Alte Feinde

von Petra Ivanov 
4,5 Sterne bei24 Bewertungen
Alte Feinde
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Gwhynwhyfars avatar

Spannender Thriller

L

spannender Krimi umrahmt mit einem historischen Hintergrund des amerikanischen Bürgerkriegs.

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Inhaltsangabe zu "Alte Feinde"

Im Haus des erschossenen Albert Gradwohl macht die Spurensicherung eine seltsame Entdeckung: Die abgefeuerte Patrone stammt aus einer Waffe des amerikanischen Bürgerkriegs, ein Original aus dem 19. Jahrhundert. Die Hinweise führen die Staatsanwältin Regina Flint in die USA. Dort ermittelt bereits Bruno Cavalli in einem Cherokee-Reservat in den Smoky Mountains. Er soll einen Killer stellen, der seine Opfer mit vergifteten Pfeilen tötet. Doch schon seit Monaten hat Cavalli kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben. Auf der Suche nach ihm stößt Regina Flint auf mysteriöse Hinweise, die sie tief in die Vergangenheit führen. Erst als sich ihre Ermittlungen kreuzen, finden die beiden wieder zueinander.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783293005372
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Unionsverlag
Erscheinungsdatum:27.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Losnls avatar
    Losnlvor 14 Tagen
    Zäher Einstieg, dann rasant und spannend

    Auf den Kriminalroman „Alte Feinde“ von Petra Ivanov bin ich durch sein Cover, sowie den Titel aufmerksam geworden. Ich wollte unbedingt erfahren, was sich dahinter verbirgt und wurde positiv überrascht.

    Im Haus des erschossenen Albert Gradwohl macht die Spurensicherung eine seltsame Entdeckung: Die abgefeuerte Patrone stammt aus einer Waffe des amerikanischen Bürgerkriegs, ein Original aus dem 19. Jahrhundert. Die Hinweise führen die Staatsanwältin Regina Flint in die USA. Dort ermittelt bereits Bruno Cavalli in einem Cherokee-Reservat in den Smoky Mountains. Er soll einen Killer stellen, der seine Opfer mit vergifteten Pfeilen tötet. Doch schon seit Monaten hat Cavalli kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben. Auf der Suche nach ihm stößt Regina Flint auf mysteriöse Hinweise, die sie tief in die Vergangenheit führen. Erst als sich ihre Ermittlungen kreuzen, finden die beiden wieder zueinander. 

    Der Einstieg in das Buch fiel mir nicht ganz so leicht. Ich benötigte einen Moment, um mich zurechtzufinden und mich mit den Charakteren und der Situation vertraut zu machen. Denn obwohl dieses Buch schon den achten Fall von Flint & Cavalli darstellt, tauchte ich als Neuling in diese Reihe ein.

    Zunächst tauchen wir in die Welt von Staatsanwältin Regina Flint ein, die mit einem neuen Fall betraut wird. Was sie bis dahin noch nicht ahnt ist, dass sie die Ermittlungen weit in die Vergangenheit entführen. Die Waffe, mit der Albert Gradwohl erschossen wurde, stammt aus dem amerikanischen Bürgerkrieg und führt ins 19. Jahrhundert zurück. Aufgrund dessen, reist Regina in die USA um dort weitere Einzelheiten in Erfahrung zu bringen. Auch Cavalli, ermittelt derzeit undercover im Cherokee – Reservat, wo er einem Mörder auf der Spur ist, der Menschen mit vergifteten Pfeilen tötet. Regina hört während des Aufenthaltes nichts von Cavalli und macht sich Regina große Sorgen um ihn. Unauffällig begibt sie sich auf die Suche nach ihm und erlangt immer mehr neue Erkenntnisse. Erst als sich die Wege der beiden kreuzen, nimmt die Story so richtig Fahrt auf und gestaltet sich hochgradig spannend.

