Floras Traum (Das Blumenorakel)

von Petra Durst-Benning 
3,9 Sterne bei65 Bewertungen
Floras Traum (Das Blumenorakel)
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Positiv (46):
Taxinas avatar

Ich habe es im Behalteregal als Blumenorakel, werde es bestimmt nochmal lesen

Kritisch (5):
Finchen411s avatar

Wieder eine Geschichte über eine starke Frau im 19. Jahrhundert- lebhaft geschrieben, sodass man mittendrin zu sein scheint.

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Inhaltsangabe zu "Floras Traum (Das Blumenorakel)"

Petra Durst-Bennings Bestseller in attraktiver Sommerausstattung

Nach dem gerade überstandenen Krieg mit Frankreich geht 1871 in Baden-Baden die Sorge um, ob die »Sommerhauptstadt Europas« ihren alten Glanz zurückgewinnen kann. In dieser Zeit des Umbruchs kommt die junge Flora, Tochter der Samenhändlerin Hannah Kerner, in die Stadt. Für sie geht ein Traum in Erfüllung, denn in dem kleinen Blumenladen der Familie Sonnenschein wird sie zur Blumenbinderin ausgebildet. Mit ihrer Frische und Herzenswärme erobert sie die Familie und vor allem den Sohn Friedrich, mit ihren Ideen bringt sie neues Leben in das verstaubte Geschäft. Bald wird sie Friedrichs Frau und bedient die elegante Kundschaft bis hin zum europäischen Hochadel. Doch der Erfolg entzweit die Eheleute, und Flora beginnt, sich nach leidenschaftlicher Liebe zu sehnen. Sie wandelt auf einem schmalen Grat. Für ihr persönliches Glück setzt Flora alles aufs Spiel.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548290379
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:06.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    NicolePs avatar
    NicolePvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein entspannendes Buch mit einigen tragischen Momenten
    Das Blumenorakel

    1871 beginnt die junge Flora eine Ausbildung zur Blumenbinderin in Baden-Baden. Sie lebt und arbeitet bei Familie Sonnenschein. Der Sohn Friedrich verliebt sich in Flora, und schon bald heiraten die beiden. Flora baut den Blumenladen aus und hat damit Erfolg. Eine Begegnung wird jedoch alles auf den Kopf stellen.

    Autorin Petra Durst-Benning versteht es, Orte und Personen aus dieser Zeit dem Leser nahe zu bringen. Floras Leben als Tochter von Samenhändlern war eigentlich vorgegeben. Doch sie schafft es, sich ihren Berufswunsch zu erfüllen. Aber ihr Leben verläuft dann doch anders als gedacht, und ob es wieder in Ordnung kommt, ist fraglich.

    Leider haben mich die Figuren nicht in ihren Bann gezogen. Ich bekam einfach keinen Zugang zu ihnen. Teilweise fand ich sie nur oberflächlich dargestellt, da fehlte irgendwie etwas. Besonders spannend fand ich die Geschichte zwar nicht, aber sie ist geeignet, um ruhige Lesestunden zu verbringen und in die damalige Zeit einzutauchen.

    „Das Blumenorakel“ ist der Folgeroman von „Die Samenhändlerin“, in dem es um Floras Eltern geht. All zu viel wird jedoch nicht verraten, so können beide Bücher unabhängig voneinander gelesen werden.

    Ein entspannendes Buch mit einigen tragischen Momenten erwartet den Leser. Wer besseren Kontakt zu den Figuren bekommt als ich, dem könnte die Geschichte sogar noch mehr gefallen.

    Weitere Rezensionen unter www.nicole-plath.de

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    S
    Schatzfrau37vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolle spannende, fesselnde Liebesgeschichte
    Ein schöner spannender Roman

    Dieses tolle Buch habe ich vor einiger Zeit gelesen und fand es von Anfang bis zu Ende spannend und fesselnd. Ich fand die Geschichte einfach toll und gut zu lesen, war sehr begeistert von dieser Liebesgeschichte. Vor allem fand ich es interessant zu erfahren welche Bedeutung welche Blumen haben. Mir persönlich hat dieses Buch richtig gut gefallen, kann es nur empfehlen und werde es sicher auch einmal wieder lesen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Baden-Baden und die Blumen

    „Floras Traum“ ist eine Neuauflage des bereits 2008 erschienenen Titels „Das Blumenorakel“ und der zweite Teil der Samenhändlerin-Saga. Schön gemacht finde ich vom Verlag, dass der ursprüngliche Titel ebenfalls auf das Cover gedruckt wurde und somit Leser nicht in die Irre geführt werden, wie das manchmal bei geänderten Titeln von älteren Büchern leicht passiert. Man kann das Buch auch gut lesen, ohne den ersten Teil „Die Samenhändlerin“ zu kennen, da dieser sich auf die Geschichte von Floras Mutter Hannah konzentriert, die im zweiten Teil nur noch eine kleine Nebenrolle spielt.

