Petra Hammesfahr Fremdes Leben

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Inhaltsangabe zu „Fremdes Leben“ von Petra Hammesfahr

"Mach sie tot, mach sie tot!" Mit diesen Worten im Kopf erwacht eine Frau auf einer Intensivstation. Doch wer hat das gesagt? War sie gemeint? Wer ist sie überhaupt? Fast zwei Jahre soll sie im Koma gelegen haben, doch sie weiß nichts mehr. Den Mann, der sie mit Claudia anspricht und sich als ihr Ehemann Carsten Beermann vorstellt, kennt sie nicht. Auch der erwachsene Sohn, der von seiner leidvollen Kindheit erzählt, ist ihr fremd. Erst als sie sich an einen kleinen Jungen erinnert, der in einer brennenden Wohnung nach seiner Mutter ruft, keimt in ihr ein entsetzlicher Verdacht …

Ziemlich verworren am Anfang, aber nach und nach kommt Licht ins Dunkel. Insgesamt ein gutes Buch.

— Darcy

Viele Bruchstücke bringen Verwirrung, doch die Erinnerung kommt langsam wieder ... wirkt zunächst harmlos, ist aber spannend und knallhart.

— meisterlampe

Netter Roman, mit Spannung gespikt

— miissbuch

Verwirrend Geschichte, viele Rückblenden, aber zu wenig tatsächliche Handlung. Dennoch super spannend

— miissbuch

Schöne verschachtelte Geschichte, leider mit zu vielen Wiederholungen. 100 Seiten weniger, dann hätte es gepasst.

— Krimifuchs

Mir hat die Geschichte gut gefallen. Es ist ein Krimi, aber auch gleichzeitig ein Thriller.

— baronessa

Ein gutes Buch, aber sehr viele Längen und Wiederholungen

— Lesekaktus

Nicht die Petra Hammesfahr, die man ansonsten kennt. Ich hoffe der nächste Roman wird besser.

— Ninasan86

Spannung bis zum Ende!

— jasbr

Gedankliches Verwirrspiel, vielleicht etwas zu wenig tatsächliche Handlung für meinen Geschmack

— Lilith79

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    Fremdes Leben

    TigerBaaby

    17. March 2017 um 12:01

    ~ KLAPPENTEXT ~"Mach sie tot, mach sie tot!" Mit diesen Worten im Kopf erwacht eine Frau auf einer Intensivstation. Hat sie das gesagt? Oder war sie gemeint? Fast zwei Jahre soll sie im Koma gelegen haben, doch sie weiß nichts mehr. Den Mann, der sie mit Claudia anspricht und sich als ihr Ehemann vorstellt, kennt sie nicht. Auch der Erwachsene Sohn, der von seiner leidvollen Kindheit erzählt, ist ihr fremd. Erst als sie sich an einen kleinen Jungen erinnert, der nach seiner Mutter ruft, keimt in ihr entsetzlicher verdacht ...~ AUTORIN ~Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Beststeller Der stille Herr Genardy bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie Die Lüge mit Natalia Wörner in der Hauptrolle. Die Autorin lebt in der Nähe von Köln, wo fast alle ihre Bücher spielen, so auch ihr erster, neu aufgelegter Roman Die Frau, die Männer mochte und An einem Tag im November.~ MEINUNG/ FAZIT ~Ich habe vor ca. 2 Jahren mal ein Buch gelesen, wo auch Amnesie ein großes Thema war. Dieses hatte mir nicht gelegen, sodass ich es abbrechen musste, weil ich absolut keinen Weg ins Buch gefunden hatte. Nun habe ich mich wieder an eines ran gewagt. "Fremdes Leben" von Petra Hammesfahr war zugleich auch mein erstes Buch der Autorin. Ihren Schreibstil empfand ich Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da ich meistens Bücher lese wo einer der Figuren selber erzählt. Hier erzählt uns die Autorin die Geschichte von Claudia.Nachdem ich mit dem Schreibstil warm wurde kam auch schon mein nächstes Problem. Irgendwie dachte ich mir das kann es doch jetzt nicht sein, dass ich jetzt nicht in die Geschichte hineinfinde. Aber ich war eisern und habe nicht aufgegeben und es hat sich gelohnt. Denn die ganze Verwirrung die sich in mir aufgebaut hat, hat sich später nachdem alles sich langsam wie ein Puzzle gefügt hatte wieder gelegt und mir hat einiges eingeleuchtet, was mir beim lesen zu den besagten Stellen nichts angedeutet hat. Nachdem sich alles dann ein wenig anfing zu fügen wurde für mich auch alles verständlich und hat sich von alleine erklärt und ich bin nur noch so durch die Seiten geflogen. Es wurde echt spannend. Aber mit dem was noch kam habe ich im allen ernstes die ganze Zeit über nicht gerechnet. Zum Ende hin habe ich meinen verdacht dann geschöpft und habe anschließend auch richtig gelegen.Das Buch bringt in einem nicht nur Verwirrung und Spannung mit sich. Hier sieht man auch wie ein mensch der unter einer Amnesie leidet auch wirklich krampfhaft versucht an seine Erinnerungen zurück zu kommen und wie er reagiert je nachdem was für Erinnerungen auftauchen. Ich fand es interessant etwas über eine Krankheit zu erfahren, die ich in meinem Umfeld nicht beobachten kann. Ganz ehrlich bin ich auch froh, wenn ich davon verschont bleibe. Claudia tat mir im Buch schon leid. So mitten im Leben ohne Erinnerungen. Wünschen tue ich das keinem Menschen. Allerdings hätte ich hier gerne noch erfahren, wie es mit Claudia weiter geht nachdem alles ans Licht kam und sie endlich ihr Leben neu beginnen konnte.Ein interessantes Buch mit einer tollen Thematik und fiesen Machenschaften.Um einen Menschen auszulöschen. Den Beweggrund zu dieser Veranlassung erfahrt ihr im Buch. ;DHier gibt es 3 von 5 Sternen.