    Die Autorin Petra Ivanov entführt uns in mehrere Handlungsstränge und lässt den Leser an verschiedenen Schauplätzen verweilen. Diese werden schlussendlich geschickt miteinander verwoben und bilden ein stimmiges Gesamtbild. Zuvor begleiten wir jedoch einerseits die Nachforschungen von Regina, andererseits das Geschehen um Cavalli und schließlich vollziehen wir zwischenzeitlich Zeitsprünge in die Vergangenheit. Sofern ich mich eingelesen hatte und mich in die Charaktere einfühlen konnte, fiel es mir sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Vor allem die Sprünge in die Vergangenheit, mit den vielschichtigen historischen Aspekten haben mir sehr gut gefallen und mich gefesselt. Hierbei stellt die Kriegswaffe, die zum Tod von Albert Gradwohl führte, die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart dar. Äußerst bildgewaltig, authentisch und anschaulich, wird der amerikanische Bürgerkrieg, mit all seinen Schattenseiten, in Szene gesetzt, was von akribischer Recherche und ausschweifenden Kenntnissen der Autorin zeugt. Die Rekonstruierung der Geschichte des Revolvers und die zahlreich eingebundenen historischen Aspekte, zeichnen sich durch Vielseitigkeit aus. Der Revolver wechselte im Laufe der Jahre mehrmals seinen Besitzer und schließt einen Teil der amerikanischen Geschichte mit ein und reicht bis hin zum zuständigen Lagerkommandant Henry Wirz, der später wegen Kriegsverbrechen angeklagt und zum Tode verurteilt wurde.

    Auch die Protagonisten Cavalli und Flint lernt man im Verlauf näher kennen. Besonders gut gefiel mir die Schilderung der indianischen Wurzeln Cavallis. Ich hatte das Reservat, Land und Leute direkt vor Augen. Bis auf den schleppenden Beginn, konnte mich die Autorin mit diesem facettenreichen Kriminalroman überzeugen. Ich werde definitiv weitere Bücher lesen, denn diese mitreißende und spannende Atmosphäre konnte mich wahrlich überzeugen.

    Fazit:


    Die Autorin Petra Ivanov hat mit dem achten Band „Alte Feinde“, einen lesenswerten und spannenden Kriminalroman erschaffen, der mich bis auf den schleppenden Beginn, überzeugen konnte. Dieser beinhaltet historische Aspekte bezüglich des amerikanisches Bürgerkriegs, die in meinen Augen auch toll mit eingewoben wurden. Daher kann ich dieses Buch guten Gewissens weiterempfehlen und freue mich schon jetzt, auf weitere Fälle mit Cavalli und Flint.

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    Gwhynwhyfars avatar
    Gwhynwhyfarvor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Spannender Thriller
    Klasse Setting

    Der erste Satz: »Der Geruch fiel Bruno Cavalli zuerst auf.«

    Um es gleich vorwegzusagen, mit diesem Thriller küre ich Petra Ivanov zur Queen of Crime der Schweiz. Schon das erste Kapitel ist atemberaubend. Cavalli ist wieder da! Wo hat er nur gesteckt? Der Leser wird es erfahren, Regina Flint noch lange nicht. – dies ist der achte Fall für Cavalli und Flint, wer die anderen sieben nicht kennt, der kann hier problemlos einsteigen. Cavalli ist Amerikaner mit indianischen Wurzeln, angestellt bei der Schweizer Polizei als Ermittler. Regina Flint arbeitet als Staatsanwältin in Züricher. Die beiden sind verheiratet, haben Kinder. Aber so gut sie auch beruflich harmonieren, privat hat es Regina nicht ganz leicht mit dem freiheitsliebenden Ehemann. Der ist seit einiger Zeit verschollen. Sie macht sich langsam Sorgen, da er sich seit Monaten nicht gemeldet hat. Sie ermittelt derzeit in einem ungewöhnlichen Todesfall, ein Mann wurde mit einer historischen Waffe mit Pulvermution erschossen. Der Tote ist ein Nachfahr von Heinrich Wirz, eine umstrittene Figur aus dem amerikanischen Bürgerkrieg.

    »Ein Soldat, den Kopf auf einen Schnappsack gebettet, hob träge den Arm. Darunter wimmelte es von Maden. Die Füße des Mannes waren von der Wassersucht des Mannes geschwollen, der Bauch aufgerieben. Zähne hatte er keine. Harry blieb neben ihm stehen und fragte nach seinem Namen.«

    Der Leser weiß warum, Bruno Cavalli in ernsthaften Schwierigkeiten steckt. Auf keinen Fall darf er Kontakt mit seiner Familie aufnehmen. Neben diesen zwei Strängen verfolgen wir einen historischen Strang: die Geschichte um den Revolver Army No. 2, der von Hand zu Hand geht. Es ist auch die Geschichte von Heinrich Wirz, einem Schweizer, der auswanderte, im Bürgerkrieg zum Lagerkommandanten eines üblen Gefangenenlagers der Konföderierten wurde. Wirz wird von Südstaatlern noch heute hochgeehrt, als Held gefeiert, von den Unionsstaaten wurde er nach Ende des Sezessionskrieges hingerichtet.

