Petra Hammesfahr Das Geheimnis der Puppe

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis der Puppe“ von Petra Hammesfahr

Das war es. Es lag einsam. Das Haus, nach dem ich seit Wochen suchte. Als Laura zum zweiten Mal schwanger wird, beschließen sie und ihr Mann Tom, aufs Land zu ziehen. Sie lieben ihr neues Zuhause von Anfang an, auch wenn die herrschaftliche Villa inmitten einer Parklandschaft etwas düster wirkt. Aber die Idylle trügt. Immer wieder taucht eine mysteriöse Stoffpuppe auf und weckt unerklärliche Ängste bei Laura, als brächte sie irgendetwas aus ihrer Vergangenheit zum Klingen. Bis die junge Frau der Frage nach dem schrecklichen Geheimnis der Puppe nicht länger ausweichen kann. (Quelle:'Flexibler Einband/01.11.2000')

gruselig und spannend

— CorneliaP
CorneliaP

Ich schwankte zwischen 3 - 4. Entschied mich aber für 3 Sterne.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Dieses hier hat keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, eignet sich aber toll als Urlaubskrimi!

— Marjuvin
Marjuvin

Also mir das Buch einst sehr gut gefallen, doch man muß dafür auch in passender Stimmung sein.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Meine Story, aber nicht meine Autorin.

    Das Geheimnis der Puppe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Buchbeschreibung auf der Buchrückseite las sich unglaublich verlockend. Allerdings war die Enttäuschung erst recht groß, und ich musste mich durch das erste drittel des Buches durchkauen. Einerseits weil es langweilig war, andererseits weil ich mich über manche doofe Stellen ärgern musste. Wie zum Beispiel kommt man als junge, von Zuhause in aller eile ausgezogene, Frau darauf zwar Zwecks Geldmangel in ein kleines, möbliertes Zimmer zu ziehen, aber dann gleichzeitig JEDEN Abend bei MacDonalds zu essen? Zudem kamen mir einige Stellen in der Geschichte einfach plump zusammengereimt vor. von allen Dörfern in Deutschland musste das Junge Paar mit Kind ausgerechnet DIESES EINE HAUS finden und mieten und das auch noch zu einem UNFASSBAR GÜNSTIGEN Preis. Auch das Kind war mir zwar sympatisch, aber mit seinen 4 Jahren wurde es von der Autorin verantwortungsbewusster, fleißiger, ehrlicher und erwachsener beschrieben als es ein Erwachsener Mann nur sein kann. Zudem sind beide Eltern lange arbeiten, wie kann dieses perfekte Kind mit so wenig Erziehung nur so unglaublich perfekt geraten sein? Klar, als Autor ist man ständig Zuhause, und als Werbefrau konnte Laura auch oft von Zuhause arbeiten. Aber es wurde sehr oft erwähnt wie fleißig und lange sie konzentriert arbeiteten und der kleine Danny dann tagein tagaus mit seinem kleinen Bauernhof und seinem Bagger entweder allein im Arbeitszimmer oder im Garten neben einem Teich spielte. Und natürlich ist der Kleine auch schon so vorsichtig und verantwortungsbewusst das man ihm nur einmal zu sagen braucht das er nicht IM Teich spielen darf mit seinen vier Jahren. Verzeihung, ich habe mich jetzt etwas hineingesteigert aber das war eben auch etwas worüber ich mich ärgerte. :D Kommen wir zur Story. Diese ist trotz anfänglicher Langeweile und dummer Stellen wirklich interessant und auch spannend. Ich war bis zum letzten Drittel stark verwirrt, was aber von der Autorin sicher so gewollt war. Und mir hat es ehrlich gesagt auch gefallen da ich auf die "große Aufklärung" gehofft habe und ich gespannt war. Ja, spannend war die Story auch. TROTZ der etwas unpassend eingefügten Stellen die beispielsweise die Beziehungskrise des Paares beschrieben, umschrieben und darstellten. Ich wollte nur hinter "Das Geheimnis der Pupp" kommen. Und mir ist auch klar (und sehr wichtig) das man den Charakteren eine Geschichte, ein Bild, eine Persönlichkeit, eine Seele gibt, jedoch sollte das ganze nicht in eine BigBrother ähnliche Berieselung ausarten. Die Autorin hat vermutlich versucht eine düstere oder angespannte Stimmung zu erzeugen, was auch irgendwie funktionierte, aber ich konnte mich nicht in diese Stimmung fallen lassen weil ich von dem rumgezicke zu oft ablenken ließ. Wie bei vielen Büchern war das letzte Drittel der beste Teil des Buches. Da konnte ich das Buch dann auch wirklich nicht aus der Hand legen und vernachlässigte meine Katzen und Mann, nur um das Ende zu erfahren. Wie bereits erwähnt, das Buch hat eine ausgezeichnete Story. Allerdings habe ich das Gefühl, die Autorin hat sich an verschachtelte und verzweigende Nebenstorys gewagt deren sie nicht gewachsen war. Die ganze Vorgeschichte zum Mann, dem Autor in der Geschichte, empfand ich am Ende als einfach nur unangebracht dick aufgetragen. Klar - es ist aus der Sicht des Autors geschrieben, er erzählt in der Ich-Form was er mit seiner kleinen Familie in dem Haus erlebt hat, aber ich hatte beim Lesen ab und an mal das Gefühl ihm sagen zu müssen "Ja ja, sei mal bitte ruhig jetzt ich will sehen was da hinten passiert" und ihn zur Seite zu schieben. Eines muss ich jetzt am Schluss noch erwähnen. Ich habe noch nie so eine lange Rezension geschrieben. Ich glaube das sollte man dem Buch als Bonus noch in Form eines halben Sternchens geben :D Falls meine Sternchenvergaben überhaupt von Bedeutung sind. <3 Lesenswert ist das Buch, aber man sollte Geduld mitbringen.

