Petra Hammesfahr Erinnerung an einen Mörder

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Inhaltsangabe zu „Erinnerung an einen Mörder“ von Petra Hammesfahr

Das böse Ende einer Kindheit

Eine blutige Familientragodie nannten es die Zeitungen. Der achtjahrige Felix uberlebt, doch er erinnert sich an nichts. Nicht, welchen Anblick seine Schwestern und seine Mutter boten, nicht, was aus seinem Vater geworden ist. Als er sechzehn ist, beschwört ein tragisches Ereignis Bilder herauf. Felix glaubt plotzlich zu wissen, was damals passiert ist. Doch er irrt sich.

'Meisterlich, beklemmend, intelligent.' (Der Spiegel)

Eines meiner ersten, selbstgekauften, gebundenen Bücher. Die 19,99€ waren es definitiv Wert!

— steffi_reads

hat mir sehr gut gefallen mal was ganz anderes TOP

— Melkas40

Ich hab dieses Buch verschlungen und kann es nur weiter empfehlen.

— BinavanBook

Ein beklemmender Roman. Lesenswert!

— AlexaLegarelli

Bewegend, mitreißend und absolut lesenswert! Die Autorin begleitet den Leser in eine Welt, deren Abscheulichkeit keine Grenzen kennt.

— sparks88

Schade, die Grundidee des Buches ist gut, gemacht draus wurde nicht viel. Ich kann es nicht weiter empfehlen.

— MissRichardParker

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    Erinnerung an einen Mörder

    abendsternchen

    12. January 2016 um 17:47

    Kurzbeschreibung: Die Zeitungen nannten es eine blutige Familientragödie. Der achtjährige Felix überlebt. Doch er erinnert sich an nichts. Nicht, welchen Anblick seine Schwestern und seine Mutter boten, nicht, was aus seinem Vater geworden ist. Mit sechzehn meldet sich sein Unterbewusstsein. Der Sturz eines Lehrers beschwört Bilder herauf, von denen Felix nicht weiß, wie er sie einordnen soll. Felix glaubt zu begreifen, was damals passiert ist. Doch er irrt sich. Autor: Petra Hammesfahr wusste schon früh, dass Schreiben ihr Leben bestimmen würde. Mit siebzehn verfasste sie ihre ersten Geschichten, aber erst fünfundzwanzig Jahre später kam mit Der stille Herr Genardy der große Erfolg. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt. Die Autorin lebt in der Nähe von Köln. Meine Meinung: Schon einige Zeit lag dieses Buch auf meinen SuB. Dank einer Challenge Aufgabe habe ich es nun endlich mal gelesen. Eines Nachmittages wird der achtjährige Felix blutverschmiert auf der Straße aufgegriffen. In seinem zu Hause hat sich eine Tragödie abgespielt. Seine Mutter, der Vater und die Schwestern tot. Erste Befragungen ergaben, das sich Felix an nichts mehr erinnern kann. Seine Erinnerungen waren irgendwo ganz fest verschlossen in seinem Gehirn. Warum war er der einzige Überlebende dieser Familientragödie? Das sein Vater ebenfalls seit dieser Tragödie gestorben war, erfährt Felix viel erst sehr viel später. Der Tod von seiner Mutter Lotti und seinen Schwestern Sabine und Anika wird ihm jedoch direkt von Anfang an gesagt Nachdem Felix adoptiert wurde, verbringt er einige Jahre auf einem Internat um dort sein Abitur zu machen. Durch einen dummen Zufall kommen erste Erinnerungen wieder in ihm hoch. Er zieht daraus Schlüsse wie sich alles abgeleitet hat. Doch das seine Variante nicht richtig war, erfährt er etwas später. Als er nach dem Abitur wieder zu Hause bei seiner Adoptionsfamilie, hier handelt es sich um den Bruder seiner getöteten Mutter mit seiner Frau, wird er mit der alten Geschichte wieder konfrontiert und was lange brach lag kommt nun umso heftiger zum Vorschein. Das Buch wird aus der Sicht von Felix selbst erzählt. Es wurde auch mehr im Erzählstil gehalten. Die einzelnen Personen haben ihre eigenen Abschnitte erhalten. Als Leser erfährt man so nach und nach was sich wirklich damals abgespielt hat. Wie es wirklich war, erfährt man auch erst ganz zum Schluss. Es wurde viel spekuliert und einiges wiederholte sich, so das der Mittelteil für mich etwas langweilig war. Erst auf den letzten 100-150 Seiten fing die Spannung wieder an. Die Kinder taten mir hier besonders leid, da sie unter der sehr strengen Hand der Oma sowie Mutter leben mussten. Körperliche Gewalt war hier an der Tagesordnung. Ganz abgesehen von den seelischen Verletzungen der Kinder. Ein wenig unglaubwürdig war für mich das Buch auch gestaltet als in der Mitte ungefähr die Mafia ins Spiel kam. Auch hat mich gestört das die Zeitwechsel so mitten im Text passierten und nicht sofort erkennbar waren. Zum Ende des Buches war Felix Ende Zwanzig. Der Schreibstil ließ sich gut lesen und das Schriftbild war auch angenehm. Nach dem ersten Drittel hat sich für mich das Buch etwas gezogen da hier die verschiedensten Varianten der Morde durchgespielt wurden. Es las sich fast immer gleich nur das etwas geändert wurde. Wie gesagt die letzten 100-150 Seiten waren dafür wieder spannender. Daher erhält Erinnerung an einen Mörder von mir auch nur 3 Sterne