    »Regina starrte auf den Hörer. Noch sie hatte sie Fahrni so brüsk erlebt. Hatte er eine Schelte kassiert? Sie begriff nicht weshalb. Gurtner hatte den Dienstweg eingehalten und von seinen Vorgesetzten grünes Licht erhalten. Warum die Meinungsänderung? Aus finanziellen Gründen? Eine Einvernahme in der Schweiz kostet mehr als eine Reise in die USA.«

    Stellt die Autorin eine solche Behauptung auf, so können wir ihr das glauben. Petra Ivanovs Romane sind immer hoch spannend, dieser besonders. Was mir so gut gefällt, ist die Tatsache, dass sie immer von Tatsachen spricht. Ob es um dienstliche Abläufe geht oder um Naturbeschreibungen, wie in diesem Thriller, von den Smoky Mountains, die sie garantiert durchwandert hat. Wenn sie ein Cherokee-Reservat beschreibt, war sie dort, beschreibt sie ein Museum oder das Maryland State Medical Forensic Center, dann war sie mit Gewissheit vor Ort. Und wenn sie uns erklärt, wie eine Army No. 2 schießt, hat sie sich das erklären lassen, in diesem Fall im Forensischen Institut Zürich. Natürlich hat auch Heinrich Wirz gelebt, als Lagerkommandant agiert. Die Autorin nimmt sich immer ein Thema. In diesem Fall ist es der Bürgerkrieg der Vereinigten Staaten von Amerika und Auswirkungen, die über Generationen bleiben. Bis heute gibt es Bestrebungen, Heinrich Wirz zu rehabilitieren. Die Szenen aus dem Krieg gehen unter die Haut.

    Wer ist in diesem Roman Freund, wer Feind? Flint und Cavalli sind sich nicht sicher, weder in Zürich, noch in den USA. Man sollte niemandem trauen. Flint wird in die USA reisen, das kann ich verraten, es steht schon im Klappentext. Alle drei Stränge kommen zusammen, auch wenn es nicht so scheint, als hätte das eine etwas mit dem anderen zu tun. Wer Petra Ivanovs Romane kennt, sie schreibt übrigens auch Jugendbücher, weiß, jedes Buch ist völlig anders als das andere. Selbst in einer Serie kommt jedes Mal ein neues interessantes Thema, ein neuer Ort, der zu bereisen ist.

    Ich besuchte die Lesung im Schloss Rapperswil, im Rittersaal. Monika Künzler und Eduard Hirschi vom BücherSpatz haben eine würdige Location ausgewählt. Der Moderator Mike la Marr vom SRF 1 hat Petra Ivanov einiges herauslocken können. Drei Jahre hat sie an diesem Roman recherchiert, geschrieben. Viele Besuche, viele Nachfragen, auch Kontakt mit den Nachfahren von Wirz in der Schweiz. Aber es ist ja nicht nur so, dass die Autorin akribisch recherchiert, sie lässt die entsprechenden Passagen auch noch von den entsprechenden Fachleuten gegenlesen. Die Kunst von Petra Ivanov besteht darin, die Sachverhalte in einen packenden Thriller einzubinden, das kann sie. Eins garantiere ich hier: Es gibt nicht eine langweilige Seite und der Schlussspurt ist Hochspannung.

    Petra Ivanov verbrachte ihre Kindheit in New York. Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz absolvierte sie die Dolmetscherschule und arbeitete als Übersetzerin, Sprachlehrerin und Journalistin. Heute ist sie als Autorin tätig und gibt Schreibkurse an Schulen und anderen Institutionen. Petra Ivanov hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u. a. den Zürcher Krimipreis 2010.

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    lucycavor 15 Tagen
    Kurzmeinung: spannender Krimi umrahmt mit einem historischen Hintergrund des amerikanischen Bürgerkriegs.
    vergiftete Rache

    Dies ist der 8. Fall des Ermittlerduo Staatsanwältin Judith Flint und Bruno Cavalli.

