Petra Gabriel

 3.4 Sterne bei 37 Bewertungen
Autor von Zeit des Lavendels, Der Ketzer und das Mädchen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Petra Gabriel

Petra Gabriel, geborene Stuttgarterin, ist gelernte Hotelkauffrau, Dolmetscherin und Journalistin. Als freiberufliche Autorin lebt sie in Laufenburg und Berlin. Sie schreibt historische Romane, Jugendbücher und Krimis, zudem verfasst sie Kurzgeschichten. Zur Krimireihe "Es geschah in Berlin" trug sie bereits vier Bände bei, zuletzt "Tod eines Clowns" (2015).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Petra Gabriel

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Cover des Buches Der Ketzer und das Mädchen9783839214947

Der Ketzer und das Mädchen

 (5)
Erschienen am 05.03.2014
Cover des Buches Die Konkubine9783782009072

Die Konkubine

 (3)
Erschienen am 18.02.2008
Cover des Buches Die Gefangene des Kardinals9783492238830

Die Gefangene des Kardinals

 (3)
Erschienen am 01.01.2003
Cover des Buches Der Kartograph9783782008938

Der Kartograph

 (3)
Erschienen am 01.08.2006
Cover des Buches Der Sohn der Welfin9783839221150

Der Sohn der Welfin

 (2)
Erschienen am 05.07.2017
Cover des Buches Ein Jahr auf Kuba9783451067655

Ein Jahr auf Kuba

 (2)
Erschienen am 16.08.2016
Cover des Buches Hanna himmelwärts9783940078599

Hanna himmelwärts

 (1)
Erschienen am 25.10.2013

Neue Rezensionen zu Petra Gabriel

Neu

Rezension zu "Eingesargt in Mitte" von Petra Gabriel

Wohl weniger ein Krimi
abuelitavor 7 Monaten

Wohl weniger ein Krimi...sondern eher eine turbulente verrückte Geschichte, die  sich auch mit Geistern und irren Personen beschäftigt.

Hendrike Blank ist Busfahrerin und nebenbei „Hausentstörerin“  - die Bezeichnung gefällt ihr besser als „die Frau, die Geister vertreibt“ – zumal Hendrike selber nicht an Geister glaubt. Ihrer Meinung und Erfahrung nach haben all diese oft seltsamen Phänomene meistens einen ganz realen Hintergrund.

Aber dann kommt Hendrike langsam ins Schwimmen – erst lauert ihr ein seltsamer Mann auf, der ein ungesundes Interesse an Hendrikes verstorbenem Vater hat, dann soll sie ein Haus von Geistern befreien und das funktioniert dieses Mal einfach nicht….was steckt hinter all dem?

Wie gesagt, es ist imgrunde eher zum Lachen denn spannend. Aber mir gefiel die Protagonistin Hendrike sehr gut, die sich wenig vormachen lässt und sich auch zu wehren weiss, dabei aber immer „Herz“ zeigt. Diese Figur hat für mich den Reiz des Buches ausgemacht.

Die eher hanebüchene Story um den Vater – verstorben oder doch nicht? – was wollen die Typen die den Vater klonen wollen und haarsträubende Geschichten vom Frankenkaiser erzählen, durchaus aber auch handfeste unsensible Methoden anwenden, um Hendrike gefügig zu machen….hat der Ex-Mann etwas damit zu tun …und ach ja, die liebe Polizei ist natürlich auch dabei…..

nee, nee, nee – das war alles zu viel und einfach komplett an der Realität vorbei, vor allem zum Ende hin. Es bleibt auch ziemlich voll offen am Schluss – sollte es wohl zu Hendrike einen zweiten Band mal geben? Wir werden sehen…

Das Buch war aber auch lustig und darum gibt es die drei Sterne.


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Rezension zu "Der Sohn der Welfin" von Petra Gabriel

gescheit gescheitert
derMichivor 2 Jahren

In einer Hinsicht gräbt Petra Gabriels Roman der Konkurrenz auch größerer Verlage schnell das Wasser ab: "Der Sohn der Welfin" ist ungemein informativ. Die politischen Zusammenhänge, und was sonst noch so im Umfeld der Welfen und Staufer geschieht, lässt die Autorin gut recherchiert in den Text einfließen, so dass man stellenweise meint, versehentlich in ein unterhaltsam geschriebenes Sachbuch hineingelesen zu haben.