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  • Erinnerungen an einen Mörder

    Erinnerung an einen Mörder

    BinavanBook

    09. April 2015 um 13:59

    Klappentext Das böse Ende einer Kindheit Eine blutige Familientragödie nannten es die Zeitungen. Der achtjährige Felix überlebt, doch er erinnert sich an nichts. Nicht, welchem Anblick seine Schwstern und seiner Mutter boren, nicht, was aus seinem Vater geworden ist. Als er sechzehn ist, beschwört ein tragisches Ereignis Bilder herauf. Felix glaubt plötzlich zu wissen, was damals passiert ist. Doch er irrt sich … Meine Meinung Es war für mich der erste Roman von dieser Autorin, aber bestimmt nicht der letzte. Dieses Buch hat eine packende Story, wobei ich sagen muss, dass ich die Schilderungen über die Misshandlungen der Kinder selbst sehr schrecklich fand. Die Geschichte schlägt im Laufe des Buches ständig eine neue Richtung ein und erst auf den letzten Seiten wird die Story völlig aufgeklärt. Fazit Ich hab dieses Buch verschlungen und kann es nur weiter empfehlen.

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  • Eine Welt, deren Abscheulichkeit keine Grenzen kennt

    Erinnerung an einen Mörder

    sparks88

    Felix, der einzige Überlebender einer Familientragödie und Erzähler des Buches. Mit acht Jahren wird er Zeuge einer blutigen Tat, kann sich aber an nichts davon erinnern. Mit sechzehn Jahren bringt ein tragisches Ereignis Erinnerungsstücke hervor. Felix zieht seine eigenen Schlüsse und denkt, er könne sich an alle Teile der damaligen Tragödie erinnern. Der Leser begleitet ihn auf seinem Weg des Erinnerns und leidet mit ihm, als er erfährt, wie sehr er sich geirrt hat. Hammesfahr schafft es dem Leser den Protagonisten Felix und die Personen aus seinem Umfeld nahe zu bringen. Schnell wird klar, dass Felix keine normale Kindheit hatte, vor der Tragödie schon nicht. Man leidet mit ihm und seinen Schwestern, empfindet Unverständnis gegenüber der Mutter und fühlt sich in die Gedankenwelt der Wegbegleiter ein. Jedem Charakter wird Leben eingehaucht und man hat schnell das Gefühl keine erfundene Geschichte, sondern die Erzählung einer wahren Begebenheit zu lesen.Das Buch ist flüssig geschrieben und in relativ lange Kapitel gegliedert, die jeweils eine andere Person neben Felix in den Vordergrund rücken. Die zeitliche Abfolge der Geschehnisse wird dadurch weder unterbrochen noch überschneiden sich einzelne Ereignisse. Ab der Hälfte des Buches denkt man als Leser die Geschichte könnte an dem Punkt abgeschlossen sein, da keine weiteren Informationen fehlen. Hier irrt sich der Leser ebenso wie der Protagonist Felix. Kapitel für Kapitel schafft es Hammesfahr die Geschichte spannender, erschreckender und tiefgründiger werden zu lassen.Die blutige Tragödie alleine wäre erschreckend genug, doch Seite für Seite gewinnt die Geschichte um Felix an Spannung und ist auf jeden Fall keine leichte Kost! Bewegend, mitreißend und absolut lesenswert! Die Autorin begleitet den Leser in eine Welt, deren Abscheulichkeit keine Grenzen kennt.

