Petra Hammesfahr Ein fast perfekter Plan

(108)

Lovelybooks Bewertung

  • 104 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 41 Rezensionen
(11)
(28)
(40)
(15)
(14)

Inhaltsangabe zu „Ein fast perfekter Plan“ von Petra Hammesfahr

Abgrundtief böse Kerstin will hoch hinaus und schmiedet einen schrecklichen Plan: Ihr Freund Richard soll die reiche Regine Sartorius heiraten und dann durch einen 'Unfall' sterben lassen. Zunächst läuft alles glatt - die naive Regine sonnt sich in ihrem unverhofften Glück. Doch dann stellt Richard zu seinem Entsetzen fest, dass seine Frau eine Gabe hat. Eine Gabe, die Kerstin und ihm gefährlich werden könnte. Petra Hammesfahr ist die Meisterin der Kunst, das Grauen des ganz normalen Alltags darzustellen.

Gut geschrieben, aber bei weitem nicht so gut, wie andere Bücher der Autorin. Für mich - enttäuschend.

— Schmunzlmaus
Schmunzlmaus

Gut, Typisch Hammesfahr

— Naica81
Naica81

Recht spannend. Leider etwas altmodisch in der Auswahl der Namen und ein etwas einfacherer Schriftstil. Trotzdem gern gelesen.

— Angelaschreibt
Angelaschreibt

Petra Hammesfahr schreibt gute Krimis, die sich gut lesen lassen. Dieser ist einer davon....

— Marjuvin
Marjuvin

Grad mal in den Rezis gestöbert...hab bisher erst ein Buch von ihr gelesen, aber das hier lass ich nun wahrscheinlich...

— Binea_Literatwo
Binea_Literatwo

Stöbern in Krimi & Thriller

Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.

Leider ziemlich enttäuschend.

reading_madness

Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

Very, very british feeling! Gelungener Krimi!

skyprincess

In tiefen Schluchten

Leider für mich weit weg vom Krimi, dafür viel spannendes und interessante für die Hugenotten

isabellepf

Der Nebelmann

subtiler, spannender Thriller!