    Aber nun zum Inhalt: Flora ist die Tochter einer Familie von Samenhändlern aus Gönningen auf der Schwäbischen Alb. Sie soll in die Fußstapfen ihrer Mutter Hannah treten, verspürt aber wenig Lust dazu. Viel lieber als Samen verkaufen, möchte sie Blumenbinderin werden. Durch einen glücklichen Zufall trifft sie auf ihrer ersten Verkaufsreise in Baden Baden den jungen Friedrich Sonnenschein, dessen Vater einen Blumenladen führt, aber dringend Hilfe benötigt. Flora erbittet von ihren Eltern die Erlaubnis, wenigstens für den Sommer nach Baden Baden zu ziehen und das Blumenbinder-Handwerk bei Herrn Sonnenschein zu erlernen. Das temperamentvolle junge Mädchen wirbelt den verstaubten Laden und auch das Privatleben der Sonnenscheins bald gehörig auf.

    Parallel dazu erzählt die Autorin die Geschichte der wohlhabenden Russen, die in der Casinostadt Baden Baden weilen, ihre rauschenden Feste feiern und Unmengen an Geld verprassen. Unter ihnen befindet sich ein junger Mann namens Konstantin, der sich von den älteren reichen Damen aushalten lässt, dafür aber alle mit seinem Charme und guten Aussehen bezaubert.

    Die Begegnung zwischen ihm und Flora führt zu unausweichlichen Verwicklungen und viel Schmerz bei allen Beteiligten. Man möchte die junge Frau am liebsten warnen, aber manchmal tut das Herz einfach Dinge, bei denen der Verstand nicht mithalten kann.

    Mit Flora hat Autorin Petra Durst-Benning eine liebenswerte, weil realistische Protagonistin geschaffen. Sie hat Ecken und Kanten, macht Fehler, rappelt sich aber immer wieder auf und strotzt die meiste Zeit nur so vor Tatkraft. Man muss sie mit ihrer unbekümmerten und direkten, aber dennoch immer herzlichen und liebenswerte Art einfach mögen.

    Das Ende hat mich überrascht und aus Sicht einer Figur auch wirklich erstaunt. Einerseits kann ich mir nicht vorstellen, dass es wirklich so passieren kann, andererseits finde ich den Gedanken schön und versöhnlich und somit für dieses Buch durchaus passend!

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    Ginevras avatar
    Ginevravor 5 Jahren
    Durch die Blume gesprochen...

    1871 im süddeutschen Baden-Baden: 
    Die junge Flora setzt sich gegenüber ihren Eltern durch: diese führen einen florierenden Samenhandel, doch Flora möchte nur eines werden: Floristin! Durch eine glückliche Fügung erhält sie einen Praktikumsplatz in einem angestaubten Blumenladen - mit Familienanschluss. Doch der knurrige Inhaber Kuno Sonnenschein und seine perfektionistische Gattin Ernestine machen es Flora nicht leicht. Doch zu deren Sohn Friedrich entwickelt sich eine tiefe Freundschaft, die Floras Leben verändert...


    Petra Durst-Benning, geb. 1965 in Baden-Württemberg, lebt mit ihrem Mann und ihrer Hündin südlich von Stuttgart im Grünen. Ihre äußerst erfolgreichen Romane spielen meist an historischen Schauplätzen und handeln von dramatischen Schicksalen, spannenden Verwicklungen und dem schönsten Thema der Welt: der Liebe...


    Mich hat dieser leicht und flüssig geschriebene Roman sehr gut unterhalten, die Personen wachsen einem beim Lesen immer mehr ans Herz. Die Geschichte hat mich thematisch etwas an Fontanes "Effie Briest" erinnert, durch den modernen Erzählstil und das schwäbische Lokalkolorit angenehm aufgefrischt!


    5 von 5 Sternen und eine Lese-Empfehlung für alle, die sich gerne von dramatischen, moralisch interessanten Love Stories mit historischer Kulisse verzaubern lassen...






