Petra Hammesfahr An einem Tag im November

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Inhaltsangabe zu „An einem Tag im November“ von Petra Hammesfahr

Wenn ein Kind verschwindet, zählt jede Minute: der neue Roman von Bestsellerautorin Petra Hammesfahr
An einem Nachmittag im November verschwindet die fünfjährige Emilie Brenner spurlos. Die Nachbarn sahen sie noch mit ihrem neuen Fahrrad, wenig später scheint sie wie vom Erdboden verschluckt. Ein Albtraum für die Eltern, die eine Vermisstenanzeige allerdings viel zu spät aufgeben. Und für Kommissar Klinkhammer, der aus bitterer Erfahrung weiß: Jede Minute zählt. Noch ahnt er nicht, dass seit Monaten in der Nachbarschaft Dinge geschehen, die an jenem Tag im November unweigerlich zur Katastrophe führen.

Einmal geht es um die kleine Emilie, die spurlos verschwunden ist ---- und dann um eine brutale Schulgang die Mitschüler terrorisiert.

— makama

Rückblenden, verschiedene Protagonisten und Handlungsstränge, Konzentration nötig, um den Faden nicht zu verlieren

— AnniMeyer

Ziemlich langweiliges Buch mit hauptsächlich extrem nervigen Charakteren.. mein Fall wars leider gar nicht.

— SophieNdm

Der Klappentext ist so spannend, aber das Buch ist echt ziemlich langweilig und plätschert nur so vor sich hin...Schade!!

— Julia2610

Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat ist, dass nicht schon nach den ersten Seiten zu ahnen war, wer der Täter sein könnte.

— NicoleP

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  • Emilie und die Schulgang

    An einem Tag im November

    makama

    08. February 2017 um 14:46

    An einem regnerischen Novembernachmittag verschwindet die sehr verwöhnte fünfjährige Emilie Brenner spurlos. Sie war bei diesem grottenschlechten Wetter mit ihrem neuen Rad unterwegs. Die Eltern verständigen erst sehr spät die Polizei...... Haben sie mit der Sache zu tun? Die hochschwangere Mutter will eingeschlafen sein, als ihre Tochter  verschwand --- der Vater war in seinem Fitnessstudio........ Die Ermittlungen erweisen sich als schwierig und die Kleine bleibt wie vom Erdboden verschluckt..... In einem zweiten Erzählstrang, der sich über einige Monate hinzieht, geht es um das sogenannte "TRIO INFERNALE" . Das ist eine gewalttätige Mädchengang der nahe gelegenen Hauptschule, die ihre Mitschüler terrorisiert..... Die drei schrecken vor Abzocke, Angstmache und äußerster Brutalität nicht zurück. Die Polizei ist machtlos, da es so gut wie keine Anzeigen gegen die drei gibt und manche Lehrer schauen lieber weg, als einzugreifen. Fazit: Durch das Trio Infernale gerät der eigentliche Fall manchmal etwas  zu sehr in den Hintergrund. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen, die Charaktere waren glaubwürdig,  aber nicht immer besonders sympathisch. Beide "Fälle" kommen interessant und und realistisch rüber und werden auch geklärt... aber nicht alle Schuldigen können auch bestraft werden. Auch das Cover gefällt - ein KInderrad auf einer einsamen Landstraße im strömenden Regen. Man fragt sich: "Was mag da wohl passiert sein?" Von mir gibt es gute 4 Sterne für dieses Buch.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    01. August 2016 um 19:44
  • Irgendwie... Traurig!

    An einem Tag im November

    tulu

    27. May 2016 um 13:01

    Ich bin eher zufällig zu dieser Autorin gestoßen und habe mir dieses Buch gekauft.Ihr Schreibstil ist eher gewöhnungsbedürftig und ich hatte am Anfang ein wenig Probleme damit. Mir kam es eher vor, als würde ich einen langen Zeitungsartikel lesen. Es ging alles so schleppend voran und ich weiß nicht warum so lange über unnötige Sachen geschrieben wurden.Mir kam die Mutter des kleinen Mädchen sehr herzlos vor. Sie interessiert sich nicht für Ihre Tochter. Kümmert sich nicht um sie  und die Erziehung ist eher dem Schicksal überlassen. ACHTUNG SPOILER! Ich habe nicht wirklich gedacht, daß diesem kleinen Mädchen was zugestoßen ist und habe bis zur der Stelle, wo sie gefunden wurde, immer noch darauf gewartet, daß sie lebend gefunden wird.Ich bin eine Mutter und kann, obwohl alles im Buch Fiktion ist, nicht verstehen wie eine Autorin ein Kind so grausam sterben und obendrauf auch noch die Leiche überfahren lässt. Ich konnte auch nicht fassen, als ich gelesen habe, daß die Mutter des toten Mädchen Ihre Tochter "nicht" vermisst weil Sie so wenig mit Ihr zutun hatte! Ich fand das alles sehr geschmacklos und habe später erfahren das viele Bücher dieser Autorin in dieser Richtung sind. Es geht um kleine Kinder und diese sterben dann auch! Fiktion: Ja! Aber nicht in dieser Art bitte!