Mira20

Nachts am Brenner

spannend, fesselnd mit einer Reise in die Vergangenheit

Gartenkobold

Finster ist die Nacht

Sympathische Ermittlerin und ein gemütlicher Krimi

mareikealbracht

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein wenig perfektes Buch

    Ein fast perfekter Plan
    Schmunzlmaus

    Schmunzlmaus

    08. June 2017 um 10:34

    *Inhalt*Richard, der Sohn eines Fabrikarbeiters und einer Hausfrau, lernt die 10 Jahre ältere Friseuse Kerstin kennen und verliebt sich unsterblich in sie. Nicht nur das, er ist ihr absolut hörig. Für sie gibt er seinen gut bezahlten Job als Schreiner in einem Bestattungsunternehmen auf. Sie würde sich gruseln, wenn sie abends mit ihm kuschelt und weiß, dass er tagsüber mit Leichen arbeitet. Er zieht mit Kerstin zusammen und schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch, immer finanziell unterstützt von Kerstin, die ihn auch neu einkleidet, ihm ein neues Auto aufschwatzt. Sie putzt ihn zu dem Mann heraus, den sie haben will, doch seine Eltern erkennen kaum noch wieder. Doch zufrieden ist Kerstin nicht.Seit mehr als 20 Jahren hat Kerstin eine Stammkundin, Carla Satorius. Als Kindermädchen für Hartmut Satorius' Tochter Regine engagiert, deren Mutter bei ihrer Geburt gestorben ist, heiraten die beiden bald. Carla liebt ihren Mann sehr, der zeigt jedoch keinerlei Gefühle für sie und so erfindet sie erstaunliche Geschichten über gemeinsame Urlaube, die sie ihrer Friseurin erzählt, die diesen Geschichten sehr gern zuhört.So erfährt Kerstin auch, dass Carlas Mann todkrank ist und bald sterben wird. Und so schmiedet Kerstin einen teuflischen Plan. Ihr Freund Richard soll sich an Regine heranmachen, sie zur Hochzeit überreden und, nachdem Hartmut seiner Krankheit erlegen ist, Regine umbringen und es wie einen Unfall oder Selbstmord aus Trauer um ihren Vater aussehen lassen. Richard liebt Kerstin sehr, deshalb lässt er sich, wenn auch widerwillig, auf diesen Plan ein. Regine verliebt sich tatsächlich in Richard und beide heiraten und ziehen in eine gemeinsame Wohnung, die Richard mit sehr viel Liebe ausstattet, immer in Gedanken bei Kerstin. Über kurz oder lang wird Regine doch misstrauisch und ihre übersinnliche Verbindung zu ihrem unsichtbaren „Freund“, sowie eine neue Bekannte bestätigen ihren Verdacht.*Meine Meinung:*Ich hatte das Buch ziemlich schnell durchgelesen – im Zug zwischen Köln, Bielefeld und wieder zurück. Es ist gut geschrieben – wie ich es von der Autorin gewohnt bin – leider nicht so gut wie andere Bücher von ihr.Nach dem sehr spannenden Prolog geschieht sehr lange Zeit nichts wirklich spannendes. Die Geschichte ist ziemlich vorhersehbar. Regine ist furchtbar naiv und verteidigt ihren Ehemann gegen alle bösen Worte. Richard ist seiner Freundin Kerstin hörig und gehorcht ihrem absurden Plan, obwohl er selbst Bedenken hat. So sehr sich Regine auch bemüht, gegen Kerstin hat sie keine Chance, doch merkt sie es erst zu spät.Wie es am Ende ausgeht war zwar etwas überraschend, aber prinzipiell von vornherein so ähnlich zu vermuten.*Fazit:*Alles in allem finde ich den Aufkleber „BESTSELLER“, der auf dem Buch bereits von Anfang an aufgeklebt war, etwas übertrieben. Das Buch ist nicht ganz schlecht, denn es liest sich wirklich gut, aber es ist auch nicht wirklich gut.

    Mehr
  • Spannend, aber etwas zu übernatürlich

    Ein fast perfekter Plan
    yesterday

    yesterday

    20. December 2015 um 00:17

    Das Buch ist in fünf Teile (mit Kapitel) unterteilt, wovon der zweite eher langweilig war. Die anderen sind wirklich spannend, man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Hauptperson hat übersinnliche Fähigkeiten, was zu Beginn noch einigermaßen gut eingeflochten wird und einigermaßen realistisch ist (Träume,…). Leider wird das im Verlauf der Geschichte immer mehr herausgehoben und erinnert immer mehr an „der Exorzist“ (Stichwort Augen verdrehen) und ist für meinen Geschmack zu esoterisch und Leuten, die nicht an so etwas glauben, verdirbt es den Genuss an diesem Psychothriller. Wenn es bei Ahnungen bliebe, wäre das kein so großes Thema und die Geschichte würde immer noch funktionieren meiner Meinung nach. Die Geschichte ist abgesehen von den überirdischen Elementen, gut aufgebaut, spannend erzählt. Die Charaktere sind ansonsten auch glaubhaft und teilweise sympathisch, auch der Plan ist "realistisch" und perfide. Gegen Ende sieht eine Person, die zuvor keine besonderen Fähigkeiten hatte, plötzlich selbst Dinge, die nicht da sind, leider wird nicht erklärt, warum. Dies beeinflusst auch das Ende der Geschichte, dass dadurch ein bisschen plötzlich und unwahrscheinlich wirkt. Hervorheben möchte ich die Beschreibung der Charaktere, nicht immer ganz realistisch aber sehr plastisch, so dass man sie gut vor Augen hat. Jeder Person hat außerdem ein für sie typisches Verhalten, dass auch immer beibehalten wird. Näher beschrieben ist immer, wie sie reden und handeln, was mir gut gefällt. Das Cover ist interessant, da das Foto so gemacht wurde, dass anhand der Stufen nicht klar zu sehen ist, ob die Frau nach oben oder unten läuft (zumindest auf den Betrachter zu). Dies könnte eine Anspielung auf den Buchinhalt sein, wo manchmal auch nicht klar ist, was wirklich passiert und was eine Ahnung/Halluzination ist.

