Erinnerung an einen Mörder

von Petra Hammesfahr 
3,9 Sterne bei126 Bewertungen
Erinnerung an einen Mörder
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (88):
steffi_readss avatar

Eines meiner ersten, selbstgekauften, gebundenen Bücher. Die 19,99€ waren es definitiv Wert!

Kritisch (13):
Marjuvins avatar

Hat mich nicht überzeugt....

Alle 126 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Erinnerung an einen Mörder"

Das böse Ende einer Kindheit

Eine blutige Familientragodie nannten es die Zeitungen. Der achtjahrige Felix uberlebt, doch er erinnert sich an nichts. Nicht, welchen Anblick seine Schwestern und seine Mutter boten, nicht, was aus seinem Vater geworden ist. Als er sechzehn ist, beschwört ein tragisches Ereignis Bilder herauf. Felix glaubt plotzlich zu wissen, was damals passiert ist. Doch er irrt sich.

'Meisterlich, beklemmend, intelligent.' (Der Spiegel)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499248054
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.07.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 12.08.2009 bei Argon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    abendsternchens avatar
    abendsternchenvor 3 Jahren
    nicht ganz überzeugend

    Kurzbeschreibung:

    Die Zeitungen nannten es eine blutige Familientragödie. Der achtjährige Felix überlebt. Doch er erinnert sich an nichts. Nicht, welchen Anblick seine Schwestern und seine Mutter boten, nicht, was aus seinem Vater geworden ist. Mit sechzehn meldet sich sein Unterbewusstsein. Der Sturz eines Lehrers beschwört Bilder herauf, von denen Felix nicht weiß, wie er sie einordnen soll. Felix glaubt zu begreifen, was damals passiert ist. Doch er irrt sich.

    Autor:

    Petra Hammesfahr wusste schon früh, dass Schreiben ihr Leben bestimmen würde. Mit siebzehn verfasste sie ihre ersten Geschichten, aber erst fünfundzwanzig Jahre später kam mit Der stille Herr Genardy der große Erfolg. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt. Die Autorin lebt in der Nähe von Köln.

    Meine Meinung:

    Schon einige Zeit lag dieses Buch auf meinen SuB. Dank einer Challenge Aufgabe habe ich es nun endlich mal gelesen.

    Eines Nachmittages wird der achtjährige Felix blutverschmiert auf der Straße aufgegriffen. In seinem zu Hause hat sich eine Tragödie abgespielt. Seine Mutter, der Vater und die Schwestern tot. Erste Befragungen ergaben, das sich Felix an nichts mehr erinnern kann. Seine Erinnerungen waren irgendwo ganz fest verschlossen in seinem Gehirn. Warum war er der einzige Überlebende dieser Familientragödie? Das sein Vater ebenfalls seit dieser Tragödie gestorben war, erfährt Felix viel erst sehr viel später. Der Tod von seiner Mutter Lotti und seinen Schwestern Sabine und Anika wird ihm jedoch direkt von Anfang an gesagt

    Nachdem Felix adoptiert wurde, verbringt er einige Jahre auf einem Internat um dort sein Abitur zu machen. Durch einen dummen Zufall kommen erste Erinnerungen wieder in ihm hoch. Er zieht daraus Schlüsse wie sich alles abgeleitet hat. Doch das seine Variante nicht richtig war, erfährt er etwas später.

    Als er nach dem Abitur wieder zu Hause bei seiner Adoptionsfamilie, hier handelt es sich um den Bruder seiner getöteten Mutter mit seiner Frau, wird er mit der alten Geschichte wieder konfrontiert und was lange brach lag kommt nun umso heftiger zum Vorschein.

    Das Buch wird aus der Sicht von Felix selbst erzählt. Es wurde auch mehr im Erzählstil gehalten. Die einzelnen Personen haben ihre eigenen Abschnitte erhalten. Als Leser erfährt man so nach und nach was sich wirklich damals abgespielt hat. Wie es wirklich war, erfährt man auch erst ganz zum Schluss. Es wurde viel spekuliert und einiges wiederholte sich, so das der Mittelteil für mich etwas langweilig war. Erst auf den letzten 100-150 Seiten fing die Spannung wieder an.

