Petra Hammesfahr Am Anfang sind sie noch Kinder

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Inhaltsangabe zu „Am Anfang sind sie noch Kinder“ von Petra Hammesfahr

Eine mutige Frau – und ein mutiger Schritt Das Schicksal hat Kathi Lenzen bereits übel mitgespielt. Mit Anfang 40 verliert sie zuerst ihren Mann, dann ihren einzigen Sohn. Tapfer hangelt sich die vereinsamte Frau nun von Tag zu Tag. Als sie in einem Supermarkt einen Jugendlichen bei einem dreisten Diebstahl beobachtet, wendet sie sich ans Sozialamt. Dort gerät sie an einen sehr engagierten Sozialarbeiter und entschließt sich zu einem folgenschweren Schritt: Sie nimmt den verwilderten Sechzehnjährigen aus prekären Verhältnissen bei sich zu Hause auf. Doch sehr bald schon wird ihr die Tragweite ihrer Entscheidung bewusst.

Das Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert und sollte in keinem Bücherregal fehlen.

— NicoleP
NicoleP

hallo luzie, wenn du das buch fertig gelesen hast und es escht gut ist, kannst dus mir dann ausleihen?

— Aldona
Aldona

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    Am Anfang sind sie noch Kinder
    NicoleP

    NicoleP

    22. July 2016 um 19:11

    Kathi Lenzen hat zwei geliebte Menschen verloren. Zuerst starb ihr Mann durch einen Unfall, dadurch musste sie ihren kleinen Sohn alleine großziehen. Doch als dieser 17 Jahre alt ist, kommt er ebenfalls durch einen Unfall ums Leben. Zwanzig Monate danach trifft sich auf „Breaker“. Er ist gerade dabei, Lebensmittel zu stehlen. Sie meldet ihre Beobachtung nicht, sondern folgt dem Jungen bis zu einem alten leerstehenden Haus.In dieses Haus hat sich Breaker zurückgezogen. Er ist 16 Jahre alt und stammt aus – nennen wir es mal – „schwierigen Verhältnissen“ – andere würden, wie auch im Buch, den Begriff „Asozial“ oder „Asi“ verwenden. Daher ist er auch dem Jungendamt bekannt, und sein Betreuer, Herr Engelbrecht, ist sich sicher, dass in Breaker ein guter Junge steckt – im Gegensatz zu seinen Brüdern, die sich mit dem Leben in diesen Verhältnissen „arrangiert“ haben und wohl nie dort herauskommen werden. Seine Schwester hingegen hat es geschafft – was jedoch mit einem Kontaktabbruch einherging.Herr Engelbrecht lernt Kathi kennen und bringt sie durch eine kleine List mit Breaker zusammen. Nur für ein paar Tage, versteht sich doch. So prallen zwei Welten aufeinander. Doch so fremd sich beide anfangs auch sind, kommen sie sich Schritt für Schritt näher.Petra Hammesfahr beschreibt die Probleme von und zwischen Kathi und Breaker sehr bildlich. Es sind die Konflikte, die beide untereinander und auch jeder mit sich selbst austragen, die der Geschichte eine besondere Note geben. Kann ein 16-jähriger Junge aus diesen Verhältnissen überhaupt noch in ein geregeltes Leben finden? Und gibt es Kinder wie ihn nur in „Asi-Familien“ oder sind es auch die scheinbar so gut versorgten Kinder, die materiell zwar alles haben, aber emotional vernachlässigt sind? Genau dieser Frage geht der Roman sehr gefühlvoll nach.Es ist egal, wie viel Geld die Familien haben. Liebe gibt es immer kostenlos, sofern sie denn vorhanden ist. Anfangs wird wohl niemand frei von Vorurteilen gegenüber „Asi-Verhältnissen“ an dieses Buch herangehen. Wenn jedoch geschildert wird, wie es zu diesen Verhältnissen gekommen ist, wird das eine oder andere Vorurteil leicht ins Wanken geraten. Das Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert und sollte in keinem Bücherregal fehlen.

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  • Ein gesellschaftskritischer Roman, der beschäftigt und nachdenklich macht.