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    • 2
  • Mitreißend

    Erinnerung an einen Mörder

    silviaanni

    Dies war nicht mein erster Roman von Petra Hammesfahr, aber mit Abstand der spannenste. Das Buch hat mich von der ersten Seite an, gefangen und mitgerissen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Felix geschrieben, der als achtjähriger eine Familientragödie als einzigster überlebt hat. Er erzä#hlt seine schlimmen Erinnerungen an seine Kindheit bis zu dieser Tragödie. Danach wird er von seinem Onkel und dessen Frau adoptiert. An das Geschehen selbst, kann er sich bis zu seinem 16. Geburtstag nicht erinnern. All die Jahre glaubt er, das sein Vater auch überlebt hat und auf der Flucht ist. Dann meldet sich sein Unterbewusstsein.... Meine Meinung: Ein megaspannender Thriller, der mich auch in meine Träume begleitet hat. Absolut und unbedingt lesenswert. @ silviaanni

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    • 2

    Igelmanu66

    06. March 2014 um 11:13
  • Erinnerung an einen Mörder

    Erinnerung an einen Mörder

    nasa

    08. January 2014 um 15:47

    Dies ist ein Psychthriller der anderen Art. Richtig gefesselt hat er mich nicht, obwohl es spannende Stellen gab. Allerdings konnte ich das Buch auch gut zur Seite legen und habe keinen weiteren Gedanken daran verschwendet. Dies ist aber ein Punkt der für mich bei einem Psychthriller ausmacht. Der Schreibstil an sich war flüssig und leicht. An manchen Stellen kam ich in der Tat zum stocken, da waren die Text Passagen unlogisch bzw es wurden Punkte angeführt die für mich nicht passten. Felix ist 8 Jahre alt als er mit einer Stichverletzung aufgegriffen wird. Erst später erfährt er das seine ganze Familie ermordet wurde. Angeblich vom eigenem Vater Thorsten. Er soll seine Familie schon von Anfang an Terrorisiert haben. Doch Felix behauptet immer sein Vater hat ihn nie was getan. Allerdings kann er sich an rein gar nichts mehr erinnern. Nicht an die Morde , nicht was aus seinem Vater geworden ist und nicht warum er überlebt hat. Doch 8 Jahre später kommen erinnerungsbrocken zurück und Felix weiß nicht wie er sie einordnen soll. Wenn er seinen Onkel und seine Tante befragt bekommt er auch nur stückchenweise die Antworten. Was Felix nicht weiß ist das die "Tragische Familientragödie" noch nicht zu ende ist und noch so einige Geheimnisse zu tage führt.

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  • Verspricht zu viel, was nicht gehalten wird

    Erinnerung an einen Mörder

    MissRichardParker

    15. July 2013 um 15:41

    Durch die vielen guten Bewertungen hatte ich gewisse Erwartungen an dieses Buch, die sich leider nicht erfüllten. Die Idee der Geschichte ist gut und sehr mitfühlend beschrieben, das lässt einem auf keinen Fall kalt. Aber durch die unzähligen Spekulationen, aus dem praktisch das ganze Buch besteht, wird es mit der Zeit so langweilig und mühsam, dass man froh ist wenn man endlich die letzten Seiten erreicht hat. Der Schluss war nicht überraschend für mich und irgendwie fast etwas lächerlich als tatsächlich noch die Mafia ins Spiel kam. Schade, die Grundidee des Buches ist gut, gemacht draus wurde nicht viel. Ich kann es nicht weiter empfehlen.

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  • Rezension zu "Erinnerung an einen Mörder" von Petra Hammesfahr

    Erinnerung an einen Mörder

    Nurse

    01. October 2012 um 18:16

    Wow, das Buch ist der Hammer, denn es steckt voller Überraschungen. Besonders das Ende finde ich spitzte, denn es kommt ganz anderes als erwartet. Das Buch lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Ich kann euch das Buch nur empfehlen.

  • Rezension zu "Erinnerung an einen Mörder" von Petra Hammesfahr

    Erinnerung an einen Mörder

    gaby2707

    12. February 2012 um 17:39

    Klappentext: Das böse Ende einer Kindheit Eine blutige Familientragödie nannten es die Zeitungen. Der achtjährige Felix überlebt, doch er erinnert sich an nichts. Nicht, welchen Anblick seine beiden Schwestern und seine Mutter boten, nicht, was aus seinem Vater geworden ist. Als er sechzehn ist, beschwört ein tragisches Erlebnis Bilder herauf. Felix glaubt plötzlich zu wissen, was damals passiert ist. Doch er irrt sich... und das Ende ist ganz anders als ich es mir vorgestellt habe. Ich habe das Buch nicht aus der Hand legen können - ein Psychothriller, der besonderen Art.