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  • Das Geheimnis der Puppe

    Das Geheimnis der Puppe
    Angel10

    Angel10

    Laura und Tom, er Autor, sie arbeitet in einer Werbeagentur, kaufen ein großes Haus zu einem äußerst günstigen Preis. Wo ist der Haken? Was für ein dunkles Geheimnis liegt dort verborgen? Laura erfährt, dass ihre Mutter in genau diesem Haus vor vielen Jahren Dienstmädchen war. Sie kennt ihre Mutter als eine unter Depressionen leidende Frau und hatte keine glückliche Kindheit. Laura quält sich durch das Geheimnis...

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    Arun

    Arun

    19. April 2014 um 12:08
  • Rezension zu "Das Geheimnis der Puppe" von Petra Hammesfahr

    Das Geheimnis der Puppe
    ErleseneBuecher

    ErleseneBuecher

    Geheimnisse, Vergangenheit & Schockierendes Etwas verwirrt war ich zu Beginn des Buches von Petra Hammesfahr, da es von einem Autor handelt, der ein Buch schreibt und dann der Buchinhalt, welches im Buch geschrieben wird, mit dem Buchinhalt des eigentlichen Buches ineinanderübergeht. Verstanden? Naja, später kam ich dann aber damit zurecht und war doch ziemlich angetan von dem Buch und fand es teilweise sogar ziemlich fesselnd. Allerdings fiel es am Ende leider etwas ab. Bewegt hat mich das Buch allerdings schon, da ich mich gerade vorher zufällig auch mit Deprivation (ein Thema im Buch von Hammesfahr) beschäftigt habe. Und das lässt einen natürlich, gerade wenn man selbst Kinder hat, nicht kalt. Vor allem die Beiträge (welche zwar 21 Jahre alt sind) über das rumänische Kinderheim in Cighid haben mich völlig schockiert. Ganz ganz schlimm, das es so etwas gab (und wahrscheinlich auch noch gibt, obwohl Rumänien jetzt ja zur EU gehört). Jedes Kind hat es verdient, geliebt zu werden und Aufmerksamkeit zu bekommen! Bewertung: 3 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Puppe" von Petra Hammesfahr