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    Sternenstaubfees avatar
    Sternenstaubfeevor 5 Jahren
    Eine wunderschöne Geschichte

    1871 in Baden-Baden: Für die junge Flora geht ein Traum in Erfüllung, als sie ein Praktikum in einem Blumenladen machen darf. Blumen sind Floras Leidenschaft, und mit viel Geschick bindet sie die schönsten Blumensträuße. Bei ihrem Lehrmeister Kuno und dessen Frau Ernestine wird sie gut aufgenommen, und mit der Zeit fühlt Flora sich immer wohler in Baden-Baden. Doch das Praktikum soll nur einen Sommer lang dauern. Danach muss sie zurück nach Göppingen zu ihren Eltern, um in den elterlichen Samenhandel einzusteigen, doch Flora würde viel lieber in Baden-Baden bleiben!

    Mein Leseeindruck:

    Von mir gibt es zu diesem Buch eine uneingeschränkte Leseempfehlung! Es hat mir sehr viel Freude gemacht, Flora auf ihrem Weg nach Baden-Baden und ihren Erlebnissen dort zu begleiten! Sie ist mir richtig ans Herz gewachsen, auch wenn es Momente gab, in denen ich ihr Handeln nicht mehr nachvollziehen konnte. Aber gerade das macht sie authentisch, wie auch alle anderen Figuren in diesem Buch. Denn sie alle haben Ecken und Kanten; niemand ist einfach nur "gut" oder "böse". Das hat mir hier ganz besonders gut gefallen.

    Ich hatte oft eine gewisse Erwartungshaltung und dachte, ich wüsste schon, was geschehen würde. Aber dann haben die Charaktere ganz anders gehandelt als gedacht, und ich wurde mehrfach überrascht. So war die Geschichte niemals langweilig, niemals vorhersehbar, sondern einfach wunderschön und unterhaltsam.

    Ich hatte mit dem Buch wunderbare Lesestunden und habe nun richtig Lust bekommen, noch viele weitere Bücher der Autorin zu lesen! Ich mag ihren leichten und angenehmen Schreibstil und ihre Art, Geschichten zu erzählen, sehr gerne!

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    Sternenstaubfees avatar
    Sternenstaubfeevor 5 Jahren
    Eine wundervolle Geschichte

    1871 in Baden-Baden: Für die junge Flora geht ein Traum in Erfüllung, als sie ein Praktikum in einem Blumenladen machen darf. Blumen sind Floras Leidenschaft, und mit viel Geschick bindet sie die schönsten Blumensträuße. Bei ihrem Lehrmeister Kuno und dessen Frau Ernestine wird sie gut aufgenommen, und mit der Zeit fühlt Flora sich immer wohler in Baden-Baden. Doch das Praktikum soll nur einen Sommer lang dauern. Danach muss sie zurück nach Göppingen zu ihren Eltern, um in den elterlichen Samenhandel einzusteigen, doch Flora würde viel lieber in Baden-Baden bleiben!

    Mein Leseeindruck:

    Von mir gibt es zu diesem Buch eine uneingeschränkte Leseempfehlung! Es hat mir sehr viel Freude gemacht, Flora auf ihrem Weg nach Baden-Baden und ihren Erlebnissen dort zu begleiten! Sie ist mir richtig ans Herz gewachsen, auch wenn es Momente gab, in denen ich ihr Handeln nicht mehr nachvollziehen konnte. Aber gerade das macht sie authentisch, wie auch alle anderen Figuren in diesem Buch. Denn sie alle haben Ecken und Kanten; niemand ist einfach nur "gut" oder "böse". Das hat mir hier ganz besonders gut gefallen.

    Ich hatte oft eine gewisse Erwartungshaltung und dachte, ich wüsste schon, was geschehen würde. Aber dann haben die Charaktere ganz anders gehandelt als gedacht, und ich wurde mehrfach überrascht. So war die Geschichte niemals langweilig, niemals vorhersehbar, sondern einfach wunderschön und unterhaltsam.

    Ich hatte mit dem Buch wunderbare Lesestunden und habe nun richtig Lust bekommen, noch viele weitere Bücher der Autorin zu lesen! Ich mag ihren leichten und angenehmen Schreibstil und ihre Art, Geschichten zu erzählen, sehr gerne!

