Petra Horst Das Blut der Apachen (Reihe in 10 Bänden)

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Inhaltsangabe zu „Das Blut der Apachen (Reihe in 10 Bänden)“ von Petra Horst

Aus Band 1: Frühjahr des Jahres 1880, im Süden Arizonas. Der Krieg der weißen Amerikaner gegen die Ureinwohner dieses Landes neigt sich einem blutigen Ende zu, zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen herrscht oftmals erbitterte Feindschaft ... Zwei Jungen, siebzehn Jahre alt, also „fast“ erwachsen, treffen aufeinander. Doch außer ihrem Alter, haben sie nichts gemeinsam. So könnte man meinen! Joshua ist der Sohn eines weißen Farmers, Ba`Cho ein junger Apache ... Der laute Knall ließ Joshua zusammenzucken. Sein Puls begann zu rasen. Ein Schuss! Nur Sekunden später folgt ein Zweiter, ebenso laut. Pistolenschüsse, kein Gewehr, das war ihm sofort klar. Und auch, dass der oder die Schützen sich ganz in der Nähe befanden, wahrscheinlich hinter dem nächsten Hügel, dort wo die Farm seiner Eltern lag. Der große Hammer, den er eben noch benutzt hatte, um damit den letzten Holzpfosten in den Boden zu schlagen, fiel achtlos ins hohe Gras, als er schnell nach seinem Gewehr griff. Rasch suchte er hinter einem kleineren Felsen Deckung, der nur wenige Meter entfernt aus dem Hang ragte und blickte sich suchend um. In seinem Kopf wirbelten die Gedanken wild durcheinander. Woher sind die Schüsse wohl gekommen? Und wer hat geschossen? Auf wen oder was? Was ist mit meinen Eltern, den Geschwistern? Sind sie in Gefahr? Der Indianer kam genau auf ihn zu, er lief immer noch sehr schnell und erstaunlich leichtfüßig, wenn er auch ein wenig dabei humpelte. Die Verletzung schien ihm zunehmend Probleme zu bereiten, der feuchte Fleck am Hosenbein wurde sichtlich größer. Die Wunde des Jungen blutet stark, überlegte Joshua irritiert. Dennoch bleibt er nicht stehen, um sich wenigstens etwas Ruhe zu gönnen. Und sein Blick wirkt wie der eines gehetzten Wildes, das versucht, dem Jäger zu entfliehen. Vor wem oder was läuft er nur davon? Immer wieder blickte sich der Indianer kurz um, während er den Hang herablief. Joshua, in seinem Versteck hinter dem Felsen, hatte er noch nicht bemerkt. Dann waren sie plötzlich auf der Kuppe! Diejenigen, die den Jungen allem Anschein nach verfolgten. Die vielleicht auch auf ihn geschossen haben? Zwei Männer zu Pferd. Weiße Männer, das erkannte Joshua mit einem Blick. Weiße Männer mit Gewehren und Pistolen, wie er ebenfalls sogleich bemerkte. Aber was wollen sie von dem jungen Indianer, der nun in einer verzweifelten Anstrengung versucht, noch schneller voranzukommen? Der Junge kann nur noch darauf hoffen, schneller zu sein, als seine Verfolger, kam es Joshua in den Sinn. Aber das, und das war etwas, was ihm schnell klar wurde, ist eher unwahrscheinlich. Sie sind zu zweit, und sie besitzen Pferde ... Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn es ihm gelänge! Doch die Männer dachten gar nicht daran, sich die Mühe zu machen, hinter ihm herzulaufen. Einer von ihnen sagte etwas zu seinem Gefährten, woraufhin dieser zustimmend nickte. Dann zog der erste sein Gewehr und lud die Waffe durch. Er richtete seinen Blick jetzt dorthin, wo der Indianer immer noch versuchte, seinen Verfolgern zu entkommen, und legte auf den Flüchtenden an. Sein Gesicht blieb dabei genauso ausdruckslos, wie zuvor. Keine Regung verriet, dass er gerade dabei war, auf einen Menschen zu schießen ... Ein historischer Roman für Leser ab 14 Jahre. Komplett überarbeitet im Juli 2015!
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