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  • Die Spannung ließ zum Ende hin nach

    Fremdes Leben

    TheBelladonnaEyes

    15. January 2017 um 15:04

    Kritik: Allein der erste Satz im Klappentext ist ein Grund dafür, warum man dieses Buch gelesen haben muss. Petra Hammesfahr konnte mich mit „Roberts Schwester“ und „Die Schuldlosen“ sehr überzeugen. Daher interessierte ich mich weiterhin für ihre Werke. Vom Inhalt erinnert mich dieses Buch stark an die von Joy Fielding, denn bei der amerikanischen Autorin verlieren ihre Protagonisten oft erst ihr Gedächtnis und wissen nicht, wem sie trauen sollten.   Das Buch fing gleich spannend an, denn ich als Leserin tappte genauso wie die Frau, die hier Claudia zu heißen scheint, im Dunkeln. Sie wacht nach fast zwei Jahren aus Koma auf und erfährt, dass sie einen erwachsenen Sohn und einen Ehemann hat. Beide helfen ihr dabei, wieder ins Leben zurück zu finden. Doch nach und nach merkt sie, dass etwas nicht stimmt und man ihr etwas vorenthält. Ist sie nun in Gefahr?   Der Anfang packte mich so sehr, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, denn ich wollte wissen, ob ihr Ehemann und ihr Sohn ihr etwas vormachten und was es mit dem Unfall zu tun hat. Doch mittendrin legte sich die Spannung und es kam zu vielen Wiederholungen, die nicht notwendig waren. So zog sich die Handlung in die Länge. Die Autorin beschrieb die Protagonisten realitätsnah. Als Leserin stellte ich mir die Fragen: Wer ist diese Frau? Ist der Mann wirklich ihr Ehemann? Stimmt es, was er ihr erzählt? Verbergen er und sein Sohn etwas? War es ein Unfall? All die Fragen werden nach und nach beantwortet. Jedoch schafft sie das auch mit Hilfe ihrer Nachbarin, die ihr ihre wahre Identität nicht vorenthält.   Der Anfang und die Idee für das Buch waren grandios, doch das Ende war wie ein Schlag ins Gesicht. Und das im negativen Sinn. Warum? Es fing interessant an und endete so, als hätte die Autorin keine Lust mehr auf den Schluss gehabt.   Fazit: Alle Petra Hammesfahr Fans sollten sich ein Bild von diesem Buch machen, denn die Geschmäcker sind hier unterschiedlich. Mich packte das Buch in den ersten 150 Seiten, doch dann ließ die Spannung nach. Jedoch erschuf die Autorin grandiose Protagonisten mit faszinierenden Charakterzügen und ein interessantes Setting.

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  • Fremdes Leben. Petra Hammesfahr

    Fremdes Leben

    miissbuch

    30. September 2016 um 17:20

    Stell dir vor du kannst dich nicht mehr erinnern. Du weißt nicht wie du heißt oder wo du wohnst. Du weißt nicht, ob du eine Familie hast und wer deine Freunde sind. Aber bei einer Sache bist du dir ganz sicher, du bist eine Mörderin. So ähnlich ergeht es der Protagonistin. Sie ist sich völlig sicher, wie sie heißt, wie es zu dem Unfall kam und das sie die Äffare war, die aus dem Weg geschafft werden sollte. Aber dann kommt alles anders. In ihren Papieren steht ein ganz anderer Name. Ihr Ex-Mann taucht auf, gemeinsam mit seiner neuen Freundin. Du weißt nicht mehr wem du vertrauen kannst und erst recht weißt du den Grund nicht warum du sterben solltest. Für einen Roman klang mir das fasst schon zu spannend, aber auch der Klappentext klingt mindestens genauso spannend. Dennoch hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Natürlich habe ich es ausgewählt, weil ich schon weitere Bücher von Petra Hammesfahr gelesen habe und der Klappentext wirklich gut klingt. Ich war aber überrascht wie „grausam“ ein Roman sein kann. Von einem Krimi oder Thriller erwartet man die Spannung und wäre enttäuscht, wenn es nicht so spannend wäre. Bei einem Roman ist das Schreiben für mich viel wichtiger, als die Spannung. Ich muss das Gefühl habe, dass der Autor oder die Autorin es gut gemacht hat. Und das hat Petra Hammesfahr getan. Ich fand das Buch spannend und gut geschrieben, auch wenn es zwischenzeitlich viele Wiederholunen beinhaltete. Aber das war für mich persönlich nicht schlimm, da ich nicht viel Zeit zum Lesen hatte und mich die Wiederholungen mehr an das vergangene erinnert haben, als das sie lästig waren. Aber ich glaube wenn ich das Buch in meinem gewollten Tempo gelesen hätte, hätte ich diese als störend empfunden. So war der Roman einfach nett zu lesen. Es war kein Problem sich wieder in die Handlung einzufinden und auch das Ende fand ich ausreichend lang gestaltet. Nicht so, als wenn Hammesfahr ein Ende herbei zaubern wollte. Also für all diejenigen, die vielleicht „Angst“ vor einem Krimi oder Thriller haben ist Fremdes Leben sicher ein gutes Buch, das einen guten Einstieg in diesen Bereich ermöglicht ohne alle Facetten der Grausamkeit und Spannung aufzuzeigen. 4 Sterne für dieses tolle Werk, das ich auf jedem Fall weiter empfehlen werde.

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  • Spannend...

