Die Sünderin

von Petra Hammesfahr 
3,9 Sterne bei179 Bewertungen
Die Sünderin
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Michaela_Follners avatar

Unglaublich spannende Beschreibung einer von den Eltern zerstörten jungen Frau, die letztlich zur Mörderin wird.

H

Gute Geschichte - Langes Verhör

Alle 179 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Sünderin"

Die Romanvorlage zur US-Seriensensation "The Sinner" - jetzt bei Netflix!
Cora Bender verbringt mit Mann und Sohn einen Sommernachmittag am See. Auf den ersten Blick eine ganz normale Familie. Doch etwas unterscheidet Cora von den anderen
jungen Müttern: Sie wird heute nicht nach Hause zurückkehren –
sie hat sich entschlossen zu sterben.
Als es Abend wird, lebt Cora noch und muss sich wegen Mordes verantworten. Alle stehen vor einem Rätsel. Was hat diese stille, liebenswürdige junge Mutter veranlasst, mit einem Messer blindwütig auf einen Fremden einzustechen? Für die Polizei ist die Beweislage klar. Nur Hauptkommissar Rudolf Grovian sucht nach einem Motiv und deckt einen Albtraum auf.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499257063
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:03.03.2011
Das aktuelle Hörbuch ist bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Unzertrennlichs avatar
    Unzertrennlichvor 5 Monaten
    Eine düstere Geschichte ...

    Schreibstil


    Petra Hammesfahr war für mich schon immer eine äußerst talentierte Autorin, die mit ihren Werken etwas gegen den Strom schwimmt. Als Jugendliche habe ich bereits einige Bücher von ihr gelesen und nun hatte ich mal wieder Lust, jene nachzuholen, die mir noch fehlten.


    "Die Sünderin" lässt sich schwer in ein Genre einordnen. Ist es nun ein Roman, ein Krimi oder gar ein Thriller? In erster Linie wohl ein sehr tiefgründiges, psychologisches Werk, das einen gewissen Schwermut besitzt und den Leser mit in die Abgründe der menschlichen Seele zieht!


    Ich mag Petra Hammesfahrs Schreibstil sehr gerne, er ist tiefgründig, düster und vor allem ehrlich. Sie hält sich nicht an die gewohnten Muster, weswegen ihre Werke schwer einzuordnen sind. Einzig beim Ende überstürzt sie es gerne, will manchmal einfach zu viel auf einmal und verliert sich ein wenig in ihrer eigenen Geschichte ...


    Charaktere


    Cora Bender


    Cora ist ein Charakter, der sehr schwer zu durchschauen ist. Eigentlich wollte sie sterben, doch dann ersticht sie scheinbar im Wahn einen wildfremden Mann. Was hat sie zu dieser Tat getrieben?


    Der Leser muss schnell feststellen, dass er Cora nicht vertrauen kann. Immer wieder verstrickt sie sich in Lügen und präsentiert immer neue Geschichten. Diese enthalten zwar einen Hauch Wahrheit, aber sie lassen Cora auch immer undurchsichtiger erscheinen. Das Bild der verwirrten Frau, die das ganze schreckliche Ausmaß ihres missglückten Lebens einfach nicht begreifen kann, ist der Autorin sehr gut gelungen.


    Meine Meinung


    Cora Bender will sich selbst töten, doch dann sticht sie augenscheinlich im Wahn auf einen wildfremden Mann ein. Bei der Polizei gesteht sie alles, präsentiert eine Lüge und erwartet bestraft zu werden. Wäre da nicht der Hauptkommissar Ralf Grovian, der sich auf die verzweifelte Suche nach dem wahren Motiv macht ...


    Diese Suche nach der Wahrheit erstreckt sich über das ganze Buch. In zahlreichen Rückblenden wird die Kindheit von Cora und ihrer Schwester Magdalena durchleuchtet. Das Familienleben ist schrecklich und Cora wird schon früh für die Krankheit der Schwester verantwortlich gemacht. Als Leser sehen wir hier, wie ein Kind von Anfang an zerstört wird, wie sie eine Schuld herumschleppt, die sie zu erdrücken droht ... 


