Petra Fohrmann

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Alle Bücher von Petra Fohrmann

Petra FohrmannDie Kinder des Reichsministers
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Die Kinder des Reichsministers
Die Kinder des Reichsministers
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Erschienen am 01.10.2007
Petra FohrmannUlrich Backeshoff Ein Genie macht Pause
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Ulrich Backeshoff  Ein Genie macht Pause
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Erschienen am 01.02.2014
Petra FohrmannEin Leben ohne Lügen!
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Ein Leben ohne Lügen!
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Erschienen am 10.10.2005
Petra FohrmannDie Schlümpfe. Die Suche nach Schlumpfinchen
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Die Schlümpfe. Die Suche nach Schlumpfinchen
Petra FohrmannDie Schlümpfe. Ein Schatz für die Schlümpfe
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Die Schlümpfe. Ein Schatz für die Schlümpfe
Petra FohrmannDie Schnullerfee
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Die Schnullerfee
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Erschienen am 04.10.2013
Petra FohrmannJutta Kleinschmidt - Frau lenkt besser, als Mann denkt
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Jutta Kleinschmidt - Frau lenkt besser, als Mann denkt

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Rezension zu "Die Kinder des Reichsministers" von Petra Fohrmann

Die Erinnerungen der Erzieherin an die letzten Jahre der Goebbels-Kinder- bewegend!
Esse74vor einem Jahr

Durch puren Zufall gelangte die Autorin Petra Fohrmann an diese Erinnerungen, die die letzten beiden Jahre der Goebbels- Kinder umfassen. Sie lernte die ehemalige Erzieherin der Kinder kennen und schrieb deren Erinnerungen auf. Von 1943 bis 1945 war die Erzieherin Käthe Hübner im Hause Goebbels für die drei ältesten Töchter zuständig und hat viele Fotografien aus dieser Zeit aufbewahrt, die ebenso wie Briefe der Kinder und ihrer Mutter das Buch bereichern. Eigentlich wachsen die Kinder in der Villa am Bogensee, etwa 30 km außerhalb Berlins, ganz ungezwungen und wie normale Kinder auf. Mit dem Unterschied, daß der Vater und die Mutter im Licht der Öffentlichkeit stehen, sie auch für kleine Propagandafilme herhalten müssen, es ein ruhiges, ländliches Leben gibt mit Pony, Dackel, großem Garten, vielen Spielmöglichkeiten und allem, was das Kinderherz begehrt- auch noch in Kriegszeiten, wo es anderen Kindern im Reich weitaus schlechter geht.
Die Kinder brauchen nicht zum BDM oder der kleine Helmut zur HJ, obwohl das schwer vorstellbar ist, wo ihr Vater doch so einen hohen Posten im Reich besetzt. Durch die Eltern besucht man den "Onkel" Adolf auf dem Obersalzberg, wird von dem Fotografen Hoffmann auf Postkarten in Szene gesetzt und nennt viele andere Größen des Reichs "Onkel" oder "Tante".
Hübner beschreibt, daß Magda zwar eine liebende Mutter ist, aber eben auch keine Vorzeigemutter, wie man es in der Propaganda vorgibt. Es ist kein offenes Geheimnis, daß ihr Mann sie betrügt, mehrmals, bei jeder Geburt einer Tochter negative Kritik für seine Frau übrig hat und der Sohn, der langersehnte, Helmut, ist in seinen Augen ein Träumer und Weichling. Goebbels ist nicht oft zu Hause, doch, wenn er kommt, dann müssen die Kinder ihn überschwänglich begrüßen, den lieben Papi, der aber auch oftmals sehr streng ist. Seine Gattin gibt sich stets beherrscht, verbringt aber nicht allzuviel Zeit mit den Kindern- man findet die kleinen Filmchen mit den Kinder und ihr bei youtube zB- auch, wenn es in den Filmen den Anschein hat.
Man kennt das schreckliche Ende der Kinder und fragt sich, wie eine Mutter ihre Kinder töten kann...nur, weil sie befürchtete, daß sie nach Ende des Dritten Reiches keine Zukunft mehr hätten. An Edda Göring konnte man sehen, daß das Medieninteresse an Kindern der Nazi- Größen nach dem Krieg natürlich recht groß war- schließlich hätte man doch vielleicht eine Pikanterie oder ähnliches erfahren können. Man mag lange darüber spekulieren, was aus den Kindern geworden wäre, den Tod hatten sie sicher nicht verdient.
In ihrer beschaulichen Welt in Schwanenwerder oder am Bogensee gab es keine Politik, kein Grauen des Krieges...in Helga Goebbels, der ältesten Tochter klang wohl oftmals eine Nachdenklichkeit an und sie hinterfragte Dinge, was der Mutter so gar nicht gefiel. Sie soll auch im Bunker geahnt haben, daß alles kein gutes Ende nehmen wird...
Mich hat Fohrmanns Buch betroffen gemacht und bewegt und dennoch kann man den Tod der Kinder nicht begreifen...

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