Petra Hammesfahr Der Frauenjäger

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Inhaltsangabe zu „Der Frauenjäger“ von Petra Hammesfahr

Er nimmt den Frauen alles – nur ihre Ängste nicht …Keiner weiß, dass es ihn gibt. Niemand hat die Zeichen erkannt, niemand hat die Frauen gefunden. Frauen, die seiner Meinung nach Parasiten sind, die sich von ihren Männern aushalten lassen und diese betrügen. Auch Marlene muss nicht arbeiten. Ihr Mann ist ein erfolgreicher Unternehmensberater, sie hat zwei wohlgeratene ältere Kinder, ein Haus – kurz: alles, was man braucht. Nur das Gefühl gebraucht zu werden, das fehlt ihr manchmal. Als ihr verschollen geglaubter alter Freund Andreas Jäger sie um Hilfe bittet, ist Marlene sofort für ihn da.Kurz darauf erwacht sie in totaler Schwärze und erinnert sich nicht, wie sie in diese Finsternis geraten ist.Andrea Sawatzki ist eine der beliebtesten Hörbuchstimmen, in ihren Thriller-Lesungen brilliert sie als »Profi für menschliche Abgründe« (Petra).

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  • Rezension zu "Der Frauenjäger" von Petra Hammesfahr

    Der Frauenjäger

    Rebekka_NP

    09. September 2012 um 19:40

    Ein deutscher Desparate Housewives Krimi: Wir bekommen zwei gegensätzliche Welten mit der gleichen Hauptperson vorgestellt. Die 1. Welt: Marlene ist die Hausfrau und Ehefrau eines reichen Mannes. Ihr Leben empfindet sie, gerade im Vergleich mit ihren Freundinnen als "unnütz", was sie immer weiter in die Depression treibt. Das Tagebuch einer verschwundenen Frau gibt ihrem Leben wieder sowas wie Sinn... Die 2. Welt: Die gefangene Frau Nummer 9 taumelt durch eine unterirdische Höhle und sucht nach einem Ausgang, nach dem Täter und nach dem Leben. Durch den Wechsel von "Desparate Housewive" zu Nr. 9 und zurück geht für mich jedes Mal leider etwas Spannung verloren, statt zu steigen. Die Story und Charaktere sind gut und solide. Für jemanden wie mich (30 Jahre alt) sind die Vornamen der Charaktere (Werner, Carola,...) aber eher ein Grund zu grinsen. Insgesamt wird es nicht mein Lieblingshörbuch werden.

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  • Rezension zu "Der Frauenjäger" von Petra Hammesfahr

    Der Frauenjäger

    Mandel

    07. April 2011 um 23:14

    Nummer 9 Die Knie sind wund und blutig. Die Schwärze tief durchtränkt von Angst und Beherrschung. Es ist ein Albtraum in dem Marlene aufwacht. Aber wie ist sie hier hineingeraten? Das Buch Marlenes Leben ist sehr gewöhnlich. Zu gewöhnlich, wie sie findet. Ihre einzigen Aufgaben sind es sich um dem Haushalt zu kümmern und die Kinder zu hüten, wobei diese mittlerweile auch schon alt genug sind. Sie kommt sich einfach unnütz vor. Ohne Aufgabe tümpelt sie durch das Leben, einzig mit der Sicht auf das nächste Frühstück mit ihren drei Freundinnen. Während diese Marlene mit ihrem Kummer plagen und über ihre Ehemänner lästern, hat Marlene nichts zu beklagen. Doch tief in ihrem Herzen ist sie unglücklich. Unglücklich darüber nicht gebraucht zu werden – bis zu der Lesung mit Heidrun Merz, welche aus Monas Tagebuch liest. Das Buch sorgt schließlich für reichlich durcheinander bei den Freundinnen und ihren Familien. Doch auch die Außenwelt bleibt nicht verschont. Stille Stimmen werden laut und auf einmal erwacht Marlene mit Schrammen und Wunden in völliger Finsternis. Wer hat sie in dieses Unheil gerissen? Fazit Schockierend, zermürbend, spannend und schaurig – mit diesen Erwartungen hört oder liest man "Der Frauenjäger" von Petra Hammesfahr, wenn man auf dem Klappentext liest: „Keiner weiß, dass es ihn gibt. Niemand hat die Zeichen erkannt, niemand die Frauen gefunden. Frauen, die seiner Meinung nach Parasiten sind, die sich von ihren Männern aushalten lassen und sie betrügen.“ Im Endeffekt trifft es diese Erwartungen nicht direkt. Spannend ist das Buch auf jeden Fall. Da das Motiv des Täters allerdings schon bei der Beschreibung erwähnt wird, schiebt sich die Frage nach dem “Wer” in den Vordergrund. Sicherlich finden Überlegungen beim Lesen statt, doch leider ist die Geschichte in vielerlei Hinsicht vorhersehbar. Dennoch ist "Der Frauenjäger" keine schlechtes Buch. Es ist spannend und vor allen Dingen unterhaltend. Der Spannungsbogen ist durchaus vorhanden, allerdings ist er wesentlich flacher, da das Ende letztlich dem Erahnten entspricht. Dies lässt den Hörer leider etwas enttäuscht zurück. Pluspunkte sammelt Hammesfahrs Buch durch die abwechslungsreiche Erzählung. Während Abschnitte aus der Gegenwart erzählt werden, während Marlene gefangen ist und um ihr Leben kämpft, wird die Geschichte zeitgleich rekapituliert. Wie ist Marlene in diese Situation geraten? Warum wird ausgerechnet sie Opfer eines solch schrecklichen Schicksals? Wer hat ihr dies nur angetan? Beim Hören wird die Stimmung insbesondere durch Andrea Sawatczki hervorgehoben. Die Sprecherin verleiht der Handlung eine gewisse Brisanz und Spannung. An den passenden Stellen sorgt sie für die richtige Dramaturgie, während zu anderen Zeitpunkten eine sorgenvolle, ruhige Stimme das Geschehen prägt. Eine männliche Stimme wäre insbesondere bei den Sequenzen spannend gewesen, in denen Marlene gefangen gewesen ist. So hätte es den Anschein gemacht, als ob der Täter von Marlenes Suche nach der Freiheit berichtet. Dennoch macht Sawatczki ihrem Namen wieder einmal alle Ehre.

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