    Fremdes Leben

    Katjes

    21. September 2016 um 12:07

    Die Einen finden es super, die Anderen mögen es überhaupt nicht. Geschmäcker sind halt verschieden. Ich muss gestehen, mir hat es richtig gut gefallen. . Ich habe schon lange kein so spannendes und gut durchdachtes Buch gelesen. Man sollte aber seinen Kopf ein wenig ausschalten und nicht so viel am Anfang nachdenken. Mir hat das zumindest geholfen und ich habe einfach weitergelesen. Das Schöne an dem Buch ist, dass sich wirklich alles nacheinander auflöst und man ein vollständiges Bild erhält. Ich war so vertieft, dass ich es garnicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich mag ihren Schreibstil, sehr flüssig und spannend. Zwischendurch, wenn man meint, dass man so langsam durchblickt, kommt wieder irgendwas und man ist doch nicht schlauer als voher. Petra Hammesfahr hält die Spannung dadurch sehr gut aufrecht, das hat mir gefallen. Das Ende war super. Wer auf Psychothriller steht und schon mal was von ihr gelesen hat, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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  • Packende Geschichte, leider viel zu lang.

    Fremdes Leben

    Krimifuchs

    27. August 2016 um 20:38

    Ich bin ein großer Fan von Petra Hammesfahr, habe schon einige ihrer Bücher gelesen und bin bislang immer gut und spannend unterhalten worden. Zum Inhalt von "Fremdes Leben": Ein Frau erwacht aus dem Koma, kann sich nicht an ihre Vergangenheit erinnern, weiß nicht einmal ihren Namen und wer sie ist. Sie kann sich kaum bewegen, ist bis auf die Knochen abgemagert und kann sich schlecht artikulieren. Dank einer fürsorglichen Ärztin und ihres starken Überlebenswillens kehrt sie nach und nach ins Leben zurück. Sie erfährt immer mehr über sich. Dass sie einen Ehemann und einen Sohn hat. Zudem glaubt sie, einen Mord begangen zu haben. Die Auflösung, die Petra Hammesfahr für das Schicksal der Frau aufbietet, ist überraschend, gut konstruiert und kam für mich glaubhaft rüber. Allerdings brauchte ich bei "Fremdes Leben" eine ganze Weile, bis ich in die Geschichte hinein kam, zudem gab es viele Wiederholungen und lange Erklärungen. Ich habe mich ein wenig durch das Buch quälen müssen, was ich bei Petra Hammesfahr überhaupt nicht gewohnt bin. Besonders der Mittelteil wäre mit 100 Seiten weniger sicherlich besser weggekommen. Zum Ende hin wurde die Spannung wieder gut aufgebaut und ich fühlte mich für den zähen Mittelteil ein wenig entschädigt. Fazit: Ein gut konstruierter Plot mit einer authentischen Protagonistin. Ein Buch, das meist gut unterhält, mit weniger Längen in jedem Fall besser in der Wertung abgeschnitten hätte.

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  • Bruchstücke deines Lebens

    Fremdes Leben

    baronessa

    27. August 2016 um 13:11

    Zusammenfassung: Als Claudia die Augen aufschlägt, kann sie sich an nichts erinnern. Weder wie sie in das Krankenhaus gekommen ist, noch was geschehen ist. Mit der Zeit schleichen sich Bruchstücke in ihre Erinnerung. Keine Angenehmen, denn dann wäre sie eine Mörderin. Die Fremden, die sich als ihren Sohn und ihren Mann vorstellen, bringt sie keine geeigneten Gefühle entgegen. Die Bruchstücke ihrer Erinnerung sind intensiv und Claudia hat Angst. Wenn sie der Wahrheit entsprechen, dann sollte sie beseitigt werden. Claudia erholt sich langsam und fährt zur Reha. Dort versucht ein Psychologe, ihre traumatischen Erinnerungen zu lichten. Sie muss feststellen, dass sie schon seit Jahren von ihrem Mann getrennt lebt. Sie sind allerdings noch nicht geschieden. Ihr Mann und seine neue Lebensgefährtin helfen ihr und Claudia erhält nach der Reha eine eigene kleine Wohnung. Auch künftig, versucht der Psychologe ihr zu helfen. Allerdings muss er erleben, dass ein Mörder es auf Claudia abgesehen hat. Durch Zufall kann Claudia ihre lückenhaften Erinnerungen endlich zusammensetzen und muss entsetzt feststellen, dass der Mörder kein Unbekannter ist.   Meine Meinung: Es muss furchtbar sein, keine Erinnerung zu haben! Dein Leben existiert nicht!   Die Autorin hat die Zwiespalte der menschlichen Seele gut verarbeitet. Aus Angst und gleichzeitiger Gier soll ein Mensch ermordet werden. Aber auch die traumatischen Erfahrungen und Erlebnisse der Protagonistin kommen gut rüber. Ihre Angst, ihre Hoffnung und der Verlust sind glaubwürdig. Ebenso wie sie versucht, wieder am Leben teilzuhaben. Auch das Motiv der Schuld, der Verrat, die Sühne und trotzdem die Vergebung - ist eine ungewöhnliche Mischung und damit war ich am Ende des Buches überrascht. Anstatt Rache – Vergebung! Eine ungewöhnliche Verbindung – Realität und Fiktion der Erinnerung.   Die Geschichte lässt sich übersichtlich lesen, auch der Spannungsbogen ist präsent, da Realität und Fiktion sich erst im Laufe der Geschichte aufklären. Die Dramatik ergibt sich aus den Bruchstücken der Erinnerung.   Der Titel passt hervorragend, ebenso gefällt mir das Cover – es ist doppeldeutig.   Fazit: Eine Geschichte, die nicht nur traumatische Erlebnisse beinhaltet, sondern auch den Umgang mit Schuldgefühlen und dem größten Aspekt – der Vergebung! Schon dafür gibt es einen Stern!