    Das Geheimnis der Puppe
    janett_marposnel

    janett_marposnel

    01. July 2012 um 14:46

    Der Ich-Erzähler Tom schreibt erfolgreich Drehbücher. Zumindest so erfolgreich, dass er es sich mit seiner Frau Laura, die im vierten Monat schwanger und Werbegrafikerin ist, und Sohn Danny leisten kann, ein Haus zu kaufen. Nach einigem Suchen findet die Familie auf dem Land ein wunderschönes altes Haus mit Flair zu einem spektakulär günstigen Preis. Warum ist dieses tolle Haus mit Charme so preiswert? Wo ist der Haken? Und was haben die Depressionen von Lauras Mutter mit dem Haus zu tun? Mit dem Buch in der Hand hastete ich voller Spannung von Kapitel zu Kapitel, weil ich neugierig auf die Erklärung dieser sonderbaren Geschichte war. Endlich war es soweit, ich blätterte die letzten Seiten um - und zurück blieb Verwunderung. Enttäuscht war ich nicht, betrogen fühlte ich mich auch nicht, aber verwundert war ich. Vielleicht lag es daran, dass die Auflösung durchaus verständlich und realistisch ist. Damit hat sie aber einen entscheidenden Nachteil: Sie passt nicht zur Geschichte. Das besonnene Ende lässt die vorangegangenen Ereignisse geradezu grotesk erscheinen. Das ist wirklich bedauerlich, denn die Geschichte befindet sich immer im Bereich des Möglichen, ist immer nah an der Realität und trotzdem mit einem Hauch Mystik versehen, gespickt mit Gruseleinlagen gekonnt hervorgerufen durch ein altes Haus mit düsterer Vergangenheit, aber der Ausgang steht da wie ein einzelner Baum auf weitem Feld. Fazit: Handlung und Ausgang der Geschichte, beide für sich allein, haben Potenzial, aber die Kausalität lässt meiner Meinung nach zu wünschen übrig oder ich bin einfach zu sehr Realist und Leser mit parapsychologischen Neigungen sehen das mit ganz anderen Augen. Das muss wohl jeder für sich entscheiden. Aber ich kann leider nur drei Sterne vergeben.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Puppe" von Petra Hammesfahr

    Das Geheimnis der Puppe
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    21. March 2012 um 16:39

    Ich habe dieses Buch in einer anderen Ausgabe. Generell kein schlechtes Buch. Ein bisschen spannend, ein bisschen Mystery. Keine schlechte Idee. Eigentlich 3 Sterne. Allerdings habe ich mich auch sehr geärgert. Das Buch ist ein 3 "Oberkapiteln" eingeteilt. Des Weiteren keine weiter Einteilung. Der Text wurde einfach so runter geschrieben.Deshalb wirkt das ganze etwas Unübersichtlich. Und ein Blick durch die "Rechtschreibbrille" wäre an der ein oder anderen Stelle auch noch angebracht gewesen. Deshalb leider nur gute 2 Sterne.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Puppe" von Petra Hammesfahr

    Das Geheimnis der Puppe
    lord-byron

    lord-byron

    05. December 2011 um 19:28

    Als die Werbegrafikerin Laura zum 2. Mal schwanger ist, beschließen sie und ihr Mann Tom, ein Schriftsteller für Schauerromane, in ein altes und düsteres Haus auf dem Land zu ziehen. Das Haus ist riesig und hat sogar eine Dienstbotenkammer. Tom findet das Haus perfekt, denn er schreibt gerade ein Drehbuch in dem genauso ein Haus vorkommt. Als Laura erfährt, dass ihre Mutter früher hier Dienstmädchen war und in der Dienstbotenkammer gelebt hat, richtet sie sich den Raum als Arbeitszimmer ein. Doch morgens sieht das Bett immer aus, als hätte jemand darin gelegen. Und eine alte Stoffpuppe taucht überall im Haus auf. Schleicht sich vielleicht ein Kind von den Nachbarn hier ins Haus, oder ist vielleicht alles ganz anders? Bisher haben mich die Romane von Petra Hammesfahr noch nie enttäuscht und auch dieses mal war ich sofort in der Geschichte um dieses düstere Haus gefangen. Frau Hammesfahr weiß wirklich wie man ganz normal mit einer Geschichte anfängt und dann langsam aber stetig die Spannung steigert. Der Schreibstil ist gewohnt einfach und leicht und flüssig zu lesen. Wer etwas für düstere Gemäuer und unheimliche Begebenheiten übrig hat, sollte das Buch unbedingt lesen.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Puppe" von Petra Hammesfahr

