Die Schuldlosen

von Petra Hammesfahr 
4,2 Sterne bei57 Bewertungen
Die Schuldlosen
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„Die Schuldlosen“ ist ein Roman, der aufzeigt, dass in einer Gemeinschaft Dinge oft nicht so sind, wie sie scheinen.

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Kein Krimi, aber eine spannende Geschichte mit interessanten Charakteren und einem Ende, dass man durachus voraus sehen kann.

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Inhaltsangabe zu "Die Schuldlosen"

Es braucht so wenig, um so viele Leben zu zerstören

Am Ostersonntag verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer: Janice Heckler ist tot in der Greve gefunden worden, halbnackt und offensichtlich ertränkt. Auf den Täter einigt man sich in Garsdorf schnell: der Nachbar. Alex Junggeburt - als Kind noch von allen bedauert, als Jugendlicher gefürchtet, als Erwachsener verteufelt.

Sechs Jahre später kommt Alex vorzeitig aus der Haft. Sein erster Weg führt ihn zurück an den Ort des Geschehens, in sein Elternhaus. Kaum jemand im Dorf ist darüber glücklich: Die einen fürchten seine Rache, die anderen weitere Gewalttaten. Alex kann es ihnen nicht verdenken. Er weiß ja selbst nicht, was damals geschah.

Niemand blickt tiefer in den menschlichen Abgrund als sie: Petra Hammesfahr.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499258725
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.11.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 07.03.2013 bei Argon erschienen.

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    Angel10vor einem Jahr
    Die Schuldlosen

    - dörfliches Leben, 3 Generationen
    - sympathische Protagonisten
    - spannender Einstieg

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    KerstinThs avatar
    KerstinThvor einem Jahr
    Schuldig oder unschuldig

    Im Frühjahr 2004 wird in der Greve die Leiche von Janice Heckler gefunden. Sie ist untenherum nackt. Gefunden wurde sie von ihrer Mutter. Schnell ist der Nachbarsjunge Alex, der Sohn einer einflussreichen Familie verdächtig. Alex beteuert allerdings betrunken gewesen zu sein und sich an nichts zu erinnern. Er wird zu neun Jahren Gefängnis verurteilt. Nun nach sechs Jahren kommt Alex wegen guter Führung wieder raus und es zieht ihn zurück in die Familienvilla. Er kann sich immer noch nicht an die Tatnacht erinnern – was ist wirklich passiert und war er es überhaupt?

     

    Dieser Roman enthält Drama und Tragik und ebenso kriminalistische Elemente und erinnert an einen (leichten) Thriller. Es wird mit den Gefühlen und Erinnerungen der einzelnen Personen gespielt. Der Leser wird mit einer Flut von Charakteren konfrontiert, die er erst einmal richtig einordnen muss. Jeder in dieser Kleinstadt scheint eine tragische Vergangenheit zu haben. Zum Beispiel Alex‘ Mutter, Helene, die früh ihre Tochter verloren hat und später in ihrem Nesthäkchen Alex ihre verstorbene Tochter wieder zum Leben erwecken wollte. So musste Alex seine Kindheit Puppen spielend in Mädchenkleidung verbringen. Es kamen in diesem Roman wirklich viele Personen vor, die auch noch häufig ähnliche Namen hatten, wodurch ich häufig verwirrt war, wer denn nun nochmal wer ist. Spannung gab es in diesem Roman auf jeden Fall, denn schnell war klar, dass sich die  Tatnacht im Frühjahr 2004 wohl nicht so abgespielt hat, wie es vor Gericht berichtet wurde. Während der aktuellen Handlung gibt es immer wieder Rückblenden, wodurch der Leser erfährt, was früher passiert ist. Meist geschieht das aus Sicht eines einzelnen Charakters, wodurch der Leser auch seine Gefühle erfährt und vor allem Dinge, die außer ihm niemand weiß. Dieser Roman hält einige Überraschungen bereit. Er war leicht zu lesen und de Handlungen in sich schlüssig. Allerdings war es mir doch etwas zu verwirrend mit den handelnden Charakteren, deshalb nur gute drei von fünf Sterne.