    Die Kinder taten mir hier besonders leid, da sie unter der sehr strengen Hand der Oma sowie Mutter leben mussten. Körperliche Gewalt war hier an der Tagesordnung. Ganz abgesehen von den seelischen Verletzungen der Kinder.

    Ein wenig unglaubwürdig war für mich das Buch auch gestaltet als in der Mitte ungefähr die Mafia ins Spiel kam. Auch hat mich gestört das die Zeitwechsel so mitten im Text passierten und nicht sofort erkennbar waren. Zum Ende des Buches war Felix Ende Zwanzig.

    Der Schreibstil ließ sich gut lesen und das Schriftbild war auch angenehm.

    Nach dem ersten Drittel hat sich für mich das Buch etwas gezogen da hier die verschiedensten Varianten der Morde durchgespielt wurden. Es las sich fast immer gleich nur das etwas geändert wurde. Wie gesagt die letzten 100-150 Seiten waren dafür wieder spannender.


    Daher erhält Erinnerung an einen Mörder von mir auch nur 3 Sterne

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    typischBinas avatar
    typischBinavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ich hab dieses Buch verschlungen und kann es nur weiter empfehlen.
    Erinnerungen an einen Mörder

    Klappentext
    Das böse Ende einer Kindheit

    Eine blutige Familientragödie nannten es die Zeitungen. Der achtjährige Felix überlebt, doch er erinnert sich an nichts. Nicht, welchem Anblick seine Schwstern und seiner Mutter boren, nicht, was aus seinem Vater geworden ist.
    Als er sechzehn ist, beschwört ein tragisches Ereignis Bilder herauf. Felix glaubt plötzlich zu wissen, was damals passiert ist. Doch er irrt sich …

    Meine Meinung
    Es war für mich der erste Roman von dieser Autorin, aber bestimmt nicht der letzte.
    Dieses Buch hat eine packende Story, wobei ich sagen muss, dass ich die Schilderungen über die Misshandlungen der Kinder selbst sehr schrecklich fand. Die Geschichte schlägt im Laufe des Buches ständig eine neue Richtung ein und erst auf den letzten Seiten wird die Story völlig aufgeklärt.

    Fazit
    Ich hab dieses Buch verschlungen und kann es nur weiter empfehlen.

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    sparks88s avatar
    sparks88vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Bewegend, mitreißend und absolut lesenswert! Die Autorin begleitet den Leser in eine Welt, deren Abscheulichkeit keine Grenzen kennt.
    Eine Welt, deren Abscheulichkeit keine Grenzen kennt

    Felix, der einzige Überlebender einer Familientragödie und Erzähler des Buches. Mit acht Jahren wird er Zeuge einer blutigen Tat, kann sich aber an nichts davon erinnern. Mit sechzehn Jahren bringt ein tragisches Ereignis Erinnerungsstücke hervor. Felix zieht seine eigenen Schlüsse und denkt, er könne sich an alle Teile der damaligen Tragödie erinnern.
    Der Leser begleitet ihn auf seinem Weg des Erinnerns und leidet mit ihm, als er erfährt, wie sehr er sich geirrt hat.

    Hammesfahr schafft es dem Leser den Protagonisten Felix und die Personen aus seinem Umfeld nahe zu bringen. Schnell wird klar, dass Felix keine normale Kindheit hatte, vor der Tragödie schon nicht. Man leidet mit ihm und seinen Schwestern, empfindet Unverständnis gegenüber der Mutter und fühlt sich in die Gedankenwelt der Wegbegleiter ein. Jedem Charakter wird Leben eingehaucht und man hat schnell das Gefühl keine erfundene Geschichte, sondern die Erzählung einer wahren Begebenheit zu lesen.