    Das Geheimnis der Puppe
    Seidenhauch

    Seidenhauch

    08. May 2011 um 00:21

    Klappentext: Als Laura zum zweiten Mal schwanger wird, beschließen sie und ihr Mann Tom, aufs Land zu ziehen. Sie lieben ihr neues Zuhause von Anfang an, auch wenn die herrschaftliche Villa inmitten einer Parklandschaft etwas düster wirkt. Aber die Idylle trügt. Immer wieder taucht eine mysteriöse Stoffpuppe auf und weckt unerklärliche Ängste bei Laura. Als sie erfährt, dass ihre unter einer Psychose leidende Mutter einst Dienstmädchen in einer Villa war, ahnt sie, dass dieses Haus ein Geheimnis birgt. In einem Verschlag macht sie dann eine grauenvolle Entdeckung... Meine Meinung: Das Geheimnis der Puppe war das erste Buch, das ich von Petra Hammesfahr gelesen habe und von dem Tag an habe ich mich wachsender Begeisterung ihre Bücher gelesen. Ein schmerzvolles und trauriges Geheimnis kommt schließlich ans Tageslicht. Das Buch hat mehrere Erzählebenen: Tom berichtet über aktuelle Ereignisse und denkt zwischenzeitlich immer wieder über Szenen für die Verfilmung seines Romanes nach. Ein großteil des Geschehens wird, parallel zur Toms Erzählung, aus der Sicht eines kleinen Mädchens in der dritten Person Singular erzählt und zudem liest Laure aus Steiners Tagebuch. Petra Hammesfahr erschafft eine spannende und geheimnisvolle Atmosphäre und lässt durch gezielt gelegte Spuren eine schaurige Vorahnung aufkommen. Ihr Schreibstil ist leicht und flüssig und die Beschreibungen der Umgebung, sowie der Personen aus jeder Ebene zieht den Leser schon nach kurzer Zeit in seinen Bann. Das Buch aus den Händen zu legen ist fast unmöglich. Das Geheimnis der Puppe: gut verpackt, spannend, geheimnisvoll und schaurig bis zum Ende und dabei gut verpackt. Ein Psychothriller ganz nach meinem Geschmack.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Puppe" von Petra Hammesfahr