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  • Ein fremdes Leben

    Fremdes Leben

    Ninasan86

    22. July 2016 um 19:16

    Zum Inhalt:Den eigenen Albträumen ausgeliefert. Ohne Erinnerung. Nur mit der Gewissheit, dass jemand sterben sollte..."Mach sie tot, mach sie tot!" Mit diesen Worten im Kopf erwacht eine Frau auf einer Intensivstation. Doch wer hat das gesagt? War sie gemeint? Wer ist sie überhaupt? Fast zwei Jahre soll sie im Koma gelegen haben, doch sie weiß nichts mehr. Den Mann, der sie mit Claudia anspricht und sich als ihr Ehemann Carsten Beermann vorstellt, kennt sie nicht. Auch der erwachsene Sohn, der von seiner leidvollen Kindheit erzählt, ist ihr fremd. Erst als sie sich an einen kleinen Jungen erinnert, der in einer brennenden Wohnung nach seiner Mutter ruft, keimt in ihr ein entsetzlicher Verdacht …Über die Autorin:Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller "Der stille Herr Genardy" bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie "Die Lüge" mit Natalia Wörner in der Hauptrolle. Zuletzt erschienen: "Die Frau, die Männer mochte", "An einem Tag im November" und "Fremdes Leben".Mein Fazit und meine Rezension:Die Autorin Petra Hammesfahr ist bekannt für Spannungsromane, jedoch ist dieser Roman ziemlich verwirrend. Ich kenne sämtliche Romane der Autorin und war bislang auch immer ausnahmslos begeistert, doch scheint sie wohl in mit ihrem neuen Roman auch eine neuen Schreibstil gefunden zu haben.Petra Hammesfahr schildert die Rückkehr einer Frau in ihr altes Leben. Aus dem Koma erwacht, kaum fähig sich zu bewegen, geschweige denn sich zu artikulieren, findet sich Claudia Beermann auf der Intensivstation eines Krankenhauses wieder. Zwei Jahre lang hat sie im Koma gelegen. Wie sie dorthin gelangt ist und was vorgefallen ist, entzieht sich ihrer Erinnerung. Das einzige, was sie jedoch weiß - und auch hört - sind die penetranten Stimmen in ihrem Kopf mit einer makaberen Botschaft: „Mach sie tot, mach sie tot“! Nach und nach blitzen Erinnerungen auf und zeigen ihr ein Kind in einem brennenden Zimmer. Doch diese Bilder können ihr nicht helfen und werfen weitere Fragen auf: wer ist dieses Kind? Wer ruft ständig diese verstörenden Worte? Wer ist sie?Im Laufe der Geschichte erfährt der Leser mehr über Claudia und ihr bisheriges Leben. Das Koma ist die Folge eines Autounfalls unter Alkoholeinfluss. Leider machen eben diese Details (und auch weitere) Claudia nicht gerade sympathisch: weder für die Figuren im Buch, noch für den Leser selbst! Die verwirrte Patientin wird als Narzisstin und Egoistin beschrieben und soll mehr mit sich selbst, als mit ihrer Familie beschäftigt gewesen sein. Doch auch von diesen Erzählungen sollte man sich als Leser nicht irritieren lassen und sich stets eine eigene Meinung bilden. Denn nicht immer besteht die Welt aus Schwarz und Weiß, es gibt auch viele Grautöne und Schattierungen, die sich dazwischen verstecken. Diese Symbolik kann auch hier angewandt werden. So wird im weiteren Verlauf der Geschichte klar, dass auch Claudias Leben aus Intrigen, Streit, Eifersucht und Misstrauen bestanden hat. Vielleicht war das Koma auch eine Fluchtmöglichkeit für sie?Die Geschichte machte bereits zu Beginn Lust auf mehr und so war es für mich ein Leichtes, die ersten paar Kapitel in wenigen Stunden zu lesen. Doch zur Mitte des Buches hin, wurde es immer zäher, der Schreibstil immer langatmiger und der rote Faden hat sich irgendwann gänzlich verabschiedet. Es war für mich sehr schwer weiter zu lesen und nicht einfach das Buch aus der Hand zu legen. Von Petra Hammesfahr bin ich solche Geschichten nicht gewohnt und ich bin mir auch nicht sicher, ob mir das gefällt. Erst zum Ende hin hat die Autorin wieder zu ihrer alten Form gefunden und mit dem Rest ihrer Geschichte rasant wieder die Fahrt aufgenommen! Selbst die Lösung war für mich überraschend und gar nicht so vorhersehbar, wie ich zunächst angenommen hatte und - wie ich zugeben muss - die ich so von der Autorin absolut nicht erwartet hätte: ein Ende mit "Happy End"! Das ist mir in ihren Büchern bislang noch nicht untergekommen ...Vielleicht werdet ihr eine andere Meinung von diesem Buch haben, doch ehrlich gesagt, war ich enttäuscht. Meine Erwartungen an die Geschichten von Petra Hammesfahr sind ziemlich hoch, denn sie selbst hat die "Latte" hoch angesetzt! Das Buch "Fremdes Leben" passt meiner Meinung nach absolut nicht zu ihren bisherigen Geschichten und ihrem Schreibstil.Ich habe das Buch gern gelesen, wenn es auch oftmals sehr angestrengt hat, muss es aber nicht noch einmal lesen.

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  • Petra Hammesfahr - Fremdes Leben

    Fremdes Leben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. June 2016 um 11:38