     

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    nirak03s avatar
    nirak03vor 5 Jahren
    Flora und die Liebe

    Inhalt: Flora, die Tochter der Samenhändlerin Hannah Kerner, bekommt die Chance in Baden-Baden ihren Traum zu verwirklichen. Sie will nichts lieber werden, als eine Blumenbinderin. Mit dem Samenhandel der Eltern kann sie sich nicht anfreunden und als sie das Angebot bekommt in dem Blumenladen von Kuno Sonnenschein ein Praktikum zu machen kann sie nicht widerstehen. Aber auch der Sohn des Hauses, Friedrich findet Flora reizend und beginnt ihr den Hof zu machen. So lebt Flora schließlich bald ganz in Baden-Baden und scheint glücklich zu werden. Wäre da nicht ihr Ehrgeiz, der sie immer weiter vorwärts treibt. Ihr Ziel ist, die Reichen und Mächtigen der Kurstadt mit ihren Blumengebinden in verzücken zu versetzen. Auch der gutaussehende und überall beliebte Konstantin macht ihr das Leben nicht unbedingt leichter.


    Der schöne und bildhafte Erzählstil von Petra Durst-Benning lässt im wahrsten Sinne des Wortes Blumen blühen. Sie nimmt den Leser mit auf eine Reise nach Baden-Baden, erzählt von der Kurstadt kurz nach dem Krieg 1871. Es fällt leicht die Stadt zu sehen, ihre Bewohner und vor allem die lebenslustige Flora, die mit ihrer Liebe zu den Blumen alles ein bisschen bunter und fröhlicher macht. Die Geschichte startet mit einem Prolog in dem die Fabel „Die Nixe vom Wildsee“ erzählt wird. Es stellt sich die Frage, was hat diese Geschichte nun mit Flora zu tun. Mit Flora zunächst nicht viel, aber eben mit der Kurstadt Baden-Baden und mit Friedrich Sonnenschein, der in einer Trinkhalle arbeitet und viel über diese Fabel weiß. (Um mehr zu erfahren, empfiehlt es sich, das Buch zu lesen.)

    Friedrich ist eher der stille Typ, er lebt und arbeitet nur für sein Heilwasser in der Trinkhalle und vergisst dabei mal schnell, dass es auch noch andere Dinge im Leben gibt. Flora ist das genaue Gegenteil, sie ist lebhaft und lebenslustig, sieht aber auch vor allem nur ihre Blumen und was damit zusammenhängt. Irgendwie scheinen die Beiden gar nicht zusammen zu passen, ihre Leben laufen in so unterschiedlichen Bahnen. Aber gerade, dass die Protagonisten nicht unbedingt so leicht zu durchschauen sind, macht die Geschichte spannend. Sie haben ihre Ecken und Kanten, die sie liebenswürdig machen. Auch wenn man zwischendurch dem Einen oder Andern schon gern mal ein bisschen schubsen möchte, damit sie vielleicht miteinander reden oder auf einander zugehen. Gerade Flora ist da sehr eigenwillig und geht unbeirrt ihren Weg. Friedrich sieht seine Fehler ebenfalls nicht, er lebt für sein Heilwasser. Konstantin lebt sein Leben wie es ihm gefällt. Er ist der eher sorglose Typ und scheint damit wunderbar durchs Leben zu kommen. Kurzum es macht Spaß die drei durch ihr Leben ein Stückweit zu begleiten.

    Ein kleines Nachwort gibt dann noch Aufschluss über Fiktion und Wahrheit und am Ende befindet sich dann Floras Blumen-ABC, als kleines Highlight zum Schluss.

    „Floras Traum“ ist die Neuauflage von „Das Blumenorakel“ und das wiederrum ist der zweite Band zu „Die Samenhändlerin“. Allerdings muss man diesen nicht zwangsläufig gelesen haben, da er doch einige Zeit nach der Samenhändlerin spielt. Floras Traum ist ein Lesespaß mit der Blumensprache und ein historischer Roman der einiges über die Kurstadt Baden-Baden zu erzählen hat. Er erzählt von Liebe und Vertrauen, von Leidenschaft und dem täglichen Leben der Menschen. Vor allem aber ist es eine Lesevergnügen und eine Buchempfehlung an alle, die gern historisches in Verbindung mit der Liebe lesen.

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    nicigirl85s avatar
    nicigirl85vor 5 Jahren
    Träume sind Schäume oder etwa nicht?

