Petra Hartlieb

 4.2 Sterne bei 414 Bewertungen
Autorin von Meine wundervolle Buchhandlung, Ein Winter in Wien und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Petra Hartlieb

Die wundervolle Welt der Bücher: Petra Hartlieb wurde 1967 in München geboren und wuchs in Oberösterreich auf. Sie studierte Psychologie und Geschichte an der Uni Wien und arbeitete danach als Pressefrau und Literaturkritikerin in Wien und Hamburg. Seit 2004 betreibt sie mit ihrem Mann eine Buchhandlung in Wien. Aus einem Gespräch auf der Buchmesse entstand die Idee zu einer deutsch-österreichischen Krimiserie, die sie gemeinsam mit Claus-Ulrich Bielefeld schreibt und die beim Diogenes-Verlag erscheint. Auch über ihr eigenes Leben beginnt Petra Hartlieb zu schreiben und so erschien im Herbst 2014 ihre erste Autobiografie „Meine wundervolle Buchhandlung“. Ihre Vielseitigkeit beweist Hartlieb, als sie 2016 zudem die historische Liebesgeschichte „Ein Winter in Wien“ veröffentlicht.

Neue Bücher

Sommer in Wien

 (3)
Neu erschienen am 17.05.2019 als Hardcover bei DuMont Buchverlag.

Alle Bücher von Petra Hartlieb

Meine wundervolle Buchhandlung

Meine wundervolle Buchhandlung

 (264)
Erschienen am 15.12.2014
Ein Winter in Wien

Ein Winter in Wien

 (67)
Erschienen am 23.10.2018
Wenn es Frühling wird in Wien

Wenn es Frühling wird in Wien

 (37)
Erschienen am 20.02.2018
Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung

Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung

 (30)
Erschienen am 19.12.2018
Sommer in Wien

Sommer in Wien

 (3)
Erschienen am 17.05.2019
Meine wundervolle Buchhandlung

Meine wundervolle Buchhandlung

 (12)
Erschienen am 23.09.2014

Neue Rezensionen zu Petra Hartlieb

Neu

Rezension zu "Sommer in Wien" von Petra Hartlieb

Wie ein Spaziergang durch die Geschichte ...
SharonBakervor 3 Tagen

Marie fährt mit der Familie vom Arthur Schnitzler in den Urlaub und kann es kaum glauben, dass sie wirklich das Meer sieht. Begeistert, gerührt und von der ständigen Bewegung des Wassers beeindruckt, sind ihre Gedanken doch in Wien. Bei Oskar, dem Buchhändler, den sie liebt und mit dem sie sich eine Zukunft wünscht. Aber beide sind mehr oder weniger allein, wie sollen sie da die Mittel aufbringen für ein gemeinsames Leben? Auch Oskar, der zu Hause auf jeden Urlaubsbrief wartet, sucht nach Möglichkeiten. Zum eigenen Glück kommen aber bei Marie auch Gewissensbisse, denn sie muss die Kinder in andere Hände geben und dabei sind sie ihr so ans Herz gewachsen. Kann Marie loslassen? Wird Oskar eine Lösung finden? Und was ist, wenn sich die Gerüchte bewahrheiten und es Krieg geben wird?

Nachdem wir nun im Winter in Wien waren und den Frühling miterlebt haben, kommt nun, der Sommer und somit der dritte Teil der Reihe, die sich um Oskar und Marie dreht. Ich mag diese locker leichte Lektüre, die sich in einem Zug verschlingen lässt und einen mit einem beschwingten Gefühl entlässt. Ob mich der Sommer auch glücklich entlässt, erzähle ich euch nun.

Es ist immer schwer eine Meinung zu einem Buch zu schreiben, welches ein Teil einer Reihe ist, ohne all zu viel zu verraten. Somit gehen wir mal an den Ausgangspunkt. Marie ist Kindermädchen im Hause Arthur Schnitzler, ihre Herkunft ist sehr ärmlich und ihre Bildung in den Kinderschuhen, aber sie liebt ihre Sprösslinge. Mit ein bisschen Glück hat sie die Stelle bekommen und findet in der Straße auch die Liebe. Oskar, der verwaiste junge Mann arbeitet als Buchhändler. Für beide ist es die erste große Liebe und beide martern sich das Hirn, wie sie eine Zukunft haben könnten. Aber zuerst geht es für Marie in den ersten Urlaub ihres Lebens und das auch noch ans Meer und hier spielt auch ein großer Teil der Geschichte. Marie und Oskar halten Briefkontakt, aber hier stehen wohl doch die Anreise und wie man zur damaligen Zeit Urlaub macht im Vordergrund. Die Kinder hüten, da die Eltern lieber ohne sind, die Sorgen eines Kindermädchens, wenn eins der Schützlinge krank wird und dann das Meer.

Danach daheim ist der Sommer auch schon fast wieder rum und die Geschichte wird in kürzer werden Zeitabständen erzählt. Was da passiert und welche Figuren wieder auftauchen, überlass ich den Leser selbst, es ist auf jeden Fall eine schöne Zusammenfassung einer entstehenden Familie. Wie anders doch die Sorgen und Gedanken sind, welchen Umstand man als Luxus empfinden und welche unterschwelligen Kommentare später am Gewicht gewinnen. Es ist einfach ein wunderbares Potpourri aus vergangenen Zeiten, die hier einfach wieder lebendig gemacht werden.

Allerdings muss ich gestehen, dass ich den Klappentext nicht ganz gut gewählt finde, denn das schlimme Ereignis, findet erst am Ende des Buches Erwähnung und wird wohl eher ein Thema im letzten Teil werden, denn immerhin fehlt noch der Herbst.