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    NicolePvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: „Die Schuldlosen“ ist ein Roman, der aufzeigt, dass in einer Gemeinschaft Dinge oft nicht so sind, wie sie scheinen.
    Die Schuldlosen

    Alex Junggeburt kehrt nach Jahren im Gefängnis in sein Heimatdorf zurück. Der Mörder von Janice Heckler wurde vorzeitig entlassen, und seine Rückkehr löst natürlich keine Begeisterung bei den Dorfbewohnern aus. Einige Bewohner befürchten seine Rache (immerhin haben sie vor Gericht gegen ihn ausgesagt), andere befürchten, dass bald wieder etwas passieren wird.

    Dabei verlief das Leben von Alex nicht einfach. Als er ein Kind war, wurde er noch von den Dorfbewohnern bemitleidet. Als Jugendlicher jedoch fiel Alex negativ auf und bekam so einen schlechten Ruf.

    Kann er nun ausgerechnet in diesem Dorf mit seiner Vergangenheit ein normales Leben führen? Konflikte sind eindeutig vorprogrammiert.

    Petra Hammesfahr ist neben einem spannenden Roman auch ein guter Einblick in das soziale Miteinander einer Dorfgemeinschaft gelungen. Wie damit umgehen, wenn ein verurteilter Mörder wieder in die Nachbarschaft zieht? Stückchen für Stückchen gibt die Autorin einen Einblick in Alex‘ Vergangenheit und zeigt auf, wie er werden konnte, was er wurde. Auch Nebenfiguren hat Hammesfahr gut herausgearbeitet. Dadurch bekommt der Leser ein Gefühl für die Gemeinschaft des Dorfes.

    „Die Schuldlosen“ ist ein Roman, der aufzeigt, dass in einer Gemeinschaft Dinge oft nicht so sind, wie sie scheinen. Da es Rückblicke gibt, kann man die Entwicklung der einzelnen Charaktere verfolgen und von der ein oder anderen Figur auch überrascht werden.

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    makamas avatar
    makamavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Kein Krimi, aber eine spannende Geschichte mit interessanten Charakteren und einem Ende, dass man durachus voraus sehen kann.
    Was geschah wirklich?

    Im Prolog besucht eine Mutter mit ihrem kleinen Kind ein Grab, das Grab ihrer verstorbenen Tochter, Franziska Welter, die das ganze beobachtet hat kein gutes Gefühl bei dieser Szene......
    Gut 20 Jahre später wird ein junges Mädchen ertränkt in der Greve, dem kleinen Flüsschen des ORtes aufgefunden...
    Schnell ist ein Schuldiger gefunden.. Alexander Junggeburt, der als  Kind bedauert und als Jugendlicher gefürchtet war....
    hat er jetzt das 2. Opfer auf dem gewisssen.
    Er wird verurteilt und nach 6 Jahren vorzeitig entlassen....
    Alex kehrt in den Ort seiner Kindheit zurück und niemand ist glücklich darüber.
    Einige fürchten seine Rache, andere weiter Gewalttaten......
    Was ist damals geschehen, Alexander weiß es nicht.... er war sturzbetrunken, als man das Mädchen Janice fand....
    Petra Hammersfahr baut nun langsam ihre Geschichte auf ...... immer wieder führt sie uns in die Vergangenheit, so dass das Buch zwei Erzähsltränge hat......
    Bald gibt es ein weiteres Opfer ...... ist ALex der Täter....????
    Nicht alle glauben das.
    Erst ganz zum Schluss kommt die Wahrheit ans Licht und sie ist nicht unbedingt überraschend....
    Trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt.
    Das Buch war spannend, die Geschichte schlüssig.
    Deshalb gebe ich 4,5 Sterne, die ich auf 4 Sterne abrunde

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    A
    AnjaIrisvor 3 Jahren
    Die Schuldlosen