    Das Geheimnis der Puppe
    sarahsbuecherwelt

    sarahsbuecherwelt

    22. February 2011 um 10:47

    Als ich mir den Klappentext durchgelesen habe, war ich sofort neugierig auf den gesamten Inhalt dieses Buches. Leider ist der Inhalt gar nicht so einfach, wie ihn der Klappentext darstellt. Im Grunde gibt es drei Geschichten, die parallel zueinander erzählt werden. Da ist die Geschichte von Laura, die von ihrer psychisch kranken Mutter abhaut und sich mit Tom ein eigenes Leben aufbaut. Sie unterstützt ihn bei seinem Werdegang als Schriftsteller, während er dafür den Haushalt schmeißt und sich um ihr erstes Kind kümmert. Als das zweite Kind unterwegs ist, beschließt Laura, dass ihre Wohnung nicht mehr genügend Platz hat und sie hinaus aufs Land ziehen sollten. Das perfekte Haus ist bald gefunden. Es bietet nicht nur genügend Platz für die gesamte Familie, sondern eignet sich noch als Filmkulisse für die Verfilmung von Toms einem Buch. Dazu kommt ein unschlagbarer Preis und die Möglichkeit es vorab für ein Jahr zu mieten. Nur Lauras Mutter ist von der Idee nicht begeistert. Sie hat vor Jahren in diesem Haus als Haushälterin gearbeitet und irgendetwas muss hier vorgefallen sein, denn seit ihrem Auszug und der Geburt von Laura war sie völlig gestört. Trotzdem mieten sie das Haus. Doch schon nach dem Einzug merken sie, dass etwas nicht stimmt. Ständig findet Tom eine grüne Stoffpuppe im Haus oder im weitläufigen Garten. Dazu kommt, dass er immer wieder ein kleines, behindertes Mädchen entdeckt, welches sich sogar nachts in ihr Haus schleicht. Was steckt dahinter? Zeitgleich wird dem Leser der Inhalt des zu verfilmenden Romans von Tom erzählt. Eine ähnliche Geschichte, wie sie es bald selbst am eigenen Leib erfahren werden. Die dritte Geschichte wird in kursiver Schrift erzählt. Es handelt sich um das Leben eines Kindes, welches in einer dunklen Kammer eingesperrt wird und nur ab und an Besuch von zwei Frauen bekommt, welche sie wickeln, füttern oder sogar mal mit nach draußen nehmen. Es ist die Geschichte eines Kindes, das auf Grund dieser Bedingungen nicht sprechen und nur holprig laufen kann. Der Einstieg in diese Geschichte fiel mir am Anfang nicht besonders leicht. Petra Hammesfahr schaffte es nicht, mich wirklich zu packen. Sie führt die Protagonisten ein, aber ich persönlich konnte nur schwer eine Verbindung zu den Emotionen der Figuren aufbauen. Es fehlte eben immer ein gewisses Hintergrundwissen. Ich wusste nicht, in welchem Jahr wir uns befanden und mir persönlich wäre dies gerade am Anfang sehr wichtig gewesen. Schließlich gab es immer wieder diese Handlung über das eingesperrte Kind und Andeutungen über die Zeit als ihre Mutter in dem Haus gearbeitet hat. Diese Zeit im Haus wurde mit einer Jahreszahl versehen. Zwar konnte ich mir denken, dass dies vor Lauras Geburt war und somit über 25 Jahre sicherlich ins Land gegangen sind, aber eine einfache Bestätigung hätte mir von Anfang an besser gefallen. Während ich die anfänglichen Alltagsgeschichten von Laura und Tom eher gähnend langweilig empfand, freute ich mich regelrecht auf die Szenen, wo ich mehr über das Kind erfuhr. Diese waren so gut beschrieben, dass ich mich regelrecht in die Situation hineinversetzen konnte. Die Gefühle des Kindes waren greifbar und müssen einfach jeden Leser berühren. Es ist irgendwie so unglaublich und trotzdem kann man sich vorstellen, dass dies Realität ist. Vernachlässigte Kinder gibt es immer wieder und von versteckten Kindern hat man auch schon gelesen. Warum nicht also auch ein solches Schicksal. Als werdende Mutter habe ich die Situation als noch grausamer empfunden und war oft zu Tränen gerührt. Durch diese kleinen Momente packte mich die Autorin. Schließlich wollte ich wissen, was aus diesem Kind geworden ist und welche Verbindung die Geschichte zu Lauras Mutter hatte. Leider schafft es die Autorin in diesem Punkt nicht, eine gewisse Grundspannung aufzubauen. Statt die Ängste der Leser zu schüren, baut sie immer wieder die unwichtige Drehbuchumsetzung von Tom ein. Die Autorin möchte damit zeigen, dass manchmal Fiktion und Realität sehr nach beieinanderliegen. Auf der einen Seite ist dies interessant, aber mir persönlich waren die Szenen einfach zu unwichtig und sie wirkten auf mich, als wolle die Autorin ihre Geschichte künstlich in die Länge ziehen. Dazu kommt, dass jeder logisch denkende Leser schnell ahnt, wer das Kind und die Mutter dieses Kindes ist. Der Überraschungseffekt entfällt hier also. Aber obwohl ich wusste, worauf die Geschichte hinausläuft, wollte ich es weiter lesen. Irgendwie war es interessant zu sehen, wie sich alles nachher aufklärt. Mir persönlich ging es richtig ans Herz. Doch dann wurde ich mit einem völlig überraschenden und unlogischen Schluss konfrontiert. Wer das Buch aufmerksam gelesen hat, wird denken, dass dieser Schluss doch eigentlich ganz logisch ist. Das Kind sieht noch aus wie drei oder vier und ist dabei doch eigentlich Mitte Zwanzig. Auf der anderen Seite kennt man von Medien Beispiele über verkümmerte Kinder, warum sollte dies nicht auch hier der Fall sein. Nach all dieser Tragik werden es sich viele Leser wünschen, dass das Buch so ausgeht, wie es anfänglich scheint. Zwar ist das gewählte Happy End dramatisch und sicherlich nicht schlecht, aber ich persönlich hätte mir nach all dieser Dramatik wirklich etwas realistischeres gewünscht. Wer erstmal über die ersten 30 Seiten des Buches hinweg ist, wundert sich wie schnell sich die weiteren Seiten anreihen. Anfänglich wird der Stil noch sehr schwer und man denkt, die Seiten nehmen kein Ende. Später wirkt der Text durch die Drehbuchszenen in die Länge gezogen, lässt sich aber trotzdem flüssig lesen. Daher habe ich das Buch an einem Tag durchlesen können. Lediglich die teilweise 80 Seiten langen Kapitel empfand ich als unpassend. Zumindest hätte es hier noch einige Unterkapitel geben können, um einfach gezielter einen Pausenpunkt zu finden. Auch wenn der Einstieg sehr zäh war, kann ich dieses Buch auf Grund seiner traurigen Thematik wirklich empfehlen. Auch wenn es für einen Psychothriller zu durchsichtig, zu unspannend und die Figuren hätten lebendiger hätten wirken können, sorgt das Hauptthema dafür, dass der Leser doch gefesselt wird.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Puppe" von Petra Hammesfahr

