Petra Hammesfahr Fremdes Leben

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Inhaltsangabe zu „Fremdes Leben“ von Petra Hammesfahr

"Mach sie tot, mach sie tot!" Mit diesen Worten im Kopf erwacht eine Frau auf einer Intensivstation. Doch wer hat das gesagt? War sie gemeint? Wer ist sie überhaupt? Fast zwei Jahre soll sie im Koma gelegen haben, doch sie weiß nichts mehr. Den Mann, der sie mit Claudia anspricht und sich als ihr Ehemann Carsten Beermann vorstellt, kennt sie nicht. Auch der erwachsene Sohn, der von seiner leidvollen Kindheit erzählt, ist ihr fremd. Erst als sie sich an einen kleinen Jungen erinnert, der in einer brennenden Wohnung nach seiner Mutter ruft, keimt in ihr ein entsetzlicher Verdacht …

eine Frau die sich ins Leben zurückkämft und tiefe Einblicke in deren Seele

— searchingsformorebooks

Petra Hammesfahr hat mich mit diesem Roman leider nicht überzeugen können. Schnell kam Langeweile auf.

— ginnykatze

Ich hatte in der Mitte einige Probleme, aber dann war es nur noch spannend!!

— Marion0709

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  • „Und ein Leben als Todesengel: Jung, blond, tödlich“.

    Fremdes Leben

    ginnykatze

    22. February 2018 um 22:23

    „Und ein Leben als Todesengel: Jung, blond, tödlich“.Eine Frau zwischen Leben und Tod. Abgeschoben in einer privaten Pflegeeinrichtung vegetiert sie vor sich hin. Dann hört sie Stimmen. Sehr schmerzvoll wird ihr der Beatmungsschlauch aus dem Hals gerissen, dann aber wieder versucht ihr Leben zu retten. Als sie danach aufwacht liegt sie auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Sie wird mit Claudia Beermann angesprochen, aber der Name sagt ihr gar nichts. Ihr Gedächtnis ist ausgelöscht. Immer wieder blitzen Erinnerungsfetzen vor ihren Augen auf, aber Claudia heißt sie nicht. Das weiß sie genau. Was ist passiert? Sie hatten einen schweren Autounfall, dass berichtet ihr die Ärztin und sie lagen lange im Koma. Immer wieder durchlebt sie einige Szenen ihres Lebens. Aber kann es sein, dass das, was sie da sieht, sich auch so zugetragen hat?Claudia hat einen Ehemann und einen erwachsenen Sohn. Wo waren die die letzten 12 Monate, als sie in der Pflegeeinrichtung lag? Carsten erzählt ihr einiges aus ihrem Leben. Er sagt, dass sie eine sehr schöne Frau war, das ist jetzt nicht mehr der Fall, denn ihr Gesicht ist schwer entstellt. Claudia zweifelt an allem, hinterfragt alles und glaubt eigentlich nichts.Ihre Träume sind grausam und sie glaubt, dass sie viele Geheimnisse mit sich herumträgt. Wer kann ihr helfen, wieder Licht in ihre Erinnerungslücken zu bringen? Sie glaubt nicht an einen Unfall, denn sie hat eindeutige Bilder und Worte im Kopf: „"Mach sie tot, mach sie tot!" hört sie ganz deutlich und sieht sich an einem brennenden Auto liegen. Stück für Stück arbeitet Claudia sich zurück in ein Leben, dass sie gefühlt so nie gelebt hat.Fazit:Die Autorin Petra Hammesfahr erzählt in ihrem Roman die Geschichte von Claudia Beermann, die aus dem Koma erwacht und nicht mehr weiß wer sie ist und wie sie gelebt hat. Das gelingt ihr aber leider nicht besonders gut.Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Leider hat das Buch große Längen, so dass schnell Langeweile aufkommt. Immer wieder lege ich den Roman zur Seite und muss mich zwingen weiterzulesen. Die Dialoge sind teilweise platt und ausufernd. Das will ich gar nicht alles so genau wissen, was da über ihr Leben ausgebreitet wird. Claudia kommt dabei am schlechtesten weg.Die Spannung die eigentlich erst auf den letzten 150 Seiten aufkeimt bleibt dann auch gut. Aber die vielen langen Seiten vorher war von Spannung nur zu träumen. Das Buch hätte locker 250 Seiten kürzer sein können und wäre dann vielleicht ein richtig guter Roman gewesen. Die Charaktere kommen auch nicht wirklich gut rüber. Claudia ist unsympathisch, aufbrausend und teilweise unerträglich. Sicher ist sie neugierig darauf, zu erfahren, wie ihr Leben gewesen ist, aber ich mochte sie das ganze Buch über einfach nicht. Auch Carsten war mir zu lasch und einfach gestrickt gewesen. Einzig seine Freundin Manuela, die ist auf zack. Aber alle Figuren sind eigentlich blass und unnahbar. Ich konnte hier mit keinem mitfühlen, lachen, leiden oder mich freuen.Von mir kommen hier 2 Sterne, der Abzug ist erklärt. Wenn ich nur die letzten 150 Seiten bewerten müsste, wären es ganz sicher 4 Sterne geworden, denn die waren wirklich gut, spannend und erklärend. Eine Leseempfehlung kommt von mir hier verständlicherweise nicht. Dies ist ganz allein meine Meinung.