    Ein superspannendes Buch, in dem durch die, in die Geschichte eingebauten Rückblicke, das Schicksal mehrerer Familien vom zweiten Weltkrieg bis 2011 erzählt wird. Das Buch beginnt mit einem Rückblick, in dem eine Frau mit ihrer kleinen "Tochter" Alexa vor dem Grab iher verstorbenen älteren Tochter steht.Dabei wird angedeutet, daß an dieser Szene etwas nicht stimmt. Dann beginnt die eigentliche Geschichte mit der vorzeitigen Entlassung von Alex Junggeburt aus dem Gefängnis. Er war zu 9 Jahren Haft verurteilt worden, weil er angeblich Janice Heckler ersäuft hatte. Allerdings war er zur Tatzeit so betrunken, daß er sich an nichts erinnern konnte. Wegen der Aussage seiner damaligen Freundin mußte er ins Gefängnis. Nach der Entlassung fährt er zurück nach HGarsdorf, und zieht in die Villa seiner Eltern, die er geerbt hat. Er richtet sich ein, und besucht alte Freunde. Sein ehemals bester Freund wirft ihn aus dem Haus, was er sich zunächst nicht erklären kann. Er sucht den Kontakt zu seiner inzwischen 7jährigen Tochter, was die Kindsmutter, und deren Familie aber verhindern wollen.Dazwischen kommen immer wieder Rückblicke, in denen man die ganze Vorgeschichte aller Beteiligten erfährt. Nachdem seltsame Anschläge auf seine Ex-Freundin Heike verübt werden, gerät Alex unter Verdacht Die Einzige, die immer an ihn glaubt, ist seine alte Freundin Silvie, die jetzt mit seinem ehemals besten Freund verheiratet ist.Durch die Rückblicke kann man da als Leser schon langsam auf die richtige Spur kommen. Dann wird Heike tot aufgefunden, und es gibt 3 Verdächtige. Auch Silvies Mann Lothar steht unter Verdacht, nachdem herauskommt, daß er ein Verhältnis mit Heike hatte. Silvie verläßt ihn. Lothar gesteht ihr beide Morde, und versucht anschließend, sie zu erwürgen, was Alex gerade noch verhindern kann. Im Epilog erfährt man, daß Silvie überlebt, und ein Baby bekommen hat. Lothar hat sich mit einer Plastiktüte erstickt. Alex kümmert sich um Silvie und ihre beiden Kinder, und ist wieder voll rehabilitiert. Das Buch ist so spannend, daß ich es kaum aus der Hand legen konnte, weil mich das Schicksal der betroffenen Personen so berührt und gefesselt hat.Wirklich sehr zu empfehlen.

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    I
    Isabell47vor 3 Jahren
    Die Schuldlosen

    Alex, ein junger Mann, hat eine mehrjährige Haftstrafe wegen Mordes verübt. Er wird aus dem Knast vorzeitig entlassen und kommt nach "Zuhause" in sein Dorf zurück. Das Elternhaus gehört ihm, denn er hat es geerbt, und steht mittlerweile leer, da beide Eltern tot sind. Sein Bruder hat sich von ihm völlig zurückgezogen, ebenso wie sein damaliger bester Freund, der jetzt mit seiner damiligen Jugendliebe verheiratet. Silvie hat immer zu Alex gehalten. Allmählich kommt heraus, das die Zweifel, die auch damals an dem Täter Alex irgendwie hafteten, durchaus berechtigt sein könnten.

    Alex wurde von seiner Mutter wie ein Mädchen behandelt und war daher schon als Kind auffällig, da er extrem unter den Hänseleien seiner Mitschüler leiden mußte. Aggressionen waren die Folge. Der Erwachsene Alex ist mir jedoch sehr sympathisch und ich habe das ganze Buch gehofft, das er nicht der Täter gewesen ist.

    Ich will jedoch keine Sachen aufklären, denn sonst wäre es ja nicht mehr spannend.

