Petra Gust-Kazakos

 3.8 Sterne bei 4 Bewertungen

Alle Bücher von Petra Gust-Kazakos

Petra Gust-KazakosGanz weit weg
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Ganz weit weg
Ganz weit weg
 (3)
Erschienen am 19.11.2010
Petra Gust-KazakosGefahren des Lesens
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Gefahren des Lesens
Gefahren des Lesens
 (1)
Erschienen am 17.11.2016

Neue Rezensionen zu Petra Gust-Kazakos

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Rezension zu "Gefahren des Lesens" von Petra Gust-Kazakos

Ein sehr gelungenes und aktuelles Buch über das Lesen und all seinen Gefahren
lesestundenvor 2 Jahren

Wer sich für Lesen und Literatur interessiert, der wird mit Gefahren des Lesens seine wahre Freude haben. Dieses Buch behandelt eine ganze Vielzahl an Themen, ist informativ, unterhaltsam und enthält eine Menge Denkanstöße. Angefangen von der Frage nach der Glaubwürdigkeit von Texten, zu Fakten und Anekdoten über das Leseverhalten von heute und damals, einem Blick auf die Literaturkritik mit all ihrer Subjektivität, bis hin zu den Gefahren durch Zensur, Bearbeitung, Übersetzung. Aber auch aktuelle Themen wie die Informationsflut durch das Internet, dem kritischen Hinterfragen ihrer Transparenz oder der Bedeutung und Beschaffenheit von Literaturblogs nimmt sich dieses Buch an. In einem wertigen und schicken Buch wird ein kleiner Blick über den literarischen Tellerrand mit seiner ganzen Aktualität gewagt und zusammen mit dem roten Faden, der Gefahr des Lesens, eine viel zu kurze Lektüre ist. Ein Buch, das trotz aller Gefahren die Lust auf das Lesen weckt.
Ausführliche Rezension mit Fotos vom Buch und einer Hörprobe: http://www.lesestunden.de/2016/12/gefahren-des-lesens-petra-gust-kazakos/

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Mr. Rails avatar

Rezension zu "Ganz weit weg" von Petra Gust-Kazakos

Rezension zu "Ganz weit weg" von Petra Gust-Kazakos
Mr. Railvor 7 Jahren

"Eigentlich wollte ich eine Geschichte über eine Reiseschriftstellerin schreiben, die in ihrem ganzen Leben nie gereist ist."

Ich bin froh, dass sie es nicht getan hat. Ich bin froh, dass Petra Gust-Kazakos ihre gesamte literarische Selbsterfahrung zu einer großen essayistischen Betrachtung der magischen Wechselwirkung zwischen Leselust und Reisefieber in dem Buch „Ganz weit weg“ gebündelt hat, um ihren Lesern die lesereiselustigen Augen zu öffnen. Es ist schwierig, über Bücher zu schreiben – es ist auch schwierig, Leser zu erreichen, da die Lesewelt einer Autorin nicht unbedingt deckungsgleich zum Literaturschatz ihrer Leser ist und so die Erfahrungen oft weit auseinanderdriften.

Mit dieser Erwartungshaltung ging ich recht skeptisch auf die gemeinsame Reise. Und dann passierte wieder das, was unglaublicherweise so oft geschieht. Petra Gust-Kazakos tritt quasi aus ihrem Buch heraus und berührt mit ihrer Autorenfeder nicht nur meine kleine Privatbiliothek – sondern natürlich auch den gesamten Buchbestand von Literatwo. Wir erwarten zum Beispiel gerade ein Buch, über das wir so gerne schreiben möchten und kaum auf Seite 21 in „Ganz weit weg“ angelangt, taucht genau dieser Roman von Charles Dickens auf. „Der Raritätenladen“ verbindet uns plötzlich mit der Autorin und dieses Band wird von Seite zu Seite ihres Buches immer fester.

Es ist fast, als würde sie unsere Bücher kennen. Sie schweift kreuz und quer durch unsere Bibliothek und stellt Beziehungen zwischen diesen Werken und ihren eigenen Überlegungen her. Bereits zu einem frühen Zeitpunkt des Lesens verbinden sich meine Leseerfahrungen mit denen der Autorin und es gelingt ihr, mich reisend in ihrem Buch zu fesseln. Und schließlich erreichen wir ein gemeinsames Traumziel. Die Buchhandlung „Shakespeare & Company“, die auch in unserem Lesen in Madame Hemingway eine so große Rolle spielte!

„Der Beginn einer Reise, der erste Satz eines Buches – wir überschreiten eine Grenze, und auf einmal sind wir ganz weit weg.“

Diese Zeilen skizzieren in besonderer Weise die Art und Weise, in der sich das Buch dem Thema Reisen und Lesen widmet. Gut strukturiert und immer einem nachvollziehbaren roten Faden folgend werden Perspektiven eröffnet, die verdeutlichen, wie sehr unser Reiseverhalten unser Lesen prägt und umgekehrt. Jenseits dieser beschriebenen Grenze leben wir in unserer Bibliophilie und leiden an den gleichen Symptomen. Wie sollte eine ideale Bibiothek aussehen, welche Bücher wähle ich aus, helfen eBooks weiter, wie entstehen Sehnsuchtsziele und schließlich warum sind es so oft die puren Zufälle, die unser Lese-und Reiseleben verändern?

Petra Gust-Kazakos gibt Antworten auf diese Fragen.

Es sind ihre Antworten – nicht mit dem Anspruch auf Allgemeingültigkeit gegeben und doch so sympathisch und fundiert verpackt, dass man sie überdenkt, genießt und sich auf die Suche nach den eigenen Antworten macht. Damit erweitert sie den Horizont ihrer Leser. Sie spannt den Bogen von der klassischen bis zur modernen Literatur und vergleicht unser Lesen mit unserem Leben – mit der andauernden Reise zu den Plätzen unserer Sehnsucht und beschreibt auch die Probleme, die es mit sich bringt, wieder zuhause anzukommen.

„Ganz weit weg“ ist immer eine Reise wert...

Bilder zur Rezension unter:

http://literatwo.wordpress.com/2011/11/24/ganz-weit-weg-literatwo-erliegt-der-leselust-und-dem-reisefieber/

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