    Ich hatte beim Lesen der Rückblenden sehr oft eine Gänsehaut. Nur die dauerhaften Verhöre holen uns zurück ins Hier und Jetzt, zeigen Cora als Erwachsene, die sich aber irgendwo verloren hat und sich selbst nicht mehr zu kennen scheint. Nur der Kommissar glaubt an sie, erkennt, dass hinter diesen grausamen Tat viel mehr steckt!


    Mich konnte das Buch fesseln, auch, wenn es sich nicht so recht in ein Genre einordnen lässt. Es ist eine Geschichte, die unter die Haut geht, die zeigt, wie zerstörerisch und egoistisch Menschen sein können. 


    Einzig die Gespräche mit dem Kommissar verleihen der Geschichte einen Hauch Krimi - katapultieren den Leser gleichzeitig aber auch etwas aus dem ganzen Grauen. Diese Abschnitte empfand ich nicht direkt als langatmig, sondern vielmehr als Rettungsanker in die Realität. Auch wenn es hier vielleicht an einigen Stellen etwas unglaubwürdig zugeht.


    Das Ende, ja, das Ende ist dann wieder typisch Petra Hammesfahr, etwas überstürzt und für meinen Geschmack wieder einmal etwas zu hastig erzählt. Ich habe bereits in anderen Büchern von ihr festgestellt, dass ihre Bücher sehr langsam und gemächlich beginnen, sie am Ende dann aber ein solches Tempo aufnehmen, dass ich kaum mitkomme. Leider war das auch hier der Fall, aber das ist wohl einfach der Stil der Autorin!


    Fazit


    "Die Sünderin" ist eine düstere Geschichte, die mir nicht nur einmal eine Gänsehaut bereitet hat. Petra Hammesfahr besitzt das Talent, ihre Charaktere unwahrscheinlich tiefgründig erscheinen zu lassen, aber dennoch für Geheimnisse zu sorgen. Nur das Ende war mal wieder zu übereilt, hier hätte ich mir die Ruhe vom restlichen Roman gewünscht!


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    H
    hymovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gute Geschichte - Langes Verhör
    Gute Geschichte - Langes Verhör

    Die Sünderin:

    Die Hauptdarstellerin Cora ist verheiratet, hat ein Kind (2 Jahre) ist selbstbewusst und schlägt sich auch gegen ihre Schwiegereltern durch.

    Sie führt ein normales Leben, schläft freitags und samstags mit ihrem Mann.

    Vor Weihnachten will ihr Mann es gemütlich machen. Er schließt ein Radio im Schlafzimmer an. Während des Aktes nimmt sie ein altes Lied wahr. Von Zeit zu Zeit wird es immer schlimmer.

    Sie sieht nur noch ein Ausweg – Selbstmord.

    Sie plant sich zu Ertränken. Am Strand hört sie ein bekanntes Lied und ersticht den Badenachbar.

    Ab sofort wird in endlosen Verhören ihr Leben reflektiert.

    Leider sind die Verhöre zu detailverliebt. Gute Geschichte aber halt oft zu langatmige verhöre.

    Trotzdem 3 von 5 *

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    CoffeeToGos avatar
    CoffeeToGovor 3 Jahren
    die Geschichte eines Albtraums

    Mein erstes Buch von Petra Hammesfahr und ich habe es geradezu verschlungen!!

    Cora ist nicht gerade glücklich mit ihrem Leben und so beschließt sie, bei einem Ausflug mit ihrem Mann und ihrem Sohn, sich umzubringen.
    Doch es kommt alles ganz anders, und plötzlich sticht Cora wie eine Wilde mit einem Messer auf einen unbekannten Mann ein.
    Nachdem der Mann tot ist, fühlt Cora sich jedoch merkwürdig befreit.
    Hauptkommissar Grovian beginnt zu ermitteln und deckt einen unglaublichen Albtraum auf.

    Ein spannendes Buch, welches man jedoch sehr aufmerksam lesen muss um herauszufinden, ob Cora nun die Wahrheit sagt, oder sich wieder eine Geschichte ausdenkt.
    Cora versucht dem Komissat klarzumachen, warum sie gerade diesen Mann umgebracht hat, ihre Erklärung ist jedoch immer eine andere und was daran nun wahr ist, wird erst am Ende klar.
    Und jede Erklärung offenbart etwas noch schrecklicheres, als die vorherige.
    Erst am Ende rückt sie mit der ganzen Wahrheit raus, und die ist schlimmer als alles, was man vorher von ihr gehört hat!