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  • Schade

    An einem Tag im November

    dieFlo

    02. April 2016 um 19:23

    Ein ganz normaler Tag im November, doch an diesem Nachmittag verschwindet Emilie. Die Eltern melden sie erst spät vermisst und so hatte ich als Leser Zeit für Spekulationen. Wollten die Eltern ihr Kind verschwinden lassen? Nebenbei taucht der Leser ein in eine kranke Schulwelt, wo eine Mädchengang Jungs schikaniert, einem sogar das Leben zur Hölle macht und irgendwo rückt Emilies Schicksal neben all den hundert Nebenschauplätzen in den Hintergrund und man fragte sich immer wieder, warum? Wohin soll das führen? Was will die Autorin erreichen und wo bitte bleibt der Spannungsbogen, den ich nach dem Lesen des Klappentextes doch erwartet hatte. Ich glaube über 300 Seiten lang war alles unklar und der Begriff Thriller war für mich weg. Dann taucht Emilie auf, plötzlich, also ihr Leichnam - einfach so, am Rande erwähnt ... nebenbei - ihr Schicksal bleibt verborgen, nein es beginnen Mutmaßungen über den Täter und es wird ein wenig spannend - trotzdem:  mein Fazit: einfach nur enttäuschend!@dieflo

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  • Sehr spannende Thematik, aber ungewöhnlicher Schreibstil

    An einem Tag im November

    Caboo_Stories

    10. March 2016 um 09:11

    Zum InhaltArno Klinkhammer feiert gerade seine Beförderung zum ersten Kriminalhauptkommissar, als er um 22.15 Uhr des 1. Novembers informiert wird, dass in Herten, einer kleinen Stadt bei Köln, seit dem Nachmittag ein fünfjähriges Mädchen vermisst wird. Während Suchmannschaften die Umgebung durchkämmen, eilt er zu den Eltern der kleinen Emilie. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt. Doch die Mutter steht unter Schock und ist nicht vernehmungsfähig. Der zutiefst verzweifelte Vater ist ebenfalls keine Hilfe. Nur warum unterrichtet er erst sechs Stunden nach Emilies Verschwinden die Polizei? Welche Rolle spielt Mario von gegenüber, der immer allein zu Hause ist und in der Schule von einem Mädchentrio terrorisiert wird?Je tiefer Klinkhammer in den Fall eintaucht, desto weiter führen die Spuren in die Vergangenheit. Und so gerät eine Lawine ins Rollen, deren tödliche Folgen nicht mehr aufzuhalten sind.Meine MeinungAn für sich hat mir das Buch gut gefallen. Die Thematik und der Schwerpunkt, der in diesem Roman aufgegriffen wird, ist leider heutzutage ein sehr alltägliches Problem. Was in dieser Geschichte passiert und dargestellt wird, hat mich, ganz besonders als Mutter, berührt und schockiert. Ich finde es ganz schlimm, dass alle diese Lügen, Intrigen und Täuschungsversuche in unserer heutigen Welt der Wahrheit entsprechen und dass sich all das direkt vor unserer Nase Abspielt. Ganz besonders grausam finde ich auch die Brutalität und Gewaltbereitschaft der Kinder und Jugendlichen. Es ist eigentlich unvorstellbar und traurig, dass es mittlerweile überall wirklich so passiert, wie es in diesem Buch dargestellt wird.Der Schreibstil von Petra Hammersfahr ist sehr ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig. Was mir direkt aufgefallen ist, ist dass sehr wenig die wörtliche Rede verwendet wird. Alles ist in der Vergangenheitsform geschrieben und es lässt sich eher wie ein Zeitungsbericht lesen. Dadurch konnte mich die Geschichte nicht wirklich fesseln und Spannung wurde meiner Meinung nach auch nicht aufgebaut. Es kam mir so vor, als ob sie einfach nur über grausame Fakten und Tatsachen berichtet hat. Trotzdem ließ sich das Buch schnell und flüssig lesen. Mich hat dieser Schreibstil aber leider nicht angesprochen. Ob das jetzt nur in diesem Buch der Fall war, oder ob ihre anderen Werke auch in diesem Stil geschrieben sind, kann ich leider nicht sagen, da dies mein erster Roman war, den ich von ihr gelesen habe. Auch auffällig sind die vielen verschiedenen Zeitsprünge. Sie haben das Buch teilweise für mich sehr in die Länge gezogen.Das Ende wiederum hat mir sehr gut gefallen, da es unvorhersehbar und ziemlich überraschen war. Damit hatte ich dann doch nicht gerechnet und für mich war der Schluss sehr unerwartet. Ich bewerte "An einem Tag im November" mit 3 von 5 Sternen, weil mir die Thematik und das Ende sehr gut gefallen haben, aber ich nicht viel mit dem Schreibstil anfangen konnte und mir dadurch die gewisse Spannung gefehlt hat.