    Kurzbeschreibung: "Mach sie tot, mach sie tot!" Mit diesen Worten im Kopf erwacht eine Frau auf einer Intensivstation. Doch wer hat das gesagt? War sie gemeint? Wer ist sie überhaupt? Fast zwei Jahre soll sie im Koma gelegen haben, doch sie weiß nichts mehr. Den Mann, der sie mit Claudia anspricht und sich als ihr Ehemann Carsten Beermann vorstellt, kennt sie nicht. Auch der erwachsene Sohn, der von seiner leidvollen Kindheit erzählt, ist ihr fremd. Erst als sie sich an einen kleinen Jungen erinnert, der in einer brennenden Wohnung nach seiner Mutter ruft, keimt in ihr ein entsetzlicher Verdacht... *Quelle*Zur Autorin: Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller Der stille Herr Genardy bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie Die Lüge mit Natalia Wörner in der Hauptrolle. Zuletzt erschienen: Die Frau, die Männer mochte, An einem Tag im November und Fremdes Leben.Meinung: Die 48-jährige Claudia Beermann wacht nach fast zwei Jahren im Koma wieder auf, nachdem sie einen schrecklichen Autounfall durch Alkohol am Steuer hatte, bei dem sie sich schwere Verletzungen im Gesicht und an den Beinen zuzog. Doch ihr Gedächtnis lässt sie vollkommen im Stich. Sie hält sich für die Mittdreißigerin Cilly Castrup. Auch ihr Ehemann Carsten und der gemeinsame erwachsene Sohn Maik sind ihr völlig fremd. Erst nach und nach stellen sich einzelne Gedächtnisfragmente wieder ein, die sie aber nicht richtig zuordnen kann. Demnach hat bei ihrem Unfall jemand nachgeholfen, sie erinnert sich ebenso an eine Affäre ihres Mannes, die getötet wurde und deren Sohn in einer Wohnung verbrannte. Hat Claudia damit etwas zu tun? Und wer ist für ihren Unfall, der sie das Leben kosten sollte, verantwortlich?Mit Fremdes Leben legt Petra Hammesfahr ihren neuesten Roman vor, der sehr psychologisch angehaucht ist und in die tiefe Seele von Protagonistin Claudia Beermann blicken lässt.Claudia Beermann weiß anfangs nicht, wer sie ist. Durch Erzählungen und Erinnerungen ihres Mannes Carsten, von dem sie seit einigen Jahren schon getrennt lebt, und ihrem gemeinsamen Sohn Maik war sie in ihrem bisherigen Leben alles andere als eine treusorgende Ehefrau und Mutter. Die beiden stellen sie als egoistisch und narzisstisch dar, und dies macht sie für den Leser zu Beginn recht unsympathisch.Stück für Stück wird aber klar, dass hinter der Person Claudia viel mehr steckt. Der Leser ist hautnah dabei, wenn sich Erinnerungslücken bei ihr schließen und wie ein Puzzle die Lebensgeschichte von ihr aufgedeckt wird. Somit fiebert man mit ihr mit und ist gespannt, wer hinter ihrem schrecklichen Unfall steckt und was für ein Motiv der Täter haben könnte.Auf die Nebencharaktere wird nicht so viel Augenmerk gelegt, da Claudia Beermann viel Platz mit ihrer Geschichte einnimmt, was durchaus nachvollziehbar ist. Ihr Ehemann Carsten entpuppt sich als ein Waschlappen, der sie so gut wie gar nicht während ihres langen Klinikaufenthalts besucht hat. Vielmehr lebt er bereits in einer neuen Partnerschaft mit Manuela, mit der er auch eine eigene kleine Tochter hat.Auch der Sohn Maik hat sich in dieser Zeit nicht großartig um seine Mutter gekümmert, da er viele Kilometer entfernt mit seiner Freundin Jasmin wohnt und nie das beste Verhältnis zwischen Mutter und Sohn geherrscht hat.Petra Hammesfahr enthüllt Claudias wahre Geschichte wie bei einem Puzzle Stück für Stück. Intrigen, Eifersucht und Misstrauen spielen hier eine sehr gewichtige Rolle, bei jedem Charakter fragt man sich unwillkürlich, ob er das ist, was er vorgibt zu sein oder ob nur eine Rolle gespielt wird. Dies hat Petra Hammesfahr gewohnt gekonnt umgesetzt, auch wenn mir der Mittelteil ein wenig zu langatmig und ausschweifend bis ins kleinste Detail erzählt wurde.Das Ende konnte mich definitiv überraschen, mit dieser Auflösung hätte ich so nicht gerechnet. Somit kann ichFremdes Leben durchaus weiterempfehlen unter der Tatsache, dass man sich nicht auf einen Thriller freuen sollte, sondern auf einen gut durchdachten psychologischen Roman, der bis in die Tiefen geht.Fazit: Fremdes Leben erzählt eindrücklich die Geschichte der langjährigen Komapatientin Claudia Beermann, die mit massiven Gedächtnislücken erwacht. Petra Hammesfahr hat daraus eine spannende Geschichte gemacht, in der jeder Charakter Misstrauen erweckt und mit einer Auflösung aufwartet, die zu verblüffen vermag.

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  • Cilly oder Claudia?