    Es bleibt zu sagen, daß mir das Buch hervorragend gefallen hat und ich es kaum mehr aus der Hand legen mochte. Es ist locker und spannend zugleich geschrieben.

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    MissRichardParkers avatar
    MissRichardParkervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Interessant und durchaus spannend auch ohne grosses Drama.
    Ein Dorf voller Lügner

    Alex Junggeburt wird vorzeitig aus der Haft entlassen. Er wurde am Mord von Janice Heckler Schuldig gesprochen. Dass Alex wieder in seine alte Heimat zurückkehrt ist den Dorfbewohnern ein Dorn im Auge und schnell wird klar, dass hier keiner ehrlich ist. Als die Ex-Freundin von Alex kurz nach seiner Entlassung tot in ihrer Wohnung aufgefunden wird, ist für alle schnell klar, dass es nur Alex gewesen sein kann, hat Ihre Aussage Ihn doch vor Jahren ins Gefängnis gebracht. Doch ist er tatsächlich der Mörder....?

    Petra Hammesfahrs Schreibstil gefällt mir einfach. Die Geschichte kommt ohne grosses Drama und Blutvergiessen trotzdem äusserst spannend daher. Die Hintergründe der verschiedenen Figuren werden so gut beschrieben und  erklärt, dass man sich von allen ein Bild machen kann und tief in die Geschichte eintaucht.
    Anfangs war das allerdings etwas schwierig für mich, wer mit wem Verwandt ist und was die Personen miteinander verbindet. Aber das durchbeissen hat sich gelohnt. Man ist wie gesagt sehr schnell drin und kann dann das Buch nur schlecht zur Seite legen. Hat herrlich in die dunkler und kalte Novemberzeit gepasst. Von mir eine klare Leseempfehlung!

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    harakiris avatar
    harakirivor 4 Jahren
    Die Schuldlosen

    Nachdem ich vom letzten Buch von Frau Hammesfahr etwas enttäuscht war bin ich hier mit diesem wieder total versöhnt. Der unverwechselbare Stil der Autorin kommt hier wieder besonders gut zum Tragen und die Überraschungen und Wendungen der Geschichte sind wirklich etwas Besonderes.

    Als Alex Junggeburt aus dem Gefängnis entlassen wird will niemand in seinem Heimatdorf etwas mit ihm zu tun haben. Andeutungen der Autorin lassen ahnen, dass er vielleicht doch nicht Schuld hat am Tod des Mädchens für das er ins Gefängnis musste. Viele Rückblenden lassen die Vergangenheit lebendig werden und werfen zahlreiche Facetten auf die Dorfbewohner. Jeder hat Dreck am Stecken, nichts scheint zu sein wie es zuerst aussah. Dass Petra Hammesfahr immer auch hinterfragt, nach dem Grund sucht warum die Menschen so sind wie sie sind und warum sie so handeln - das gefällt mir an ihren Romanen immer am besten. Abgesehen von der flüssig-spannenden Schreibweise und den zahlreichen Irrwegen auf die sie die Leser führt.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Petra Hammesfahr schafft es, auch ohne viel Action, den Leser an das Buch zu fesseln.
    Der Mensch ist die Summe seiner Erfahrungen

    'Die Schuldlosen' von Petra Hammesfahr ist ein Roman mit Tiefgang. Auch in diesem bleibt die Autorin ihrem Stil treu, beschreibt ihre Protagonisten so ausführlich, dass der Leser das Gefühl hat, sie persönlich zu kennen. Dabei legt sie vor allem Wert auf Charaktereigenschaften, schreibt über Vorlieben und Abneigungen, über Dinge, die die Protagonisten individuell machen. Petra Hammesfahr zeigt in ihren Geschichten, dass die Vergangenheit das Leben eines Menschen stets beeinflusst, sei es die Erziehung, ein unglücklicher Vorfall oder eine falsche Freundschaft. In diesem Roman werden unter anderem Themen wie "Schuld" und "Vorurteile" behandelt.