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  • An einem Tag im November

    An einem Tag im November

    NicoleP

    04. December 2015 um 16:02

    Die fünfjährige Emilie Brenner verschwindet spurlos, als sie mit ihrem Fahrrad unterwegs ist. Und das ausgerechnet im „Garten“, einem Wohnviertel ohne Autoverkehr. Es gibt keine Spuren, und Kommissar Klinkhammer setzt alles daran, das Mädchen zu finden. Ein weiteres Thema in diesem Buch ist das sogenannte „Trio Infernale“ – drei Mädchen, die Mitschüler terrorisieren und auch vor Gewalttaten nicht zurückschrecken. Haben diese drei Mädchen endgültig die Kontrolle über ihr Verhalten verloren? Gibt es eine Verbindung zwischen ihnen und Emilie? Wer Mitschüler zusammenschlägt und erpresst, könnte doch noch einen Schritt weiter gehen. Könnte… Im „Garten“ geht es auch nicht gerade paradiesisch zu. Im Laufe des Buches lernt man einige Bewohner kennen, und oft verbirgt sich hinter einer schönen Fassade eine unheimliche Wahrheit. Dinge werden verschwiegen, Augen geschlossen – dies erschwert auch die Arbeit von Klinkhammer auf der Suche nach dem Mädchen. Petra Hammesfahr stellt am Anfang des Buches die einzelnen Charaktere kurz vor, was hilfreich ist, wenn man nochmal wissen will, „wer war das jetzt noch?“, und erspart somit ein mühseliges Zurückblättern im Buch. Die Autorin erzählt viele Geschehnisse auch aus verschiedenen Blickwinkeln und zeigt so, wie unterschiedlich ein und dieselbe Situation von Menschen wahrgenommen werden kann. Und, durch Rückschauen, wie er dazu geworden ist, wie er ist. Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat ist, dass nicht schon nach den ersten Seiten zu ahnen war, wer der Täter sein könnte. Genau wie der Kommissar geht der Leser auf die Suche und muss Puzzle-Teilchen für Teilchen zusammenfügen – nur um oft genug auf dem Holzweg oder in einer Sackgasse zu landen. Ein wunderbares Buch, welches auch die seelischen Abgründe der Charaktere nicht beschönigt oder verschweigt.

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  • Schade, hätte ein gutes Buch werden können

    An einem Tag im November

    Julia2610

    11. October 2015 um 21:32

    Klappentext An einem Nachmittag im November verschwindet die fünfjährige Emilie Brenner. Spurlos, denn obwohl die Nachbarn sie noch mit ihrem neuen Fahrrad sahen, scheint sie wenig später wie vom Erdboden verschluckt. Ein Albtraum für die Eltern, die eine Vermisstenanzeige allerdings viel zu spät aufgeben, und auch für Kommissar Klinkhammer, der aus bitterer Erfahrung weiß, dass bei verschwundenen Kindern jede Minute zählt. Noch ahnt er nicht, dass seit Monaten in der Nachbarschaft Dinge geschehen, die an jenem Tag im November unweigerlich zur Katastrophe führen. Meine Meinung Ich habe das Buch bereits im letzten Jahr in der Buchhandlung gesehen und seitdem stand es auf meiner Leseliste. Als es nun in der Stadtbücherei im Regal stand, wusste ich, dass ich das Buch ausleihen müsse, da es sehr spannend klingt.  Ich habe mich richtig auf das Buch gefreut, in der Hoffnung es würde mich richtig fesseln. Das schon mal vorweg: Es ist nicht gelungen.  Normalerweise mag ich Bücher, in denen viele unterschiedliche Charaktere vorkommen, aber in diesem Buch war es selbst mir zu viel. Bereits zu Beginn gibt es einen zweiseitigen Überblick über die wichtigsten Personen in dem Buch.  Es ist so ein schlimmes Thema, das hier behandelt wid. Die kleine Emilie verschwindet. Doch ich habe das Gefühl, dass alle anderen Geschichten, die in der Nachbarschaft spielen, viel wichtiger sind. Es wird so viel, für mich belangloses, erzählt, dass die ursprüngliche Geschichte in den Hintergrund gerät. Es geht z.B. um einen reichen Nachbarsjungen, der in der Schule von einer Mädchengang verprügelt wird und seitdem nur noch von diesen schikaniert wird (was in diesem Fall gar nicht geht, dass 2/3 der Mädchen ausländische Wurzeln haben, hier werden einige Vorurteile beschrieben, die so gar nicht gehen!!) Dann gibt es noch den Sohn der Chefin der Mutter, der eine pädophile Neigung hat, einen Nachbarn, der seine Töchter schlecht behandelt usw. Daneben wird dann noch die Geschichte von Emilie erzählt.  Zudem wird immer mal wieder etwas aus der Vergangenheit erzählt, dann wieder aus der Gegenwart. Die Sprünge sind zwar durch eine Datumsanzeige beschrieben, mir teilweise jedoch zu viel hin und her.  Das Buch hat knapp 500 Seiten und die ersten 350 Seiten plätschert es irgendwie nur so vor sich hin und baut kaum bis keine Spannung auf. Ich war kurz davor es wegzulegen, habe es dann aber doch bis zum Ende gelesen.  Wer wissen möchte wie das Buch ausgeht, sollte diesen Absatz überspringen (ich muss es aber einfach loswerden): Da das Buch nur so vor sich hinplätscherte, hatte ich immer noch die Hoffnung, dass der kleinen Emilie nicht viel passiert ist. Als dann auf einmal ihre Leiche gefunden wurde, wurde es so nebenbei gesagt, dass ich den Absatz nochmal lesen musste. So als würde man jeden Morgen zum Bäcker gehen, wurde der Leichenfund hier beschrieben – geht gar nicht!! Während der Ermittlungen der Polizei ist nie klar wer der Täter ist. Es könnten einige der Nachbar sein. Das ist das einzige Mal, dass Spannung ausgekommen ist, als man zum Ende hin wissen wollte, wer der Täter ist.  Aber das macht das Buch trotzdem nicht zu einem guten Buch! Ich habe mir sehr viel davon versprochen und wurde sehr enttäuscht! Wer einen guten Thriller lesen möchte, sollte definitiv die Hände von diesem Buch lassen, da man nur enttäuscht wird. 

