormivor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Zuckerbäckerin" von Petra Durst-Benning

    Mein erster historischer Roman dieser Autorin.
    Es ist schon eine Weile her, daß ich das Buch gelesen habe.
    Aber ich weiß noch, es war ein gutes und interessantes Buch. Für mich als Laie schienen die Handlungen realistisch und es war insgesamt stimmig.
    Leider hat mir der letzte Pep gefehlt, ich hatte mir mehr erwartet.

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    Lalapejas avatar
    Lalapejavor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Zuckerbäckerin" von Petra Durst-Benning

    Es wird die Geschichte von zwei Schwestern beschrieben, die so verschieden sind wie Tag und Nacht. Jeder meistert ihr Leben auf ihre eigene Art. Sie sind Straßenmädchen bis sie bei einem Diebstahl geschnappt werden und zum königlichen Hof gebracht werden. Die eine Schwester kann hier nun arbeiten, die andere will lieber den Tag genießen und vor sich hinleben. Das Buch fand ich nur eher mittelmäßig. Es ist eine leichte Lektüre für zwischendurch, liest sich gut, es hätte aber noch mehr passieren können. Einzig den Beruf von Eleonore fand ich richtig interessant.

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