    In Zürich wird Albert Gradwohl erschossen aufgefunden. Die Tatwaffe ist ein Army No. 2 Revolver, der im amerikanischen Bürgerkrieg zum ersten Mal im Einsatz war. Der Tatort wirkt inszeniert mit der zurückgelassenen Patronenhülse. Die Ermittlungen geraten immer mehr ins Stocken. Die einzige Spur, der die Fahnder und die Staatsanwältin Regina Flint noch nachgehen können, führt nach Amerika.

    Bruno Cavalli, weilt seit längerer Zeit in Amerika. Dort untersucht er verdeckt im Auftrag des FBI’s Mordfälle, die im Cherokee Reservat schon mehrere Tote gefordert haben. Cavalli kennt sich sehr gut im Reservat aus, hat doch einen Teil seiner Kindheit bei seiner Grossmutter in diesem Reservat verbracht.

    In einem dritten wird dem Leser eine eindrückliche und schreckliche Rückblende in den amerikanischen Bürgerkrieg, mit all seinen Gräueltaten näher gebracht. Henry Wirz, mit schweizer Wurzeln, wird besonders erwähnt, da der Ermordete in Zürich mit ihm verwandt war.

    Einige Figuren waren mir schon von Petra Ivanovs früheren Büchern bereits bekannt. So ist es mir leichter gefallen, in die Geschichte rein zu kommen. Was mir besonders gefallen hat, ist die hervorragende Recherchen und gut ausgearbeiteten Charakteren. Der Revolver spielt dabei wie ein roter Faden durch die einzelnen Schicksale. Ihr flüssiger sehr fesselnder Schreibstil hat mir auch in diesem Buch sehr gefallen. Was besonders auffällt sind die fundierten Recherchen betreffend den amerikanischen Bürgerkrieg. Sie versteht es hervorragend, einen Krimi mit historischem zu verbinden. Das Buch war für mich wirklich ein Leckerbissen, den gerne weiterempfehle.

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    JoanStefs avatar
    JoanStefvor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Eine komplexe Handlung mit historischem Hintergrund. Es ist ein außergewöhnliches, auf geschichtlichen Begebenheiten basierender Krimi.
    Ein literarisches Mehr-Gänge- Menue.

    Es war ein schönes Erlebnis, dieses Buch zu lesen.Nicht nur wird dem Leser vieles über amerikanische Geschichte und das Leben in den Reservaten nahe gebracht, auch sind die Charaktere außergewöhnlich genau beschrieben, so dass eine Beziehung von Leser zu Protagonisten entsteht. Aufgrund der verschiedenen Zeitebenen ist der Leser in seiner Aufmerksamkeit gefordert, dieses Buch liest man nicht einfach mal so durch,. Es ist kein literarisches Fastfood, sondern ist eher ein Mehr Gänge Menü.

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    GabrielaKasperskivor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Geheimnisvoll, vielschichtig&emotional:Petra Ivanov schafft es dem Mix aus Vergangenheit und Heute immer neue Twists zu geben...I love it.:)
    Alte Feinde, neue Liebe... und die Army Nummer 2 - eine grossartige Kriminalgeschichte

    Regina Flint und Bruno Cavalli ermitteln zum achten Mal, sie ganz offiziell, er undercover... in verschiedenen Zeitebenen und Ländern  leben sie in Parallelwelten, bis sie in einem atemberaubenden Showdown aufeinander prallen, umgeben von vielschichtigen Nebenfiguren (mein Liebling ist Gail, Cavallis Mutter, die seine Lippen hat), getragen von einem windungsreichen Plot, gefüttert von Recherche und Fakten, geprägt von Emotionen und Realität, mit einem heimlichen roten Faden - so einfach wie genial - der Geschichte einer Army Nummer 2, die sich am 6. Mai 1861 auf eine Reise macht, die Auswirkungen bis heute hat. Authentischer kann eine Kriminalgeschichte nicht sein.    

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    Bluesky_13vor einem Monat
    Erpressung schafft neue Mörder

    INHALT

    Cavalli war mit Emma Longhorn in North Carolina im Reservat der Cherokee Indianer. Zwei Tage zuvor hatte er ihr gesagt, das ein Killer hinter ihr her ist. Nun wurde sie observiert, in der Hoffnung, den Killer zu schnappen. Es gelang dem Killer aber trotz allem der Weg ins Lokal und Ziel war Cavalli selbst.