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  • Was geschah mit Emilie?

    An einem Tag im November

    Bellexr

    29. May 2015 um 10:29

    An einem Tag im November verschwindet die fünfjährige Emilie Brenner spurlos. Die Vermisstenanzeige wird von den Eltern erst Stunden später aufgegeben, die Suche der Polizei verläuft ergebnislos. Kommissar Arno Klinkhammer nimmt die Ermittlungen auf und erfährt so nach und nach Dinge, die bereits vor Monaten begannen und unweigerlich zur Katastrophe führen mussten.   Ein Ehepaar ist auf der Rückfahrt von Freunden. Sie sind viel zu spät losgefahren, dann noch in einen Stau geraten. Es ist mitten in der Nacht, als sie endlich ihre Ortschaft sehen, nur noch eine scharfe Kurve. Doch diese nimmt der Ehemann zu schnell und kann nicht mehr reagieren, als etwas von den Scheinwerfern erfasst wird.   Nach diesem sehr beklemmenden Prolog beginnt Petra Hammesfahr mit der eigentlichen Geschichte. Diese erzählt die Autorin mithilfe von Zeitsprüngen und einer Fülle von Beteiligten. Deren Charakterbeschreibungen sind jedoch so gut gelungen, dass man diese Vielzahl an Mitwirkenden und auch deren Schicksale, auf welche die Autorin stellenweise verstärkt eingeht, gut auseinanderhalten kann.   Regelmäßig wechselt Petra Hammesfahr zwischen den aktuellen Geschehnissen rund um die verzweifelte Suche nach Emilie und den Ereignissen, die sich Monate zuvor rund um die Neubausiedlung „Garten“ abgespielt haben.   Petra Hammesfahr greift hier ebenfalls einiges an Themen auf. Es geht um Mobbing an Schulen, um gewaltbereite Jugendliche, um Misshandlung, um Diebstahl, um psychisch gestörte junge Erwachsene, um Vernachlässigung von Kindern berufstätiger Eltern, um Verrat und um einiges mehr.   Nach und nach erhält man einen Überblick über die Geschehnisse im Vorfeld des Verschwindens von Emilie. Doch dieser hilft einem nicht wirklich weiter, um festzustellen, was mit Emilie geschehen ist. Klar ist nur, dass Anne mit Emilie an dem Samstag allein zu Hause war, es stark geregnet hatte und Anne ihrer Tochter deswegen verboten hatte, ihr neues Fahrrad draußen zu benutzen. Emilie spielt friedlich im Wohnzimmer und Anne schläft ein. Als sie wieder aufwacht, ist Emilie verschwunden. Petra Hammesfahr gelingt es hervorragend, immer wieder Zweifel zu schüren, ob dem Schicksal von Emilie. Und bei der Fülle der Akteure ist lange nicht ersichtlich, wer möglicherweise und aus welchen Beweggründen Emilie etwas angetan haben könnte.   Petra Hammesfahr erzählt ihren Roman sehr feinfühlig, die Autorin geht sehr gut gelungen auf die Gefühlswelt der verschiedenen Akteure ein, erschafft durchweg eine äußerst beklemmende Atmosphäre und schildert das Geschehnis, welches der schlimmste Alptraum für Eltern nur sein kann, mitreißend und äußerst eindringlich. Und trotzt des eher ruhigem, nachdenklichen Schreibstils gelingt es Petra Hammesfahr problemlos, die Spannung kontinuierlich zu steigern und eine Auflösung zu präsentieren, die durchaus so nicht zu erwarten ist.   Fazit: Beklemmende, komplexe Story, bei der eine Aneinanderreihung von Zufällen zur Katastrophe führen … eindringlich erzählt.