    Mehr
  • Rezension zu "Ein fast perfekter Plan" von Petra Hammesfahr

    Ein fast perfekter Plan
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. April 2012 um 21:28

    Gerade habe ich dieses Buch von Petra Hammesfahr beendet. Es ist nicht mein erstes Buch von ihr, weshalb ich gewisse Erwartungen hatte. Ein Pärchen schmiedet Mordpläne um das ganz große Geld zu machen. Dafür muss er die reiche Erbin zunächst heiraten, um sie dann in einem "Unfall" sterben zu lassen. Es kommt alles anders als erwartet. Irgendwie möchte während der ganzen Geschichte keine richtige Spannung aufkommen. Dass man schon weiß, was passieren soll... daran liegt es eigentlich nicht. Es fehlt vielmehr das gewisse etwas, was einen den Atem anhalten lässt. Vielmehr lebt man sich in das Familienleben von Richard und Regine ein und entwickelt für beide Charaktere eine gewisse Sympathie, auch wenn beide nicht ganz ehrlich zueinander sind.Aber es zieht sich wie Kaugummi und dann wird das Ende ziemlich schnell abgehandelt und dann steht man da und denkt sich: toll, und das wars jetzt? Sehr unbefriedigend. Nicht grottenschlecht, aber kein Muss: es gibt bessere Romane von Petra Hammesfahr.

    Mehr
  • Rezension zu "Ein fast perfekter Plan" von Petra Hammesfahr

    Ein fast perfekter Plan
    Ilary

    Ilary

    24. October 2011 um 20:00

    Eigentlich bin ich ein Hammesfahr-Fan, allerdings das letzte Buch, das ich gelesen hatte - Der Schatten - ging überhaupt nicht. Trotzdem bin ich guter Dinge an diesen Psychothriller gegangen. Kerstin, Friseurin mit eigenem Salon und ihrer jüngerer Freund Richard möchten auf die Schnelle reich werden. Dazu entwickelt vor allem Kerstin einen vermeintlich perfekten Plan. Richard soll sich mit der reichen Regina anfreunden und sie heiraten. Nachdem ihr Vater angeblich sterbenskrank ist und hoffentlich bald stirbt, wird sie sein Vermögen erben. Nach einer kurzen Wartezeit wird auch Regina sterben, folglich erbt ihr Gatte Richard das Vermögen und Kerstin und er können reich und glücklich sein. Das war der Plan. Nur ganz so einfach ging es wohl dann doch nicht. Normalerweise gefällt mir der Schreibstil der Autorin und auch wie sie Spannung und Nervenkitzel aufbaut. Nur bei dem vorliegenden Buch ging das Konzept für mich nicht auf. Der Jargon, den sie teilweise wählte wie "Kleine, Süße oder Alterchen", war schon sehr einfach gestrickt. Die Protagonisten waren alle durch die Bank unsympathisch und die Handlung hat sich übermäßig in die Länge gezogen. Als dann noch Séancen, Wahrsagerei und Kartenlegen ins Spiel kamen, wurde es für mich einfach zuviel.

    Mehr
  • Rezension zu "Ein fast perfekter Plan" von Petra Hammesfahr

    Ein fast perfekter Plan
    PattyS

    PattyS

    19. September 2011 um 07:50

    Das Buch ist als Psychothriller "deklariert". Doch es kam überhaupt keine Spannung auf ...

