Petra Horst Im Winter des Wolfes

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Inhaltsangabe zu „Im Winter des Wolfes“ von Petra Horst

Im Winter des Wolfes Ein historischer Roman für junge Leser ab 12 Jahre. Wir schreiben das Jahr 210 nach Christus. Lavinia, die dreizehnjährige Tochter eines hohen römischen Offiziers der Legionen, muss nach dem Tod ihrer Mutter die südliche Heimat Rom verlassen und nach Germanien ziehen. Ihr Vater, Marcus Julius Severus, lebt schon länger dort, denn er ist der Kommandant eines Kastells am Limes, der Grenze des Römischen Reiches. Zunächst ist Lavinia nicht begeistert von seiner Idee, sie zu sich zu holen, aber man lässt ihr keine Wahl. Sie ist zu jung, um alleine in Rom zu bleiben und dort die Besitzungen der Familie zu verwalten, zudem ein Mädchen. Und anfänglich scheinen sich ihre schlimmsten Befürchtungen zu bewahrheiten. Ja, es ist alles fremd hier, kalt und einsam. Eine Gegend, die so gar nichts mit Rom und seinen kulturellen Errungenschaften gemein hat. Die Heimat wilder Völker, die von den Menschen des Reiches verächtlich als Barbaren bezeichnet werden. Doch ihre Meinung hierzu soll sich bald ändern, denn sie lernt Armin kennen. Am Anfang ist diese Bekanntschaft nur flüchtig, von Misstrauen und Unsicherheit geprägt. Denn Armin ist kein Bürger Roms. Nein, vielmehr handelt es sich bei ihm um einen jungen Barbaren, der als Kriegsgefangener im Kastell lebt. Langsam, im Laufe der Zeit, entwickelt sich eine zarte Freundschaft zwischen den beiden jungen Leuten, eine Freundschaft, die es so eigentlich nicht geben dürfte. Eine interessante und zugleich spannende Geschichte aus unserer Vergangenheit, in der man sicher einige Dinge über unsere Vorfahren erfährt, die so in keinem Geschichtsbuch stehen!

Ein Jugendbuch, wie man es sich wünscht. Spannend, ehrlich und einfühlsam. Absolut lesenswert.

— B_Lohmann

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  • Über die Macht der Freundschaft

    Im Winter des Wolfes

    B_Lohmann

    30. October 2016 um 20:46

    In ihrem Jugendroman "Im Winter des Wolfes" beschreibt Petra Horst das Zusammentreffen von Lavinia und Armin, zwei Teenagern in der Zeit des römischen Reiches. Lavinia stammt aus einer vornehmen römischen Familie und ist Luxus und Annehmlichkeiten gewöhnt. Armin, der Sohn eines Cheruskerfürsten wurde als Unterpfand für den Frieden von den Römern eingefordert und lebt seither als Sklave bei ihnen. Behutsam führt die Autorin ihre Leser an die beiden heran, lässt ihnen Zeit und Raum die beiden und ihre jeweiligen Lebensumstände kennenzulernen. Ohne etwas zu beschönigen beschreibt Frau Horst, wie sich die beiden näher kommen und voneinander lernen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es gelingt der Autorin in einer präzisen, doch leicht verständlichen Sprache die damalige Zeit aus der Sicht zweier Jungendlicher zu erzählen, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben. Das Buch ist lebendig, spannend und zieht den Leser schnell in seinen Bann. Geschichte muss nicht langweilig sein. Das beweist Frau Horst auf beeindruckende Art und Weise. Zu Recht hat sie einen Literaturpreis dafür erhalten. Davon darf es gerne mehr geben.

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  • informativ und lehrreich, nicht nur für Jugendliche