    In Zürich hatte es Staatsanwältin Regina Flint mit einer Leiche zu tun. Der 71 jährige Albert Gradwohl wurde in seiner Wohnung erschossen und er was USA Fan.

    Cavalli war verschwunden, er sollte vor drei Monaten zurückkommen, keiner wusste was passiert war. Er war der Lebensgefährte von Regina Flint.


    MEINE MEINUNG

    Bei diesem Buch ist man an verschiedenen Orten und auch in einer anderen Zeit. Es geht zurück ins Jahr 1862, als gerade der Bürgerkrieg war.

    In der Jetzt Zeit ist man in Zürich und in North Carolina im Cherokee Reservat. In Zürich gibt es eine Leiche und in USA gibt es einen gejagten.


    Alles in allem hängt das alles irgendwie zusammen. Regina ist auf der Suche nach dem Mörder den Spuren in die USA gefolgt. Die Autorin hat hier sehr ausführlich recherchiert, was 1862 geschehen war.

    Die Hinrichtung von Wirz, die 1865 vollzogen wurde und die Ehrung die es dann 1981 gab.

    Da lief wohl so einiges schief und irgendjemand sucht Vergeltung, oder?


    Die Autorin hat einen guten Schreibstil, der sich gut lesen lässt. Sie hat die Suchenden Cavalli und Emma, aber auch Regina sehr gut dargestellt. Die Schreibweise und die Schilderung der Autorin führt dazu, das man auch die Dramatik deutlich merkt.


    Zu Beginn des Buches war es die Zusammenführung der Zeiten und der Länder und dann beginnt die Spannung. Es ist hier alles vertreten, was ein gutes Buch so braucht. Auch die Gefühle und Emotionen komme hier nicht zu kurz.

    Von mir gebt es hier 5 Sterne, da ich sehr gut unterhalten wurde. Die Recherchearbeit war mit Sicherheit sehr aufwendig, denn die Ergebnisse sind hier sehr detailliert.

    Gefühle, Emotionen und die Spannung finde hier einen geschmeidigen Zusammenschluss und das Gesamtwerk lässt sich zügig und flüssig lesen.


    Bluesky_13

    Rosi

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    Maddinliests avatar
    Maddinliestvor einem Monat
    Spannender Krimi mit komplexer und gut durchdachter Story

    Bei dem Mord an Albert Gradwohl ergeben die Ermittlungen, dass das Opfer mit einer alten Pistole aus dem amerikanischen Bürgerkrieg er-schossen wurde. Bei den weiteren Recherchen verlaufen immer mehr Spuren in die Richtung USA, so dass die Staatsanwältin Regina Flint auch dort vor Ort Kontakt mit dem Hauptverdächtigen aufnehmen will. Gleichzeitig ermittelt Bruno Cavalli in Amerika, hat aber seit geraumer Zeit kein Lebenszeichen von sich gegeben. Haben die Fälle miteinander zu tun? Wurde Regina über den Mord nach Amerika gelockt? Schwebt sie selber nun in Gefahr?

    "Alte Feinde" ist bereits der achte Band aus der Reihe um die attraktive und engagierte Staatsanwältin Regina Flint. Ich bin nach vielen guten Bewertungen der vorherigen Teile mit hohen Erwartungen in die Serie gestartet und wurde auch nicht enttäuscht. Petra Ivanov erzählt die Geschichte in einem sehr flüssig zu lesenden Schreibstil, der mich schnell fesseln konnte. Ein wenig Schwierigkeiten hatte ich als Quer- einsteiger mit der Vielzahl der Protagonisten, die in den Ermittlungen involviert waren. Nichts desto trotz entwickelt sich zunehmend eine komplexe und von der Autorin sehr clever konzipierte Handlung, die immer wieder die Frage aufwarf, wem denn nun zu trauen ist und wer ein doppeltes Spiel spielt. Die Spannung wird so stets auf einem hohen Niveau gehalten und das für mich überraschende Finale rundet das Buch gut ab. Sehr interessant war für mich auch der Einbezug des historischen Hintergrunds des amerikanischen Bürgerkrieges. Die Fakten wirkten sehr gut recherchiert und bildeten eine gelungene Rahmenhandlung für den packenden Krimi.