    Fazit: wirklich enttäuschend! Einmal lesen genügt vollkommen.

  • Rezension zu "Ein fast perfekter Plan" von Petra Hammesfahr

    Ein fast perfekter Plan
    silver111

    silver111

    16. September 2011 um 12:21

    Wie kommt man zu Geld und kann sich ein Leben in Luxus leisten? Ganz einfach, denkt sich Kerstin Riedke, ich lasse meinen Freund Richard eine reiche Erbin heiraten und die wird nach kurzer Zeit um die Ecke gebracht, so dass Richard dann an das Geld kommt und mit Kerstin ein lockeres Leben haben kann. Kerstin schmiedet den perfekten Plan, Richard Maltei, der sie liebt macht anfangs nur widerwillig mit und hofft, dass Kerstin nach einem Weilchen die Lust an der Sache verliert. Er denkt nicht, dass es wirklich jemals soweit kommen wird, aber er hat sich getäuscht. Kerstin zieht die Sache bis zum bitteren Ende durch... Ich habe mich durch zwei Drittel des Buches regelrecht durchgekämpft und habe, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit immer nur ein paar Seiten des Buches geschafft, bevor ich müde wurde. Was nicht an mangelnder Zeit oder Interesse lag, aber das Buch lief so zäh an, Ewigkeiten keine Spannung, die Spannung kam erst im letzten Drittel etwas auf, so dass ich stellenweise einfach keine Lust hatte es zur Hand zu nehmen. Normalerweise habe ich ein Buch innerhalb weniger Tage durchgelesen, hier hat es eineinhalb Wochen gedauert. Die Charktere sind relativ blass und ohne Tiefgang beschrieben, ich konnte mich mit keiner Person identifizieren. Man erfährt zwar etwas über ihre Vergangenheit und Herkunft, aber die Autorin geht nicht genug ins Detail. Manchmal kam es mir auch so vor, als würde das Buch nicht in unserer heutigen Zeit spielen, sondern 20 bis 30 Jahre zurück. Die Handlung war relativ vorhersehbar, selbst das Ende war ab einem gewissen Zeitpunkt zu erahnen. Außerdem fehlten mir die Dialoge. Es wird überwiegend nur beschrieben, was wer gesagt und geäußert hat, aber wirkliche Dialoge findet man in dem Buch viel zu wenige. Was mich auch irgendwie störte, war, wie "normal" es für Richard und Kerstin war, diese Pläne zu schmieden und umzusetzen. Zwar sträubt sich Richard anfangs etwas, aber bald sind die Gespräche über das Ableben von Regine so normal wie Brötchen kaufen. Ich meine, das sind keine Killer, sondern die einfachen normalen Leute/Nachbarn von nebenan. Die Thematik an sich finde ich sehr spannend, nur die Umsetzung war wirklich nicht mein Fall. Schade, ich hätte von diesem Buch mehr erwartet, nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte.

    Mehr
  • Rezension zu "Ein fast perfekter Plan" von Petra Hammesfahr

    Ein fast perfekter Plan
    Toschi3

    Toschi3

    14. September 2011 um 10:10

    Schwere Nichtkrimi-Kost Die Friseurin Kerstin und ihr Freund hecken einen Plan aus, um an viel Geld zu kommen: Richard heiratet die Hoffentlich-Bald-Waise Regine, um an ihr Millionenerbe zu kommen. Dafür muss dann aber auch Regine aus dem Weg geräumt werden. Der Plan klingt perfekt, aber erstens kommt es anders... Der Klappentext verspricht eine spannende Geschichte um Liebe und Lüge. Aber – zumindest geht es mir so – wer die Geschichten von Petra Hammesfahr kennt, weiß, dass man mit seinen Erwartungen vorsichtig sein muss. Ihr Schreibstil ist recht angenehm zu lesen, die Zahl der handelnden Personen ist meist überschaubar und die Motive der Akteure sind nachvollziehbar. Aber... die Geschichten sind auch fast immer langatmig. Die ersten 2 Drittel des Buches möchte man die Autorin gerne bitten, doch etwas schneller zur Sache zu kommen. Kaugummi ist nicht so zäh wie die Entwicklung der Handlung. Erst im letzten Drittel kommt die Geschichte richtig in Fahrt und dann mag man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Und das Wissen über diesen Handlungsaufbau ist für mich der einzige Grund, das Buch nicht nach der Hälfte wegzulegen. Fazit: durchschnittliche Kost, nicht wirklich ein Krimi, immer mit einem Hauch des Übersinnlichen. Ein typischer Hammesfahr.