    Das Buch ist flüssig geschrieben und in relativ lange Kapitel gegliedert, die jeweils eine andere Person neben Felix in den Vordergrund rücken. Die zeitliche Abfolge der Geschehnisse wird dadurch weder unterbrochen noch überschneiden sich einzelne Ereignisse.

    Ab der Hälfte des Buches denkt man als Leser die Geschichte könnte an dem Punkt abgeschlossen sein, da keine weiteren Informationen fehlen. Hier irrt sich der Leser ebenso wie der Protagonist Felix. Kapitel für Kapitel schafft es Hammesfahr die Geschichte spannender, erschreckender und tiefgründiger werden zu lassen.

    Die blutige Tragödie alleine wäre erschreckend genug, doch Seite für Seite gewinnt die Geschichte um Felix an Spannung und ist auf jeden Fall keine leichte Kost!

    Bewegend, mitreißend und absolut lesenswert! Die Autorin begleitet den Leser in eine Welt, deren Abscheulichkeit keine Grenzen kennt.

    Kommentare: 1
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    silviaannis avatar
    silviaannivor 5 Jahren
    Mitreißend

    Dies war nicht mein erster Roman von Petra Hammesfahr, aber mit Abstand der spannenste. Das Buch hat mich von der ersten Seite an, gefangen und mitgerissen.

    Die Geschichte wird aus der Sicht von Felix geschrieben, der als achtjähriger eine Familientragödie als einzigster überlebt hat.
    Er erzä#hlt seine schlimmen Erinnerungen an seine Kindheit bis zu dieser Tragödie. Danach wird er von seinem Onkel und dessen Frau adoptiert.
    An das Geschehen selbst, kann er sich bis zu seinem 16. Geburtstag nicht erinnern. All die Jahre glaubt er, das sein Vater auch überlebt hat und auf der Flucht ist. Dann meldet sich sein Unterbewusstsein....

    Meine Meinung:
    Ein megaspannender Thriller, der mich auch in meine Träume begleitet hat.

    Absolut und unbedingt lesenswert.

    @ silviaanni

    Kommentare: 1
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    nasas avatar
    nasavor 5 Jahren
    Erinnerung an einen Mörder

    Dies ist ein Psychthriller der anderen Art. Richtig gefesselt hat er mich nicht, obwohl es spannende Stellen gab. Allerdings konnte ich das Buch auch gut zur Seite legen und habe keinen weiteren Gedanken daran verschwendet. Dies ist aber ein Punkt der für mich bei einem Psychthriller ausmacht. Der Schreibstil an sich war flüssig und leicht. An manchen Stellen kam ich in der Tat zum stocken, da waren die Text Passagen unlogisch bzw es wurden Punkte angeführt die für mich nicht passten.

    Felix ist 8 Jahre alt als er mit einer Stichverletzung aufgegriffen wird. Erst später erfährt er das seine ganze Familie ermordet wurde. Angeblich vom eigenem Vater Thorsten. Er soll seine Familie schon von Anfang an Terrorisiert haben. Doch Felix behauptet immer sein Vater hat ihn nie was getan. Allerdings kann er sich an rein gar nichts mehr erinnern. Nicht an die Morde , nicht was aus seinem Vater geworden ist und nicht warum er überlebt hat. Doch 8 Jahre später kommen erinnerungsbrocken zurück und Felix weiß nicht wie er sie einordnen soll. Wenn er seinen Onkel und seine Tante befragt bekommt er auch nur stückchenweise die Antworten. Was Felix nicht weiß ist das die "Tragische Familientragödie" noch nicht zu ende ist und noch so einige Geheimnisse zu tage führt.