    "Alte Feinde" hat mir gut gefallen und ich werde mich wohl auch noch mit den vorherigen Bänden auseinandersetzen, um noch tiefer in die Verflechtungen der einzelnen Protagonisten zueinander einsteigen zu können. Insgesamt aus meiner Sicht, eine spannende Serie mit sympathischen und interessanten Hauptprotagonisten, die ich gerne weiterempfehle und mit guten vier von fünf Sternen bewerte.

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    booklovings avatar
    booklovingvor einem Monat
    Kurzmeinung: Mitreißender, hochkomplexer Krimi mit toll recherchierter Hintergrundgeschichte! Bereits der 8. Band der Reihe um Flint & Cavallo.
    Mitreißender, hochkomplexer Krimi

    INHALT

    Im Haus des erschossenen Albert Gradwohl macht die Spurensicherung eine seltsame Entdeckung: Die abgefeuerte Patrone stammt aus einer Waffe des amerikanischen Bürgerkriegs, ein Original aus dem 19. Jahrhundert. Die Hinweise führen die Staatsanwältin Regina Flint in die USA. Dort ermittelt bereits Bruno Cavalli in einem Cherokee-Reservat in den Smoky Mountains. Er soll einen Killer stellen, der seine Opfer mit vergifteten Pfeilen tötet. Doch schon seit Monaten hat Cavalli kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben. Auf der Suche nach ihm stößt Regina Flint auf mysteriöse Hinweise, die sie tief in die Vergangenheit führen. Erst als sich ihre Ermittlungen kreuzen, finden die beiden wieder zueinander.

    (Quelle: Klappentext Unionsverlag)

    MEINE MEINUNG
    Mit „Alte Feinde“ ist der Autorin Petra Ivanov ein äußerst vielschichtiger und packender Kriminalroman gelungen, der zwar sehr gemächlich beginnt, dann aber immer mehr an Fahrt aufnimmt und schließlich kaum noch aus der Hand zu legen ist. Es handelt sich bereits um den achten Band der Flint & Cavalli Krimi-Reihe, der aber problemlos ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann.
    Auch beim neuesten Fall steht das interessante, sehr gegensätzliche Ermittler-Duo mit der Staatanwältin Regina Flint und Bruno Cavallo als ehemaligem Polizist im Mittelpunkt der recht komplex angelegten Geschichte. Mit ihrem angenehmen, mitreißenden Schreibstil erzählt die Autorin unterschiedliche Ereignisse auf verschiedenen Handlungssträngen und Zeitebenen, die anfangs kaum Gemeinsamkeiten zu haben scheinen. Orts- und Zeitangaben bei den Kapitelanfängen helfen dem Leser bei der Zuordnung. Im Laufe der sehr abwechslungsreich gestalteten Geschichte laufen diese geschickt miteinander verwobenen Stränge zunehmend aufeinander zu. Während Regina Flint in Zürich die Hintergründe des mysteriösen Mords an Albert Gradwohl ermittelt, erfahren wir in einem zeitversetzten Handlungsstrang von Cavalli, der schon seit längerem in einem Cherokee-Reservat in den nordamerikanischen Smoky Mountains einen Serienkiller aufzuspüren versucht, und von seinem plötzlichen Verschwinden. In eingestreuten Rückblenden tauchen wir in die zur Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs angesiedelte Hintergrundgeschichte ein, die mit der Haupthandlung durch die historische Mordwaffe verknüpft ist. Die komplexen Recherchen zu Gradwohls Vergangenheit und ihre Sorge um den verschollenen Cavalli führen Regina ebenfalls in die Vereinigten Staaten, wo ihre Nachforschungen auf unerklärliche Weise behindert zu werden scheinen, so dass sie schon bald niemandem mehr trauen kann.
    Durch die verschiedenen, fesselnden Perspektivwechsel baut sich allmählich immer mehr Spannung auf. Gebannt beginnt man zu rätseln, wie die vielen verwirrenden Details aus der Ermittlungsarbeit und Anhaltspunkte zu möglichen Hintergründen miteinander zusammenhängen könnten. Mit ihrem clever konstruierten Verwirrspiel, das uns so manches Mal in die Irre führt, unvorhersehbaren Wendungen und immer neuen verdächtigen Akteuren gelingt es der Autorin hervorragend, die Spannung nie abreißen zu lassen und bis zum atemraubenden, hochdramatischen Finale immer weiter zu steigern. Die Auflösung des sehr anspruchsvollen, vielschichtigen Falls ist insgesamt sehr schlüssig und glaubwürdig.
    Sehr gelungen sind auch die beiden sympathischen Protagonisten Flint als gewissenhafte, eher nüchterne Juristin und der unkonventionelle, eigenwillige Cavalli mit seinen indianischen Wurzeln, der stets sein eigenes Ding durchzieht und mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat. Auch wenn ich sie zuvor noch nicht kannte, wirkten die beiden interessanten Charaktere mit ihren Ecken und Kanten sehr authentisch und glaubwürdig auf mich. Ein besonderes Flair bekommt der Krimi durch die sehr gut recherchierte Hintergrundgeschichte zum Schweizer Kommandanten des berüchtigten Südstaaten-Gefangenenlagers Henry Wirz in Andersonville während des Amerikanischen Bürgerkriegs, den anschaulichen Beschreibungen der verschiedenen Schauplätze und dem faszinierenden Ausflug in das Maryland State Medical Forensic Center in Baltimore.