    Mehr
  • Rezension zu "Ein fast perfekter Plan" von Petra Hammesfahr

    Ein fast perfekter Plan
    gaby2707

    gaby2707

    07. August 2011 um 16:13

    Kertsin, in ihrem Frisiersalon unzufriedene Friseurin, stiftet ihren Freund Richard an, die nach dem Tod des Vaters millionenschwere Tochter einer Kundin zu heiraten und sie nach dem Erbfall durch einen Unfall sterben zu lassen. So will auch sie an Geld kommen, dass ihr doch wohl auch zusteht. Regine verliebt sich auch tatsächlich in den charismatischen Richard, der während dieser Zeit zwischen den beiden Frauen hin und her pendelt. Regine aber hat Visionen, die sie ihren Tod ahnen lassen... Ich habe fast alle Bücher von Petra Hammesfahr gelesen, doch diesen Roman finde ich etwas seicht. Als Thriller würde ich ihn nicht bezeichnen, aber als guter Krimi geht er schon durch. Die Spannung ist meiner Meinung nach nur mäßig und die esoterischen Einflüsse von Regine sind mir für einen Thriller auch etwas fremd. Das Buch liest sich leicht und flüssig und war für mich eine nette Lektüre nebenbei. Trotzdem freue ich mich schon auf den nächsten Thriller von Petra Hammesfahr.

    Mehr
  • Rezension zu "Ein fast perfekter Plan" von Petra Hammesfahr

    Ein fast perfekter Plan
    Lilli33

    Lilli33

    11. March 2011 um 14:07

    Nicht wirklich perfekt Das Buch beginnt mit dem Fund einer übel zugerichteten Frauenleiche. Als Täter wird Richard Maltei verhaftet, doch der behauptet, unschuldig zu sein. Der junge Richard Maltei ist der Freund der zehn Jahre älteren Kerstin Riedke. Kerstin ist die Friseuse von Carla Sartorius. Diese erzählt ihr, dass ihr Mann nicht mehr lange zu leben hat. Die einzige Tochter, Regine, wird dann ein Vermögen erben. In Kerstin reift der Plan, dass Richard sich an Regine heranmachen und sie heiraten soll. Später soll sie ermordet werden und Richard alles erben. Richard ist alles andere als begeistert, doch er vergöttert Kerstin, ist ihr geradezu hörig und tut im Endeffekt doch alles, was sie von ihm verlangt. Natürlich läuft nicht alles so, wie Kerstin und Richard das geplant haben. Sie werden immer wieder von unliebsamen Neuigkeiten überrascht. Schließlich stellt sich auch noch heraus, dass Regine eine besondere Gabe hat… Der Stil von Petra Hammesfahr gefällt mir recht gut, ich finde ihn für einen Psychothriller sehr gelungen. Die Sätze sind einfach, kurz und prägnant. Da bleibt sehr viel Platz für die eigene Fantasie, von der ein Psychothriller ja lebt. Die Stimmung erscheint recht düster und trostlos, und zwar sowohl in den einfachen Verhältnissen von Kerstin und Richard als auch in der Welt der reichen Familie Sartorius. Schade finde ich, dass nicht eine der Personen irgendwie sympathisch wirkt und man sich mit ihr identifizieren kann. Es fällt mir dadurch schwer, mich in die Geschichte hineinzufühlen. Man liest irgendwie aus der Distanz, es berührt einen eigentlich alles nicht. Das nimmt dem Buch auch die Spannung. Die Charaktere sind alle recht einfach gestrickt: Regine ist nur naiv, Kerstin nur berechnend, Carla nur aufopfernd, Hartmut Sartorius gefühllos. Das Buch lässt sich locker lesen und ist auch ein bisschen unterhaltsam, aber es beinhaltet mehr Psycho als Thriller. Spannend wird es eigentlich erst auf den letzten 100 Seiten ein bisschen, als Regine den Verdacht bekommt, dass Richard sie ermorden will. Ich konnte das aber alles nicht so ernst nehmen, weil ja immer wieder die übersinnliche Gabe von Regine mitspielt. Das ist mir persönlich zu hanebüchen. Zwischendurch zeigt das Buch erhebliche Längen, wenn irgendwelche Renovierungsarbeiten oder Finanzierungsprobleme in aller Breite erörtert werden. Der Schluss ist ganz nett, wenn auch vorhersehbar und etwas zu kurz. Insgesamt ist mir die Geschichte viel zu unrealistisch.