    Das Geheimnis der Puppe
    BeautyBooks

    BeautyBooks

    21. August 2010 um 13:24

    Tom und Laura sind frisch verheiratet, haben vor kurzem ihr erstes Kind Danny bekommen, das Zweite ist unterwegs und auch beruflich geht es aufwärts. Wo sie sich zuerst nur ein kleines Appartment in der Kölner Innenstadt leisten konnten, so soll es jetzt etwas Größeres auf dem Land werden. Laura ist erfolgreiche Werbegrafikerin und Tom hat soeben einen seiner Gruselromane an eine Filmfirma verkauft. Auf der Suche nach einem passenden Haus für den Film stoßen sie weit draussen auf eine riesige Villa, die auch noch sehr günstig zu verkaufen ist. Verdächtig günstig und so will Tom es erst einmal mieten - irgendetwas erregt seinen Verdacht, auch wenn er es noch nicht wirklich begründen kann. Die Harmonie der Familie zerbricht langsam aber sicher mit dem Einzug und Laura erfährt, dass vor ihr bereits ihre Mutter in dem Haus schreckliche Erfahrungen machen musste.. Petra Hammesfahr konnte mich bereits mit ihren zahlreichen Krimis begeistern und findet immer einen neuen Weg in meine Gedanken. Auch hier ist ihr Psychothriller systematisch aufgebaut: dem Leser wird von Tom aus der Ich-Perspektive erzählt, dass etwas nicht stimmt, wir sind also gleich am Anfang beunruhigt. Zugleich erfahren wir durch die Autorin Stück für Stück was dreissig Jahre zuvor wirklich passiert ist - im Gegensatz zu den Hauptpersonen. So können wir auf mehreren Ebenen fiebern, in der Gegenwart, in der Vergangenheit und wenn dann alles zusammen trifft.. Das Ende ist typisch Hammesfahr - eben nicht immer wirklich ein Happy End und dafür umso besser. Unheimliche Spannung die unter die Haut geht.. :)

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Puppe" von Petra Hammesfahr

    Das Geheimnis der Puppe
    Lonice

    Lonice

    27. March 2010 um 12:16

    Ich habe mich beim lesen wirklich schrecklich gegruselt und genau das soll das Buch ja auch erreichen. Die Geschichte, die hinter der Puppe steht ist grausam und traurig - und verdammt spannend erzählt. Eine ganze Weile rätselt man wirklich sehr herum und selbst nachdem das eigentliche Geheimnis gelöst ist, verliert die Geschichte nicht an Spannung und Brisanz. Für ein Geschenk, das ich eigentlich nie gekauft hätte, ein echter Glücksgriff - ich fand's klasse.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Puppe" von Petra Hammesfahr

    Das Geheimnis der Puppe
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    28. February 2010 um 09:02