    Fremdes Leben

    monja1995

    01. June 2016 um 20:24

    Psychothriller, RomanKlappentext:Den eigenen Albträumen ausgeliefert.Ohne Erinnerung. Nur mit der Gewissheit, dass jemand sterben sollte…„Mach sie tot, mach sie tot!“ Mit diesen Worten im Kopf erwacht eine Frau auf einer Intensivstation . Hat sie das gesagt? Oder war sie etwa gemeint? Fast zwei Jahre soll sie im Koma gelegen haben, dich sie weiß nichts mehr. Den Mann, der sie mit Claudia anspricht und sich als ihr Ehemann vorstellt, kennt sie nicht. Auch der erwachsene Sohn, der von seiner leidvollen Kindheit erzählt, ist ihr fremd. Erst als sie sich an einen kleinen Jungen erinnert, der in einer brennenden Wohnung nach seiner Mutter ruft, keimt in ihr ein entsetzlicher Verdacht…Mein Umriss:Zwei Jahre soll sie im Koma gelegen haben, dann erwacht die Frau mit den Worten „mach sie tot, mach sie tot“ im Kopf. Sie liegt auf der Intensivstation und wird von der Ärztin Lina Scheuer betreut, die ihr auf ihrem Weg zurück ins Leben hilft.Langsam kommen scheinbare Erinnerungen zurück, die sie jedoch falsch deutet und zuordnet.Je näher ihr Entlassungstermin rückt, umso näher rückt auch die Gefahr, in der sie sich befindet.Scheinbar liebevoll wird ihr geholfen, eine Wohnung zur Verfügung gestellt, sogar ein Auto, damit sie mobiler ist soll her.Was macht die Erinnerung dieser Frau für ihr Umfeld so gefährlich, dass sie plötzlich viele Feinde hat?Mein Eindruck:Mehr als in meinem Umriss, wollte ich zu diesem Psychogramm einer Frau, die nichts mehr weiß, nicht verraten.Petra Hammesfahr hat mit Fremdes Leben bei mir wieder mal voll ins Schwarze getroffen.Am Anfang etwas verwirrend, sodass ich mich mehrfach fragte, was mir die Autorin denn mitteilen will, war ich dann doch recht schnell im Geschehen, das mich bis zum überraschenden Ende nicht mehr los ließ.Hier handelt es sich eher um einen ruhigen Psychothriller, der es trotzdem nicht an Spannung mangeln lässt. Somit zeigt Petra Hammesfahr, dass es nicht immer laut und brüllend sein muss.Die Schreibweise hat mich wie bei den anderen Büchern, die ich von ihr schon gelesen habe, besonders angesprochen. Zumal sie sich in den Leser hineinversetzt und nicht versucht, durch geschraubte Begriffe die Spannung zu erhöhen, was sowieso in den meisten Fällen nicht gelingt.Den Spannungsbogen lässt die Autorin langsam aber stetig ansteigen, sodass der Showdown am Ende eine perfekte Punktlandung wurde.Mein Fazit: Wer Psychothriller mag, sollte sich diesen auf jeden Fall gönnen.Danksagung:Mein herzliches Dankeschön geht an die Verlagsgruppe Randomhouse und dort im Speziellen an den Diana Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte. Ebenso bedanke ich mich dafür, das Cover zum Zwecke der Veröffentlichung in Verbindung meiner Rezension verwenden zu dürfen.

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  • Spannung bis zum Schluss!

    Fremdes Leben

    jasbr

    24. May 2016 um 23:18

    Der Klappentext hat mich schon begeistert. Ich liebe Krimis, die undurchsichtig sind, bei denen die Hauptperson auch nicht weiß, wie ihr geschieht und man als Leser am Anfang auch ohne Wissen dasteht. Genauso ist es hier in "Fremdes Leben". Eine Frau wacht im Krankenhaus aus, ohne Erinnerung. Sie weiß nicht mal ihren Namen bzw. auf ihrem Ausweis steht ein anderer als der, an den sie sich erinnern kann. Immer wieder tauchen Erinnerungsfetzen auf, die die Protagonistin nicht einordnen kann - sind sie real oder nur ihre Fantasie - und so bekommt sie auch der Leser nur in Häppchen und ohne Zusammenhang präsentiert. Mir hat dieses Mitdenken super gut gefallen und das war auch ein Grund, warum ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Ich wollte immer das nächste Puzzleteil erfahren, damit sich das Bild langsam aber sicher zusammenfügt. Und das tut es. In einer fulminanten Auflösung, mit der ich wirklich nicht gerechnet hätte. Die Lösung ist so genial, von Anfang bis Ende durchdacht und in sich logisch - und doch so unerwartet. Schade, dass ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten darf, ich würde am liebsten spoilern :) Sehr gut gefallen haben mir auch die auftauchenden Personen. Allen voran die Protagonistin ohne Erinnerung. Es wird schonungslos dargestellt, wie sie sich ins Leben zurück kämpft. Sie ist nicht die typische Hauptperson, die man sofort mag und der man nur das Beste wünscht. Hier geht die Autorin einen gänzlich anderen Weg, in dem sie der Kranken vermeintlich schlechte Eigenschaften verpasst. Man will zwar wissen, was ihr passiert ist, aber gleichzeitig denkt man "Die hat es verdient." - oder auch nicht?! Das lasse ich jetzt mal offen... Die Geschichte wird zwar chronologisch erzählt, aber immer wieder durch die Flashbacks der Protagonistin oder Erinnerungsfetzen unterbrochen. So bleibt die Spannung erhalten bzw. wird für meinen Geschmack noch erhöht. Diese sind aber nicht geordnet, mal kommt etwas neues, mal wird wieder etwas aufgegriffen, was bereits angesprochen wurde. An der ein oder anderen Stelle ist deswegen auch wirklich eine hohe Konzentration gefordert, um wichtige Details nicht zu verpassen. Aber ich war eh so gefesselt, dass ich alles förmlich aufgesaugt habe. Die Sprache des Buches ist sehr flüssig. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind teilweise mit Überschriften versehen. Das hilft, den Überblick zu behalten und auch mal "durchzuschnaufen". Obwohl das Buch mit knapp 500 Seiten nicht gerade dünn ist, war das Buch in zwei Tagen ausgelesen. Fazit: Ich kann nur einen einzigen negativen Punkt anführen: Hardcover sind immer sooo verdammt schwer :) Aber gut für das Oberarm-Training geeignet. Ansonsten hat mich Petra Hammesfahrs Buch von vorne bis hinten überzeugt. Diese Autorin werde ich im Blick behalten!