    Mehr
  • Rezension zu "Ein fast perfekter Plan" von Petra Hammesfahr

    Ein fast perfekter Plan
    Xirxe

    Xirxe

    07. March 2011 um 00:16

    Psychothriller, abgrundtief böse - so Untertitel und Überschrift der Rückseite. Doch nach meinem Geschmack trifft weder das Eine noch das Andere so richtig zu. Natürlich ist es ein böses Spiel, was Richard mit Regine, der vermeintlichen Millionenerbin da treibt. Angetrieben von seiner Freundin Kerstin, der Friseurin von Regines Mutter, macht er sich an sie heran in Erwartung ihres baldigen Reichtums, zu dem sie durch den scheinbar unmittelbar bevorstehenden Tod ihres Vaters gelangen soll. Ihr eigener Tod wäre dann nur noch eine Frage der Zeit. Richard gelingt es, ihr Vertrauen und ihre Liebe zu gewinnen und bereits nach kurzem geben sie sich das Ja-Wort. Doch Regine hat Visionen, die ihr ihren baldigen Tod und den Anderer prophezeien. Sie beginnt misstrauisch zu werden... Es ist durchaus auch stellenweise spannend und unterhaltend zu lesen, wie Richard und seine Freundin trotz diverser Rückschläge systematisch auf ihr Ziel hinarbeiten. Aber ein Thriller? Denn Regines Naivität und die Leichtigkeit, mit der das Täuschungsmanöver durchgezogen wird, lassen nur mäßige Spannung entstehen. Zu unglaubwürdig wirkt das Ganze. Es ist kaum vorstellbar, dass eine 22jährige BWL-Studentin einen Mann heiratet, von dem sie so gut wie nichts weiß, egal wie groß ihr Zärtlichkeitsbedürfnis auch sein mag. Denn mit nur einigen wenigen Nachforschungen wäre das ganze perfide Spiel sofort aufgeflogen. So bleibt es bei einem ordentlichen Durchschnittskrimi mit kleinen Mystery-Anleihen, der trotz seines grausamen Prologs weitestgehend blutarm und gewaltfrei daherkommt.