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  • Spannend!!

    Fremdes Leben

    Marion0709

    11. January 2018 um 08:43

    In der Vergangenheit habe ich schon einige Bücher von Petra Hammesfahr gelesen und wurde nie enttäuscht. Ihre Bücher sind spannend bis zum Schluss. Als ich auf der Seite von Random House eine Leseprobe von "Fremdes Leben" fand, stand für mich fest, das ich dieses Buch lesen muss. Der Klappentext versprach eine spannende Lektüre. Claudia Beermann wacht im Krankenhaus auf und erfährt, das sie viele Monate als Komapatientin in einer Pflegeeinrichtung verbracht hat. Nachdem sie sich angeblich eine Kanüle aus dem Hals gezogen hat und fast gestorben wäre, hat man sie, mehr tot als lebendig, ins Krankenhaus gebracht. In ihrem Kopf herrscht ein heilloses Durcheinander, der Körper abgemagert und das Gesicht entstellt. Sie kann sich nicht daran erinnern, dass sie Claudia Beermann ist, denkt anfangs die Ärzte verwechseln sie. Nach und nach kommen bruchstückhafte Erinnerungen, die sie aufwühlen und ängstigen. Ist sie eine Mörderin? Sollte sie in der Pflegeeinrichtung umgebracht werden? Wollte ihr Ehemann, von dem sie seit Jahren getrennt lebt oder seine neue Freundin, die eifersüchtig auf sie ist, loswerden? Sie versucht mit aller Macht die leeren Löcher in ihrem Kopf zu füllen und durchlebt ein Chaos an Gefühlen. Ich muss ehrlich gestehen, ich war kurz davor, das Buch aus den Händen zu legen. Anfangs fand ich es sehr spannend, aber zur Mitte des Buches wurde ich immer ungeduldiger. Die Versuche von Claudia, die Puzzleteilchen in ihrem Kopf sinnvoll zusammenzufügen fand ich zäh, es wurden viele Gedanken wiederholt und ich fand einiges sehr merkwürdig. Warum recherchierte niemand im Internet? Hätte sie einen Mord begangen, so wäre das doch gewiss in den Schlagzeilen gewesen. Vielleicht war genau diese ganze Unlogik der Grund, warum ich das Buch dann doch weiter gelesen habe. Und was soll ich euch sagen: Es wurde immer spannender und ich bin sehr froh, dass ich es nicht zur Seite gelegt habe. Nachdem ich meine Gedanken warum und weshalb dieses und jenes nicht gemacht wird zur Seite geschoben und mich einfach nur auf die Geschichte eingelassen habe, wurde es ein richtig spannendes Buch und ich fieberte auf jeder Seite mit Claudia mit, um zu erfahren, was wirklich passiert ist. Man wird immer wieder in die Vergangenheit geführt, wie Claudia als kleines Mädchen bei ihrer Großmutter war, wie sie mit Freddy, einem Kinderfreund, immer Indianer gespielt hat und wie ihre Mutter aus ihr ein Püppchen gemacht hat. Wie ihr Vater sich mit dem Auto umbrachte und wie sich dadurch vieles veränderte. Mein Fazit: Absolut empfehlenswertes, spannendes Buch. Es ist ganz anders, als die Bücher die ich bisher von Petra Hammesfahr gelesen habe und ich hatte irgendwann Probleme, mich darauf einzulassen. Als mir das aber gelang, wurde es eine tolle und spannende Geschichte mit einem Schluss, den ich so nicht erwartet hätte.      