    "Floras Traum" ist auch unter dem Namen "Das Blumenorakel" erschienen und der zweite Teil der Samenhändlerin- Trilogie. Ich kenne den Vorgängerband aus der Reihe nicht, hatte jedoch keinerlei Verständnisprobleme. Die Bände lassen sich also scheinbar auch einzeln sehr gut lesen.

    Im Buch selbst geht es um die junge Flora Kerner, die gemeinsam mit ihrer Mutter Hannah durch die Städte reist, um kostbare Blumensamen zu verkaufen, nur leider ist der Samenhandel überhaupt nicht Floras Steckenpferd. Viel schöner und aufregender findet sie die Blumen, die aus den Samen hervorgehen und so träumt sie sehnsüchtig davon Blumenbinderin zu werden. Können Träume wirklich in Erfüllung gehen? Das Glück ist ihr hold, denn in Baden- Baden kann sie in die Lehre gehen und sich die Kunst des Blumenbindens von Herrn Sonnenschein zeigen lassen. Alles scheint perfekt und das Glück ihr hold, doch dann verliebt sie sich unsterblich und zerstört damit alles was ihr lieb und teuer ist. Wirklich alles?

    Petra Durst- Benning hat mit Flora wirklich einen Charakter geschaffen, der nur so vor Ecken und Kanten strotzt. Als Leser fragt man sich oft warum Flora dies oder jenes tut und regelrecht in ihr Unglück rennt, doch gerade das lässt dieses unverblümte Mädel so natürlich und real wirken, denn in niemandes Leben läuft alles perfekt, oder? Man fühlt und leidet mit ihr und möchte einfach nur gern wissen, ob nicht am Ende doch alles gut wird.

    Ich habe mich bei diesem Schmöker gut unterhalten gefühlt. Allerdings muss ich gestehen, dass ich auch schon bessere Bücher von der Autorin gelesen habe, denn nicht immer konnte mich der Verlauf der Geschichte vollends überzeugen.

    Gut gefallen hat mir das Thema der Blumensprache und dass am Ende des Buches ein Blumen- ABC zu finden ist.

    Etwas genervt hat mich der Ausdruck "Kuckucksspucke". Was anfangs noch witzig und als besonders daher kommt, erschien mir im Verlauf der Geschichte immer lästiger.

    Fazit: Sicher nicht das beste Buch der Autorin, denn das wird für mich bis auf Weiteres "Die Champagnerkönigin" bleiben, aber dennoch gelungene Unterhaltung. Durchaus lesenswert!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Floras Traum

    Inhalt:
    Flora arbeitet im elterlichen Betrieb als Samenhändlerin. Ihr größter Wunsch jedoch ist es, Blumenbinderin zu werden.
    Als sie mit ihrer Mutter auf Verkaufsreise in Baden-Baden ist, lernt sie zufällig Friedrich Sonnenschein kennen, dessen Vater Kuno einen Blumenladen besitzt.
    Da es um Kunos Gesundheit nicht zum besten steht, bietet ihr Friedrich eine Lehrstelle als Blumenbinderin an, wenn sie dafür seinen Vater im Blumenladen unterstützt.
    Überglücklich nimmt Flora das Angebot an und wird aber schon bald sehr enttäuscht. Die Kunden wollen weiterhin nur von Kuno bedient werden und zudem liegt der Blumenladen in einer versteckten Seitengasse, in die sich nur wenige Kunden verirren.
    Wird aus Floras Traum nun doch nichts?

    Meine Meinung:
    Hier ist der Autorin ein sehr farbenprächtiges Werk in einer wundervollen Sprache gelungen, welches mich von der ersten Zeile an gefesselt hat.
    Ich konnte in die Welt der Blumen eintauchen, deren Farbenpracht bewundern, mich an den Düften und Gerüchen erfreuen, ja sogar Friedrichs Wasser aus der Trinkhalle konnte ich förmlich auf der Zunge schmecken.

    Auch die Protagonisten fand ich sehr gelungen. Vor allem Flora ist eine quirlige junge Frau, die voller Tatendrang und Lebensfreude ist. Sie verdient meine vollste Bewunderung, mit welch tollen Ideen sie das Geschäft wieder auf Vordermann bringt.
    Aber auch alle anderen Personen sind sehr vielschichtig. Die Protagonisten sind nicht nur schwarz/weiß, nein, sie handeln oft völlig unerwartet und man möchte den ein oder anderen am liebsten manchmal schütteln und auf den richtigen Weg weisen.
    Aber gerade das hat mir sehr gut gefallen, so wirken die Personen authentisch und es kommt keine Langeweile auf.