    Mehr
  • Rezension zu "Ein fast perfekter Plan" von Petra Hammesfahr

    Ein fast perfekter Plan
    Quasselecke

    Quasselecke

    20. February 2011 um 12:31

    Ein fast perfektes Buch? Dieses Buch ist es leider nicht. Ich würde sagen gesundes Mittelmaß. Weder schlecht noch perfekt. Leider ist es sehr schwer das Buch überhaupt richtig wieder zu geben, da alles sehr verworren war. Bei einigen Petra Hammesfahr Büchern war ich schlicht weg enttäuscht, einfach weil der Titel bzw. der Buchrücken einen super spannenden Thriller versprach und dann doch wieder nur langgezogene "Pille Palle" war. Diesesmal ging es mir ähnlich. Aufgrund der Leseprobe erwarte ich wieder einen absoluten spitzen Thriller. Die geschichte klang sehr durch dacht. Ein Mord, eine Leiche und ein großes Vermögen. Doch wie gesagt, es war alles viel zu verworren und warum dann noch übersinnliche Fähigkeiten reingebracht wurden, habe ich überhaupt nicht verstanden. Daher gibt es für dieses Buch sehr gut gemeinte 3 Sterne. Weil es zwischendurch doch mal ganz flüssig zu lesen war und nicht alles schlecht war.

    Mehr
  • Rezension zu "Ein fast perfekter Plan" von Petra Hammesfahr

    Ein fast perfekter Plan
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. January 2011 um 22:33

    Eigentlich möchte Richard nur in Ruhe mit Kerstin leben, da sie seine große Liebe ist. Doch Kerstin hat andere Pläne, sie will nämlich nicht noch Jahrzehnte im eigenen Frisörsalon stehen und Kunden die Haare machen, sie möchte sich endlich zur Ruhe setzen können und tun und lassen was sie will. Um dieses Ziel zu erreichen braucht sie Richards Hilfe. Dieser soll nämlich Regine, die Tochter einer ihrer reichen Kundinnen, um den Finger wickeln, sie heiraten und nach einiger Zeit dann wieder still und leise los werden. Soweit der Plan. Auch wenn Richard skeptisch ist, so willigt er im Endeffekt doch ein, da er Kerstin nicht verlieren will und sowieso alles für sie tun würde. Doch beide haben nicht mit Regine gerechnet, die Fähigkeiten besitzt, die man nicht unterschätzen sollte... Bei diesem Thriller von Petra Hammesfahr sollte man sich dreimal überlegen, ob man ihn im Dunkeln oder doch lieber tagsüber lesen möchte. Es fängt zwar alles mehr oder weniger harmlos an, aber mit der Zeit steigert sich sowohl die Spannung, als auch die Gänsehauteffekte, so dass man von dem Geschehen nicht mehr los kommt und nicht mehr richtig unterscheiden kann was nun Wirklichkeit und was Fiktion ist. Der Schreibstil gefällt mir wirklich sehr gut, denn so kommt man sofort in die Geschichte hinein. Dass das erste Kapitel quasi das Ende beschreibt, trägt dazu bei, dass man sofort wissen möchte was nun wirklich geschehen ist, denn man erfährt bloß, dass eine übel zugerichtete Leiche gefunden wurde und Richard im Gefängnis ist. Man kann sich zwar einiges zusammenreimen, aber das wirkliche Ausmaß der Dinge kann man zu dem Zeitpunkt wirklich noch nicht erahnen. Die Charaktere hat die Autorin auch sehr gut dargestellt, sie besitzen eine gewisse Tiefe und vor allen Dingen Wiedererkennungswert, so dass man ein klares Bild vor Augen hat. Durch ihre beschreibende Darstellungsweise kann man sich das gesamte Geschehen vorstellen und regelrecht darin versinken. Die Geschichte selber ist wirklich grausam, wenn man sich mal überlegt, dass ein Mensch den Tod eines anderen Menschen einfach so hinnehmen würde, nur um selber reich zu werden und keine Sorgen mehr zu haben. So ganz normal empfinde ich das nicht, egal ob man die Person, die beseitigt werden soll kennt oder nicht bzw. mag oder nicht, so etwas sollte man nicht einmal denken. Die Theorie hört sich ansonsten recht plausibel an, müsste nur noch ausgeführt werden, doch dort tritt dann das Opfer auf den Plan und entdeckt übersinnliche Fähigkeiten. Auch wenn sie diese noch nicht ganz deuten kann, so weiß sie doch, dass etwas schreckliches Geschehen wird. Doch sie steht nicht alleine da, denn sie hat noch einen Geist, im wahrsten Sinne des Wortes, der ihr zur Seite steht und behilflich ist. Genau da kommt dann der Punkt, an dem ich negative Kritik äußern möchte, denn das ist für mich doch sehr weit hergeholt und passt meiner Meinung nach nicht in einen soliden Thriller. Es mag sein, dass es Menschen gibt, die über bestimmte Fähigkeiten verfügen, aber dass sich ein Geist wahrhaftig manifestiert und alle ihn sehen und hören können solange er das möchte, das ist dann doch irreal und nimmt dem Geschehen einiges an Glaubwürdigkeit. Wenn man das Geschehen aufmerksam verfolgt, so ist das Ende nicht mehr ganz so überraschend, aber dennoch weiß man bis kurz vorher nicht, ob die Autorin nicht doch noch eine Wendung hinein gebracht hat, die man nicht erwarten würde, heißt, es bleibt dennoch ein wenig spannend. Alles in allem fand ich die Lektüre spannend und gut, jedoch hätte ein bißchen weniger Übernatürliches gut getan, denn dann wäre der Thriller um einiges glaubwürdiger geworden und noch besser.