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  • Zu lange

    Fremdes Leben

    Rori03

    02. January 2018 um 09:53

    Nach einem Autounfall wird Claudia Beermann in ein Krankenhaus eingeliefert und kämpft dort um ihr Leben und Gedächtnis. Sie weiss so gut, wie garnichts mehr, ausser den einen Satz: "Mach sie tot! Mach sie tot!" So langsam kommen ihr immer wieder einzelne Bilder vor Augen. Ein kleiner Junge, der in einer brennenden Wohnung nach seiner Mutter ruft. Die Mutter erstochen. Oder wie eine Wagen rückwärts einen Hang hinunter stürzt. Ihr Ehemann Carsten, sowie ihr Sohn Maik kommen ihr nicht bekannt vor. Mit der Zeit gelingt es ihr dem ganzen auf die Schliche zu kommen, wobei sie immer wieder neues aus ihrer Kindheit erfährt. Eine Geschichte, die ziemlich interessant klingt. Doch leider geschieht auf den ersten 300 Seiten sogut wie nichts. Ein ewiges hin und her, das kein Ende zu nehmen scheint.  Von meiner Sicht hätte man das Buch gut 100 Seiten kürzen können. Hat man dann die ersten 300 Seiten gelesen beginnt das Buch endlich richtig. Es beginnt sich so langsam alles zu klären dank der Nachbarin Inge. Jetzt wird es so richtig spannend und man möchte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ich hatte schnell mal einen Verdacht, wer es gewesen sein könnte und lag damit auch richtig.  Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen. Man kam jetzt nicht sehr schnell voran oder hatte Mühe voran zu kommen. Die Kapitel waren meist nicht zu lang geschrieben.  Fazit: Ein Buch, dass man gut kürzen hätte können, darum 3/5 Sternen ;)

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  • Roman? Krimi? Psycho-Thriller?

    Fremdes Leben

    abuelita

    10. November 2017 um 13:11

    Ich bin mir nicht ganz sicher, in welches Genre ich dieses Buch stecken soll. Mir hat es gut, sehr gut sogar gefallen.Der Plot ist nicht neu und wurde vielfach in anderen Büchern auch schon verarbeitet. Eine Frau wacht auf dem Koma auf und weiss nichts mehr. Nicht wie sie heisst, nicht was war, nicht wer sie wirklich ist.ABER – der Unterschied ist: wir erleben das ganze Buch über die verwirrenden Abgründe der Seele dieser Frau. Und es ist schlicht und einfach faszinierend, was das Gehirn aus Erinnerungs-Schnipseln macht. Das ist das Grundthema des Buches und ich fand es wirklich spannend.Allerdings – man muss sich darauf einlassen, mit Claudia die ganzen verwirrenden Gedanken erleben und die Wege mit ihr gehen…und auch wieder zurück, wenn sie merkt dass das SO nicht sein kann. Das ist nicht jedermanns Sache.Sehr gelungen fand ich den Schluss – das bleibt keine Frage offen und es wird alles perfekt und nachvollziehbar zusammengeführt.

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