    Ein klasse Buch über eine Frau, die die Wahrheit über ihre Gedächtnislücke von mehreren Monaten erfahren will.

    Lesen Sie es, Sie werden es nicht bereuen :)

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    liebelesens avatar
    liebelesenvor 3 Jahren
    ein zerstörtes Leben...

    Das war das erste Buch von Petra Hammesfahr was ich gelesen habe und wird von nicht das letzte sein. Ich fand es sehr fesselnd und spannend geschrieben und beschreibt auch gut wie das Leben einer jungen Frau zerstört wurde durch ihre sehr schwere Kindheit in einer kranken Familie. Es wurde auch sehr gut beschrieben was in dem ermittelnden Beamten vorgeht und wie es ihn belastet. Ich freu mich immer wenn ich eine neue Autorin oder Autoren entdecke die mir gut gefallen.

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein ergreifender Roman, der die Tiefen der menschlichen Seele aufzeigt!
    Berechnung oder Wahnsinn?

    "*Die Sünderin*" von "*Petra Hammesfahr*" ist ein Roman aus dem rororo Verlag.

    Cora Bender plant sich umzubringen, doch dann ermordet sie eiskalt völlig unerwartet einen Mann an einem Badesee mit einem Schälmesser.
    Schrecklicherweise sehen ihr Mann und ihr kleiner Sohn dabei zu!
    Ist sie eine Psychopathin?

    Was steckt hinter dieser Tat? Ist die Frau eine Verrückte?
    Hauptkommissar Grovian vermutet hinter dem Mord mehr als nur das Offensichtliche. Er ermittelt mit Besessenheit und entdeckt immer mehr Albträume aus dem wahren Leben der jungen Frau.
    Die schon fast schreckliche Spannung blieb das ganze Buch über erhalten und die Idee, einen Kommissar als "Verteidiger" einzusetzen, der den Ursachen wirklich auf den Grund geht, statt die Tatgeständige sofort festzusetzen, fand ich das Geniale an der Geschichte.

    Eine absolut fesselnder Roman, der die Abgründe der menschlichen Seele widerspiegelt. Spannend bis zum bitteren Ende!

    Kommentare: 4
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    Lesemaus85s avatar
    Lesemaus85vor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Psychothriller, der mich an die Seiten gefesselt hat.
    Eine junge Frau zwischen Schuld und Sühne, Wahnsinn und Wahn...

    "Sie hätte dringend einen Menschen gebraucht, der ihr half, die größten Brocken beiseite zu räumen. Aber es hätte ein besonderer Mensch sein müssen. Einer, der verstand und glaubte, notfalls an Geister und Wünsche, die zu Bildern wurden."
    *************************************************************************
    Cora Bender scheint eine ganz normale junge Frau zusein. Niemand ahnt, dass sie mit Mann und Sohn an den See fährt um sich umzubringen.
    Doch dann tötet sie einen Mann und landet im Gefängnis. Die Lage scheint klar. Nur Kommissar Rudi Grovian forscht tiefer. Und er entdeckt Dinge in Coras Leben, die schockierend sind...
    *************************************************************************
    Vom ersten Moment an hat die Autorin mich gefangen genommen und in Coras Gehirn gesperrt.
    Der Schreibstil mag eigenwillig sein. Springt von Coras Gehirn, zu Coras Vergangenheit, zu Grovian, zurück zu Coras Gehirn...
    Man ist verwirrt, versteht nichts... nur, dass Cora verrückt sein muss. Doch man glaubt nicht recht daran.
    Die Autorin zeichnet eine dunkle, traurige Kindheit.
    Sie wirft dem Leser immerwieder Brocken zu, so dass man glaubt, man weiß was los war, warum Cora gemordet hat.
    Doch dann ändert sich wieder alles.
    Man hat selbst als Leser das Gefühl sich ständig im Kreis zu drehen. Man fiebert mit Cora, lebt ihr Leben, rätselt, versucht -genau wie der Kommissar- immer zu entwirren, was geschehen sein könnte.
    Die Autorin hat einen erschreckenden, verstörenden Psychothriller geschaffen, den man nicht mehr aus der Hand legen kann.
    Ein echter Pageturner. Lesenswert von der ersten bis zur letzten Seite.
    Und die Lösung der Geschichte, erhält man tatsächlich erst auf den letzten 20 Seiten und erkennt, dass man der Lösung mit keiner Vermutung nahe war.
    Und die letzten Zeilen lassen einen nicht zur Ruhe kommen...