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  • Das Verschwinden der kleinen Emilie

    An einem Tag im November

    tinstamp

    21. April 2015 um 14:25

    In diesem Kriminalroman geht es um einen Vermisstenfall. Die kleine Emilie Brenner verschwindet an einem regnerischen und grauen Tag im November spurlos. Während ihre schwangere und vollkommen erschöpfte Mutter Anna Brenner im Wohnzimmer eingeschlafen ist, holt Emilie ihr neues Fahrrad heraus, um in der Wohnsiedlung  herumzufahren. Doch aus dem kleinen Fahrradausflug wird einer ohne Wiederkehr. Emilie gilt als vermisst - ein Albtraum für alle Eltern. Schon der Prolog entführte mich in eine unglaubliche Geschichte, die einem nach Luft schnappen lässt und man sofort wissen möchte, wie es weitergeht. Doch danach lässt uns die Autorin in verschiedene Erzählsträngen an den Ermittlungen, sowie an den Monaten vor dem Verschwinden von Emilie, teilhaben. Während die Ermittlungsarbeiten unter Kommissar Arno Klinkhammer kaum voranschreiten, lernt der Leser die Bewohner der vermeintlich idyllischen Gartensiedlung, in der die Brenners wohnen, näher kennen. Doch auch dessen Verwandtschaft, die ehemalige Chefin von Anna und die Angestellten aus Lukas Brenners Fitnessstudio. Bei diesen vielen Figuren ist das anfangs angeführte Personenregister teilweise unablässig! Autorin Petra Hammesfahr beweist hier großes Geschick, denn um all die vielen Personen, Handlungen und letztendlich die Geschichte zu einem zufriedenen und logischen Ende zu bringen, bedarf es wahrlich der Kunst des Schreibens! Hier geht es um viele Themen: Überforderung, Mobbing, Erpressung und vorallem um das kleinbürgerliche Spießbürgertum, um Rassismus und Geheimnisse. Sieht man etwas genauer hinter die wunderschönen Fassaden, findet man jede Menge Grausamkeiten und Lieblosigkeit. Sei es der Nachbarjunge, der in der Schule gemobbt wird und dessen Eltern sein Leiden nicht mal bemerken oder die drei Mädchen, die ihre Schulkameraden bestehlen und prügeln, der etwas anderes Sohn von Anna Brenners Chefin, der junge Mädchen bedrängt und der prügelnde Ehemann.....alle scheinen ihre Päckchen zu schleppen und nichts ist so, wie es scheint. An manchen Stellen erinnert der Roman teilweise an eine Sozialstudie und die typischen Klischees kommen auch nicht zu kurz. Trotzdem bleibt die Krimihandlung spannend und alle beschriebenen Personen könnten als Täter in Frage kommen. Die Charaktere werden sehr glaubhaft beschrieben und ich bin mir sicher, dass wir alle einen oder mehrere ähnliche Charaktere, die hier dargestellt werden, kennen.  Schreibstil: Die Autorin schreibt sehr detailreich und die vorkommenden Personen sind anfangs nicht ganz zu überblicken. Das Personenregister zu Beginn hilft hier ungemein und der flüssige Schreibstil ebenso. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten ist man sehr schnell in der Kriminalgeschichte gefangen und fragt sich, was sich hinter all den Abgründen verbirgt. Dies hat die Autorin meisterhaft gelöst, genauso wie die vielen roten Fäden, die sich zum Ende hin wunderbar zu einem Ganzen verbinden. Cover: Das Cover ist perfekt gewählt. Das pinke Fahrrad der kleinen Emilie, das der eigentliche Auslöser und der Beginn einer tragischen Geschichte wird. Auch die düstere und graue Stimmung im November zeigt sich auf dem Titelbild. Fazit: Ein spannender Kriminalroman mit einem überraschenden Ende, der anfangs durch die vielen Personen und Erzählstränge etwas verwirren kann. Obwohl hier einige Klischees bedient wurden, fesselte mich die Handlung und ließ mich durch das Buch nur so fliegen.Wegen der angesprochenen negativen Punkte (viele Erzählstränge und Personen, Klischees...) sind es vier statt fünf Sterne geworden - sonst TOP!

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  • Erschreckend, beklemmend, spannend!!!

    An einem Tag im November

    Die-Rezensentin

    29. January 2015 um 21:41

    Die kleine Emilie kommt von einem Ausflug mit dem Fahrrad nicht mehr nach Hause. Der Vater Lukas war bei der Arbeit, die hochschwangere Mutter Anne eingeschlafen, sodass niemand mitbekam, wann Emilie sich aus dem Haus geschlichen hat. Die Polizei leitet noch am Abend eine große Suchaktion ein, doch von Emilie fehlt jede Spur. Mühsam versuchen die Beamten die letzten Stunden vor ihrem Verschwinden zu rekonstruieren. Petra Hammesfahr teilt die Story in mehrere Handlungsstränge auf und es wird aus verschiedenen Blickwinkeln berichtet. Als Leser bekommen wir dadurch ganz andere Einblicke als die Polizei, jedoch bleibt die Identität des Täters völlig im Dunkeln. Das Buch ist ab der ersten Seite spannend und der Spannungsbogen wird die ganze Zeit oben gehalten, obwohl es weder blutig noch besonders actionreich zugeht. In vielen Rückblicken erfahren wir einiges über das Leben, das Anne und Lukas und auch die anderen Mitwirkenden vor Emilies Verschwinden führten. Dadurch sind mir schon verschiedene Personen ans Herz gewachsen und Emilies Verschwinden berührte mich noch mehr. Zudem geht es im Buch um Mobbing und Erpressung in der Schule, um überforderte Lehrer, die lieber wegsehen, als einzugreifen. Um gestresste Eltern, für die der Job über alles geht und natürlich um eine Menge Probleme. Jeder ist mit sich selbst beschäftigt und niemand interessiert sich wirklich für den anderen. Dabei spielen sich hinter den Fassaden der gut bürgerlichen Wohnsiedlung erschreckende Szenen ab. Beklemmend, wenn man sich vorstellt, dass alles wirklich so passieren und eine Aneinandereihung von Zufällen so schreckliche Folgen haben könnte. Den raffiniert konstruierten Plot, gepaart mit den glaubwürdigen Charakteren empfinde ich mehr als gelungen. `An einem Tag im November` ist ein fesselnder und packender Krimi im typischen Hammesfahr-Stil, den ich kaum aus der Hand legen konnte.