    Im Winter des Wolfes

    loewe

    14. August 2014 um 20:49

    Verlagsinfo, Klappentext “Lavinia, die dreizehnjährige Tochter eines hohen römischen Offiziers der Legionen, muss nach dem Tod ihrer Mutter die südliche Heimat Rom verlassen und nach Germanien ziehen. Ihr Vater, Marcus Julius Severus, lebt schon länger dort, denn er ist der Kommandant eines Kastells am Limes, der Grenze des Römischen Reiches. Zunächst ist Lavinia nicht begeistert von seiner Idee, sie zu sich zu holen, aber man lässt ihr keine Wahl. Sie ist zu jung, um alleine in Rom zu bleiben und dort die Besitzungen der Familie zu verwalten, zudem ein Mädchen … Und anfänglich scheinen sich ihre schlimmsten Befürchtungen zu bewahrheiten. Ja, es ist alles fremd hier, kalt und einsam. Eine Gegend, die so gar nichts mit Rom und seinen kulturellen Errungenschaften gemein hat. Die Heimat wilder Völker, die von den Menschen des Reiches verächtlich als Barbaren bezeichnet werden … Doch ihre Meinung hierzu soll sich bald ändern, denn sie lernt Armin kennen … Am Anfang ist diese Bekanntschaft nur flüchtig, von Misstrauen und Unsicherheit geprägt. Denn Armin ist kein Bürger Roms. Nein, vielmehr handelt es sich bei ihm um einen jungen Barbaren, der als Kriegsgefangener im Kastell l Langsam, im Laufe der Zeit, entwickelt sich eine zarte Freundschaft zwischen den beiden jungen Leuten, eine Freundschaft, die es so eigentlich nicht geben dürfte … Eine interessante und zugleich spannende Geschichte aus unserer Vergangenheit, in der man sicher einige Dinge über unsere Vorfahren erfährt, die so in keinem Geschichtsbuch stehen!” ISBN: 9783940760432 268 Seiten S.MO Verlag Mein Lesen Ich durfte auf der ersten Buchmesse Rheinland-Pfalz die Autorin Petra Horst persönlich am Stand des S.MO Verlages kennenlernen  Mir ist das Buch aufgrund des ansprechenden Cover auf dem Verlagstisch sofort ins Auge gestochen und als mir der Verleger sagte, das die Autorin später noch anwesend wäre, habe ich die Gelegenheit zu einem persönlichen  Gespräch gerne genutzt. Schnell war klar, das mir nicht nur das Titelbild gefällt, sondern der Inhalt auch nach meinem Geschmack sein sollte  An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an Petra Horst für das schöne Treffen  gerne bei Gelegenheit wieder  So nun möchte ich aber mal was zum Buch erzählen. Der Schreibstil ist flüssig und “kindgerecht”, was aber bitte keinen Erwachsenen abhalten sollte!!! Ich denke dieses Buch und die Geschichte ist Generationen übergreifend. Ich habe als Erwachsener die historischen Details mit viel Interesse verschlungen. In meiner Schulzeit wurde im Geschichtsunterricht die Zeit der Römer nur gestreift und ich erinnere mich, das unser damaliger Lehrer es nicht der spannend rüber gebracht hat…Umso mehr konnte mich Petra Horst hier neugierig auf mehr machen. Ich gebe zu, dass ich nach dem Lesen noch auf der eine oder anderen Internetseite “weiter ermittelt” habe   Genau das liebe ich an solchen “Unterhaltungsbüchern”. Zuerst liest man und ist gefesselt von einer tollen Geschichte und später juckt es einen in den Fingern noch mehr über den Hintergrund herauszufinden. Aber zurück zum eigentlichen Thema. Die Autorin nimmt uns mit ins Jahr 210 n. Christus in Germanien. Dort trifft Lavinia auf Armin. Beide sind jung, sie verbringen viel Zeit miteinander und doch dürften sie eigentlich keine Freunde sein. Sensibel führt uns die Autorin das damaligen Leben vor Augen. Sie zeigt das Schicksal von damaligen  Sklaven auf, mit all seinen Grausamkeiten. Dies bringt sie allerdings kindgerecht an den Leser. Und doch vermittelt es allen Lesern, egal ob jung oder alt, einen sehr intensiven Eindruck in die damalige Zeit. Petra Horst gelingt es das tägliche Leben in der damaligen Zeit bildlich zu umschreiben. Es entspinnt  sich im Laufe der Geschichte eine zarte Liebesgeschichte zwischen Lavinia und Armin und ich denke genau dieser Aspekt der Geschichte, macht dieses Buch interessant für jugendliche Leser. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich vergebe volle Sternchenzahl

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  • Eine Geschichte in der Zeit 210 n. Chr.