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    LiebezuBuecherns avatar
    LiebezuBuechernvor 5 Jahren
    Viel Potenzial, aber letztlich zu zäh

    Cora Bender, auf den ersten Blick eine ganz normale Frau, verbringt zusammen mit Mann und Kind einen Nachmittag am See. Eines unterscheidet Cora aber von anderen Müttern. Sie wird heute nicht nach Hause zurückkehren, sie hat sich entschlossen zu sterben. Abends lebt Cora noch, sitzt jedoch bei der Polizei. Verhaftet wegen Mordes. Die Ermittler und ihr Mann stehen vor einem Rätsel. Was hat sie dazu bewegt blindwütig auf einen jungen Mann mit einem Messer einzustechen? Für die Polizei ist die Beweislage klar. Nur Hauptkommissar Rudolf Grovian sucht ein Motiv und deckt dabei einen ungeheuren Albtraum auf.

    Die Autorin bezeichnet ihre Bücher selbst nicht als Krimis, doch wird fast jedes ihrer Bücher als solcher wahrgenommen. Das liegt vielleicht mitunter daran, dass es oft einen Toten gibt, wie es auch hier der Fall ist. 
    Petra Hammesfahr zeichnet hier das Bild einer jungen Frau die sich und ihr Leben hinter einer Fassade versteckt. Solange die Fassade aufrechterhalten wird, ist Cora Bender eine normale junge Frau. Doch es gibt Trigger, die sie an einen schrecklichen Albtraum erinnern und die Bilder, die sie schon lange verdrängt hat, wieder an die Oberfläche befördern. So auch an diesem Nachmittag am See, an dem sie eigentlich nur geplant hat ihrem Leben endlich ein Ende zu setzen. Doch statt Suizid folgt Mord und am Ende des Tages kann sie sich eigentlich selbst nicht ganz erklären, wie es dazu kam. Bei den Befragungen der Polizei versteckt sie sich wieder hinter einem Lügengebilde, erschafft Scheinwelten und Geschichten die es so gar nicht gibt. Sie tut dies um endlich in Ruhe gelassen zu werden, um den Albtraum nicht wieder zu erleben. Rudolf Grovian glaubt jedoch nicht an ihre Geschichte und will das wahre Motiv herausfinden. Was sich ihm dann offenbart, entbehrt jeglicher Grundlage und lässt den Leser einfach nur schockiert zurück.
    Die Autorin ist eine Meisterin darin, die tiefsten Abgründe und psychische Grausamkeiten von Menschen zum Vorschein zu bringen. Der Spiegel lobt diesen Roman in höchsten Tönen und bezeichnet ihn als intelligent und beklemmend. Auch ich habe ihn so wahrgenommen, der Grund weshalb ich ihm aber dennoch nur drei Punkte geben kann, ist seine extreme Langatmigkeit. Stellenweise zieht sich die Handlung wie Kaugummi und man findet sich als Leser in immer wiederkehrenden Befragungen mit Cora Bender wieder. Man erfährt zwar Stück für Stück von ihrem Martyrium aus der Kindheit, von den tragischen Erlebnissen, durch die sie so wurde, wie sie jetzt ist. Aber dennoch dreht es sich manchmal seitenlang immer um das gleiche. Die Geschichte stellt sich dann wieder als Lüge heraus und Rudolf Grovian befragt erneut. Wenn mich ein Buch wirklich fesselt, dann erkennt man das mitunter auch daran, dass nicht viel Zeit vergeht, bis dieses Buch ausgelesen ist. Mit "Der Sünderin" habe ich allerdings bereits im Januar begonnen und es immer wieder zwischendurch gelesen. 
    Es war verstörend und beklemmend zu lesen, wie grausam Eltern zu Kindern sein können. Wie durch solche grausamen Taten eine Kindheit und eine Jugend zerstört werden können und welche gebrochenen Menschen am Ende daraus hervor gehen. Hier hat die Autorin ein meisterhaft genaues Bild gezeichnet und die Tragik dieser Handlungen auch wirklich deutlich gezeigt. Der Weg von der Tat am See bis zum Ende war jedoch durch die seitenlangen Befragungen von Rudolf Grovian geprägt, der im Übrigen auch etwas farblos und unsympathisch blieb und das Buch dadurch für mich streckenweise sehr langatmig werden ließ.