    Mehr
  • Rezension zu "Ein fast perfekter Plan" von Petra Hammesfahr

    Ein fast perfekter Plan
    weissenstein

    weissenstein

    29. September 2010 um 11:30

    Mann zwischen zwei Frauen. Die eine will ihn dazu bringen, die Nebenbuhlerin umzubringen, um an deren Geld zu kommen. Garniert wird das ganze noch mit ein bißchen Übersinnlichem. Die Psychologisierung der Figuren ist für mich nicht wirklich nachvollziehbar, liest sich wie ein Entwurf, nicht wirklich ausgegoren. Keinesfalls ein Psychothriller, sondern Wartezimmerlektüre. Frau Hammesfahr hat schon wesentlich bessere Bücher geschrieben.

    Mehr
  • Rezension zu "Ein fast perfekter Plan" von Petra Hammesfahr

    Ein fast perfekter Plan
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    banaler Unsinn; mit Psychothriller hat das nichts zu tun.

    • 2
  • Rezension zu "Ein fast perfekter Plan" von Petra Hammesfahr

    Ein fast perfekter Plan
    chris_ma

    chris_ma

    11. July 2010 um 19:05

    In diesem Buch beginnt gleich alles mit einen Mord und dem Mörder im Gefängnis. Dieser Mann ist Richard Maltei. Und dann beginnt er seine Geschichte zu erzählen. Richard lernt eine ältere Frau, namens Kerstin Riedke, kennen und lieben. Sie hat einen gut gehenden Friseursalon und er einen akzeptablen Job mit dem sie sich eine kleine Wohnung leisten. Doch Kerstin möchte noch höher hinaus - so wie einer Ihrer Kundinnen. So reift in ihr ein Plan. Ihr Freund Richard soll deren Tochter Regine heiraten und sie anschließend umbringen, damit sie sich ein Leben ihm Luxus gönnen können. Ihr Freund Richard ist ihr mittlerweile richtig hörig geworden, er liebt sie so abgöttisch, dass er auf diesen Vorschlag eingeht. Als er mit Regine verheiratet ist, stößt er auf merkwürdige Geschichten Ihrerseits. Sie hat angeblich schon seit Ihrer Kindheit Vorahnungen. Ein interessant aufgebauter Thriller von dem man sich nur schwer losreisen kann. Bis zum Schluss glaubt man es geht alles nach Plan und der “perfekte Plan” geht auf. Den Schluss verrat ich hier jedoch nicht - lest es einfach.

    Mehr
  • weitere