    Die Geschichte ist stimmig bis zum Schluß, das Ende fand ich ebenfalls sehr gelungen und glaubhaft. Der Schluß ist so gewählt, dass jeder seiner Fantasie über den Weitergang der Geschichte freien Lauf lassen kann. Die Geschichte schreit für mich aber auch nach einer Fortsetzung.

    Auch das tolle Cover muß man lobend erwähnen und ganz toll finde ich Floras Blumen-ABC, was sich am Ende des Buches befindet. Dieses werde ich bestimmt öfters zu Rate ziehen und werde Blumen in Zukunft mit einem ganz anderen Auge genießen.


    Wie auch die anderen Werke der Autorin konnte mich auch Floras Traum absolut überzeugen und ich vergebe 5/5 Sternen.

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    zauberblumes avatar
    zauberblumevor 5 Jahren
    Eine wunderbare Geschichte zum Träumen

    „In Floras Traum“ entführt uns die Autorin Petra Durst-Benning in die „Sommerhauptstadt Europas“, nämlich nach Baden Baden. Um 1871 herrscht hier die große Sorge nach dem überstandenen Krieg mit Frankreich wieder den alten Glanz zurückzugewinnen. Diese Geschichte spielt zur Zeit des großen Umbruchs. Die junge Flora ist  die Tochter der Samenhändlerin Hannah Kerner aus Gönningen. Zum ersten Mal begleitet sie ihre Mutter auf Reisen um Geschäfte zu machen.  Ihre Reise führ t sie nach Baden Baden. Flora ist beeindruckt von der Stadt und freut sich umso mehr als sie im Blumenladen der Familie Sonnenschein als Blumenbinderin ausgebildet werden soll. So geht ein riesengroßer Traum von Flora in Erfüllung. Sie stürzt sich mit Feuereifer in ihre neue Aufgabe und sorgt so in dem bisher ruhigen Haushalt der Familie Sonnenschein für einigen Wirbel.  Durch ihre Ideen bringt sie neuen Schwung in das verstaubte Geschäft. Mit ihrer frohen Art und ihrer Herzenswärme erobert sie die Familie Sonnenschein im Sturm. Besonders Sohn Friedrich ist von  Flora angetan und bittet sie um ihre Hand. Das Geschäft floriert. Dank Floras Ideen bedient sie bald elegante Kundschaft bis hin zum europäischen Hochadel. Doch der Erfolg entzweit die Eheleute, auch fehlt die leidenschaftliche Liebe, nach der sich Flora sehnt. Da taucht plötzlich Konstatin auf. Flora riskiert viel und setzt für ihr persönliches Glück alles aufs Spiel.

    Der Schreibstil von Petra Durst-Benning hat mich von Anfang an begeistert. Man wird voll in die Geschichte integriert . Ich wanderte selbst durch die Gassen von Baden Baden. Vor meinem inneren Auge sah ich das Maison Kutter und den verstaubten Laden der Sonnenscheins und wie dieser wieder zu neuem Glanz erblüht ist.  Die Protagonisten, besonders Flora, sind mir sehr  vertraut. Floras Herzenswärme, ihre Quirrligkeit und ihr Elan übertragen sich auf den Leser. In manchen Situationen wollte man Flora aber am Liebsten schütteln und ihr ins Gewissen reden. Friedrich hat mir leid getan. Normalerweise ergänzen sie sich doch prima. Der ruhigere Friedrich und die lebhafte Flora. Auch die Beschreibungen der Hotels gefällt mir hervorragend. Die herrliche Blütenpracht mit der Flora dekoriert hat, könnte man förmlich riechen.

    Eine wunderbare Geschichte, die uns einen interessanten Einblick in die damalige Zeit gibt. Das Buch beinhaltet alles, was man sich von einem guten Buch wünscht. Eine tolle Geschichte, die spannend ist,  bei der man bis zum Schluss  bangt und auf ein gutes Ende hofft.

    Das Cover sollte auch noch erwähnt. Es ist ein richtiger Hingucker und es stimmt auf das Buch ein.

    Floras Traum hat mich fasziniert und ich  werde das hervorragende Buch selbstverständlich weiterempfehlen.

    Ic h würde mich riesig über eine Fortsetzung freuen.

     

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