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  • einen Tag, den man nicht vergißt............

    An einem Tag im November

    robbylesegern

    22. December 2014 um 03:29

    genau wie diese Geschichte von Petra Hammesfahr. Mir hat sie gefallen, vor allem deshalb , weil es langsam vor sich hin schreitet, das Verbrechen. Es ist auch nicht nur ein Verbrechen, was hier geschieht, sondern wohl der alltägliche Wahnsinn, der alltäglich geschieht, bis dann jemandem die Sicherung durchbrennt und das Unfassbare geschieht. Doch bis dies herauskommt, erzählt Petra Hammesfahr von kleinen und großen Nöten der Leute, ihren Berufen, ihren Familien, ihrem alltäglichen Stress, dem sie ausgesetzt sind, den die Kinder dann ausbaden müssen oder auch manchmal zu kurz kommen. Vom schlechten Gewissen diesen Kindern gegenüber, wenn die Verwandtschaft mal wieder kritische Worte vorbringt und den Nöten der Schüler, die sich jeden Tag neu verteidigen müssen. Von den unterdrückten Gefühlen, der Wut, die kein Ventil findet und von dem was passieren kann, wenn man wichtige Dinge für sich behält. Aber was ist passiert ? Emile, die fünfjährige Tochter von Anne und Lukas Brenner ist verschwunden. Anne hat sich, hochschwanger, etwas hingelegt und bekommt nicht mit, dass Emilie mit ihrem Fahrrad im Regen sparzieren fährt. Was ist passiert und warum kommt Emilie nicht zurück? Sehr flüssig und spannend erzählt die Autorin ihre Geschichte, indem sie immer wieder zwischen den Zeiten springt. Die Gegenwart wird erzählt, aber auch die Zeit bis zu Emilies Verschwinden. Es tauchen viele Personen auf, die aber zum besseren Verständnis vorne in einem Personenregister aufgeführt sind, was mir sehr geholfen hat. An manchen Stellen erinnert der Roman an eine Sozialstudie und es kommen auch einige Klischees vor, die ich öfter in Büchern von Hammesfahr finde und die mich immer ein bisschen stören ( Täter, die entweder behindert oder psychisch gestört sind, oder prügelnde Jugendliche, die natürlich aus Russland kommen ). Aber im großen und ganzen hat mir der Aufbau dieses Krimis gefallen und mir spannende und unterhaltsame Lesestunden beschert. Ich mag es , wenn ein Verbrechen von vorne aufgerollt und das ganze Umfeld ausgeleuchtet wird, um dann in einem nicht vorauszusehenden Finale zu enden.

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    Die Seiten der Welt

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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    • 1298
  • Für die kalte Zeit...

    An einem Tag im November

    MissRichardParker

    11. November 2014 um 12:18

    Die fünfjährige Emilie Brenner verschwindet eines Nachmittags spurlos. Die Suche beginnt jedoch recht spät, da die Vermisstenmeldung nicht sofort bei der Polizei eingeht. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt... Da ich schon Bücher von dieser Autorin gelesen habe, die mich nicht so überzeugten, war ich hier eher skeptisch und bin ohne grosse Erwartungen ans Lesen herangegangen. Schon nach kurzer Zeit hat es mich aber gepackt und ich muss sagen, dass Petra Hammesfahr hier ein ganz spannendes, wenn auch tragisches Buch gelungen ist. Die Menschen werden so realistisch beschrieben, dass man wirklich das Gefühl hat man kennt die Nachbarschaft. Dieses Buch kommt auch ohne blutige Beschreibungen und Ausschmückungen aus und bleibt trotzdem sehr sehr spannend!

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  • Nichts wird einmal wie früher sein... Ein Tag und die Welt dreht sich nicht mehr....