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  • Gedankliches Verwirrspiel, das etwas spannender hätte ausfallen können

    Fremdes Leben

    Lilith79

    22. May 2016 um 13:53

    Das Buch "Fremdes Leben" von Petra Hammesfahr hat eigentlich eine sehr interessante Grundidee, erzählt wird die Geschichte von Claudia, einer Frau, die nach einem schweren Unfall und einem über ein Jahr dauernden Pflege im (angenommenen) Wachkoma in einem Krankenhaus erwacht und erst mal gar nichts mehr über sich weiß, nicht mal ihre Identität. So hält sie sich sogar zuerst für eine Frau, die sie angeblich gar nicht ist und an ihren Ehemann und Sohn kann sie sich auch kaum erinnern. Den größten Teil des Buches nimmt, dann auch tatsächlich Claudias Gedankenwelt ein, die ganze erste Hälfte spielt komplett im Krankenhaus, während Claudia versucht gleichzeitig gesundheitlich zu genesen und herauszufinden wer sie eigentlich ist, was sie in der Vergangenheit für ein Mensch war und wie sie überhaupt im Krankenhaus gelandet ist. Hier wird Claudia (und damit auch der Leser) von ihrer Erinnerung und teils auch von ihren Besuchern immer wieder auf falsche Fährten geschickt...einerseits fand ich diese Idee wirklich gut und auch Claudias Gedankenwelt und ihre Versuche die Vergangenheit zu rekonstruieren sind interessant zu lesen, aber manchmal zog sich das Ganze doch etwas, da tatsächlich in den ersten zwei Dritteln des Buches gar nicht sooo viel tatsächlich passiert. Außerdem fand ich eine der überraschenden Wendungen im Buch (eigentlich die "Wichtigste) auch wirklich recht vorhersehbar, ich hatte die Idee schon ganz am Anfang und war davon entsprechend auch später nicht überrascht. Im 2. Teil des Buches nimmt die Handlung dann etwas Fahrt auf und die Auflösung des Buches ist auch durchaus gut nachvollziehbar, aber einige der Handlungen im Buch fand ich auch recht unlogisch und teilweise ein bisschen ins Abstruse tendieren. Insgesamt war das Buch interessant, aber für mich wegen der Schwächen nur ein mittelmäßiger Krimi insgesamt.

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  • Fremdes Leben

    Fremdes Leben

    patchwork

    29. April 2016 um 22:34

    "Mach sie tot, mach sie tot!" Mit diesen Worten im Kopf erwacht eine Frau auf einer Intensivstation. Doch wer hat das gesagt? War sie gemeint? Wer ist sie überhaupt? Fast zwei Jahre soll sie im Koma gelegen haben, doch sie weiß nichts mehr. Den Mann, der sie mit Claudia anspricht und sich als ihr Ehemann Carsten Beermann vorstellt, kennt sie nicht. Auch der erwachsene Sohn, der von seiner leidvollen Kindheit erzählt, ist ihr fremd. Erst als sie sich an einen kleinen Jungen erinnert, der in einer brennenden Wohnung nach seiner Mutter ruft, keimt in ihr ein entsetzlicher Verdacht …"Ich habe mir dieses Buch ausgesucht, weil mich der Klappentext angesprochen hat. Klingt ja nach einer sehr interessanten Geschichte und verspricht Spannung.Ich bin jetzt auf Seite 176 von 496, und ich habe schon vor über einer Woche angefangen. Wer mich kennt weiß, dass wenn mich ein Buch fesselt, dann habe ich es in wenigen Tagen durchgelesen. Wie man sieht fesselt es mich leider nicht. Ich bin sogar am überlegen abzubrechen. Es ist so furchtbar langatmig, und irgendwie total verworren. Auf der anderen Seite sind die Gedankengänge einer Komapatientin, die eine Amnesie hat wahrscheinlich sehr verworren. Aber dieses zu lesen ist sehr anstrengend !Hat von euch schon jemand dieses Buch gelesen? Wie war bei euch das Leseempfinden?Ich werde es weiterlesen und berichte euch, ob irgendwann ein Umschwung kommt !

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  • Die Flashbacks einer Komapatientin

    Fremdes Leben

    Filzblume

    Petra Hammesfahr, eine sehr erfolgreiche Schriftstellerin und Drehbuchautorin hat mit diesem Thriller Fremdes Leben einen sehr verwobenen und spannenden Charakter der Claudia Beermann entwickelt, die nach langen Koma,in einem Krankenhaus aufwacht, und sich nicht an ihr Leben davor erinnern kann. Die Person der Claudia Beermann ist ihr fremd, sie denkt ihr Name sei Cilly Castrup. Während der ersten Stunden bzw, Tage erlebt sie immer wieder Flashbacks, die uns Lesern bis zum Schluss erhalten bleiben. Spannend ist der Plot schon, die Erinnerungen an ihre Kindheit, Wortfetzen, Namen, einen Autounfall im Steinbruch und immer der Satz " Mach sie tot" bringen den Leser oft an die Grenzen des Ertagbaren. Ihr Ehemann Carsten, der sie im Krankenhaus besucht, ihr zögerlich Auskunft gibt über ihr Leben, läßt sie mit nur wagen Vermutungen, was sie in ihrem bisherigen Leben gemacht hat, zurück. Claudia denkt, das Sie evt. eine kriminelle Person ist, die auch vor Kindesmord nicht zurückschreckt. Sie vertraut sich der Ärztin Lina Scheuer an. Die Polizei will sie nicht einschalten aus Angst, das sie eine kriminelle Laufbahn hatte. In diesem Thriller kommen sehr viele Charaktere vor, am gelungensten ist die der Protagonistin. Die anderen Charaktere kommen zu kurz, ihr Sohn Maik, Manuela, die Freundin von ihrem Ehemann, der Phsychologe- im Buch Grünschnabel genannt. Das Buch war für mich bis zum Schluss spannend, das Ende hat mir persönlich gefallen, da sich nun alles klärt und die Erinnerungslücken gefüllt wurden. Meine Gedanken schweiften während des Lesens immer wieder ab und konnten die Geschichte der Komapatientin nicht so ganz verinnerlichen. 3 Sterne für einen eher durchschnittlichen Thriller. Danke an Floh, die mir das Buch ausgeliehen hat.