    FAZIT
    Ein fesselnder, mitreißend geschriebener Krimi mit einer sehr komplexen Handlung und faszinierenden historischen Hintergrundgeschichte! Sehr lesenswert!

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    SteffiGluecklederers avatar
    SteffiGluecklederervor einem Monat
    Grandios

    Das war wirklich ein Thriller der Meisterklasse, der mich extrem begeistert hat. Regina Flint wird mit einem Fall betraut, bei dem ein Mann in Zürich erschossen wurde. Die Ermittlungen dazu führen sie in die USA. Bald wird ihr klar, dass alles viel komplexer ist, als sie zunächst vermutet hat. Der Thriller war von Anfang an sehr spannend und durch den schönen Schreibstil kam man auch sehr schnell ins Geschehen hinein. Die Figuren waren interessant und hatten Tiefe. Das hat mir richtig gut gefallen. Auch die Handlungsstränge, die nicht nur an verschiedenen Orte liefen, sondern auch zu unterschiedlichen Zeiten, gaben dem Buch noch mal extra Würze. Die Spannung blieb bis zum Schluss erhalten, so dass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen konnte.

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    ElisabethBulittas avatar
    ElisabethBulittavor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein sehr spannender Krimi, erfordert anfangs etwas Konzentration, aber glänzt durch gute Recherche. Sehr zu empfehlen.
    „Diese vielen Urs machen mich völlig fertig.“ (Juri Pilecki)

    Bei Petra Ivanovs Kriminalroman „Alte Feinde“ handelt es sich um den achten Band ihrer Flint und Cavalli-Reihe. Er ist im August 2018 im Züricher Unionsverlag erschienen und umfasst 384 Seiten.

    Albert Gradwohl wird in seiner Wohnung erschossen aufgefunden – nein, nicht einfach erschossen, regelrecht hingerichtet wurde er. Und das Verblüffendste: Bei der Mordwaffe handelt es sich um einen Revolver aus der Zeit des Sezessionskrieg. Als sich dann auch noch herausstellt, dass schon vor nicht allzu langer Zeit in den USA ein Mord mit dieser Waffe begangen wurde, macht sich Staatsanwältin Regina Flint auf den Weg in die Vereinigten Staaten.

    Dort sucht derweil Bruno Cavalli nach dem ominösen Indian Killer. Als sich die Wege der beiden Ermittler kreuzen, setzen ihre Suche nach dem Mörder gemeinsam fort und tauchen dabei in die amerikanische Geschichte ein.

    Mit „Alte Feinde“ präsentiert Ivanov einen sehr komplexen Krimi. Die Handlung spielt auf drei Handlungs- bzw. Zeitebenen, deren verbindendes Element der Army-Revolver aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg ist. Gleichsam parallel zur eigentlichen Kriminalgeschichte kann der Leser in einer Ebene den Weg dieser Waffe vom 19. bis ins 21. Jahrhundert mitverfolgen. Als zweite Handlungsebene seien die Morde im nordamerikanischen Cherokee-Reservat genannt, wegen der Cavalli vor einigen Monaten nach North Carolina gereist ist. Die dritte Ebene nimmt ihren Beginn im schweizerischen Zürich. Als Regina Flint schließlich in die USA reist, werden diese drei Ebenen allmählich zusammengeführt, wobei Leser und Ermittler lange Zeit im Dunklen tappen, welchen Zusammenhang es zwischen diesen Ereignissen geben könnte. Die eine oder andere überraschende Wendung tut ihr Übriges, aus diesen drei scheinbar voneinander unabhängigen Geschichten ein spannendes, in sich logisches und abgeschlossenes Leseereignis zu machen. Durch Kapitelüberschriften, Orts- und Zeitangaben fällt es dem Leser recht leicht, sich in der Vielschichtigkeit zurechtzufinden.