    An einem Tag im November

    Floh

    Bestsellerautorin Petra Hammesfahr präsentiert hier in "An einem Tag im November" einen wahr gewordenen Albtraum, der bis unter die Haut kriecht und auch die letzten Nervenenden des Gehirns strapaziert. Hier lesen wir einen facettenreichen Krimi, und die Autorin wartet hier mit für mich überraschenden Können und schreiberischen Talent auf, da ich von dieser Autorin bisher noch keinen Roman gelesen habe. Kaum zu glauben, dass ihr idyllischer Schauplatz in Köln so viel Grauen und Entsetzen heraufbeschwören kann, denn die Autorin versetzt den Leser live und hautnah in das friedliche Köln, wo man seinen Nachbarn noch kennt, und keine Geheimnisse verborgen bleiben...fast keine Geheimnisse... Erschienen im Diana Verlag (http://www.randomhouse.de/diana/) Zum Inhalt: "Es kann nebenan passieren. Der Täter kann ein Freund sein. Es kann jederzeit Realität werden. An einem Nachmittag im November verschwindet die fünfjährige Emilie Brenner. Spurlos, denn obwohl die Nachbarn sie noch mit ihrem neuen Fahrrad sahen, scheint sie wenig später wie vom Erdboden verschluckt. Ein Albtraum für die Eltern, die eine Vermisstenanzeige allerdings viel zu spät aufgeben, und auch für Kommissar Klinkhammer, der aus bitterer Erfahrung weiß, dass bei verschwundenen Kindern jede Minute zählt. Noch ahnt er nicht, dass seit Monaten in der Nachbarschaft Dinge geschehen, die an jenem Tag im November unweigerlich zur Katastrophe führen. Die Meisterin der psychologischen Spannung erzählt von den seelischen Abgründen, die in jedem von uns unvermittelt aufbrechen können." Handlung: An einem nasskalten Novembertag verschwindet die fünf Jahre alte Emilie. Die Eltern des Kindes wenden sich erst verspätet an die hiesige Polizei. Wer vermutet schon schlimmstes? Die Suche beginnt, und für Kommissar Klinkhammer entwickelt sich diese Fall zu einer ganz entsetzlichen Geschichte. Hier ist kein Kind einfach nur ausgebüxt, hier steckt System dahinter. Die Ermittlungen zielen in alle Richtungen, für die Eltern wird ein Albtraum wahr und es werden ungeahnte Entdeckungen gemacht und unbeschreibliche menschliche Abgründe tun sich auf. Ein rasantes Katz- und Mauspiel, eine Jagd gegen die Zeit, ein erschreckender Fall, der auch die Öffentlichkeit erregt.  Schreibstil: Die Autorin Petra Hammesfahr besitzt einen so eindringlichen und unverblümten Schreibstil, dass sie gleich zu Beginn all meine Sympathiepunkte erhaschte. Zunächst jedoch gibt ein unglaublicher Prolog erste Rätsel und viele Fragen auf. So fesselt die Autorin den Leser an die Ereignisse und lässt diesen nicht mehr los, bis wirklich alle Fragen beantwortet und verknüpft sind. Sie nutzt unter anderem den typischen Schreibstil für einen gelungenen Krimi, denn sie legt falsche Spuren, sorgt für Irrungen und Wirrungen, streut Handlungsstränge und lässt den Leser an den Ermittlungen aktiv teilhaben und mit den Ermittlern an den Ermittlungen verzweifeln. Sie bringt die Verzweiflung, die Schuldgefühle und Ängste der Eltern sehr nahe, kriecht somit unter die Haut und sorgt für fast mörderische Beklemmungen beim Lesen. Ein Emotionsmix aus Spannung, Angst, Gefühl, Sorge, Tatendrang, Hass, Entsetzen und bloßem Schock. Petra Hammesfahr formt eindringliche Dialoge mit authentischen Dialekt, der mich ganz besonders erfreut. In Köln ticken die Uhren anders. Sehr gut gemacht und toll präsentiert, ohne zu viel Regionalcharakter abzuladen, hat Hammesfahr einen Krimi, nicht nur für Kölner geschaffen, und immer in den passenden Momenten und Situationen ihren lokalen Touch einfließen lassen, ohne vom Kern der Kriminalhandlung abzuweichen. Nichts überladen oder übertrieben, fein abgestimmt und wunderbar gewürzt. Sterne gibt es allein dafür. Krimi-Autorin Hammesfahr wartet mit einem Krimi auf, der auch ohne maßlos übertriebene Morderei und Blut gut unterhält und für Lesevergnügen, unheimlich viel Spannung und ganz viel Irrung und Wirrung in den Ermittlungen sorgt. Das Buch liest sich flüssig und unterhält, sorgt für Kribbeln und strapazierten Nerven. Sie schreibt flott, flüssig, teils auch humorig und trifft den Nerv der Zeit und lässt trotz aller Tragig und Betroffenheit an manchen Stellen die Bauchmuskeln zucken. Aber auch ein ungläubiges Kopfschütteln lässt sich beim Leser nicht unterdrücken. Ihre Art macht Lust auf mehr. Als BonBon darf man sich der Leser über eine Wendung im Showdown, die es in sich hat... freuen. Hier kommt der Krimileser, der auch Thrill mag ganz auf seine Kosten. Charaktere: Viel Geschick und Können beweist die Autorin bei der Auswahl der Charaktere. Denn hier treffen wir viele Persönlichkeiten und gerade das Team um die Ermittlungen wartet mit vielen unterhaltsamen und authentischen Eigenschaften auf. Kriminalhauptkommissar Klinkhammer wird schnell einen ganz persönlichen Bezug zu dem Verschwinden des