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  • Rezension zu "Erinnerung an einen Mörder" von Petra Hammesfahr

    Erinnerung an einen Mörder

    babylu

    19. January 2012 um 17:04

    Ein richtig,richtig tolles Buch!Sehr spannend,da mMn erst auf den letzten Seiten klar wird wer tatsächlich der Mörder ist und wer dahinter steckt!
    Es liegen nun noch sämtliche Bücher von Petra Hammesfahr auf meinem SUB.

  • Rezension zu "Erinnerung an einen Mörder" von Petra Hammesfahr

    Erinnerung an einen Mörder

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. September 2011 um 16:58

    "Erinnerung an einen Mörder" von Petra Hammesfahr ist ein spannender, gut zu lesender Thriller über den jungen Felix, einziger Überlebender einer blutigen Familientragödie auf der Suche nach Antworten. Inhaltsangabe (Klappentext): Eine blutige Familientragödie nannten es die Zeitungen. Der achtjährige Felix überlebt, doch er erinnert sich an nichts. Nicht, welchen Anblick seine Schwestern und seine Mutter boten, nicht, was aus seinem Vater geworden ist. Als er sechzehn ist, beschwört ein tragisches Ereignis Bilder herauf. Felix glaubt plötzlich zu wissen, was damals passiert ist. Doch er irrt sich... Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Es ist spannend geschrieben, es war unterhaltsam, kurzweilig, mit interessanten, vielschichtigen, sehr unterschiedlichen Charakteren. Der Roman ist als Ich-Erzählung aus der Sicht von Felix verfasst. So fühlt man sich als Leser mittendrin im Geschehen, es geht einem wie Felix: Man möchte so gerne wissen, was passiert ist, doch man weiß es einfach nicht (mehr). Die klare Sprache ist sehr angenehm zu lesen. Dies war mein erstes Buch von Petra Hammesfahr und es hat mir sowohl inhaltlich als auch stilistisch sehr gut gefallen. Ich kann mir gut vorstellen, in Zukunft weitere Bücher der Autorin zu lesen, und kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Vier Sterne von mir!

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  • Rezension zu "Erinnerung an einen Mörder" von Petra Hammesfahr

    Erinnerung an einen Mörder

    Disturbia

    20. June 2011 um 09:48

    Kurzbeschreibung Das böse Ende einer Kindheit Eine blutige Familientragodie nannten es die Zeitungen. Der achtjahrige Felix uberlebt, doch er erinnert sich an nichts. Nicht, welchen Anblick seine Schwestern und seine Mutter boten, nicht, was aus seinem Vater geworden ist. Als er sechzehn ist, beschwört ein tragisches Ereignis Bilder herauf. Felix glaubt plotzlich zu wissen, was damals passiert ist. Doch er irrt sich ... «Meisterlich, beklemmend, intelligent.» Der Spiegel ----------------------------------------------------------------------------------------- Der Spiegel hat recht! Ein derart spannendes, fesselndes, unglaublich gutes Buch habe ich lange nicht gelesen. Ich wurde von der ersten Seite an in die Geschichte hineingesogen (ja, mit "s") und kam bis zum Ende nicht wieder raus. Die Autorin versteht ihr Handwerk und hat mich angefixt. Aber gnadenlos! So oft war ich noch nie auf falscher Fährte, und mehr als einmal versucht, die letzten Seiten aufzublättern, um endlich "die Wahrheit" zu erfahren. Tötete wirklich der Vater Felix` Mutter und Schwester(n)? War Felix es selbst? War es die Mutter? Nägelkauende mit weit aufgerissenen Augen (damit ich ja nichts verpasse) verbrachte Stunden Leselust! Ganz großartig! Wer solchen Nervenkitzel mag, sollte unbedingt im Bücherregal einen Platz für dieses Buch freimachen!