    Verwirren mag den Leser zu Beginn die doch recht große Zahl an Charakteren. Dieses mag zum Teil daran liegen, dass es sich hierbei um einen Teil einer Reihe handelt, d.h. dass zumindest ein Teil der Protagonisten dem Leser eventuell schon bekannt ist. Wie bei vielen Reihen stellt sich hier der Autorin die Frage, wie viel Wissen sie voraussetzen kann, und wie viel sie wiederholen muss, um sowohl „Insidern“ als auch Neulingen interessanten Lesestoff zu bieten. Mir persönlich fiel die Orientierung nach einigen Kapiteln recht leicht, sodass ich sagen kann: Die Mischung stimmt.

    Ivanovs Sprache ist flüssig zu lesen, jedoch nicht ohne Ansprüche an den Leser. Besonderen Wert legt die Autorin auf die Beschreibung von Details, wobei sie auf brutale, blutige Darstellungen verzichtet. Die Szenen aus dem Bürgerkrieg oder der Besuch im Indianerreservat zeugen von einer sehr gründlichen Recherche. Ein besonderes Highlight stellt die Führung durch das Medical Forensic Center in Baltimore dar.

    Das Cover zeigt den Schatten eines einsamen Mannes vor glühendem Hintergrund und erinnert somit an alte Western. Wenngleich das Buch mit dem Wilden Westen nichts zu tun hat, macht dieses Bild Lust, das Buch zu lesen, assoziiert der Betrachter damit doch Abenteuer.

    „Alte Feinde“ ist ein Krimi, den man nicht einfach mal so nebenbei lesen kann, verlangt er vom Leser doch einiges an Konzentration. Hat man sich jedoch einmal in die Handlung eingefunden, kann man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen – mir jedenfalls ging es so. Ganz nebenbei habe ich auch noch Wissenswertes über den Amerikanischen Bürgerkrieg sowie das heutige Leben in Indianerreservaten erfahren. Vor allem mit Ersterem werde ich mich bestimmt noch weiter beschäftigen – dank dieses Buches. Zudem war dieser achte Band bestimmt nicht der erste und letzte, den ich aus dieser Reihe gelesen habe. Allen, die an komplexen Romanen und Spannung gleichermaßen Gefallen finden, kann ich die Lektüre dieses Buch bedenkenlos empfehlen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Petra_Ivanovs avatar

    Liebe Lovelybooksleserinnen und -leser,

    gemeinsam mit euch möchte ich meinen neuen Krimi "Alte Feinde" lesen und freue mich auf einen regen Austausch. Dafür verlose ich 15 Printexemplare und bin gespannt auf eure Eindrücke!

    Worum geht es in "Alte Feinde?
    Im Haus des erschossenen Albert Gradwohl macht die Spurensicherung eine seltsame Entdeckung: Die abgefeuerte Patrone stammt aus einer Waffe des amerikanischen Bürgerkriegs, ein Original aus dem 19. Jahrhundert. Die Hinweise führen die Staatsanwältin Regina Flint in die USA. Dort ermittelt bereits Bruno Cavalli in einem Cherokee-Reservat in den Smoky Mountains. Er soll einen Killer stellen, der seine Opfer mit vergifteten Pfeilen tötet. Doch schon seit Monaten hat Cavalli kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben. Auf der Suche nach ihm stößt Regina Flint auf mysteriöse Hinweise, die sie tief in die Vergangenheit führen. Erst als sich ihre Ermittlungen kreuzen, finden die beiden wieder zueinander.

    Als Bewerbung möchten ich gerne von euch wissen, was euch an dem Buch am meisten interessiert.


    Liebe Grüße und viel Spaß, 
    Petra Ivanov
    echs avatar
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