    In 'Die Schuldlosen' werden Alex Junggeburt seine eigenen Erfahrungen zum Verhängnis. Seine Mutter Helene ist niemals über den Verlust ihrer Tochter Alexa hinweggekommen. Sie ersetzt diese, indem sie Alex Mädchenkleidung anzieht, Puppen kauft und ihn wie ein Mädchen behandelt. Jeder im Dorf weiß, dass Helene ihren Sohn Alexa nennt. Eine Tatsache, die Alex das Leben schwer macht. Es wird ihm zusehends unangenehmer, den Blicken und Gesprächen der Dorfbewohner standzuhalten, je älter er wird. Er wird gehänselt, ausgelacht und als Jugendlicher nicht von Mädchen ernst genommen.

    Petra Hammesfahr beschreibt Vergangenheit und Gegenwart im Wechsel. So erfährt der Leser die Hintergründe der Geschichte und kann sich ein besseres Bild von den Protagonisten machen. Der Leser beginnt Handlungen zu verstehen, wenn er von Franziska und Helene liest, die beide auf tragische Weise ein Kind verloren haben. Während Helene ihre Trauer an Alex auslässt, kümmert sich Franziska lieber um das Grab ihrer toten Marie als um ihre zweite Tochter Ria. Als Ria selbst eine Tochter bekommt, handelt sie wie ihre Mutter, und widmet sich lieber anderen Dingen als Tochter Silvie. Sie kennt es nicht anders – das fehlende Verantwortungsbewusstsein hat sie sich von ihrer Mutter abgeschaut.

    Es ist eine Hintergrundgeschichte, die Silvie und Alex verbindet. Als sie sich kennenlernen, werden sie Freunde und verlieben sich ineinander. Doch zu dem Zeitpunkt soll es ihnen nicht vergönnt sein, ein Paar zu sein. Auf Hänseleien weiß Alex sich zu wehren und schlägt brutal zu. Dies ist der Grund, weshalb er sofort verdächtigt wird, als Janice Heckler tot, halbnackt und scheinbar ertränkt, in der Greve gefunden wird. Alex hat kein Alibi und wird somit als Täter abgestempelt.

    Nach sechs Jahren kommt er frühzeitig aus der Haft frei und sein Weg führt ihn zurück in sein Elternhaus. Kaum einer im Dorf ist glücklich darüber. Die einen haben Angst vor weiteren Gewalttaten, die anderen fürchten, er würde sich rächen. Allein Silvie hilft ihm, wieder in den Alltag zurückzufinden. Ihre regelmäßigen Besuche bei Alex ärgern ihren Mann, ahnt er doch, dass zwischen den beiden mehr als nur freundschaftliche Gefühle stecken. Angst hat auch Heike, die Ex-Freundin von Alex, und verbietet ihm, die gemeinsame Tochter Saskia zu sehen. Dabei fühlt sich Saskia wohl bei ihm und verbringt gerne Zeit mit ihm. Als jedoch Heike ertränkt in der Wohnung aufgefunden wird, ist Alex der erste, auf den der Verdacht fällt...

    Die Frage um den Schuldigen beschäftigt den Leser bis zum Schluss. Auch wenn die Hinweise eindeutig sind und zum Ende hin immer klarer wird, wer den Mord begangen hat, so erfährt der Leser am Ende doch eine Überraschung. Petra Hammesfahr schafft es, auch ohne viel Action, den Leser an das Buch zu fesseln. Es sind die Familiengeheimnisse, die Hintergründe und die überzeugenden Protagonisten, die das Buch wirklich lesenswert machen.

    Alexa

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    Gimagemellis avatar
    Gimagemellivor 5 Jahren
    einfach nur WOW!

    Es ist mal wieder der Hammer ;))
    Das Buch bietet von Zeile zu Zeile von Seite zu Seite pure Spannung, ich habe es verschlungen.
    Petra Hammesfahr kann es einfach und gehört zu meinen Lieblingsautoren ♥


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