Mädchens und den Ermittlungen bekommen, denn er steht im Zugzwang, ist unter Zeitdruck und im Fokus der Presse. Das Leid, die Sorge und die Ängste, der betroffenen Eltern hat die Autorin hier sehr nah und psychologisch eindringlich hervorgehoben. Dieses Schicksal bewegt, diesen Albtraum erlebt der Leser live und hautnah mit. Nach und nach erfahren wir immer mehr über die Nachbarschaft, Zeugen und Bewohner, und wie sehr sie doch die Verbindungen zu den weiteren Verkettungen stehen. Eine Buddelei in der eigenen Vergangenheit, eine Sucherrei nach möglichen Spuren. Auf dem Weg bis zum Täter, begegnen wir noch viele Charaktere aus Familie, Umfeld, Zeugen und Nebenrollen. Jeder könnte es gewesen sein. Wer hat was zu vertuschen? Wer hat eine alte Schuld offen? Wer fühlt sich verletzt, wer hätte ein Eindeutiges Motiv? Wer ist hier eigendlich Opfer und wer ist Täter? Knifflige Konflikte entstehen hier. Wir treffen auf sympathische und unsympathische Figuren und dürfen so manchen Überraschungsmoment erleben. Autorin Petra Hammesfahr beweist großes Geschick, denn sie bringt die vielen Rollen und Nebenrollen in Einklang und lässt den Leser somit mitfühlen und ganz wichtig: Sie lässt den Leser an den bewegenden Ermittlungen teil haben! Im sagenhaften Showdown führt sie die Handlungsstränge und Puzzleteile zusammen...WOW. Meinung: Das Treiben rund um die Ermittlungen, um das Verschwinden, um den letzten Tag der kleinen Emilie, um die Eltern und Nachbarn, um die Abgründe, die sich offenbaren...., um den oder die Täter/in, um die Opfer, um die Mutmaßungen, um die Wendungen und Kuriositäten sind äußerst irr und wirr aber mehr als unterhaltsam und spannend dargestellt. Da mich dieser Krimi absolut durch seine Eindringlichkeit, Schärfe , die Charaktere, die Story, die Umstände, die ganzen Ideen, die Dialoge und vor allem die verschrobenen Konstellationen absolut überzeugt und unterhalten hat, gibt es von mir ohne Wenn und Aber wohl verdiente 5 Sterne. Pluspunkt ist hier der idyllische Landcharakter, sehr reizende Schauplätze und Menschen. Die Autorin reizt den Leser zum Schubladendenken und lässt diesen gekonnt damit auflaufen. Gerade die schöne heile Welt bröckelt langsam vor sich hin und immer neue Abgründe tun sich auf. Psychische Störungen, Lug und Betrug, Neid und Missgunst...Schließlich bringt es viel Potential für eine Kriminalhandlung gepaart mit verschrobenen Persönlichkeiten, das Wahren der Idylle und des eigenen Ansehens....all das vereint zaubert einen Krimigenuss wie er sein soll! Auch die Schauplätze sind gekonnt gewählt und machen das Geschehen lebendig und real. Cover: Ein gelungenes Motiv, es passt zum Schauplatz, zum Ereignis, zur Tat und zum Gesamtpacket: Krimigenuß! Die Kapiteleinteilung gefällt mir gut, das Schriftbild ist sehr angenehm und das Buch liegt bequem in der Hand. Hochwertige Verarbeitung und passender Klapptext. Rundum stimmig. Die Autorin: "Petra Hammesfahr wusste schon früh, dass Schreiben ihr Leben bestimmen würde. Mit siebzehn verfasste sie ihre ersten Geschichten, aber erst fünfundzwanzig Jahre später kam mit Der stille Herr Genardy der große Erfolg. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt. Die Autorin lebt in der Nähe von Köln, wo auch ihr neuestes Buch An einem Tag im November spielt, das erstmalig im Diana Verlag erscheint." Fazit: Ein komplexer und ausgefeilter sehr packender und bewegender Krimi. Hier geht das Lesen an die Substanz und man ist so nah dabei wie selten. Vor allem als Eltern, sehr erschreckend und hoffentlich nie Wirklichkeit....Absolutes Lesemuss, eine tolle Autorin mit großem Geschick!

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    • 15
  • Nicht überzeugt...

    An einem Tag im November

    Anjaxxx

    12. October 2014 um 07:52

    Durch Zufall bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und weil es einige sehr gute Rezis vorzeigen kann, habe ich es jetzt auch gelesen. Überzeugt hat es mich leider nicht. Gleich zu Anfang stürtzt eine Protagonistenflut auf einen ein und ich hatte trotz Register am Anfang des Buches einige Probleme alle auseinanderzuhalten und richtig einzuordnen. Die Protagonisten bleiben leider auch sehr farblos, man kann sich in keinen hineinversetzen und mir war auch keiner wirklich sympatisch, fand die meisten eher echt langweilig und uninteressant. Irgendwie fitzt man sich dann halbwegs rein und dann liest man die Geschichte im Rückblick. Und dieser zog sich leider wie Kaugummi, so das ich mehrmals überlegt habe das Buch abzubrechen. Auch hier wieder vieles farblos und in meinen Augen auch oft nicht glaubhaft und vorhersehbar. Ich habe mich dann durchgekämpft und die letzten 50 Seiten sind dann nochmal ganz interessant geworden, auch wenn alles in eine Richtung ging, welche ich schon erahnt habe. Schade.

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