    Tom und Laura sind frisch verheiratet, haben vor kurzem ihr erstes Kind Danny bekommen, das Zweite ist unterwegs und auch beruflich geht es aufwärts. Wo sie sich zuerst nur ein kleines Appartment in der Kölner Innenstadt leisten konnten, so soll es jetzt etwas Größeres auf dem Land werden. Laura ist erfolgreiche Werbegrafikerin und Tom hat soeben einen seiner Gruselromane an eine Filmfirma verkauft. Auf der Suche nach einem passenden Haus für den Film stoßen sie weit draussen auf eine riesige Villa, die auch noch sehr günstig zu verkaufen ist. Verdächtig günstig und so will Tom es erst einmal mieten - irgendetwas erregt seinen Verdacht, auch wenn er es noch nicht wirklich begründen kann. Die Harmonie der Familie zerbricht langsam aber sicher mit dem Einzug und Laura erfährt, dass vor ihr bereits ihre Mutter in dem Haus schreckliche Erfahrungen machen musste... Petra Hammesfahr konnte mich bereits mit ihren zahlreichen Krimis begeistern und findet immer einen neuen Weg in meine Gedanken. Auch hier ist ihr Psychothriller systematisch aufgebaut: dem Leser wird von Tom aus der Ich-Perspektive erzählt, dass etwas nicht stimmt, wir sind also gleich am Anfang beunruhigt. Zugleich erfahren wir durch die Autorin Stück für Stück was dreissig Jahre zuvor wirklich passiert ist - im Gegensatz zu den Hauptpersonen. So können wir auf mehreren Ebenen fiebern, in der Gegenwart, in der Vergangenheit und wenn dann alles zusammen trifft. Nur die Geschichte mit der Puppe ist nicht neu und erinnerte mich an Stephen King und John Saul. Aber das Ende ist typisch Hammesfahr - eben nicht immer wirklich ein Happy End und dafür umso besser. Unheimliche Spannung die unter die Haut geht, großes schreiberisches Können mit schon fast zu real erzählten Geschichten - 4 von 5 Sterne für Das Geheimnis der Puppe.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Puppe" von Petra Hammesfahr

    Das Geheimnis der Puppe
    LEXI

    LEXI

    19. December 2009 um 01:42

    "Das Geheimnis der Puppe" war mein erstes Buch von Petra Hammesfahr. Die Autorin schreibt von Beginn an spannend, steigert diese Spannung dann noch und schafft es, den Leser zu fesseln. Leider flacht die Handlung gegen Ende der Geschichte ziemlich ab und das Ende kann man wirklich nur noch als "Fantasy" bezeichnen. Schade, es hätte ein wirklich guter Krimi werden können.

  • Rezension zu "Das Geheimnis der Puppe" von Petra Hammesfahr

    Das Geheimnis der Puppe
    ZwergPinguin

    ZwergPinguin

    09. December 2009 um 17:56

    Dieser leichte Psycho-Krimi, von der jungen Familie im gruseligen Haus mit dunkler Vergangenheit, bietet zwar ordentliche Unterhaltung, aber mehr eben auch nicht. Die Handlung ist relativ vorhersehbar aufgrund der “Vorausdeutungen” in Form eben jenes Romans, den der Protagonist gerade schreibt und natürlich stellt sich nachher heraus, dass seine visionären Einfälle durchaus eine Grundlage haben. Die Stoffpuppe, die angeblich so mysteriös sein soll (laut Klappentext), weil sie ständig irgendwo unerwartet rumliegt…. nunja, nicht sonderlich gruselig – mysteriös ist höchstens die Lösung, die die Autorin aus dem Hut zaubert: etwas skurril, etwas abgehoben und bar jeglicher Glaubwürdigkeit. Alles in allem nett und flüssig zu lesen, aber eher nur ein Pausenfüller, wenn gerade kein besserer Lesestoff da ist – und immerhin gelingt es der Autorin ja auch ein Mindestmaß an Spannung aufzubauen, so dass ich doch wissen wollte, was denn nun in der Vergangenheit war.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Puppe" von Petra Hammesfahr

    Das Geheimnis der Puppe
    simoneg

    simoneg

    16. June 2009 um 12:51

    Laura hat eine psychisch kranke Mutter und als sie dann erfährt, daß ihre Mutter als junge Frau Dienstmädchen in der eben gekauften Villa war, beginnt sie, das Geheimnis des Ortes zu ergründen. Denn ihre Mutter war nicht immer so. Irgendetwas schreckliches muß passiert sein... Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Lauras Mann Tom. Immer wieder gibt es seltsame Andeutungen und Beobachtungen, die einen aber erst sehr spät erahnen lassen, wohin die Geschichte führt. Das Ende hat mich allerdings nicht wirklich begeistert. Auf jeden Fall war es sehr spannend.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Puppe" von Petra Hammesfahr

    Das Geheimnis der Puppe
    Angelseys85

    Angelseys85

    23. February 2009 um 12:10

    Ich fand das Buch richtig gut, zwischen drin muss ich zwar sagen das ich mir dachte das es sehr schleppend vorran ging und ich ab und zu gar keine ahnung mehr hatte wie es enden soll aber ich war bis zum schluss eine begeisterte leserin. Ich würde es auch immer wieder lesen. Faszinierende Geschichte mit spannenden verflechtungen.

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