    Am Anfang sind sie noch Kinder
    Igela

    Igela

    09. March 2014 um 12:42

    Kathi beobachtet den 16 jährigen Jürg beim Ladendiebstahl. Als sie ihm nachgeht, entdeckt sie, dass er ganz allein in einem verfallenen Haus lebt. Sie nimmt Kontakt zum  Jugendamt auf und kurz darauf zieht der 16 jährige probehalber bei ihr ein. Da sie seit dem Tod ihres Mannes und Sohnes alleine lebt, ist sie froh um Gesellschaft. Doch schon bald wird ihr bewusst, dass das Zusammenleben mit einem Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen nicht einfach ist. Der Sozialarbeiter Engelbrecht aber gibt nicht auf. Er weiss, dass Kathi es schaffen wird und setzt so grosses Vertrauen in sie, dass sie plötzlich auch noch zwei Kleinkinder aufnimmt. "Am Anfang sind sie noch Kinder" zeigt auf, wie schwer es Kinder und Jugendliche haben, die zu Hause weder Halt noch ein geregeltes Leben kennen. Und wie schwierig es für sie ist, den Sprung in die Normalität zu schaffen. Die heutige Jugendkriminalität, ein aktuelles Thema, das mich in der Seele und meinem Herz berührt hat. Ein gesellschaftskritischer Roman, der beschäftigt und nachdenklich macht. Ich habe mich etliche Male gefragt, wie ich wohl an der Stelle von Kathi auf die vielen Provokationen von Jörg reagiert hätte? Die Charaktere sind gut getroffen und beschrieben. Vor allem der 16 jährige Jörg hat mir als Figur sehr gefallen. Man leidet als Leser regelrecht mit. Für mich ein Buch, das ich wohl mehrmals lesen werde und darum 4 Sterne!

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  • Rezension zu "Am Anfang sind sie noch Kinder" von Petra Hammesfahr

    Am Anfang sind sie noch Kinder
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. May 2011 um 20:11

    Gleich vorweg: Dieses Buch ist kein typischer Hammesfahr-Thriller, sondern eher ein zeitgenössischer gesellschaftskritischer Roman. Die Protagonistin Kathi hat ein schweres Schicksal zu tragen: Sie verlor ihren Ehemann und kurz darauf ihren einzigen Sohn. In ihrer Firma fühlt sie sich überflüssig und sie ist geplagt von Schuldgefühlen, weil sie von ihrem Sohn immer so viel Leistung erwartet hatte. Als sie einen Diebstahl im Kaufhaus beobachtet, schleicht sie dem Jungen nach und meldet ihn beim Jugendamt. Der dortige Beamte überredet sie, den Jungen bei sich aufzunehmen. Das Zusammenleben mit dem Jungen entpuppt sich als schwierig. Es scheinen zwei Welten aufeinander zu treffen: Leistungsgesellschaft und Perspektivlosigkeit. Der Leser erfährt viele Negativseiten unserer Gesellschaft. Hammesfahr zeigt diese Schattenseiten absolut glaubhaft. Trotz meiner 3-Sterne-Wertung ist der Roman absolut empfehlenswert. Die „Sterne-Abzüge“ habe ich gemacht, weil ich ein sehr kritischer Leser bin: 5 Sterne gibt’s nur für absolute Spitzentitel. 4 Sterne konnte ich für diesen Roman auch nicht vergeben, weil ich absoluter Hammesfahr-Fan bin und glaube, sie hätte die Geschichte noch tiefer, noch emotionaler schreiben können. Aber trotzdem ist es ein Lesevergnügen, dessen Inhalt noch lange nachwirkt und vielleicht den einen oder anderen Leser sogar zum Nachdenken anregt.

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  • Rezension zu "Am Anfang sind sie noch Kinder" von Petra Hammesfahr

    Am Anfang sind sie noch Kinder
    buecherwuermchensolo

    buecherwuermchensolo

    30. September 2010 um 15:31

    Meine persönliche Meinung: Nein, muss nicht sein

  • Rezension zu "Am Anfang sind sie noch Kinder" von Petra Hammesfahr

    Am Anfang sind sie noch Kinder
    mausimotte

    mausimotte

    13. November 2009 um 11:22

    aus meiner sicht ein fehlversuch und nicht lesenswert

  • Rezension zu "Am Anfang sind sie noch Kinder" von Petra Hammesfahr

    Am Anfang sind sie noch Kinder
    Robyn

    Robyn

    06. January 2009 um 18:23

    Ich hätte mir was besseres vorgestellt,irgendwie ist nichts heftiges passiert was ich mir doch gedacht hätte...Ok,aber kaufen würde ich es mir nicht nochmal:-

  • Rezension zu "Am Anfang sind sie noch Kinder" von Petra Hammesfahr

    Am Anfang sind sie noch Kinder
    kaylin

    kaylin

    16. July 2008 um 21:28

    Dafür das dieses Buch mal was ganz anderes und nicht wirklich spannend ist finde ich es sehr gelungen!

  • Rezension zu "Am Anfang sind sie noch Kinder" von Petra Hammesfahr

    Am Anfang sind sie noch Kinder
    Simi1702

    Simi1702

    22. March 2008 um 13:31

    Mal was ganz anderes von Petra Hammesfahr aber trotzallem lesenswert !

  • Rezension zu "Am Anfang sind sie noch Kinder" von Petra Hammesfahr

    Am Anfang sind sie noch Kinder
    Marion

    Marion

    16. June 2007 um 13:48

    Mal eine ganz andere Richtung, sprich: kein Krimi, von Petra Hammesfahr. Leider war ich etwas enttäuscht. Das war mir zu seicht und zu flach angelegt.