"*Petra Greinke*" hat in ihrem 96 Seiten umfassenden Kochbuch Rezepte für "*Die besten Knödel, Klöße und Gnocchi*" zusammen-getragen. Im "*Bassermann Verlag*" erschien das Buch im August 2007.
Kleine Grießklößchen in feiner Gemüsebrühe? Eine tolle Vorspeise. Ein Sonntagsbraten ohne Klöße? Nicht denkbar. Die echte deutsche Küche ist ohne die großen oder kleinen Runden einfach nicht echt. Bayerische Semmelknödel, tschechische Serviettenknödel, italienische Gnocchi oder österreichische Schlutzkrapfen erweitern den Rezepthorizont und sollten unbedingt auch einmal probiert werden. Anregungen dafür bietet das Buch in Hülle und Fülle und dazu Gelinggarantie.
So lautet der Klappentext und das Buch bekam ich als ein Geschenk völlig unerwartet.
Ich koche hin und wieder Knödel, weiche dann allerdings auf die Fertigproduktvariante aus. Das spart Zeit und Geduld und hält Misserfolge im Rahmen.
Nun musste ich nach Erhalt des Buches aber doch mal das Wagnis eingehen und ein paar Knödel in Eigenarbeit herstellen.
Es war gar nicht so schwer, meine Semmelknödel nach Bayerischer Art zerfielen zwar etwas, waren aber dank viel Petersilie sehr schmackhaft. Dazu essen wir sehr gern Pilzragout oder Gulasch.
Die Rezeptbeschreibungen sind übersichtlich und lassen keine Fragen offen.
Mir haben auch die Gnocchi-Rezepte gut gefallen, Kartoffelklösse mag ich leider gar nicht. In meiner Küche finden Klösse selten auf den Teller. Daher ist dieses Buch auch nicht mein Favorit. Ich bin leider die falsche Zielgruppe, wie man so schön sagt.
Wer Knödel und Klösse liebt, findet hier die einfache und fortgeschrittene Grundlagenrezepte mit schönen Bildern vor.
Knödel über Knödel!