Petra Hartlieb lässt mit ihren Büchern das alte Wien wieder aufleuchten und eine vergangene Zeit lebendig werden. Welche Gesellschaftsschichten es gibt, wie Unterhaltung aussah, wie der Stand der Frau damals war. Da ich diese Stadt eh schon sehr Liebe, ist es für mich immer ein Wandeln durch die Straßen, ein Wiedererkennen und ein Gefühl daheim zu sein. Natürlich muss die Geschichte weitergehen und dadurch das Arthur Schnitzler aus der Geschichte wegbricht, nimmt nun das neue Leben von Marie und Oskar mehr Raum ein und was soll man da auch ständig erzählen, deshalb wirkt die Geschichte geraffter und geht weit über einen Sommer raus. Aber ich fand, es süß zu lesen, und es ist wie ein Blick durch diese Gucki-Klick-Kameras, die man als Souvenir kaufen kann und die die Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigen. Hier sind es halt die Highlights aus Oskars und Maries Leben und es ist erstaunlich wie sich die Zeit und ihre Prioritäten ändert.

Sommer in Wien ist für mich wie ein Spaziergang in der Geschichte gewesen, leicht, zum Schwelgen und unterhaltend. Der letzte Sommer der Belle Epoque war ein Schmuckstück seiner Zeit.

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Rezension zu "Sommer in Wien" von Petra Hartlieb

Bezaubernd
wbetty77vor 23 Tagen

Im Sommer 1912 verlässt Marie Wien, um die Familie Schnitzler in den Sommerurlaub zu begleiten. Urlaub, für Marie eine völlig neue Erfahrung. Zum ersten Mal sieht sie das Meer, fährt erstmalig in einem Automobil und wohnt im Hotel. Dennoch vermisst sie in diesen Wochen ihren Oskar, welcher in Wien sehnsüchtig auf ihrer Briefe wartet.
Als Marie am Ende des Sommers zurück in Wien ist, sind sich die beiden Verliebten darüber einig, das sie ihr Leben zusammen verbringen wollen. Doch noch scheint dieser Wunsch in weiter Ferne, den ihr Einkommen reicht für eine Familiengründung nicht aus. Ausgerechnet ein tragischer Schicksalsschlag lässt eine Hochzeit in greifbare Nähe rücken.



Anders als in den beiden Vorgänger Bände umfasst „Sommer in Wien“ eine Zeitspanne von zwei Jahren. Der Roman beginnt im Sommer 1912 und endet im Sommer 1914. Marie entwickelt sich zusehends weiter. Ihr anerzogenes Weltbild wird in zaghaften Schritten verändert. Die von gottgewollte Ordnung, an die sie den Großteil ihres Leben geglaubt hat, bekommt feine Risse. Marie sieht mehr von der Welt und lernt und liest. Immer weiter entfernt sie sich von dem Bauernmädchen, das sie einst war. Häufig ist ihre eigene Entwicklung Marie unheimlich. Dann wird sie unsicher und fühlt sich fast wie eine Hochstaplerin. Gerade dieser Zwiespalt macht sie als Charakter glaubwürdig. Sie nimmt nichts als selbstverständlich.

Petra Hartlieb erzählt die bezaubernde Geschichte von Marie in einem ebenso herrlich schnörkellos Schreibstil weiter. Dennoch spürt man als Leser den Wandel der Zeit. Es ist eine Zeit des Aufbruchs. Gewohnte Strukturen werden in Frage gestellt und an einigen Stellen des Romans wird deutlich, dass der Vielvölkerstaat wankt. Auch die Familie Schnitzler rückt in ein anders Licht.
Die Autorin hat diese Stimmung aufgenommen und Marie dafür sensibilisiert. Marie verkörpert sowohl den Aufbruch als auch die Unsicherheit dieser Zeit.
Der Roman endet im Sommer 1914. Im vierten Teil der Romanreihe wird einiges auf Marie zukommen und auch der Erzählton wird sich weiter wandeln. Ich hoffe auf einen vierten Teil und freue mich sehr darauf.

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K

Rezension zu "Meine wundervolle Buchhandlung" von Petra Hartlieb

Meine wundervolle buchhandlung
karin66vor einem Monat

Das Cover und der Titel haben sofort mein Interesse an dem Buch geweckt. Die Autorin ist für mich absolutes Neuland. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die einzelnen Personen sind vortrefflich ausgewählt und man fühlt sich sofort mit ihnen verbunden.

Petra und ihr Mann Oliver haben eine spontane Idee und geben auf eine Buchhandlung ein Gebot ab. Plötzlich sind sie Eigentümer eines Buchladens, dies stellt ihr ganzes Leben auf den Kopf und fordert einen Umzug in ein anderes Land. Probleme, wie Kinderbetreuung, ein pubertierender Sohn, der nicht mit umziehen möchte und ähnliches treten auf.

Ein wirklich herzzerreißendes Buch, das die Verliebtheit der Autorin in Bücher und das entsprechende Drumherum deutlich zum Vorschein bringt.  Jedoch kommt mir manches doch etwas Wirklichkeitsfremd und zu sehr beschönigt vor. Ein ganz nettes unterhaltsames Buch für zwischendurch.

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Gespräche aus der Community

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Auch wir machen bei der Aktion "Blogger schenken Lesefreude" mit.
Wir verlosen ein von der Autorin signiertes Printexemplar von "Meine wundervolle Buchhandlung".
Teilnahme nur über unseren Blog möglich:
http://leckerekekse.de/wordpress/blogger-schenken-lesefreude/

Dort stehen auch die Teilnahmebedingungen!
Wir verlosen auch noch ein anderes Buch bei dieser Aktion. Schaut einfach mal rein.
Zur Buchverlosung

Zusätzliche Informationen

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