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    • 4
  • Fremdes Leben

    Fremdes Leben

    lenisvea

    22. April 2016 um 20:51

    19,99 [D] € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empf. VK-Preis) Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-35893-5 NEU Erschienen: 08.03.2016 Zum Buch: http://www.randomhouse.de/Buch/Fremdes-Leben/Petra-Hammesfahr/Diana/e493575.rhd Zum Inhalt: "Mach sie tot, mach sie tot!" Mit diesen Worten im Kopf erwacht eine Frau auf einer Intensivstation. Doch wer hat das gesagt? War sie gemeint? Wer ist sie überhaupt? Fast zwei Jahre soll sie im Koma gelegen haben, doch sie weiß nichts mehr. Den Mann, der sie mit Claudia anspricht und sich als ihr Ehemann Carsten Beermann vorstellt, kennt sie nicht. Auch der erwachsene Sohn, der von seiner leidvollen Kindheit erzählt, ist ihr fremd. Erst als sie sich an einen kleinen Jungen erinnert, der in einer brennenden Wohnung nach seiner Mutter ruft, keimt in ihr ein entsetzlicher Verdacht … Meine Meinung: Nachdem mir Die Frau, die Männer mochte sehr gefallen hat, wollte ich auch das neueste Buch von Petra Hammesfahr lesen. Ich muss aber sagen, es ist mir sehr schwer gefallen, in das Buch rein zu kommen und das hat sich leider auch durch das ganze Buch hindurch fortgesetzt. Da die Thematik an sich aber sehr interessant war, bin ich am Ball geblieben, das Ende fand ich auch sehr interessant gestaltet. Ich fand es aber insgesamt sehr verworren und langatmig. Ausserdem fand ich es auch etwas unrealistisch, dass der seit langem von ihr getrennt lebende Ehemann so viel Zeit und Geld in ihre Genesung steckt, obwohl er schon eine neue Familie hat. Leider war dieses Buch für mich eher ein Flop, ich bin Besseres von der Autorin gewohnt. Alles in allem konnte mich das Buch leider nicht so überzeugen, ich kann dem Buch leider nur 3,5 Sterne geben. Das Ende hat mir recht gut gefallen, zum Ende hin wurde es auch spannend, aber für 4 Sterne reicht es mir nicht aus.

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  • Erinnerungsfetzen

    Fremdes Leben

    Unzertrennlich

    07. April 2016 um 10:27

    SchreibstilPetra Hammesfahr kenne ich bereits seit vielen Jahren. "Die Lüge", mein Erstling von ihrer, ist mir noch immer gut in Erinnerung geblieben und auch zahlreiche andere Bücher von ihr, meist mit psychologischen Themen, konnten mich überzeugen. "Fremdes Leben" hat mich deswegen gleich angesprochen und so kam ich nicht darum, in dieses Buch abzutauchen. Leider trifft das "Abtauchen" hier nur teilweise zu, denn "Fremdes Leben" ist ganz anders als ihre Bücher zuvor!Wenn ich das Buch mit einem Wort beschreiben müsste, wäre das wohl "ruhig". Es ist in erster Linie, wie das Cover andeutet, ein Roman, der den Hauptaugenmerk nicht auf die Spannung setzt. Viel mehr wird hier die leise Geschichte einer Frau erzählt, die sich erst einmal selbst wiederfinden muss und sich auf die Suche nach der Wahrheit über ihren "Unfall" begibt!Charaktere- Claudia Beerman -Zu Beginn der Geschichte wacht Claudia Beermann aus dem Koma auf und denkt, sie Cilly Castrup. Natürlich wird sie schnell eines besseren belehrt, denn anscheinend ist sie in Wahrheit Claudia, die verheiratet ist und einen Sohn hat. Ihre Ehe ist schon lange zu Ende und existiert eigentlich nur noch auf dem Papier. Ihr Mann hat sie all die Zeit nicht besucht und längst eine neue Frau gefunden. (Ein Szenario was mich anfangs ein wenig wütend gemacht hat!) Nach und nach wird jedoch klar, dass Claudia Beermann hier nicht nur das "Opfer" ist. Nein, für mich war sie von Anfang an leider nicht besonders sympathisch, weswegen ihre Geschichte, die eigentlich sehr schlimm ist, bei mir kaum Emotionen erzeugen konnte!- Nebencharaktere -Bei den Charakteren habe ich mich ein wenig schwer getan, sie alle zuzuordnen. Viele blieben blass und es brauchte einige Zeit, bis ich die ganzen Zusammenhänge begriffen habe. Leider waren die Charaktere für mich ein Grund, warum ich nicht zu Hundert Prozent in der Geschichte abtauchen konnte. Ich fühlte mich teilweise erdrückt, unwissend, denn Claudias Gedanken und Erinnerungsfetzen sind recht verwirrend und helfen nicht dabei, die Personen einschätzen zu können!Meine MeinungWie bereits zu erahnen ist, konnte mich "Fremdes Leben" von Petra Hammesfahr nur teilweise überzeugen. Ihr tiefgründiger und psychologischer Schreibstil ist auf jeden Fall zu erahnen, aber für mich war die Geschichte teilweise zu langatmig. Durch Claudias "Flashbacks" bekommen wir nur stückchenweise Informationen, doch diese sind teilweise so verworren, dass es schwer fällt, zwischen Wahrheit und Fiktion zu unterscheiden. Dieses Spiel hat die Autorin beabsichtigt, aber leider fehlte mir im gesamten Buch der Wendepunkt.Die Frage, was Claudia zu verbergen hat und ob sie sich tatsächlich nicht erinnern kann oder will, zieht sich durchs ganze Buch und eigentlich empfand ich den ganzen Plot als sehr interessant. Leider hat es das Buch aber nicht geschafft, mich zu fesseln. Ich schwamm die ganze Zeit an der Oberfläche und an einigen Stellen musste ich mich zum Weiterlesen zwingen. Von Petra Hammesfahr bin ich hier anderes gewohnt!FazitEin interessanter Plot, ein angenehmer Schreibstil, aber leider nicht die Petra Hammesfahr, die ich kenne und mag. Für mich war die Geschichte zu verwirrend und teilweise zu langatmig!

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