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  • Rezension zu "Erinnerung an einen Mörder" von Petra Hammesfahr

    Erinnerung an einen Mörder

    schnecke

    27. February 2011 um 23:55

    17 Fehler im Diktat... Felix ist eh ein Dummkopf. Das findet jedenfalls seine Großmutter. Der Giftzahn! Kein gutes Haar hat die jemals an Thorsten, seinen Vater, gelassen. Und Felix sollte in seine Fußstapfen treten... Auch Jahre nach dem Blutbad in der Küche kann Felix nicht glauben, dass sein Vater seine Schwestern, die Mutter und sich selbst gleich mit umgebracht haben soll. Felix war gerade mal acht Jahre alt, als es passierte und er sich wegen 17 Fehlern im Diktat nicht nach Hause getraut hatte. Sein Glück? Als Felix 16 Jahre und im Internat ist, kehren die Erinnerungen zurück. Durch einen dummen Zufall. Sein Vater scheint aus ihm zu sprechen. Seine vermeintlich letzten Worte vor seinem letzten Atemzug. Ab jetzt sucht Felix zehn Jahre nach der Wahrheit. Wer ist für das Gemetzel damals in der Küche verantwortlich? Und woher kam der Schmuck, die weißen Zuchtperlen, die sich in dem Blutbad rot verfärbt hatten? Der mittlerweile 27-jährige Übriggebliebene dissoziiert, was das Zeug hält. Tut Dinge, an die er sich nicht erinnert - wie damals, als ihm Stunden zwischen dem "Vorfall" in der Küche und seiner nächsten Erinnerung mitten auf der Straße fehlten. Seine Wut, die die Trauer überdeckt, äußert sich nicht nur in blutigen Fantasien... Die ganze Wahrheit wird nie ans Licht kommen... Petra Hammesfahr erzählt die Geschichte eines Waisenkindes, das verzweifelt Bruchstücke seiner Erinnerungen und Alptäume sammelt, bis es sich endlich zu einem Ganzen zusammen fügen soll. Zwischendurch war dieser "Psychothriller" allerdings so langweilig, dass ich einfach nur zum Ende kommen wollte. Erschreckend, bedrückend, ja, und mit solcher Nüchternheit und Distanziertheit in der Ich-Perspektive geschrieben, wie es ein Mensch mit einem solchen Kindheitserlebnis wohl auch nur aushalten kann. Die Charaktere - von der Ziehmutter Birgit bis zur Pflegeschwester Franka - erschienen mir leider so konstruiert und mechanisch, dass ich mit den "Erinnerungen an einen Mörder" nicht so recht warm werden konnte. Leider nur 3 Sterne - könnten auch 2,5 sein....

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  • Rezension zu "Erinnerung an einen Mörder" von Petra Hammesfahr

    Erinnerung an einen Mörder

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. September 2010 um 20:06

    Wow, das Buch ist der Hammer, denn es steckt voller Überraschungen. Besonders das Ende finde ich spitzte, denn es kommt ganz anderes als erwartet. Das Buch lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Ich kann euch das Buch nur empfehlen.

  • Rezension zu "Erinnerung an einen Mörder" von Petra Hammesfahr

    Erinnerung an einen Mörder

    Lesefee86

    21. August 2010 um 22:15

    Felix ist sechzehn und hat in seinem kurzem Leben schon einiges erlebt. Schon im Alter von acht Jahren verlor er seine Mutter und seine Schwester. Beide brutal ermordet. Da der Vater verschwindet wird dieser beschuldigt. Felix war dabei, hat alles mitbekommen, doch er kann sich an nichts mehr erinnern. Nach und nach aber kommen in ihm wieder Erinnerungen hoch und er möchte erzählen was damals passiert ist. Wie er und seine Schwester einmal alleine vor der Haustür warten mussten, als Mutter nicht da war. Die Brutalität des Vaters, der versucht hat seine Famile durchzubringen und all die anderen Besucher in der Kindheit. Er erzähl seine Geschichte, doch nach und nach wird klar: es war nicht alles wie es scheint....

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  • Rezension zu "Erinnerung an einen Mörder" von Petra Hammesfahr

    Erinnerung an einen Mörder

    bibliomaniac

    08. March 2010 um 09:55

    Selten habe ich so einen ergreifenden und traurigen Roman gelesen. Was müssen die armen Kinder durchgemacht haben, dass tut einem ja schon beim lesen in der Seele weh.Der Roman ist sehr gut geschrieben, wird sehr gut erzählt, dass Ende war für mich etwas überraschend, weil ich mit diesem Täter nicht gerechnet habe.Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben, von daher fällt es einem leicht sich in die Geschichte hinein zu versetzen und sich alles genau vorzustellen. Für mich ein gelungenes Buch.

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