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    MissRichardParkers avatar
    MissRichardParkervor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Schade, die Grundidee des Buches ist gut, gemacht draus wurde nicht viel. Ich kann es nicht weiter empfehlen.
    Verspricht zu viel, was nicht gehalten wird

    Durch die vielen guten Bewertungen hatte ich gewisse Erwartungen an dieses Buch, die sich leider nicht erfüllten.
    Die Idee der Geschichte ist gut und sehr mitfühlend beschrieben, das lässt einem auf keinen Fall kalt.
    Aber durch die unzähligen Spekulationen, aus dem praktisch das ganze Buch besteht, wird es mit der Zeit so langweilig und mühsam, dass man froh ist wenn man endlich die letzten Seiten erreicht hat.
    Der Schluss war nicht überraschend für mich und irgendwie fast etwas lächerlich als tatsächlich noch die Mafia ins Spiel kam.
    Schade, die Grundidee des Buches ist gut, gemacht draus wurde nicht viel. Ich kann es nicht weiter empfehlen.

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    Nurses avatar
    Nursevor 6 Jahren
    Rezension zu "Erinnerung an einen Mörder" von Petra Hammesfahr

    Wow, das Buch ist der Hammer, denn es steckt voller Überraschungen. Besonders das Ende finde ich spitzte, denn es kommt ganz anderes als erwartet. Das Buch lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Ich kann euch das Buch nur empfehlen.

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    gaby2707s avatar
    gaby2707vor 7 Jahren
    Rezension zu "Erinnerung an einen Mörder" von Petra Hammesfahr

    Klappentext:
    Das böse Ende einer Kindheit
    Eine blutige Familientragödie nannten es die Zeitungen. Der achtjährige Felix überlebt, doch er erinnert sich an nichts. Nicht, welchen Anblick seine beiden Schwestern und seine Mutter boten, nicht, was aus seinem Vater geworden ist. Als er sechzehn ist, beschwört ein tragisches Erlebnis Bilder herauf. Felix glaubt plötzlich zu wissen, was damals passiert ist. Doch er irrt sich...

    und das Ende ist ganz anders als ich es mir vorgestellt habe.
    Ich habe das Buch nicht aus der Hand legen können - ein Psychothriller, der besonderen Art.

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    babylus avatar
    babyluvor 7 Jahren
    Rezension zu "Erinnerung an einen Mörder" von Petra Hammesfahr

    Ein richtig,richtig tolles Buch!Sehr spannend,da mMn erst auf den letzten Seiten klar wird wer tatsächlich der Mörder ist und wer dahinter steckt!
    Es liegen nun noch sämtliche Bücher von Petra Hammesfahr auf meinem SUB.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Erinnerung an einen Mörder" von Petra Hammesfahr

    "Erinnerung an einen Mörder" von Petra Hammesfahr ist ein spannender, gut zu lesender Thriller über den jungen Felix, einziger Überlebender einer blutigen Familientragödie auf der Suche nach Antworten.

    Inhaltsangabe (Klappentext):
    Eine blutige Familientragödie nannten es die Zeitungen. Der achtjährige Felix überlebt, doch er erinnert sich an nichts. Nicht, welchen Anblick seine Schwestern und seine Mutter boten, nicht, was aus seinem Vater geworden ist.
    Als er sechzehn ist, beschwört ein tragisches Ereignis Bilder herauf. Felix glaubt plötzlich zu wissen, was damals passiert ist. Doch er irrt sich...

    Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Es ist spannend geschrieben, es war unterhaltsam, kurzweilig, mit interessanten, vielschichtigen, sehr unterschiedlichen Charakteren.
    Der Roman ist als Ich-Erzählung aus der Sicht von Felix verfasst. So fühlt man sich als Leser mittendrin im Geschehen, es geht einem wie Felix: Man möchte so gerne wissen, was passiert ist, doch man weiß es einfach nicht (mehr). Die klare Sprache ist sehr angenehm zu lesen.

    Dies war mein erstes Buch von Petra Hammesfahr und es hat mir sowohl inhaltlich als auch stilistisch sehr gut gefallen. Ich kann mir gut vorstellen, in Zukunft weitere Bücher der Autorin zu lesen, und kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.
    Vier Sterne von mir!

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