Denn die Handlung als solche kommt ein wenig zu kurz. In Rückblicken erzählt mal Friedrich, mal ein auktorialer Erzähler und mal andere, oft fiktive Zeitzeugen vom Leben des späteren Kaisers. Das ist ein geschickter erzählerischer Kniff, der an mehreren Stellen effektiv langweiligen Momenten vorbeugt. Doch so richtig vorwärts geht es trotzdem irgendwie nicht. Die episodischen Szenen könnte man noch ertragen, würde nicht jeder Moment, in dem das Geschehen ein wenig Fahrt aufnimmt, von ausführlichen Erläuterungen zu den Geschehnissen unterbrochen oder gleich ganz abgebrochen werden.

Was vereinzelt nach Cliffhanger aussieht, entpuppt sich allzu oft als offenes Ende. Autoren wie Peter Tremayne, Bernard Cornwell und im deutschsprachigen Raum vor allem Rebecca Gablé haben vorgemacht, wie aus einer komplexen historischen Situation trotzdem ein spannender und gleichzeitig gut informierter Roman werden kann. Dieser Ansatz ist hier ebenfalls erkennbar, doch kann sich keine dieser Absichten wirklich entfalten.

Dazu kommen fragwürdige Entscheidungen, wie einige Figuren in einem frühen Kapitel im Dialekt sprechen zu lassen. Auch die Iny-Lorenz-würdige Schmonzette mit Sex und Sinnlichkeit im Auftakt hätte nicht sein müssen. Einige historische Patzer trüben das Bild zusätzlich, etwa Bernhard von Clairvaux' Zitation von Bibelstellen, die es zu dieser Zeit so noch lange nicht gab.

Alles in allem liegt hier ein potentiell guter, wenn auch in der Umsetzung teilweise gescheiterter Historienroman vor, der in Sachen aufregendes szenisches Erzählen seinen Mitbewerbern nichts entgegenzusetzen hat. Für einen Überblick über die Epoche und Friedrichs Weg zur Macht eignet sich das Buch dennoch, interessierten Mittelalterfans sei insbesondere der einmal mehr sehr informative Anhang mit Stammbaum und Zeittafel empfohlen.

Bonusmaterial: Anhang mit Stammbaum und Zeittafel

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Rezension zu "Der Sohn der Welfin" von Petra Gabriel

Unterhaltsame Geschichtsstunde
Helene2014vor 3 Jahren

Der Sohn der Welfin von Petra Gabriel, einer mir bis dahin unbekannten Autorin, beschreibt die Kinder- und Jugendjahre von Kaiser Friedrich Barbarossa. Immer im Zwiespalt zwischen den beiden großen Herrscherhäusern, den Welfen und den Waiblingern (also den Familien seiner Mutter und seines Vaters) lernt der Junge schon frühzeitig, dass er fast niemanden wirklich trauen kann. Immer wieder gibt es neue Kriege und Fehden, alte Feindschaften und neue. Erst als zwei Waisenkinder, Beatrix und Wilhelm, an den Hof kommen und mit ihm zusammen aufwachsen, findet er etwas Ruhe in seinem jungen Leben. Aber auch durch diese beiden gibt es irgendwann ein böses Erwachen. 


Die Autorin beschreibt in einem angenehmen Schreibstil und sehr gut recherchiert,  dieses Kapitel in Friedrichs Leben, umrahmt von einer Rahmenhandlung aus Friedrichs späterem Leben als Kaiser. Man kann sich sehr gut in Friedrichs, aber auch in Beatrix und Wilhelms, Gefühlswelt hineindenken. Etwas gewöhnungsbedürftig sind die vielen Namen, irgendwie hießen damals wohl alle Heinrich oder Friedrich. Es war teilweise etwas verwirrend, hat mich dann aber nicht weiter gestört. 


Mein einziger Kritikpunkt ist, dass das Buch zu kurz ist. An manchen Stellen, besonders am Schluss, hätte die Autorin, meiner Meinung nach, mehr in die Tiefe gehen können. Manches wurde einfach zu schnell abgehandelt. Aber vielleicht gibt es ja irgendwann mal eine Fortsetzung.


Fazit: sehr gut geschriebener historischer Roman über die Jugendjahre eines bedeutenden Kaisers, leider ein bißchen zu kurz. Von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung. 

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