    Im Winter des Wolfes

    Lese-Krissi

    05. June 2014 um 20:32

    Aufmachung des Buches Das Cover des Buches ist in einem violetten Ton gehalten. Im oberen Bereich sieht man einen Wolfskopf, der den Betrachter ansieht. Im unteren Teil des Covers ist ein Kastell angedeutet und ein heulender Wolf. Ich finde die Gestaltung des Buches gut, sie passt zum Titel und das Kastell ist Bestandteil der Geschichte um Lavinia und Armin. Inhalt „Im Winter des Wolfes – Lavinia und Armin“ von der Autorin Petra Horst spielt in einer sehr lang zurückliegende Vergangenheit: 210 n. Chr. Die dreizehnjährige Lavinia ist nach dem Tod ihrer Mutter von Rom zu ihrem Vater, einem Präfekten des römischen Kaisers, an einer nördlichen Grenze des römischen Reiches gezogen. Sie lebt sich nur schwer ein und vermisst ihre Heimat, die Temperaturen im Norden sind ihr zu kalt. Als Lavinia ein Pferd geschenkt bekommt, lernt sie in einer brenzligen Situation den jungen Sklaven Armin kennen, der ihr das Leben rettet. Lavinias Vater beschließt, dass Armin „Eigentum“ von Lavinia wird und dieser für sie dient. Gemeinsam machen Lavinia und Armin mit der Aufsicht von zwei Soldaten regelmäßig Ausritte und die beiden freunden sich an. Dies gleicht aber einem Gesetzesbruch, denn ein Sklave ist aus Sicht der Römer nichts wert. Man kann über ihn entscheiden, aber man freundet sich nicht mit ihm an. Und als Armin dann auch noch zu fliehen versucht, überschlagen sich die Ereignisse… Meine Meinung Petra Horst muss sich sehr gut über die Zeit des Römischen Reiches informiert haben, denn sie hat einen guten Einblick in diese „Epoche“ gegeben. Allerdings habe ich es mir mit dem Buch etwas schwer getan. Ich weiß nicht genau warum, aber ich bin nicht so richtig in die Handlung hineingekommen. Das kann aber auch daran liegen, dass ich mich mit dem Thema um das Römische Reich bisher noch nicht richtig auseinander gesetzt habe. Okay, in der Schule habe ich davon damals natürlich gehört, aber ansonsten hatte ich nicht viel mit dieser Vergangenheit zu tun (außer beim Comic lesen von Asterix ;-)). Die Spannung blieb für mich leider ein wenig aus, aber gegen Ende nimmt die Geschichte nochmal an Fahrt auf und das fand ich letztendlich auch gut gelungen. Die Ereignisse überschlagen sich und man leidet dann doch noch mit Lavinia und Armin mit. Leider hat es sehr lange bis dahin gedauert. Aber die Handlung am Schluss wirkt sich bei meiner Bewertung positiv aus. Irritiert war ich etwas über die Zeilenabstände im Buch. Das bin ich sonst nicht gewohnt. Vielleicht hat das einen Grund. Solche Zeilenabstände fände ich bei Schullektüren gut, damit man kurze Notizen dazu schreiben kann. Wie oft musste ich als Schülerin im Deutschunterricht in meinen Lektüren etwas hineinschreiben und hätte mir mehr Platz gewünscht ;-). Ein wenig besser hätte ich es auch noch gefunden, wenn das Buch in Kapitel aufgeteilt gewesen wäre. Es gab außerdem manchmal Absätze, die ich für unnötig hielt, da die Handlung eigentlich fortlaufend war. Aber genug kritisiert. Es gab auch positive Aspekte. Einen davon habe ich ja schon genannt: Petra Horst muss sich gut in dieser geschichtlichen Zeit auskennen und das bringt sie gut herüber. Auch das harte Leben eines Sklaven wird gut dargestellt und Armin kann einen leidtun, für welche Dinge er alles gerade stehen muss, obwohl die Schuld bei jemand anderes liegt. So wird er ausgepeitscht für einen Fehler, den eigentlich Lavinia begangen hat. Das ist schrecklich, aber wahr. Wir erleben als Leser, wie grausam das Leben im Römischen Reich gewesen sein muss, wenn man auf der falschen Seite stand. Dies bringt die Autorin gut herüber. Süß fand ich auch die Idee um die Eule namens Oda, die eine Art Freundschaft mit Armin verbindet. Sie kommt immer wieder angeflogen und verbringt Zeit mit dem Sklaven und mit Lavinia. Bis zum Schluss habe ich mich gefragt, wie es zu Titel des Buches kam, denn innerhalb der Geschichte kommt eigentlich kein Wolf vor. Petra Horst erklärt neben anderen geschichtlichen Hintergründen im Nachwort auch, weshalb sie sich für diesen Buchtitel entschieden. Das Nachwort finde ich sehr gut und man lernt als Leser noch ein wenig dazu. Mein Fazit Trotz einiger Kritikpunkte gebe ich diesem Buch 3 Sterne, denn Petra Horst hat eine Geschichte geschrieben, die so wirklich um 210 n. Chr. geschehen sein kann und dem Leser viel über diese Zeit berichtet. Ich möchte mich auch an Stephan Moll bedanken, denn er hat mir auf der Mainzer Buchmesser netterweise dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, worüber ich mich sehr gefreut habe.

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