    Fazit: Dieses Buch ist tatsächlich sehr beklemmend und verstörend, lässt den Leser bestimmt auch schockiert zurück. Mitunter zieht es sich jedoch wie Kaugummi und bewirkt mehr langweile als Lesefreude. Aus diesem Grund bleibt die Geschichte bei mir nur im Mittelmaß, Bücher dieser tollen Autorin empfehle ich aber dennoch gerne weiter.

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    Eisnelkes avatar
    Eisnelkevor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Sünderin" von Petra Hammesfahr

    Cora Bender ist eine liebenswürdige, meist stille und ehrgeizige junge Mutter. Gemeinsam lebt sie mit ihrem Mann im Haus der Schwiegereltern und ist im Familienbetrieb angestellt.

    Eines Tages macht die Familie einen Ausflug an einen Badesee. Cora plant dort einen Suizid, doch alles kommt anders wie gedacht: Sie ersticht brutal einen Mann. Von da an beginnt ihr persönlicher Albtraum.

    Hauptkommissar Rudolf Grovian ist der ermittelnde Polizist im Fall Bender. Cora legt ein Geständnis ab, die Beweislage ist eindeutig. Grovian ermittelt auf eigene Faust und entdeckt das Lügengewirr, welches Cora ihm auftischte. Er kommt dahinter, dass die Vergangenheit der jungen Frau eine äußerst wichtige Rolle spielt. Gemeinsam tauchen die beiden ab und es kommt so manch grausame Wahrheit ans Licht.

    “Die Sünderin” ist ein spannendes und manchmal verwirrender Roman über die Macht der Vergangenheit. Petra Hammesfahr schreibt leicht verständlich und hat ein wunderbares Gespür für die Gefühle von Cora Bender.

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    silbereules avatar
    silbereulevor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Sünderin" von Petra Hammesfahr

    gleich nach den ersten Seiten die Feststellung - nicht mein Ding

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    Disturbias avatar
    Disturbiavor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Sünderin" von Petra Hammesfahr

    Ein böses gutes Buch ----

    --- Das verrät der Klappentext: ---

    Ein Sommernachmittag am See: Cora Bender macht mit ihrem Mann und dem kleinen Sohn einen Ausflug. Auf den ersten Blick eine ganz normale Familie, die einen sonnigen Tag genießt. Doch Cora Bender hat sich entschlossen zu sterben. Dann jedoch kommt alles ganz anders: Als es Abend wird, lebt Cora Bender noch und muß sich wegen Mordes verantworten. Sie hat einen Mann getötet, von dem sie behauptet, sie habe ihn nie zuvor gesehen. Die Täterin ist geständig, die Beweislage klar. Einzig Hauptkommissar Rudolf Grovian weigert sich, den Fall als Routineangelegenheit zu behandeln. Er stellt auf eigene Faust Nachforschungen an. Was er nach und nach aufdeckt, ist der Alptraum eines Lebens, das zerstört war, bevor es richtig begann.------------------------------- Meine Meinung:

    Ein wirklich gutes Buch. Spannend bis zum bitteren Ende. Gnadenlos gut geschrieben, man wird in die Geschichte hineingezogen und ist ihr wehrlos ausgeliefert. Viel mehr kann/bzw. will ich zu dem Buch nicht sagen. Es fesselt, bedrückt und es beeindruckt. Einfach nur gut. Lesen!

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    Spannend bis zum bitteren Ende.

    Meisterlich genau zeichnet Hammesfahr in ihrem beklemmenden, intelligenten Roman die Gedanken einer jungen Frau am Rande des Wahnsinns nach.

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